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Flensburger Bau-Messe 2018 am 16. und 17. März im Citti-Park

Freitag 16. März – Samstag 17. März
täglich ab 9.00 Uhr
CITTI-PARK Flensburg
Langberger Weg 4, 24941 Flensburg

Liebe FlensburgerInnen,

Bis zum Jahre 2050 strebt Flensburg die CO2-Neutralität an. Im Hinblick darauf, dass allein 38 % der CO2-Emissionen in Flensburg den Haushalten zuzuordnen sind, nehmen die Themen „Nachhaltige Gebäudesanierung“ sowie Energiesparen/-effizienz und regenerative Energiegewinnung im Kontext von Gebäuden einen großen Stellenwert ein. Dies gilt nicht nur für Privathaushalte sondern auch für den Bereich der Unternehmen, da man mit Klimaschutzmaßnahmen auch erhebliche Kosten einsparen kann.

Vor diesem Hintergrund veranstaltet der Klimapakt Flensburg e.V. – in Kooperation mit der Verbraucherzentrale Flensburg – bei unserem Klimapakt-Mitglied CITTI-PARK Flensburg vom 16. bis 17. März eine Bau-Messe. Unter dem Motto: „Alles unter Dach und Fach!?“ präsentieren wir Ihnen auf der breit angelegten Publikumsmesse vielfältigste Informationsangebote. Dabei werden u.a. Themen angesprochen wie: Energiesparen/-effizienz, Photovoltaik, Lehmbau, Heizungssysteme, Wärmedämmung/Isolierung, Fensterbau, Dachsanierung, Baustoffe, Schimmelbeseitigung – und vieles mehr! Darüber hinaus haben wir Ihnen auch ein entsprechendes Vortrags- und Exkursionsprogramm zusammengestellt. Ich wünsche Ihnen viel Spaß – und natürlich viel neuen Erkenntnisgewinn – beim Besuch der Messe!

Gastgeber: Klimapakt Flensburg e.V. und Verbraucherzentrale Flensburg

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Ausblick 2018: Das ändert sich für Verbraucher

Di und Do in Flensburg – Energieberatung der Verbraucherzentrale

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale fasst die wichtigsten Neuigkeiten zusammen

Was Verbraucher beim Hausbau und bei Sanierungen beachten sollten:

Förderantrag vor Beginn der Baumaßnahmen stellen: Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle bezuschusst in seinem Programm „Heizen mit erneuerbaren Energien“ Solaranlagen, Wärmepumpenheizungen und Biomasseheizungen. Um die Förderung zu erhalten, müssen Verbraucher ab 2018 den Förderantrag stellen, bevor sie mit der Umsetzung der zu fördernden Maßnahme beginnen.

Absenkung des Tilgungszuschusses: Die KfW (Bankengruppe) verringert ab dem 1. Januar 2018 den Tilgungszuschuss in ihrem Programm „Erneuerbare Energien-Speicher“ zur Förderung von Batteriespeichern für Photovoltaikanlagen von dreizehn auf zehn Prozent der errechneten Speicherkosten.

Altersgerechtes Umbauen wird wahrscheinlich wieder bezuschusst: Alles deutet darauf hin, dass die KfW 2018 wieder Maßnahmen unterstützt, die die Barrierefreiheit von Wohnungen verbessern und dem Schutz vor Einbruch dienen.

HBCD-haltige Dämmstoffe nicht mehr als gefährlicher Abfall eingestuft: HBCD-haltige Dämmstoffe gelten ab 2018 in der Regel nicht mehr als gefährlicher Abfall. Verbraucher müssen sie jedoch separat sammeln, so dass sie vom Entsorger erfasst und gewogen werden können.

Bauherren künftig besser abgesichert: Mit der Reform des Bauvertragsrechts und der Änderung der kaufrechtlichen Mängelhaftung erhalten Bauherren ab 2018 eine Baubeschreibung. Sie beinhaltet detaillierte Angaben zum Energie- und Schallschutzstandard. Bauherren profitieren in mehrfacher Weise von dieser Neuregelung:
1. Sie ermöglicht ihnen noch vor Abschluss des Vertrages, Angebote besser miteinander zu vergleichen.
2. Sie belegt, dass die Förderbedingungen eingehalten wurden.
3. Sie eignet sich als Grundlage, um einen Kredit zu beantragen.
4. Sie dient als Nachweis, dass öffentlich-rechtliche Vorschriften eingehalten wurden.

Darüber hinaus verpflichtet das Bauvertragsrecht ab 1. Januar 2018 die am Bau beteiligten Parteien dazu, die Bauzeit im Bauvertrag verbindlich festzuhalten. Des Weiteren können Bauherren den Bauvertrag innerhalb von 14 Tagen ab Vertragsschluss widerrufen.

Neuigkeiten für Stromerzeuger

Eingeschränkte Steuerentlastung bei Kraft-Wärmekopplung: Energiesteuern für Gas und Öl werden bei Kraft-Wärmekopplung nur noch nach Abzug der Investitionsbeihilfen rückerstattet. Die Steuerentlastung gilt generell nur für hocheffiziente Anlagen, mit einem Jahresnutzungsgrad von mindestens 70 Prozent.

Intelligente Messsysteme für Photovoltaik, Kraft-Wärme-Kopplung und Co.: Ab 2018 können neue kleine Energieerzeugungsanlagen mit Smart Meter ausgestattet werden. Hierbei handelt es sich um einen digitalen Stromzähler, der den Stromverbrauch bzw. die Stromerzeugung ermittelt. Er speichert die Daten und sendet sie an Stromversorger und Netzbetreiber. Das intelligente Messsystem darf die Kosten pro Messpunkt 60 Euro pro Jahr nicht übersteigen. Ab 2020 sollen auch Stromverbraucher mit unter 6.000 kWh pro Jahr mit Smart Meter ausgestattet werden.

Verbraucher aufgepasst!

Strompreisvergleich lohnt sich: Obwohl die EEG-Umlage 2018 leicht fällt, kann es zu Strompreiserhöhungen kommen. Die gleichzeitige Novellierung des Netzentgeltmodernisierungsgesetzes sieht vor, die Übertragungsnetzentgelte zu vereinheitlichen. Je nach Stromanbieter kann der Strompreis steigen oder sinken. Verbraucher sollten daher ihre Stromverträge prüfen, die Preise vergleichen und gegebenenfalls den Anbieter wechseln.

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale hilft

Was diese Änderungen für Sie persönlich bedeuten? Viele Tipps und Informationen zum Thema Energie erhalten Sie von den Energieberatern der Verbraucherzentrale in einem persönlichen Beratungsgespräch.

In Flensburg findet die persönliche Energieberatung dienstags und donnerstags in der Beratungsstelle Flensburg, Schiffbrücke 65, statt. Termine müssen unter 0461 / 28 604 vereinbart werden.

Die Berater informieren anbieterunabhängig und individuell. Mehr Informationen gibt es auf www.verbraucherzentrale-energieberatung.de oder unter 0800 – 809 802 400 (kostenfrei).

Für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis sind die Beratungsangebote kostenfrei. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

 

 

Die häufigsten Rechtsirrtümer im Alltag – Vortrag mit der Leiterin der Verbraucherzentrale Flensburg am 16. Mai um 15 Uhr im AWO Servicehaus Sandberg

Der Pflegstützpunkt informiert in Zusammenarbeit mit der Verbraucherzentrale Flensburg

Flensburg. Der Pflegestützpunkt in der Stadt Flensburg lädt alle Interessierten zum Vortrag „Die häufigsten Rechtsirrtümer im Alltag“ mit Referentin Christine Hannemann, Leiterin der Verbraucherzentrale Flensburg, am Dienstag, 16. Mai um 15 Uhr in das Stadtteilcafé im AWO Servicehaus Sandberg, Schulze-Delitzsch-Straße 21 ein.

„Jeder Vertrag muss schriftlich geschlossen werden!“, „Reduzierte Ware ist vom Umtausch ausgeschlossen!“ und „Im Supermarkt darf ich doch probieren, ob mir die Weintrauben auch schmecken, bevor ich sie kaufe, oder etwa nicht?!“

Solche Aussagen sind keine Seltenheit. Ob sie jedoch zutreffen und mit unserem Recht zu vereinbaren sind, ist eine ganz andere Frage. Leider wird das alltägliche Leben, ob beim Einkaufen oder am Telefon, im Shopping-Center oder im Internet immer noch von vielen Fehleinschätzungen beherrscht. Auf anschauliche Art und Weise werden die häufigsten Rechtsirrtümer im Alltag ausgeräumt.

Der Vortrag ist kostenfrei.

Weitere Informationen zur Veranstaltung erhalten Sie auch beim Pflegestützpunkt in der Stadt Flensburg unter 0461-85 2002.

Energieberatung der Verbraucherzentrale am 2. & 7. März 2017 in Flensburg: Lohnt sich eine Solarstromanlage?

Strom aus einer privaten Solarstromanlage – das bedeutet Unabhängigkeit von steigenden Energiepreisen und ein gutes Klimagewissen.

Allerdings haben sich die Rahmenbedingungen für die Anlagen in den vergangenen Jahren kontinuierlich verändert. Viele Verbraucher sind daher unsicher, ob sich eine Photovoltaikanlage noch rentiert. Dipl. Ing. Jürgen Tiedge, Experte der Energieberatung der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein, erläutert die Voraussetzungen für eine lohnende Investition.

Ist Solarstrom wirtschaftlich?

„Ausgangspunkt für eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung ist zunächst der Anschaffungspreis der Anlage“, erklärt Tiedge. „Hier gibt es gute Nachrichten: Solarstromanlagen sind in den vergangenen zwölf Monaten nochmals günstiger geworden.“ Die Großhandelspreise für Solarmodule sind 2016 um etwa 15% gesunken.

Selbsterzeugten Strom nutzen

Des Weiteren ist zu klären, wie viel Geld sich mit der Anlage sparen lässt. „Jede einzelne Anlage muss sorgfältig und individuell geplant werden, damit sie zum voraussichtlichen Stromverbrauch passt“, betont Tiedge. Der Eigenverbrauch des erzeugten Stroms ist stets die rentablere Variante, da jede selbst genutzte Kilowattstunde PV-Strom nicht beim Stromanbieter gekauft werden muss. In einem typischen Haushalt können zumeist 20 bis 30 Prozent des erzeugten Stroms selbst verbraucht werden. Dieser Anteil lässt sich deutlich erhöhen, wenn die Anlage mit einem Batteriespeicher ausgestattet wird. Mit dem Speicher steht auch nachts oder an wolkigen Tagen Sonnenstrom zur Verfügung. Die Preise für Batteriespeicher sind 2016 ebenfalls gesunken. Zudem gibt es für Photovoltaikanlagen mit Batteriespeicher zinsgünstige Darlehen mit Tilgungszuschuss bei der Kreditanstalt für Wideraufbau (kfW). Den Tilgungszuschuss kann auch erhalten, wer bei einer bereits vorhandenen Solaranlage einen Batteriespeicher nachrüstet. Dennoch, so Tiedge, sollte immer im Einzelfall geprüft werden, ob sich die Anschaffung eines Speichers lohnt.

Nicht verbrauchten Strom verkaufen

Ein weiterer Faktor hinsichtlich der Rentabilität der Solarstromanlage ist der Verdienst durch den nicht selbst verbrauchten Strom. Die Vergütung für ins Netz eingespeisten Strom liegt im Februar 2017 bei 12,3 Cent pro Kilowattstunde für Anlagen bis 10 Kilowatt. Im ersten Halbjahr 2017 darf sogar mit einer leichten Erhöhung der Vergütung gerechnet werden.

verbraucherzentraleUnabhängig beraten lassen

Ob eine Photovoltaikanlage sinnvoll realisiert werden kann, hängt nicht zuletzt von den Standortgegebenheiten ab. Vor der Anschaffung sollte daher genau geprüft werden, ob die Dachfläche in Bezug auf Ausrichtung, Neigung, Verschattungsfreiheit und Tragfähigkeit überhaupt für das geplante Vorhaben geeignet ist. Eine ausführliche Beratung sowie eine Einschätzung zur Wirtschaftlichkeit gibt es bei der Energieberatung der Verbraucherzentrale.

In Flensburg findet diese dienstags und donnerstags in der Beratungsstelle Flensburg, Schiffbrücke 65, statt. Der nächste Termin ist am 2. & 7. März und muss unter 0461 / 28 604 vereinbart werden.

Für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis sind die Beratungsangebote kostenfrei. Mehr Informationen gibt es auf verbraucherzentrale-energieberatung.de oder unter 0800 – 809 802 400 (kostenfrei). Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

7. und 21. Februar in Flensburg – Energieberatung der Verbraucherzentrale: Fitnessprogramm für die Heizung

Leistung verbessern, Verbrauch senken, Förderprogramme nutzen

Viele Heizungsanlagen arbeiten ineffizient – sie verbrauchen zu viel und bescheren ihrem Besitzer unnötig hohe Heizkosten. Glücklicherweise sind häufig keine großen Investitionen erforderlich, um Brennstoffverbrauch und Kosten spürbar zu senken. Dipl.-Ing. Peter Sönnichsen, Experte der Energieberatung der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein, stellt die wichtigsten Stellschrauben vor:

Heizungswasser zu warm: „Ist das Heizwasser wärmer als nötig, kann es auf seiner Tour durchs System gar nicht genug Wärme abgeben – die Heizkörper werden also sehr heiß, und das Heizwasser ist noch viel zu warm, wenn es in den Kessel zurückströmt. Die Räume sind zwar schön warm, allerdings verbraucht das System unnötig viel Energie“, erläutert Peter Sönnichsen. Besserung verspricht eine Veränderung der Heizkurve an der Heizungsregelung, durch die die Systemtemperaturen abgesenkt werden. Er betont: „Durch diese Anpassung kühlen sich nicht die Räume ab, sondern nur die überheißen Heizkörper.“

Dämmung der Rohrleitungen: Heizungsrohre, die durch unbeheizte Räume führen, zum Beispiel auf dem Dachboden oder im Keller, müssen gedämmt sein, sonst geht sehr viel Wärme verloren. Die Dämmung lässt sich auch nachträglich meist leicht anbringen – sie ist sogar in der Energieeinsparverordnung vorgeschrieben. „Die Dämmung sollte dabei etwa so dick sein wie das Rohr selbst“, sagt Peter Sönnichsen.

Verteilung des Heizungswassers: Häufig werden manche Heizkörper im Heizsystem viel zu warm, typischerweise im Erdgeschoss, andere hingegen nicht warm genug – häufig in den Obergeschossen. Abhilfe bringt der sogenannte hydraulische Abgleich. „Hier werden die Thermostatventile an den einzelnen Heizkörpern so eingestellt, dass durch jeden Heizkörper genau so viel Heizungswasser fließt, wie benötigt wird, um den Raum zu heizen – nicht weniger, aber auch nicht mehr“, erläutert Peter Sönnichsen. „Die Wärme wird also optimal verteilt. Eventuell müssen dafür vorhandene Thermostatventile ausgetauscht oder nachgerüstet werden.“

Heizungspumpe: „Nicht allen Heizungsbesitzern ist bewusst, dass ihre Anlage nicht nur Brennstoff, sondern auch Strom verbraucht“, erklärt Peter Sönnichsen. Vor allem alte Heizungspumpen sind wahre Stromfresser. Der Wechsel auf eine Hocheffizienzpumpe kann den Stromverbrauch um mehr als die Hälfte verringern. Sönnichsen rät: „Gleichzeitig mit dem Pumpentausch ist es in vielen Fällen angeraten, einen hydraulischen Abgleich durchzuführen und so die Verteilung des Heizwassers zu verbessern.“

Förderprogramme: Seit August 2016 fördert das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle den Heizungspumpentausch und den hydraulischen Abgleich sowie alle dafür erforderlichen Komponenten mit Zuschüssen. Die Einstellung der Heizkurve durch einen Fachmann ist ebenfalls förderfähig. Die Förderhöhe beträgt 30 Prozent der Nettoinvestition, höchstens 25.000 Euro je Standort.

Wie bei der Antragstellung zu verfahren ist, können Interessierte bei der Energieberatung der Verbraucherzentrale erfahren. Einen Überblick über die Leistungsfähigkeit der Heizungsanlage und Tipps für ihre Optimierung bietet die Energieberatung der Verbraucherzentrale.

In Flensburg findet diese dienstags und donnerstags in der Beratungsstelle Flensburg, Schiffbrücke 65, statt. Die nächsten Termine sind am 7. und 21. Februar und müssen unter 0461 / 28 604 verbraucherzentraleoder 0431-59099-40 vereinbart werden.
Für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis sind die Beratungsangebote kostenfrei.

Mehr Informationen gibt es auf verbraucherzentrale-energieberatung.de oder unter 0800 – 809 802 400 (kostenfrei). Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

EEG-Umlage: Verbrauchern drohen erneut höhere Stromrechnungen

Energieberatung der Verbraucherzentrale hilft beim Ausstieg aus der Preisspirale – am 14. & 26.01.2014 in Flensburg

Den meisten wird sie schon begegnet sein, in den Nachrichten, der Zeitung oder im Radio: die EEG-Umlage. Doch warum treibt sie die Stromkosten nach oben, und was können Verbraucher tun, um die Kosten im Griff zu behalten?

Antworten gibt Dipl.-Ing. Peter Sönnichsen, Energieberater der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein: „Mit der EEG-Umlage werden die Verbraucher an den Kosten für die Förderung erneuerbarer Energien beteiligt“. Zum Jahr 2014 sei die Umlage um 0,963 Cent auf 6,240 Cent je Kilowattstunde Strom gestiegen. Die Stromanbieter können diese Erhöhung ganz oder teilweise an ihre Kunden weitergeben. Die Strompreise steigen also. Da andere Umlagen und Kosten gleichzeitig etwas sinken, ergebe sich zumindest ein gewisser Ausgleich. „Dennoch kommen auf die meisten Stromkunden wohl Mehrkosten zu“, prognostiziert Sönnichsen.

Ganz unausweichlich ist der tiefe Griff ins Portemonnaie aber nicht: „Die benötigte Strommenge und damit auch die Kosten hängen nicht unerheblich vom eigenen Verhalten ab“, betont Peter Sönnichsen. „Die wichtigsten Tipps kennt eigentlich jeder: Energiesparlampen oder LEDs verwenden, Geräte ganz ausschalten und nicht im Standby-Betrieb belassen, elektrische Haushaltsgeräte wie Kühlschrank, Backofen und Waschmaschine bewusst nutzen und beim Neukauf auf den Energieverbrauch achten. In unserer Energieberatung erklären wir Verbrauchern auch persönlich, wo sich noch etwas drehen lässt“.

Nicht zu vergessen sei aber auch die mächtigste Waffe der Stromkunden gegen steigende Preise: einfach den Anbieter wechseln. Denn die Preise unterscheiden sich stark – viele Stromkunden können ihre Rechnung so ohne weiteres erheblich senken. „Der Wechsel ist viel weniger kompliziert, als viele glauben“, versichert Sönnichsen. Auch hierbei helfen unsere Energieberater übrigens gerne weiter – anbieterunabhängig.

Bei allen Fragen zum Stromsparen hilft die Energieberatung der Verbraucherzentrale:

Das nächste persönliche Gespräch in Flensburg findet jeden Dienstag und Donnerstag in unserer Beratungsstelle, Schiffbrücke 65 mit unseren Energieberatern statt.

Die notwendigen Termine für die persönliche Energieberatung der Verbraucherzentrale vergeben unsere Mitarbeiter gerne unter der Telefonnummer 0461-28604 oder 0800-809 802 400 (kostenfrei).

Die Beratung findet regelmäßig zu allen Energiethemen statt und wird gegen eine Kostenbeteiligung ab 5 Euro/30 Minuten durch qualifizierte Fachleute – Architekten, Bauingenieure, Bauphysiker und Versorgungsingenieure – kompetent durchgeführt.

Für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis sind die Beratungsangebote kostenfrei.

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale

ist seit über 35 Jahren verlässlicher Begleiter auf dem Weg in eine energieeffiziente Zukunft. Deutschlandweit führt die Einrichtung jährlich über 90.000 Beratungen zu Themen wie Stromsparen, Anbieterwechsel, erneuerbaren Energien, Wärmedämmung, Heiztechnik und vielem mehr durch. Mit Erfolg: Jedes Jahr werden dadurch bis zu 600.000 Tonnen CO2 vermieden, zwei Milliarden kWh Energie eingespart und Investitionen in Höhe von mindestens 40 bis 80 Millionen Euro angestoßen. Die Energieberatung steht jedem privaten Verbraucher zur Verfügung. Unsere Berater informieren anbieterunabhängig und neutral. Sie sind ausschließlich den Verbraucherinteressen verpflichtet. Das wird durch die Förderung durch das Bundeswirtschaftsministerium garantiert. Mehr Informationen gibt es auf www.verbraucherzentrale-energieberatung.de

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

Mit freundlichen Grüßen

Dipl. -Ing. Carina Vogel
Lokales Projektmarketing Energie

Guter Rat ist unabhängig.
Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein e.V.
Andreas-Gayk-Straße 15, 24103 Kiel
Tel: 0431 / 590 99 – 170 , Fax: -77
E-Mail: 
vogel@vzsh.de Internet: www.vzsh.de

www.verbraucherzentrale-energieberatung.de

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