Umfragen

Unter der Blog-Rubrik Umfragen führen wir schon seit längerem Umfragen zu verschiedenen Themen durch, die den BürgerInnen auf den Nägeln brennen. Die Umfrageergebnisse haben keinen Anspruch auf Repräsentativität, sondern können allenfalls einen Trend dokumentieren. Aber auch das kann nicht nur im Rahmen der kommunalpolitischen Debatte sehr wohl von Bedeutung sein. Deshalb möchten wir natürlich, dass sich viele FlensburgerInnen hieran beteiligen.

Wahlumfrage für die Kommunalwahl am 26. Mai 2013 in Flensburg

Mit einer Wahlumfrage wollen wir die politische Stimmungslage für die Kommunalwahl in Flensburg am 26. Mai 2013 erkunden. Die Umfrage ist bis zum 24. Mai geöffnet. Es kann in diesem Zeitraum nur einmal ein Votum abgegeben werden.

Es handelt sich hierbei um ein offenes und unverbindliches Angebot für alle politisch interessierten BürgerInnen unabhängig von ihrer parteipolitischen Zugehörigkeit oder Weltanschauung. Profitieren sollen alle davon.

Leider kann die Umfrage aus methodischen Gründen nicht den Anspruch auf Repräsentativität einlösen. Dennoch hoffen wir mit einer entsprechend hohen Beteiligung zumindest einen Trend abbilden zu können. Wir würden uns also freuen, wenn die LeserInnen des AKOPOL-Blogs den Umfrage-Link an Freunde und Bekannte weiterleiten: https://akopol.wordpress.com/umfragen/

Stimme abgeben: Partei/WG markieren und dann den Wahlvorgang durch Klick auf „Vote“ bestätigen. Zwischenergebnisse können durch Klick auf „View Results“ angeschaut werden. Wer möchte, kann auch einen zusätzlichen Kommentar dazu schreiben, z. B. wenn er/sie wählen doof findet und/oder nicht zur Wahl gehen würde und ähnliches. Entweder in der Kommentar-Funktion ganz unten am Ende dieser Seite oder im Umfrage-Kasten auf „View Results“ und dann auf „Comments“ klicken.

Wir bitten Sie daher für die Kommunawahl am 26. Mai 2013 in Flensburg um Ihr Votum:

Neubau eines 5-Sterne-Hotels am Lautrupsbach?

Die Stadt Flensburg und die Mehrheit der Flensburger Kommunalpolitiker möchten gerne für den Bau eines 5-Sterne-Hotels am Lautrupsbach einen Investor gewinnen und haben dafür einen Aufstellungsbeschluss verabschiedet, der neben der möglichen Bebauung eines städtischen Grundstücks auch die Möglichkeit einer Zufahrtsverbindung am Hang des Lautrupsbachtals vorsieht. (Den Aufstellungsbeschluss gibt´s komplett mit einem Luftbild vom Ort der Begierde hier: Beschlussvorlage_RV-90-2011 )

Wir möchten deshalb die Meinung der BürgerInnen erfahren. Untenstehend daher unsere Umfrage. Wer möchte, kann auch einen zusätzlichen Kommentar dazu schreiben

Strategiedebatte über die Flensburger Stadtwerke öffentlich und mit Beteiligung der BürgerInnen führen, oder nicht?

Derzeit wird in einer geschlossenen städtischen Arbeitsgruppe mit ausgesuchten Vertretern aus Politik, Verwaltung und den Stadtwerken  nichtöffentlich über die zukünftige Unternehmenstrategie der Stadtwerke Flensburg beraten. Soll diese Debatte öffentlich geführt werden und sollen die BürgerInnen Flensburgs im Rahmen geeigneter Beteiligungsverfahren darin einbezogen werden, oder nicht?

Wir möchten deshalb die Meinung der BürgerInnen erfahren. Untenstehend daher unsere Umfrage. Wer möchte, kann auch einen zusätzlichen Kommentar dazu schreiben.

Sollen Citti und der Fördepark ihre Verkaufsflächen erweitern dürfen?

Mit aller Macht versuchen der Fördepark und Citti die Verkaufsflächen ihrer Flensburger Einkaufzentren zu erweitern. Nicht ohne erhebliche Gefahren für den innerstädtsichen Einzelhandel und damit auch für die Überlebensfähigkeit der Flensburger Einzelhandelsgeschäfte im Bereich Große Straße und Holm. Die Flensburger Ratsversammlung will bis zum 30.06.2011 über die Zukunft des noch bestehenden Großflächenmoratoriums abschließend entscheiden und somit auch darüber, ob der Fördepark und Citti-Markt ihre Verkaufsflächen in naher Zukunft um  zusammen 17.000 Quadratmeter erweitern dürfen.

Wir möchten deshalb die Meinung der BürgerInnen erfahren. Untenstehend daher unsere Umfrage. Wer möchte, kann auch einen zusätzlichen Kommentar dazu schreiben.

Flugplatz Schäferhaus schließen?

Derzeit macht der hauptsächlich in städtischem Besitz befindliche Flughafen Schäferhaus ein Defizit von 100.000 Euro im Jahr. Mittlerweile gibt es Stimmen, die insbesondere eine größere Kooperation Flensburgs mit dem dänischen Flughafen Sonderborg favorisieren und den Flugplatz Schäferhaus einer neuen Nutzung zuführen möchten.

Ein umfänglicher Artikel erschien dazu am 11.11.2010 im Flensburger Tageblatt unter: http://www.shz.de/nachrichten/lokales/flensburger-tageblatt/artikeldetails/article/111/schaeferhaus-vor-dem-absturz.html

Ebenfalls berichtete die Flensborg Avis zum gleichen Thema am 15.11.2010 unter: http://www.fla.de/?UNF=1&G=3ee3

Wir möchten deshalb die Meinung der BürgerInnen erfahren. Untenstehend daher unsere Umfrage. Wer möchte, kann auch einen zusätzlichen Kommentar dazu schreiben.

22 Antworten zu Umfragen

  1. Pingback: Wahlumfrage für die Kommunalwahl am 26. Mai 2013 in Flensburg | AKOPOL Arbeitskreis Kommunalpolitik

  2. Pingback: Wahlumfrage: Die Sonntagsfrage und die landespolitische Stimmungslage in Flensburg im Januar 2012 | AKOPOL Arbeitskreis Kommunalpolitik

  3. Pingback: AKOPOL-Wahlumfrage für den Monat Dezember | AKOPOL Arbeitskreis Kommunalpolitik

  4. Pingback: Wahlumfrage – Die Sonntagsfrage und die kommunalpolitische Stimmungslage in Flensburg im Dezember 2011 | AKOPOL Arbeitskreis Kommunalpolitik

  5. Christoph Wiegand schreibt:

    Der bauliche Charme Flenburgs liegt vor allem in seiner weitgehend Unversehrtheit durch Kriegszerstörung und Nachkriegsbauwut. Kaum ein in Flensburg seit 1945 neu errichtetes Gebäude hat zur baulichen Attraktivtät beigetragen. Die beste touristische Trumpfkarte ist also die unverwechselbare Silhouette der Stadt, seine arenaähnliche Bebauung an den Hängen des Flensborgfjords.
    Das Motto Flensburgs soltte sein: Konversion, d.h. Umnutzung historischer Gebäude, wenn deren bisherige Nutzung aufgegeben wird. Z. Beispiel die balld gaufgegebenen Justizvollzugsanstalt, das alte Gefängnis neben dem Gericht, könnte durch einen kreativen Architekten zum Hotel umgebaut werden, ohne an seiner äußeren Baugestalt wesentlich etwas zu ändern.
    Christoph Wiegand

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  6. Pingback: Wahlumfrage – Die Sonntagsfrage und die kommunalpolitische Stimmungslage in Flensburg im November 2011 | AKOPOL Arbeitskreis Kommunalpolitik

  7. Pingback: Sonntagsfrage – Die Wahlumfrage für Flensburg im Oktober | AKOPOL Arbeitskreis Kommunalpolitik

  8. dirk Thomas Hansen schreibt:

    Danke für Deine Informationen. So kann ich auch hier in Basel die Flensburger Kommunalpolitk verfolgen.
    Dirk aus Basel

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  9. Pingback: Neue AKOPOL-Umfrage: Die Sonntagsfrage und die kommunalpolitische Stimmungslage in Flensburg | AKOPOL Arbeitskreis Kommunalpolitik

  10. Pingback: Flensburger Stadtwerke: SPD und WIF mit klaren Aussagen zur Transparenz und Bürgerbeteiligung bei der Strategiedebatte | AKOPOL Arbeitskreis Kommunalpolitik

  11. Dr. Ekkehard Krüger schreibt:

    Ich möchte – als Ermutigung! – ein paar Gesichtspunkte schreiben:
    1)
    Der Zugang zu einem Hotel unterirdisch oder über einen gläsernen Fahrstuhl außen an der Tiefgarage ist nicht ungewöhnlich: Das Möwenpick-Hotel im Hamburger Wasserturm an der Sternschanze hat einen solchen Haupt-Zugang mit schräger Rampe unter der Erde, ebenso die Parkgarage und die Anlieferung. Hier war die Sache noch dadurch erschwert, dass der Riesenturm während der Ausschachtungen nicht einstürzen durfte.
    Bilder und Infos unter http://www.moevenpick-hamburg.com.
    Infos: projektentwicklung@patrizia.ag, http://www.patrizia.ag und das Architekturbüro: Falk von Tettenborn, post@tettenborn.net, http://www.tettenborn.net, die das Hotel in Hamburg entwickelt und gebaut haben.
    2)
    Im Vergleich zu Hamburg wären die Bauarbeiten hier über den Parkplatz am Lautrupsbach leicht abzuwickeln, indem man den ganzen Bauplatz bis auf Niveau des Parkplatzes abträgt und in die durch ggf. Spundwände gesicherte Grube das Parkhaus und darüber das Hotel baut. Den Parkplatz selbst sollte man nicht überbauen, um eine anständige Zufahrt und ein paar Stellplätze in Grünanlagen als Entree anbieten zu können. (Dem DRK-Heim müsste Ersatz im Parkhaus angeboten werden.)
    3)
    Eine solche Baustelle bliebe kalkulierbar. Im Gegensatz zu Hamburg wären hier außer den äußeren Abmessungen und einer angemessenen Gestaltung (Gestaltungsbeirat) keinerlei Einschränkungen zu erwarten, die den Bau extrem verteuern könnten. Das ist wichtig für Investoren.
    4)
    Bei der Diskussion im Seniorenbeirat am 8. September waren die Meinungen geteilt. Was ich oben geschrieben habe, ist mein Vorschlag.
    Einig sind wir uns aber, dass wir uns sofort in die „Widerstandsfront“ (?) einreihen und sehr aktiv sein werden, wenn der Hang angekratzt wird, auf dem derzeit der Wanderweg verläuft. Dieser Hand vom Volkspark zum Lautrupsbach ist nicht verhandelbar, weil er mit Sicherheit nicht „gerettet“ werden kann, wenn dort eine Feuerwehr-gerechte Zufahrt gebaut wird.
    Wir bedauern sehr, dass dieser Hang in die Änderung des Flächennutzungsplanes und des Landschaftsplans einbezogen wurde. Wohl alle im Seniorenbeirat glauben nicht, dass es gelingen kann (und wünschen das auch nicht !), dort tiefgehende Eingriffe durchzusetzen. Dazu lieben die Flensburger Ihre Fördehänge und speziell den „Tomatenberg“ zu sehr.
    Dadurch wäre das ganze Projekt von vorneherein gefährdet.
    5)
    Ich persönlich sehe in diesem Hotelprojekt nicht nur die Chance „Tagungshotel“ sondern an diesem Standort auch einen Beitrag dazu, Kreuzfahrer zum Passagierwechsel für Norddeutsche und Dänen nach Flensburg zu locken.
    Kreuzfahrer sind nicht nur reiche Leute (!), aber alle Flensburger hätten etwas davon, wenn immer mal ein großes Schiff im Hafen liegt.
    Leute macht Euch Gedanken und äußert Euch, damit eine lebendige, spannende Diskussion entsteht. Denn auch davon hätten wir alle ‚was!
    Ekkehard Krüger

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    • Rudi Freundlich schreibt:

      Ich glaube nicht, dass der Bedarf für ein Hotel dieser Art besteht. Die Auslastung der vorhandenen Hotels liegt außerhalb der Urlaubszeit – während also ca. 10 Monaten – bei 50 % oder weniger.

      Dann kann ich weiter nicht erkennen, wie für das geplante Hotel jetzt das Wort „Tagungshotel“ wieder ins Spiel kommt. Ein 100-Zimmer-Hotel ist doch als Tagungshotel viel zu klein!

      Und wie können Investoren gewonnen werden, wenn schon mal klar ist, dass sich in Flensburg ein Hotel dieser Art nicht gewinnbringend unterhalten lässt. Sonst hätte Kai-Uwe Jensen doch schon lange Investoren gefunden. Es macht keiner, weil Investoren Gewinne wollen – nichts anderes – und diese nicht in Flensburg mit den kleinkarierten Hotelgedanken von Provinzpolitikern realisieren können.

      An anderer Stelle in diesem Forum habe ich bereits darauf hingewiesen, dass es, wenn man denn will, an Stelle des alten Schwimmbades ein Hotel beliebiger Größe bauen kann, dass allen Vorstellungen gerecht werden kann – mit Ausnahme den Vorstellungen der heutigen Hotelbetreiber.

      Das jetzt vorgeschlagene Hotel liegt in einem Natur- oder Landschaftsschutzgebiet. Leute, wir haben nur diese eine Erde! Und Bäume sind die besten Klimaschützer! Holzt nicht einfach alles ab, was für uns überlebenswichtig ist.

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      • Katherine Dunning schreibt:

        Ich schliesse mich allen natur- und umweltschützerischen Argumenten an – wenn die
        Stadt ihre attraktivsten Seiten für Naturtourismus und Naherholungsflächen für ihre BürgerInnen erhalten will – denkt an unsere Kinder ! – sollte sie auf einen Hotelneubau
        mit allen negativen ressourcenbelastenden Aspekten verzichten und einen Verschönerungswettbewerb ausschreiben für die jetzigen Hotelbetreiber und weitere
        – auch finanzielle – Anreize geben, um die b e s t e h e n d e Hotelszene attraktiver zu machen.. dann würden viell auch mehr Dänen, die FL gerne besuchen, hier länger weilen und uns mit ihrer Kaufkraft beglücken.. Kate, die die dänischen Einrichtungen und Kultur Flensburgs sehr schätzt..

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      • susanne Holm schreibt:

        Hallo Rudi, daß sehe ich alles genauso wie du. In den vergangenen Jahren sind schon viel zu viele Grünflächen in und um Flensburg verloren gegangen, die wir zum Überleben dringend gebrauchen. Und wenn ein Hotel für die gehobene Klasse unbedingt erforderlich ist, dann bitte das „Alte Hallenbad“, Schwimmbad, Sauna etc. ist schon vorhanden und es liegt auch sehr gut. 5 Minuten zum Bahnhof, 10 Minuten in die Innenstadt und Hafen zu Fuß.

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  12. Gitte schreibt:

    Hotel am Lautrupsbach?? Ich möchte die multiplen Störungen von Ratsmitgliedern und Investoren und dem unsäglichen Flächenverbrauch gerne gestoppt sehen. Baut das Ding doch auf ein vorhandenes Gewerbegebiet mit vorhandenen Zufahrtstraßen und laßt uns Bürgern die nette grüne Fläche – und uns Bürger mit euren omnipotenten Visionen in Ruhe.

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  13. Pingback: Hotel am Lautrupsbach – AKOPOL: Keine baulichen Eingriffe am Hang des Lautrupsbachtals! | AKOPOL Arbeitskreis Kommunalpolitik

  14. Claus S. Kühne schreibt:

    Ich hielte es für wünschenswert, wenn sich die AKOPOL und möglichst viele Flensburger am Symposion der ATTAC am 24.3. beteiligen würde, schließlich sind wir alle Betroffene.

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  15. Pingback: Einzelhandelsmoratorium: Bulwien-Gesa-Gutachten bestätigt AKOPOL-Position | AKOPOL Arbeitskreis Kommunalpolitik

  16. Pingback: Zwei neue Umfragen auf dem AKOPOL-Blog | AKOPOL Arbeitskreis Kommunalpolitik

  17. Claus S. Kühne schreibt:

    Es gibt keinen mir bekannten Grund, den defizitären Flugplatz Schäferhaus weiter auf Kosten der Allgemeinheit zu betreiben, zumal Sønderborg in Kürze über einen direkten Autobahnanschluss verfügen wird. Eine positive Entwicklung Flensburgs sähe ich ohnehin nur in Zusammenarbeit mit Åbenrå und Sønderborg.
    Nur für Hobbypiloten ? Dann sollten diese ohnehin sicherlich nicht armen Menschen die Kosten übernehmen.
    Claus S. Kühne

    Ps. Wie lebendig und unproblematisch eine Homepage sein kann, das lieber Jörg zeigst Du mit dieser Deiner Homepage, da stricken andere Monate lang dran, ohne etwas Vernünftiges zustande zu bringen.

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  18. Rudi Freundlich schreibt:

    An der Abstimmung konnte ich nicht teilnehmen, da eine wichtige Antwortmöglichkeit fehlt.

    Es sollte auch möglich sein, den Flugplatz zu erhalten, aber ohne Zuschüsse der Stadt oder sonstige Steuermittel. Wer meint, den Flugplatz zu brauchen, soll ihn auch bezahlen.

    Nach meiner Meinung kann der Flugplatz auch ohne Zuschüsse überleben. Die ev. erforderlichen höheren Gebühren können von den gewerblichen Nutzern und den Sportfliegern durchaus aufgebracht werden. Oft ist es nicht mehr als eine Schachtel Zigaretten kostet, die mehr für Start- oder Landegebühren erforderlich sind.

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