Archiv für den Tag 13. Dezember 2025

Wort und Klang – Jazz Vielleicht Jazz – am 21.12. um 17 Uhr im ex-Sultanmarkt in der Neustadt 26

Malwina und Jakob Richter und Nick Nordmann

Wort und Klang Mit diesem Projekt bringen Malwina und Jakob Richter Gedichte aus dem 19. Jahrhundert mit ihrer vielseitigen Musik in die Gegenwart. Seit 2018 begeistern die Künstler ihr Publikum auf Bühnen in und um Hamburg. Ob in alten Bibliotheken, Kirchen, gemütlichen Wohnzimmern, Ausstellungen oder der Elbphilharmonie – die Musiker schaffen überall eine magische Atmosphäre, in der Poesie und Musik zu einem einzigartigen Erlebnis verschmelzen.

Ihr Konzertprogramm ist etwas Besonderes. Mit viel Leidenschaft und Feingefühl erwecken sie die Gedichte deutscher altbekannter Lyriker zu neuem Leben und lassen die Texte durch ihre Musik auf eindringliche Weise lebendig und unmittelbar zugänglich werden. Werke berühmter Autoren wie Nietzsche und Rilke, sowie verborgenere lyrische Schätze, werden einfallsreich interpretiert. Elemente von Soul, Klassik, Chanson und Jazz verschmelzen zu einem harmonischen Ganzen. Lassen Sie sich von der Kraft der Worte und der Schönheit der Musik berühren und erleben Sie die poetischen Texte in neuem Gewand. Unterstützt werden Sängerin Malwina und Bassist Jakob heute von Nick Nordmann an den Tasten.

21.12.2025 um 17:00 Uhr im ex-Sultanmarkt, Neustadt 26, 24939 Flensburg

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Sondervermögen Infrastruktur: Mehr als 64 Millionen Euro für die Region Flensburg

Vorschlag zur Neuordnung der Bahninfrastruktur in Flensburg – aus dem Entwurf für den Landesweiten Nahverkehrsplan 2022 – 2027

Die Landtagsabgeordneten von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Nelly Waldeck und Catharina Nies, begrüßen Millionen-Investitionen in wichtige Verkehrsprojekte in Flensburg und im Kreis Schleswig-Flensburg

Mit der Verabschiedung des Landeshaushalts 2026 ist der Weg frei für wichtige Investitionen aus dem Sondervermögen Infrastruktur in Schleswig-Holstein, allein 200 Mio Euro in Schieneninfrastruktur. Davon über 22 Millionen Euro zur Stärkung des Schienenverkehrs in Flensburg und im Kreis Schleswig-Flensburg.

Bis 2031 sind über 42 Millionen Euro zusätzlich für die Sanierung maroder Landesstraßen im Kreis Schleswig-Flensburg vorgesehen.

Catharina Nies (links) und Nelly Waldeck

Dazu sagt Nelly Waldeck, mobilitätspolitische Sprecherin der grünen Landtagsfraktion: „Mit den zusätzlichen Millionen können wichtige Verkehrsprojekte realisiert werden, für die ich persönlich mich sehr stark gemacht habe. Dazu zählt die Bahnanbindung der Flensburger Innenstadt, aber auch das Flügelkonzept Jübek, das in Zukunft eine zusätzliche Bahnverbindung zwischen Kiel- und Flensburg ermöglichen wird. Das ist eine wichtige Weichenstellung für die Verkehrswende. “

Die Flensburger Landtagsabgeordnete Catharina Nies ergänzt: „Ich bin sehr froh, dass mit dem Flügelkonzept Jübek endlich eine zusätzliche Verbindung zwischen Kiel und Flensburg geschaffen wird. Das wird unsere Bahnanbindung stark verbessern und zu einer echten Entlastung für viele Menschen aus Flensburg und der Region führen. Den Sondervermögensmittel für Straßenbau verdanken wir außerdem, dass die notwendige Sanierung maroder Landesstraßen im Kreis Schleswig-Flensburg endlich finanziell abgesichert werden kann. Dazu gehört z.B. die lange fällige Sanierung der L96 Freienwill – Hürup und der Ortsdurchfahrt Weseby ab 2027. Zudem soll die Sanierung der L 1 Osterby – Wallsbüll bereits 2026 starten.“

Beide betonen, dass damit „die Mobilität und Lebensqualität in der Region spürbar gestärkt werden wird und zugleich wichtige Impulse für die Wirtschaft und Zukunftsfähigkeit gesetzt werden können.“

Über 200 Millionen für die Schieneninfrastruktur, davon:

  • 20 Millionen Euro bis 2030 für die Anbindung der Flensburger Innenstadt mit einem neuen regionalen Halt am ZOB (Zentraler Omnibusbahnhof)
  • 1,5 Millionen Euro bis 2028 für Signaltechnik und Bahnsteigmaßnahmen für das Kuppeln von Zügen im Rahmen des Flügelkonzeptes für den RE 74 in Jübek

Über 42 Millionen für die Sanierung von Landesstraßen bis 2031:

  • L 1 Osterby – Wallsbüll ab 2026 (insgesamt 1,25 Mio. Euro)
  • L 1 Medelby – Osterby ab 2027 (3,059 Mio. Euro)
  • L 22 Uelsby-Esmarck –  Süderfeld  ab 2026 (3,393 Mio. Euro)
  • L 23, Ortsdurchfahrt Satrup ab 2027 (1,813 Mio. Euro)
  • L 29 Esperstoft –  Kleinjörl, ab 2027 (7,907 Mio. Euro)
  • L 96 Freienwill – Hürup ab 2027 (5,864 Mio. Euro)
  • L 96, Ortsdurchfahrt Weseby ab 2027 (3,987 Mio. Euro)
  • L 187 Mohrkich – L 21 ab 2028 (10.426 Mio. Euro)
  • L 188, Ortsdurchfahrt Börm ab 2027 (2,020 Mio. Euro)
  • L 268 Husby – Munkbrarup ab 2029 (5,926 Mio. Euro)
  • L 269 B200 – Kleinjörl ab 2027 (5,847 Mio. Euro)
  • L 269 Ortsdurchfahrt Sillerup ab 2028 (1,417 Mio. Euro)

Gerhard Schroeder verstorben

Nachruf für Gerhard Schroeder (3.4.1939 – 5.12.2025)

Attac-Gruppe Flensburg und Umgebung

Unser Freund und Attac-Kollege Gerhard („Gerd“) Schroeder starb am Freitag, den 5. Dezember nach wiederholter ernsthafter Erkrankung, aber dennoch unerwartet.

Mit tiefen Bedauern müssen wir uns verabschieden von einem engagierten, freundlichen und großzügigen Menschen mit dem Herzen auf dem rechten Fleck.

Er bleibt nach den vielen gemeinsamen Jahren in Erinnerung als ein im besten Sinne eigensinniger Kopf; er vertrat seine fundierten Positionen immer mit einer gewissen Lässigkeit und oft auch mit einem guten Schuss hintergründigen Humors. Gleichzeitig war er ein Mensch, der zuhören konnte und andere Meinungen gelten ließ.

Sein Engagement ging über die Mitarbeit bei Attac weit hinaus. 2004 trat er dem damals noch jungen Arbeitskreis Kommunalpolitik Flensburg (AKOPOL) bei. Sachkundig unterstützte Gerhard dessen erfolgreichen Kampf gegen die Übergabe der Stadtwerke an einen us-amerikanischen Investor. Bald profitierte auch das gerade gegründete Bündnis WIR in Flensburg (WiF) von Gerds Mitarbeit. 2015 schloss sich Gerhard dem „Initiativkreis Flensburg“ an, der als Reaktion auf das geplante TTIP-Freihandelsabkommen zustande kam. Später wurde daraus die Attac-Gruppe Flensburg und Umgebung. In den letzten Jahren galt sein Einsatz neben der Mitarbeit bei Attac in besonderem Maß der Initiative Bahnhofsviertel.

In seiner politischen Grundeinstellung war Gerhard einer der letzten Vertreter der sozialliberalen Unterstützer von Brandt und Scheel, die mehr Demokratie wagen wollten, die die individuellen Freiheitsrechte ausweiten wollten, die den sozialen Ausgleich suchten und die Politik in Bezug auf Europa als Friedenssicherung durch Dialog, Vertrauensbildung und Entspannung verstanden.

Gerhard war gesundheitsbedingt seit längerem nicht mehr bei unseren Treffen dabei, aber trotzdem blieb er präsent, durch seine vielen internen Mail-Kommentare wie auch durch seine in verschiedenen Medien veröffentlichten Leserbriefe.

Gerhard wurde 86 Jahre alt.

Unser Beileid gilt seiner Frau und seinen Kindern.

Wir werden ihn sehr vermissen.

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