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Digitale Konferenz für sozial-ökologische Zukunftsgestaltung vom 2. bis 5. Februar in Flensburg

Zukunft(s)gestalten 2021 – Es wird einmal…

… in naher, naher Zukunft, eine Welt geben, die ein gutes Leben für alle ermöglicht, die offen und gestaltbar bleibt, in der Mensch und Natur gleichermaßen Wertschätzung entgegen gebracht wird. Eine Welt, die vielleicht ganz anders sein wird, als wir sie uns heute vorstellen können…
Doch wie kommen wir dort hin? Welche Pfade können wir einschlagen? Welche Hindernisse stehen uns dabei im Wege? Welche möglichen Zukünfte können wir wie gestalten?

Diesen Fragen gehen wir als Studierende des Masterstudiengangs Transformationsstudien der Europa-Universität Flensburg gemeinsam nach und möchten sie im Rahmen der dritten Ausgabe der Konferenz „Zukunft(s)gestalten“ vom 02. – 05. Februar 2021 gerne gemeinsam mit Euch diskutieren.

Die Konferenz wird von uns Studierenden selbst organisiert und besteht aus unseren individuellen Vorträgen mit anschließender Diskussion sowie einem bunten Rahmenprogramm, welches zum Nachdenken, Austauschen und Mitmachen einlädt.

Das Hauptprogramm umfasst 21 Vorträge der Studierenden selbst. Darin werden naturwissenschaftliche, mikro- und makroökonomische, philosophische, sowie soziologische und literaturwissenschaftliche Ansätze für Wege in eine sozial gerechte(re) und ökologisch nachhaltige(re) Welt geboten. Darüber hinaus wird es ein breites Rahmenprogramm mit Diskussionen, Filmabenden, Workshops und vielem mehr geben. In diesem Rahmen liefern Gäste aus Wissenschaft und Praxis spannende Einblicke in relevante Themen der gesellschaftlichen Transformation.

Mit dabei sind unter anderem die Vizepräsidentin des Schleswig-Holstein’schen Landtags Aminata Touré, die aufstrebende Philosophin Eva von Redecker und die im Flensburger Bahnhofswald lebende Aktivistin Hanna Poddig.

Gefördert wird die Veranstaltung unter anderem von RENN.nord, der Rosa-Luxemburg-Stiftung, den Stadtwerken Flensburg, dem Bündnis-Eine-Welt, dem Klimapakt Flensburg sowie dem Transformativen Denk & Machwerk.

Den aktuellen Umständen entsprechend, findet der Großteil der Veranstaltungen digital statt. Als „analoge“ Rahmenveranstaltungen könnt ihr jederzeit unseren HörGang und am Freitag unseren Telefonspaziergang wahrnehmen. Wir wünschen Euch viel Spaß beim Stöbern in unserem vielfältigen Programm!

> Wo kann ich mehr erfahren?
Weitere Infos finden sich auf unserer Website www.zukunftsgestalten-flensburg.de , in der Facebook-Veranstaltung und bei Instagram (@zukunftsgestalten2021). Außerdem könnt ihr euch hier in einen Newsletter eintragen, über den ihr zeitnah noch einmal alle wichtigen Infos erhaltet.

> Wie kann ich teilnehmen?
Die Konferenz findet online über WebEx statt. Um Unsicherheiten bzgl. der Software zu vermeiden, werden wir frühzeitig Erklär-Dokumente bereitstellen. Eine Vorab-Anmeldung ist nicht notwendig (Ausnahme: Workshops).

> Du möchtest auf dem Laufenden bleiben und gebündelt Informationen zum Konferenzprogramm und zur (technischen) Durchführung per Email erhalten? Dann trag dich hier ein!

Wir freuen uns schon sehr auf vier spannende Tage mit Euch!

Eure „Trafos“ des dritten Semesters

Zukunft(s)gestalten 2021 – Es wird einmal…
Eine Konferenz des 3. Semesters M.A. Transformationsstudien
Universität Flensburg
Auf dem Campus 1
24943 Flensburg

Gedenken an die Opfer der Reichspogromnacht in Flensburg

Stolperstein in der Großen Straße 15 für Oskar Reincke

DIE LINKE putzt Stolpersteine und legt Blumen nieder

Es jährt sich heute wieder die Reichspogromnacht vom 9. November 1938. Einige Mitglieder des Kreisverbandes nehmen dieses Datum zum Anlass, die Stolpersteine in Flensburg zu reinigen und mit Blumen an die Opfer der Reichspogromnacht zu gedenken. Die Shoah, der planvolle Versuch der Nationalsozialist*innen, das jüdische Leben in Deutschland und später in ganz Europa und darüber hinaus, vollständig zu vernichten, begann spätestens mit dieser Nacht, den Morden an Jüdinnen und Juden und den Deportationen in die Konzentrationslager.

„Auch in Flensburg kam es im Rahmen der Pogrome zu Übergriffen und Zerstörungen jüdischen Lebens. Doch für antisemitischen Terror müssen wir gar nicht weit in die Vergangenheit schauen, der Anschlag in Halle steckt uns allen noch in den Knochen. In diesen Zeiten ist es enorm wichtig, dass wir Gedenkkultur leben und uns gesamtgesellschaftlich gegen den Geschichtsrevisionismus der Ewiggestrigen wehren. Wir betrachten die Erinnerungen an die Pogrome weiterhin als Mahnung Menschenverachtung, Faschismus und Rechtsextremismus nicht unwidersprochen hinzunehmen.“, erklärt Luca Grimminger, der Kreisvorsitzende von DIE LINKE. in Flensburg.

Wer den Namen des Opfers lesen will, muß sich herunterbeugen. In diesem Moment verbeugt er sich vor ihm“ – Gunter Demnig

Zwei Mal im Jahr, machen sich Mitglieder der Partei DIE LINKE in Flensburg auf den Weg und putzen die Stolpersteine in unserer Stadt. Die Stolpersteine sind ein Projekt des Künstlers Gunter Demnig, das im Jahr 1992 begann. Mit im Boden verlegten kleinen Gedenktafeln, sogenannten Stolpersteinen, soll an das Schicksal der Menschen erinnert werden, die in der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt, ermordet, deportiert, vertrieben oder in den Suizid getrieben wurden.

Mehr zu den Stolpersteinen in Flensburg auch in dem AKOPOL-Beitrag:
Verlegung von Stolpersteinen am 21.11.2019 in Flensburg
unter: https://akopol.wordpress.com/2019/11/16/verlegung-von-stolpersteinen-am-21-11-2019-in-flensburg/

Mehr zum Kunstprojekt Stolpersteine hier: http://www.stolpersteine.eu/

Die Ereignisse in Schleswig-Holstein und Flensburg

Anlässlich des Jahrestages des Novemberpogroms möchten wir auf eine Veröffentlichung des Landesarchivs Schleswig-Holstein aus dem Jahr 2016 hinweisen: „Die „Reichskristallnacht“ in Schleswig-Holstein – Der Novemberpogrom im historischen Kontext.“ Hier werden die Ereignisse in Schleswig-Holstein und Flensburg vom 9./10. November 1938 sehr detailliert dokumentiert. Mit dem Aufsatz von Bernd Philipsen: „„Dat Judennest hebbt wi utrökert.“ Vom gewaltsamen Ende des Auswanderer-Lehrguts Jägerslust bei Flensburg“

Der Text des Buches ist zum Lesen frei zugänglich und kann unter folgendem Link aufgerufen werden: https://blogs.sub.uni-hamburg.de/hup/products-page/publikationen/136/

 

Jahrestag des Novemberpogroms

Die Ereignisse in Schleswig-Holstein und Flensburg

Anlässlich des Jahrestages des Novemberpogroms möchten wir auf eine Veröffentlichung des Landesarchivs Schleswig-Holstein aus dem Jahr 2016 hinweisen: „Die „Reichskristallnacht“ in Schleswig-Holstein – Der Novemberpogrom im historischen Kontext.“ Hier werden die Ereignisse in Schleswig-Holstein und Flensburg vom 9./10. November 1938 sehr detailliert dokumentiert. Mit dem Aufsatz von Bernd Philipsen: „„Dat Judennest hebbt wi utrökert.“ Vom gewaltsamen Ende des Auswanderer-Lehrguts Jägerslust bei Flensburg“

Der Text des Buches ist zum Lesen frei zugänglich und kann unter folgendem Link aufgerufen werden: https://blogs.sub.uni-hamburg.de/hup/products-page/publikationen/136/

Der an der Universität Flensburg lehrende Soziologe Prof. Dr. Hauke Brunkhorst rechnet mit Merkels Politik ab

In einem bemerkenswerten Aufsatz der Blätter für deutsche und internationale Politik (Ausgabe Juli 2017) rechnet der international renommierte Soziologe Hauke Brunkhorst unter dem Titel „Europa am Abgrund: Zwölf Jahre Merkel“ überaus scharf mit der Politik der deutschen Bundeskanzlerin ab. Hauke Brunkhorst, der auch an der Europa-Universität Flensburg lehrt, macht insbesondere Angela Merkel für den derzeitigen Zustand der Europäischen Union mitverantwortlich. In seiner Analyse betrachtet er nicht nur die ungleichförmige soziale und wirtschaftliche Entwicklung der letzten Jahre in Europa, sondern auch den Aufstieg der rechten Parteien. Sein Fazit ist dabei recht eindeutig, Merkels Politik habe gerade zielführend diese Entwicklung, wenn nicht in Gang gesetzt, so doch maßgeblich beschleunigt, mit allen Gefahren für die Zukunft der europäischen Länder und der dort lebenden Menschen. Dennoch sieht er auch Alternativen. Ein wirklich lesenswerter Aufsatz!

Europa am Abgrund: Zwölf Jahre Merkel

von Hauke Brunkhorst

Die Kanzlerin geht gegen die neoimperiale „America first“-Strategie Donald Trumps in die Offensive. Völlig zu Recht fordert sie die Emanzipation Europas von den Vereinigten Staaten: „Die Zeiten, in denen wir uns auf andere völlig verlassen konnten, die sind ein Stück vorbei. […] Wir Europäer müssen unser Schicksal in die eigene Hand nehmen.“[1] Doch Angela Merkel übersieht dabei eines allzu gerne: Die Europäische Union liegt heute schon fast in Trümmern – und zwar nicht zuletzt infolge der deutschen Politik der letzten Dekade, die von ihr selbst betrieben wurde. Weiterlesen unter https://www.blaetter.de/archiv/jahrgaenge/2017/juli/europa-am-abgrund-zwoelf-jahre-merkel

Weiterhin möchten wir noch einen zwar älteren aber dennoch zum Thema passenden Vortrag von ihm allen LeserInnen wärmstens ans´s  Herz legen.

Spannender Vortrag von Hauke Brunkhorst und Vorstellung seines neuen Buches  „Das doppelte Gesicht Europas – Zwischen Kapitalismus und Demokratie“

Der auch an der Europa-Universität Flensburg lehrende Soziologe Hauke Brunkhorst hat ein bemerkenswertes Buch zur aktuellen EU- und Demokratie-Krise veröffentlicht. Trotz seiner kritischen Analyse gibt es nach seiner Ansicht sehr wohl Hoffnung auf eine politische, soziale und ökonomische  Neukontextuierung der EU und ihrer Institutionen. Hierzu auch der Verlagstext:
„Die Entwicklung der EU wird oft als Verfallsgeschichte erzählt: Aus einem visionären Projekt wurde ein technokratisches Monstrum; angesichts der Eurokrise scheint die Stunde des kollektiven Bonapartismus gekommen zu sein, der den Kontinent mit einem Austeritätsregime überzieht. Hauke Brunkhorst präsentiert eine andere Lesart: Wie Dr. Jekyll und Mr. Hyde sind Vision und Technokratie aufeinander bezogen, die utopischen Anfänge sind in Gesetzen konserviert, der Europäische Gerichtshof stärkt die Rechte der Unionsbürger. Das europäische Projekt bleibt ein offener Prozess, der erneut in eine emanzipatorische Richtung gelenkt werden kann – etwa durch eine Mobilisierung der hochqualifizierten, aber prekär beschäftigen jungen Menschen in Spanien, Griechenland und anderen Mitgliedsstaaten der EU.“
Das doppelte Gesicht Europas – Zwischen Kapitalismus und Demokratie. Erschienen bei edition suhrkamp 2676, Preis 16,00 €

Hier der Vortrag von Hauke Brunkhorst:

DEMOKRATIE RELOADED | Kuratiert von Isolde Charim
Dienstag, 20. Mai 2014, 19.00 Uhr — Bruno Kreisky Forum für internationalen Dialog

Öffentliche Ringvorlesung „Astronomie und Raumfahrt“ der Hochschule Flensburg

Hochschule startet ins Weltall

Vier Veranstaltungen im Juni und Juli mit hochkarätigen Wissenschaftlern, spannenden Vorträgen und freiem Eintritt

Ein Höhepunkt ist sicher der Vortrag vom Chef der Europäischen Weltraumorganisation ESA. Doch auch die weiteren Gäste der öffentlichen Ringvorlesung „Astronomie und Raumfahrt“ haben es in sich.

Warum man überhaupt zu einer Mission zu einem Kometen gestartet ist, wie man auf unbekanntem Terrain landet und was man auf dem Kometen vorfindet. Darum geht es in den ersten beiden Vorträgen im Rahmen der Ringvorlesung „Astronomie und Raumfahrt“ an der Hochschule Flensburg. Vor Andrea Accomazzo, verantwortlich für die Flugbahnberechnung auf dem Weg zum Kometen, wird dazu Holger Sierks für Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung sprechen. Sierks war bereits bei der ersten Vortragsreihe zu diesem Thema Ende 2015 dabei. Die Premiere war ein voller Erfolg: „Nicht nur Studierende, sondern auch zahlreiche Gäste aus der Stadt und der Umgebung waren begeistert von den Vorträgen“, sagt Rainer Christiansen, Leiter des Menke Planetariums der Hochschule in Glücksburg.

Christiansens Kollege von der Hamburger Sternwarte, Jochen Liske, wird über „Dunkle Energie und Riesenteleskope“ sprechen. Den Höhepunkt der Reihe bildet sicher der Vortrag von Jan Wörner. Der Generaldirektor der Europäischen Weltraumorganisation ESA zieht einen Vergleich zur amerikanische Weltraumbehörde NASA. „Der Vortrag wird die Ähnlichkeiten und die Unterschiede von NASA und ESA darstellen und die veränderte Positionierung der heutigen Raumfahrt im Vergleich zu den Aktivitäten im kalten Krieg erläutern“, verrät Rainer Christiansen.

Die Termine:

08. Juni: „Von Steilhängen und Staubfontänen – Der Rosetta-Komet“,
Dr. Holger Sierks, Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung

15. Juni: „Rosetta Flight Operations Challenges
How and why we orbited and landed on a comet”,
Andrea Accomazzo, Head/Solar and Planetary Missions Division ESA

22. Juni: „Dunkle Energie und Riesenteleskope“,
Prof. Dr. Jochen Liske, Hamburger Sternwarte – Universität Hamburg

13. Juli: ESA – die europäische NASA?
Prof. Dr.-Ing. Jan Wörner, ESA Generaldirektor

Die ersten drei Vorträge finden im Hörsaal H14, der letzte im Audimax statt. Beginn ist jeweils 18 Uhr. Der Eintritt für die öffentliche Ringvorlesung ist frei.

Mehr zur Veranstaltung unter: https://hs-flensburg.de/hochschule/aktuelles/2017/5/31/hochschule-startet-ins-weltall

„Arbeitszeitwünsche – ein umkämpftes Feld“ – Vortrag mit Prof. Dr. Wenzel Matiaske am 30.5.2017 an der Europa-Universität Flensburg

Vortrag von Prof. Dr. Wenzel Matiaske (Helmut Schmidt Universität Hamburg)
am Dienstag, 30.05.2017 von 18:00 – 20:00 Uhr
Europa-Universität Flensburg
Gebäude Helsinki, Raum 167
Auf dem Campus 1a
24943 Flensburg

Wenzel Matiaske ist Sozial- und Wirtschaftswissenschaftler und hat seit 2008 eine Professur für Betriebswirtschaftslehre an der Helmut-Schmidt-Universität in Hamburg inne. Vorher war er acht Jahre Professor für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre an der Universität Flensburg.

Zu seiner Person und wissenschaftlichen Tätigkeit: Nach dem Abitur studierte Matiaske von 1980 bis 1984 Soziologie, Politologie und Volkswirtschaftslehre an der Philipps-Universität Marburg mit dem Abschluss als Diplom-Soziologe. Von 1985 bis 1986 studierte er Verwaltungswissenschaft an der Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer mit dem Abschluss Mag. rer. publ. (Magister der Verwaltungswissenschaften). Nach Assistententätigkeiten in Paderborn, Mainz und Berlin und nach Promotion (1991 Paderborn) und Habilitation (1999 Berlin) wurde er 2000 auf eine Professur für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, insb. Personal und Organisation, an die Universität Flensburg berufen. Seit 2008 lehrt er als Professor für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Leadership and Labour Relations, an der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg.

Matiaske ist ständiger Dozent am Inter University Center in Dubrovnik[1] und Mitherausgeber der Zeitschriften Industrielle Beziehungen und Management Revue.

Als Research Fellow kooperiert er mit dem Sozio-ökonomischen Panel am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW)

Dies ist ein Vortrag im Rahmen des Interdisziplinären Kolloquiums „Zeit & Zeitgeist“ im Sommersemester 2017 an der Europa-Universität Flensburg, das sich mit seinen Vorträgen nicht nur an Studierende richtet, sondern auch an andere wissenschaftlich Interessierte. Untenstehend das Programm:

Die offene Gesellschaft – die Debatte: 14. Januar 2016 um 19:00 Uhr im Audimax auf dem Campus in Flensburg

Das Flüchtlingsthema ebenso wie die terroristische Bedrohung werfen dieselbe große Frage auf:

Welches Land wollen wir sein?

Zwei epochale Geschehnisse kommen im Herbst 2015 zusammen: die Angriffe des islamistischen Terrorismus und die globalen Flüchtlingsbewegungen. Beides trifft Europa und seine einzelnen Staaten in ihrem Selbstverständnis und in ihrer Identität. Für uns heißt das: Welche Gesellschaft wollen wir sein?

An der Europa-Universität Flensburg diskutieren

am Donnerstag, den 14. Januar 2016 um 19:00 Uhr im Audimax auf dem Campus

diese Frage:

Detlev Buck, Regisseur, Autor, Schauspieler, Produzent,

Prof. Dr. Harald Welzer, Direktor der Stitung Futurzwei und Honorarprofessr für Transformationsdesign an der EUF,

Jan Christophersen, Autor u.a. des Buches: „Schneetage,

Katrine Hoop, Bloggerin und Mitbegründerin von Refugees welcome Flensburg.

Moderation: Kathrin Fischer, Pressesprecherin EUF

Die Debatte findet mit den Bürgerinnen und Bürgern statt – jede und jeder der Eingeladenen hat in einem siebenminütigen Statement die Möglichkeit, seine/ihre Vision von dem Land, in dem er/sie leben möchte, zu beschreiben – im Anschluss debattieren alle Anwesenden untereinander. Dafür wird es Saalmikrophone geben.

Im Anschluss an die Debatte gibt es im Foyer des Audimax noch die Möglichkeit, bei einem Glas Wein weiter zu diskutieren.

Mehr zur Veranstaltung auch auf Facebook unter: https://www.facebook.com/events/500984340108129/

Nachtrag vom 15.01.2016 – Zur Veranstaltung auch ein Bericht auf SPIEGEL-Online vom 15.01.2016 von Annette Langer

Flüchtlinge in Deutschland: „Und plötzlich war das Abenteuer da“

Welches Land wollen wir sein?“ war die Frage, der sich Hunderte Besucher der gleichnamigen Debattenreihe der Stiftung Futurzwei am Donnerstagabend stellen wollten. Das Audimax an der Europa-Universität in Flensburg war brechend voll, die Hoffnung auf Antworten spürbar groß. Wie aber schafft man es, mitten im Abenteuer innezuhalten und sich zu überlegen, wohin es wohl führen mag? Weiterlesen unter: http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/fluechtlinge-detlev-buck-und-harald-welzer-diskutieren-ueber-einwanderung-a-1072201.html

Offene Gesellschaftwww.die-offene-gesellschaft.de

 

Vortrag und Diskussion mit Prof. Hauke Brunkhorst am 29.04.2015 in der Ossietzky-Buchhandlung Flensburg

Vortrag und Diskussion von und mit
Prof. Hauke Brunkhorst über
„Das doppelte Gesicht Europas“

Prof. Dr. Hauke Brunkhorst, seit 1995 Professor für Soziologie an der Europa-Universität Flensburg, hat eine Bestandsaufnahme von Geschichte und Gegenwart der europäischen Union vorgelegt.

…. Und gerade jetzt, wo es Mr. Hyde gelingt, aus der EU eine reine Wirtschaftsverfassung zu machen, ist es um so nötiger, an das andere Gesicht zu erinnern und dessen verschlungene Wege nachzuzeichnen. Dr. Jekyll – das ist jener Kantianer, jene republikanische Haltung, die den Ursprung des europäischen Projekts gebildet hat. Wobei der Autor deutlich macht, dass dieses verdrängte emanzipatorische Potenzial sich keineswegs in feierlichen Erklärungen und in kitschiger Friedensrhetorik erschöpft, sondern republikanischen Widerstand meint.

Mittwoch, den 29. April 2015 um 19.30 Uhr
in der Werkstatt der Ossietzky-Buchhandlung, Große Str. 34, Flensburg

Das doppelte Gesicht Europas – Zwischen Kapitalismus und Demokratie. Erschienen bei edition suhrkamp 2676, Preis 16,00 €

Als Appetitmacher für die Veranstaltung in Flensburg: DEMOKRATIE RELOADED | Kuratiert von Isolde Charim – Bruno Kreisky Forum für internationalen Dialog 20. Mai 2014

 

Spannender Vortrag von Prof. Hauke Brunkhorst zur aktuellen EU- und Demokratie-Krise

Spannender Vortrag von Prof. Hauke Brunkhorst und Vorstellung seines neuen Buches  „Das doppelte Gesicht Europas – Zwischen Kapitalismus und Demokratie“

12676Der auch an der Europa-Universität Flensburg lehrende Soziologe Hauke Brunkhorst hat ein bemerkenswertes Buch zur aktuellen EU- und Demokratie-Krise veröffentlicht. Trotz seiner kritischen Analyse gibt es nach seiner Ansicht sehr wohl Hoffnung auf eine politische, soziale und ökonomische  Neukontextuierung der EU und ihrer Institutionen. Hierzu auch der Verlagstext:
„Die Entwicklung der EU wird oft als Verfallsgeschichte erzählt: Aus einem visionären Projekt wurde ein technokratisches Monstrum; angesichts der Eurokrise scheint die Stunde des kollektiven Bonapartismus gekommen zu sein, der den Kontinent mit einem Austeritätsregime überzieht. Hauke Brunkhorst präsentiert eine andere Lesart: Wie Dr. Jekyll und Mr. Hyde sind Vision und Technokratie aufeinander bezogen, die utopischen Anfänge sind in Gesetzen konserviert, der Europäische Gerichtshof stärkt die Rechte der Unionsbürger. Das europäische Projekt bleibt ein offener Prozess, der erneut in eine emanzipatorische Richtung gelenkt werden kann – etwa durch eine Mobilisierung der hochqualifizierten, aber prekär beschäftigen jungen Menschen in Spanien, Griechenland und anderen Mitgliedsstaaten der EU.“
Das doppelte Gesicht Europas – Zwischen Kapitalismus und Demokratie. Erschienen bei edition suhrkamp 2676, Preis 16,00 €

Hier der Vortrag von Hauke Brunkhorst:

DEMOKRATIE RELOADED | Kuratiert von Isolde Charim
Dienstag, 20. Mai 2014, 19.00 Uhr — Bruno Kreisky Forum für internationalen Dialog

 

Europa-Universität – wie geht das? Podiumsdiskussion im Audimax Campus Flensburg am 13.6.2013

Veranstaltung im Rahmen der Zukunftswoche der Universität Flensburg

Mehr zu den Veranstaltungen und das Programm der Zukunftswoche, die vom 10. – 14.6.2013 stattfindet, gibt es auf der Uni-Homepage unter http://www.uni-flensburg.de/zukunftswoche/unterseite-1/ Europa-Universität

Fachhochschule und Universität Flensburg laden ein zur CampusWelt am 16. Juni 2013

CampusWelt 2013Mehr unter: www.campuswelt-flensburg.de

Gedenk-Veranstaltungen des DGB Flensburg am 1. und 2. Mai 2013: „2. Mai 1933 – Nie wieder!“

DGB 2. Mai 1933Am 2. Mai jährt sich die Zerschlagung der deutschen Gewerkschaftsbewegung durch die NS-Diktatur zum 80sten Mal. Nachdem die Nationalsozialisten den 1. Mai als „Feiertag der nationalen Arbeit“ inszeniert hatten, besetzten und verwüsteten sie im ganzen Land Gewerkschaftshäuser – auch in Flensburg. Gewerkschafterinneno und Gewerkschafter wurden verhaftet, verschleppt, gefoltert und ermordet.

Am 1. Mai 2013 wollen wir daran erinnern. Unser Stadtspaziergang mit Ludwig Hecker, Jens Jacobsen und Susanne Uhl führt uns an vier Erinnerungsorte und endet am damals ebenfalls besetzten Gewerkschaftshaus in der Schloßstraße.

Am 2. Mai wollen wir uns auf unserer Veranstaltung mit Prof. Dr. Michael Ruck von der Universität Flensburg auch mit der Rolle der Gewerkschaften selbst auseinandersetzen. Wie reagierten sie auf die in den 1930er Jahren politisch immer stärker werdenden Nationalsozialisten? Welche innergewerkschaftlichen Konflikte gab es?

Die Veranstaltung bietet auch Gelegenheit, ab 18 Uhr die Ausstellung ,,... gerade Dich, Arbeiter, wollen wir“ in der Dänischen Bibliothek zu sehen.

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien/Organisationen/der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder durch rassististische oder menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung treten/getreten sind, den Zutritt zu verweigern oder diese von der Veranstaltung auszuschließen.

V.i.S.d.P.: DGB Schleswig-Holstein Nordwest, Susanne Uhl, Rote Straße 1, www.Flensburg@dgb.de

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