Archiv für den Tag 10. November 2025

40 Jahre Frauennotruf Flensburg – Lesung von Hengameh Yaghoobifarah „Schwindel“ am 13.11. und Jubiläums-Programm im November

Lesung von Hengameh Yaghoobifarah „Schwindel“ im Volxbad

am 13.11.2025 | Volxbad Flensburg | Schiffbrücke 67, 24939 Flensburg
Einlass 19:00 Uhr | Beginn 19:30 Uhr | VVK 6 / 11 € | AK 8 / 13 €

In »Schwindel« erzählt Hengameh Yaghoobifarah so fluide, echt und witzig über queeres Begehren, wie niemand sonst es vermag. Eine kompromisslos heutige Liebesgeschichte von radikaler Lebendigkeit. »Hengameh Yaghoobifarah ist eine schriftstellerische Begabung.« DIE ZEIT »Niemand kann so aufregend, klug und wahnsinnig witzig über »Queers« schreiben wie Hengameh Yaghoobifarah. Man inhaliert diesen Roman förmlich, lernt dabei so etwas wie eine neue Sprache und lacht sich halb tot. Jede seiner Seiten ist so deliciously prall mit Leben.« Daniel Schreiber

Der Frauennotruf Flensburg begeht in diesem Jahr sein 40-jähriges Jubiläum und blickt in diesem Jahr auf 40 Jahre engagierte Arbeit gegen häusliche und sexualisierte Gewalt zurück.

Vier Jahrzehnte kämpferischer Arbeit, Unterstützung und Solidarität für Frauen in Not. Unser Jubiläum ist nicht nur ein Anlass zum Rückblick, sondern auch eine wichtige Gelegenheit, um die Bedeutung unserer Arbeit und die Dringlichkeit, das Thema häusliche und sexualisierte Gewalt in die Öffentlichkeit zu tragen, hervorzuheben.
Anlässlich dieses Jubiläums finden rund  um den 25. November 2025, der gleichzeitig das Gründungsdatum des Frauennotrufs und der „Internationale Tag gegen Gewalt“ an Frauen ist, öffentliche Veranstaltungen statt. Der Frauennotuf Flensburg lädt zu einem vielfältigen Programm ein: Lesungen, Theater, Vorträge, Konzerte und Ausstellungen, die sich mit feministischen Themen, Gewaltprävention und der Geschichte sowie der Gegenwart frauenpolitischer Arbeit befassen.

Untenstehend die Programmübersicht. Mehr und detaillierte Infos zum Programm hier: https://fin-flensburg.de/veranstaltungen/

Drei Viertel der Bundesbürger wollen Beamte in der gesetzlichen Rentenversicherung

Civey-Umfrage zeigt: Beteiligung von allen würde Vertrauen in das Rentensystem stärken

VdK-Präsidentin Verena Bentele: „Die Zustimmung für eine Rente für alle ist eindeutig“

Zwei Drittel der Befragten für stärkere Finanzierung des Sozialstaats über Vermögen- und Erbschaftsteuer

Im Streit um die Zukunft der gesetzlichen Rente fordert der Sozialverband VdK anlässlich der Anhörung im Bundestag zur Stabilisierung des Rentenniveaus, die Finanzierung auf breitere Schultern zu verteilen und die gesamtgesellschaftlichen Leistungen der Rentenversicherung vollständig aus Steuermitteln zu erstatten.

Zwei Drittel der Bevölkerung sprechen sich für eine stärkere Finanzierung des Sozialstaats über Vermögen- und Erbschaftsteuern aus. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag des Sozialverbands VdK.

Mehr als drei Viertel der Befragten sprechen sich für eine Erwerbstätigenversicherung aus und sagen ganz klar: Eine Beteiligung von allen, nämlich auch von Beamtinnen und Beamten sowie von Selbstständigen in das Rentensystem, würde das Vertrauen in die gesetzliche Rente stärken.

Verena Bentele – Präsidentin des Sozialverbandes VdK – Foto: © VdK / Marlene Gawrisch

VdK-Präsidentin Verena Bentele sagt: „Die Zustimmung für eine Rente für alle ist eindeutig. Es ist komplett aus der Zeit gefallen, dass sich Beamtinnen und Beamte sowie Politikerinnen und Politiker der solidarischen Rentenversicherung entziehen. Die Rentenkommission muss diejenigen Menschen repräsentieren, die von der gesetzlichen Rente leben und nicht diejenigen, die Sondersysteme und Privilegien verteidigen wollen. Deutschland muss in der Rente weg von Kürzungsdrohungen und der ständigen Verunsicherung der Menschen, sondern wir müssen uns um stabile und höhere Einnahmen kümmern. Mit der geplanten Stabilisierung des Rentenniveaus bei 48 Prozent bis 2031 geht die Bundesregierung die richtigen Schritte. Die Mehrausgaben für diese Haltelinie und die Mütterrente werden vollständig aus Steuermitteln erstattet.

Das Problem der klammen Kassen kann die Bundesregierung mit einer sozial gerechteren Steuerpolitik lösen. Bis zu zehn Milliarden Euro könnte eine sozial gerechte Ausgestaltung der Erbschaftsteuer einbringen, sogar 40 Milliarden brächte eine verfassungsgemäße Form der Vermögenssteuer, und mindestes 25 Milliarden könnten nach Schätzungen des VdK über eine konsequentere Bekämpfung von Steuervermeidung erzielt werden. Damit ließen sich die gesamtgesellschaftlichen Ausgaben der Sozialversicherungen übernehmen. Die Folge davon wäre, dass sich die Beitragssätze stabilisieren würden, und die Sozialversicherungen könnten für die Menschen gute Leistungen erbringen. Davon würde die gesamte Gesellschaft profitieren.“

Bei der repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey antworteten auf die Frage „Wie bewerten Sie den Vorschlag, Personen mit sehr hohem Vermögen (ab fünf Millionen Euro) verstärkt an der Finanzierung eines höheren Rentenniveaus zu beteiligen, um jüngere Generationen zu entlasten?“ 52 Prozent der Befragten mit „sehr positiv“ und 12,5 Prozent mit „eher positiv“.

Die Frage „Würde es Ihr Vertrauen in das System der gesetzlichen Rente stärken, wenn auch bislang ausgenommene Gruppen (z.B. Beamtinnen und Beamte, Selbstständige) in diese einzahlen würden?“ bejahten 76,6 Prozent der Befragten, nur 21,6 Prozent verneinten. 2.500 Personen wurden am 6. und 7. November befragt. Die Ergebnisse sind repräsentativ. Die Ergebnisse sind aufgrund von Quotierungen und Gewichtungen repräsentativ unter Berücksichtigung des statistischen Fehlers von 3,4 Prozentpunkten beim jeweiligen Gesamtergebnis.


Über den VdK:

Der Sozialverband VdK ist mit über 2,1 Millionen Mitgliedern die größte sozialpolitische Interessenvertretung Deutschlands. Er setzt sich seit mehr als 70 Jahren erfolgreich für diejenigen ein, die sonst zu wenig wahrgenommen werden. Der Sozialverband VdK kämpft gegen soziale Ausgrenzung, Armut und ungleiche Chancen und für faire Bezahlung, solidarisches Miteinander und für soziale Gerechtigkeit.

Der VdK bietet außerdem kompetente Sozialrechtsberatung und vertritt seine Mitglieder vor den Sozialgerichten. Die 13 Landesverbände sind mit ihren Geschäftsstellen bundesweit vor Ort präsent und organisieren Hilfe und Beratung, Informationsveranstaltungen und gemeinsame Freizeitaktivitäten.
Weitere Infos unter: www.vdk.de

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