Blog-Archive

New Energy Messe vom 15. bis 18. März 2018 in Husum

Vernetzen, Verknüpfen – Zukunft machen!

Ob Wärme, Strom oder Mobilität – die Energieversorgung der Zukunft ist erneuerbar, dezentral und digital

Eins steht fest: Wenn Deutschland die Klimaziele erreichen will, muss bis 2050 der Verkehrs- und Wärmesektor elektrifiziert werden. Und dafür wird erneuerbarer Strom benötigt – und zwar sehr viel davon. Schnell wird deutlich, dass es sich bei der Umstellung der Energiesysteme nicht nur um eine vielschichtige, sondern vor allem um eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe handelt.
Fachleute aus Politik, Wirtschaft und Technik, Hersteller, Berater, Bauherren, Landwirte und Familien – die New Energy Husum bringt alle zusammen, die etwas ändern und bewegen wollen. Eingebettet in die Messe sind auch eine Reihe von öffentlich zugänglichen Foren, in denen hochkarätige Referenten verständlich und anschaulich darstellen, wie es mit der Energiewende in der Praxis verlässlich und in allen Sparten weitergehen kann.
Die New Energy Husum ist nach wie vor ein wichtiger Branchentreff der Entwicklerszene, hat sich aber zusätzlich in den vergangenen Jahren zu einer Endverbrauchermesse fortentwickelt. Es wird auf der Messe vor allem sichtbar, welcher Teil des technologischen Fortschritts bereits im Alltag angekommen ist. Es wird gezeigt, wie jeder Einzelne – ob Privathaushalt oder Gewerbebetrieb – die erneuerbaren Energien effektiv nutzen kann und damit zu einer neuen, ganzheitlichen Energieversorgung beitragen kann.

Alle Detailinformationen zur Messe und zum Programm hier

Werbeanzeigen

Die Zukunft des Flensburger Stadions – Informationsveranstaltung am 10.10.2017 für Anwohnerinnen und Anwohner

Flensburg. Nachdem der ursprüngliche Termin aufgrund der Sturmwarnung kurzfristig abgesagt worden war, lädt die Stadt Flensburg erneut alle interessierten Anwohnerinnen und Anwohner zur Informationsveranstaltung über die Zukunft des Flensburger Stadions am Dienstag, 10. Oktober um 19 Uhr in die Aula der Fridtjof-Nansen-Schule, Elbestraße 20 ein.

Die Ergebnisse der kooperativen, kommunalen Sportentwicklungsplanung sehen perspektivisch den Ausbau des Flensburger Stadions zu einer zukunftsfähigen Sport- und Veranstaltungsstätte vor. Die Stadt hat daher in Abstimmung mit dem Stadtsportbund einen fundierten Zielfindungsprozess gestartet. Mit Unterstützung des Planungsbüros Drees und Sommer wurden in diversen Workshops mit Vereinen, potenziellen Veranstaltern, Vertretern der Stadt Flensburg und weiteren Akteuren die Potentiale des Stadions und Zukunftsperspektiven erarbeitet und gleichzeitig, die Machbarkeit für angedachte Nutzungen überprüft. Der aktuelle Planungsstand und die erarbeiteten Ergebnisse sollen nun der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Energieversorgung der Zukunft – Diskussionsveranstaltung am 02.02.2017 um 18:30 Uhr in der Phänomenta Flensburg

Wird die Energiewende gelingen und fühlen sich die Menschen dabei mitgenommen?
Haben wir die richtigen Rezepte in Flensburg und wird die Energie in der modernen Stadt für alle bezahlbar bleiben?

Um diese und viele andere Fragen rund um das Thema Energieversorgung zu diskutieren, lädt die Flensburger SPD am Donnerstag, den 2. Februar 2017 um 18:30 Uhr in die Pänomenta, Norderstr. 157-163 in Flensburg ein.

Es diskutieren
– die Bundestagsabgeordnete Dr. Nina Scheer, Expertin für Erneuerbare Energien und Umweltwirtschaft der SPD-Bundestagsfraktion
– und der Geschäftsführer der Stadtwerke Flensburg, Dipl.-Ing. Maik Render.

Moderation: Prof. Dr. Heiner Dunckel.

Demonstration und Kundgebung für die Arbeitsplätze und die Zukunft der Küste am 8.4.2013 in Kiel

Demo Maritime Konferenz  KielChancen für die Küste nutzen! Dafür gehen wir am 8. April in Kiel auf die Straße.

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

die aktuelle Energiepolitik der Bundesregierung ist im größten Maße fahrlässig gegenüber der Natur, den Mensch und den Arbeitsplätzen.

Da am 8. April die Achte Nationale Maritime Konferenz in Kiel stattfindet, an der auch die Bundeskanzlerin teilnimmt, werden wir zu einer Demonstration mit Kundgebung aufrufen.

Wir werden am Montag, 8. April mit einem Bus nach Kiel fahren (dir entstehen natürlich keine Kosten!):

8.30 Uhr:   Achtung – Der Bus wird aufgrund des Jahrmarktes nicht wie geplant von der Exe fahren können, nun ist der Treffpunkt der Parkplatzder Eckener-Schule auf der anderen Straßenseite. Dort stehen euch Parkmöglichkeiten zur Verfügung. Die Uhrzeit ändert sich nicht.

und
8.45 Uhr:   Bus-Abfahrt FSG
10.30 Uhr:   Demonstrationszug zur Sparkassen-Arena-Kiel (ehemalige Ostseehalle)
13.00 Uhr:   nach der Kundgebung Rückfahrt mit dem Bus

Wir gehen auf die Straße, weil wir von der Bundesregierung fordern:
– Energiewende beschleunigen!
– Finanzierung von Schiffbau und Offshore-Anlagen in Deutschland sichern
– Sicherung von Ausbildungs- und Arbeitsplätzen in gefährdeten Betrieben
– Mehr Geld für Forschung und Entwicklung sowie Innovationen

Meldet euch unbedingt bei mir (bis 2. April) an und teilt mit, wie viele von euch mitkommen.

Ich danke und wünsche eine erholsame Osterzeit.

Michael Schmidt
IG Metall Flensburg
1. Bevollmächtigter

Rote Str. 1
24937 Flensburg

fon.:   04 61 / 1 44 40 22
mobil:  01 70 / 33 33 219
mail:   michael.schmidt@igmetall.de
fax:    04 61 / 1 44 40 29

Homepage http://netkey40.igmetall.de/homepages/flensburg/

Mitglied werden: https://www.igmetall.de/cps/rde/xchg/internet/style.xsl/view_beitrittsformular.htm

Hier geht´s zum Demo-Flyer: Aufruf_Maritime_Konferenz

Flensburger Kulturdebatte – Ein Beitrag zur letzten Kulturausschuss-Sitzung am 17.11.2011

In welche Richtung wird die Diskussion rund um die Entscheidungsfindungsprozesse der Stadt- und Kulturverwaltung bezüglich der finanziellen Ausgestaltung der öffentlichen und öffentlich-geförderten Kulturträger gehen?

Und damit frage ich nicht nach der durch den Kultur- oder den Finanzausschuss politisch-institutionalisierten, sondern nach der öffentlichen wie privaten, der zwischenmenschlichen und interkulturellen Diskussion in den Netzwerken von Web 2.0 oder am Tresen der Stammkneipe.

Über hundert betroffene KulturgestalterInnen und KulturnutzerInnen finden den Weg in die Bürgerhalle, um (wahrscheinlich so das erste Mal in der Geschichte Flensburgs) an einer Kulturausschussitzung teilzunehmen. Westkurvenstimmung! Doch schon früh ist den anwesenden Interessierten deutlich gemacht worden, dass Teilnahme noch lang nicht gleichzusetzen ist mit Teilhabe.
Über soziale Netzwerke, digitale wie persönliche wurde aufgerufen, dabei zu sein und Gesicht zu zeigen, wenn hier: die „freien“ Kulturträger bzw. einer der vier üblichen Verdächtigen folkbaltica, Pilkentafel, Volxbad oder Kühlhaus geschlossen werden sollte – was ja grundsätzlich ein Ergebnis der Verweigerung von weiteren öffentlichen Fördermitteln sein könnte.

Nur das war nicht das Thema. Ein kleiner Absatz eines diffusen Begründungstextes einer gleichsam diffusen und irritierenden Beschlussvorlage schafft es in die stylisch-digitalen und die schummrig-schönen, verrauchten und gesprächigen Gesprächs- und Freundeskreise im Halbdunkel der alternativen Kulturträger. Und jetzt? Schon zu Beginn der Sitzung die Entwarnung durch den Kulturmanager: „Es wird hier und heute nicht die Schließung einer der freien Kultureinrichtungen beschlossen“
Es wird sicherlich irritierte Blicke gegeben haben. Eigentlich ein Grund, wieder zu gehen, aber mal gucken, was noch so kommt.
Irritierte Blicke hätte es wieder geben müssen, als technokratisch, aber zukunftsorientiert beschlossen wurde, die Gutachter der KI in die kulturellen Einrichtungen zu schicken, um eine Art Bestandsaufnahme der Nichtinvestitionen der Vergangenheit zu tätigen. ZUR SICHERHEIT!

Als gewöhnlicher Kulturpolitiker, kann man ja nicht absehen, was sich hinter der einen oder anderen Wand in Kühlhaus, Volxbad oder Pilkentafel noch so an Sanierungsstau verbirgt.
Das Fundament des so sehnlich und dringlich erwarteten Kulturentwicklungsplans, der die Flensburger Kulturszene neu aufstellen sollte, ist also das Investitionskostenranking der Einrichtungen.
Dies war eine gefühlte 0:15 Niederlage gegen Bayern München, aber:
Keine Westkurvenstimmung. Dies liegt sicherlich nicht daran, dass viele UnterstützerInnen der alternativen Kulturszene mit der ehemaligen Westkurve aber auch überhaupt nichts angfangen können. Aber: Auch keine Gegengraden- oder Südtribünenstimmung wie am Hamburger Millerntor, wo sich der eine oder die andere eher aufgehoben fühlt. Denn zu diesen Zeitpunkt war vielleicht auch der letzte an diesem historischen Moment Teilnehmende (nicht: -habende!), eingeschlafen, eingenickt, eingelullt und abgedriftet durch KEP, HSP, KA-0815, FA-41, RV-122. Na ja, vielleicht hat es der eine oder die andere doch mitbekommen und freut sich richtig doll über die KI-Brigade, die demnächst in die Gemäuer der freien Kultur einziehen wird. Ich als Mitglied des Kulturwerkstatt Kühlhaus e.V. freue mich nicht.

Hier wird die Abhängigkeit der freien, oder wie es Hr. Detleffsen treffend bezeichnete „unfreien“ Kulturschaffenden überdeutlich. Wer weiterhin öffentliche Mittelchen beziehen möchte (vgl. ALG II) der soll der besagaten Brigade Einlass gewähren. Nun ist das Kühlhaus ja im Vereinsbesitz. Das ist natürlich egal. Dort stecken doch auch zweck- und nutzungsgebunde öffentliche Landesmittel drin, oder? Dann bin ich erstmal beruhigt. Bei der Pilkentafel wird es wohl ähnlich sein. Die ist bekanntlich nicht in kommunalem oder KImunalem Besitz. Doch was ist mit dem Volxbad. Ha! Das ist KImunal!
So wird dann also fachmännisch geprüft werden, wessen Erhalt sich lohnen wird. Nebenher wird fleißig nach (O-Ton HA-74/2011) „alternativen Möglichkeiten für qualitativ gleichwertige Imobilien in Flensburg“ gesucht, die auch von mehreren Kulturtägern genutzt werden können.

Hier meine Vorschläge: Kailagerschuppen. Äh, abgerissen. Marineschule. Super Ausblick. Schlachthofhäuser. Schöne Vergangenheit, Industriekultur und so, besonders attraktiv für Vegetarier oder Veganer und günstig wieder herzurichten. Da werde ihc wohl nicht der erste sein, der auf die Idee gekommen ist. Man könnte auch die Inneneinrichtung vom Volxbad mitnehmen. Liegt ja quasi fußläufig erreichbar. In direkter Nähe.
Soweit so gut. Eingentlich war die KA-Sitzung doch recht beruhigend. Nichts wird geschlossen und 2012 sind die Mittel sicher. Das ist beschlossen!
Und dabei hatten wir doch schon Angst und haben so fleißig diskutiert bei facebook und so.
Wann kommt eigentlich die Rechnung von der KI-Brigade und was kostet so ein Gutachten eigentlich? Und hat KI eine eigene facebook-Seite?

Eins noch:
Hamburg baut in Sachen Kultur nicht nur Mist oder Opernhäuser –http://www.kulturagenten-programm.de/home/startseite/ –
Die wollen den Lehrern jetzt ernsthaft beibringen, was Kultur ist. Solch visionäre Politiker bräuchten wir auch. Aber SH hat es mal wieder verpennt. Dabei waren doch auch hier öffentliche Mittel da, aber vielleicht hat SH den bundeseigenden Kulturgutachtern ja den Zugang verwehrt?

Niklas Naumann

%d Bloggern gefällt das: