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deCOALonize Flensburg! – Video zur Blockade der Stadtwerke Flensburg am 5.10.2019 im Netz

Gestern stellten die Aktivisten, die mehr als acht Stunden lang das Kohlelager und die beiden Anleger-Kräne der Stadtwerke Flensburg am Samstag blockierten, ein Video zur Aktion ins Netz:

Mehr zur Aktion bei den Stadtwerken:

AKOPOL-Beitrag vom 6.10.2019: Statement Kohle kapern! Besetzer*innen resümieren die Blockade der Stadtwerke Flensburg
unter: https://akopol.wordpress.com/2019/10/06/statement-kohle-kapern-besetzerinnen-resuemieren-die-blockade-der-stadtwerke-flensburg/

AKOPOL-Beitrag vom 5.10.2019: Blockade der Stadtwerke Flensburg durch Umweltaktivisten
unter: https://akopol.wordpress.com/2019/10/05/blockade-der-stadtwerke-flensburg-durch-umweltaktivisten/

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Erhebliche Schäden durch Ostsee-Hochwasser in Flensburg

„Land unter“ in vielen Straßenzügen am Hafen – Neues Hotel Hafen Flensburg vom Hochwasser am stärksten betroffen

Ein Bericht von Jörg Pepmeyer

Erhebliche Überschwemmungen und Schäden verursachte das Ostsee-Hochwasser am 4. und 5. Januar in Flensburg. Besonders in Mitleidenschaft gezogen wurde das neue Hotel Hafen Flensburg an der Schiffbrücke. Dort stand das Wasser bis zu 1,40 Meter hoch.

Dass Flensburg im Gegensatz zu anderen Regionen Norddeutschlands und Schleswig-Holsteins vom Sturmtief Axel relativ unbehelligt blieb, mag den Eindruck vermittelt haben, das sei ja alles halb so schlimm. Offensichtlich nahmen deshalb viele FlensburgerInnen das bereits Tage zuvor angekündigte Hochwasser nicht so richtig ernst. Einige Zeitgenossen hielten denn auch die Warnungen der Wetterdienste für überzogen, wurde in den sozialen Medien bereits von Panikmache gesprochen. Vor allem diejenigen KFZ-Besitzer, die ihre Autos am Hafen geparkt hatten, mussten aber einsehen, dass diese Warnungen nicht unbegründet waren, denn das Wasser stieg ab dem späten Nachmittag rasend schnell. Während es am frühen Abend bereits über die Kaikante am Flensburger Hafen lief und um 20.00 Uhr schon fast knietief die Schiffbrücke überschwemmte, standen etliche Autos noch auf dem hafenseitigen Parkplatz an der Schiffbrücke. Die wurden dann im Verlauf des Abends entweder für teures Geld abgeschleppt oder von ihren überraschten Haltern relativ zügig und mit nassen Füßen aus der Gefahrenzone entfernt.

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Hochwasser in Flensburg 4./5. Januar 2017: Schiffbrücke und Willy Brandt Platz um Mitternacht (Foto: Jörg Pepmeyer)

Um 22.00 Uhr war dann aufgrund der aktuellen Nachrichten jedoch klar, dass die Hochwasserspitze tatsächlich mit rund 1,50 Meter über dem mittleren Wasserstand spätestens um Mitternacht Flensburg erreichen würde und möglicherweise sogar noch erheblich höher werden könnte. Schlussendlich erreichte nach Angabe von PEGELONLINE um 0:51 Uhr das Wasser in Flensburg bei 1,79 Meter über normal seinen Höchststand. Schon vorher meldeten dann auch viele Kneipen und Geschäfte am Hafen „Land unter“. Vor allem am Willy-Brandt-Platz, der  Schiffbrücke und am Norderhofenden schwappte das Wasser nicht nur über die Gehsteige, sondern lief auch in tiefer gelegene Gaststätten, Geschäftsräume und Keller.

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Hochwasser in Flensburg 4./5. Januar 2017: Oluf-Samson-Gang um Mitternacht (Foto: Jörg Pepmeyer)

Auch im Oluf-Samson-Gang, in der Kompagniestraße und am Kompagnietor lag der Pegel zeitweise bei mehr als einen halben Meter. Und selbst der Hafendamm unterhalb der Bahnüberführung glich einer Seenplatte.

Während viele Anlieger der vom Hochwasser betroffenen Straßenzüge sich auf die immer mal wieder auftretenden Fluten mehr oder weniger eingerichtet haben und entsprechende Vorkehrungen trafen, um die Schäden möglichst gering zu halten, erwischte es das neue Hafenhotel an der Schiffbrücke mit voller Wucht. Schon am frühen Abend versuchte man dort mit Sandsäcken und Hochwasser-Schotts alle kritischen Gebäudeeingänge zu sichern.

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Hochwasser in Flensburg 4./5. Januar 2017: Überfluteter Innenhof Hotel Hafen Flensburg gegen 1:00 Uhr (Foto: Jörg Pepmeyer)

Doch das Wasser kam derartig schnell und drückte die Barrieren einfach zur Seite, stieg über die eigens eingesetzten Schotts und überflutete in Windeseile weite Teile des Erdgeschosses sowie den Hof im hinteren Teil des Gebäudekomplexes. In einzelnen Bereichen und Gebäudeteilen stand das Wasser um Mitternacht bis zu 1,40 Meter hoch, drückte dabei Fenster und Türen ein, ergoß sich in die Fahrstuhl- und Versorgungsschächte und drohte sogar die bereits geräumte Tiefgarage des Hotels zu überfluten.

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Hochwasser in Flensburg 4./5. Januar 2017: Einsatzkräfte der Feuerwehr mit Pumpen am Hotel Hafen Flensburg gegen 1:00 Uhr (Foto: Jörg Pepmeyer)

Die Flensburger Feuerwehr versuchte daher mit ihren Einsatzkräften und starken Pumpen noch mehr Schaden abzuwenden, dennoch konnte sie nicht verhindern, dass sich immer mehr Wasser auch über die von den Feuerwehrleuten gelegte Sandsack-Barriere den Weg in den Hof des Hafenhotels bahnte. Dort stand es um 1.00 Uhr nachts fast anderhatb Meter hoch und drückte gefährlich auf Fenster und Türen.

Über den Umfang der durch das Hochwasser verursachten Schäden konnten in der Nacht weder Mitarbeiter des Hotels, noch die Feuerwehrmänner konkrete Angaben machen.  Für das vor einem Monat eröffnete Vier-Sterne-Hotel und seine Belegschaft dürfte das alles jedenfalls ein herber Schlag sein. Es bleibt zu hoffen, dass sich die möglichen Schäden in Grenzen halten und zügig behoben werden können und der Betrieb des Hotels auch in wirtschaftlicher Hinsicht damit nicht nachhaltig beeinträchtigt wird.

Zum Hochwasser in Flensburg auch ein Video des shz, das die Situation am Abend des 4. Januar um 21.30 Uhr am Flensburger Hafen und an der Schiffbrücke zeigt:

In Flensburg wurden am Mittwochabend erste Parkplätze in Wassernähe überspült. Gegen 21:30 Uhr erreichte das Wasser dann auch die Straße Schiffbrücke am nördlichen Ufer, woraufhin diese für den Straßenverkehr gesperrt wurde. Erste Keller liefen voll. Die Pegelstandsvorhersage des BSH rechnet für die Förde mit einem maximalen Wasserstand von rund 6,20 Meter. Das Video zeigt erste unkommentierte Aufnahmen vom Hochwasser im Flensburger Hafen.

Zum gleichen Thema und zum Wassereinbruch im Hotel Hafen Flensburg auch der Beitrag auf shz.de vom 5.1.2017:
Sturmflut in Flensburg : Hilferufe aus dem Hochwassergebiet
Wassermassen fluten die Schiffbrücke und sorgen für den Ausnahmezustand – besonders schlimm erwischte es das Hotel Hafen Flensburg
unter: http://www.shz.de/lokales/flensburger-tageblatt/hilferufe-aus-dem-hochwassergebiet-id15763871.html

Siehe zum Hochwasser auch den zusammenfassenden Beitrag mit Videos aus Kiel und Flensburg auf shz.de vom 5.1.2017:
Gesperrte Straßen, volle Keller: Sturmflut 2017 hinterlässt Schäden an der Ostseeküste
Es war die stärkste Sturmflut seit zehn Jahren – und sie war noch heftiger als zunächst erwartet.
unter: http://www.shz.de/regionales/schleswig-holstein/panorama/gesperrte-strassen-volle-keller-sturmflut-2017-hinterlaesst-schaeden-an-der-ostseekueste-id15756981.html

Polizeigewalt anlässlich der Räumung der Flensburger Luftschlossfabrik Thema im Innenausschuss des Kieler Landtags

Auf Antrag der PIRATEN wird sich der Innenausschuss des schleswig-holsteinischen Landtages am 2. November in öffentlicher Sitzung über die Gründe der Einstellung der staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen wegen Körperverletzung im Amt im Zusammenhang mit einer Spontandemonstration gegen die Räumung der Flensburger „Luftschlossfabrik“ berichten lassen. Das geht aus der erweiterten Tagesordnung hervor, siehe hier: 18-147_11-16.

Hintergrund: Ein vom SHZ-Verlag veröffentlichtes und auf Youtube über 100.000 mal abgerufenes Video https://www.youtube.com/watch?v=c1WVs2FYjt4  zeigt, dass Polizeibeamte Anfang 2016 Unterstützern der inzwischen geräumten Flensburger Luftschlossfabrik Faustschläge ins Gesicht und Tritte versetzten. Doch die Staatsanwaltschaft hat ihre Ermittlungen wegen Körperverletzung im Amt eingestellt. Das Vorgehen sei „als rechtmäßig einzustufen“. Der Innenexperte der PIRATEN Dr. Patrick Breyer beantragt Aufklärung im Innen- und Rechtsausschuss des Landtags:

„Ich kann nicht nachvollziehen, warum Faustschläge ins Gesicht und Tritte erforderlich gewesen sein sollen, um Personen abzudrängen oder festzunehmen. Ein Polizeieinsatz ist kein Kampfsporttraining. Nicht ohne Grund hat die Polizeiführung selbst Anzeige erstattet.

Auf meinen Antrag werden Justizministerin und Generalstaatsanwalt diese Einstellung im Innen- und Rechtsausschuss zu erklären haben. Es darf nicht bei über 100.000 Menschen der Eindruck entstehen, dass exzessive Polizeigewalt straflos bleibe.

Ich beantrage auch die Vorführung des vollständigen Polizeivideos von diesem Einsatz im Innenausschuss, damit wir uns ein eigenes Bild von dem Geschehen machen können.“ so MdL Dr. Patrick Breyer in einer Pressemitteilung der PIRATEN.

Einstellungsnachricht der Staatsanwaltschaft:
http://www.patrick-breyer.de/wp-content/uploads/2016/10/Einstellung-Luftschlossfabrik.jpg

Berichtsantrag der PIRATEN:
http://www.landtag.ltsh.de/infothek/wahl18/umdrucke/6600/umdruck-18-6683.pdf

Demonstration zum Erhalt der Luftschlossfabrik Flensburg am 01.02.2016 um 16:00 Uhr ab Südermarkt

Nachfolgend dokumentieren wird den Aufruf der Luftschlossfabrik-Aktivist*Innen:

Aufruf LSF DemoWann und wo:
Am 01.02.2016 um 16 Uhr, vom Südermarkt durch die Innenstadt!

Wieso:
Weil machbare Träume echte Räume brauchen und diese in der LuftschlossfAbrik für alle Interessierten offen stehen, um genutzt zu werden. Das werden sie auch! In unterschiedlichster Form mit soziokulturellen Angeboten & Möglichkeiten der Freizeitgestaltung.

Kommt zahlreich, um den Sanierungswahn zu verhindern.

Keine Räumung!
Kein Leerstand am Harniskai! Kein Abriss und Zerstörung des wertvollen Kulturguts!
Freiraum und unkommerzielle Kulturangebote schützen! In Flensburg und überall!

ZWANGSRÄUMUNG ENTGEGENTRETEN !
LUFTSCHLOSSFABRIK VERTEIDIGEN !
FÜR EINE ECHTE UTOPIE !

Bitte unterzeichnet und teilt die Petition:
„Gegen Leerstand am Harniskai 1-3 und für den Erhalt des Kulturprojekts Luftschlossfabrik“ – https://www.openpetition.de/petition/online/gegen-leerstand-am-harniskai-1-3-und-fuer-den-erhalt-des-kulturprojekts-luftschlossfabrik

Mehr zum Demo-Aufruf auch auf Facebook unter: https://www.facebook.com/events/823923857730770/

Petition zum Erhalt des Kulturprojekts „Luftschlossfabrik“ in Flensburg

Angesichts der drohenden Räumung des Geländes an der Flensburger Harniskaispitze veröffentlichen wir untenstehend eine Petition der Aktivistinnen der Luftschlossfabrik Flensburg zum Erhalt ihres Projektes. (Den Text der Petition, wie auch die Möglichkeit sie zu unterzeichnen, gibt es hier: https://www.openpetition.de/petition/online/gegen-leerstand-am-harniskai-1-3-und-fuer-den-erhalt-des-kulturprojekts-luftschlossfabrik )

Gegen Leerstand am Harniskai 1-3 und für den Erhalt des Kulturprojekts Luftschlossfabrik

Schon in der Vergangenheit hatte die Stadt große Pläne für den Harniskai 1-3. Was daraus hervorging war jahrelanger Leerstand. Nachdem das Gelände durch direkte Bürgerbeteiligung und Eigeninitiative instand gesetzt und genutzt wurde, hat der Hauptausschuss am 6. Oktober in nicht-öffentlicher Sitzung die Räumung des Kulturprojekts Luftschlossfabrik eingeleitet. Von der Stadt Flensburg liegen weder vorläufige, noch langfristige Pläne für den Harniskai 1-3 vor. Das heißt es droht erneuter Leerstand.

Wir fordern:

– Kein Leerstand am Harniskai
– Erhalt der Luftschlossfabrik
– Kooperationsbereitschaft der Stadt

Dies wäre durch einen Zwischennutzungsvertrag für das Gelände Harniskai 1-3 möglich. Bis zur Beendigung des mehrstufigen Ideenfindungsprozess‘ und Beginn von Vorbereitungsmaßnahmen für Bauarbeiten, die das Gelände direkt betreffen, könnte das Gelände weiterhin vom Kulturprojekt genutzt werden. Somit würde zwischenzeitlicher Leerstand vermieden und es bliebe Zeit, um in Flensburg nach einem Alternativgelände zu suchen.
Aus Berücksichtigung der Schwierigkeiten bei der Suche eines Ersatzgeländes, wären die Aktivist-Innen bereit die Räumlichkeiten der bestehenden Initiativen des Projektes aufzuteilen. Dies erleichtert die Suche enorm und ermöglicht die bereits angedachte Gründung eines weiteren Bauwagenplatzes in Flensburg, sowie ein Fortbestehen des Projektes Luftschlossfabrik an einem anderen, möglichst zentralen Ort in Flensburg. Im Vordergrund sollte jedoch stehen, das Projekt als Ganzes zu erhalten.

Begründung:

Was zwischenzeitlich geschah:
Trotz einer Demonstration, Petition und monatelangen Gesprächen mit der Stadt war es nicht möglich auf Augenhöhe zu kommunizieren und eine Lösung zu finden.
Nachdem die LuftschlossfabrikantInnen der Suche nach einem Ersatzgelände zugestimmt hatten, zeigte sich der Rahmen der Möglichkeiten sehr begrenzt.
Nach Ablehnung mehrerer Vorschläge und der Prüfung eines Geländes in Weiche, welches ebenfalls abgelehnt wurde, schien Helmut Pagels* Aufgabe in seinen Augen erfüllt.
Trotz des Misserfolgs bei der Suche, wurde seitens der LuftschlossfabrikantInnen nicht aufgegeben. Es wurde keine Mühe gescheut, die Fraktionen im Rat um Termine zu bitten und dort das Anliegen vorzustellen.
Gefordert wurde die Sicherheit im Winter 15/16 nicht geräumt zu werden und der Wunsch nach weiterer Kommunikation zur Findung einer friedlichen Lösung und Vermeidung einer gewaltsamen Zwangsräumung.
Die Fraktionen zeigten sich verständnisvoll und die Begegnungen verliefen mit durchaus positiven Rückmeldungen, besonders bezüglich der nicht-Räumung im Winter und unter Zustimmung der Unmenschlichkeit dieser Aktion.
Nichtsdestotrotz wurde nur Tage nach unseren letzten Gesprächen der Räumung in einer nicht-öffentlichen Sitzung vom Hauptausschuss am 6. Oktober 2015 zugestimmt und daraufhin durch die Stadtverwaltung eingeleitet. Dies wurde von allen Fraktionen stillschweigend hingenommen. Hierüber wurde niemand in der Luftschlossfabrik informiert und es wurde jede Möglichkeit für eine weitere politische und öffentliche Debatte genommen.
Der Oberbürgermeister war auf Nachfrage an keinem Gespräch interessiert. Lediglich Helmut Pagel bat zu einem Eiltermin am 05. Januar 2016.
Bei diesem eröffnete er, in 2 Tagen würde der Gerichtsvollzieher inklusive Stadtreinigung das Gelände besichtigen und einen Räumungsbescheid zustellen. Des weiteren wurde angeboten, die BewohnerInnen in isolierten Einzelwohnungen zur Miete unterzubringen und ihre Wägen auf einem abgeschlossenen Gelände unterzustellen – allerdings ohne darin wohnen zu dürfen oder sie auch nur betreten zu können!
Dieser Vorschlag erscheint uns wie eine Farce. Ein Schachzug der erreichen soll, uns unproblematisch loszuwerden und eine Zwangsräumung mitten im Winter öffentlich wie rechtlich zu legitimieren.
In diversen Stunden Gesprächen hatten wir versucht, allen Verantwortlichen zu vermitteln, dass es sich bei der Luftschlossfabrik nicht um die BewohnerInnen des Geländes handelt. Durchaus fehlt Wohnraum für WagenbewohnerInnen in Flensburg und eine Räumung würde viele zwingen wegzuziehen oder ihre Wägen zu verkaufen, aber die Luftschlossfabrik ist viel mehr. Es ist unter Mitwirken Hunderter ein vielfältiges Kulturprojekt entstanden, welches im Alternativangebot der Stadt keinesfalls berücksichtigt wird.
Das Verhalten der PolitikerInnen sowie Stadtverwaltung trifft uns tief. Viele Stunden ehrenamtlicher Arbeit wurden geleistet in dem Bestreben, ein etabliertes Kulturprojekt Flensburgs zu retten und eine gewaltsame Konfrontation zu verhindern.
Leider lässt sich festhalten, dass seitens der Stadt kein akzeptabler Lösungsansatz hervorgebracht wurde, seitdem wir das letzte mal unsere Unterstützer baten, für uns zu unterschreiben. Stattdessen wurden wir hingehalten und absolut akzeptable Alternativen wurden direkt als nicht-machbar eingestuft, ohne überhaupt eine Diskussion zuzulassen.
Wir sind enttäuscht, dass soziales, kulturelles, ehrenamtliches Engagement in Flensburg so wenig gewürdigt und gewollt ist. Die Zerstörung der Idee Luftschlossfabrik wird zu einem Sinnbild des Umgangs Flensburger PolitikerInnen/Stadtverwaltung mit Freiraum und alternativem, selbstbestimmtem Leben.
Nun stehen wir also kurz vor einer gewaltsamen Zwangsräumung, von den Verantwortlichen der Stadt gewollt, bewilligt und eingeleitet. Doch das wollen wir nicht!
Die LuftschlossfabrikantInnen sind immer noch bestrebt eine friedliche Lösung zu finden und bemühen sich um weitere Gespräche mit der Stadt.
Die Hoffnung, die Konfrontation vermeiden zu können, bleibt.
Helft uns dabei die Luftschlossfabrik zu erhalten und zu schützen!

Libertäres Kulturkollektiv LuftschlossfAbrik Flensburg e.V.i.G

*Anm. (Helmut Pagel, Geschäftsführer der städtischen Gesellschaft für Stadterneuerung (FGS )

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Flensburg, 13.01.2016 (aktiv bis 09.02.2016)

Hier weitere Informationen dazu, was bisher auf dem Gelände geschah:
www.openpetition.de/petition/online/luftscchlossfabrik-bleibt

Das Unterstützervideo – LuftschlossfⒶbrik – BLEIBT! Demonstration am 25.04.2015 in Flensburg

Die Harniskaispitze, oder die sogenannte “Liegenschaft” Harniskai 1-3 ist seit dem 20.02.2015 aus privater Pacht wieder in die Planung der Stadt Flensburg übergegangen. In einem ersten Gespräch mit der Stadtverwaltung, wurde das Angebot, von Seiten des Sanierungsträgers vorgebracht: Nach einer “konfliktlosen” Räumung in Verhandlung über eine Zwischennutzung zu treten. Die LuftschlossfAbrik soll jedoch bleiben, und ihre Autonomie behalten. Deswegen können wir der Stadt durch eine breite Unterstützerschaft zeigen, dass die Solidarität und das Interesse zum Erhalt der LSF groß ist – dazu wird Deine Unterschrift benötigt! Online-Petition: https://www.openpetition.de/petition/online/luftscchlossfabrik-bleibt

Luftschlossfabrik Demo 25.4.2015Am Samstag, 25. April 2015 um 15:00 Uhr – Start Südermarkt wird es eine “LUFTSCHLOSSFABRIK BLEIBT!” Demonstration geben. Wir rufen euch auf zahlreich zu erscheinen.

Mit fahrender Bühne – zu erwarten:

KLAMPFATTACKE (singer/songwriter, Schleswig)

Rap mit HOLGER BURNER (Hamburg)

+ DIE SAMPLERAPPER (Flensburg)

+ DJ Lena Bbruch

Ziel des Demozugs ist natürlich die Luftschlossfbrik.

Dann ist folgendes im Plan:

Essen für alle!

Mit dabei: VENGA – http://www.venga-feinkostbulli.de/

In der Fahrradselbsthilfewerkstatt kannst Dir dann den besten Kaffee Flensburgs und beste Tipps zum Aufbau deines Super-Hipster-Fahrrads von Jonathan abholen.

~ halbe Stunde nach Ankunft (evtl. 18:30)

Vortrag der SAV – sozialistische Alternative Flensburg / Hamburg –
Die Flüchtlingsproblematik und der Kampf gegen Rassismus

Ab 20 Uhr:

Konzert im Saal

NORA UND DAS PONY DES ZORNS (alltime favourite Flensburger “Authentic Bird-Pop”)

– Watch: https://youtu.be/qzRcz7v9fb0

SCHENG-FOU ( live- electronics – Soloprojekt aus GUTS PIE EARSHOT)

– Listen: https://soundcloud.com/scheng-fou/ax-kobane-nergiz-oramar-mix

– Watch: https://youtube.com/watch?v=G3Va5eGwZww

+ Elektro DJ(s) – TBA

Konzert in der Ballerwerkstatt

NO OMEGA (melancholic & punshing Hardcore/Screamo masters, Stockholm)

– Watch: https://youtu.be/ed9CSy1srjk // Listen: https://noomega.bandcamp.com/album/occupants

DEATH HOAX (wrecking Hardcore, Flensburg/Kiel)

– Watch: https://youtu.be/ViHmzOW3lHE // Listen: http://deathhoax.bandcamp.com/album/bitter-world

FROM HARBOUR (melodic Metal-Hardcore, Flensburg)

– Listen: http://fromharbour.bandcamp.com/track/submerged

+ DJ TEAM FILZ UND CHAOS

– Bringen euch eine ordentliche Metal / Crust Schelle vom Plattenteller.

Cocktail – Karaoke Bar im ex-Büro

Anstoßen, weil… LSF BLEIBT! Mit Gin-Tonic & Polnische Hochzeit zur besten Partyzeit ab 01:01 Uhr. Dabei den derbsten 80er und 90er Quatsch trällern & abfeiern.

Für mehr Infos, die offizielle Website: www.luftschlossfabrik-flensburg.de

Auf Facebook: https://www.facebook.com/lsfsquat

Das Programm läuft weiter. Werdet Aktiv! Menschen mit Wagen/LKW/Bus sind eingeladen mitzuwohnen und mitzuwirken.  (Kontakt: luftschlossfabrik@riseup.net )

Es wird bald Frühling und… LUFTSCHLOSSFⒶBRIK BLEIBT!

Siehe weitere Medien-Beiträge zur Luftschlossfabrik:

Offener Brief: Aktivisten der Luftschlossfabrik am Flensburger Harniskai fordern ein “konfliktfreies”, uneingeschränktes Bleiberecht AKOPOL-Beitrag vom 21.04.2015 unter: https://akopol.wordpress.com/2015/04/21/offener-brief-aktivisten-der-luftschlossfabrik-am-flensburger-harniskai-fordern-ein-konfliktfreies-uneingeschranktes-bleiberecht/

Harniskaispitze – Luftschlossfabrik: Wir bleiben! von Holger Ohlsen im Flensburger Tageblatt vom 21.04.2015 unter: http://www.shz.de/lokales/flensburger-tageblatt/luftschlossfabrik-wir-bleiben-id9511181.html

Zur politischen Auseinandersetzung über die Zukunft der Luftschlossfabrik der AKOPOL-Beitrag vom 02.04.2015 Räumung der Luftschlossfabrik: Naive und durchsichtige Strategie der Flensburger VerwaltungFlensburger Ratsversammlung beschließt über Zukunft des Hafenostufers und der Harniskaispitze unter: https://akopol.wordpress.com/2015/04/02/raumung-der-luftschlossfabrik-naive-und-durchsichtige-strategie-der-flensburger-verwaltung/

Mehr zur Sitzung der Ratsversammlung auch in einem Beitrag von Holger Ohlsen im Flensburger Tageblatt vom 31.03.2015 Harniskai-Spitze – Stadt stellt Weichen für den Ostufer-Umbau unter:
http://www.shz.de/lokales/flensburger-tageblatt/stadt-stellt-weichen-fuer-den-ostufer-umbau-id9350871.html

Offener Brief: Aktivisten der Luftschlossfabrik am Flensburger Harniskai fordern ein “konfliktfreies”, uneingeschränktes Bleiberecht

Das ist der Offene Brief, der an die Zeitungen, die Stadtverwaltung und die politischen Fraktionen der Stadt Flensburg am 20.04.2015 rausging.

Moin Moin,

nachdem die Stadt Flensburg die “Liegenschaft Harniskai 1-3“ im Dezember 2010 an die Firma Tycoon Gmbh verpachtet hat und 2 Jahre auf die Ansiedlung von “Highship Industries” wartete, ist das Gelände an der Harniskaispitze seit dem 20.02.2015 wieder in die Planung der Stadt übergegangen.

Während die Stadt geduldig auf den versprochenen Bau von Flugbooten wartete, erschloss sich eine Gruppe engagierter Menschen, das bis dahin brachliegende Gelände zu beleben. Es entstand die Luftschlossfabrik.

Wenn sich Menschen die Freiheit nehmen, ein Gelände zu besetzen, um dort ein offenes Kulturzentrum zu erschaffen, schießen sie in den Augen der Politiker_innen weit über das Maß an Beteiligung hinaus, das ihnen zusteht.

Am Harniskai haben Bewohner_innen der Stadt Flensburg das Gelände, das zuvor an eine Briefkastenfirma verpachtet wurde, zurückerobert. Damit ist ein Raum entstanden, in dem sie ihre eigenen Ziele verwirklichen können. Seit August 2013 wurde ein selbstverwalteter Ort für Kultur erschaffen, der sich nicht an Profit orientiert, sondern an den Menschen.

Die Gebäude wurden ohne einen Cent der Stadt instandgehalten/-gesetzt und wieder zugänglich gemacht. Es entstanden u.a. offene Werkstätten, ein Tonstudio, ein Umsonstladen, eine Lehmhütte mit Pizza-Steinofen und ein Wagenplatz, in dem alternative Wohnkultur gelebt wird.

Nun hat die Stadtverwaltung diesen Ort wiederentdeckt und startet anscheinend den zweiten Anlauf, für das Gelände einen profitablen Investor zu finden. Im Zuge der Pläne für den Ost-Hafen soll das ganze Gebiet vorzeigbar gemacht werden. Als Flaniermeile für zahlungskräftige Tourist_Innen oder potentieller Ansiedlungsort für profitable Industrie.
Die Luftschlossfabrik ist kein Ort der Profit abwirft und soll auch keiner werden. Hier geht es nicht darum, die Dinge mit Geld aufzuwiegen. Es geht darum, eigene Ideen zu entwickeln und umzusetzen. Das Gelände lebt von der Beteiligung der Menschen, die es nutzen und gestalten.

Mit der Forderung, das Gelände zu räumen, um an einer Diskussion über die Zwischennutzung beteiligt zu werden, zeigt die Stadtverwaltung, was sie von selbstbestimmtem, emanzipatorischem Leben hält. Mit der Formulierung, dies “konfliktfrei” zu tun, zeigt sieaußerdem, wie wenig sie davon versteht.

Die Räumung IST der Konflikt. Unsere Forderung ist daher ein “konfliktfreies”, uneingeschränktes Bleiberecht! Einen Ort einfach zu verlassen, der die letzten 1 1/2 Jahre als Freiraum galt und ihn in dem Konsumeinheitsbrei versinken zu sehen, würde mehr bedeuten, als nur den Verlust des Geländes. Wir werden nicht einfach klein beigeben, nur weil die Stadtverwaltung Interesse an dem Gelände bekundet. Was mit solchen Gebieten passiert, durfte sich die Flensburger Stadtbevölkerung in den letzten Jahren zur Genüge angucken.

Ob Leerstand im prunkvollen “Klarschiff” oder die mehr oder minder effektive Nutzung der teureren Asphaltfläche auf der Europawiese; die Flensburger Bevölkerung wünscht sich nutzbare und offene Räume, ohne hohe finanzielle Aufwendung. In der Zeit der Besetzung ist am Harniskai viel mehr entstanden, als die Stadt dort jemals schaffen könnte. Es ist ein Raum entstanden, den Menschen, egal welcher sozialen Schicht, Herkunft oder Geschlechts, gleichberechtigt mitgestalten können. Diesen gilt es, als Gegenkonzept zur vorherrschenden hierarchischen und kommerziellen Stadtplanung zu erhalten.

Wir brauchen keine Stadtverwaltung die uns sagt, wie die Dinge zu laufen haben und wir brauchen auch keinen Raum für potentielle, profitable Investoren. Wir brauchen einen Ort, an dem wir Kultur selbst schaffen können. Einen Ort den wir selbst gestalten können und dessen Grenze nicht der Geldbeutel ist.

Bei einer Diskussion über die weitere Nutzung der Fläche wollen wir der Stadtverwaltung nicht als Bittsteller_innen gegenübertreten, sondern als gleichberechtigte Teilnehmer_innen in einem offenenDialog wahrgenommen werden.

Das Gelände dafür zuerst zu räumen, kommt für uns nicht in Frage. Es geht uns nicht darum, über eine Zwischennutzung mitzudiskutieren, bis eine profitablere Idee gefunden wird. Es geht uns um den Erhalt der Luftschlossfabrik als Freiraum und offenes Kulturprojekt, in dem alle Menschen der Stadt willkommen sind. Wir haben die Nase voll von einer Politik, die sichausschließlich an wirtschaftlichen Interessen und Profit orientiert.

Wir laden alle herzlich ein, sich in Workshops, Kultur- und Musik-Projekten, Raumgestaltung und Bauvorhaben mit einzubringen, um neue Nutzungsmöglichkeiten zu erschließen und so gemeinsam die Luftschlossfabrik konstruktiv mitzugestalten. Ab dem 19.04.2015 jeden Sonntag ab 16:00 Uhr. – Ankündigung dazu auf der offiziellen Internetpräsenz: http://luftschlossfabrik.5cz.de/d-i-ymeetings

Die Luftschlossfabrikant_innen des libertären Kulturkollektivs LuftschlossfAbrik

Stadt und Besetzer sollten einen vorläufigen Nutzungs- und Pachtvertrag abschließen

Ein Kommentar von Jörg Pepmeyer

Was ist auszusetzen an der Besetzung einer teilweise verseuchten Industriebrache, die kein Investor bisher haben wollte, und auf der Menschen ohne jemand anderen zu stören, alternative Lebens- und Arbeitsformen ausprobieren wollen?
Ich halte die Besetzung der Harniskaispitze und die Position der Besetzer deshalb unter den gegebenen Unständen für moralisch, rechtlich und sachlich nicht verwerflich. Bisher hat es auch noch keine Räumungsklage oder eine gerichtliche Aufforderung zur Räumung des Geländes gegeben.
Ich kann auch nicht erkennen, dass es derzeit in planungspolitischer und wirtschaftlicher Hinsicht Alternativen zur augenblicklichen Nutzung gibt.
Insofern kann man mit den Besetzern bis es konkrete Pläne und Vorhaben für eine andere Nutzung des Geländes gibt, rechtsverbindliche Vereinbarungen treffen, sollten Stadt und Besetzer einen vorläufigen Nutzungs- und Pachtvertrag abschließen. Dann sind alle zufrieden.

 

Siehe weitere Beiträge zur Luftschlossfabrik:

Harniskaispitze – Luftschlossfabrik: Wir bleiben! von Holger Ohlsen im Flensburger Tageblatt vom 21.04.2015 unter: http://www.shz.de/lokales/flensburger-tageblatt/luftschlossfabrik-wir-bleiben-id9511181.html

Das Unterstützervideo – LuftschlossfⒶbrik – BLEIBT! Demonstration am 25.04.2015 in Flensburg unter: https://akopol.wordpress.com/2015/04/21/das-unterstutzervideo-luftschlossf%E2%92%B6brik-bleibt-demonstration-am-25-04-2015-in-flensburg/

Räumung der Luftschlossfabrik: Naive und durchsichtige Strategie der Flensburger Verwaltung – Flensburger Ratsversammlung beschließt über Zukunft des Hafenostufers und der Harniskaispitze vom 02.04.2015 unter: https://akopol.wordpress.com/2015/04/02/raumung-der-luftschlossfabrik-naive-und-durchsichtige-strategie-der-flensburger-verwaltung/

 

Demonstration zum Erhalt der Luftschlossfabrik am 25.04.2015 auf dem Südermarkt in Flensburg

Libertäres Kulturkollektiv
LuftschlossfⒶbrik – BLEIBT!

Die Harniskaispitze, oder die sogenannte „Liegenschaft“ Harniskai 1-3 ist seit dem 20.02.2015 aus privater Pacht wieder in die Planung der Stadt Flensburg übergegangen. In einem ersten Gespräch mit der Stadtverwaltung, wurde das Angebot, von Seiten des Sanierungsträgers vorgebracht: Nach einer „konfliktlosen“ Räumung in Verhandlung über eine Zwischennutzung zu treten. Die LuftschlossfAbrik soll jedoch bleiben, und ihre Autonomie behalten. Deswegen können wir der Stadt durch eine breite Unterstützerschaft zeigen, dass die Solidarität und das Interesse zum Erhalt der LSF groß ist – dazu wird Deine Unterschrift benötigt! Online-Petition: https://www.openpetition.de/petition/online/luftscchlossfabrik-bleibt

Am Samstag, 25. April 2015 um 15:00 Uhr – Start Südermarkt – wird es eine „LUFTSCHLOSSFABRIK BLEIBT!“ Demonstration geben.  Wir rufen euch auf zahlreich zu erscheinen.

Mit fahrender Bühne – zu erwarten:
Rap mit HOLGER BURNER (Hamburg)
und den SAMPLERAPPERN (Flensburg)

Für mehr Info, die offizielle Website: www.luftschlossfabrik-flensburg.de

Auf Facebook: https://www.facebook.com/lsfsquat

Zu den aktuellen politischen Auseinandersetzung über die Zukunft der Luftschlossfabrik siehe den AKOPOL-Beitrag Flensburger Ratsversammlung beschließt über Zukunft des Hafenostufers und der Harniskaispitze unter: https://akopol.wordpress.com/2015/04/02/raumung-der-luftschlossfabrik-naive-und-durchsichtige-strategie-der-flensburger-verwaltung/

Debatte um die Luftschlossfabrik in Flensburg: Räumung oder nicht? Mehr zu den Positionen der Kommunalpolitiker und der Besetzer in einem Video des shz https://www.youtube.com/embed/Iwaz8pqYkpA„>

Luftschlossfabrik Demo 25.4.2015

Geiselbefreiungsparty am 20.02.2015 um 15.00 Uhr in der Luftschlossfabrik am Flensburger Harniskai

Luftschlossfabrik bleibt

Freitag, 20.02.2015 um 15.00 Uhr
Harniskai 1-3, Flensburg

Die Geiselbefreiungsparty ist die Finissage der aktuellen Kunstausstellung in der LuftschlossfⒶbrik.

An diesem Tag fällt das Gelände wieder an die Stadt zurück.
Freut euch darauf, dass die Kultur der LUFTSCHLOSSFⒶBRIK den Flensburgern/innen erhalten BLEIBT!

Ihr seit herzlich eingeladen ein letztes Mal die Kunstausstellung mit uns zu feiern.

– Siebdrucke dein eigenes „ŁʊƒϮšϿɧłʘƨƨƒⒶƂʁɸƘ bleibt!“-Shirt oder anderes (mitgebrachtes) Kleidungsstück. Gegen Solispende.

– Baue ein neues Schild für die LuftschlossfⒶbrik am Südtor. Verschiedenes Material und ein Paar Ideen vorhanden.

– Karaoke-Bar 80’s & 90’s! Ab 23:23 Uhr.

Es wird eine schöne Lichtkulisse installiert und andere Überraschungen geben…

Für mehr Info, die offizielle Website: www.luftschlossfabrik-flensburg.de

Auf Facebook: https://www.facebook.com/lsfsquat

Stellungnahme der Bewohner der Luftschlossfabrik am Harniskai zur Hauptausschuss-Sitzung am 10.02.2015

LUFTSCHLOSSFABRIK BLEIBT! … KEIN LUFTSCHLOSS

Dieser Text wurde den Politikern vorgelegt, welche heute in der Hauptversammlung im Rathaus über uns tagen werden:

Hiermit erklärt sich das Projekt „Luftschlossfabrik“ zum offenen Dialog mit den Verantwortlichen der Stadtpolitik bereit.

Da die Liegenschaften Harniskai 1-3 wieder in das Eigentum der Stadt Flensburg übergegangen sind, ist die bisherige Situation des „rechtfreien“ Raumes nicht mehr gegeben. Das Projekt sieht sich nun in der Position, sich auf die neuen Gegebenheiten einzustellen und den Prozess in einer Weise zu formen, der dem Allgemeinwohl zu Gute kommt.

Die rechtliche Sicherheit muss im gegenseitigen Einvernehmen zwischen Stadt und Luftschlossfabrik geschaffen werden, um weiterhin die offene und unkommerzielle Raumnutzung zu gewährleisten.

Das Projekt ist Teil der Stadtentwicklung geworden und kann deshalb nicht aus der Planung ausgeschlossen werden. Hier wurden Tatsachen aus dem Nichts geschaffen. Das einzige offene Kulturprojekt Flensburgs hat enorme Aufmerksamkeit erlangt, die auch einen entscheidenden Einfluss auf die Prozessführung hatte und letzten Endes zum Rückfall an die Stadt beigetragen hat.

Hier wurden ohne nennenswerte Mittel in Eigeninitiative Maßnahmen zum Erhalt der baulichen Struktur getroffen. Die Infrastruktur wurde aus eigenen Mitteln in Stand gesetzt und ausgebaut.

Die Akteure der Luftschlossfabrik sind ein relevanter Teil der Flensburger Bevölkerung, der konstruktive Lösungen entwickelt, wie auf Lücken im kulturellen und sozialen Angebot der Stadt reagiert werden kann.

Die Luftschlossfabrik steht für:

• Offenheit

• Gemeinnützigkeit

• Kultur

• Soziale Schnittpunkte

• Kunst

• Musik

• Kreativität

• Vielfalt

• Freiheit

• Kompetenz

Zur Kontaktaufnahme und für weitere Informationen steht Ihnen die Website www.Luftschlossfabrik-Flensburg.de zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Nachtrag vom 11.02.2015:

Naht das baldige Ende der Luftschlossfabrikam Harniskai?

Zum Ergebnis der oben genannten Ausschuss-Sitzung am 10.02.2015 ein Beitrag von Holger Ohlsen im Flensburger Tageblatt vom 11.02.2015 Aus für die Luftschlossfabrik – Flensburg: Der Weg zur Harniskai-Räumung ist frei unter: http://www.shz.de/lokales/flensburger-tageblatt/flensburg-der-weg-zur-harniskai-raeumung-ist-frei-id8928666.html

Auch wenn akut die Räumung noch nicht ansteht, die Besetzer der Harniskaispitze und ihre Unterstützer müssen sich nun erheblich mehr  einfallen lassen, als lediglich eine Stellungnahme auf Ihrer Homepage zu veröffentlichen.

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