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„VIACRUCIS MIGRANTE – Kreuzweg der Migrant_innen“ am 29. Juni in der Neustadt 12 in Flensburg

Filmvorführung in Anwesenheit des Regisseurs Hauke Lorenz:

Donnerstag, 29. Juni 19:00 – 21:00
Neustadt 12, Eingang Links, 24939 Flensburg

Eintritt frei!

Gemeinsam mit amnesty international hat die Missionszentrale der Franziskaner einen Film über die Situation von Migrantinnen und Migranten in Mexiko produziert, der im letzten Jahr bei den Filmfestspielen Schleswig Holstein seine Premiere feierte.

Nicht nur die Flucht über das Mittelmeer nach Europa ist lebensgefährlich, sondern auch eine Reise durch Mexiko in die USA kann tödlich enden. Der Dokumentarfilm „Viacrucis Migrante – Kreuzweg der Migrant_innen“ gibt Menschen auf dem beschwerlichen Weg ins „Gelobte Land“ eine Stimme.

„Viacrucis Migrante“ ist ein Dokumentarfilm über Männer, Frauen und Kinder, die vor den existenziell bedrohlichen Verhältnissen in ihren Heimatländern Honduras, El Salvador und Guatemala Richtung Norden fliehen. Sie begeben sich auf eine lebensgefährliche Reise mit ungewissem Ausgang. Kurz hinter der südmexikanischen Grenze finden sie eine Herberge mit Menschen, die ihnen dabei helfen wollen, das Martyrium der mindestens 1.700 Kilometer langen Reise Richtung USA zu überstehen

Schauen Sie den Trailer unter folgendem Link:
http://viacrucismigrante.com/

Die Film-Besprechung mit Daten zum Film auf der Seite des Film-Fest Schleswig-Holstein

Gastgeber: Amnesty International Mexiko und ZentralamerikaKoordinationsgruppe CASA

und Kunst Kulturbaustelle 8001 e. V.  

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„Verboten-Verfolgt-Vergessen“ – Filmdokumentation über politische Verfolgung in der Adenauer-Ära am 6.3.2013

Die Verfolgung der politischen Opposition in der Adenauerzeit – Film und Gespräch mit Zeitzeugen aus Schleswig-Holstein in der Kieler Pumpe

Mit Daniel Burkholz (Regisseur), Marianne und Günter Wilke (Zeitzeugen)

Verboten Verfolgt VergessenBereits kurz nach Ende des 2. Weltkriegs begann der Kalte Krieg. Vor diesem Hintergrund plante die Bundesregierung unter Kanzler Adenauer schon 1950 den Aufbau einer Armee. Gegen dieses Vorhaben gab es in der Bevölkerung große Proteste. Die Regierung Adenauer reagierte schnell. Innerhalb weniger Wochen wurde ein politisches Strafrecht eingeführt, das seine Wurzeln im Strafrecht der Nazizeit hatte. Alle BürgerInnen, die gegen die Wiederbewaffnung oder für die Wiedervereinigung waren, galten nun als StaatsfeindInnen. Ungefähr 200.000 Menschen wurden politisch verfolgt – häufig von Polizisten, Staatsanwälten oder Richtern, die ihr Handwerk noch in der Nazizeit gelernt hatten – und ca. 10.000 von ihnen zu teils langjährigen Gefängnisstrafen verurteilt. Oftmals wurde ihre Existenz zerstört. Der Film „Verboten-Verfolgt-Vergessen“ erzählt die Geschichte dieser Menschen.

Mittwoch, 6. März 18:30 Uhr
Komunales Kino Kiel, Koki, Pumpe
Haßstr. 22, 24103 Kiel

Mit Marianne und Günter Wilke sind Zeitzeugen und Betroffene aus Schleswig-Holstein anwesend. Nach dem Film besteht Gelegenheit eines anregenden Austausches.
Der Regiesseur Daniel Burkholz ist anwesend.

Eine gemeinsame Veranstaltung der Rosa Luxemburg Stiftung mit dem VVN BdA Schleswig-Holstein, Kiel und dem Kommunalen Kino. Mehr hierzu auch unter http://www.sh.rosalux.de/event/47702/verboten-verfolgt-vergessen.html

Zusätzliche Filminfos unter: http://www.roadside-dokumentarfilm.de/index.php?article_id=51

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