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Jazz mit DESTINESIA am 17.10.2021 um 11 Uhr in der NORDER147 in Flensburg

DESTINESIA haben vor zwei Jahren eine Jazz-Matinee in der NORDER147 gespielt, die uns Gänsehaut beschert hat.

Wir freuen uns sehr, dass sie am Sonntag, dem 17. Oktober, ab 11 Uhr, erneut ein Konzert bei uns geben!

Entspannte Atmosphäre, eine Tasse Kaffee, ein Glas Sekt und ein Sonntag, der in andere Welten entführt.

Eintritt 9/ 12 €

Dauer 11 – ca. 12:30 Uhr

3 G 

Bester, hörbarer Jazz eines Quintetts aus Rostock.

Fünf Musiker, deren Wege sich in Rostock erstmals kreuzten, bilden das Jazz-Quintett aus Bass, Drums, Keys, Saxophon und Geige.

Ihre größtenteils selbst komponierte Musik ist ein Mix individueller Einflüsse aus der Vielfalt der musikalischen Genres. So sind neben weltmusikalischen Einschlägen auch Elemente des traditionellen Jazz, aus klassischer und Neuer Musik zu erkennen.

Originelle Kompositionen, unkonventionelle Instrumentierungen und Arrangements bieten den Zuhörenden eine Klangwelt voller Soundflächen, Patterns und Grooves mit hoher, dynamischer Bandbreite. Obwohl Titel wie „Fraudulent Representation“ vom Saxophonisten Johannes Hörnschemeyer einen ernsten Kompositionsgedanken haben, schafft Destinesia doch immer die Balance zwischen angemessener Strenge und Lockerheit und ist sich auch nicht zu schade für musikalischen Witz.

„Schimmer“ –

So lautet der Name des neuen Albums von Destinesia, das bald in den Wohnzimmern, auf Platten- und CD-Spielern zu hören sein wird. Die Aufnahme der Songs wurde durch ein Crowdfunding finanziert, das die Buchung eines professionellen Tonstudios (D-Room Studios) möglich machte.  Derzeit befindet sich das Album in der Finalisierungsphase. Die Band macht im Oktober 2021 eine Tour durch Deutschland, spielt in Clubs, Kneipen und Kirchen des Landes.

Mehr Infos gibt es auf destinesia.de oder bei Facebook und Instagram.

Alle weiteren Informationen findet ihr auch auf der Webseite der NORDER147: www.norder147.com
Auf Facebook findet ihr uns hier
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Vernissage der „denkBAR“ – Atelier für Utopisches Arbeiten – 15.10.2021 in der NORDER147 in Flensburg

Am Freitag, den 15. Oktober, um 19 Uhr findet die Vernissage der „denkBAR – Atelier für Utopisches Arbeiten – Gruppe in der NORDER147 statt. Fast das ganze Jahr 2021 über hat sich diese Gruppe junger Menschen getroffen. Erst online in Zoom-Meetings und sobald es wieder ging in kleineren, später größeren Gruppen.

Die Ausstellung ist am 16. und 17. Oktober zwischen 13 und 18 Uhr in der Norderstraße 147 zu sehen.

In unterschiedlichste künstlerische Richtungen und auf ganz unterschiedlichen Ebenen, hat sich die „denkBAR“-Gruppe mit ihrer eigenen und unser aller Zukunft auseinandergestzt. Brisante Themen wurden in kritischen, konstruktiven Auseinandersetzungen diskutiert. Wege haben sich gefunden und getrennt. Über fast den gesamten Zeitraum hinweg kamen immer wieder Jugendliche dazu, die das Thema, aber auch die künstlerische Dynamik und Offenheit der denkBAR-Gruppe gereizt und motiviert hat. Junge Leute aus verschiedenen Ländern und Kulturen haben in der NORDER147 einen Ort gefunden, der sie anzieht und die Möglichkeit für künstlerisches Schaffen und Austausch bietet.

Wir haben Expert:innen eingeladen, die aus ihrem Erfahrungsschatz berichteten, haben Wildblumen-Stauden in viele Gärten gebracht, Kreide-Zeichen im Stadtgebiet hinterlassen, fotografiert, gefilmt, gezeichnet, gemalt, modelliert, getanzt, Objekte kreiert, Performances ersonnen – und planen aktuell die Abschluss-Ausstellung für den 15. bis 17.10.2021.

„denkBAR“ heißt, es geht was! Die jungen Leute wollen und können ihrer Zukunft ein Gesicht geben, ihre Stimme einsetzen, ihre Wünsche und Forderungen formulieren! Kunst und Kultur haben sich, wie schon so oft, als verlässliche Instrumente und übergeordnete, Kulturen verbindende und Grenzen überwindende Sprache bestätigt. Bedenken, Ängste, Kritik, Forderungen und auch den Willen etwas zu ändern werden sichtbar und erlebbar gemachet und finden eine Öffentlichkeit.

Nach Möglichkeit machen wir in 2022 mit dem Folgeprojekt „machBAR“ weiter – Was dann kommt, kann sich keiner ausdenken! 

Essentiell dafür, dass das alles über den größeren Teil des Jahres 2021 stattfinden konnte, waren finanzielle Förderungen und unsere Unterstützer:innen. Wir schätzen uns sehr glücklich, vom Fonds Soziokultur finanziell großzügig ausgestattet worden zu sein. So konnten Materialien und Honorare, Fahrten und Expert:innen finanziert werden!

Dem folgt das Kinder- und Jugendbüro der Stadt Flensburg und Wir im Quartier, die beide finanziell dazu beigetragen haben, dass das Projekt Jugendliche aus der nächsten Umgebung, dem Hafenquartier und der Neustadt, ansprechen, einbinden und beteiligen konnten.

Die Blütenmeer GmbH hat uns zwei mal, im Frühjahr und jetzt im Herbst, heimische Wildblumen-Stauden geschenkt, die für unser Ökosystem und die Insekten so unglaublich wichtig sind. Die Pflanzen wurden und werden in vielen Gärten Flensburgs und Umgebung eingesetzt und tragen zukünftig zur Artenvielfalt und einem gesunden Ökosystem bei.

Willer Wald hat uns finanziell unterstützt und mit dafür gesorgt, dass unser Projekt von jungen Leuten aus der Gruppe nicht nur fotografisch und filmisch begleitet werden konnte, sondern dass auch Honorare dafür geflossen sind. Außerdem hat sich über „denkBAR eine direkte Kooperation von Willer Wald und der Blütenmeer GmbH entwickelt.

Das fantastische, futuristische Layout von Marta Shoimann hat unseren Postern, Stickern und aller Werbung eine sehr überzeugende Außenwirkung verliehen!

Nicht zuletzt hat die versierte Unterstützung von Cindy Jänicke von Kuenda Productions dafür gesorgt, dass „denkBAR“ personell richtig besetzt und finanziell angemessen versorgt war!

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SILENT Disco am 2. Oktober in der Norder147

Am Samstag, 2. Oktober, um 21 Uhr starten wir die erste SILENT Disco in 2021 – verrückt, wichtig, wahr!

Die NORDER147 empfängt euch mit 9 DJs, die sich den Abend über abwechseln. Ihr könnt über den Kopfhörer, der von uns zur Verfügung gestellt wird, zwischen 3 Kanälen auswählen – und tanzt euch mal wieder so richtig die Seele aus dem Leib – und wieder rein. 

Der Eintritt kostet 7€/ 9€, wir halten die 3G-Regel ein und alle „Early Birds“ bekommen zwischen 21 und 22 Uhr ein leckeres Gratis-Getränk.

Für die Kopfhörer nehmen wir ein Pfand von wahlweise 50€ oder einen Ausweis.

In eigener Sache:

Wir möchten euch generell darum bitten daran zu denken, dass die NORDER in einem Wohngebiet angesiedelt ist. Die allermeisten Nachbarn sind uns tatsächlich sehr wohlgesonnen – und das liegt unter anderem an unseren sehr coolen Gästen!

Zweierlei trägt dazu bei, dass das so bleibt: 1. Wir sind draußen nicht zu laut sind. 2. Wir benutzen die Hinterhöfe nicht als Toilette – das ist vorgekommen und schadet der NORDER147 und den Veranstaltungen, die wir gerne machen und auf die wir nicht verzichten möchten.

Lot`s of love from NORDER147

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THE FEMALE ANSWER: „Villain Origin Story“- Villő Geszler (Ungarn) vom 21. – 23. September 2021 in der NORDER147 in Flensburg

Das Internationale Residenz-Programm „THE FEMALE ANSWER“ hat ab nächster Woche, vom 21. – 23. September, die Poetin und Künstlerin Villö Geszler aus Ungarn zu Gast in der NORDER147.

Mit diesem Format möchten wir speziell weiblichen Künstlern eine Stimme und Öffentlichkeit verschaffen, die sich zu Geschehnissen in ihrem Heimatland oder aus der Perspektive ihrer eigenen Kultur und Geschichte mit einem „Thema in der Welt“ auseinandersetzen, Stellung beziehen und diese in künstlerischen Ausdruck bringen.

Villö Geszler stammt aus Budapest, Ungarn. Ihr Art des Schreibens ist introspektiv und mag denjenigen, die ebenfalls dazu neigen zu viel nachzudenken, Balsam sein. „Das kreative Schreiben in Gedichtform ist tendentiell ein Bewältigungsmechanismus für mich. Wenn andere daraud ebenfalls Vergnügen ziehen, ist das ein zusätzlicher Bonus.“

Konzept

Villő Geszler

THE FEMALE ANSWER (deutsche Version)

Villain Origin Story

21 – 23 September 2021

Am 15. Juni 2021 wurde in Ungarn ein Anti-LGBTQ-Gesetz verabschiedet – Das war nicht einmal das erste der diskriminierenden Gesetze, die in den letzten anderthalb Jahren verabschiedet wurden.

Zu den früheren Beispielen gehört beispielsweise das Gesetz (genannt „Paragraph 33“) vom Mai 2020, das vorschreibt, dass das in der Geburtsurkunde angegebene biologische Geschlecht mit dem im Personalausweis übereinstimmen muss und niemals geändert werden darf.

Darüber hinaus wird bis Ende 2020 der Satz „Die Mutter ist eine Frau, der Vater ist ein Mann.“ in der Verfassung verankert worden, dem dann ein Gesetz folgte, das es Alleinerziehenden und gleichgeschlechtlichen Paaren unmöglich macht, Kinder zu adoptieren. Die Regierung begründete ihre Entscheidung, nur Ehepartnern die Adoption zu gestatten, damit, dass die Ehe weitaus dauerhafter sei als das Zusammenleben und dass es im besten Interesse eines Kindes sei, nicht in einem unstabilen, unberechenbaren Haushalt, sondern in einer wirklich dauerhaften Liebesgemeinschaft aufzuwachsen.

Die nächste Gesetzgebung (um die es in dieser Weiblichen Antwort Residenz geht) steht im Namen des Kinderschutzes. Das Gesetz, das seit mehreren Monaten auf der Grundlage strengerer Strafen für pädophile Straftäter diskutiert wurde, enthielt eine Woche vor der Abstimmung im Parlament plötzlich einige homophobe Passagen. Praktischerweise werden in dem Änderungsantrag LGBTQ-Personen mit Pädophilen in einen Topf geworfen. Ursprünglich wurde dieses Anti-Pädophilie-Gesetzespaket von der Opposition unterstützt, aber als die homophoben Änderungen vorgenommen wurden, boykottierte sie die Parlamentsabstimmung (mit Ausnahme einer rechtsgerichteten Partei, Jobbik, die trotzdem anwesend war). Da die Regierungspartei FIDESZ jedoch die Mehrheit im Parlament hat, wurde das Gesetz am 15. Juni 2021 verabschiedet.

Wie lauten die fraglichen Passagen?

– Der Sexualkundeunterricht in den Schulen darf nicht auf die Änderung des Geschlechts abzielen und auch nicht für Homosexualität werben.

– Sie verbieten auch generell alle Medien, die Homosexualität und Geschlechtsumwandlung für Zuschauer unter 18 Jahren fördern und darstellen. (Das bedeutet, dass solche Inhalte beispielsweise im Fernsehen nur zwischen 22 Uhr und 5 Uhr morgens gezeigt werden dürfen.)

– Keine Werbung darf für Personen unter 18 Jahren zugänglich gemacht werden, wenn sie Sexualität zu eigennützigen Zwecken darstellt, Homosexualität und die Abweichung von der eigenen Geschlechtsidentität fördert oder zeigt.

– Neben den Lehrkräften einer schulischen Einrichtung dürfen Veranstaltungen zur Sexualerziehung nur von Personen und Organisationen durchgeführt werden, die in einem offiziellen, ständig aktualisierten Register eingetragen sind. (Der Wortlaut einiger dieser Sätze klingt schon im Ungarischen recht seltsam, daher habe ich versucht, dies in der Übersetzung zu verdeutlichen. Selbst auf Pressekonferenzen, wenn ein Journalist nach der Bedeutung der Passagen fragt, bekommt er keine klare Antwort).

Nach Ansicht von Experten würde der Vorschlag die Meinungsfreiheit und die Rechte von Kindern stark einschränken, und diejenigen, die sich den homophoben Gesetzesänderungen widersetzen, könnten möglicherweise der Pädophilie bezichtigt werden. Die Änderungen schützen die Kinder nicht, im Gegenteil, sie lassen sie im Stich.

Die Sensibilisierungskurse in den Schulen (gegen die sich diese Gesetze richten) zielen darauf ab, Vorurteile, unbegründete Missverständnisse und Homophobie abzubauen, damit die Kinder die Welt besser verstehen und nicht gewalttätig reagieren, wenn jemand einer Minderheit angehört.

Während dieser Residenz mache ich eine Audioinstallation.

Villő Geszler

THE FEMALE ANSWER (english version)

Villain Origin Story

21-23 September 2021

On the 15th of June 2021 there was an anti-LGBTQ law passed in Hungary – that was not even the first one of the discriminatory legislations that were adopted in the span of the last year and a half. Previous examples include, for example, the law (referred to as “Paragraph 33”) from May 2020 that demands that the biological sex indicated on one’s birth certificate should match to the one on a person’s ID and no changes to be ever made on the matter. In addition, by the end of the year 2020, the sentence “The mother is a woman, the father is a man.” was written in the constitution, which then was followed by a law that makes it impossible for single parents and same-sex couples to adopt children. The government argued that their decision for allowing only spouses to adopt was made because, they claim, marriage is far more lasting than cohabitation, and it is in the best interests of a child to not be raised in an unstable, unpredictable household but in a truly lasting community of love.

The next legislation (which is in the focus of this Female Answer Residency) is in the name of child protection. The law that has been discussed for several months on the base of stricter penalty for paedophile offenders, suddenly, a week before the Parliament was going to vote on it, included some homophobic passages. Practically, the amendment blends LGBTQ folks with paedophiles. Originally, this anti-paedophile law package was backed by the opposition, but once the homophobic changes were made, they boycotted the parliamentary vote (except for one right-wing party Jobbik who still attended). Nevertheless, since the governmental party FIDESZ is in parliamentary majority the law was adopted on the 15th of June 2021.

What are the passages in question?:

– Sex-education in schools should not be aimed at changing one’s gender, as well as, promoting homosexuality.

– They also generally prohibit any medium promoting and displaying homosexuality and gender reassignment for viewers under the age of 18. (Meaning, regrading television for example, such content could only be shown between 10pm an 5am.)

– No advertisement can be made available for people under 18 if it depicts sexuality for self-serving purposes, promotes or displays homosexuality and self-identity deviation regarding gender.

– Besides the teachers of a school institution, sexual education sessions may only be held by persons and organizations that are included in an official, constantly updated register. (The wording of some of these sentences sound quite strange, already in Hungarian, so I tried to show that with the English translation. Even at press conferences when a journalist would ask for clarification on the meaning of the passages they don’t get a straight answer.)

According to experts, the proposal would severely restrict freedom of speech and children’s rights; and those who oppose the homophobic amendments to the law could possibly be accused of paedophilia. The amendments do not protect, on the contrary, they abandon children. Awareness classes in schools (that these laws are going against) aim to reduce prejudice, unfounded misconceptions, and homophobia, so that children have a better understanding of the world and do not react violently if someone belongs to any minority. During this residency, I am making an audio installation.

Alle weiteren Informationen findet ihr auch auf der Webseite der NORDER147: www.norder147.com
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Die SALON Night am 23. September in der NORDER147 in Flensburg

Die SALON Night im September

Am 23. September laden wir euch von 19 – 22 Uhr zu coolen Drinks in die in schwelgerische Farben eingetauchte NORDER147 ein.

Bestes Bar-Team, der berüchtigt gute „Cocktail des Abends (und andere Getränke), angenehme Musik auf die Ohren – Bringt Freunde mit, genießt den Abend mit uns!

Wahrscheinlich ist bis dahin sogar das Video über unser Streetart Festival LOOMING LARGE 2021 fertig gestellt und kann Premiere feiern!

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THE FEMALE ANSWER: „BOXED IN“- Kara Michelle (USA) vom 13. – 15. August 2021 in der NORDER147 in Flensburg

Die neue Künstlerin in der Reihe THE FEMALE ANSWER  der NORDER147

„BOXED IN“, Kara Michelle, Bodypainting

Die amerikanische Künstlerin Kara Michelle setzt sich während ihrer Residenz in der NORDER147 mit der Tatsache auseinander, dass Frauen in den USA, besonders dann, wenn sie nicht vermögend und allein erziehend sind, wenig oder keine öffentliche Unterstützung erhalten. Oft genug werden sie auch sozial geächtet.

Achtung, Respekt, Teilhabe in der Gesellschaft, Karriere… All das ist davon abhängig, dass Frauen sich anpassen, heiraten, in konservative Schubladen passen, sich fügen und möglichst wenig Platz und Aufmerksamkeit für sich einnehmen.

Bodypainting ist eine der künstlerischen Techniken, die es Kara Michelle ermöglichen, ihre Position, Kritik und Perspektive darzustellen. Ein spannender Prozess, der sich über drei Tage erstrecken wird.

Die Künstlerin arbeitet am Freitag 13. und Samstag 14. August jeweils von 11 – 20 Uhr in der NORDER147, am Sonntag, 15. August, von 11 – 18 Uhr. Publikum ist erwünscht, natürlich mit angemessenem Abstand.

Bittet beachtet die aktuell geltenden Regeln in Bezug auf die Corona-Situation, es wird außerdem, wie üblich, eine Liste ausliegen.

THE FEMALE ANSWER wird finanziell vom Bundesverband Soziokultur/ Projektbüro NEUSTART KULTUR e.V. und vom Kultusministerium des Landes SH getragen.

KUENDA Productions/ Cindy Jänicke unterstützt uns tatkräftig.

Und ein bisschen Werbung in nicht-ganz-eigener Sache:

Am kommenden Mittwoch, den 4. August, hat die Musikerin CATT im Hof des Schifffahrtsmuseums ihren Auftritt im Rahmen der Hofkultur 2021, sehens- und vor allem hörenswert.

CATT trat im Januar 2020 im Rahmen der Veranstaltung „Zukunft(s)gestalten der EU-Universität Flensburg/ Fachschaft Transformationsstudien, in der NORDER147 auf und hat uns damals überzeugend verzaubert. Es gibt noch Tickets!

https://www.flensburger-hofkultur.de/programm/kuenstler/catt-04-08-2021-20-30/

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THE FEMALE ANSWER: Fotoarbeiten von Aleksandra Velickovic vom 11. – 13. Juni 2021 in der NORDER147 in Flensburg

Die serbische Künstlerin Aleksandra Velickovic und ihre Fotoarbeiten zu Gast in der NORDER147.

Da Corona in Serbien noch sehr viel präsenter ist, als bei uns, und die Quarantänezeit von 10 und 14 Tagen eingehalten werden müsste, kann Aleksandra zu ihrem und unserem großen Bedauern nicht anreisen und ihre Arbeiten in der NORDER147 persönlich vertreten.

Sie werden jedoch am 11./ 12. und 13. Juni jeweils von 17 – 20 Uhr als Projektion in der Norderstraße 147 zu sehen sein!

Besucher*innen sind zu den aktuell geltenden Regeln herzlich willkommen!

English description

WHERE THE COPPER AND BLOOD FLOW

6nph2This project is based on a composition of raw photography taken in different conditions – by night, in day light, summer/ winter – showing what I saw without trying to edit and conceal in order to keep them in the essence.

My photographies show the cruel reality of industry (as the male principle) and the exploitation of Mother Earth (as the feminine principle) in the biggest copper mine in the middle of the Balkan, East Europe/ Bor.

Nowadays owned by Chinese with 90% of men as employees, showing the male domination within the ruling patriarchat. Women are forced to compromised marriages. Being mostly unemployed the majority of them stays at home being traditional examples of wife, mother and housewife.

Women have a leading role in traditional and cultural inheritance though. Celebrating saints as family protectors they prepare rich meals for guests and they are executing rituals coming with dying, death and funerals. With the deep belief in afterlife, women in Bor are „boatmen“ transcending a passed away from this known dimension to wherever they go.

My critical view through the camera lense wants to explore and put in the open the unjust and harsh conditions under which people in my hometown -and especially the women- have to exist and try to survive.

Aleksandra Velickovic

„THE FEMALE ANSWER“ ist eine Folge von sechs Kurz-Residenzen internationaler Künstlerinnen verschiedener Genres in 2021. Aus der Perspektive ihrer Kultur reflektieren sie künstlerisch kritisch auf ein selbst gewähltes Thema, das eigene oder ein anderes Land betreffend. 

Wir wollen damit einen Diskurs über kulturelle, gesellschaftliche und politische Themen anregen und in die Öffentlichkeit bringen, trotz oder gerade wegen der aktuellen Situation.

Ausgestellt werden die Arbeiten in den Schaufenstern der NORDER147, es lohnt sich am kommenden Wochenende also noch mehr, einen Frühlings-Spaziergang durch die Norderstraße zu machen.

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THE FEMALE ANSWER: Anna Möller mit „Female Identity“ vom 16. – 18. April 2021 in der NORDER147 in Flensburg

Das internationale Residenzprogramm

„THE FEMALE ANSWER“ 2/2021 der NORDER147

wird vom 16. – 18. April von

der gebürtigen Flensburgerin Anna Möller bestritten.

66i9wFemale Identity

“Female Identity” beschäftigt sich mit sexueller Belästigung und Gewalterfahrungen von Frauen. Anlass sind unzählige Erlebnisse sowohl der Künstlerin selbst, als auch von Frauen aus ihrem direkten Umfeld, als bloße Objekte angesehen und behandelt zu werden.

Diese Erfahrungen werden in Anna Möllers künstlerischer Interpretation durch „sexualisierte Materialien“ wie Nylonstrumpfhosen oder Latex symbolisiert, die für Haut stehen. Rote Elemente wie Satin, Seide, Nähte oder Fransen symbolisieren die durch übergriffige Handlungen entstehenden psychischen und physischen Verletzungen.

Die engen Silhouetten der Outfits verkörpern die Erwartungshaltung gegenüber Frauen,  in mehrfacher Hinsicht so wenig Raum wie möglich einzunehmen. Die unförmig-weiten, wie aufgeplatzten Formen anderer Modelle stehen für die überwältigende Macht, die sexuelle Belästigung und Gewalt auf ihre Opfer ausübt und dafür, wie diese Gewalterfahrungen weibliche Identität definiert, häufig auch übernimmt.

Mit dem Projekt “Female Identity” wird ein Schlaglicht auf sexualisierte Gewalt gegen Frauen gerichtet und aufgezeigt, dass all das nicht nur nachts in „dunklen Gassen“ passiert, sondern dass diese Situationen für Frauen alltäglich sind, überall passieren können und passieren.

PARTIZIPATION

Der Ausgangspunkt für dieses Projekt sind anonyme Aussagen über sexuelle Belästigung und Gewalt. Hast du auch solche Erfahrungen gemacht? An der NORDER147-Eingangstüre befindet sich eine Briefeinwurfklappe. Wenn du möchtest, kannst du deine Geschichte anonym einwerfen oder sie an der Türe übergeben, sie wird dann Teil der Ausstellung. 66i9x

KURZVITA

Anna Möller studiert aktuell Modedesign in Hannover. Die gebürtige Flensburgerin ist in der Dänischen Minderheit aufgewachsen und nach ihrem Schulabschluss nach Kopenhagen gezogen, um dort Design Technologie zu studieren. In Dänemark gab es erstmals Berührungspunkte mit Feminismus, durch die „Me, too“-Bewegung entstand das ernsthafte Interesse an feministischen Inhalten, da plötzlich viele Verhaltensstrukturen in Frage gestellt wurden, die vorher als gegeben galten. 

Um einen kreativeren Zugang zur Mode zu finden, ging Anna Möller nach ihrem Abschluss als Designtechnologin nach Hannover, um zusätzlich Modedesign zu studieren. Im Laufe ihres Studiums beschäftigte Anna sich intensiver mit feministischen Themen und lässt diese häufig in Ihre Arbeiten einfließen. 

Mail: an-mo94@hotmail.de

Telefonummer: 01515460025

English:

FEMALE IDENTITY 

a project by Anna Möller  The project “Female Identity” centers around the sexual harassment and abuse women experience on a daily basis. I drew inspiration from the numerous unfortunate experiences my friends and I have gathered throughout our lives, where we have been treated as mere objects as supposed to subjects.

By using sexualized materials, such as women’s stockings and latex, representing women’s skin, and using red satin, silk, seams and fringe, resembling wounds inflicted on women’s skin through assault and abuse, I have tried to recreate the horrific act itself and the normalized degrading view on women in our society.

Through the use of slim silhouettes, the outfits mirror the cultural expectations most women are met with, and how we are supposed to claim as little space as possible. In contrast to that, the wider silhouettes express the overwhelming affect sexual assault and harassment can have on its victims, and how it shapes the way we view ourselves and ultimately becomes a part of the female identity.

With “Female Identity”, I wanted to put the limelight on sexual harassment and abuse, and call attention to the fact that it doesn’t merely happen in sketchy alleyways but everywhere and anytime. It happens more often, than one might think.

„THE FEMALE ANSWER“ ist eine Folge von sechs Kurz-Residenzen internationaler Künstlerinnen verschiedener Genres in 2021. Aus der Perspektive ihrer Kultur reflektieren sie künstlerisch kritisch auf ein selbst gewähltes Thema, das eigene oder ein anderes Land betreffend. 

Wir wollen damit einen Diskurs über kulturelle, gesellschaftliche und politische Themen anregen und in die Öffentlichkeit bringen, trotz oder gerade wegen der aktuellen Situation.

Ausgestellt werden die Arbeiten in den Schaufenstern der NORDER147, es lohnt sich am kommenden Wochenende also noch mehr, einen Frühlings-Spaziergang durch die Norderstraße zu machen.

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THE FEMALE ANSWER: Nejla Yilmazturk mit „Female Rhapsody“ vom 19. bis 22.02.2021 in der NORDER147 in Flensburg

Das internationale Residenzprogramm

„THE FEMALE ANSWER“ 1/2021 der NORDER147

wird vom 19. – 22. Februar, jeweils zwischen 16 und 22 Uhr von

Nejla Yilmazturk

bestritten. Sie stammt aus Istanbul und lebt abwechselnd in der Türkei und in Deutschland.

„Female Rhapsody“ by Nejla Yilmazturk

Ein Aufschrei in der von Männern dominierten Kunstwelt.

Das heutige Verständnis eine Rhapsodie ist an keine spezielle Form der Musik gebunden, und so werde ich In meinem experimentellen Prozess, der mich an ein feministisches Labor erinnert, die Begriffe „Kampf & Feminismus“ für mich neu definieren.

In unterschiedlichen Medien wie Malerei, Illustration und Linolschnitt wird die Ungerechtigkeit verarbeitet, die mir seit Anbeginn der Zeit als Frau auf dieser Erde begegnet.

Mein Leben in der Türkei, die Reisen durch Europa und der jetzige Lebensmittelpunkt in Deutschland bilden hier wichtige Standorte für meinen Erkenntnisgewinn bezüglich meiner „Weiblichkeit“. Wie gestalte ich den freien Umgang mit dieser „Konstruktion der Weiblichkeit“.

Die Kernfragen die mich bewegen sind folgende: Welche weiblichen „Idole“ dienten mir als Vorbild?

Wieso all diese Verbrechen gegen Frauen in der Türkei?

Freiheit & Weiblichkeit?

Manchmal reicht ein einziges Bild um ein Thema neu zu beleuchten. Ich werde meine Stimme für einen Aufschrei nutzen. Lasst die „Female Rhapsody“ beginnen!

Nejla Yilmazturk

Fashion Designer, Künstlerin, Illustratorin

Für „THE FEMALE ANSWER“ NORDER147 – Flensburg/Germany

English version:

“Female Rhapsody“ by Nejla Yilmazturk

An outcry in the male-dominated art world.

The current understanding of a rhapsody is not tied to any particular form of music, and so in my experimental process, which reminds me of a feminist laboratory, I will redefine the terms “Fight and Feminism” for myself.

In various media such as painting, illustration and linocut, the injustice that I have encountered as a woman on this earth since the beginning of time is processed.

My life in Turkey, the travels through Europe and the current center of my life in Germany are important locations for me to gain knowledge about my „femininity“.

How do I design the free use of this „construction of femininity“.

My main questions are:

Which female “idols” served as models?

Why all these crimes against women in Turkey?

Freedom & Femininity?

Sometimes a single picture is enough to shed new light on a topic. I will use my voice to scream. Let the “Female Rhapsody” begin!

Nejla Yilmazturk

Fashion Designer, Artist, Illustrator

For „THE FEMALE ANSWER“ NORDER147 – Flensburg/Germany

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THE FEMALE ANSWER: Syrena Fong mit „WHERE IS THE LINE?“ vom 4. bis 6. Dezember in der NORDER147

„WO ZIEHST DU DIE GRENZE?“

Zum 23.sten Jahrestag der Übergabe Hongkongs an die chinesische Regierung trat das „National Security Law“, NSL, in Kraft. Dieses Gesetzt ist die Antwort auf die größte demokratische Protest-Bewegung Hongkongs, die im vergangenen Jahr vonstatten ging. Es wurde verabschiedet, um die Stadt als „gesetzestreuen Teil Chinas zu bewahren“ und „die Stadt vor Aufständischen, die Terrorismus praktizieren“ zu sichern.

Die Maximalstrafe sowohl für ständige, als auch für nicht permanente Bewohner*innen der Stadt, im und außerhalb des Landes, ist die Verurteilung zu lebenslänglicher Haftstrafe. Das Gesetzt ist schwammig genug formuliert, um es der Regierung zu ermöglichen alles, was ihr missfällt, als „subversiv, terroristisch oder als Verbündung mit dem Feind“ zu interpretieren. Dadurch ist eines mehr als sicher: Der Kampf Hongkongs, den Status als „freieste Stadt Chinas“ zu behalten, wird immer schwieriger.

Dieses künstlerische Projekt zielt darauf ab, die nicht ganz so offensichtlichen Auswirkungen des National Security Laws zu untersuchen und die der demokratischen Bewegung zugrundeliegende „fluidity“ (Beweglichkeit) als ihre Grundvoraussetzung zu untersuchen.

Was bedeutet es, in einem Klima der Überwachung und der Unterdrückung zu leben? Was bedeutet es für die Einwohner*innen Hongkongs, die außer Landes leben, wenn ihnen bei ihrer Rückkehr in die Heimatstadt Verurteilung droht? Wie weit kannst du mit deiner Kritik an den Autoritäten gehen? Welche Rolle spielst du selbst in all dem?

Angst, Selbst-Zensur, Überwachung, Sicherheit…. Wo ziehst du selbst die Grenze?

Für nähere Informationen, meldet euch bitte per Mail unter danyheck147@gmail.com

THE FEMALE ANSWER – International residency program of NORDER147

Haben Frauen einen „anderen Blick“ auf unsere Welt, ihre Krisen und Konflikte? Haben weibliche Reaktionen, Antworten, Lösungsansätze eine andere Ausrichtung als die der Männer? Und welche Formen und Ausformungen nehmen entsprechende künstlerische Auseinandersetzungen von Künstlerinnen an?

Mit diesen plakativen Fragestellungen, möchten wir sowohl Raum, als auch Öffentlichkeit schaffen für kritische engagierte Künstlerinnen. Die NORDER147 lädt im Rahmen des Projekts „THE FEMALE ANSWER“ Künstlerinnen aus den verschiedensten Ländern ein, zu aktuellen Situationen auf der Welt oder in ihren Heimatländern Positionen zu entwickeln.

Bedingt durch die sehr unterschiedlichen Erfahrungen in den jeweiligen Gesellschaften unter sehr verschiedenen politischen, sozialen und ökonomischen Bedingungen, werden subjektive Perspektiven und kontroverse Standpunkte entstehen.

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THE FEMALE ANSWER: Kirstine Skov-Hansen, DK, mit „Black Marias“ vom 6. bis 8. November in der NORDER147

Aufgrund des Bund-Länder-Beschlusses vom 28.10. zur Corona-Pandemie und der damit verbundenen Einschränkungen des öffentlichen Lebens werden auch in Flensburg viele Kulturveranstaltungen im November nicht stattfinden können. Deshalb empfiehlt es sich bei den Veranstaltern nachzufragen, ob diese überhaupt noch stattfinden, oder wie und in welchem Umfang sie nachgeholt werden.

Kirstine Skov-Hansen sagt über „Black Marias“:

„Meine künstlerische Arbeit untersucht soziale Strukturen in lokalen und globalen Realitäten. Besonderes Augenmerk schenke ich dabei der bildlichen Verarbeitung aktueller Themen in sozialen und kulturellen Phänomenen.

Mit „Black Marias“ untersuche ich die komplexe Beziehung zum Tod und der begleitenden Trauer in der westlichen Kultur. Die individualisierte Gesellschaft hat den Tod zu einer privaten Angelegenheit gemacht, die keinen Platz in unserem alltäglichen Leben hat. Im Kontrast zu der Tatsache, dass die Unterhaltungsindustrie den Tod immer mehr instrumentalisiert.

Trauernde Frauen in anderen Kulturen ermöglichen den Gestorbenen den Übergang vom Leben zum Tod und verkörpern dadurch sowohl den Mutterleib als auch das Grab. Diese Einheit wird in meinen künstlerischen Arbeiten durch flüssige und feste Materialien symbolisiert. „Black Marias“ erschafft mittels Drucktechniken und skulpturalen Installationen zeremonielle Arbeiten.

Schwarz ist die Farbe, die für Trauer, Tod und Dunkelheit steht. Ebenso existiert die Vorstellung, dass aus der Dunkelheit alles Leben kommt. Ich möchte Raum für die Interaktion meiner Arbeiten mit dem Betrachter schaffen und es ihnen ermöglichen, persönliche Erfahrungen von Tod und Trauer zu visualisieren, vielleicht sogar weiter zu verarbeiten.

Die Besucher sind eingeladen, eigene kleine Arbeiten in Drucktechniken zu schaffen und diese in die Ausstellung zu integrieren, sofern sie das möchten.“

Für nähere Informationen, meldet euch bitte per Mail unter danyheck147@gmail.com

THE FEMALE ANSWER – International residency program of NORDER147

Haben Frauen einen „anderen Blick“ auf unsere Welt, ihre Krisen und Konflikte? Haben weibliche Reaktionen, Antworten, Lösungsansätze eine andere Ausrichtung als die der Männer? Und welche Formen und Ausformungen nehmen entsprechende künstlerische Auseinandersetzungen von Künstlerinnen an?

Mit diesen plakativen Fragestellungen, möchten wir sowohl Raum, als auch Öffentlichkeit schaffen für kritische engagierte Künstlerinnen. Die NORDER147 lädt im Rahmen des Projekts „THE FEMALE ANSWER“ Künstlerinnen aus den verschiedensten Ländern ein, zu aktuellen Situationen auf der Welt oder in ihren Heimatländern Positionen zu entwickeln.

Bedingt durch die sehr unterschiedlichen Erfahrungen in den jeweiligen Gesellschaften unter sehr verschiedenen politischen, sozialen und ökonomischen Bedingungen, werden subjektive Perspektiven und kontroverse Standpunkte entstehen.

Alle weiteren Informationen findet ihr auch auf der Webseite der NORDER147: www.norder147.com
Auf Facebook findet ihr uns hier
E-Mail: info@norder147.com
Norderstr. 147
24939 Flensburg

 

Retrospektive „Körper von Gewicht“ – Malerei von Imke Blaue am 31.10.2020 in der NORDER147

Samstag, 31. Oktober 2020 ab 17 Uhr

Ausstellungsort:

NORDER147 atelier·projektraum·salon

Norderstraße 147, 24939 Flensburg

Vernissage:

31.10.2020 ab 17 Uhr

Finissage:

15.11.2020 ab 15 Uhr

Corona bedingt bitten wir um Anmeldung mit Datumsangabe:

Tel.:  04605 359

Fax.: 04605 759

Mail: sb@soenkeblaue.de

 

Imke Blaue   „Körper von Gewicht“

Am 25.7.1942 in Berlin geboren und in Celle aufgewachsen, wurde Imke Blaue von 1960- 1963 in Hameln zur Töpferin ausgebildet.

Von 1963-1966 arbeitete sie als Gesellin in Flensburg. Nach ihrer Heirat mit dem Architekten Sönke Blaue nahmen sie neben drei eigenen Kindern für mehrere Jahre zwei Pflegekinder an.

Trotz eigener Werkstatt, die sie sich 1970 in Jardelund einrichtete, fand sie erst Zeit zum konzentrierten, nun bildkünstlerischen Arbeiten, als sie von 1982-1986 ein Atelier im 40 km entfernten Marienkoog/Nordfriesland zusammen mit anderen Malern bezogen hatte.

Von 1977-1983 nahm sie jährlich an der „Bildnerischen Werkstatt“ in Scheersberg teil. 1978 besuchte sie als Gast die Werkkunstschule in Flensburg.

Seit 1972 wurden ihre Bilder in zahlreichen Einzelausstellungen in Dänemark und im norddeutschen Raum ausgestellt. Ab dieser Zeit hatte sie ständig Malschülerinnen. 

Sie bezog 1988 ein großes Ateliergebäude in Flensburg in der Segelmacherstraße. 1987 lebte sie für ein Jahr in Portugal.

Seit 1985 ist sie Mitglied im BBK-SH, seit 1990 in der GEDOK. Sie erkrankte an Krebs und starb mit 53 Jahren am 25.8.1995 in Holt bei Flensburg.

EINZELAUSTELLUNGEN

1972 Faaborg, Dänemark

1981 Galerie Jevenstedt

1984 Lagerhaus, Flensburg

1985 Galerie Jevenstedt

1987 Kampnagelfabrik, Hamburg

1988 Wallgalerie, Braunschweig

1989 Galerie Könning, Schleswig

1990 Galerie Jevenstedt

1990 Atelier Beck, Berlin

1991 BBK Oldenburg

1991 Galerie Leviatan, Bordenholm

1992 Galerie Könning, Schleswig

1993 Franziskus Hospital, Flensburg

GEMEINSCHAFTSAUSSTELLUNGEN

1983-1995 Landeschauen 1991 Art Messe, Hamburg

1992 Galerie Altholzkrug, Flensburg

1993 Museum im Rathaus, Mölln

ÖFFENTLICHE ANKÄUFE

1985 Kultusministerium Kiel

1988 Altersheim Flensburg

1991 Kultusministerium Kiel

1993 Franziskus Hospital, Flensburg

1995 Kultusministerium Kiel

Alle weiteren Informationen findet ihr auch auf der Webseite der NORDER147: www.norder147.com
Auf Facebook findet ihr uns hier
E-Mail: info@norder147.com
Norderstr. 147
24939 Flensburg

 

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