Archiv für den Monat November 2025

BUND SH: Ostsee-Schutzgebiete schützen zu wenig 

Ostseeküste und Flensburger Förde bei Holnis – Foto: Jörg Pepmeyer

Neue Ostsee-Naturschutzgebiete sparen Strände sowie wichtige Seevogel-, Robben- und Schweinswalgebiete aus 

  • BUND SH fordert: Schutzgebiete ausweiten, strengen Schutz konsequent umsetzen 

  • Nährstoff-Eintrag in die Ostsee muss gestoppt werden 

Kiel. „Strände und Küstensäume sind wichtig für Seegras, Jungfische, Seevögel und Robben! Deshalb müssen die neuen Ostsee-Schutzgebiete dringend entsprechend erweitert werden“, betont Verena Platt-Till, Meeresschutz-Referentin beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, Landesverband Schleswig-Holstein e. V. (BUND SH).

Das schleswig-holsteinische Ministerium für Energiewende, Klimaschutz, Umwelt und Naturschutz (MEKUN) hatte beim jüngsten Beteiligungstermin zu diesem Thema jedoch erläutert, dass die Schutzgebiete erst 20 Meter seewärts der Küstenlinie beginnen und somit nur Flächen berücksichtigen, die nicht zum Gebiet einer Gemeinde gehören. Dies hatte der BUND SH bereits in seiner Stellungnahme kritisiert.

Jürgen Leicher – Foto: BUND

„Trotz umfassender Hinweise aus Naturschutz, Wissenschaft und Zivilgesellschaft bleiben die Schutzgebiete in ihrem Zuschnitt nahezu unverändert und damit weit hinter ihren Möglichkeiten zurück“, sagt Jürgen Leicher vom Vorstand des BUND SH.   „Damit es auch morgen noch Fische gibt, muss parallel zur Ausweisung der Schutzgebiete dringend der Nährstoff-Eintrag aus der Landwirtschaft in die Ostsee gestoppt werden. Die Maßnahmen, die im Aktionsplan Ostseeschutz dazu genannt werden, reichen nicht aus. Hier wollen wir vom Landwirtschaftsministerium konkrete Lösungen sehen.“

Positiv merkt Jürgen Leicher an: „Wir haben uns gefreut zu hören, dass der Erlass der Schutzgebietsverordnung für die erste Jahreshälfte 2026 geplant ist, denn die Fischbestände sind so stark bedroht, dass wir keine Zeit zu verlieren haben.“

Der BUND SH lobt deshalb auch, dass jegliche Fischerei einschließlich der Freizeitfischerei in den Schutzgebieten ausgeschlossen werden soll. Für die Gebietsschließungen soll es finanzielle Kompensationsmaßnahmen für die Fischerei geben. Gleichzeitig soll das Strandangeln überall erlaubt bleiben   ̶   aus Sicht des BUND ein fachlich widersprüchlicher Kompromiss, der die Schutzwirkung schwächt.

Die EU-Biodiversitätsstrategie verlangt für streng geschützte Gebiete störungsfreie Nullnutzungszonen. In den neuen Ostsee-Schutzgebieten sollen aber laut aktueller Planung Wasserfahrzeuge weiterhin zugelassen bleiben.

Der BUND SH fordert, dass die Schutzgebiete frei von Durchfahrten motorisierter Wasserfahrzeuge mit Ausnahme von Rettungs- und Einsatzfahrzeugen bleiben sollen, um Lärm und Wellenschlag für sensible Arten und Lebensräume zu minimieren. Eine solche Befahrensverordnung muss allerdings vom Bundesverkehrsministerium geregelt werden.

Wichtige Rast- und Fortpflanzungsbereiche von Robben, zentrale Vogelrast- und Nahrungsgebiete sowie Gebiete mit hoher Aufenthaltsdichte von besonders bedrohten Schweinswalen wurden nicht in die Schutzkulisse aufgenommen, obwohl deren Bedeutung vielfach benannt und fachlich belegt wurde. „Wir fordern eine konsequent naturschutzfachlich begründete Gebietskulisse, Maßnahmen zur Reduzierung des Nährstoffeintrags und Nullnutzungszonen, damit die Ostsee die Chance hat, sich zu erholen“, fasst Verena Platt-Till zusammen.

Hier finden Sie die Stellungnahme des BUND SH zu den geplanten Ostsee-Schutzgebieten:

www.bund-sh.de/publikationen/detail/publication/stellungnahme-geplante-naturschutzgebiete-der-ostsee-2025/


Der BUND  auf seinen sozialen Medien:
bei Twitter unter @SHBUND, bei Facebook unter @BUNDSchleswigHolstein und bei Instagram unter @bund_sh und auf seiner Website unter: https://www.bund-sh.de/

Vortrag: „Der Oluf – die ganze Geschichte von Idylle und Konflikt“ am 27. November im Schifffahrtsmuseum Flensburg

Berühmt ist der Oluf für vieles: angeblich erster sozialer Wohnungsbau in Flensburg, Heimstätte für Arbeiter und einfache Leute, Puschenpuff und Ferienwohnungskonflikt. Doch was davon lässt sich nachweisen, was ist reiner Mythos?

Dr. Martin Müller, Kurator der Sonderausstellung im Flensburger Schifffahrtsmuseum, präsentiert in seinem Vortrag die Geschichte des Oluf auf der Basis neuester Forschungen.

Donnerstag, 27.11.2025 um 18:30 Uhr, Schifffahrtsmuseum Flensburg, Schiffbrücke 39, 24939 Flensburg

40 Jahre Frauennotruf Flensburg: „Witches, Bitches, It-Girls“ – LESUNG mit REBEKKA ENDLER am 27.11. in der Stadtbibliothek

am 27.11.2025 um 19:00 Uhr, Vortragsaal Stadtbibliothek – Eintritt 5 €

Witches, Bitches, It-Girls
Wie patriarchale Mythen uns bis heute prägen

Das Patriarchat ist kein Mythos. Bestsellerautorin Rebekka Endler macht sich in ihrem neuen Buch auf die Suche nach den Ursachen des Patriarchats und geht der Frage nach, welche misogynen Mythen bis heute unser Denken und Handeln bestimmen.  

Witches, Bitches, It-Girls ist eine anekdotische Spurensuche, die durch die lange Menschheitsgeschichte führt. Rebekka Endler blickt dabei in den Maschinenraum des Patriarchats, beschäftigt sich mit der Kanonisierung in der Kunst, mit der Epoche der Romantik, mit der sogenannten Normalität und mit feministischen Wellen, mit Cancel-Culture und Transfeindlichkeit – und fragt: Was bringt so viele Frauen heute noch dazu, von einem rettenden Märchenprinzen zu träumen? Warum werben sogenannte Tradwives für ein Leben als Hausfrau und Mutter? Was steckt hinter der Mommy-Blogger-Welle, und welche Funktion haben Frauenbilder wie Witches, Bitches und It-Girls?

Humorvoll, schlagfertig und kämpferisch zeigt Rebekka Endler, wie wir alle das Patriarchat Tag für Tag am Laufen halten – und wie wir es dennoch verändern können, wenn wir das System dahinter verstehen und angreifen.

«Rebekka Endler erzählt […] mit Ironie und Humor von den unhinterfragten Ungerechtigkeiten im Alltag zwischen Frau und Mann.» NDR KULTUR über Das Patriarchat der Dinge


Der Frauennotruf Flensburg begeht in diesem Jahr sein 40-jähriges Jubiläum und blickt in diesem Jahr auf 40 Jahre engagierte Arbeit gegen häusliche und sexualisierte Gewalt zurück.

Vier Jahrzehnte kämpferischer Arbeit, Unterstützung und Solidarität für Frauen in Not. Unser Jubiläum ist nicht nur ein Anlass zum Rückblick, sondern auch eine wichtige Gelegenheit, um die Bedeutung unserer Arbeit und die Dringlichkeit, das Thema häusliche und sexualisierte Gewalt in die Öffentlichkeit zu tragen, hervorzuheben.
Anlässlich dieses Jubiläums finden rund  um den 25. November 2025, der gleichzeitig das Gründungsdatum des Frauennotrufs und der „Internationale Tag gegen Gewalt“ an Frauen ist, öffentliche Veranstaltungen statt. Der Frauennotuf Flensburg lädt zu einem vielfältigen Programm ein: Lesungen, Theater, Vorträge, Konzerte und Ausstellungen, die sich mit feministischen Themen, Gewaltprävention und der Geschichte sowie der Gegenwart frauenpolitischer Arbeit befassen.

Untenstehend die Programmübersicht für den Rest des Novembers. Mehr und detaillierte Infos zum Programm hier: https://fin-flensburg.de/veranstaltungen/

Theaterwerkstatt Pilkentafel: Programm für den Dezembert 2025 – Jetzt Karten bestellen!

Die Termine in der Übersicht:

IBSEN: GespensterDonnerstag4.12.20:00 Uhr
IBSEN: GespensterFreitag5.12.20:00 Uhr
IBSEN: GespensterSamstag6.12.20:00 Uhr
Gespenster – Foto: Robin Junicke

NFT-Gastspiel

Markus&Markus THEATERKOLLEKTIV

EIN FAMILIENDRAMA IN DREI AKTEN MIT MARGOT & dem MARKUS & MARKUS THEATERKOLLEKTIV

Wie schon 2023 in „Titanic 2“ geht das Markus&Markus Theaterkollektiv auch hier von einer berühmten Vorlage aus.

In Ibsens Drama Gespenster bittet Osvald seine Mutter, ihm zum Sterben zu verhelfen. Sie zweifelt. Und mit ihr zweifeln noch immer Gesellschaften überall auf der Welt, ob es ein Grundrecht auf selbstbestimmtes Sterben gibt. 
Das Markus&Markus Theaterkollektiv traf seinen Osvald, die 81-jährige Margot, am 1. April und begleitete sie mit der Kamera während ihrer letzten Tage beim Ordnen ihrer Dinge, den letzten Arztbesuchen, Abschiedsfesten und schließlich auch auf ihrem Weg in die Schweiz. Dorthin, wo einige wenige Organisationen seit Jahren Sterbehilfe leisten auf dem schmalen Grat, den die Justiz ihnen lässt. Am 22. Mai waren sie auf Margots Beerdigung. 

Ibsen: Gespenster dokumentiert diese besondere Begegnung. Das Stück ist eine Feier des Lebens, ein Dinner for One, bei dem die Tischdame ihren verstorbenen Freund*innen bereits gefolgt ist. Auf der Bühne sind nur noch Markus&Markus. Ein kontroverser Diskurs prallt auf ein Drama, dessen Protagonistin bereits tot ist. Ibsen: Gespenster ist ein Stück über das Sterben und zugleich Überlebenselixier, denn: „So lange man über mich redet und meine Geschichte erzählt wird, so lange bin ich nicht tot.“

Die Aufführung am Samstag findet in Kooperation mit Winterzeit dem Rotarierclub Nordertor statt.

KONZEPT UND UMSETZUNG Lara-Joy Bues, Katarina Eckold, Manuela Pirozzi, Markus Schäfer, Markus Schmans und als Gast Margot. Markus&Markus Theaterkollektiv sagt über sich: „Niemand recherchiert mehr als wir, haben wir recherchiert.“ Seit dem Ende ihres Studiums der Szenischen Künste in Hildesheim 2012 arbeiten die vier kontinuierlich zusammen und haben eine sehr eigene und erfolgreiche Methode und Handschrift entwickelt. Sie spielen an vielen deutschen Theatern und auf internationalen Festivals. Sie interessieren sich aber für nachhaltige Beziehungen zu Theaterhäusern und Regionen und wurden mit dem George Tabori Förderpreis und dem Preis des Best-Off-Festivals Freier Theater der Stiftung Niedersachsen ausgezeichnet. Nach „Titanic 2“ im Jahr 2023 zeigen sie ihr berühmtes Stück „Gespenster“ in der Theaterwerkstatt Pilkentafel.


Kassenöffnungszeiten

Die Abendkasse öffnet immer 1 Stunde vor Vorstellungsbeginn. Bei ausverkauften Vorstellungen gibt es dort eine Warteliste, auf die man sich eintragen kann. Sollten reservierte Karten nicht abgeholt werden, können diese dann als Restkarten erworben werden.

Ticketshop: https://karten.pilkentafel.de

Wir empfehlen, Tickets online über unseren Webshop zu erwerben. Die Bezahlung erfolgt per Bankeinzug oder Kreditkarte. Sie können die Karten zu Hause ausdrucken, oder sich auf Ihr Smartphone laden. Über das Internet erworbene Karten können grundsätzlich nicht zurückgenommen oder umgetauscht werden. Für verfallene Karten wird kein Ersatz geleistet.

Vorverkauf über https://karten.pilkentafel.de oder in den Vorverkaufsstellen u.a. Carl-von-Ossietzky-Buchhandlung in der Großen Straße / SHZ-Kundencenter in der Nikolaistraße und bei allen bekannten Eventim-Vorverkaufsstellen.

Solidarisches Preissystem

Solidarisches Preissystem bei freier Platzwahl  

Aufführungen: 12€ / 18€ / 25€  

Orientierung: 25,- € ist für alle, die es sich leisten können. 18,- € ist der reguläre Preis. 12,- € ist der ermäßigte Preis nach Selbsteinschätzung.

Ermäßigte Karten für Studierende gibt es im AStA-Büro der Uni Flensburg für 8€. Anmeldung für Schulklassen (8€ pro Schüler*in) direkt im Büro der Pilkentafel.

Kulturschlüssel

Für jede Aufführung kann man bis zu zwei Eintrittskarten für 1€ beim bequa-Programm Kulturschlüssel im Norden reservieren. Informationen und Reservierung https://foerdekompass.sh/ 

Barrierefreiheit

Die Theaterwerkstatt Pilkentafel ist eingeschränkt barrierefrei. Der Zugang zum Foyer und in den Theatersaal sind ebenerdig und stufenlos erreichbar. Die Eingangstüren sind ausreichend breit. Die sanitären Anlagen sind leider nicht barrierefrei mit einem Rollstuhl zu erreichen. Bei Fragen oder Hilfestellungen sind wir über unsere Telefonnummer 0461- 24901 erreichbar.

KANÄLE

Newsletter und Spielplanversand: newsletter.pilkentafel.de
Facebook: fb.com/pilkentafel
Instagram: instagram.com/theaterwerkstatt_pilkentafel

Theaterwerkstatt Pilkentafel gGmbH

Pilkentafel 2 • 24937 Flensburg

Büro: 0461-24901 • Mobil: 0160 90 25 90 4

 

Das Trio Bushbabies steht in Flensburg auf der Bühne

Am Donnerstag, den 27. November spielen Knudsen/Bremer/Ewert in der Dansk Centralbibliotek

Dieses neue Trio verbindet Elemente des Afrobeat, Cumbia und Highlife mit Melodien, die auf den nordischen Hintergrund der Musiker zurückgehen, in denen Reminiszenzen an Volkslieder, Hymnen und Balladen zu hören sind. Sie kreieren Rhythmen und Klänge, die sowohl bodenständig und heiter als auch energiegeladen und tanzbar sind. Niclas ist dafür bekannt, dass er in Bands wie Ibrahim Electric und Kalaha jahrzehntelang nach neuen Wegen der improvisierten Musik gesucht hat, und in diesem Trio arbeitet er mit einem meditativen und ruhigen Ausdruck. Mit dem Duo Bremer/McCoy hat Jonathan den nordischen Jazz erneuert und bringt sein klares und starkes Bassspiel in dieses Trio ein. Felix, bekannt von Tabloid und Alex Vargas, sorgt mit seinem virtuosen Schlagzeugspiel dafür, dass die Musik immer geschmeidig und lebendig ist.

Bushbabies – Knudsen/Bremer/Ewert

Donnerstag, 27.11.25  um 20:00 Uhr

Dansk Centralbibliotek, Flensburg

Tickets: https://www.tixforgigs.com/de-DE/Event/60741/knudsen-bremer-ewert-bushbabies-bla-sal-dcbib-flensborg-flensburg

www.ssf-billetten.de, Tel. +49 461 14408-125, SSFs Sekretariate (https://syfo.de/regional), Aktivitetshuset, Norderstr. 49, Flensburg, sh:z Ticketcenter, Nikolaistr. 7, Flensburg, Reisebüro Peelwatt, Marie-Curie-Ring 39, Flensburg und an der Abendkasse.

Veranstalter: Sydslesvigsk Forening (SSF), Dansk Centralbibliotek for Sydslesvig, Sydslesvigs danske Ungdomsforeninger (SdU) & Dansk Skoleforening for Sydslesvig

„Klimapflege“ für die Rüstungsindustrie: Wie Elnet Politik und Unternehmen zusammenbringt

In einem Video bringt Elnet die Reise mit der Zustimmung des Bundestags zur Beschaffung der Drohnen-Munition in Verbindung.

Niemand lädt mehr Abgeordnete auf Reisen ein als der gemeinnützige Verein Elnet, den Ex-Minister Guttenberg mitgründete. Die Geldgeber sollen verborgen bleiben.

von Lisa Wölfl, abgeordnetenwatch.de, 20.11.2025

Vor einiger Zeit ließen sich Abgeordnete zu einer Reise einladen. Als sie zurück waren, zeigte sich ein Lobbyist hoch erfreut: “Jetzt geht der größte Rüstungsexport in Israels Geschichte nach Deutschland.”

Hier spricht David Siegel. Er ist Geschäftsführer einer amerikanischen Organisation, die einen weitgehend unbekannten Verein in Deutschland finanziert: Elnet. Die Abgeordneten waren nicht auf Einladung der israelischen Regierung oder auf Kosten des Bundestags, sondern mit Elnet gereist. Es sollte nicht die einzige bezahlte Reise sein.

Weiterlesen hier: https://www.abgeordnetenwatch.de/recherchen/lobbyismus/wie-elnet-politik-und-unternehmen-zusammenbringt

Champagnerkonzert am 13. Dezember um 19:30 Uhr auf dem Museumsberg

Marius Rothe – Foto von Frank Siemers

Für das Champagnerkonzert am 13. Dezember um 19.30 Uhr auf dem Museumsberg Flensburg haben Marius Rothe und Nikolai Juretzka ein kurzweiliges vorweihnachtliches Programm zusammengestellt. Mit stimmungsvollen Weihnachtsmelodien aus dem Great American Songbook wie „Winter Wonderland“ und „Santa Claus Is Comin‘ to Town“ sorgen die beiden an diesem besonderen Abend für die richtige Adventsstimmung in der festlich dekorierten Aula auf dem Museumsberg.  Ausgewählte, mit einem frischen Augenzwinkern vorgetragene Tonfilmschlager runden das exklusive Programm ab.

Marius Rothe tritt mit amüsanten Solo-Programmen auf und war als Gesangssolist schon in diversen Theaterproduktionen engagiert wie dem St. Pauli Theater, dem Nordharzer Städtebundtheater Halberstadt und Quedlinburg sowie Galakonzerten in Shanghai. Bereits im Studium an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg war Marius Rothes Arbeit heiß begehrt. Er wird immer dann angefragt, wenn das ganz besondere i-Tüpfelchen gebraucht wird.

Nikolai Juretzka bewegt sich als Pianist genreübergreifend zwischen Klassik und Pop und ist in unterschiedlichen Besetzungen aktiv. Den Schwerpunkt seiner Arbeit hat der vielseitige Flensburger auf die Klavierbegleitung gelegt und konzertiert in unterschiedlichen Besetzungen deutschlandweit.

Freuen Sie sich auf einen einmaligen, unterhaltsam moderierten Vorweihnachtsabend mit Musik und Champagner! Tickets gibt es online unter http://www.museumsberg.de.


Aktuelle Öffnungszeiten: 10.00 – 17.00 Uhr, täglich außer montags

Museumsberg
Museumsberg 1
24937 Flensburg
Tel.: 0461 – 852956
museumsberg@flensburg.de
https://www.museumsberg-flensburg.de

Netzwerk Friedenskooperative lehnt Einigung zur Wehrpflicht ab

Ein Beitrag des Netzwerk Friedenskooperative

Das Netzwerk Friedenskooperative lehnt die Einigung zwischen Union und SPD entschieden ab. Wie Medienberichten zu entnehmen ist, soll es künftig flächendeckende, verpflichtende Musterungen für alle jungen Männer ab 18 geben. Finden sich aus den „wehrtauglich“ Gemusterten nicht genügend Freiwillige, droht die „Bedarfswehrpflicht“. Vor diesem Hintergrund unterstützt das Netzwerk Friedenskooperative die von Schüler*innen initiierten Protestaktionen und sieht in dem für den 5. Dezember geplanten Schulstreik gegen die Wehrpflicht ein ermutigendes Zeichen.

Bereits bei der öffentlichen Anhörung des Verteidigungsausschusses zum geplanten Wehrdienst-Modernisierungsgesetzes übten die Spitzen der Bundesschülerkonferenz und des Bundesjugendringes Kritik, indem sie die fehlende Berücksichtigung der Bedürfnisse junger Menschen und die Nicht-Anhörung von Vertreter*innen dieser bemängelten.

Jung und kriegsunwillig? Die Friedensbewegung hilft dir!

In den vergangenen Monaten ist die Anzahl der Anfragen zum Thema Kriegsdienstverweigerung (KDV), die beim Netzwerk Friedenskooperative eingegangen sind, enorm gestiegen. Gerne verweisen wir deshalb auf Beratungsangebote aus der Friedensbewegung:

Wir haben zu diesem Thema Wehrpflicht eine Infoseite eingerichtet, die du hier anschauen kannst.

SSW-MdL Sybilla Nitsch: Die Stadtbild-Diskussion greift viel zu kurz

200 Menschen beim Stadtbild-Protest am 9. November 2025 in Flensburg – Foto: Jörg Pepmeyer

„All diesen Fragen wollen wir als SSW uns weiterhin gerne widmen. Sie sind uns wichtig. Aber nicht, wenn es uns nicht wirklich um eine Ursachenbekämpfung geht.“

Sybilla Nitsch in der Debatte des Landtags in Kiel zu TOP 33 – Nach der Stadtbild-Diskussion: Es braucht geeignete Lösungen (Drs. 20/3789). Und Sybilla Nitsch weiter:

„Ich habe Mittwochabend ein Video von der Verleihung des Talisman-Preises gesehen, der von der Deutschlandstiftung Integration für gesellschaftlichen Zusammenhalt verliehen wird. Friedrich Merz ist Schirmherr der Stiftung und hielt eine Rede. Als er jedoch die Bühne betrat, verließen etwa 30 Stipendiatinnen und Stipendiaten den Saal. Sie alle trugen Sticker mit der Aufschrift: 
„Wir sind das Stadtbild“.

Jetzt könnte man darauf sagen: „Die waren doch gar nicht gemeint!
Das sind doch die Guten, die Fleißigen!“.
So wie es oft heißt, nationale Minderheiten sind nicht gemeint, die Sinti und Roma erleben das mit rassistischen Auswüchsen aber anders im Stadtbild. Aber ich sage Ihnen eins: Wer gemeint ist, sieht man von außen nicht.
Diese Stipendiatinnen und Stipendiaten wissen, dass sie von Friedrich Merz´ Aussagen ebenso angesprochen sind, wie diejenigen, die Merz gemeint haben will.
Sie wissen, dass ihre Eltern, ihre Großeltern angesprochen sind.
Sie wissen, dass sie, bevor sie Rassismus erleben, bevor sie jemand als „Problem im Stadtbild“ ansieht, weder nach ihrem Schulabschluss noch nach ihrer Berufstätigkeit gefragt werden. 
Und sie wissen, dass das rhetorisch gängige Bild von Nützlichkeit von Menschen, keine Sicherheit bietet. Menschen in Nützlichkeiten einzuteilen wird sehr schnell sehr schwierig.

Sybilla Nitsch – Foto: SSW

Wenn es nach mir gegangen wäre, hätten wir die Debatte auch nicht mehr in den Landtag ziehen müssen. Denn ich habe die Aussagen unseres Kanzlers bis heute nicht verstanden.
Und das, obwohl ich in der Zwischenzeit zig Artikel mit Einleitungen wie: „Was hinter Merz Aussage steckt..“ oder „Was der Kanzler wirklich meint..“ gelesen habe. 
Was sich darin vor allem anderen zeigte ist, wie problematisch die immer wieder missglückte Kommunikation unseres Kanzlers ist. 
Ein Kanzler, der „Probleme im Stadtbild“ nennt und diese mit „Abschiebungen“ beheben möchte.
Ein Kanzler, der später süffisant grinsend verlauten lässt, er habe sich nicht zu entschuldigen.
Ein Kanzler, dem völlig egal zu sein scheint, welche Stereotypen er reproduziert, wen er aktiv verletzt und welche Deutungsmöglichkeiten er zulässt.

Gibt es Probleme im Stadtbild?
Selbstverständlich.
Fallen auch mir Probleme auf, wenn ich durch Innenstädte oder Bahnhofsvorplätze gehe?
Natürlich. 
Mir fallen die Folgen von Armut auf.
Mir fällt Obdachlosigkeit auf, Drogenmissbrauch, mangelnder Wohnraum, Musik und Architektur, die wohnungslose Menschen verdrängen soll,
irgendwo hin, Hauptsache weg aus unserem Blickfeld.
Das ist es, was mir auffällt. Aber darüber sprechen wir hier nicht, denn unser Kanzler geht mit anderen Augen durch die Straßen dieser Republik. Und das ist traurig.

Ich komme zum Antrag der FDP-Fraktion. 
Zwei Ansätze im FDP-Antrag könnten wir als SSW eigentlich unterstützen und zwar völlig unabhängig von irgendwelchen hochgejazzten Debatten. 
Erstens: Der Punkt Vier im Antrag zur Entwicklung des öffentlichen Raums und eine damit einhergehende Weiterentwicklung der Städtebauförderung im Sinne der Kommunen. 
Zweitens: Der Punkt 2, dessen ersten Satz ich jetzt einmal unter den Tisch fallen lasse. Was stimmt ist, dass Kürzungen beim DaZ-Unterricht sowie Absenken der Unterrichtsversorgung insgesamt und der Lehrstellenabbau in der Beruflichen Bildung sind wirklich der absolut falsche Weg.

Aber dieser Antrag hat uns als SSW leider schon in seinen ersten Sätzen verloren. Ich sage Ihnen wieso. 
Sie sprechen von objektiven Fakten wie „die Kriminalitätsstatistiken“, die so einfach nicht fair sind.
Kriminalitätsstatistiken sind generell nicht objektiv, auch nicht, wenn sie von der Polizei kommen.
Sie sind immer abhängig von menschlichen Entscheidungen, davon was als Straftatbestand gilt, welche Kategorien aufgenommen und welche Informationen geteilt werden. 
Wir wissen aus Studien, dass Personen, die als „fremd“ wahrgenommen werden, häufiger angezeigt werden als Personen, die als „deutsch“ wahrgenommen werden. Bei jugendlichen Gewaltdelikten wirkt sich das insofern aus, als dass in 6,6 Prozent der Fälle angezeigt wird, wenn Opfer und Täter deutsch sind. Ist jedoch das Opfer deutsch und der Täter nichtdeutsch, wird in 12 Prozent die Polizei informiert.

Und schon gar nicht ist es objektiv, was hieraus den Weg in die Medien findet. 
Ein Beispiel:
Ausländische Tatverdächtige sind massiv in der Medienberichterstattung zu Kriminalitätsstatistiken überrepräsentiert. Deutsche Leitmedien berichten weit häufiger über Gewalttaten von Ausländern, als es ihrem Anteil in der Polizeilichen Kriminalstatistik entspricht. Mehr noch: Die Überrepräsentation von ausländischen Tatverdächtigen in deutschen Leitmedien ist stärker denn je zuvor, so kann man aus einer kürzlich veröffentlichten Langzeitstudie des Journalismusprofessors Thomas Hestermann der Macromedia Hochschule in Hamburg schließen. 
Ausländische Tatverdächtige sind laut Studie in den Medien etwa dreifach überrepräsentiert.
Tatverdächtige aus muslimisch geprägten Herkunftsländern sogar mehr als vierfach. 
Was es nach der Stadtbild-Diskussion also eigentlich auch ganz dringend bräuchte wäre eine ernsthafte Medienkritik und Medienbildung.

Alle Bürgerinnen und Bürger sollten sich zu jedem Zeitpunkt im öffentlichen Raum sicher fühlen, so steht es in Ihrem Antragstext.
Ja, das wäre schön. Aber ich frage mich da schon:
Wann war das denn jemals so? 
Ich bin eine Frau, die mit Mitte 40 auf über 30 Jahre zurückblicken kann, in denen die Sicherheit im Öffentlichen Raum eine Rolle für mich spielte. Ich habe nicht vergessen: wir hatten immer Angst.
An Bahnhöfen, in Zügen, auf dem Rückweg von Partys, in dunklen Seitenstraßen, in Parkanlagen im Dunkeln oder auf Zeltfesten.
Für Frauen und queere Menschen war der öffentliche Raum noch nie zu jeder Tageszeit sorgen- oder angstfrei. 
Aber ich kann Ihnen auch nochmal als eine der Töchter, die Merz im Nachgang wohl meinte, versichern, dass wir wissen, dass die größte Gefahr für unsere körperliche Unversehrtheit und unser Leben nicht irgendwelche Angstszenarien draußen sind. Sondern für Frauen ihre Partner und Ex-Partner.
Eine Statistik, die man immer wieder hervorheben muss:
Statistisch gesehen wird in Deutschland fast jeden Tag eine Frau durch ihren Partner oder Ex-Partner getötet. Tötungen durch Partner oder Ex-Partner sind die häufigste unnatürliche Todesursache bei Frauen weltweit und auch in Deutschland. 
Es ärgert mich maßlos, wenn Frauenrechte und die Sicherheit von Frauen dann bemüht werden, wenn gegen Geflüchtete, gegen Migrantinnen und Migranten Stimmung gemacht werden soll.

Apropos Stimmungsmache, ich habe mir große Mühe gegeben, den Punkt 5 im Antrag, „Sozialmissbrauch“ nicht im Zusammenhang mit Flucht und Migration zu lesen, weil ich es bei allen bekannten Problemen die wir mit der Anerkennung von Schulabschlüssen, Zugang zu Praktikumsplätzen für Geduldete und Einstufungen von Berufsausbildungen haben, wirklich absurd fände so zu tun, als wenn es in Deutschland nicht ein System gäbe, das es Geflüchteten erschwert, in den Arbeitsmarkt integriert zu werden.
Und ich spare mir hier einmal Ausführungen zu den zig Milliarden von CumEx, CumCum und WireCard, die der deutschen Staatskasse entwendet wurden und die uns als Staat deutlich mehr kosten, als es Sozialleistungen einer Solidargemeinschaft jemals könnten.

Abschließend kann ich immer noch feststellen:
Ich ärgere mich.
Ich ärgere mich, wenn wir uns in unserer Aufmerksamkeit immer wieder so dermaßen verirren und verwirren lassen. 
Wenn es uns um das Sicherheitsgefühl von Menschen geht, wissen wir doch, wie öffentliche Räume zu gestalten sind. 
Wenn es um Kriminalitätsbekämpfung geht, wissen wir, welche Rolle Bildung, Armut, eigenes Gewalterleben, das soziale Umfeld und gewaltlegitimierende Männlichkeitsnormen spielen. 
Und wenn es uns explizit um die realistischen Ängste geht, die Frauen weiterhin haben müssen, wissen wir, welche Schritte uns noch in der Umsetzung der Istanbul-Konvention fehlen.

All diesen Fragen wollen wir als SSW uns weiterhin gerne widmen. Sie sind uns wichtig. Aber nicht, wenn es uns nicht wirklich um eine Ursachenbekämpfung geht. Und nicht ausgelöst durch einen Kanzler, dessen Antwort darauf Abschiebungen sind.“

„Oh Happy Day“ – Benefizkonzert am 30. November in St. Marien Flensburg

„Oh Happy Day“ – Benefizkonzert am 30. November um 17 Uhr in St. Marien Flensburg

Großes Benefizkonzert zugunsten des Hospizes Flensburg und der Flensburger Tafel.

Mitwirkende:

– Something Special: George Nussbaumer & Richard Wester

– Kerstin Sund / Gitarren, Fabian Ahrens / Cello, Taleja Grossmann / Perkussion

– Das Köörlein Flensburg unter Leitung von Ronald Balg

– Der NorderPopChor unter Leitung von Leon Mancilla

Eintritt ab € 12,-

VVK bei allen bekannten Vorverkaufsstellen / www.reservix.de oder
the-project.reservix.de


Veranstalter: the project GbR  in Kooperation mit der Kirchengemeinde St. Marien / Flensburg und dem Round Table 53 Flensburg

Schirmherrschaft:  Oberbürgermeister der Stadt Flensburg, Fabian Geyer

Sponsoren: Stadtwerke Flensburg GmbH, VR Bank Nord eG, Klaus+Co,

George Nussbaumer (Klavier / Stimme) blinder Pianist und Sänger, gilt als „die schwärzeste Stimme Österreichs“,  10. Platz beim Grand Prix International 1996 in Oslo,
www.george.ch

Richard Wester (Saxophone / Flöten),spielte u.a. bei und mit Ulla Meinecke, BAP, Joe Cocker, Reinhard Mey oder Udo Lindenberg, 1991 zusammen mit Manfred Maurenbrecher Deutscher Kleinkunstpreis.
www.richardwester.de
 
über 150 Sängerinnen und Sänger und eine eigens zusammengestellte, exzellente Band in der Besetzung 2 Pianos, Gitarre, Cello, Perkussion und Saxofon:
massive Power für einen massiven Bedarf bei Hospiz und Tafel

Sonntag, 30. November 2025 um 17:00 Uhr in der St. Marien-Kirche, Marienkirchhof 7, 24937 Flensburg

Reading Challenge der Stadtbibliothek Flensburg am 25. November

Flensburg. Die Reading Challenge der StadtBibliothek Flensburg läuft bereits seit Anfang des Jahres, ein Einstieg ist aber jederzeit möglich. Jeder kann mitmachen und monatlich ein Buch lesen! Für jeden Monat des Jahres gibt die StadtBibliothek ein Thema vor, zu dem ein frei gewähltes Buch gelesen werden kann. Die Themen werden im Quartalsprogramm der StadtBibliothek veröffentlicht.

Das Thema für den November lautet:  „Empfehlungen von Annemarie Stoltenberg“

Teilnehmen können alle, die sich angesprochen fühlen. Zur Inspiration sind im Online-Katalog der StadtBibliothek Listen mit Büchern zu den entsprechenden Themen angelegt.

Immer am letzten Dienstag im Monat von 17 bis 18.30 Uhr sind alle Teilnehmenden zu einem unverbindlichen Austausch im Clubraum, direkt neben der Kinderbücherei in der StadtbiBliothek, eingeladen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Der Termin für ein Treffen zur Challenge im November ist der 25.11.2025 von 17.00-18.30 Uhr.

Spendenaufruf für Tacheles e.V. – Gemeinsam gegen soziale Ausgrenzung!

Ein Beitrag aus dem Newsletter von Harald Thomé

Im letzten Newsletter habe ich zu Spenden für Tacheles aufgerufen. Das Ergebnis entsprach ungefähr den laufenden Kosten des Vereins für einen Monat. Die Arbeit von Tacheles muss jedoch das ganze Jahr über finanziert werden. Deshalb möchte ich eindringlich deutlich machen, dass Tacheles deutlich mehr Spenden benötigt. Wir brauchen diese Mittel dringend, um weitermachen zu können – und weitermachen ist gerade in diesen schwierigen Zeiten besonders wichtig.

Das Jahresende nähert sich und es ist trübe im Land.  Immer wieder erreichen mich Rückmeldungen von Menschen, die sich für meinen umfangreichen Newsletter bedanken. Mir macht diese Arbeit Freude, und es ist schön zu sehen, dass der Newsletter für rund 55.000 Empfänger*innen eine wichtige Informationsquelle rund um das Existenzsicherungsrecht ist.

Diesen Dank möchte ich gern aufgreifen und Euch/Sie ermutigen, dies mit einer Spende an den Verein Tacheles e.V. zu honorieren.

Hier ein paar Infos zu Tacheles:

Der seit über 30 Jahren bestehende Verein ist ein bundesweit bekannter Leuchtturm für soziale Gerechtigkeit und Empowerment. All diese Tätigkeiten erfolgen ohne öffentliche Förderung. Tacheles finanziert sich ausschließlich durch Spenden sowie durch eigenwirtschaftliche Tätigkeiten wie Newsletteranzeigen oder gewerbliche Einträge im Adressverzeichnis. Auch die umfangreiche und hochqualifizierte Beratungsarbeit wird seit Jahrzehnten durch weitgehend ehrenamtliches Engagement und Selbstausbeutung getragen.

Tacheles konfrontiert lokale Behörden mit Defiziten und Missständen und fordert konsequent Änderungen ein. Gleichzeitig wirkt der Verein auf der großen politischen Bühne mit, verfasst Fachstellungnahmen in Gesetzgebungsverfahren und entwickelt regelmäßig Vorschläge zur Verbesserung der Lage einkommensschwacher Menschen. So wurde Tacheles etwa vom Bundesverfassungsgericht als Sachverständiger im SGB-II-Sanktionsverfahren benannt und war am positiven Ausgang des Verfahrens maßgeblich beteiligt.

Unsere Projekte 2025

Unsere Arbeit ist komplett unabhängig und ohne jegliche öffentliche Förderung.

Nur durch Spenden können wir weiterhin kostenlose Beratung anbieten, politisch Druck machen und für sozial Benachteiligte eintreten.

Jetzt spenden und ein Zeichen setzen:
www.tacheles-sozialhilfe.de
Direkt zum Spendenformular
Kurzlink: https://t1p.de/dxo9g

Sorgt dafür, dass die Arbeit von Tacheles fortgesetzt werden kann. Mit unserem neuen Spendenformular sollten Spenden ohne Probleme funktionieren und es sind nun auch monatliche Spenden möglich.

Erstelle eine Website wie diese mit WordPress.com
Jetzt starten