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THE FEMALE ANSWER: Syrena Fong mit „WHERE IS THE LINE?“ vom 4. bis 6. Dezember in der NORDER147

„WO ZIEHST DU DIE GRENZE?“

Zum 23.sten Jahrestag der Übergabe Hongkongs an die chinesische Regierung trat das „National Security Law“, NSL, in Kraft. Dieses Gesetzt ist die Antwort auf die größte demokratische Protest-Bewegung Hongkongs, die im vergangenen Jahr vonstatten ging. Es wurde verabschiedet, um die Stadt als „gesetzestreuen Teil Chinas zu bewahren“ und „die Stadt vor Aufständischen, die Terrorismus praktizieren“ zu sichern.

Die Maximalstrafe sowohl für ständige, als auch für nicht permanente Bewohner*innen der Stadt, im und außerhalb des Landes, ist die Verurteilung zu lebenslänglicher Haftstrafe. Das Gesetzt ist schwammig genug formuliert, um es der Regierung zu ermöglichen alles, was ihr missfällt, als „subversiv, terroristisch oder als Verbündung mit dem Feind“ zu interpretieren. Dadurch ist eines mehr als sicher: Der Kampf Hongkongs, den Status als „freieste Stadt Chinas“ zu behalten, wird immer schwieriger.

Dieses künstlerische Projekt zielt darauf ab, die nicht ganz so offensichtlichen Auswirkungen des National Security Laws zu untersuchen und die der demokratischen Bewegung zugrundeliegende „fluidity“ (Beweglichkeit) als ihre Grundvoraussetzung zu untersuchen.

Was bedeutet es, in einem Klima der Überwachung und der Unterdrückung zu leben? Was bedeutet es für die Einwohner*innen Hongkongs, die außer Landes leben, wenn ihnen bei ihrer Rückkehr in die Heimatstadt Verurteilung droht? Wie weit kannst du mit deiner Kritik an den Autoritäten gehen? Welche Rolle spielst du selbst in all dem?

Angst, Selbst-Zensur, Überwachung, Sicherheit…. Wo ziehst du selbst die Grenze?

Für nähere Informationen, meldet euch bitte per Mail unter danyheck147@gmail.com

THE FEMALE ANSWER – International residency program of NORDER147

Haben Frauen einen „anderen Blick“ auf unsere Welt, ihre Krisen und Konflikte? Haben weibliche Reaktionen, Antworten, Lösungsansätze eine andere Ausrichtung als die der Männer? Und welche Formen und Ausformungen nehmen entsprechende künstlerische Auseinandersetzungen von Künstlerinnen an?

Mit diesen plakativen Fragestellungen, möchten wir sowohl Raum, als auch Öffentlichkeit schaffen für kritische engagierte Künstlerinnen. Die NORDER147 lädt im Rahmen des Projekts „THE FEMALE ANSWER“ Künstlerinnen aus den verschiedensten Ländern ein, zu aktuellen Situationen auf der Welt oder in ihren Heimatländern Positionen zu entwickeln.

Bedingt durch die sehr unterschiedlichen Erfahrungen in den jeweiligen Gesellschaften unter sehr verschiedenen politischen, sozialen und ökonomischen Bedingungen, werden subjektive Perspektiven und kontroverse Standpunkte entstehen.

Alle weiteren Informationen findet ihr auch auf der Webseite der NORDER147: www.norder147.com
Auf Facebook findet ihr uns hier
E-Mail: info@norder147.com
Norderstr. 147
24939 Flensburg

 

THE FEMALE ANSWER: Kirstine Skov-Hansen, DK, mit „Black Marias“ vom 6. bis 8. November in der NORDER147

Aufgrund des Bund-Länder-Beschlusses vom 28.10. zur Corona-Pandemie und der damit verbundenen Einschränkungen des öffentlichen Lebens werden auch in Flensburg viele Kulturveranstaltungen im November nicht stattfinden können. Deshalb empfiehlt es sich bei den Veranstaltern nachzufragen, ob diese überhaupt noch stattfinden, oder wie und in welchem Umfang sie nachgeholt werden.

Kirstine Skov-Hansen sagt über „Black Marias“:

„Meine künstlerische Arbeit untersucht soziale Strukturen in lokalen und globalen Realitäten. Besonderes Augenmerk schenke ich dabei der bildlichen Verarbeitung aktueller Themen in sozialen und kulturellen Phänomenen.

Mit „Black Marias“ untersuche ich die komplexe Beziehung zum Tod und der begleitenden Trauer in der westlichen Kultur. Die individualisierte Gesellschaft hat den Tod zu einer privaten Angelegenheit gemacht, die keinen Platz in unserem alltäglichen Leben hat. Im Kontrast zu der Tatsache, dass die Unterhaltungsindustrie den Tod immer mehr instrumentalisiert.

Trauernde Frauen in anderen Kulturen ermöglichen den Gestorbenen den Übergang vom Leben zum Tod und verkörpern dadurch sowohl den Mutterleib als auch das Grab. Diese Einheit wird in meinen künstlerischen Arbeiten durch flüssige und feste Materialien symbolisiert. „Black Marias“ erschafft mittels Drucktechniken und skulpturalen Installationen zeremonielle Arbeiten.

Schwarz ist die Farbe, die für Trauer, Tod und Dunkelheit steht. Ebenso existiert die Vorstellung, dass aus der Dunkelheit alles Leben kommt. Ich möchte Raum für die Interaktion meiner Arbeiten mit dem Betrachter schaffen und es ihnen ermöglichen, persönliche Erfahrungen von Tod und Trauer zu visualisieren, vielleicht sogar weiter zu verarbeiten.

Die Besucher sind eingeladen, eigene kleine Arbeiten in Drucktechniken zu schaffen und diese in die Ausstellung zu integrieren, sofern sie das möchten.“

Für nähere Informationen, meldet euch bitte per Mail unter danyheck147@gmail.com

THE FEMALE ANSWER – International residency program of NORDER147

Haben Frauen einen „anderen Blick“ auf unsere Welt, ihre Krisen und Konflikte? Haben weibliche Reaktionen, Antworten, Lösungsansätze eine andere Ausrichtung als die der Männer? Und welche Formen und Ausformungen nehmen entsprechende künstlerische Auseinandersetzungen von Künstlerinnen an?

Mit diesen plakativen Fragestellungen, möchten wir sowohl Raum, als auch Öffentlichkeit schaffen für kritische engagierte Künstlerinnen. Die NORDER147 lädt im Rahmen des Projekts „THE FEMALE ANSWER“ Künstlerinnen aus den verschiedensten Ländern ein, zu aktuellen Situationen auf der Welt oder in ihren Heimatländern Positionen zu entwickeln.

Bedingt durch die sehr unterschiedlichen Erfahrungen in den jeweiligen Gesellschaften unter sehr verschiedenen politischen, sozialen und ökonomischen Bedingungen, werden subjektive Perspektiven und kontroverse Standpunkte entstehen.

Alle weiteren Informationen findet ihr auch auf der Webseite der NORDER147: www.norder147.com
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Retrospektive „Körper von Gewicht“ – Malerei von Imke Blaue am 31.10.2020 in der NORDER147

Samstag, 31. Oktober 2020 ab 17 Uhr

Ausstellungsort:

NORDER147 atelier·projektraum·salon

Norderstraße 147, 24939 Flensburg

Vernissage:

31.10.2020 ab 17 Uhr

Finissage:

15.11.2020 ab 15 Uhr

Corona bedingt bitten wir um Anmeldung mit Datumsangabe:

Tel.:  04605 359

Fax.: 04605 759

Mail: sb@soenkeblaue.de

 

Imke Blaue   „Körper von Gewicht“

Am 25.7.1942 in Berlin geboren und in Celle aufgewachsen, wurde Imke Blaue von 1960- 1963 in Hameln zur Töpferin ausgebildet.

Von 1963-1966 arbeitete sie als Gesellin in Flensburg. Nach ihrer Heirat mit dem Architekten Sönke Blaue nahmen sie neben drei eigenen Kindern für mehrere Jahre zwei Pflegekinder an.

Trotz eigener Werkstatt, die sie sich 1970 in Jardelund einrichtete, fand sie erst Zeit zum konzentrierten, nun bildkünstlerischen Arbeiten, als sie von 1982-1986 ein Atelier im 40 km entfernten Marienkoog/Nordfriesland zusammen mit anderen Malern bezogen hatte.

Von 1977-1983 nahm sie jährlich an der „Bildnerischen Werkstatt“ in Scheersberg teil. 1978 besuchte sie als Gast die Werkkunstschule in Flensburg.

Seit 1972 wurden ihre Bilder in zahlreichen Einzelausstellungen in Dänemark und im norddeutschen Raum ausgestellt. Ab dieser Zeit hatte sie ständig Malschülerinnen. 

Sie bezog 1988 ein großes Ateliergebäude in Flensburg in der Segelmacherstraße. 1987 lebte sie für ein Jahr in Portugal.

Seit 1985 ist sie Mitglied im BBK-SH, seit 1990 in der GEDOK. Sie erkrankte an Krebs und starb mit 53 Jahren am 25.8.1995 in Holt bei Flensburg.

EINZELAUSTELLUNGEN

1972 Faaborg, Dänemark

1981 Galerie Jevenstedt

1984 Lagerhaus, Flensburg

1985 Galerie Jevenstedt

1987 Kampnagelfabrik, Hamburg

1988 Wallgalerie, Braunschweig

1989 Galerie Könning, Schleswig

1990 Galerie Jevenstedt

1990 Atelier Beck, Berlin

1991 BBK Oldenburg

1991 Galerie Leviatan, Bordenholm

1992 Galerie Könning, Schleswig

1993 Franziskus Hospital, Flensburg

GEMEINSCHAFTSAUSSTELLUNGEN

1983-1995 Landeschauen 1991 Art Messe, Hamburg

1992 Galerie Altholzkrug, Flensburg

1993 Museum im Rathaus, Mölln

ÖFFENTLICHE ANKÄUFE

1985 Kultusministerium Kiel

1988 Altersheim Flensburg

1991 Kultusministerium Kiel

1993 Franziskus Hospital, Flensburg

1995 Kultusministerium Kiel

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THE FEMALE ANSWER: Marta Shoimann mit FLOWERS FOR EVIL vom 16. bis 18. Oktober in der NORDER147

THE FEMALE ANSWER

Haben Frauen einen „anderen Blick“ auf unsere Welt, ihre Krisen und Konflikte? Haben weibliche Reaktionen, Antworten, Lösungsansätze eine andere Ausrichtung als die der Männer? Und welche Formen und Ausformungen nehmen entsprechende künstlerische Auseinandersetzungen von Künstlerinnen an?

Mit diesen plakativen Fragestellungen, möchten wir sowohl Raum, als auch Öffentlichkeit schaffen für kritische engagierte Künstlerinnen. Die NORDER147 lädt im Rahmen des Projekts „THE FEMALE ANSWER“ Künstlerinnen aus den verschiedensten Ländern ein, zu aktuellen Situationen auf der Welt oder in ihren Heimatländern Positionen zu entwickeln.

Bedingt durch die sehr unterschiedlichen Erfahrungen in den jeweiligen Gesellschaften unter sehr verschiedenen politischen, sozialen und ökonomischen Bedingungen, werden subjektive Perspektiven und kontroverse Standpunkte entstehen.

Den Auftakt macht im Oktober 2020 Marta Shoimann aus der Ukraine. Sie ist Malerin und Streetart-Künstlerin.

FLOWERS FOR EVIL

(anschließend an den englischen Text eine Zusammenfassung ins Deutsche)

Current events in Belarus were not represented in the Western news as something worth particular attention. On the scale of political impoliteness this indifference should be considered as “outraging”. Not only because what is going on there is a historical gem of the birth of a nation with cultural, linguistic, vexillological changes, unimaginable for a modern west European citizen. The crucial importance of the ongoing demonstrations is that it is incomparable to anything we knew or saw for the last couple of decades. The peculiar beauty of the protests, and weird, almost “vegetarian” behaviour of protesters gradually undermine the conventional double-sided violence of revolutions. This project however is dedicated to that one special side of the Belarusian protests, which has gotten me speechless since the first moment i saw it – the participation of women.

The peaceful alienation of these events is decorated with flowers, carried by women of all ages and occupations. Self-coordinated and stubborn columns of women outgrew the dissatisfaction with the government and took a form of pure sisterhood solidarity and mutual assistance.

We all share the evident hatred towards police and militaries, who are abusing the power. Most of us, however, have never experienced physical violence from the hand of a policeman. Bruised faces, broken ribs and threats from people who eat their lunches from our taxes – all of this is not about our lives. Instead of burning tires and throwing Molotov’s at the parliament, Belarusian protesters turn the other cheek over and over again.

Current experience of solidarity, and belonging to the community allowed different people to cooperate together. I want to pay my tribute to the brave women who do not stop holding hands, protecting each other from police cruelty and fight for the white-red-white future free from dictatorship and centralization.

This project is aimed as a gesture of support for all the protesters in Belarus, who are fighting already for two months. The peaceful dignity and stubborn rejection of violent actions makes this event one of a kind.

Marta Shoimann

https://www.instagram.com/katarse_

https://martashoimann.myportfolio.com/


Blumen für das Böse

Marta Shoimann ist empört über die Ignoranz der westlichen Medien gegenüber den Ereignissen in Belarus/ Weißrussland, die dem Aufstand der dortigen Bevölkerung so gut wie keinen Platz in der Berichterstattung einräumen. Und sie ist nachdrücklich beeindruckt von einem besonderen Aspekt der schon lange anhaltenden friedlichen Demonstrationen: der großen Beteiligung von Frauen aller Generationen und Berufe. Eine friedliche Revolution im Kontrast zu der sonst in vielen Fällen von beiden Seiten ausgetragenen Gewalt. Die Frauen antworten auf die Brutalität der Polizei und des Militärs mit Blumen und bleiben bei allen ertragenen Demütigungen und Verletzungen bei ihrem gewaltfreien Protest.

Marta Shoimann schreibt: „Ich möchte diesen mutigen Frauen meine Anerkennung zollen, die nicht damit aufhören, sich an den Händen zu halten, sich gegenseitig vor der Brutalität der Polzeikräfte zu schützen und weiter für eine Zukunft ohne Diktatur und Zentralisierung zu kämpfen. Dieses künstlerische Projekt ist als Geste der Unterstützung für alle seit zwei Monaten Protestierenden gemeint. Die friedvolle Würde und sture Zurückweisung der gegen sie ausgeübten Gewalt macht diesen Protest einzigartig.“

Alle weiteren Informationen findet ihr auch auf der Webseite der NORDER147: www.norder147.com
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