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Interkulturelle Woche vom 15. bis 29. September 2018 im Kreis Schleswig-Flensburg

Wie in den letzten Jahren startet im September wieder die bundesweite Interkulturelle Woche.

Die bundesweite Interkulturelle Woche (IKW) ist eine Initiative der Deutschen Bischofskonferenz, der Evangelischen Kirche in Deutschland und der Griechisch-Orthodoxen Metropolie.

Sie findet seit 1975 Ende September statt und wird von Kirchen, Gewerkschaften, Wohlfahrtsverbänden, Kommunen, Integrationsbeauftragten und -beiräten, Migrantenorganisationen sowie Initiativgruppen unterstützt und mitgetragen. In mehr als 550 Städten und Gemeinden werden rund 5.000 Veranstaltungen durchgeführt. Der Ende September abgehaltene bundesweite Tag des Flüchtlings ist Bestandteil der IKW.

„Vielfalt verbindet.“ ist das Motto der IKW 2018.

Auch im Kreis Schleswig-Flensburg sind einige Veranstaltungen geplant. Den ausführlichen Programm- und Veranstaltungflyer gibt es hier

Hier die Veranstaltungsübersicht:

 

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Diskussionsveranstaltung am 13.12.2017 im Gemeindehaus St. Nikolai: Faire Bedingungen in der Bekleidungsindustrie…

… und was das Textilbündnis damit zu tun hat.

am Mittwoch, 13. Dezember 2017 um 19.00 Uhr
Gemeindehaus St. Nikolai
Südermarkt 15, Flensburg

Fashiontrends wechseln schnell, ständig ist neue Mode auf dem Markt. Man kommt mit dem Shoppen gar nicht hinterher…
Seit dem Einsturz des Rana Plaza-Gebäudes mit 1.250 Toten sind neben den Modetrends auch die Arbeitsbedingungen in der textilen Industrie im Blickpunkt der Öffentlickeit. Verbraucherlnnen wollen, dass die Näherinnenvon ihrem Lohn leben, sich gewerkschaftlich organisieren können und vor Brandkatastrophen geschützt sind. Faire Bedingungen entlang der gesamten Lieferkette in der Textilproduktion – von der Rohstoffgewinnung bis zur Entsorgung will auch das vom Entwicklungsminister gegründete „Bündnis für nachhaltige Textilproduktion“. Wer macht da eigentlich mit, welche Probleme und welche Fortschritte gibt es auf dem Weg hin zu einem Siegel „Made in Würde“?

Darüber berichtet uns:

Frank Zach, beim DGB-Bundesvorstand in der Abt. Internationales zuständig für Osteuropa, Asien-Pazifik und Mitglied im Textilbündnis.

V.i.S.d.P.:  DGB-Frauen, Perke Heldt, DGB S-H Nordwest, Rote Straße 1, 24937 Flensburg
In Zusammenarbeit mit Ute Morgenroth vom Ev. Frauenwerk Schleswig-Flensburg

Neue Mietobergrenzen für SGB II (Hartz IV) und SGB XII-Leistungsempfänger im Kreis Schleswig-Flensburg

Mietobergrenzen im Kreis Schleswig-Flensburg werden rückwirkend zum 1. November 2017 der allgemeinen Preissteigerung angepasst

Grenzen gelten für einen Zeitraum von zwei Jahren

[Achtung: Aktuelle Mietobergrenzen für die Stadt Flensburg und den Kreis Nordfriesland sowie ausführlichere Tipps und Hinweise zum Thema Hartz IV in dem AKOPOL-Beitrag: Mietobergrenzen für Empfänger von Grundsicherung („Hartz IV“) in Flensburg, im Kreis Nordfriesland und Schleswig-Flensburg   ]

Am 6.11.2017 wurde die Richtlinie zur Bestimmung der Richtwerte von Kosten der Unterkunft im Kreis Schleswig-Flensburg für den Bereich des SGB II und SGB XII (Schlüssiges Konzept) geändert. Grundlage der Richtlinie sind die bei einer im Auftrage des Kreises Schleswig-Flensburg durchgeführten Untersuchung des Instituts für Wohnen und Umwelt (IWU) aus Darmstadt ermittelten Richtwerte für angemessene Kosten der Unterkunft nach dem SGB II und SGB XII im Kreis Schleswig-Flensburg Erhebung 2015: IWU KDU Schleswig-Flensburg 27.11.2015

Hierzu der Text:
Kreis Schleswig-Flensburg
Der Landrat
Fachdienst Regionale Integration

1. Einleitung:

Zur Bestimmung der Angemessenheitsgrenzen der Leistungen für die Unterkunft für Bezieher von Grundsicherung für Arbeitsuchende nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB II) und von Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung sowie Hilfe zum Lebensunterhalt nach dem Zwölften Buch Sozialgesetzbuch (SGB XII) wurde am 29. September 2015 die Richtlinie zur Bestimmung der Richtwerte von Kosten der Unterkunft im Kreis Schleswig-Flensburg für den Bereich des SGB II und SGB XII (Schlüssiges Konzept) erlassen.
Das Institut für Wohnen und Umwelt GmbH (IWU) aus Darmstadt hat für den Kreis Schleswig-Flensburg im Jahr 2015 ein Schlüssiges Konzept erstellt. Auf der Grundlage dieses Gutachtens wurden die Richtwerte der angemessenen Kosten der Unterkunft im Kreis Schleswig-Flensburg für den Bereich des SGB II und SGB XII bestimmt.
Die ermittelten Richtwerte gelten für die Dauer von vier Jahren, wobei nach zwei Jahren eine Fortschreibung nach den Maßgaben des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) zum qualifizierten Mietspiegel durchzuführen ist.
Die Regelungen des BGB sehen eine Anpassung an die Marktentwicklung vor. Dies geschieht durch eine Erhöhung der bereits ermittelten Angemessenheitsgrenzen um die Erhöhung der Verbraucherpreise innerhalb des genannten Zwei-Jahres-Zeitraums.

Die Richtlinie wird aufgrund dessen wie folgt geändert:

2. Festlegung der Richtwerte der angemessenen Kosten der Unterkunft

Aufgrund der Steigerung der Verbraucherpreise im Zwei-Jahres-Zeitraum ergibt sich eine Steigerung der Lebenshaltungskosten von 2,33426704 Prozent (Index 2010 = 100; Indexwert 11.2015 = 107,1; Wert 09.2017 = 109,6). Auf dieser Grundlage werden für alle Gemeinden im Gebiet des Kreises Schleswig-Flensburg die Richtwerte der angemessenen Kosten der Unterkunft für Bedarfsgemeinschaften, die Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende nach dem SGB II oder Leistungen der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung sowie Hilfe zum Lebensunterhalt nach dem SGB XII beziehen, wie folgt festgesetzt:

3. Inkrafttreten

Die Regelungen der Richtlinie zur Bestimmung der Richtwerte von Kosten der Unterkunft im Kreis Schleswig-Flensburg für den Bereich des SGB II und SGB XII (Schlüssiges Konzept) vom 29.09.2015 gelten unverändert.
Die vorstehenden Änderungen treten rückwirkend ab 1. November 2017 in Kraft.

Schleswig, den 6. November 2017

Dr. Wolfgang Buschmann
Landrat

Angemessene Heizkosten für den Kreis Schleswig-Flensburg

Heizkosten Schleswig-Flensburg

https://www.schleswig-flensburg.de/media/custom/2120_2251_1.PDF?1510841887

Siehe dazu auch:  Gemeinsame Hinweise der Kreise Schleswig-Holsteins: Arbeitsempfehlung zu den Kosten der Unterkunft und Heizung (§§ 22 – 22c SGB II §§ 35 – 36, 42a SGB XII)
Stand: 25.04.2017 (ASK Beschluss vom 25.04.2017) https://www.schleswig-flensburg.de/media/custom/146_12347_1.PDF?1499764139

Hartz IV-Empfängern droht Zwangsumzug

Pauschalisierte Mietobergrenzen für das gesamte Kreisgebiet?

Auch mit diesen Mietobergrenzen droht weiterhin Streit, denn bis Oktober 2015 gab es für die einzelnen Orte im Kreis Schleswig-Flensburg gesonderte Festlegungen (die alten Mietobergrenzen findet man hier KdU-Schleswig-Flensburg-Kreis—01.09.2013). Wie der Kreis  seine pauschalisierten Mietobergrenzen trotz „schlüssigem Konzept“ weiterhin im Falle sozialgerichtlicher Auseinandersetzungen begründen will, ist fraglich, denn in den traditionellen Urlaubsorten im Kreis Schleswig-Flensburg sind die Wohnungen teurer, als beispielsweise in Schleswig. Auch allgemein gibt es im Kreis ein ganz erhebliches Mietpreisgefälle. Bei neuen KDU-Bescheiden und Aufforderung zum Wohnungswechsel bzw. Senkung der Mietkosten daher auf jeden Fall einen Rechtsanwalt konsultieren!

Da der Rechtsanwalt Dirk Audörsch bereits zig Mandanten bei entsprechenden Klagen gegen Sozialzentren bzw. Jobcenter vertritt und als Experte in diesem Rechtsbereich gilt, empfehlen wir allen Klagewilligen vor einem Widerspruch oder einer Klage mit ihm Kontakt aufzunehmen:

Dirk Audörsch, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Sozialrecht

Osterender Chaussee 4
25870 Oldenswort
Fon: 04864-271 88 99
Fax: 04864- 271 75 11
email: info@rechtundschlichtung.de

Dazu auch ein besonders wichtiger Beitrag im Flensburger Tageblatt vom 8.3.2016, S. 14:
Sozialmieten: Kreis rechnet mit Klagen –
Festsetzung von neuen Obergrenzen sorgt weiterhin für Unruhe / Bis 31. Mai können Ausnahmen beantragt werden KDU Kreis SL FL Flensburger Tageblatt 8.3.2016

Mehr zum Thema Kosten der Unterkunft, sowie Tipps und Hinweise für mögliche Klagen im Bereich „Hartz IV“ auch in dem AKOPOL-Beitrag Flensburg: Neue Mietobergrenzen für Empfänger von Grundsicherung („Hartz IV“) unter: https://akopol.wordpress.com/2017/07/07/flensburg-neue-mietobergrenzen-fur-empfanger-von-grundsicherung-hartz-iv/

Zum gleichen Thema auch der Beitrag von Hannes Harding vom 03.12.2015 auf shz.de Neue Mietobergrenze im Kreis Schleswig-Flensburg : Wohngeldbezieher fragen sich: „Muss ich jetzt umziehen?“ unter: http://www.shz.de/lokales/schleswiger-nachrichten/wohngeldbezieher-fragen-sich-muss-ich-jetzt-umziehen-id12112766.html

Das sind die Hartz IV Regelsätze 2019

Soziale Grundsicherung

Regelsätze werden angepasst

Wer auf Sozialhilfe oder Arbeitslosengeld II angewiesen ist, bekommt mehr Geld. Ab 1. Januar 2019 erhalten Alleinlebende 424 Euro – acht Euro mehr als bisher. Die Regelsätze für Kinder und Jugendliche steigen ebenfalls.

Zum Jahreswechsel steigen die Regelsätze beim Arbeitslosengeld II und der Sozialhilfe.

Die Regelbedarfssätze für die Sozialhilfe, Grundsicherung für Arbeitssuchende (Arbeitslosengeld II), Grundsicherung im Alter oder bei Erwerbsminderung steigen um 2,02 Prozent.

Wer in eine Notlage gerät und nicht selbst für seinen Unterhalt sorgen kann, hat Anspruch auf staatliche Leistungen. Durch die Erhöhung gewährleisten die Regelsätze auch im kommenden Jahr ein menschenwürdiges Existenzminimum.

Diese Regelsätze gelten ab Januar 2019

Veränderung gegenüber 2018 in Klammern

Alleinstehende / Alleinerziehende 424 Euro (+ 8 Euro) Regelbedarfsstufe 1
Paare je Partner / Bedarfsgemeinschaften 382 Euro (+ 7 Euro) Regelbedarfsstufe 2
Erwachsene Behinderte in stationären Einrichtungen (bis Ende 2019) 339 Euro (+ 7 Euro) Regelbedarfsstufe 3
nicht-erwerbstätige Erwachsene unter 25 Jahre im Haushalt der Eltern 339 Euro (+ 7 Euro) Regelbedarfsstufe 3
Jugendliche von 14 bis 17 Jahren 322 Euro (+ 6 Euro) Regelbedarfsstufe 4
Kinder von 6 bis 13 Jahren 302 Euro (+ 6 Euro) Regelbedarfsstufe 5
Kinder von 0 bis 5 Jahren 245 Euro (+ 5 Euro) Regelbedarfsstufe 6

Zusätzlich werden die tatsächlichen Kosten für Unterkunft und Heizung übernommen, soweit sie angemessen sind. Die Leistungen orientieren sich am Niveau der Mieten auf dem örtlichen Wohnungsmarkt.

Die Regelsätze werden jährlich überprüft und angepasst. Das Statistische Bundesamt errechnet die sogenannte Fortschreibung der Regelbedarfe anhand eines Mischindex. Dieser setzt sich zu 70 Prozent aus der Preisentwicklung und zu 30 Prozent aus der Nettolohnentwicklung zusammen.

Die Preisentwicklung wird ausschließlich aus regelbedarfsrelevanten Waren und Dienstleistungen ermittelt – Waren und Dienstleistungen die ein menschenwürdiges Existenzminimum sichern. Dazu gehören neben Nahrungsmitteln und Kleidung auch Fahrräder und Hygieneartikel. Kosten für Zeitungen und Friseurbesuche fließen ebenso in die Berechnung ein.

Laut Anlage zu § 28 SGB XII gelten die vorgenannten Regelbedarfe für folgende Personen:
Regelbedarfsstufe 1:
Für eine erwachsene leistungsberechtigte Person, die als alleinstehende oder alleinerziehende Person einen eigenen Haushalt führt; dies gilt auch dann, wenn in diesem Haushalt eine oder mehrere weitere erwachsene Personen leben, die der Regelbedarfsstufe 3 zuzuordnen sind.

Regelbedarfsstufe 2:
Für jeweils zwei erwachsene Leistungsberechtigte, die als Ehegatten, Lebenspartner oder in eheähnlicher oder lebenspartnerschaftsähnlicher Gemeinschaft einen gemeinsamen Haushalt führen.

Regelbedarfsstufe 3:
Für eine erwachsene leistungsberechtigte Person, die weder einen eigenen Haushalt führt, noch als Ehegatte, Lebenspartner oder in eheähnlicher oder lebenspartnerschaftsähnlicher Gemeinschaft einen gemeinsamen Haushalt führt.

Regelbedarfsstufe 4:
Für eine leistungsberechtigte Jugendliche oder einen leistungsberechtigten Jugendlichen vom Beginn des 15. bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres.

Regelbedarfsstufe 5:
Für ein leistungsberechtigtes Kind vom Beginn des 7. bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres.

Regelbedarfsstufe 6:
Für ein leistungsberechtigtes Kind bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres.

Der DPWV fordert einen Regelsatz von 571 Euro

Als viel zu niedrig und „Ausdruck armutspolitischer Ignoranz“ kritisiert der Deutsche Paritätische Wohlfahrtsverband DPWV die geplante Erhöhung der Regelsätze in Hartz IV und bei der Altersgrundsicherung zum 1.1.2019 um lediglich 8 Euro auf dann 424 Euro für Singles und um 5 Euro auf 245 Euro für kleine Kinder. Nach einer Expertise der Paritätischen Forschungsstelle sei eine Anhebung der Regelsätze für Erwachsene auf mindestens 571 Euro erforderlich. Darüber hinaus fordert der Verband die Einführung einer existenzsichernden Kindergrundsicherung.
„Der jetzige Regelsatz ist das Ergebnis manipulativer Eingriffe in die statistischen Berechnungen, kleinlicher Missgunst und armutspolitischer Ignoranz. Ohne jegliche Korrektur werden die viel zu niedrigen Regelsätze nun schlicht entsprechend der Preis- und Lohnentwicklung fortgeschrieben. Mit diesen Armutssätzen wird die Spaltung der Gesellschaft weiter vorangetrieben“, kritisiert Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des DPWV.

Mehr dazu: https://www.der-paritaetische.de/presse/hartz-iv-paritaetischer-fordert-regelsatz-von-571-euro

Hartz IV Rechner – Berechnung Arbeitslosengeld II

Zum 01. Januar 2019 werden werden die Hartz IV Regelsätze erneut angehoben. Für einen alleinstehenden Empfänger von Arbeitslosengeld 2 Leistungen erhöht sich der monatliche Satz von aktuell 416 Euro um weitere 8 Euro auf 424 Euro. Für volljährige Mitglieder einer Bedarfsgemeinschaft erhöhen sich die Leistungen von 374 Euro auf 382 Euro. Kinder erhalten, abhängig von der Altersstufe (Regelbedarfsstufe), zwischen 245 Euro und 322 Euro monatlich. Zum 01.07.2019 wird ebenfalls das Kindergeld um 10 Euro monatlich erhöht. Die Änderungen werden wir fristgerecht in unseren Rechner mit einbeziehen

Mit dem folgenden Hartz IV Rechner können Sie ab Mitte Dezember daher das Arbeitslosengeld II direkt online berechnen. Dabei wird im Rechner der Basis-Regelsatz von 424 € ab 01.01.2019 berücksichtigt, der maßgeblich für die gesamte Berechnung der Leistungen ist. Hier geht´s zum Hartz IV Rechner http://www.hartziv.org/hartz-iv-rechner.html

Hartz IV-Regelsatz: Wichtige Aufschlüsselung

Regelbedarf Hartz IV – Regelsatz 2019

Zur offiziell festgelegten Zusammensetzung, Aufschlüsselung und Höhe des Regelsatzes bzw. Regelbedarfs siehe auch Regelbedarf Hartz IV – Regelsatz 2019 unter: http://www.hartz-iv.info/ratgeber/regelbedarf.html

Hartz IV-Broschüre mit hilfreichen Tipps und Hinweisen

Die im April 2017 aktualisierte und überarbeitete Broschüre der LINKEN-Fraktion im Bundestag ist ein Ratgeber für alle, die mit dem System Hartz IV zu tun haben – entweder als Betroffene oder aber als Teil der Öffentlichkeit, die sich gegen dieses System wendet.

Die Broschüre will über die rechtlichen Möglichkeiten im System Hartz IV informieren und Hinweise geben  auf Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner auf der lokalen Ebene.

Bestellungen bitte über das Versandportal der Fraktion DIE LINKE http://versand.linksfraktion.net

Bestellungen von Initiativen, Vereine usw. bitte mit Lieferadresse an: versand@linksfraktion.de

Die Broschüre zum Herunterladen als PDF-Datei:
https://www.linksfraktion.de/fileadmin/user_upload/Broschuere_HartzIV_2017.pdf

Datenschutz-Bruschüre ULDDatenschutz und Persönlichkeitsrechte bei Bezug von Sozialhilfe, Grundsicherung und Arbeitslosengeld II (Hartz IV)

Broschüre des Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein beantwortet die häufigsten Fragen

Da es oftmals Unsicherheit über die Frage gibt, welche datenschutzrechtlichen Bestimmungen für Bezieher von Sozialhilfe, Grundsicherung und Arbeitslosengeld II bzw. “Hartz IV” gelten und welche Rechte nicht nur Teilnehmer an sog. Integrationsmaßnahmen der Jobcenter hinsichtlich der Dokumentation und Weitergabe ihrer persönlichen Daten haben, möchten wir auf eine entsprechende Broschüre “Sozialhilfe, Grundsicherung und Arbeitslosengeld II – die häufigsten Fragen zum Datenschutz ” (Stand 01.11.2013) des Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD) hinweisen. Die Broschüre des ULD ist kostenfrei abzurufen unter: https://www.datenschutzzentrum.de/uploads/blauereihe/blauereihe-alg2.pdf

Siehe zum gleichen Thema auch:

Hartz IV: Die Machtspielchen der Jobcenter unter: http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/hartz-iv-die-machtspielchen-der-jobcenter-90016592.php

(…) Diese Rechtsunsicherheiten (hinsichtlich des Datenschutzes) haben auch den Datenschutzbeauftragten des Bundes Peter Schaar und seine Behörde mehrfach beschäftigt und das Eingreifen erforderlich gemacht. Im Februar 2012 erschien ein kurzes Infoblat. „Datenschutz im Jobcenter“. Durch Nachfrage auf der Grundlage des Informationsfreiheitsgesetzes wurden weitere Details bekanntgegeben.
So enthielt ein Auszug aus dem „Empfehlungspaket zum Aufbau und Führen einer Leistungsakte im Rechtskreis SGB II“, SP II 23 – II-5020, vom Januar 2012 eine vierseitige Übersicht „Was Jobcenter kopieren dürfen“.

Kosten der Unterkunft (KDU): Tabelle und Mietobergrenzen für Empfänger von Grundsicherung („Hartz IV“) im Kreis Schleswig-Flensburg

[Achtung: Aktuelle Mietobergrenzen für die Stadt Flensburg und den Kreis Nordfriesland sowie ausführlichere Tipps und Hinweise zum Thema Hartz IV auch in dem AKOPOL-Beitrag: Mietobergrenzen für Empfänger von Grundsicherung („Hartz IV“) in Flensburg, im Kreis Nordfriesland und Schleswig-Flensburg]

Mietobergrenzen im Kreis Schleswig-Flensburg werden rückwirkend zum 1. November 2017 der allgemeinen Preissteigerung angepasst

Grenzen gelten für einen Zeitraum von zwei Jahren

Am 6.11.2017 wurde die Richtlinie zur Bestimmung der Richtwerte von Kosten der Unterkunft im Kreis Schleswig-Flensburg für den Bereich des SGB II und SGB XII (Schlüssiges Konzept) geändert. Grundlage der Richtlinie sind die bei einer im Auftrage des Kreises Schleswig-Flensburg durchgeführten Untersuchung des Instituts für Wohnen und Umwelt (IWU) aus Darmstadt ermittelten Richtwerte für angemessene Kosten der Unterkunft nach dem SGB II und SGB XII im Kreis Schleswig-Flensburg Erhebung 2015: IWU KDU Schleswig-Flensburg 27.11.2015

Hierzu der Text:
Kreis Schleswig-Flensburg
Der Landrat
Fachdienst Regionale Integration

1. Einleitung:

Zur Bestimmung der Angemessenheitsgrenzen der Leistungen für die Unterkunft für Bezieher von Grundsicherung für Arbeitsuchende nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB II) und von Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung sowie Hilfe zum Lebensunterhalt nach dem Zwölften Buch Sozialgesetzbuch (SGB XII) wurde am 29. September 2015 die Richtlinie zur Bestimmung der Richtwerte von Kosten der Unterkunft im Kreis Schleswig-Flensburg für den Bereich des SGB II und SGB XII (Schlüssiges Konzept) erlassen.
Das Institut für Wohnen und Umwelt GmbH (IWU) aus Darmstadt hat für den Kreis Schleswig-Flensburg im Jahr 2015 ein Schlüssiges Konzept erstellt. Auf der Grundlage dieses Gutachtens wurden die Richtwerte der angemessenen Kosten der Unterkunft im Kreis Schleswig-Flensburg für den Bereich des SGB II und SGB XII bestimmt.
Die ermittelten Richtwerte gelten für die Dauer von vier Jahren, wobei nach zwei Jahren eine Fortschreibung nach den Maßgaben des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) zum qualifizierten Mietspiegel durchzuführen ist.
Die Regelungen des BGB sehen eine Anpassung an die Marktentwicklung vor. Dies geschieht durch eine Erhöhung der bereits ermittelten Angemessenheitsgrenzen um die Erhöhung der Verbraucherpreise innerhalb des genannten Zwei-Jahres-Zeitraums.

Die Richtlinie wird aufgrund dessen wie folgt geändert:

2. Festlegung der Richtwerte der angemessenen Kosten der Unterkunft

Aufgrund der Steigerung der Verbraucherpreise im Zwei-Jahres-Zeitraum ergibt sich eine Steigerung der Lebenshaltungskosten von 2,33426704 Prozent (Index 2010 = 100; Indexwert 11.2015 = 107,1; Wert 09.2017 = 109,6). Auf dieser Grundlage werden für alle Gemeinden im Gebiet des Kreises Schleswig-Flensburg die Richtwerte der angemessenen Kosten der Unterkunft für Bedarfsgemeinschaften, die Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende nach dem SGB II oder Leistungen der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung sowie Hilfe zum Lebensunterhalt nach dem SGB XII beziehen, wie folgt festgesetzt:

3. Inkrafttreten

Die Regelungen der Richtlinie zur Bestimmung der Richtwerte von Kosten der Unterkunft im Kreis Schleswig-Flensburg für den Bereich des SGB II und SGB XII (Schlüssiges Konzept) vom 29.09.2015 gelten unverändert.
Die vorstehenden Änderungen treten rückwirkend ab 1. November 2017 in Kraft.

Schleswig, den 6. November 2017

Dr. Wolfgang Buschmann
Landrat

Angemessene Heizkosten für den Kreis Schleswig-Flensburg

Heizkosten Schleswig-Flensburg

https://www.schleswig-flensburg.de/media/custom/2120_2251_1.PDF?1510841887

Siehe dazu auch:  Gemeinsame Hinweise der Kreise Schleswig-Holsteins: Arbeitsempfehlung zu den Kosten der Unterkunft und Heizung (§§ 22 – 22c SGB II §§ 35 – 36, 42a SGB XII)
Stand: 25.04.2017 (ASK Beschluss vom 25.04.2017) https://www.schleswig-flensburg.de/media/custom/146_12347_1.PDF?1499764139

Hartz IV-Empfängern droht Zwangsumzug

Pauschalisierte Mietobergrenzen für das gesamte Kreisgebiet?

Auch mit diesen Mietobergrenzen droht weiterhin Streit, denn bis Oktober 2015 gab es für die einzelnen Orte im Kreis Schleswig-Flensburg gesonderte Festlegungen (die alten Mietobergrenzen findet man hier KdU-Schleswig-Flensburg-Kreis—01.09.2013). Wie der Kreis  seine pauschalisierten Mietobergrenzen trotz „schlüssigem Konzept“ weiterhin im Falle sozialgerichtlicher Auseinandersetzungen begründen will, ist fraglich, denn in den traditionellen Urlaubsorten im Kreis Schleswig-Flensburg sind die Wohnungen teurer, als beispielsweise in Schleswig. Auch allgemein gibt es im Kreis ein ganz erhebliches Mietpreisgefälle. Bei neuen KDU-Bescheiden und Aufforderung zum Wohnungswechsel bzw. Senkung der Mietkosten daher auf jeden Fall einen Rechtsanwalt konsultieren!

Da der Rechtsanwalt Dirk Audörsch bereits zig Mandanten bei entsprechenden Klagen gegen Sozialzentren bzw. Jobcenter vertritt und als Experte in diesem Rechtsbereich gilt, empfehlen wir allen Klagewilligen vor einem Widerspruch oder einer Klage mit ihm Kontakt aufzunehmen:

Dirk Audörsch, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Sozialrecht

Osterender Chaussee 4
25870 Oldenswort
Fon: 04864-271 88 99
Fax: 04864- 271 75 11
email: info@rechtundschlichtung.de

Dazu auch ein besonders wichtiger Beitrag im Flensburger Tageblatt vom 8.3.2016, S. 14:
Sozialmieten: Kreis rechnet mit Klagen –
Festsetzung von neuen Obergrenzen sorgt weiterhin für Unruhe / Bis 31. Mai können Ausnahmen beantragt werden KDU Kreis SL FL Flensburger Tageblatt 8.3.2016

Zum gleichen Thema auch der Beitrag von Hannes Harding vom 03.12.2015 auf shz.de Neue Mietobergrenze im Kreis Schleswig-Flensburg : Wohngeldbezieher fragen sich: „Muss ich jetzt umziehen?“ unter: http://www.shz.de/lokales/schleswiger-nachrichten/wohngeldbezieher-fragen-sich-muss-ich-jetzt-umziehen-id12112766.html

Beschluss vom 1.8.2017: Bundesverfassungsgericht stärkt Rechte von Hartz IV-Empfängern bei Versagung der KDU-Leistungen

Die eigene Wohnung sei ein wichtiger Bestandteil des sozialen Existenzminimums, heißt es in der Entscheidung. Dazu gehöre, möglichst in der gewählten Wohnung zu bleiben. Die Gerichte müssten berücksichtigen, welche finanziellen, sozialen oder gar gesundheitlichen Folgen ein Verlust der Wohnung haben könnte. Mehr dazu in dem Beitrag der Wochenzeitung DIE ZEIT vom 22.08.2017: Bundesverfassungsgericht stärkt Rechte von Hartz-IV-Empfängern Sozialgerichte müssen prüfen, welche Folgen eine Kürzung von ALG-II-Bezügen hat. Eine schematische Beurteilung sei unzulässig, entschieden die Verfassungsrichter. Weiterlesen unter: http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2017-08/bundesverfassungsgericht-hartz-iv-rechte-wohnkosten-heizkosten

Dazu die Pressemitteilung Nr. 72/2017 vom 22. August 2017 des Bundesverfassungsgerichtes: Erfolgreiche Verfassungsbeschwerde gegen die Versagung vorläufiger Leistungen für Kosten der Unterkunft und Heizung unter: http://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2017/bvg17-072.html

Mehr zum Thema Kosten der Unterkunft, sowie Tipps und Hinweise für mögliche Klagen im Bereich „Hartz IV“ auch in dem AKOPOL-Beitrag Flensburg: Neue Mietobergrenzen für Empfänger von Grundsicherung („Hartz IV“) unter: https://akopol.wordpress.com/2017/07/07/flensburg-neue-mietobergrenzen-fur-empfanger-von-grundsicherung-hartz-iv/

Weitere Tipps  zum Thema  „Hartz IV“ gibt es unter der Rubrik Hartz IV des AKOPOL-Blogs oben in der Menü-Leiste. Aktuelle Meldungen finden sich hier

Bei rechtlichen Fragen immer einen Rechtsbeistand oder zumindest eine entsprechende Beratungsstelle kontakten!

Das sind die Hartz IV Regelsätze 2019

Soziale Grundsicherung

Regelsätze werden angepasst

Wer auf Sozialhilfe oder Arbeitslosengeld II angewiesen ist, bekommt mehr Geld. Ab 1. Januar 2019 erhalten Alleinlebende 424 Euro – acht Euro mehr als bisher. Die Regelsätze für Kinder und Jugendliche steigen ebenfalls.

Zum Jahreswechsel steigen die Regelsätze beim Arbeitslosengeld II und der Sozialhilfe.

Die Regelbedarfssätze für die Sozialhilfe, Grundsicherung für Arbeitssuchende (Arbeitslosengeld II), Grundsicherung im Alter oder bei Erwerbsminderung steigen um 2,02 Prozent.

Wer in eine Notlage gerät und nicht selbst für seinen Unterhalt sorgen kann, hat Anspruch auf staatliche Leistungen. Durch die Erhöhung gewährleisten die Regelsätze auch im kommenden Jahr ein menschenwürdiges Existenzminimum.

Diese Regelsätze gelten ab Januar 2019

Veränderung gegenüber 2018 in Klammern

Alleinstehende / Alleinerziehende 424 Euro (+ 8 Euro) Regelbedarfsstufe 1
Paare je Partner / Bedarfsgemeinschaften 382 Euro (+ 7 Euro) Regelbedarfsstufe 2
Erwachsene Behinderte in stationären Einrichtungen (bis Ende 2019) 339 Euro (+ 7 Euro) Regelbedarfsstufe 3
nicht-erwerbstätige Erwachsene unter 25 Jahre im Haushalt der Eltern 339 Euro (+ 7 Euro) Regelbedarfsstufe 3
Jugendliche von 14 bis 17 Jahren 322 Euro (+ 6 Euro) Regelbedarfsstufe 4
Kinder von 6 bis 13 Jahren 302 Euro (+ 6 Euro) Regelbedarfsstufe 5
Kinder von 0 bis 5 Jahren 245 Euro (+ 5 Euro) Regelbedarfsstufe 6

Zusätzlich werden die tatsächlichen Kosten für Unterkunft und Heizung übernommen, soweit sie angemessen sind. Die Leistungen orientieren sich am Niveau der Mieten auf dem örtlichen Wohnungsmarkt.

Die Regelsätze werden jährlich überprüft und angepasst. Das Statistische Bundesamt errechnet die sogenannte Fortschreibung der Regelbedarfe anhand eines Mischindex. Dieser setzt sich zu 70 Prozent aus der Preisentwicklung und zu 30 Prozent aus der Nettolohnentwicklung zusammen.

Die Preisentwicklung wird ausschließlich aus regelbedarfsrelevanten Waren und Dienstleistungen ermittelt – Waren und Dienstleistungen die ein menschenwürdiges Existenzminimum sichern. Dazu gehören neben Nahrungsmitteln und Kleidung auch Fahrräder und Hygieneartikel. Kosten für Zeitungen und Friseurbesuche fließen ebenso in die Berechnung ein.

Laut Anlage zu § 28 SGB XII gelten die vorgenannten Regelbedarfe für folgende Personen:
Regelbedarfsstufe 1:
Für eine erwachsene leistungsberechtigte Person, die als alleinstehende oder alleinerziehende Person einen eigenen Haushalt führt; dies gilt auch dann, wenn in diesem Haushalt eine oder mehrere weitere erwachsene Personen leben, die der Regelbedarfsstufe 3 zuzuordnen sind.

Regelbedarfsstufe 2:
Für jeweils zwei erwachsene Leistungsberechtigte, die als Ehegatten, Lebenspartner oder in eheähnlicher oder lebenspartnerschaftsähnlicher Gemeinschaft einen gemeinsamen Haushalt führen.

Regelbedarfsstufe 3:
Für eine erwachsene leistungsberechtigte Person, die weder einen eigenen Haushalt führt, noch als Ehegatte, Lebenspartner oder in eheähnlicher oder lebenspartnerschaftsähnlicher Gemeinschaft einen gemeinsamen Haushalt führt.

Regelbedarfsstufe 4:
Für eine leistungsberechtigte Jugendliche oder einen leistungsberechtigten Jugendlichen vom Beginn des 15. bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres.

Regelbedarfsstufe 5:
Für ein leistungsberechtigtes Kind vom Beginn des 7. bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres.

Regelbedarfsstufe 6:
Für ein leistungsberechtigtes Kind bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres.

Der DPWV fordert einen Regelsatz von 571 Euro

Als viel zu niedrig und „Ausdruck armutspolitischer Ignoranz“ kritisiert der Deutsche Paritätische Wohlfahrtsverband DPWV die geplante Erhöhung der Regelsätze in Hartz IV und bei der Altersgrundsicherung zum 1.1.2019 um lediglich 8 Euro auf dann 424 Euro für Singles und um 5 Euro auf 245 Euro für kleine Kinder. Nach einer Expertise der Paritätischen Forschungsstelle sei eine Anhebung der Regelsätze für Erwachsene auf mindestens 571 Euro erforderlich. Darüber hinaus fordert der Verband die Einführung einer existenzsichernden Kindergrundsicherung.
„Der jetzige Regelsatz ist das Ergebnis manipulativer Eingriffe in die statistischen Berechnungen, kleinlicher Missgunst und armutspolitischer Ignoranz. Ohne jegliche Korrektur werden die viel zu niedrigen Regelsätze nun schlicht entsprechend der Preis- und Lohnentwicklung fortgeschrieben. Mit diesen Armutssätzen wird die Spaltung der Gesellschaft weiter vorangetrieben“, kritisiert Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des DPWV.

Mehr dazu: https://www.der-paritaetische.de/presse/hartz-iv-paritaetischer-fordert-regelsatz-von-571-euro

Hartz IV Rechner – Berechnung Arbeitslosengeld II

Zum 01. Januar 2019 werden werden die Hartz IV Regelsätze erneut angehoben. Für einen alleinstehenden Empfänger von Arbeitslosengeld 2 Leistungen erhöht sich der monatliche Satz von aktuell 416 Euro um weitere 8 Euro auf 424 Euro. Für volljährige Mitglieder einer Bedarfsgemeinschaft erhöhen sich die Leistungen von 374 Euro auf 382 Euro. Kinder erhalten, abhängig von der Altersstufe (Regelbedarfsstufe), zwischen 245 Euro und 322 Euro monatlich. Zum 01.07.2019 wird ebenfalls das Kindergeld um 10 Euro monatlich erhöht. Die Änderungen werden wir fristgerecht in unseren Rechner mit einbeziehen

Mit dem folgenden Hartz IV Rechner können Sie ab Mitte Dezember daher das Arbeitslosengeld II direkt online berechnen. Dabei wird im Rechner der Basis-Regelsatz von 424 € ab 01.01.2019 berücksichtigt, der maßgeblich für die gesamte Berechnung der Leistungen ist. Hier geht´s zum Hartz IV Rechner http://www.hartziv.org/hartz-iv-rechner.html

Hartz IV-Regelsatz: Wichtige Aufschlüsselung

Regelbedarf Hartz IV – Regelsatz 2019

Zur offiziell festgelegten Zusammensetzung, Aufschlüsselung und Höhe des Regelsatzes bzw. Regelbedarfs siehe auch Regelbedarf Hartz IV – Regelsatz 2019 unter: http://www.hartz-iv.info/ratgeber/regelbedarf.html

Merkblatt (jeweils auf deutsch und türkisch)
Arbeitslosengeld II/ Sozialgeld
Grundsicherung für Arbeitsuchende
Bundesagentur für Arbeit August 2018

Aus dem Vorwort:

Dieses Merkblatt zum Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB II) informiert Sie über die wichtigsten Voraussetzungen und die notwendigen Schritte, um Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende zu erhalten.

Es erläutert Ihnen die Stationen im Jobcenter, Besonderheiten für den Anspruch auf Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts nach dem SGB II und auch das, was Sie beachten und befolgen sollten, wenn Sie Leistungen beantragt haben.
Das Merkblatt gibt Ihnen einen Überblick über den wesentlichen Inhalt der gesetzlichen Regelungen. Lesen Sie es bitte genau durch, damit Sie über Ihre Rechte und Pflichten unterrichtet sind.

Auf jede Einzelheit kann das Merkblatt natürlich nicht eingehen. Nähere Auskünfte erhalten Sie in Ihrem Jobcenter.

Die Broschüre in deutscher Sprache zum Herunterladen als PDF-Datei:  https://con.arbeitsagentur.de/prod/apok/ct/dam/download/documents/Merkblatt-ALGII_ba015397.pdf

Die Broschüre in türkischer Sprache zum Herunterladen als PDF-Datei:  https://con.arbeitsagentur.de/prod/apok/ct/dam/download/documents/SGB2-Merkblatt-tr_ba015625.pdf

Hartz IV-Broschüre mit hilfreichen Tipps und Hinweisen

Die im April 2017 aktualisierte und überarbeitete Broschüre der LINKEN-Fraktion im Bundestag ist ein Ratgeber für alle, die mit dem System Hartz IV zu tun haben – entweder als Betroffene oder aber als Teil der Öffentlichkeit, die sich gegen dieses System wendet.

Die Broschüre will über die rechtlichen Möglichkeiten im System Hartz IV informieren und Hinweise geben  auf Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner auf der lokalen Ebene.

Bestellungen bitte über das Versandportal der Fraktion DIE LINKE http://versand.linksfraktion.net

Bestellungen von Initiativen, Vereine usw. bitte mit Lieferadresse an: versand@linksfraktion.de

Die Broschüre zum Herunterladen als PDF-Datei:
https://www.linksfraktion.de/fileadmin/user_upload/Broschuere_HartzIV_2017.pdf

Datenschutz-Bruschüre ULDDatenschutz und Persönlichkeitsrechte bei Bezug von Sozialhilfe, Grundsicherung und Arbeitslosengeld II (Hartz IV)

Broschüre des Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein beantwortet die häufigsten Fragen

Da es oftmals Unsicherheit über die Frage gibt, welche datenschutzrechtlichen Bestimmungen für Bezieher von Sozialhilfe, Grundsicherung und Arbeitslosengeld II bzw. “Hartz IV” gelten und welche Rechte nicht nur Teilnehmer an sog. Integrationsmaßnahmen der Jobcenter hinsichtlich der Dokumentation und Weitergabe ihrer persönlichen Daten haben, möchten wir auf eine entsprechende Broschüre “Sozialhilfe, Grundsicherung und Arbeitslosengeld II – die häufigsten Fragen zum Datenschutz ” (Stand Mai 2016) des Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD) hinweisen. Die Broschüre des ULD ist kostenfrei abzurufen unter: https://www.datenschutzzentrum.de/uploads/blauereihe/blauereihe-alg2.pdf

Vortrag und Diskussion „TTIP und seine möglichen Folgen“ mit Dr. Ralf Ptak am 29.10.2014 in Schleswig

Einladung

„Globalisierung 2014: Das Freihandelsabkommen TTIP und seine möglichen Folgen“

Vortrag von

Dr. Ralf Ptak, KDA der Nordkirche, Hamburg, Attac Deutschland

am Mittwoch, 29.10.2014 um 19.00 Uhr
in der Doris Rüstig – Ladewig Stiftung,
Gallberg 30, Schleswig

Veranstalter:

Attac Schleswig
Bündnis 90/Die Grünen Schleswig-Flensburg
BUND Kreisgruppe SL-FL
Die Linke Schleswig-Flensburg
Initiative besorgter Bürger e.V.
Interessengemeinschaft Umweltschutz Schleswig e.V.
Ver.di Bezirk S-H Nordost

Stop TTIP !

Arbeitslosenzahlen und der Arbeitsmarktreport der Agentur für Arbeit Flensburg für Dezember 2013

aus der Presse-Info der Arbeitsagentur 003/2014 vom 07.01.2014
(mehr Zahlen auch aus den Kreisen NF und SL-FL unter: http://www.arbeitsagentur.de/nn_170104/Dienststellen/RD-N/Flensburg/AA/Presse/Presseinformationen/2014/PM-003-2014-Der-Arbeitsmarkt-im-Bezirk-Flensburg.html ):

Steigende Arbeitslosigkeit durch Entlassungen in der Tourismusbranche und in der Baubranche

Bezirk Flensburg
Die Zahl der Arbeitslosen ist im Norden Schleswig-Holsteins weiter gestiegen:
Im Dezember waren im Agenturbezirk Flensburg 19.116 Personen arbeitslos gemeldet, 1.011 (5,6 Prozent) mehr als im Vormonat, 67 (-0,3 Prozent) weniger als vor einem Jahr.
Die Arbeitslosenquote beträgt aktuell 8 Prozent (Vormonat: 7,6; Vorjahr: 8,2 Prozent).

Heike Döpke, Leiterin der Agentur für Arbeit Flensburg: „Das Saisonende in der Tourismusbranche macht sich auf dem Arbeitsmarkt deutlich bemerkbar. Es haben sich im gesamten Bezirk zahlreiche Arbeitskräfte aus der Gastronomie und Hotellerie sowie Reinigungs- und Verkaufskräfte arbeitslos gemeldet. Witterungsbedingt kam es zudem zu Entlassungen im Gartenbau, im Hoch- und im Tiefbau. Auffällig waren auch verstärkte Arbeitslosmeldungen aus erzieherischen Berufen.“

Bei den älteren Arbeitnehmern (55 Jahre und älter) stieg die Zahl der Arbeitslosen im Vorjahresvergleich um 6,8 Prozent.

Eingestellt wurde größtenteils im Bürobereich sowie in der Energie- und Elektrotechnikbranche.

Dem Arbeitgeberservice waren im Dezember 1.999 freie sozialversicherungspflichtige Stellen gemeldet, 103 weniger als im November, 122 mehr als vor einem Jahr.

Die meisten freien Stellen gibt es in der Zeitarbeit, im Einzelhandel in der Hotellerie und Gastronomie, im Gesundheits- und Pflegewesen sowie in verwaltenden Berufen.

Stadt Flensburg
Im Stadtgebiet Flensburg stieg die Zahl der Arbeitslosen im Dezember um 37 (0,8 Prozent) auf 4.961. Ein Rückgang um 28 (-0,6 Prozent) im Vergleich zum Dezember 2012.
Die Arbeitslosenquote stagnierte bei 10,4 Prozent (Vorjahr: 10,8 Prozent).

Einstellungen gab es vor allem bei Köchen und Bürokräften.

463 sozialversicherungspflichtige Jobs waren in der Stadt Flensburg zu vergeben, 29 weniger als im November, 30 weniger als vor einem Jahr. Der größte Bedarf besteht derzeit in den Zeitarbeitsfirmen und im Einzelhandel.

Jobcenter Flensburg
Alle 3.747 arbeitslosen Flensburger, die Arbeitslosengeld II beziehen, betreut das Jobcenter Flensburg, 5 (0,1 Prozent) mehr als im November, 120 (3,3 Prozent) mehr als vor einem Jahr.

Die Zahl der Bedarfsgemeinschaften stieg im Dezember um zwei auf 6.317.
In den Bedarfsgemeinschaften betreut das Jobcenter aktuell 10.741 Kunden.

Erläuterungen
1. Bedarfsgemeinschaften: Leben im Haushalt eines Arbeitslosengeld- II- Beziehers mehrere Personen und betreiben den Haushalt wirtschaftlich gemeinsam, spricht man von einer Bedarfsgemeinschaft.

Mehr Zahlen auch zur Unterbeschäftigung und zur verdeckten Arbeitslosigkeit auf Seite 9 und 10 im Arbeitsmarktreport Dezember 2013 der Arbeitsagentur Flensburg: http://www.arbeitsagentur.de/Dienststellen/RD-N/Flensburg/AA/Zahlen-Daten-Fakten/Arbeitsmarktberichte/Generische-Publikationen/Arbeitsmarkt-Dezember-2013.pdf

Die Zahl der SGB-II-LeistungsbezieherInnen und Bedarfsgemeinschaften in Flensburg bleibt weiterhin auf hohem Niveau:

Arbeitslosengeld II Flensburg Dez. 2013

Arbeitslosenzahlen und der Arbeitsmarktreport der Agentur für Arbeit Flensburg vom Mai 2013

Arbeitslosenquote in Flensburg im Mai bei 11,1% – Stadt behält weiterhin die Rote Laterne in Schleswig-Holstein

Arbeitslosenquote fällt um 0,6% , liegt aber um 0,1% höher als im Mai des Vorjahres – Zahl der Kunden und Bedarfsgemeinschaften im Rechtskreis des SGB II stagniert weiterhin auf hohem Niveau

Die Arbeitslosenquote in Schleswig-Holstein liegt bei 6,7 Prozent. Im Kreis Stormarn liegt sie mit 4,1% am niedrigsten, der Kreis Schleswig-Flensburg verzeichnet mit 7,7% den höchsten Wert bei den Kreisen. Bei den kreisfreien Städten hat Kiel mit 9,8 Prozent die niedrigste und Flensburg mit 11,1 Prozent die höchste Arbeitslosenquote. Die Stadt behält damit weiterhin die Rote Laterne in Schleswig-Holstein. Die sogenannte Frühjahrsbelebung am Arbeitsmarkt fällt damit im Mai erheblich schwächer aus, als von den Arbeitsmarktexperten erwartet.

Mehr zu den Arbeitslosenzahlen in den Kreisen und kreisfreien Städten auch unter: http://www.shz.de/nachrichten/home/arbeitslose-mai-2013.html

Untenstehend dokumentieren wir die von der Arbeitsagentur für Arbeit Flensburg veröffentlichten Arbeitslosenzahlen für die Stadt Flensburg und die Kreise Nordfriesland und Schleswig-Flensburg. Den umfassenden Arbeitsmarktreport für den Agenturbezirk Flensburg mit den Vergleichszahlen vom Vorjahr gibt es hier: Arbeitsmarktreport Agentur Flensburg Mai 2013 Dort gibt es auf Seite 9 auch die Erklärung und die Gesamtzahlen für die sog. Unterbeschäftigung oder verdeckte Arbeitslosigkeit.

Gleichzeitig gibt es in der zweiten Statistik die Zahlen des Jobcenter Flensburg für die Arbeitslosen bzw. Bedarfsgemeinschaften und Kunden im Rechtskreis des SGB II (Hartz IV oder ALG II) für die Stadt Flensburg.Arbeitlose Zahlen Flensburg Mai 2013

SGB II Zahlen Flensburg Mai 2013

Arbeitslosenzahlen und der Arbeitsmarktreport der Agentur für Arbeit Flensburg vom März 2013

Arbeitslosenquote in Flensburg mit 11,8 % unverändert – Stadt übernimmt wieder die rote Laterne in Schleswig-Holstein

Die Zahl der Leistungsbezieher und sogenannten Kunden im Rechtskreis des SGB II, „Hartz IV“ oder auch „ALG II“, steigt in Flensburg stark an und liegt um 7,1 % höher als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Die Arbeitslosenquote in Schleswig-Holstein liegt wie vor einem Jahr bei 7,4 Prozent. Im Februar betrug sich noch 7,6 Prozent. Bei den Kreisen liegt Stormarn bei aktuell 4,3 Prozent. Die höchste Quote verzeichnet Dithmarschen mit 8,6 Prozent. Bei den kreisfreien Städten hat Kiel mit 10,1 Prozent die niedrigste und Flensburg mit 11,8 Prozent die höchste Arbeitslosenquote. Ebenso hoch lag sie einen Monat zuvor. Die Stadt übernahm damit wieder die rote Laterne in Schleswig-Holstein. Somit zeichnet sich keine tendenzielle Besserung auf dem Arbeitsmarkt in Flensburg ab. Mehr über die Zahlen in Schleswig-Holstein unter: http://www.schleswig-holstein.de/Portal/DE/Startseite/ArchivPolitik/130328_ArbeitsmarktzahlenMaerz.html

Untenstehend dokumentieren wir die von der Arbeitsagentur für Arbeit Flensburg veröffentlichten Arbeitslosenzahlen für die Stadt Flensburg und die Kreise Nordfriesland und Schleswig-Flensburg. Den umfassenden Arbeitsmarktreport für den Agenturbezirk Flensburg mit den Vergleichszahlen vom Vorjahr gibt es hier: Arbeitsmarktreport _Agentur_März 2013  Dort gibt es auf Seite 9 auch die Erklärung und die Gesamtzahlen für die sog. Unterbeschäftigung oder verdeckte Arbeitslosigkeit.

Gleichzeitig gibt es in der zweiten Statistik die Zahlen des Jobcenter Flensburg für die Arbeitslosen bzw. Bedarfsgemeinschaften und Kunden im Rechtskreis des SGB II (Hartz IV oder ALG II) für die Stadt Flensburg. Diese sind erheblich angestiegen und damit auch das Armutsrisiko für die betroffenen Menschen.

Agenturbezirk Flensburg Arbeitslose März 2013

Flensburg ALG II März 2013

Flensburger Finanzausschuss beschließt Finanzierung der Kulturregion Sønderjylland-Schleswig

Grenzüberschreitende kulturelle Zusammenarbeit

(Pressemitteilung der Stadt Flensburg) Der Finanzausschuss der Stadt Flensburg hat in seiner Sitzung am 29.11.2012 die finanzielle Beteiligung Flensburgs an der Kulturregion Sønderjylland-Schleswig beschlossen. Damit unterstützt Flensburg ebenso wie die Nachbarkreise Nordfriesland und Schleswig-Flensburg die grenzüberschreitende Kulturregion mit einem Betrag von knapp 170.000 € für die Jahre von 2013 bis 2016.

Die zu Beginn des Jahres 2013 startende Kulturregion soll für eine bessere Sichtbarkeit des jeweiligen Kulturangebots auf der anderen Seite der Grenze sorgen, deutsch-dänische Kulturprojekte finanziell unterstützen und auch Ideen aus der Sonderburger Bewerbung als Kulturhauptstadt Europas aufgreifen und umsetzen.

Partner der Kulturregion sind die vier dänischen Kommunen Apenrade, Hadersleben, Sonderburg und Tondern sowie die Kreise Nordfriesland und Schleswig-Flensburg und die Stadt Flensburg. Das dänische Kulturministerium in Kopenhagen unterstützt die Kulturregion finanziell und auch Kulturministerin Anke Spoorendonk hat eine finanzielle Förderung durch das Land Schleswig-Holstein in Aussicht gestellt. Insgesamt steht damit ein Betrag von über 500.000 € pro Jahr für die grenzüberschreitende Arbeit der Kulturregion Sønderjylland-Schleswig zur Verfügung.

„Das ist eine wegweisende Entscheidung, die es uns ermöglicht, die erfolgreiche deutsch-dänische Zusammenarbeit im kulturellen Bereich weiter auszubauen. In der Region Sønderjylland-Schleswig startet die erste grenzüberschreitende Kulturregion Europas!“, freut sich Dr. Peter Schroeders, Leiter des Fachbereichs Entwicklung und Innovation bei der Stadt Flensburg. Der Vorsitzende des Kulturausschusses der Flensburger Ratsversammlung, Max Stark, begrüßt vor allem, „dass die gute Zusammenarbeit, die im Rahmen der Bewerbung Sonderburgs als Europäische Kulturhauptstadt etabliert wurde, nun in einem neue Rahmen fortgeführt werden kann“. „Das deutsch-dänische Grenzland ist eine spannende und kulturell vielfältige Region, von der wir gemeinsam profitieren können. In diesem Rahmen hat das Oberzentrum Flensburg auch eine gewisse Vorbildfunktion“, so Stark weiter.

Clemens Teschendorf, Pressestelle der Stadt Flensburg

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