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Rhythm against Racism 2017 – Musikfestival am 1. Mai ab 13 Uhr auf dem Südermarkt in Flensburg

Aufgrund des Erfolges der Veranstaltung im letzten Jahr wird es am 1. Mai 2017 erneut ein Konzert mit dem Motto „Rythm against Racism“ auf dem Südermarkt in Flensburg geben.

Vorher wird es um 11 Uhr mit Start an der Walzenmühle einen Demonstrationszug  durch Flensburg geben, der am Südermarkt endet. Dort wird dann die jährliche Kundgebung zum Tag der Arbeit stattfinden, die dann in das Konzert übergeht. Auf dem etwa 6-stündigen Konzert könnt ihr folgende Bands

Intercultural music project Neustadt – Flensburg
Marten Threepwood & Das Leben
Holger Burner
Flensburg Melancholie
The Opposite Of Silence
KarmaKarakta
Down on Knees

mit je 30-45 Minuten Auftritten live erleben.

Anschließend gibt es noch um 20 Uhr eine Aftershow Party im Tableau Kulturcafé in der Kurzen Str. 1/Ecke Hafendamm

Veranstalter: IG Metall Jugend, Verdi Jugend & DGB Jugend Flensburg, Linksjugend Solid Flensburg und Jusos Flensburg

Mehr zur Veranstaltung auch auf Facebook unter: https://www.facebook.com/events/155730548284534/

Women´s March und Rainbow Walk am 17. Mai 2017 in Flensburg

Ganz oben – Ganz bunt – Ganz viele

Gemeinsam für Akzeptanz und Respekt

Am 17. Mai ist der internationale Tag gegen Homophobie, Transphobie und Biphobie.

Ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis mit mehr als 30 Organisationen und Verbänden in Flensburg ruft aus diesem Grund zur Teilnahme an einem Marsch der Vielfalt, gegen Rassismus und für Toleranz auf. Im Vorfeld wurde das Flensburger Manifest erstellt, das auf dem beigefügten Flyer zu finden ist.

Die VeranstalterInnen bitten alle FlensburgerInnen am 17. Mai an der Demo – „rainbow-walk und women’s march“ – teilzunehmen und phantasievoll unter dem Motto:
„Lasst uns zeigen, dass Flensburg eine bunte und tolerante Stadt ist“ gegen Rassismus, Sexismus, Nationalismus und für Toleranz und Gleichberechtigung einzutreten.

Eine Veranstaltung für Vielfalt und Toleranz mit tollen Aktionen, Bühnenprogramm, Info-Ständen, Open-Air-Musik und mehr …

Los geht es um 15.30 Uhr mit Hissen der Regenbogenflagge, die in diesem Jahr erstmalig eine ganze Woche vor dem Haupteingang des Flensburger Rathaus weht.
Zu diesem Anlass werden Gleichstellungsbeauftragte Verena Balve, Ratsfrau Ellen Kittel-Wegner und Andreas Witolla, Vorsitzender des Vereins Schwulen und Lesben-Veranstaltungen zur Förderung der Primärprävention, das Wort an das Publikum richten. Es wird das „Flensburger Manifest für Akzeptanz, Respekt und Selbstbestimmung gegen Diskriminierung, Sexismus und Rassismus“ verlesen und Frauenmantel e.V. trommelt für Akzeptanz und Respekt.
 
Ab 16.30 Uhr geht es dann weiter mit dem gemeinsamen Women’s March und RainbowWalk, bei dem die Demonstrant*innen solidarisch durch die Flensburger Innenstadt ziehen – für eine weltoffene, gewaltfreie und gleichberechtigte Gesellschaft. Alle Flensburger*innen sind herzlich eingeladen, sich anzuschließen.

Den krönenden Abschluss des Aktionstages bildet ab 18 Uhr das Fest am Südermarkt, wo auch der Demonstrationszug endet. Hier werden Oberbürgermeisterin Simone Lange (18.15 Uhr)  und Pröpstin Carmen Ralph (18.30 Uhr) zu den Festtagsgästen sprechen. Diese erwartet ein buntes Treiben mit Essen- und Getränkebuden, Infoständen, Spielmobil, Hüpfburg und Livemusik der Flensburger Pastorenband sowie der Band Crawlin Dust.

Ermöglicht wurde das bunte Programm des Tages durch den erstmaligen Schulterschluss der Initiative „Akzeptanz vielfältiger sexueller Identitäten“ und des „Flensburger Frauenforums“. Alles weitere ist dem Flyer zu entnehmen: flyer_rainbowwalk_2017

Ein paar erklärende Infos: Der Internationale Tag gegen Homophobie, Transphobie und Biphobie (englisch International Day Against Homophobia, Transphobia and Biphobia, kurz IDAHO oder IDAHOT) wird seit 2005 jährlich am 17. Mai von Homosexuellen und später auch Trans- und Bisexuellen als Aktionstag begangen, um durch Aktionen, mediale Aufmerksamkeit und Lobbying auf die Diskriminierung und Bestrafung von Menschen hinzuweisen, die in ihrer sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität von der Heteronormativität abweichen.

Das Datum wurde zur Erinnerung an den 17. Mai 1990 gewählt, als die Weltgesundheitsorganisation (WHO) beschloss, Homosexualität aus ihrem Diagnoseschlüssel für Krankheiten zu streichen. Im Unterschied dazu ist Transsexualität in dieser Klassifikation immer noch als psychische Störung eingestuft. Eine Änderung ist für 2018 (ICD-11) vorgesehen. Quelle: Wikipedia

* Homophobie (von griech. ὁμός homós:[1] gleich; φόβος phóbos: Angst, Phobie) bezeichnet eine soziale, gegen Lesben und Schwule gerichtete Aversion bzw. Feindseligkeit.

** Transphobie (von lat. trans „jenseitig“, „darüber hinaus“ und griech. φόβος phóbos = Angst, Furcht, Schrecken) bezeichnet gegen transidente, transgender (auch: trans*) oder transsexuelle Personen gerichtete Vorurteile, Ekel, Aggressionen oder irrationale Angst vor ihnen, ihren Lebensweisen und dem Ausdruck ihrer Geschlechtsidentitäten sowie ihre gesellschaftliche Diskriminierung.

*** Biphobie bezeichnet die Angst vor, Diskriminierung gegen oder Hass auf Bisexuelle, kann sich in der Praxis aber auch auf Pansexuelle ausdehnen. Die Biphobie muss nicht mit Homophobie oder Heterophobie einhergehen, da es über Bisexuelle eigene spezifische Stereotypen und Vorurteile gibt.

 

1. Mai 2017 in Flensburg – Demonstration, Kundgebung und „Rythm against Racism“ am Tag der Arbeit

„Wir sind viele. Wir sind eins.“ lautet das Motto des DGB am 1. Mai 2017

Dieses Jahr ruft der DGB Stadtverband Flensburg um 11.00 Uhr zu einer Demonstration mit Startpunkt Walzenmühle und um 12.00 Uhr zu einer Kundgebung auf dem Flensburger Südermarkt auf. Ab 13.00 Uhr werden auf dem Südermarkt unter dem Titel „Rythm against Racism“, auf Einladung der DGB-Jugend lokale Bands und Musiker rocken. Um 20 Uhr gibt es dann noch ein Aftershow Party im Kulturcafé Tableau in der Kurzen Str. 1 / Ecke Hafendamm.

11 Uhr
„Wir sind viele. Wir sind eins.“
Demonstration, Treffpunkt Walzenmühle

12 Uhr
Kundgebung Südermarkt
Joachim Sopha – Susanne Uhl – Jürgen Jessen – Cosima Milz – Pauline Wijns

13 Uhr
„Rythm against Racism“
Bands rocken den Südermarkt – die DGB-Jugend lädt ein:
Intercultural music project – Marten Threepwood & das Leben – Holger Burner – Flensburg Melancholie – The Opposite of Silence – KarmaKarakta – Down on Knees
20 Uhr Aftershow Party im Tableau

Veranstalter: DGB Stadtverband Flensburg, Rote Str. 1, Flensburg@dgb.deAufruf des Deutschen Gewerkschaftsbundes zum Tag der Arbeit 2017

Alle Erfolge, die Gewerkschaften in den vergangenen Jahrzehnten erreicht haben, leben hieraus: Wir sind viele, wir sind eins! Wir sind viele: Wir sind Junge und Alte, Frauen und Männer, Migrantinnen und Migranten, Beschäftigte, Erwerbslose, Rentnerinnen und Rentner. Wir sind eins: Wir kämpfen für mehr soziale Gerechtigkeit und stehen für eine
Gesellschaft, die die Würde der Menschen auch in der Arbeitswelt respektiert und schützt. Wir demonstrieren am 1. Mai für eine soziale, tolerante, demokratische und solidarische Gesellschaft in Deutschland und in Europa.

Wir demonstrieren für mehr soziale Gerechtigkeit!

Ob auf dem Arbeitsmarkt, bei der Rente, bei der Krankenversicherung, bei den Löhnen – es geht nicht gerecht zu in Deutschland. Wir haben aber ein Recht auf anständige Löhne, auf sichere Arbeitsverträge, auf Absicherung in der Arbeitslosigkeit. Wir wollen den Schutz von Tarifverträgen und mehr Mitbestimmung, gerade mit Blick auf Herausforderungen wie die Digitalisierung. Eine solidarische Gesellschaft bedeutet, ein gerechtes Steuerkonzept zu haben, das Reiche mehr belastet als ArbeitnehmerInnen und einen handlungsfähigen Staat finanziert: Wir wollen einen Staat, der eine zukunftsfähige Infrastruktur aufbaut und pflegt, bezahlbare Wohnungen baut und einen öffentlichen Dienst hat, der seine Aufgaben gut erfüllen kann. Die Rentnerinnen und Rentner, heute und in Zukunft, haben ein Recht auf ein Leben in Würde. Unsere Kinder sind unsere Zukunft – sie haben das Recht auf gute Bildung. Es ist eine Frage der Gerechtigkeit, dass Arbeitgeber bei den Sozialversicherungsbeiträgen den hälftigen Anteil zahlen!

Deswegen fordern wir

– eine höhere Tarifbindung und einen Ausbau der Mitbestimmung für Gute Arbeit;
– neue Perspektiven für mehr Gerechtigkeit auf dem Arbeitsmarkt;
– eine Stärkung der gesetzlichen Rente für einen Lebensabend in Würde;
– eine gerechte Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung;
– Investitionen für einen handlungsfähigen Staat und einen guten öffentlichen Dienst;
– ein Steuerkonzept, das ArbeitnehmerInnen entlastet und Vermögende belastet;
– eine Reformkommission Bildung, die sich für Gute Bildung für alle einsetzt;
– eine gerechte Bezahlung der Frauen.

2017 als Wahljahr in Deutschland und Europa ist von besonderer Bedeutung. Wir rufen Alle auf, wählen zu gehen!
Unsere Geschichte verpflichtet uns zum Handeln gegen Krieg und Intoleranz, gegen Rassismus und Antisemitismus.
Der 1. Mai ist unser Tag der Solidarität und kein Ort für Nazis und Rechtspopulisten.

V.i.S.d.P.: DGB-Bundesvorstand, Maike Rademaker, Henriette-Herz-Platz 2, 10178 Berlin

Mehr auch zum Konzert auf dem Südermarkt in dem shz-Artikel: 1. Mai: Rock gegen Rassismus  DGB-Jugend plant kleines Festival auf dem Südermarkt – nach der Kundgebung zum Tag der Arbeit unter: http://www.shz.de/lokales/flensburger-tageblatt/1-mai-rock-gegen-rassismus-id16592416.html

 

Probleme auf dem Südermarkt: Wem gehört die Straße? – Podiumsdiskussion am 05.04.2017 um 17 Uhr im Flensburger Rathaus

Einladung zur öffentlichen Podiumsdiskussion in der Bürgerhalle des Flensburger Rathauses

Flensburg. Bei der Stadtverwaltung kommen wieder verstärkt Beschwerden über Probleme mit Personen an, die mit Alkohol- und zum Teil auch Drogenkonsum sowie unangepasstem Verhalten im öffentlichen Raum auffallen. Mitglieder der so genannten Straßenszene sind derzeit insbesondere in der Neustadt, auf dem Südermarkt und in der Südstadt wahrzunehmen.

Dabei kommt es insbesondere im Bereich des Südermarktes regelmäßig zu Konflikten mit ansässigen Gewerbetreibenden und AnwohnerInnen und es wird deutlich, dass die Grenze des Zumutbaren aus Sicht der Betroffenen inzwischen erreicht bzw. überschritten ist.

Deshalb lädt die Stadt Flensburg alle Interessierten am Mittwoch, 5. April von 17 – 19.30 Uhr alle Interessierten zur öffentlichen Informations- und Diskussionsveranstaltung „Probleme auf dem Südermarkt – Wem gehört die Straße?“ in die Bürgerhalle des Rathauses ein.

Nach einem einleitenden Filmbeitrag zur aktuellen Situation mit Stimmen von Mitgliedern der Straßenszene und Anliegern des Südermarktes werden die Verantwortlichen, Bürgermeister Henning Brüggemann sowie VertreterInnen von Polizei und Kirche über die Situation diskutieren.

Die BesucherInnen können sich hierbei bereits z.B. mit Vorschlägen einbringen, aber ebenso auch die Chance nutzen, im Anschluss gezielt Fragen zu Hilfsangeboten und Strategien an anwesende ExpertInnen zu richten.

„Es soll und wird deutlich werden, wie die unterschiedlichen Perspektiven aussehen, welche Maßnahmen bereits bestehen und welche zusätzlich oder auch alternativ gefordert werden“, so Gert Koll, Leiter der städtischen Fachstelle für Wohnhilfen und Initiator der Veranstaltung.

„Mein Wunsch wäre, dass wir einen möglichst guten und vollständigen Überblick bekommen und idealerweise sogar weitere Ansätze finden, um die Verhältnisse positiv zu verändern,“ so Koll weiter.

Siehe zum gleichen Thema auch den AKOPOL-Beitrag Drogenmissbrauch, Suff und Gewalt in Flensburg – Was tun gegen die Folgen von Verarmung und Verelendung? unter: https://akopol.wordpress.com/2011/10/08/drogenmissbrauch-suff-und-gewalt-in-flensburg-was-tun-gegen-die-folgen-von-verarmung-und-verelendung/

Mehr zum Thema auch in den zwar schon etwas älteren aber vor allem die Ursachen benennenden Zeitungsartikeln:

Eine Reportage von Marc Reese in der Flensborg Avis vom 11.10.2011 „Sie werden traurig und öffnen das nächste Bier“ unter Fl. Avis 11.10.2011

Ein Beitrag von Tilla Rebstorf in der Flensborg Avis vom 12.10.2011 De marginalisere grupper et kumme pa dagsordenen und ein Artikel von Marc Reese Ansätze gegen Suff auf offener Straße ebenfalls in der Flensborg Avis vom 12.10.2011 unter: Fl. Avis 12.10.2011

Ein Bericht von Holger Ohlsen im Flensburger Tageblatt vom 12.10.2011 Auf Sparkurs mit Flensburgs Suchthilfe „Wir sind an der Leistungsgrenze!“ unter: Flbg. Tageblatt 12.10.2011

Ebenfalls erschien zum gleichen Thema in der Zeitung Blickpunkt Nr. 59 vom November 2011 ein Artikel Eine ganz besondere Art der Säuberung in Flensburg unter: Blickpunkt Nr. 59 November 2011

Ab heute kostenfrei schnelles Internet per WLAN in der Flensburger Innenstadt

Stadtwerke Flensburg und Stadtmarketing Flensburg e.V. mit schnellem WLAN für alle in der Flensburger Innenstadt

Pressemitteilung der Stadtwerke Flensburg: Ab dem 25. November 2016 bieten die Stadtwerke Flensburg und das Stadtmarketing e.V. kostenfrei schnelles Internet via WLAN in der Flensburger Fußgängerzone vom Norder- bis zum Südermarkt an.

Das Angebot können alle Besucher und Gäste der Flensburger Innenstadt nutzen. Stefan Thurner, Geschäftsführer Intersport Hans Jürgensen und Vorstandssprecher des Stadtmarketing Flensburg e.V. freut sich über den zusätzlichen Service: „Damit wird die Flensburger Innenstadt mit ihren zahlreichen Geschäften und Restaurants als Einkaufsstadt noch attraktiver für Gäste aus der Region und Skandinavien. Mit dem freien WLAN der Stadtwerke und des Stadtmarketings Flensburg möchten wir vor allem alle Touristen und Tagesgäste ansprechen, die unsere schöne Innenstadt besuchen.“
Die Kosten für die Investition in das Glasfasernetz (Tiefbau, Erschließung,…) als Basis für das WLAN tragen die Stadtwerke Flensburg. Der Betrieb des WLAN wird finanziert durch Mittel aus dem Projekt PACT 2 (Partnerschaft zur Attraktivierung von City-, Dienstleistungs- und Tourismusbereichen). Der Stadtmarketing Flensburg e.V. tritt hierbei als Projektrräger auf, der die Abgaben der Grundstückseigentümer im PACT-Gebiet in konkrete Projekte investiert. Das nun umgesetzte WLAN ist ein Teilprojekt, um die Erlebnisqualität des Shoppens in der Innenstadt zu unterstützen.
Heinz-Gerhard Gülck, Vertriebsleiter der Stadtwerke Flensburg sieht den Ausbau des schnellen Internets per Glasfaser in der City als Teil einer Gesamtstrategie: „Wir freuen uns sehr, dass wir den Flensburger Bürgern und den Besuchern Flensburgs gemeinsam mit dem Stadtmarketing e.V. das kostenfreie WLAN anbieten können. Dieses konnten wir auf Basis unseres eigenen Glasfasernetzes realisieren. Wir wollen in den nächsten Jahren ganz Flensburg mit schnellem Internet per Glasfaser ausstatten und damit zukunftssicher machen. Die Fußgängerzone ist hierbei ein ganz wichtiger Baustein unseres Projektes und ich freue mich, dass wir das WLAN zeitgleich mit dem Beginn des Weihnachtsmarktes aktivieren konnten.“

Der Zugang zum schnellen Surfen geht ganz unkompliziert: Einfach mit dem mobilen Endgerät anmelden, um dann maximal zwei Stunden kostenloses Internet zu genießen. Der Zugang zum WLAN ist damit uneingeschränkt möglich, eine Registrierung nicht erforderlich. Lediglich beim ersten Anmelden muss der Surfer die Allgemeinen Geschäftsbedingungen mit Setzen eines Häkchens bestätigen.

Die installierte Digital-Technik erläutert Rainer Schoon, der bei den Stadtwerken das WLAN-Projekt technisch verantwortete: „Wir haben unser Hochleistungs-Glasfasernetz in der Fußgängerzone so flächendeckend erweitert, dass jetzt die komplette Innenstadt mit Glasfaserkabeln für schnelles Internet erschlossen ist. An unseren Glasfaser-Leitungen haben wir insgesamt neun WLAN-Antennen angeschlossen. Diese sind in den Häusern der Fußgängerzone vom Norder- bis zum Südermarkt platziert und senden Daten mit hoher Geschwindigkeit und Stabilität zum Surfen an die Nutzer.“

Mit dem komplettierten Glasfasernetz bieten die Stadtwerke allen Einwohnern und Geschäftsleuten der Innenstadt die Möglichkeit, sich zeitnah mit ihrem Hausanschluss an das Glasfasernetz anzuschließen, um mit hoher Geschwindigkeit im Internet surfen zu können. Privatkunden bietet der Energieversorger verschiedene Produkte an und für den geschäftlichen Bedarf werden individuell angepasste technische Lösungen offeriert.

Ulf Hansen, Geschäftsführer Bücher Rüffer und Vorstandsmitglied des Stadtmarketing Flensburg e.V: ergänzt: „Das WLAN-Projekt in der Innenstadt ist eine Kooperation zwischen den Stadtwerken Flensburg und dem Stadtmarketing Flensburg e.V.. Während die Stadtwerke für die gesamte Technik verantwortlich sind, hat das Stadtmarketing die Umsetzung organisatorisch in der Koordination mit der Innenstadt und auch finanziell unterstützt.“

Eine hervorragende Ergänzung zum kostenfreien WLAN der Stadtwerke ist das ebenfalls kostenfreie WLAN-Angebot der Stadtwerke-Tochter Aktiv Bus an den stark frequentierten Bushaltestellen ZOB, Dr.-Todsen-Str. und Bahnhof. Seit 15. Juli 2016 können dort Bürgerinnen und Bürger kostenlos und mit hoher Geschwindigkeit im Internet surfen. Während am Bahnhof und Dr.-Todsen-Str./Südermarkt jeweils ein Hotspot installiert wurde, sind es am ZOB gleich zwei Anlagen, die eine vollständige digitale Ausleuchtung des Geländes sicherstellen.

Die Inbetriebnahme des WLAN vom Norder- bis zum Südermarkt erfolgte am 25. November 2016.

Die Glasfasertechnik wird in den nächsten Jahren für jeden Flensburger Haushalt verfügbar sein, da die Stadtwerke ihr Glasfasernetz flächendeckend Stadtteil für Stadtteil ausbauen werden. Begonnen hat der Flensburger Energieversorger im Bereich Tarup. Dort war das Interesse groß und es haben bereits mehr als 200 Taruper einen Vertrag für den im Aktionszeitraum kostenlosen Stadtwerke-Glasfaseranschluss abgeschlossen. Diese Aktionsfrist läuft für Tarup noch bis zum 6. Dezember 2016.

Mehr dazu auch in einem Beitrag von Carlo Jolly vom 25.11.2016 auf shz.de Freies W-Lan in der Fußgängerzone: Stadtwerke und City-Kaufleute starten kostenloses Angebot zwischen Südermarkt und Nordermarkt unter http://www.shz.de/lokales/flensburger-tageblatt/freies-w-lan-in-der-fussgaengerzone-id15449761.html

1. Mai 2016 – DGB-Kundgebung in Flensburg auf dem Südermarkt

1. Mai 2016 DGB FlensburgAufruf des Deutschen Gewerkschaftsbundes zum Tag der Arbeit

Zeit für mehr Solidarität!

Am 1. Mai demonstrieren wir für mehr Solidarität – zwischen den arbeitenden Menschen, den Generationen, Einheimischen und Flüchtlingen, Schwachen und Starken. Es ist an der Zeit für mehr Solidarität, und wir brauchen Zeit für mehr Solidarität!

Integration geht nur gemeinsam, mit gleichen Rechten für alle Beschäftigten!

Deutschland steht vor großen Aufgaben: Hunderttausende sind vor Krieg und Terror zu uns geflüchtet. Sie treffen hier viel zu oft auf Hass und Menschenfeindlichkeit. Dagegen wenden wir uns entschieden – die Antwort heißt Integration in Arbeit und Gesellschaft, nicht Ausgrenzung! Die Gewerkschaften stehen für eine freie, offene, solidarische und demokratische Gesellschaft. Geflüchtete und Einheimische dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Wir fordern: Keine Ausnahmen beim Mindestlohn, keine Absenkung von Arbeitsschutzstandards!

Solidarität braucht einen handlungsfähigen Staat!

Die Gewerkschaften weisen seit Jahren auf die fehlenden Investitionen in die öffentliche Infrastruktur hin. Darunter leiden alle Menschen. Wir brauchen Investitionen in Schulen, Kitas, Verkehrswege, den Wohnungsbau sowie mehr Personal im öffentlichen Dienst, bei der Polizei, in Schulen und Kitas. Der jetzige Zustand gefährdet den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Zukunftsfähigkeit unseres Landes.

Wir wollen Solidarität im Betrieb: kein Lohndumping, keine Zwei-Klassen-Gesellschaft!

Im Koalitionsvertrag wurde zugesagt, dass der Missbrauch von Leiharbeit und Werkverträgen endlich verhindert wird. Hunderttausende Kolleginnen und Kollegen verdienen weniger und werden schlechter behandelt als die Stammbelegschaft. Gleicher Lohn für gleiche Arbeit: Wir fordern ein Gesetz, das Missbrauch wirksam verhindert.

Die gesetzliche Rente muss gestärkt werden!

Die Rentenerhöhungen für 2016 können nicht darüber hinwegtäuschen, dass Millionen Menschen eine Altersarmut droht, wenn nicht jetzt gegengesteuert wird. Die Rente muss für ein würdiges Leben im Alter reichen.

Wir wollen mehr Gerechtigkeit für Frauen auf dem Arbeitsmarkt!

Die Lohnlücke bei Frauen liegt immer noch bei 21 Prozent. Und wenn Frauen sich für Teilzeit entscheiden, dürfen sie selten zurück in eine Vollzeitstelle. Zwei Gesetze, zu Lohntransparenz und zum Rückkehrrecht auf Vollzeit, sind angekündigt. Sie müssen auch kommen!

Das Mitbestimmungsgesetz muss den neuen Herausforderungen angepasst werden – dafür gehen wir in die Offensive!

Mitbestimmung ist gelebte Solidarität. Wir brauchen mehr Mitbestimmung in den Betrieben, um Folgen der Digitalisierung und Demografie wirksam zu steuern.

Unsere Geschichte verpflichtet uns zum Handeln gegen Krieg und Intoleranz, Rassismus und Antisemitismus. Der 1. Mai ist unser Tag der Solidarität und kein Ort für Nazis und Rechtspopulisten.

1. Mai 2015 – DGB-Kundgebung auf dem Flensburger Südermarkt

DGB Flensburg 1. Mai 2015 Plakat

DGB: Maiaufruf 2015

Aufruf des Deutschen Gewerkschaftsbundes zum Tag der Arbeit

Seit 125 Jahren demonstrieren die Gewerkschaften am 1. Mai für die Rechte der arbeitenden Menschen.

Wir haben viel erreicht – und noch viel vor. Wir haben den Mindestlohn von 8,50 Euro durchgesetzt, der seit Januar gilt und mit dem Rentenpaket mehr soziale Gerechtigkeit erreicht. Doch das ist nicht genug. Wir stellen uns den neuen Fragen! Denn die Arbeitswelt ändert sich rasant, mit neuen Chancen, aber auch neuen Unsicherheiten. Wir wollen diesen Wandel gemeinsam angehen – für mehr gute Arbeit, damit alle etwas davon haben.

Gute Arbeit für eine gute Zukunft!
Wir wollen die Arbeit der Zukunft gestalten!

Wollt Ihr Euch ein gutes Leben aufbauen – und nicht nur für die Arbeit leben?
Wollt Ihr, dass das Lohndumping aufhört und der gesetzliche Mindestlohn ohne Ausnahme gilt?
Wollt Ihr sichere Arbeitsplätze statt Leiharbeit, Werkverträge oder Minijobs?
Wollt Ihr flexibler arbeiten und mehr Zeit fürs Privatleben, ohne dass Ihr jederzeit verfügbar sein müsst?
Wollt Ihr, dass mehr auf Eure Gesundheit geachtet wird und der Arbeitsstress ein Ende hat?
Wollt Ihr mehr Unterstützung, um Euch weiterentwickeln und auch Neues wagen zu können?
Wollt Ihr, dass Ihr fit bis zur Rente arbeiten könnt – und die Rente auch wirklich zum Leben reicht?
Wollt Ihr im Betrieb mehr mitbestimmen, wie die Arbeit von heute und morgen aussieht?
Wollt Ihr, dass es endlich selbstverständlich wird, dass Frauen gleich viel verdienen wie Männer?
Wollt Ihr eine bessere Bildung und Ausbildung für Eure Kinder, bezahlbare Energie, Kitas und Schwimmbäder?
Wollt Ihr, dass Arbeitslose nicht in Hartz IV abstürzen und Millionen Menschen in Armut leben müssen?
Wollt Ihr, dass die oberen Zehntausend einen angemessenen Beitrag für unser Gemeinwohl leisten?
Wollt Ihr eine offene und solidarische Gesellschaft, die Nazis und Rassisten keine Chance gibt?
Wollt Ihr in einem friedlichen und sozialen Europa leben?

Wenn Ihr die Arbeit der Zukunft gestalten wollt – macht mit!
Die deutschen Gewerkschaften rufen auf: Hinaus zum 1. Mai!

Wir wollen Gute Arbeit, sozialen Fortschritt und keinen Stillstand. Wir wollen soziale Gerechtigkeit und kein Zurück zur neoliberalen Klientelpolitik! Das gilt für alle Parteien. Sie sollen uns hören und sehen!

V.i.S.d.P.: DGB-Bundesvorstand, Henriette-Herz-Platz 2, 10178 Berlin, http://www.dgb.de

125 Jahre 1. Mai: Ein Stück Geschichte der Arbeiterbewegung

In diesem Jahr blicken die Gewerkschaften zurück auf 125 Jahre „Tag der Arbeit“. Auf dem internationalen Sozialistenkongress 1889 in Paris war beschlossen worden, jährlich am 1. Mai die Arbeit ruhen zu lassen, um auf diese Weise die Forderung der Arbeiter nach dem Achtstundentag zu unterstreichen. Gleichzeitig sollte dieser Tag „Weltfeiertag des Proletariats“ sein. Der damit international eingeleitete Kampf um eine allgemeine Arbeitszeitverkürzung auf acht Stunden am Tag wurde zum zentralen Ereignis des folgenden Jahres, an dem dieser Tag zum ersten Mal begangen werden sollte. Hier Informationen über die Geschichte des 1. Mai aus dem ver.di Archiv/Geschichte: https://geschichte.verdi.de/jahrestage_gedenktage/1._mai_maifeier

Internationaler Kampftag der Arbeiterklasse

Mehr zur recht blutigen Geschichte des 1. Mai als internationalen Kampftag der Arbeiterklasse findet sich in einem gut gemachten Wikipedia-Beitrag unter http://de.wikipedia.org/wiki/Erster_Mai

Ebenfalls zu empfehlen ein Wikipedia-Beitrag zum sog. „Haymarket Riot“ im Anschluss an die 1. Mai Kundgebung in Chicago, bei dem es am 3. und 4. Mai 1886 zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen Arbeitern und der Polizei kam, die mehrere Menschenleben forderten http://de.wikipedia.org/wiki/Haymarket_Riot

Ebenso ein Beitrag aus Wikipedia zum sog. „Blutmai“ 1929 in Berlin, bei dem in den Tagen vom 1. bis 3. Mai mindestens 33 Zivilisten, Unbeteiligte und Demonstranten als Folge der exessiven Polizeigewalt zu Tode kamen http://de.wikipedia.org/wiki/Blutmai

Gedenk-Veranstaltungen des DGB Flensburg am 1. und 2. Mai 2013: „2. Mai 1933 – Nie wieder!“

DGB 2. Mai 1933Am 2. Mai jährt sich die Zerschlagung der deutschen Gewerkschaftsbewegung durch die NS-Diktatur zum 80sten Mal. Nachdem die Nationalsozialisten den 1. Mai als „Feiertag der nationalen Arbeit“ inszeniert hatten, besetzten und verwüsteten sie im ganzen Land Gewerkschaftshäuser – auch in Flensburg. Gewerkschafterinneno und Gewerkschafter wurden verhaftet, verschleppt, gefoltert und ermordet.

Am 1. Mai 2013 wollen wir daran erinnern. Unser Stadtspaziergang mit Ludwig Hecker, Jens Jacobsen und Susanne Uhl führt uns an vier Erinnerungsorte und endet am damals ebenfalls besetzten Gewerkschaftshaus in der Schloßstraße.

Am 2. Mai wollen wir uns auf unserer Veranstaltung mit Prof. Dr. Michael Ruck von der Universität Flensburg auch mit der Rolle der Gewerkschaften selbst auseinandersetzen. Wie reagierten sie auf die in den 1930er Jahren politisch immer stärker werdenden Nationalsozialisten? Welche innergewerkschaftlichen Konflikte gab es?

Die Veranstaltung bietet auch Gelegenheit, ab 18 Uhr die Ausstellung ,,... gerade Dich, Arbeiter, wollen wir“ in der Dänischen Bibliothek zu sehen.

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien/Organisationen/der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder durch rassististische oder menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung treten/getreten sind, den Zutritt zu verweigern oder diese von der Veranstaltung auszuschließen.

V.i.S.d.P.: DGB Schleswig-Holstein Nordwest, Susanne Uhl, Rote Straße 1, www.Flensburg@dgb.de

DGB-Kundgebung am 1. Mai 2013 um 11.00 Uhr auf dem Südermarkt in Flensburg

DGB Flensburg 1. Mai 2013In diesem Jahr wird es rund um den 1. Mai aber auch um gemeinsames Erinnern gehen: Es jährt sich zum 80sten Mal die Zerschlagung der freien Gewerkschaften durch die Nazis am 2. Mai 1933. Nachdem die Nationalsozialisten den 1. Mai als „Feiertag der nationalen Arbeit“ inszeniert hatten, besetzten und verwüsteten sie im ganzen Land Gewerkschaftshäuser. Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter wurden verhaftet, verschleppt, gefoltert und ermordet.

Am 1. Mai 2013 wollen wir daran erinnern. Unser Stadtspaziergang im Anschluß an die Flensburger Maikundgebung (12.30 Uhr ab Südermarkt) mit Ludwig Hecker, Jens Jacobsen und Susanne Uhl führt uns an vier Erinnerungsorte und endet am damals ebenfalls besetzten Gewerkschaftshaus in der Schloßstraße.

Auch im Rahmen der Mai-Kundgebungen in Husum, Itzehoe und Heide werden RednerInnen an den 2. Mai 1933 erinnern.

Am 2. Mai selbst wollen wir uns auf unserer Veranstaltung mit Prof. Dr. Michael Ruck von der Universität Flensburg – um 19 Uhr in der Dänischen Bibliothek, Norderstraße 59 in FL – auch mit der Rolle der Gewerkschaften selbst auseinandersetzen. Wie reagierten sie auf die in den 1930er Jahren politisch immer stärker werdenden Nationalsozialisten? Welche innergewerkschaftlichen Konflikte gab es? Die Einladung findet ihr nochmals hier.

Die Veranstaltung bietet auch Gelegenheit, ab 18 Uhr die Ausstellung „… gerade Dich, Arbeiter, wollen wir“ in der Dänischen Bibliothek zu sehen. Im Juni wird die Ausstellung dann höchstwahrscheinlich in Kappeln zu sehen sein.

Dr. Susanne Uhl
Regionsgeschäftsführerin

DGB Schleswig-Holstein Nordwest
Rote Straße 1
24937 Flensburg
Telefon 0461 – 1444010
susanne.uhl@dgb.de
http://sh-nordwest.dgb.de

Fukushima-Mahnwache am 11.3.2013 auf dem Südermarkt in Flensburg

FUKUSHIMA IST ÜBERALL!

Alle Atomanlagen abschalten!

Für Montag, 11. März, rufen verschiedene zivilgesellschaftliche Gruppen und .ausgestrahlt wieder zu bundesweiten Mahnwachen auf, um an die unermesslichen Gefahren durch Atomenergie zu erinnern, um an das Leid der Menschen in Japan zu erinnern und um einen viel schnelleren, echten Atom-Ausstieg zu verlangen.

Die Mahnwachen am zweiten Jahrestag des Beginns der Fukushima-Katastrophe sollen die Aktions- und Menschenkette um Grohnde und die Großdemonstrationen in Gundremmingen und in Gronau ergänzen und ihnen einen lokalen Nachhall verschaffen, um die Forderungen zu verstärken.

In Flensburg treffen sich die MitstreiterInnen am Montag, den 11. März um 17 Uhr auf dem Südermarkt.

Im Anschluss daran findet um 18 Uhr ein Gottesdienst zum Thema in der St. Nikolaikirche statt.

Weitere Informationen unter www.ausgestrahlt.de

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