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Veranstaltungen des Kulturhofs Flensburg im Brasseriehof im September 2017

brasseriehof

Moin aus dem Kulturhof,

anbei ein buntes Programm für den September.

In diesem Monat gibt es z. B. in der Reihe „Flensburg ErLeben“ am Freitag, 22.9. einen Film zu sehen und am Freitag, 29.9. lesen Hans Werner Jezewski und Co-Autorin Martina Sahler aus ihrem neuen Buch „Die Tulpenkönigin“.

Die Landstreicher der Musikschule spielen am 8.9. um 17 Uhr ein weiteres Konzert. Und die Iranerinnen sind am 9.9. mit ihrem Café wieder aus der Sommerpause zurück.

Natürlich finden auch wie gewohnt das Alzheimer Klöncafé, das Café des Arabischen Kulturcafés und
die orientalischen Cafés am Donnerstag und Sonntag statt.

Schaut mal wieder vorbei, es ist für jeden etwas dabei!

Viele Grüße,

Ulrike & das Kulturhof-Team

Weitere Details zu den jeweiligen Veranstaltungen findet Ihr bei Facebook https://www.facebook.com/brasseriehof.cafe/events und auf der neuen Webseite des Kulturhofs https://www.kulturhof-flensburg.de/

Was ist der Kulturhof Flensburg e. V.?

Gegründet wurde unser Verein am 15.9.16 im Brasseriehof, wo seit Sommer 2015 die ersten Cafés (Familiennetzwerk „Mit uns für Alle“) stattfanden. Seit 28.2.17 ist er offiziell eingetragen und als gemeinnützig anerkannt. Wir fördern laut Satzung die Völkerverständigung und die Flensburger Stadtkultur. Bis dato haben wir 30 Mitglieder.

Was machen wir?

Jede/r kann bei uns ein Café ausrichten und seine Kultur vorstellen. In Flensburg gibt es Menschen aus ca. 130 Kulturen, sodass ein buntes Programm möglich ist. Bisher gab es im Brasseriehof-Café u. a. folgende Cafés: iranisch, syrisch-orientalisch, kurdisch, türkisch, mexikanisch, kamerunisch, ghanaisch. Wenn auch DU Deine Kultur in Form von köstlichen Speisen und mehr vorstellen möchtest, bist Du herzlich willkommen.

Neben den Cafés, die meist nachmittags stattfinden, veranstaltet der Verein auch Konzerte, bietet Lesungen, Themenabende mit Diskussionen und Ausstellungen an.

Ein besonderes Anliegen ist uns, für den Einbau eines behindertengerechten WCs zu sammeln. Insbesondere die Spenden aus den Hutkonzerten sind dafür vorgesehen.

Ebenso kann man bei uns dienstags nachmittags via die „Marktschwärmer“ bestelltes Gemüse abholen. Außerdem unterstützen wir ab dem Sommer das Projekt „Foodsharing“.

Aktuelle Termine befinden sich auf unserer Facebook-Seite Brasseriehof-Café https://www.facebook.com/brasseriehof.cafe/events und auf der Webseite des Kulturhofs https://www.kulturhof-flensburg.de/

Wir freuen uns über neue Mitglieder uns weitere spannende Veranstaltungen im Kulturhof Flensburg! Möchtest Du ab und an einen selbstgebackenen Kuchen spenden? Den Schaukasten monatlich gestalten oder die Räumlichkeiten sauber halten?

Dann schaue einfach mal während der Öffnungszeiten herein.

Kulturhof Flensburg e. V., im Brasseriehof, Große Straße 42 – 44, 24937 Flensburg

Wer in unserem Verein mitwirken möchte, wende sich bitte per Mail an Anja Werthebach: werthebach@posteo.de

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Das Demokratische Café in Flensburg am 8.2.2014 um 17 Uhr im Stadtteilhaus, Neustadt 12

Demokratisches Cafe I 8.2.2014

„In Transition 2.0“ – Café Zukunft in Flensburg und attac laden ein zu Film und Diskussion am 21.1.2014 im Stadtteilhaus, Neustadt 12

In TransitionMehr zum Film auch unter: http://www.intransitionmovie.com/

Das Demokratische Café am 27.10.2013 im Stadtteilhaus Neustadt, Flensburg

Das Demokratische Cafe ober Zeile

vorerst jeden 2. und 4. Sonntag im Monat. Eintritt frei, Kostenbeteiligung willkommen!

Nachdem es am 13. Oktober das erste und sehr diskussionsfreudige Treffen gegeben hat, laden die Initiatoren des Demokratischen Cafés wieder alle politisch Interessierten ganz herzlich zu einer neuen Gesprächsrunde ein

am Sonntag, den 27. Oktober 2013
um 15.00 Uhr im Stadtteilhaus
Neustadt 12, Flensburg

Diesmal ist angedacht, das Thema erst auf dem Treffen mit allen Beteiligten festzulegen. Angesichts der bundespolitischen Entwicklungen und ihrer möglichen Bedeutung nicht nur für die Menschen in Flensburg ist sicherlich wieder mit einer spannenden Debatte zu rechnen.

Veranstalter und V. i. S. d. P.:
Peter Walpurgis und Consorten
Tel.: 0461-24505

Das Demokratische Café: „Die Wahlen sind vorbei – wie weiter?“ am 13.10.2013 im Stadtteilhaus Neustadt, Flensburg

Das Demokratische Cafe ober Zeile

vorerst jeden 2. und 4. Sonntag im Monat. Eintritt frei, Kostenbeteiligung willkommen!

Wir starten

am Sonntag, den 13. Oktober 2013
um 15.00 Uhr im Stadtteilhaus
Neustadt 12, Flensburg:

Die Wahlen sind vorbei – wie weiter?

Was ist?

Was erwartet uns?

Was tun?

Das Ergebnis der Bundestagswahl und der Kommunalwahl in Flensburg stellen eine Herausforderung für die Demokratie dar.

  • Was droht uns möglicherweise in den nächsten Jahren?
  • Wie können wir im Rahmen bürgerschaftlicher Selbstorganisation Alternativen zur Politik der Blockparteien auch vor Ort entwickeln?
  • Wie kann politische Interessenvertretung jenseits der politischen Institutionen aussehen?
  • Demokratie selber machen?

Über diese Fragen wollen wir sprechen.

Hier geht´s zum Einladungsflyer (bitte weitergeben): Das Demokratische Café Flensburg 13.10.2013

Veranstalter und V. i. S. d. P.:
Peter Walpurgis und Consorten
Tel.: 0461-24505

Als Einstimmung auf die Debatte am 13.10. zwei aktuelle Beiträge von Silvio Duwe und Tomasz Konicz sowie ein AKOPOL-Beitrag zur Demokratie-Debatte im Hauptausschuss der Stadt Flensburg:

Wir haben da mal was vorbereitet

Silvio Duwe auf Telepolis am 02.10.2013

Noch bevor die Koalitionsverhandlungen begonnen haben, stellt die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft ihr Reformprogramm für die künftige Regierung vor

Die Regierungsbildung nach der Bundestagswahl könnte sich lange hinziehen. Für den Freitag hat Bundeskanzlerin Angela Merkel ein erstes Sondierungsgespräch mit der SPD vereinbart, am Montag folgt ein ähnliches Treffen mit den Grünen – Ausgang ungewiss. Der Entwurf eines künftigen Reformpakets liegt trotzdem schon vor. Es trägt den Titel „Chance 2020 – Mit sozialer Marktwirtschaft für ein gerechtes und leistungsfähiges Deutschland“ und stammt von der Initiative Neue Soziale Martkwirtschaft (INSM). Maßgeblich mitgeschrieben hat an dem Papier niemand geringeres als Gerhard Schröders (SPD) Ex-Superminister Wolfgang Clement (ehemals SPD). Weiterlesen unter: http://www.heise.de/tp/artikel/40/40014/1.html

Die Neue Mitte ist rechts

Tomasz Konicz auf Telepolis am 30.09.2013

Ein Überblick über die langfristigen Wandlungen des politischen Spektrums in Deutschland, die uns die kommenden vier schwarzen Jahre bescheren

41,5 Prozent für die CDU, die damit knapp an der absoluten Mehrheit vorbeischrammte – und die gab es zuletzt 1957 unter Adenauer.[1] Offensichtlich existiert in der Bundesrepublik derzeit eine Mehrheit rechts der viel beschworenen „Mitte“. Die deutsche Rechte hat bei den Bundestagswahlen einen fulminanten Wahlsieg errungen, der die CDU beinahe mit einer absoluten Mehrheit beglückte. Die Etablierung bayerischer Verhältnisse im Bund, also die Alleinherrschaft einer konservativen Partei, scheiterte an nur fünf Parlamentssitzen, die der Union hierzu fehlten. Weiterlesen unter: http://www.heise.de/tp/artikel/40/40005/1.html

Mehr zum Thema Demokratie in Flensburg auch in dem AKOPOL-Beitrag: Mehr Demokratie wagen? Flensburger Hauptausschuss debattiert über „Leitlinien zur Bürgerbeteiligung“ unter: https://akopol.wordpress.com/2013/09/27/mehr-demokratie-wagen-flensburger-hauptausschuss-debattiert-uber-leitlinien-zur-burgerbeteiligung/

Diskussionsveranstaltung zur Bundestagswahl: „Stimme abgeben? – Ungültig wählen? – Nicht wählen?“ am 15.9.2013 im Stadtteilhaus Neustadt, Flensburg

Cafe Zukunft 15.9.2013Die MitstreiterInnen des Café Zukunft in Flensburg laden alle interessierten BürgerInnen ein

am Sonntag, den 15.9.2013 um 15.00 Uhr
im Stadtteilhaus Neustadt
Neustadt 12, Flensburg

zum Austausch von Gedanken, Meinungen und Ideen.

Diskussionsleitung: Peter Walpurgis

Kommentar zur Veranstaltung von Jörg Pepmeyer:

Ist dieses System noch wählbar?

Kaum ein Bundestagswahlkampf der letzten Jahrzehnte ist so langeweilig gewesen, wie dieser. Das überaus peinliche, weichgespülte und quotenhaschende Fernseh-„Duell“ von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Herausforderer Peer Steinbrück offenbarte, dass die mögliche Neuauflage der Großen Koalition bereits schon längst vereinbart ist. Sicherlich kein Gewinn für die Demokratie und das politisch-repräsentative System in Deutschland. Mehr Mitbestimmung, die Stärkung der direkten Demokratie, mehr Volksentscheide und Bürgerbegehren, all das wird sicherlich nicht auf der Agenda der neuen Regierung der beiden Blockparteien stehen.

Folgt man den bisherigen Wahlprognosen und dem Szenario einer Großen Koalition, dürften SPD und CDU zudem deutlich mehr als zwei Drittel der Abgeordneten im Bundestag stellen, beste Voraussetzungen, um zusammen ohne Probleme Änderungen der Verfassung anzugehen. Die Rolle der Oppositionsparteien dürfte sich damit vor allem auf lautstarken Protest beschränken.

Programmtisch unterscheiden sich SPD und CDU mittlerweile nur noch wenig, stehen beide Seite an Seite, wenn es darum geht, vor allem die Lasten der europäischen Banken- und Finanzkrise vornehmlich den abhängig Beschäftigten, Rentnern und Erwerbslosen nicht nur in Deutschland aufzubürden. Andererseits sind die Vermögen der Reichen in den letzten Jahren wieder exorbitant angestiegen, während der Anteil der prekär beschäftigten ArbeitnehmerInnen und die Altersarmut in unserem Land ebenfalls dramatisch steigt. Das öffentliche Bildungs- und Erziehungssystem marode und unterfinanziert, das Gesundheitssystem und die öffentliche Infrastruktur  im Würgegriff des neoliberalen Privatisierungswahns und die Kommunen hochverschuldet. Und kaum Aussichten darauf, dass sich daran etwas grundsätzlich änderen wird.

Was soll man also wählen, wenn die beiden großen Parteien sich bereits schon stillschweigend geeinigt haben? Macht es dehalb Sinn kleinere Parteien in die Opposition zu wählen, nach dem Motto, dann ist jedenfalls jemand da, der „das Maul aufmacht“? Oder ist das gesamte politisch-parlamentarische System mit seinem Konzept der repräsentativen Demokratie in Deutschland am Ende und lediglich nur noch ein medial gehypter, politischer Budenzauber?Anders ausgedrückt, ist dieses System, sind die Parteien überhaupt noch wählbar? Und wie könnten zivilgesellschaftliche und demokratische Alternativen dazu aussehen? Welche Formen der politischen Selbstorganisation sollten dafür entwickelt werden, um auch als außerparlamentarische Opposition politisch handlungs- und mehrheitsfähiger zu werden?

Fragen, die sicherlich auch auf der Veranstaltung diskutiert werden sollten, um auch in den nächsten Jahren nicht lediglich seine Stimme an das „kleinere Übel“ abzugeben, oder sich rein defensiv politisch komplett zu verweigern, sondern sich aktiv in die Politik einzumischen.

Zur Einstimmung auf die Diskussion am nächsten Sonntag empfehle ich als Lesestoff das bereits in der Einladung zitierte Essay von Harald Welzer zum Ende des kleineren Übels und warum er nicht mehr wählen geht, einen Kommentar von Heribert Prantl zum Zustand der SPD und dann einen Aufsatz zur Zukunft Europas und seiner Demokratie im Zeichen der Finanz- und Wirtschaftskrise von Peter Bofinger, Jürgen Habermas und Julian Nida-Rümelin, sowie eine Replik von Oskar Lafontaine dazu und ein Beitrag von ihm zu neoliberalen Sprachregelungen und der neoliberalen Ideologie und ihrer Folgen für die politischen Diskurse in unserem Land.  Für die Diskussion am kommenden Sonntag wäre es besonders empfehlenswert, wenn man sich zumindest den sehr pointierten Beitrag von Harld Welzer auf jeden Fall durchliest

Jörg Pepmeyer

DER SPIEGEL 27. Mai 2013

ESSAY: Das Ende des kleineren Übels

Warum ich nicht mehr wähle

Von Harald Welzer

Der Nichtwähler hat keine gute Presse, ich weiß. In Deutschland zumal, das aus gleich zwei postdiktatorischen Gesellschaften zusammengesetzt ist, schauen mich die meisten Leute an wie einen Kinderschänder, wenn ich sage, dass ich nicht wählen will. Wie? Wo anderswo darum gekämpft wird, wählen zu dürfen? Wo wir wissen, was im 20. Jahrhundert geschehen ist? Nicht wählen geht gar nicht. Wählen ist Bürgerpflicht. Und wenn man schon nicht voller Überzeugung sein Kreuzchen bei CDUFDPSPDGRÜNELINKE machen kann, dann kann man doch wenigstens “das kleinere Übel” wählen, die am wenigsten Schlimmen, oder strategisch, so dass durch die Koalitionsmöglichkeitsarithmetik hinterher etwas herauskommt, was als kleineres Übel gelten kann. Weiterlesen unter: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-96238982.html

Süddeutsche Zeitung 10. August 2013

Die SPD – 100 Jahre nach August Bebel

Auf der Suche nach der verlorenen Zeit – Die SPD braucht eine Identität

Ein Kommentar von Heribert Prantl

August Bebel, der große Arbeiterführer, ging immer mit der Überzeugung zu Bett, dass es bis zur Revolution nur noch wenige Tage dauert. Das ist passé, Bebel ist 100 Jahre tot. Nicht passé ist die Idee, dass aus einer erschreckend ungerechten Gesellschaft wieder ein Land der guten Nachbarn werden muss. Nur gelingt es der SPD und Steinbrück nicht, diese Idee mit Leben zu füllen. Weiterlesen unter: http://www.sueddeutsche.de/politik/die-spd-jahre-nach-august-bebel-auf-der-suche-nach-der-verlorenen-zeit-1.1743492  

Und für die weitere, streitbare Diskussion und zum Thema Fassadendemokratie, die  Zukunft Europas und seiner Demokratie, neoliberale Sprachregelungen, Begriffe und Politik-Ideologien noch mal drei weitere und spannende Beiträge aus der Frankfurter Allgemeinen Zeitung:

Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 3. August 2012

Kurswechsel für Europa – Einspruch gegen die Fassadendemokratie

Von Peter Bofinger, Jürgen Habermas und Julian Nida-Rümelin

Ohne einen Strategiewechsel wird die Währungsunion nicht mehr lange überleben. Es bedarf eines neuen Kurses. Er muss die Rolle Europas im Rahmen der Weltpolitik definieren. Weiterlesen unter: http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/europas-zukunft/kurswechsel-fuer-europa-einspruch-gegen-die-fassadendemokratie-11842820.html

Frankfurter Allgemeine Zeitung  vom 22. November 2012

Europas Zukunft – Wartet nicht auf bessere Zeiten

Ein größerer europäischer Staat allein ist keine Lösung, wenn er den wahren Souverän aus den Augen verliert. Oskar Lafontaine antwortet auf den obigen FAZ-Beitrag von Peter Bofinger, Jürgen Habermas und Julian Nida-Rümelin und auf die Forderung nach einem europäischen Verfassungskonvent. Weiterlesen unter: http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/europas-zukunft/europas-zukunft-wartet-nicht-auf-bessere-zeiten-11967491.html

Die Langfassung von Lafontaines Beitrag „Europas Zukunft – Wartet nicht auf bessere Zeiten“ aus der FAZ vom 22.11.2012 gibt es unter dem Titel Europa beginnt zu Hause hier: 121130_Lafontaine_FAZ_Langfassung_Europa_beginnt_zu_Hause

Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 11. September 2012

Lafontaines Lektion Warum die Linke oft recht hat, es aber nur selten bekommt

Von Oskar Lafontaine

11.09.2012 ·  In der Krise müssten linke Ideen und Argumente den Diskurs bestimmen. Doch nach wie vor dominieren jene Begriffe und Ideologien, die uns ins Verderben geführt haben. Das liegt am strukturellen Ungleichgewicht der Öffentlichkeit. Doch auch das lässt sich ändern. Weiterlesen unter: http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/lafontaines-lektion-warum-die-linke-oft-recht-hat-es-aber-nur-selten-bekommt-11885411.html

Café Zukunft: Filmabend mit “Die Futur-Kreativen” und Serverumzug

Filmabend mit “Die Futur-Kreativen“
– Ein Film von Christoph Schwager aus Rendsburg
am Donnerstag, 22. November 2012
um 19 Uhr, Neustadt 12 in Flensburg

Filmabend "Die Futur-Kreativen"

Filmabend „Die Futur-Kreativen“

Sehr geehrte Freunde und Interessierte von Café Zukunft – Veranstaltungen zu aktuellen Themen,

wir laden alle herzlich ein, sich mit uns den Film “Die Futur-Kreativen” von Christoph Schwager aus Rendsburg, http://www.cschwager.de/, anzusehen.
Er behandelt darin Themen, die Café Zukunft wichtig sind, wie

Gemeingüter, Gemeinwohl-Ökonomie, bedingungsloses Grundeinkommen,
Postwachstums-Ökonomie, Landwirtschaft und Geld.

Im Anschluß an unsere Vorführung besteht die Möglichkeit zur Diskussion.

Der Eintritt ist frei.

Serverumzug:

Seit dem 18.11.2012 leitet http://www.cafezukunft.de/ zu diesem neu eingerichteten Server, wo ich WordPress aufgesetzt habe.
Die alten Seiten werde ich nach und nach von http://cafezukunft.co.de/ anpassen und übernehmen, soweit sie interessant sein könnten.

Viel Freude weiters beim Besuchen unserer Webseiten und unserer Veranstaltungen wünscht

Michael Malien, für Café Zukunft in Flensburg – Veranstaltungen zu aktuellen Themen

Für Café Zukunft in Flensburg stehen:

Michael Malien, cafezukunft@gmx.de, Tel. 046132953
und weitere Personen.

Für Café Zukunft in Husum steht:

Sigrid Saxen, sisax@web.de, Tel. 0484182510
http://nf.ehrenamt.ming.de/index.php?title=Politik:25:Cafe_Zukunft

Gemeinsamer Internetauftritt: http://cafezukunft.de

Facebook:

Die Facebookseite: https://www.facebook.com/pages/Caf%C3%A9-Zukunft/161128300597637
und die Flensburger Gruppe: https://www.facebook.com/groups/cafezukunft.flensburg/

Emailverteiler Flensburg:
verteiler%cafezukunft@gmx.de , öffentlich, d.h. „auch von außen an alle“

Veranstaltung des Café Zukunft mit Jörg Bergstedt am 28.2.2012 im KKI Flensburg: Freie Menschen in Freien Vereinbarungen – Grundlegungen für eine herrschaftsfreie Welt

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde und Interessierte der Veranstaltungen von Café Zukunft in Flensburg,
   
Café Zukunft – Veranstaltungen zu aktuellen Themen – bringt Ihnen und Euch die zehnte Veranstaltung:
Wir bieten einen Vortrag, eine Lesung und Diskussion mit dem schon einigen von uns bekannten Jörg Bergstedt, der bei uns am 28. Juni 2011 eine lebhafte Tonbilderschau hielt zu „Monsanto auf Deutsch – Seilschaften zwischen Behörden, Forschung und Gentechnikkonzernen“:
http://cafezukunft.co.de/cms/pages/flensburg/themen-archiv/gentechnik-seilschaften.php

Nun heisst es:
„Freie Menschen in Freien Vereinbarungen: Grundlegungen für eine herrschaftsfreie Welt“
Wann:
Donnerstag, 28. Februar 2012 um 20 Uhr 30
Wo:
KKI Laboratorium (2 Min. entfernt vom Nordertor)
Duburger Straße 14, Flensburg

Jörg Bergstedt zeigt die Grundlegungen für eine herrschaftsfreie Welt

Wie kann eine herrschaftsfreie Welt aussehen? Funktioniert „Anarchie“? Die Thesen und Ideen von „Freie Menschen in freien Vereinbarungen“ wollen verbinden, was bisher weit auseinander lag:

Die politische Debatte um eine gesellschaftliche Strukturen und eine Alltagspraxis von Autonomie und Kooperation. Die philosophische Idee der Selbstentfaltung des Menschen. Und naturwissenschaftliche Erkenntnisse von Evolution über Ökologie und die Physik der Materie bis zur Hirnforschung. So entsteht ein Modell einer dynamischen, selbstorganisierten Welt, in der die Menschen im Mittelpunkt stehen.

Fortschritt ist die Ausweitung von Möglichkeiten, zwischen denen sich alle frei entscheiden können – kommunikativ und kooperierend. Das Ergebnis ist nicht nur eine abstrakte Vision jenseits von Profitlogik, Verwertungszwang und Hierarchien. Sondern es zeigt, dass es ein Leben jenseits des Kapitalismus und all der anderen Herrschaftsstrukturen, die Gesellschaft und Alltag durchziehen, gibt und geben muss. Daraus lassen sich viele konkrete Zukünfte ableiten, von direkter Ökonomie statt Marktwirtschaft über eine Abschaffung von Patenten und Copyrights (freies Wissen für alle Menschen), gemeinsamem Reichtum an allen Ressourcen, emanzipatorischen Umweltschutz bis zu Alternativen zu Verboten, Strafen und überhaupt allen Kollektiventscheidungen, in denen ein selbsternanntes „alle“ für tatsächlich alle entscheidet.

Im Januar 2012 erschien ein Buch unter dem Titel „Freie Menschen in freien Vereinbarungen“. Es ist über www.aktionsversand.de.vu zu bestellen. Alle Texte mit noch mehr Zitaten auch unter www.herrschaftsfrei.de.vu

Plakat und Handzettel gibt es dort:
http://cafezukunft.co.de/cms/pages/flensburg/themen-archiv/freie-menschen-in-freien-vereinbarungen.php
Zu finden auch in Facebook: https://www.facebook.com/events/336031149769647/
Wir bitten um eine Kostenbeteiligung.
Der Eintritt ist frei.

Mit freundlichen Grüßen
Michael Malien

* Es wird gebeten die Ankündigung selbst zu verwerten oder an mögliche Interessenten weiterzugeben. *

Was ist „Café Zukunft“?
„Café Zukunft“ bietet Veranstaltungen zu aktuellen Themen, die uns alle angehen.
Wir sind eine politische Bildungsinitiative engagierter Buerger_innen in Flensburg.
Wir informieren und diskutieren problematische Themen aus Flensburg und rundum oeffentlich und kritisch.
Wir wollen herrschaftsfreie Basisdemokratie voranbringen.

Für das Café Zukunft Flensburg stehen:
Ursula Thomsen-Marwitz, utm-nord@online.de, Tel. 04613155521
Susanne Holm, su-holm@t-online.de, Tel. 04613155475
Peter Walpurgis, AB und Fax, Tel. 046124505
Michael Malien, cafezukunft@gmx.de, Tel. 046132953
Für das Café Zukunft Husum steht:
Sigrid Saxen, sisax@web.de, Tel. 0484182510
Gemeinsamer Internetauftritt: http://cafezukunft.de
Die Facebookseite: https://www.facebook.com/pages/Caf%C3%A9-Zukunft/161128300597637
und die Flensburger Gruppe: https://www.facebook.com/groups/cafezukunft.flensburg/

Café Zukunft und Prof. Dr. Frithjof Bergmann: „Wie wollen wir wirklich wirklich leben?“ am 19. Januar 2012 in Flensburg

Prof. Dr. Frithjof Bergmann stellt sein Konzept „Neue Arbeit Neue Kultur“ vor. Am Donnerstag, 19. Januar 2012 um 19 Uhr im Vortragsraum der VHS (neben der Stadtbibliothek) Flensburg Galerie III. Stock

Frithjof Bergmann, 1930 in Deutschland geboren, ist weltweit einer der großen Vordenker eines neuen Arbeitsbegriffs und ein gefragter Berater von Regierungen und großen Unternehmen, wirkt mit in konkreten Projekten in Detroit (USA), Österreich und Aachen.
Mit 19 Jahren wanderte er in die USA aus. Er promovierte in Princeton über den Philosophen Hegel und ist seit 1984 der Direktor des „Center for New Work“.

Welche Arbeit ist es, die ich wirklich, wirklich und von Herzen tun will?

Was ist es, was mich belebt und menschlich bereichert?

Dies sind Kernfragen von Prof. Frithjof Bergmann und damit wesentliche Fragestellungen in seinem Konzept „Neue Arbeit – Neue Kultur“.

Seit fast 30 Jahren verfolgt Prof. Frithjof Bergmann die unter dem Schlagwort „Neue Arbeit-Neue Kultur“ bekannt gewordene Idee eines anderen Umgangs mit der uns zur Verfügung stehenden Lebenszeit und den vorhandenen Ressourcen. Die Auseinandersetzung mit genau jenen neuen, veränderten Arbeitsformen – Arbeit, die man wirklich tun will, die Spaß macht, nachhaltig ist und die Regionalität fördert – , darum geht es in diesem Konzept.

„Was wir brauchen, ist eine von Grund auf neue Art die Arbeit zu verstehen, und zu organisieren. Wir müssen ganz und gar anders arbeiten als bisher. Wenn wir still stehen, werden wir ertrinken, und die Kluft zwischen Arm und Reich vergrößern, wenn wir mit Fantasie und Intelligenz reagieren, werden wir die Woge wie mit einem Surfbrett reiten, und sie wird uns heben, hoch wie wir noch nie zuvor waren. Anders ausgedrückt: wenn wir uns an das alte Arbeitsplatz-Arbeitssystem klammern, werden wir ersaufen.“ so die provokante Antwort von Frithjof Bergmann auf die vielen Fragen, die das heutige Arbeitssystem tagtäglich aufwirft und viele Menschen am Rande stehen lässt.

Die Existenz absichernde Lohnerwerbsarbeit wird zunehmend abgebaut, und wir befinden uns bereits in einem dramatischen Veränderungsprozess in der Arbeitswelt.

„Das ist keine Krise die schnell vorübergeht,“ so Frithjof Bergmann, “ sondern der Beginn einer neuen Epoche.“ Damit verknüpft sind Aufforderungen zum Wandel, dem sich die Politik und jede(r) Einzelne durchaus selbstbewusst stellen kann. Was heute noch utopisch wirkt, könnte schon in sehr kurzer Zeit Realität sein. „Neue Arbeit – Neue Kultur“ bietet einen Weg an, der zeigt, wohin wir uns entwickeln könnten. Dies bedeutet, mutig und verantwortungsvoll bestehende gesellschaftliche Strukturen zu verändern, um der zunehmenden Verarmung von Mensch und Region entgegenzuwirken. Es ist der Versuch einer neuen Wirtschaftsform, in der es nicht um Profit und Konkurrenz, sondern um die wahren menschlichen Bedürfnisse geht. Den Menschen in den Mittelpunkt stellen und das, was er „wirklich, wirklich arbeiten will“ – ist Ziel in dem Konzept von Prof. Frithjof Bergmann. „Nicht wir sollten der Arbeit dienen, sondern die Arbeit sollte uns dienen….“ (Frithjof Bergmann-2007).

Veranstalter:
Cafe Zukunft in Kooperation mit der VHS Kiel und der VHS Flensburg.
Schirmherrin: Stadt Flensburg
Moderation: Gerd Neuner, VHS Kiel.
Die Begrüßung wird Stadtpräsident Dr. Christian Dewanger vornehmen.

Cafe Zukunft, wer und was steht hinter diesem Namen?
Cafe Zukunft ist eine bürgerschaftlich engagierte Bildungsinitiative von Menschen aus Flensburg zu aktuellen Themen:
Peter Walpurgis, Dipl. Pädagoge und Rentner
Michael Malien, Administrator
Susanne Holm, Restaurantfachfrau, z.Z. beschäftigt in Dänemark
Ursula Thomsen-Marwitz, Trainerin für Demokratiekompetenz, NKE-SH
Mitgründerin Inge Aufenacker, uns zugewandt, aber aus gesundheitlichen Gründen leider nicht mehr aktiv.

Für das Team des Café Zukunft: Uschi Thomsen-Marwitz

Eine Linkliste: < tinyurl.com/7ofr8of >

Mehr zum Café Zukunft unter: www.cafezukunft.de

Café Zukunft zeigt „Die 4. Revolution“ am 10. Januar 2012 um 19.00 Uhr im Stadtteilhaus Flensburg

Die Energiekonzerne RWE, Vattenfall, EnBW und E. ON sind inzwischen zu politischen Machtfaktoren in Deutschland geworden.

Das klimafreundliche Erzeugen von bezahlbarem Strom liegt nicht in deren Interesse. Sie versorgen vorrangig ihre Aktionäre mit Geld.

Bewohner der Insel Samsø und der Halbinsel Thy in Nordjütland haben vorgemacht, dass es auch anders geht: bezahlbare, klimafreundliche und selbstverwaltete Energieerzeugung für alle. Der Film stellt u. a. das Beispiel auf Thy vor.

Im Internet: http://www.4-revolution.de/

Veranstalter: Café Zukunft mit Unterstützung der attac-Sektion Flensburg www.cafezukunft.de , cafezukunft@gmx.de

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