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Kundgebung zum feministischen Kampftag am 8. März auf dem Südermarkt in Flensburg

Protestaktion am 18.11.2019 vor dem Flensburger Rathaus anlässlich der Debatte zum Abbruch von Schwangerschaften im neuen Zentralkrankenhaus – Foto: Nicolas Jähring

Feminismus jeden Tag! Statt Rosen am „Frauentag“

Ein Beitrag von Feministische Aktion Flensburg

Der 8. März ist kein Feiertag in Flensburg. Das Netzwerk “Feministische Aktion Flensburg“ veranstaltet ab 17:00 Uhr auf dem Südermarkt eine Kundgebung zum feministischen Kampftag, auch bekannt als Internationaler Frauenkampftag.

Wir fordern:

  • sofortige Streichung des § 219a StGB und freien Zugang zu Information über Schwangerschaftsabbruch
  • uneingeschränkten Zugang zu legalem Schwangerschaftsabbruch und die Streichung des § 218 aus dem Strafgesetzbuch.

Wir bieten:

  • eine Plattform für feministische Redebeiträge von FLINTA*-Personen (Frauen, Lesben, Inter*, Nichtbinäre, Trans* und Agender Personen)
  • feministische Musik
  • eine kleine und feine Ausstellung zu den Themen Sorgearbeit und patriarchale Gewalt
  • eine Kleiderbügel-Ausstellung rund um das Thema Schwangerschaftsabbruch
  • Wertschätzung für FLINTA* Personen und ihre Bedürfnisse
  • Informationen und Sticker für den feministischen Alltag

Wir haben keinen Platz für:

  • Diskriminierung aufgrund des Geschlechts, Alter, sozialer Herkunft, sexueller Orientierung, physischer und psychischer Verfassung
  • Rassismus, Antisemitismus, Holocaustverharmlosung und Verschwörungstheorien

Schwangerschaftsabbrüche im geplanten Peelwatt Klinikum:

Das katholische Franziskus Hospital setzt die evangelische DIAKO unter Druck, ab der Fusion 2024 keine Schwangerschaftsabbrüche mehr durchführen zu dürfen. Nur im medizinischen Notfall darf den sogenannten „notleidenden Frauen“ geholfen werden. Die eigentliche Not entsteht durch die Verweigerung der Malteser, Abbrüche bei sozialer Indikation vorzunehmen. Die katholische Ideologie zum Schwangerschaftsabbruch ist die Ursache des Problems. Eine Lösung kann es nur außerhalb der katholischen Moralvorstellungen geben. Die unterlassene medizinische Hilfe bei sozialer Indikation ist ethisch nicht gerechtfertigt.

Wer die Debatte verfolgt, muss leider immer wieder feststellen, dass die Kommunalpolitik sehr wenig Interesse daran hat, sich mit dem Thema angemessen auseinander zu setzen. Der Ausschutzvorsitzende Axel Kohrt (SPD) des SUPA möchte eine Debatte über Schwangerschaftsabbrüche in „seinem“ Ausschuss verhindern. Die Kritik und der Protest werden als Problem identifiziert. Das Spiel heißt „verkehrte Welt“. Die Konservativen von CDU und FDP suggerieren in der aktuellen Stunde in der Ratsversammlung, dass der Protest gegen die katholische Doktrin für „Verunsicherung“ sorgt. Ob ein neues Krankenhaus gebaut wird oder nicht, steht aber gar nicht zur Debatte. Die katholische Ärzteschaft äussert sich in einem Leserbrief und sieht die Finanzierung des Krankenhauses durch den Protest gefährdet. Einer öffentlichen Debatte verweigern sie sich.

Das Land Schleswig-Holstein hat bereits die Finanzierung des Gebäudes zugesichert. Diese ist unabhängig vom Träger des Klinikums. Die kassenärztliche Vereinigung regelt die Bezahlung der medizinischen Leistungen.

„Die katholische Arroganz gehört auf den Müllhaufen der Geschichte“ sagt Birte Lohmann. „Das unsachliche Gesabbel in den Gremien der Stadt Flensburg muss beendet werden. Das bringt uns nicht weiter.“

Wenn am 28.03.22 um 16:00 im Sozialausschuss die Lösungsszenarien vom Arbeitskreis Schwangerschaftsabbruch vorgestellt werden, so werden die Betroffenen schon wieder aus der Debatte ausgeschlossen und ihre Interessen ignoriert. Die Stadt Flensburg darf nicht weiter an Lösungen um die katholische Ignoranz herum „basteln“. Es ist an der Zeit, dass das Franzsikus Hospital Konsequenzen ziehen muss und aus der Trägerschaft für ein zukunftsweisendes Klinikum ausgeschlosssen wird. Wir fordern einen respektvolleren Umgang gegenüber den zukünftigen Patient*innen.

Ein kooperatives medizinisches Versorgungszentrum in unmittelbare Nähe der Altstandorte und nach dem Umzug in unmittelbarer Nähe des Klinikums Peelwatt sind finanzielle Luftschlösser und würden erst recht zu einer Stigmatisierung von ungewollt Schwangeren führen.

Wir fordern:

  • Eine öffentliche Debatte über ernstzunehmende Lösungen für gesundheitlich sichere Schwangerschaftsabbrüche in Flensburg

Wir bringen Offenheit für kreative Lösungen mit:

  • Bürger*innenrat pro Schwangerschaftsabbrüche
  • Die Fusion der kirchlichen Krankenhausträger stoppen
  • Ein Krankenhaus in öffentlicher Hand

Links

https://www.sexuelle-selbstbestimmung.de

https://femaktionflensburg.noblogs.org

https://www.amnesty.at/%C3%BCber-amnesty/aktivist-innen/netzwerk-frauenrechte/news-events/wichtige-fakten-ueber-schwangerschaftsabbrueche/

https://www.profamilia.de/themen/ungewollt-schwanger

Zur Geschichte des Internationalen Frauentages:

Plakat der Frauenbewegung. Quelle: Wikimedia/Karl Maria Stadler, gemeinfrei.

Im März 1911 kamen in einer New Yorker Textilfabrik 146 Frauen und Mädchen bei einem Brand ums Leben, weil die Ausgänge verschlossen waren. Daraufhin kam es zu Protestmärschen der Näherinnen, bei denen die Frauen sangen: „Wir wollen Brot und Rosen!“

Das Lied wurde zum Symbol der proletarisch-sozialistischen Frauenbewegung: Wir brauchen Brot, um materielle Voraussetzungen für ein Leben ohne Hunger und Armut zu haben, und Rosen, um die Schönheit des Lebens genießen zu können.

Am 8. März 1917 streikten in Sankt Petersburg die Arbeiter- und Soldatenfrauen des armen Stadtviertels Wyborg und lösten damit die Februarrevolution aus.

Im Gedenken an die Leistungen all der Frauen, die an ihren jeweiligen Orten für Frauenrechte gekämpft haben, wurde der 8. März als internationaler Gedenktag eingeführt.
1975 erkannten die Vereinten Nationen den 8. März als Internationalen Frauentag an.

Mehr zum Internationalen Frauentag auch auf einer ausgezeichneten Homepage der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg unter: https://www.lpb-bw.de/08_maerz_frauentag.html

„Hans Christiansen und der Jugendstil“ – Führung am 20.09.2020 um 11:30 Uhr auf dem Museumsberg Flensburg

„Hans Christiansen und der Jugendstil“ ist das Thema der Museumsführung am Sonntag, dem 20. September um 11.30 Uhr. Der gebürtige Flensburger Künstler prägte um 1900 die Zeitschrift „Jugend“ und nicht nur damit den deutschen Jugendstil. In der Künstlerkolonie Mathildenhöhe in Darmstadt setzte er sein Schaffen mit Entwürfen von Architektur, Möbeln, Keramik und Textilien fort und mit der Gestaltung seiner Villa „In Rosen“ auch um.

Kunsthistorikerin Almut Rix präsentiert in ihrer Führung die große Jugendstil-Sammlung des Museumsberg Flensburg mit Möbeln, Druckgrafik und vielem mehr.

Anmeldungen unter 0461/85 2956.

Museumsberg 1
24937 Flensburg
Tel.: 0461 – 852956

museumsberg@flensburg.de

https://www.museumsberg-flensburg.de/de/

Mehr zum Jugendstil in Flensburg auch hier: Jugendstil-Weg in Flensburg –
Ein Angebot für einen Spaziergang auch bei schlechtem Wetter
unter: https://akopol.wordpress.com/2020/04/08/jugendstil-weg-in-flensburg/

 

Museumstour am kommenden Sonntag

Eine Aula voller Kunst

Am kommenden Sonntag startet der Museumsberg Flensburg wieder mit seinen regelmäßigen Sonntags-Führungen. Den Beginn macht an diesem Tag Almut Rix mit „Eine Aula voller Kunst“. Treffpunkt ist um 11.30 Uhr im Hans-Christiansen-Haus.

Anmeldungen sind erforderlich unter Tel. 0461/85-2956. Danach geht es jeden Sonntag mit einem anderen interessanten Thema weiter. Die Plätze sind limitiert, um den Hygiene-Regeln zu entsprechen. Weitere Informationen sind unter www.museumsberg.de zu finden.

Museumsberg 1
24937 Flensburg
Tel.: 0461 – 852956

museumsberg@flensburg.de

https://www.museumsberg-flensburg.de/de/

 

Am 12. Mai öffnet der Museumsberg Flensburg seine Türen wieder für Besucher.

Unter Beachtung aller Hygienemaßnahmen und mit eingeschränkten Öffnungszeiten von 11.30 bis 17.00 Uhr sind in Zukunft wieder beide Häuser zu besichtigen. Für den Museumsbesuch ist wie überall eine Alltagsmaske erforderlich.

Endlich ist auch der lang ersehnte Besuch der Ausstellung „Perspektivwechsel 2020 – 100 Jahre Grenzgeschichten“ möglich. Die große Schau zum 100-jährigen Jubiläum der Grenzabstimmung in Deutschland und Dänemark wurde vor Beginn der Corona-Krise aufgebaut, konnte dann aber nicht mehr eröffnet werden. Das mit großem Programm geplante Eröffnungswochenende musste wegen des Lock-Downs leider ausfallen. Nun endlich kann die aufwändige Ausstellung der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Im Hans-Christiansen-Haus ist dann auch wieder die Ausstellung „Nikolaus Störtenbecker: Unsere letzte Welt“ zu sehen. Interessierte sollten sich jedoch beeilen, die Retrospektive des Norddeutschen Realisten läuft nur noch bis zum 1. Juni.

Die Anschluss-Ausstellung „Flensburg.Kauft.Kunst.“ ist in Vorbereitung und vorab digital auf der Webseite zu besichtigen. In der Corona-Krise geht der Museumsberg neue Wege: Mit dieser Verkaufsausstellung sollen die Künstler*innen in Flensburg und aus dem nahen Umland unterstützt werden. Alle Einnahmen erhalten die Künstler*innen und der Eintritt ist frei.

Auf öffentliche Führungen, Veranstaltungen und Workshops müssen die Museumsbesucher noch eine Weile verzichten. Weitere Infos und Einblicke in die Ausstellungen sind auf www.museumsberg.de zu finden.

Museumsberg 1
24937 Flensburg
Tel.: 0461 – 852956

museumsberg@flensburg.de

https://www.museumsberg-flensburg.de/de/

 

Gottorfer Museumsinsel: Konzert in der Gottorfer Schlosskapelle am 30. März

AKOPOL-Veranstaltungshinweise: Achtung, zahlreiche Veranstaltungen fallen wegen der Corona-Krise aus!

Die unten stehende Veranstaltung wurden bereits vor einiger Zeit geplant und entsprechend frühzeitig als Veranstaltungshinweis im AKOPOL-Blog eingestellt. Aufgrund der Corona-Krise finden jedoch viele Veranstaltungen in den kommenden Tagen und Wochen nicht statt. In welchem Umfang und wann diese nachgeholt werden, bitten wir unsere Blog-LeserInnen bei den VeranstalterInnen nachzufragen.

Das HIGHLIGHT im März!

Montag, 30. März, 19 Uhr: Konzert in der Gottorfer Schlosskapelle zum 100. Jubiläum der Grenzziehung zwischen Schleswig-Holstein und Dänemark – Johann Theile: Matthäus-Passion sowie Werke von Dietrich Buxtehude und Heinrich Schütz

Johann Theiles Matthäus-Passion © Landesmuseen Schloss Gottorf

Die Matthäus-Passion des deutschen Barockkomponisten Johann Theile (1646-1723) ist umso bedeutsamer, als der überwiegende Teil seiner Musik verloren ist. Von 1673 bis 1678 war Johann Theile Hofkapellmeister bei Christian Albrecht, Herzog von Schleswig-Holstein auf Schloss Gottorf – wo die Matthäus-Passion auch uraufgeführt wurde. Der Erstdruck des Werks ist dem Herzog und seiner Gemahlin, der dänischen Prinzessin Friederike Amalie, gewidmet. Das Werk führt den Hörer durch die Leidensgeschichte Jesu, wie sie im Buch des Evangelisten Matthäus beschrieben wird, formal gesehen auf eine Art und Weise, die bereits an die Passionen von Johann Sebastian Bach erinnert.
Theile war Schüler von Heinrich Schütz, wobei seine Kompositionsweise eher mit der des etwa gleichaltrigen Dietrich Buxtehudes vergleichbar ist, dessen feierliches Magnificat das vorliegende Programm, passend zu dem im Fest Mariae Verkündigung am 25. März, einleitet.
Nach diesem majestätischen Auftakt, einem Lobgesang auf die Jungfrau Maria für Solist, Chor und Ensemble, stehen drei Passions-Motetten von Schütz selbst auf dem Programm, bevor abschließend Johann Theiles Matthäus-Passion erklingt.
Es spielen unter anderem „Christian IV´s Vokalensemble“ mit acht Sängerinnen und Sängern sowie die  Hamburger Ratsmusik unter der Leitung von Simone Eckert. Es dirigiert Ruben Munk.

Karten im Vorverkauf für 20 Euro unter 04621 813 222 oder service@landesmuseen.sh

 

Landesmuseen Schleswig-Holstein
Schlossinsel 1 | Schloss Gottorf | 24837 Schleswig | +49(0)4621 – 813 222 |service@schloss-gottorf.de

Öffnungszeiten
März – Oktober: Di-Fr 10-17 Uhr | Sa-So 10-18 Uhr
November bis März: Di-Fr 10-16 Uhr | Sa-So 10-17 Uhr

http://www.schloss-gottorf.de/

Gottorfer Museumsinsel: Veranstaltungsprogramm für März 2020

Das Nydamboot © Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen

Sonntag, 1. März, 11 Uhr: Sonntagsführung mit Dr. Ralf Bleile zum Nydamboot. Ein Symbol Deutsch-Dänischer Geschichte

Kein anderes Exponat des Museums für Archäologie ist für die Deutsch-Dänische Geschichte so symbolträchtig wie das 1700 Jahre alte Nydamboot. Wann immer von ihm die Rede war oder es bewegt worden ist, bewegte es die Menschen beiderseits der Grenze. Seit 2013 ist es Gegenstand und Zentrum einer eigenen Ausstellung, die gemeinsam mit dänischen Kooperationspartnern umgesetzt wurde. Dr. Ralf Bleile stellt das das größte Objekt der Gottorfer Sammlung vor und berichtet unter anderem über die besondere Verantwortung, die das Museum im Umgang mit diesem Kulturerbe besitzt.

Anmeldung empfohlen unter 04621 813 222 oder service@landesmuseen.sh

Kosten: 3 Euro zuzüglich Eintritt.

Sonntag, 8. März, 11 Uhr: Führung für Familien – Mit dem Edelfräulein ins Mittelalter

Burgfräulein Mathilde © Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen

Wir befinden uns in etwa im Jahr 1320. Die unverheiratete Tochter eines Burgherren hat wenig Interesse am Dorfleben. Stadtbesuche, um nach Luxusgütern Ausschau zu halten, lagen gewiss mehr in ihrem Interesse.

Bei dieser Gewandführung erfahren die Besucher etwas über die Bedeutung von Herrschaft und Macht, die Ängste vor dem Fegefeuer und dem jüngstem Gericht.

Anmeldung empfohlen unter 04621 813 222 oder service@landesmuseen.sh

Kosten: 3 Euro zuzüglich Eintritt.

 

Mittwoch, 11. März, 18 Uhr: Führung – Warum wir nicht ausgestorben sind. Steinzeitexperte Harm Paulsen klärt auf

Warum wir nicht ausgestorben sind © Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen/Marcus Dewanger

Die körperlich stärksten Lebewesen waren Menschen nie. Dennoch entwickelten sie sich prächtig.

Warum das funktionierte, was die Ernährung damit zu tun hatte und noch vieles mehr erläutert der bekannte Experimentalarchäologe Harm Paulsen beim Rundgang durch die Altsteinzeit-Sammlung, exklusiv nach offiziellem Museumsschluss.

Anmeldung empfohlen unter 04621 813 222 oder service@landesmuseen.sh

Kosten: 10 Euro.

 

Sonntag, 15. März, 11 Uhr: Führung für Familien – Von Rittern und Burgen. Gottorf im Mittelalter

Von Rittern und Burgen © Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen/ Holger Widera

Mit Schwert und in glänzender Rüstung hoch zu Ross – so stellt man sich einen echten Ritter vor.

Aber was genau ist ein Ritter und wohnte wirklich jeder Ritter in einer Burg? Der Rundgang beantwortet alle Fragen. Im Anschluss können sich Kinder zum Ritter schlagen lassen.

Anmeldung empfohlen unter 04621 813 222 oder service@landesmuseen.sh

Kosten: 3 Euro zuzüglich Eintritt.

 

Sonntag, 22. März, 11 Uhr: Führung – Schlott Gottorp, Sitz vunne Herzöge. Föhrung op Platt

Schlosskapelle © Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen/Marcus Dewanger

De wichtichste Tied weer op Schlott Gottorp int söbenteinte Johrhunnert, as hier de Herzöge vun Schleswig-Holstein-Gottorf regeerten.

So as dormols erholene Rüme wie de Schlottkapell oder de Hirschsool geem ok veele Sammlungsdeele Inblick in de barocke Welt vun Gottorf.

Anmeldung empfohlen unter 04621 813 222 oder service@landesmuseen.sh

Kosten: 3 Euro zuzüglich Eintritt.

 

Sonnabend, 28. März, 11 bis 13 Uhr: Samstagsmaler. Offener Kunstworkshop für Kinder

Samstagsmaler © Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen

Einen Sonnabendvormittag im Monat steht das Gottorfer Atelier allen Kindern im Alter von 6 bis 14 Jahren fürs Zeichnen, Malen und Basteln zur Verfügung.

Unter fachlicher Anleitung können die verschiedensten Materialien ausprobiert und eigene Kunstwerke erschaffen werden.

Anmeldung empfohlen unter 04621 813 222 oder service@landesmuseen.sh

Kosten: 9 Euro.

 

Sonntag, 29. März, 11 Uhr: Führung für Familien – Mit Annemarie von Possen ins Biedermeier

Anne-Marie von Possen © Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen

Wir schreiben das Jahr 1846. Annemarie von Possen ist gutbürgerlich verheiratet und lebt in der Zeit des Biedermeier. Zu Beginn der Führung erzählt sie in der Ausstellung des Klassizismus von politischen Begebenheiten, wichtigen Persönlichkeiten und Besonderheiten aus der Zeit ihrer Großmutter. Im Fokus stehen hierbei die Gottorfer Herzogtümer. Aufgrund der politischen Entwicklungen nach der französischen Revolution und nach Napoleon verändern sich die Menschen. Sie ziehen sich zurück in ihr privates Idyll. Annemarie von Possen möchte die Gäste zu sich einladen, zeigt was eine gemütliche Stube ist und welche Dinge diese neue Zeit zum Biedermeier machten.

Anmeldung empfohlen unter 04621 813 222 oder service@landesmuseen.sh

Kosten: 3 Euro zuzüglich Eintritt.

Das HIGHLIGHT im März!

Montag, 30. März, 19 Uhr: Konzert in der Gottorfer Schlosskapelle zum 100. Jubiläum der Grenzziehung zwischen Schleswig-Holstein und Dänemark – Johann Theile: Matthäus-Passion sowie Werke von Dietrich Buxtehude und Heinrich Schütz

Johann Theiles Matthäus-Passion © Landesmuseen Schloss Gottorf

Die Matthäus-Passion des deutschen Barockkomponisten Johann Theile (1646-1723) ist umso bedeutsamer, als der überwiegende Teil seiner Musik verloren ist. Von 1673 bis 1678 war Johann Theile Hofkapellmeister bei Christian Albrecht, Herzog von Schleswig-Holstein auf Schloss Gottorf – wo die Matthäus-Passion auch uraufgeführt wurde. Der Erstdruck des Werks ist dem Herzog und seiner Gemahlin, der dänischen Prinzessin Friederike Amalie, gewidmet. Das Werk führt den Hörer durch die Leidensgeschichte Jesu, wie sie im Buch des Evangelisten Matthäus beschrieben wird, formal gesehen auf eine Art und Weise, die bereits an die Passionen von Johann Sebastian Bach erinnert.
Theile war Schüler von Heinrich Schütz, wobei seine Kompositionsweise eher mit der des etwa gleichaltrigen Dietrich Buxtehudes vergleichbar ist, dessen feierliches Magnificat das vorliegende Programm, passend zu dem im Fest Mariae Verkündigung am 25. März, einleitet. Nach diesem majestätischen Auftakt, einem Lobgesang auf die Jungfrau Maria für Solist, Chor und Ensemble, stehen drei Passions-Motetten von Schütz selbst auf dem Programm, bevor abschließend Johann Theiles Matthäus-Passion erklingt. Es spielen unter anderem „Christian IV´s Vokalensemble“ mit acht Sängerinnen und Sängern sowie die  Hamburger Ratsmusik uner der Leitung von Simone Eckert. Es dirigiert Ruben Munk.

Karten im Vorverkauf für 20 Euro unter 04621 813 222 oder service@landesmuseen.sh

 

Landesmuseen Schleswig-Holstein
Schlossinsel 1 | Schloss Gottorf | 24837 Schleswig | +49(0)4621 – 813 222 |service@schloss-gottorf.de

Öffnungszeiten
März – Oktober: Di-Fr 10-17 Uhr | Sa-So 10-18 Uhr
November bis März: Di-Fr 10-16 Uhr | Sa-So 10-17 Uhr

http://www.schloss-gottorf.de/

Veranstaltungen im März 2020 auf dem Museumsberg Flensburg

Perspektivwechsel 2020 – 100 Jahre Grenzgeschichten vom 15.03. bis 31.10.2020

Ausstellungseröffnung mit einem Tag der offenen Tür am  15.03.2020

Grenzzollstelle Kupfermühle Krusua 1922

Mit der Ausstellung „Perspektivwechsel 2020“ – der aufwendigsten Ausstellung, die je in Flensburg entwickelt und gezeigt wurde – leistet die Stadt Flensburg den größten Einzelbeitrag zum Jubiläumsjahr in Schleswig-Holstein.

Ein neuartiger Ansatz überlässt dabei niemandem die alleinige Deutungshoheit, sondern stellt die Vielfalt und die Entwicklung der Grenzregion in den Mittelpunkt. Der Blick ist dabei nicht nur, wie sonst in Museen üblich, rückwärts gerichtet.
Vielmehr stehen mit Themen wie Identität, Transit und Flüchtlingen auch die Gegenwart und die Zukunft der Grenze im Fokus.

Die Ausstellungsmacher treten dabei bewusst in den Hintergrund. Wo irgend möglich kommen Augenzeugen und Betroffene selbst zu Wort und erzählen aus ihrer persönlichen Perspektive Grenzgeschichten aus den 100 Jahren seit der Volksabstimmung vom 14. März 1920. Ungewöhnliche Objekte, Bilder und Videos illustrieren diese Geschichten anschaulich.

Flaggenkampf: Flensburg 1920

Die Ausstellung beginnt mit der Frage nach der Entstehung der heutigen Grenze mit ihren positiven und negativen Auswirkungen auf Flensburg und die Grenzregion. Besonderes Augenmerk gilt dem wichtigen Thema der Identität von Mehrheiten und Minderheiten. Weitere Schwerpunkte liegen auf der Grenze als Transit-Raum, dem aktuellen Thema Flüchtlinge und der Grenze auf dem Wasser. Wie die Zukunft der Grenze aussehen könnte, zeigen uns deutsche und dänische Kinder und Jugendliche in Form von Bildern und Videos.

Wer seine eigene Geschichte erzählen oder seine persönliche Perspektive teilen möchte, ist dazu an einer der interaktiven Mitmachstationen der Ausstellung oder in der App FLEO2020 herzlich eingeladen.
„Perspektivwechsel 2020“ wird an drei verschiedenen Standorten in Flensburg gezeigt: auf dem Museumsberg, im Flensburger Schifffahrtsmuseum und in der Dänischen Zentralbibliothek. Später kommt noch eine weitere Station im Sonderburger Multikulturhaus dazu.

Entwickelt wurde das Ausstellungskonzept unter der Leitung des Museumsdirektors Dr. Michael Fuhr vom Hamburger Büro gwf-Ausstellungen, mit fachlicher Unterstützung von einem interdisziplinär besetzten Expertenbeirat und den Teams der beteiligten Häuser.

Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier. Träger der Ausstellung ist die Stadt Flensburg. Finanziell gefördert wurde das Projekt durch die Kommune Sønderborg, das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur, die Landesregierung Schleswig-Holsteins, die Kulturstiftung des Landes Schleswig-Holstein und die Nord-Ostsee Sparkasse.

Ausstellungeröffnung ist am 15. März mit einem Tag der offenen Tür von 10 bis 17 Uhr.

Infos und Geschichten zur Volksabstimmung finden Sie bei FLEO2020.

Mehr zur Ausstellung: https://www.museumsberg-flensburg.de/de/ausstellungen/details/perspektivwechsel-2020-100-jahre-grenzgeschichten.html

„Nikolaus Störtenbecker – Unsere letzte Welt“ noch bis 01.06.2020 auf dem Museumsberg Flensburg

Der Museumsberg Flensburg widmet dem Künstler Nikolaus Störtenbecker anlässlich seines 80. Geburtstags im Jahr 2020 eine Retrospektive in den Räumen des Heinrich-Sauermann-Hauses.

„Landschaft mit Bronze“, 1986, Öl/Lwd. © Nikolaus Störtenbecker

Die Ausstellung legt ihr Augenmerk auf jene Werke des Künstlers, die sich explizit oder indirekt mit dem Thema Umweltzerstörung beschäftigen. Nikolaus Störtenbecker beobachtet seit Jahrzehnten unsere Welt, wie sie sich verändert, und er liest daraus Geschichten, die er in seinen Bildern festhält. Die spannendsten Gemälde und Grafiken sind dabei jene, die von menschengemachten Veränderungen erzählen. Sie zeigen etwa Kühe unter einer Autobahnbrücke, das zubetonierte Ufer einer Nordseeinsel, Düsenjäger über einem Strandidyll oder grasende Schafe auf einem schmalen StreifenGrün vor einem trostlosen Industriehafen. In der realistischen, scheinbar lapidaren Darstellung bekommt das beklemmende Gefühl der von Menschen selbst verursachten Bedrohung eine hörbare Stimme, wird die Verletzlichkeit unserer Welt überaus deutlich.
Ebenfalls aus Anlass des Geburtstages des Künstlers erscheint in der Reihe „ars borealis“ die Sonderedition 05 mit einem Werkverzeichnis der Grafiken des Künstlers. Herausgegeben wird der über 300 Einträge verzeichnende OEuvrekatalog von der Sparkassenstiftung Schleswig-Holstein und der Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen Schloss Gottorf. Wissenschaftlich bearbeitet wurde das Werkverzeichnis von Dr. Thomas Gädeke.

Museumsberg 1
24937 Flensburg
Tel.: 0461 – 852956

museumsberg@flensburg.de

https://www.museumsberg-flensburg.de/de/

 

8. März: Internationaler Frauentag 2020 in Flensburg mit umfangreichem Veranstaltungsprogramm

Aus Anlass und im Vorfeld des Internationalen Frauentags am 8. März finden in Flensburg zahlreiche Veranstaltungen statt.

DEMONSTRATION – my body my choice. Für körperliche Selbstbestimmung!
am Samstag, den 7.3. um 14 Uhr ab Hafenspitze

Untenstehend die Übersicht der Veranstaltungen. Das Programm für die Veranstaltungsreihe des Flensburger Frauenforums gibt es auch als PDF-Datei zum Ausdrucken hier: Programm Int. Frauentag 2020 Flensburg

Hinweisen möchten wir ebenso auf das Flensfemfest am 28. – 29.02.2020, das im Vorfeld der Aktivitäten zum Internationalen Frauentag stattfindet. Weiterhin hat die Feministische Aktion Flensburg eine Feministische Aktionswoche mit Veranstaltungen zum Internationalen Frauentag zusammgestellt.. Gleichfalls gibt es ein Frauentreffen mit dem Thema „Versorgung mit Hebammenhilfe“ am 10.03.2020 im LINKE-Büro in Flensburg

Dazu gibt es untenstehend gleichfalls eine Programmübersicht.

Achtung: Bei einigen Veranstaltungen wird um frühzeitige Anmeldung gebeten

FlensFemFest am 28.02. – 29.02.2020 im Hafermarkt Flensburg

Zweitägige Veranstaltung mit Vorträgen, Workshops, Vernetzungsangeboten, Konzerten und thematischem Kulturprogramm im Vorfeld des 8. Märzes in Flensburg.

28.02.2020, 18:00 – 29.02.2020, 23:59 Uhr
Hafermarkt Flensburg
Heinrichstr. 8
24937 Flensburg

Feministischer Kampftag ist jeden Tag. Und doch braucht es manchmal einen konkreten Anlass und einen geeigneten Raum, um sich mit feministischen Themen intensiver zu beschäftigen, als wir es im Alltag tun. Einen solchen Raum wollen wir mit dem FlensFemFest schaffen. Es geht darum, gemeinsam bestehende sexistische Strukturen zu hinterfragen und unterschiedliche Perspektiven auf Feminismus zu entdecken. Gleichzeitig soll das FlensFemFest ein Ort sein, an dem Menschen sich gegenseitig inspirieren, wo es Raum für Austausch, Vernetzung und gegenseitiges Empowerment gibt. Für ein bisschen gelebte Utopie. Für ein besseres Zusammenleben für alle.

Programm

Freitag, 28.02.2020 – Hafermarkt

18 Uhr
Warm-up und Vortrag: Excuse my beauty – Über die Feindlichkeit gegenüber transgeschlechtlichen Frauen

20 Uhr
Feministisches Theater und Poetry-Slam
+ special guest

Samstag, 29.02.2020

12-17 Uhr
Workshops:

1. Was tun, wenn Scheiße passiert? Zum Umgang mit sexualisierter Gewalt in linken Strukturen – Radio Fratz

2. Kritische Männlichkeit – Hafermarkt

ab 15 Uhr
Info-Café – Die ganze Bäckerei

19 Uhr
Küfa – Die ganze Bäckerei

ab 21 Uhr Live-Musik und Aftershow – Hafermarkt
Ostberlin Androgyn
Deutsche Laichen
Finna
DJ

Eine gemeinsame Veranstaltung von:

Kontakt: flensfemfest@riseup.net

Feministische Aktionswoche‎ zum 8. März in Flensburg:

DEMONSTRATION – my body my choice. Für körperliche Selbstbestimmung! am Samstag, den 7.3. um 14 Uhr ab Hafenspitze

Foto: Ursula Vonberg

Feministischer Kampftag ist jeden Tag!

Wir wollen deshalb am 07. März auf die Straße gehen und feministische Positionen unter dem Motto „my body my choice – für körperliche Selbstbestimmung“ in den öffentlichen Raum tragen. Lasst uns in Vorbereitung auf das Demowochenende gemeinsam Transpis malen, T-Shirts bedrucken und diskutieren:

Do, 05.03.2020 von 16-19 Uhr
Feministische Kreativ-Werkstatt: Demovorbereitungen
Eine Veranstaltug vom Referat für Gleichberechtigung und Diversität
Ort: Uni Flensburg, OSL 633

Fr, 06.03.2020 ab 15 Uhr
Feministisches Café
mit Siebdruck für T-Shirts und Diskussionsveranstaltung
Ort: Aktivitetshuset, Norderstraße 49, 24939 Flensburg
Raum: mødesteted bzw. Siebdruckwerkstatt

Sa, 07.03.2020 um 14 Uhr
DEMO – my body my choice. Für körperliche Selbstbestimmung!
Treffpunkt: Hafenspitze

Weitere spannende Veranstaltungen zum Thema:

Fr, 28.02.2020, 18:00 – Sa, 29.02.2020, 23:59 Uhr FlensFemFest
Hafermarkt Flensburg

08.03.2020 Ausstellung „Frühling der Frauen“
organisiert vom Solidaritätskomitee Rojava
Ort: Norderstr. 147

08.03.2020 Feministischer Kampftag Kiel

Weitere Infos unter Feministische Aktion Flensburg https://femaktionflensburg.noblogs.org/

und auf Facebook: https://www.facebook.com/Feministische-Aktionswoche-103465711201473/?tn-str=k*F

Frauentreffen mit dem Thema „Versorgung mit Hebammenhilfe“ am 10.03.2020 im LINKE-Büro in Flensburg

Dienstag, 10. März 2020 von 18:00 bis 21:00
DIE LINKE Büro
Norderstraße 88, 24939 Flensburg

1. Frauentreffen in Flensburg

Thema: Versorgung mit Hebammenhilfe

Zu Gast:

Astrid Weinzierl
Annegret Lund
-Delegierte des Hebammenverbandes Schleswig-Holstein / Kreisdelegierte Flensburg-

Dr. Monika Kulas
-BAG Lisa der Partei DIE LINKE, Netzwerk politische Bildung-

Moderation:

Daniela Bollmann
-Mitglied im Kreisvorstand Flensburg-

Jeder ist herzlich willkommen!

Gastgeber: DIE LINKE. Flensburg

Zur Geschichte des Internationalen Frauentages:

Plakat der Frauenbewegung. Quelle: Wikimedia/Karl Maria Stadler, gemeinfrei.

Im März 1911 kamen in einer New Yorker Textilfabrik 146 Frauen und Mädchen bei einem Brand ums Leben, weil die Ausgänge verschlossen waren. Daraufhin kam es zu Protestmärschen der Näherinnen, bei denen die Frauen sangen: „Wir wollen Brot und Rosen!“

Das Lied wurde zum Symbol der proletarisch-sozialistischen Frauenbewegung: Wir brauchen Brot, um materielle Voraussetzungen für ein Leben ohne Hunger und Armut zu haben, und Rosen, um die Schönheit desLebens genießen zu können.

Am 8. März 1917 streikten in Sankt Petersburg die Arbeiter- und Soldatenfrauen des armen Stadtviertels Wyborg und lösten damit die Februarrevolution aus.

Im Gedenken an die Leistungen all der Frauen, die an ihren jeweiligen Orten für Frauenrechte gekämpft haben, wurde der 8. März als internationaler Gedenktag eingeführt.
1975 erkannten die Vereinten Nationen den 8. März als Internationalen Frauentag an.

Mehr zum Internationalen Frauentag auch auf einer ausgezeichneten Homepage der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg unter: https://www.lpb-bw.de/08_maerz_frauentag.html

Museums-Sonntag auf dem Museumsberg Flensburg am 16. Februar

Bildteppiche der Webschule Scherrebek und Sonntags-Atelier für Kinder

Am kommenden Sonntag findet auf dem Museumsberg Flensburg eine Führung zur großen Sammlung mit Bildteppichen der Webschule Scherrebek statt. Dörte Ahrens erwartet interessierte Besucher um 11.30 Uhr im Hans-Christiansen-Haus.

Bereits um 11 Uhr startet das Sonntags-Atelier für Kinder ab 6 Jahren mit dem Thema „Oben in den Wolken“.

Museumsberg 1
24937 Flensburg
Tel.: 0461 – 852956

museumsberg@flensburg.de

https://www.museumsberg-flensburg.de/de/

 

Frauenleben auf Schloss Gottorf – Heute und früher, hier und woanders

In den Ausstellungsräumen lernen die Frauen Bildnisse und Skulpturen von Frauen aus vergangenen Zeiten kennen © Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen

Immer freitags ab 10 Uhr: Begegnungstreffen für Frauen mit und ohne Migrationshintergrund

Mit dem neuen Projekt „Frauenleben“ lädt Schloss Gottorf zu Begegnungstreffen ein. Das Angebot wendet sich an Frauen mit und ohne Migrationshintergrund, um einen gegenseitigen Austausch und Kontakte zu ermöglichen und um unabhängig von Herkunft und Heimat ins Gespräch zu kommen. Immer freitags erkunden die Teilnehmerinnen von 10 bis 12 Uhr Schloss Gottorf und stellen ihre Treffen stets unter ein Thema, das sie sich selbst aussuchen. Beruf, Medien, Bildung, Familie, Traditionen – das sind nur einige der Inhalte, derer sie sich in den kommenden Wochen noch widmen wollen. Die Teilnahme ist kostenlos.

„Frauenleben“ auf Schloss Gottorf: Nicole Gifhorn (links) und Lubna Kalleh laden jeden Freitag zu einem Thema ein © Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen

In den Ausstellungsräumen lernen die Frauen Bildnisse und Skulpturen von Frauen aus vergangenen Zeiten kennen und werfen einen Blick auf das Leben im Schloss in jener Zeit. Bei Kaffee und Kuchen besteht im Anschluss Gelegenheit, sich über das Erlebte auszutauschen und selbst aktiv zu werden. Wahlweise wird gezeichnet, fotografiert, mit Ton gearbeitet oder gefilmt. Die eigenen Themen und Wünsche der Frauen stehen dabei im Vordergrund.

Geleitet werden die Treffen von Nicole Gifhorn und Lubna Kalleh. Sie geben auch gern Auskunft, falls Interesse an einer Teilnahme besteht: telefonisch unter 04621 813 160, per Email: lubna.kalleh@landesmuseen.sh oder nicole.gifhorn@landesmuseen.sh. Unter den Kontaktdaten können sich die Frauen auch anmelden.

 

Landesmuseen Schleswig-Holstein
Schlossinsel 1 | Schloss Gottorf | 24837 Schleswig | +49(0)4621 – 813 222 |service@schloss-gottorf.de

Öffnungszeiten
März – Oktober: Di-Fr 10-17 Uhr | Sa-So 10-18 Uhr
November bis März: Di-Fr 10-16 Uhr | Sa-So 10-17 Uhr

http://www.schloss-gottorf.de/

Ausstellung: „Nikolaus Störtenbecker – Unsere letzte Welt“ vom 19.02. bis 01.06.2020 auf dem Museumsberg Flensburg

Ausstellungseröffnung am 19. Februar um 18.00 Uhr in der Aula des Hans-Christiansen-Hauses

Der Museumsberg Flensburg widmet dem Künstler Nikolaus Störtenbecker anlässlich seines 80. Geburtstags im Jahr 2020 eine Retrospektive in den Räumen des Heinrich-Sauermann-Hauses.

„Landschaft mit Bronze“, 1986, Öl/Lwd. © Nikolaus Störtenbecker

Die Ausstellung legt ihr Augenmerk auf jene Werke des Künstlers, die sich explizit oder indirekt mit dem Thema Umweltzerstörung beschäftigen. Nikolaus Störtenbecker beobachtet seit Jahrzehnten unsere Welt, wie sie sich verändert, und er liest daraus Geschichten, die er in seinen Bildern festhält. Die spannendsten Gemälde und Grafiken sind dabei jene, die von menschengemachten Veränderungen erzählen. Sie zeigen etwa Kühe unter einer Autobahnbrücke, das zubetonierte Ufer einer Nordseeinsel, Düsenjäger über einem Strandidyll oder grasende Schafe auf einem schmalen StreifenGrün vor einem trostlosen Industriehafen. In der realistischen, scheinbar lapidaren Darstellung bekommt das beklemmende Gefühl der von Menschen selbst verursachten Bedrohung eine hörbare Stimme, wird die Verletzlichkeit unserer Welt überaus deutlich.
Ebenfalls aus Anlass des Geburtstages des Künstlers erscheint in der Reihe „ars borealis“ die Sonderedition 05 mit einem Werkverzeichnis der Grafiken des Künstlers. Herausgegeben wird der über 300 Einträge verzeichnende OEuvrekatalog von der Sparkassenstiftung Schleswig-Holstein und der Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen Schloss Gottorf. Wissenschaftlich bearbeitet wurde das Werkverzeichnis von Dr. Thomas Gädeke.

Die Ausstellungseröffnung findet am Mittwoch, den 19. Februar um 18.00 Uhr in der Aula des Hans-Christiansen-Hauses statt.

Museumsberg 1
24937 Flensburg
Tel.: 0461 – 852956

museumsberg@flensburg.de

https://www.museumsberg-flensburg.de/de/

 

Veranstaltungen im Februar 2020 auf dem Museumsberg Flensburg

Ausstellung: „Nikolaus Störtenbecker – Unsere letzte Welt“ vom 19.02. bis 01.06.2020 auf dem Museumsberg Flensburg

Ausstellungseröffnung am 19. Februar um 18.00 Uhr in der Aula des Hans-Christiansen-Hauses

Der Museumsberg Flensburg widmet dem Künstler Nikolaus Störtenbecker anlässlich seines 80. Geburtstags im Jahr 2020 eine Retrospektive in den Räumen des Heinrich-Sauermann-Hauses.

 

„Landschaft mit Bronze“, 1986, Öl/Lwd. © Nikolaus Störtenbecker

Die Ausstellung legt ihr Augenmerk auf jene Werke des Künstlers, die sich explizit oder indirekt mit dem Thema Umweltzerstörung beschäftigen. Nikolaus Störtenbecker beobachtet seit Jahrzehnten unsere Welt, wie sie sich verändert, und er liest daraus Geschichten, die er in seinen Bildern festhält. Die spannendsten Gemälde und Grafiken sind dabei jene, die von menschengemachten Veränderungen erzählen. Sie zeigen etwa Kühe unter einer Autobahnbrücke, das zubetonierte Ufer einer Nordseeinsel, Düsenjäger über einem Strandidyll oder grasende Schafe auf einem schmalen StreifenGrün vor einem trostlosen Industriehafen. In der realistischen, scheinbar lapidaren Darstellung bekommt das beklemmende Gefühl der von Menschen selbst verursachten Bedrohung eine hörbare Stimme, wird die Verletzlichkeit unserer Welt überaus deutlich.
Ebenfalls aus Anlass des Geburtstages des Künstlers erscheint in der Reihe „ars borealis“ die Sonderedition 05 mit einem Werkverzeichnis der Grafiken des Künstlers. Herausgegeben wird der über 300 Einträge verzeichnende OEuvrekatalog von der Sparkassenstiftung Schleswig-Holstein und der Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen Schloss Gottorf. Wissenschaftlich bearbeitet wurde das Werkverzeichnis von Dr. Thomas Gädeke.

Die Ausstellungseröffnung findet am Mittwoch, den 19. Februar um 18.00 Uhr in der Aula des Hans-Christiansen-Hauses statt.

Museumsberg 1
24937 Flensburg
Tel.: 0461 – 852956

museumsberg@flensburg.de

https://www.museumsberg-flensburg.de/de/

 

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