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Gottorfer Museumsinsel: Vortrag und Führung „Der Weg zum russischen Thron“ am 17.11.2019

Karl Peter Ulrich von Schleswig-Holstein-Gottorf – Foto gemeinfrei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Coronation_portrait_of_Peter_III_of_Russia_-1761.JPG

Sonntag, 17. November, 11 Uhr: Führung – Der Weg zum russischen Thron

Der Weg der Gottorfer zum Zarenthron begann 1725 mit der Heirat zwischen Herzog Karl Friedrich und Zarentochter Anna. Der einzige Spross aus dieser Ehe, der früh verwaiste Karl Peter Ulrich, wurde von seiner Tante, der kinderlosen Elisabeth Petrowna, an den Zarenhof geholt und bestieg als Peter III. 1762 den Zarenthron. Was das zur Folge hatte, warum die holsteinischen Besitzungen der Gottorfer fast drei Jahrzehnte von Russland aus regiert wurden und viele weitere interessante Details werden bei der wissenschaftlichen Sonntagsführung mit Dr. Alevtina Beyersdorf erläutert.

Anmeldung empfohlen unter 04621 813 222 oder service@landesmuseen.sh,  Kosten: 3 Euro zuzüglich Eintritt.

 

Landesmuseen Schleswig-Holstein
Schlossinsel 1 | Schloss Gottorf | 24837 Schleswig | +49(0)4621 – 813 222 |service@schloss-gottorf.de

Öffnungszeiten
März – Oktober: Di-Fr 10-17 Uhr | Sa-So 10-18 Uhr
November bis März: Di-Fr 10-16 Uhr | Sa-So 10-17 Uhr

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Vortrag auf Schloss Gottorf: „Köln – Handelszentrum im römischen Imperium“ am 12. November

Fortsetzung der Wintervortragsreihe am Dienstag, 12. November, 19 Uhr

Tief unter dem modernen Straßenpflaster haben sich in den von Grundwasser getränkten Schichten des antiken Rheinufers mächtige Eichenbohlen des 1. Jhs. n. Chr. erhalten © Römisch-Germanisches Museum der Stadt Köln

Die Wintervortragsreihe im Museum für Archäologie auf Schloss Gottorf bietet am Dienstag, 12. November, einen weiteren öffentlichen Abendvortrag an. Ab 19 Uhr berichtet Prof. Dr. Marcus Trier, Direktor des renommierten Römisch-Germanischen Museums in Köln, über die spektakulären Funde und Ergebnisse der umfangreichen Kölner Altstadtgrabungen, die ein neues Licht auf die Stadt als eines der wichtigsten Handelszentren des römischen Weltreiches werfen.

Seit der Gründung der Stadt kurz vor Christi Geburt hat Köln von seiner Lage am Rhein als einer der bedeutendsten Wasserstraßen Europas profitiert. Der antike Hafen war lange Zeit jedoch kaum erforscht. Erst Ausgrabungen beim Bau einer neuen U-Bahn-Linie haben vor einigen Jahren Licht ins Dunkel gebracht. Das Hafenbecken erwies sich als wahre Fundgrube: Fast zwei Millionen Artefakte zeugen vom Handel der antiken Stadt, die mit den vielen Landschaften des Imperium Romanum verknüpft war.

Die Veranstaltung ist Teil der Winter-Vortragsreihe des Museums für Archäologie. Sie steht unter dem Motto „Quantensprünge – wo die Archäologie Geschichte schrieb“. Der Eintritt ist frei.

Mit freundlicher Unterstützung des Fördervereins Archäologie Schloss Gottorf e.V. im Rahmen des Johanna-Mestorf-Kollegs.

 

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Flensburger Arbeitslosenquote im Oktober 2019 bei 8,1 % – Stadt übernimmt rote Laterne in Schleswig-Holstein

4.228 Menschen offiziell ohne Beschäftigung, 131 weniger als im Vormonat

Unterbeschäftigungsquote bei 11,0%: Tatsächlich 5.927 Erwerbslose ohne reguläres Beschäftigungsverhältnis

Flensburg hat von allen Kreisen und kreisfreien Städten in Schleswig-Holstein die höchste Arbeitslosenquote (Daten aus Schleswig-Holstein hier)

Über 70 Prozent der gemeldeten Arbeitslosen im Hartz IV-Bezug

Zahl der Flensburger SGB II-Regelleistungsberechtigten („Hartz IV“) sinkt um 72 auf 11.072 Personen

Arbeitsmarkt:

Im Stadtgebiet Flensburg sank die Zahl der Arbeitslosen nach Angaben der Agentur für Arbeit Flensburg im Berichtsmonat Oktober 2019 im Vergleich zum Vormonat um 131 oder -3,0 Prozent auf 4.228 Personen.

Im Vergleich zum Vorjahresmonat stieg die Zahl der Arbeitslosen um 176 (+4,3 Prozent).

Die offiziell gemeldete Arbeitslosenquote für den Oktober 2019 lag damit bei 8,1 Prozent (Vormonat 8,3 Prozent, Oktober 2018: 7,7 Prozent)

Entwicklung des Arbeitsmarktes im Agenturbezirk Flensburg

Arbeitslosenzahlen im Agenturbezirk Flensburg / Quelle: Agentur für Arbeit Flbg.

Arbeitslosigkeit in Flensburg nach Rechtskreisen:

• SGB III: 1.261 (-90 Personen) Anteil an allen Arbeitslosen = 29,8 Prozent, im Vergleich zum Vormonat – 6,7 Prozent, im Vergleich zum Vorjahresmonat  + 4,2 Prozent

• SGB II: 3.008  Personen, Anteil an allen Arbeitslosen = 70,2 Prozent, im Vergleich zum Vormonat – 41 Personen, – 1,4 Prozent, im Vergleich zum Vorjahresmonat + 125 Personen, + 4,4 Prozent

Siehe auch zu den obigen Zahlen, Daten und Tabellen: Der Arbeitsmarkt im Agenturbezirk Flensburg – Monatsbericht: Oktober 2019

Unterbeschäftigung: Tatsächliche Erwerbslosenquote in Flensburg bei 11,0 Prozent

Die genannten Arbeitslosenzahlen der Flensburger Arbeitsagentur beinhalten jedoch nicht die Menschen, die sich in der verdeckten Arbeitslosigkeit oder sog. „Unterbeschäftigung“ befinden. In der Unterbeschäftigung werden zusätzlich zu den registrierten Arbeitslosen auch die Personen abgebildet, die nicht als arbeitslos gelten, weil sie Teilnehmer an einer Maßnahme der Arbeitsmarktpolitik oder in einem arbeitsmarktbedingten Sonderstatus sind. Diese Personen werden zur Unterbeschäftigung gerechnet, weil sie für Menschen stehen, denen ein reguläres Beschäftigungsverhältnis fehlt.
Es wird unterstellt, dass ohne den Einsatz dieser Maßnahmen bzw. ohne die Zuweisung zu einem Sonderstatus die Arbeitslosigkeit entsprechend höher ausfallen würde. Mit dem Konzept der Unterbeschäftigung werden Defizite an regulärer Beschäftigung umfassender erfasst und realwirtschaftlich bedingte Einflüsse auf den Arbeitsmarkt besser erkannt. Dazu unten die Flensburger Zahlen.

Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung in der Stadt Flensburg: 5.927 Flensburger*innen ohne reguläres Beschäftigungsverhältnis

  Arbeitsmarkt im Überblick – Berichtsmonat September 2019 – Flensburg, Stadt

Ausgewählte Merkmale Aktueller Monat Veränderung zum Vorjahresmonat
Arbeitslose 4.228 176
Arbeitslose SGB III 1.261 51
Arbeitslose SGB II 2.967 125
Arbeitslosenquote 8,1 0,4
Arbeitslosenquote SGB III 2,4 0,1
Arbeitslosenquote SGB II 5,7 0,3
Gemeldete Arbeitsstellen 814 -61
Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit) 5.927 -59
Unterbeschäftigungsquote 11,0 -0,1

(Quelle: https://statistik.arbeitsagentur.de/Navigation/Statistik/Statistik-nach-Regionen/Politische-Gebietsstruktur/Schleswig-Holstein/Flensburg-Stadt-Nav.html )

Arbeitskräftenachfrage:

Freie Arbeitsstellen in Flensburg / Quelle: Agentur für Arbeit Flbg.

Die Nachfrage nach Personal in der Stadt Flensburg lag im Oktober leicht unter dem Niveau des Vorjahresmonats (-61 / -7,0 Prozent), zum Vormonat (-37 / -4,3 Prozent).

Im Oktober 2019 waren 814 Stellen gemeldet. Seit Jahresbeginn wurden dem gemeinsamen Arbeitgeberservice der Arbeitsagentur Flensburg und des Jobcenters Flensburg insgesamt 2.435 Stellen angezeigt.

Besonders hoch ist die Nachfrage nach Arbeitskräften bei den sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen, im Handel sowie im Gesundheits- und Sozialwesen.

Die Oktober-Zahlen des Jobcenter Flensburg

Die Zahl der Arbeitslosen im Rechtsbereich SGB II („Hartz IV“) sinkt um 41 auf 2.967 Personen
Die Zahl der SGB II-Bedarfsgemeinschaften sinkt um 63 auf 6.226
Die Zahl der Regelleistungsberechtigten (Hartz IV) sinkt um 72 auf 11.072 Personen

Das Jobcenter Flensburg betreute im Oktober 2019 2.967 arbeitslose Flensburger (Empfänger von Arbeitslosengeld II); das sind 41 Personen weniger als im Vormonat (-1,4%) und 125 Personen (+4,4%) mehr als im Vorjahresmonat.

Die Zahl der Bedarfsgemeinschaften sank im Oktober im Vergleich zum Vormonat um 63 (-1,0%) auf 6.226; im Vergleich zum Vorjahresmonat fiel die Zahl um 332 (-5,1%).

Die Zahl der Regelleistungsberechtigten sank im Vergleich zum Vormonat um 72 auf 11.072 (-0,6%), im Vergleich zum Vorjahresmonat fiel sie um 370 (-3,2%).

Weitere und ausführlichere Zahlen aus dem Arbeitsmarktreport der Agentur für Arbeit Flensburg vom Oktober 2019 für den Agenturbezirk und den Geschäftsstellenbereich Flensburg gibt es hier: Arbeitsmarktreport für_AA 119 Flensburg_201910

Schönrechnen der Arbeitslosenzahlen: Mehr zu den Zahlen der Arbeitslosen und nicht Arbeitslosen unter den erwerbsfähigen Empfängern der Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II) im Jahr 2019 bzw. 2018 gibt es hier:  http://www.sozialpolitik-aktuell.de/tl_files/sozialpolitik-aktuell/_Politikfelder/Sozialstaat/Datensammlung/PDF-Dateien/abbIII57.pdf

Zum politischen Streit um die Schönung der Arbeitslosenzahlen in Schleswig-Holstein auch ein Beitrag von Till H. Lorenz vom 3.10.2016 auf shz.de:
Arbeitsagentur in SH : So viele Menschen sind in Schleswig-Holstein wirklich arbeitslos
Tausende Erwerbslose werden aus der Statistik der Arbeitsagentur herausgerechnet – weil die Politik es so möchte.
unter: http://www.shz.de/deutschland-welt/wirtschaft/so-viele-menschen-sind-in-schleswig-holstein-wirklich-arbeitslos-id14995576.html

Zum Thema verdeckte Arbeitslosigkeit und „Stille Reserve“ ein Beitrag auf Spiegel-Online vom 01.03.2017: Statistiktricks – So wird die Arbeitslosigkeit schöngerechnet

Zeichnet die offizielle Statistik ein geschöntes Bild vom Arbeitsmarkt? Tatsächlich gelten viele nicht als arbeitslos, obwohl sie Arbeit suchen. Verschwiegen werden sie nicht – aber man muss nach ihnen suchen. Unter: http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/arbeitslosenstatistik-so-hoch-ist-die-verdeckte-arbeitslosigkeit-a-1133354.html

Ein Beitrag des ZDF vom 2.11.2017: Eine Million Arbeitslose mehr – Wie die Arbeitslosenzahl schöngerechnet wird

Der Arbeitsmarkt entwickelt sich freundlich. Seit Jahren sinkt die Zahl der Arbeitslosen. Doch viele Arbeitslose werden gar nicht mitgezählt. Unter https://www.zdf.de/nachrichten/heute/arbeitslose-wer-in-der-statistik-nicht-beruecksichtigt-wird-100.html

Und zum gleichen Thema ein Beitrag von correktiv.org vom 31. Mai 2017:

Warum eine Million Arbeitslose in der offiziellen Statistik nicht sichtbar sind
Die am Dienstag vorgestellte Arbeitslosenzahl ist um mindestens eine Million zu niedrig. Die geschönte Zahl kommt durch mehrere Gesetzesänderungen zu Stande. Sogar die Bundesagentur für Arbeit spricht sich für eine neue Berechnungsgrundlage aus, damit die offizielle Arbeitslosenzahl mehr der Wirklichkeit entspricht
https://correctiv.org/recherchen/arbeit/artikel/2017/05/31/zeit-fuer-die-echte-arbeitslosenzahl/

 

Gottorfer Museumsinsel: Führung durch die Weimar-Ausstellung am 2. November

Save the Date! Sonnabend, 2. November, 14 Uhr: Letzte Führung durch „Spannungsfeld Weimar. Kunst und Gesellschaft 1919-1933“

Führung durch die Weimar-Ausstellung © Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen

Einen Tag, bevor die große Weimar-Sonderausschau im Kreuzstall für immer schließt, findet eine letzte Führung durch die Ausstellung statt.

Sie greift die zentralen Themen der Weimarer Republik wie Kriegserfahrung und Revolution, rauschendes Nachtleben und soziales Elend, die Suche nach einer neuen Gesellschaft und nach neuen Formen der Kunst auf, widmet sich aber auch herausragenden Künstlerpersönlichkeiten wie George Grosz, Max Liebermann, Georg Tappert, Wenzel Hablik, Ernst Barlach und Käthe Kollwitz.

Anmeldung empfohlen unter 04621 813 222 oder service@landesmuseen.sh,  Kosten: 3 Euro zuzüglich Eintritt.

 

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November bis März: Di-Fr 10-16 Uhr | Sa-So 10-17 Uhr

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Gottorfer Museumsinsel: Veranstaltungsprogramm für November 2019

2. November, 14 Uhr: Letzte Führung durch „Spannungsfeld Weimar. Kunst und Gesellschaft 1919-1933“

Führung durch die Weimar-Ausstellung © Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen

Einen Tag, bevor die große Weimar-Sonderausschau im Kreuzstall für immer schließt, findet eine letzte Führung durch die Ausstellung statt.

Sie greift die zentralen Themen der Weimarer Republik wie Kriegserfahrung und Revolution, rauschendes Nachtleben und soziales Elend, die Suche nach einer neuen Gesellschaft und nach neuen Formen der Kunst auf, widmet sich aber auch herausragenden Künstlerpersönlichkeiten wie George Grosz, Max Liebermann, Georg Tappert, Wenzel Hablik, Ernst Barlach und Käthe Kollwitz.

Anmeldung empfohlen unter 04621 813 222 oder service@landesmuseen.sh,  Kosten: 3 Euro zuzüglich Eintritt.

Moorleichen © Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen

Sonntag, 3. November, 11 Uhr: Sonntagsführung – Moorleichen

Wer waren diese Menschen der Eisenzeit?

Bei der Führung dreht sich alles um das Geheimnis der 2000 Jahre alten Moorleichen: Wer waren diese Menschen? Wie sind sie dorthin gekommen? Was Forscher über das Moor wissen und warum die eisenzeitlichen Moorleichen so gut erhalten sind, ist Schwerpunkt des Rundganges.

Anmeldung empfohlen unter 04621 813 222 oder service@landesmuseen.sh,  Kosten: 3 Euro zuzüglich Eintritt.

Von Rittern und Burgen © Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen/ Holger Widera

Sonntag, 10. November, 11 Uhr: Familienführung – Von Rittern und Burgen. Ein spannender Rückblick ins Mittelalter

Mit Schwert und in glänzender Rüstung hoch zu Ross – so stellt man sich einen echten Ritter vor. Aber was genau ist ein Ritter und wohnte wirklich jeder Ritter in einer Burg? Der ritterliche Rundgang beantwortet alle Fragen. Im Anschluss können sich Kinder zum Ritter schlagen lassen.

Anmeldung empfohlen unter 04621 813 222 oder service@landesmuseen.sh,  Kosten: 3 Euro zuzüglich Eintritt.

Großeltern sind gemeinsam mit ihren Enkeln kreativ © Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen

Sonntag, 10. November, 11 Uhr: Malworkshop für Enkelkinder und Großeltern – Haus mit Garten gesucht

Es muss nicht immer ein Schloss sein – aber ein Platz für die ganze Familie. Umgeben von einem großen Garten zum Spielen und einer Ecke fürs Gemüse. Oder? In diesem zweistündigen Malkursus entwerfen Großeltern gemeinsam mit ihren Enkeln ihr Traumhaus. Und wie man ein Haus malt, das sehen entdecken sie in den Ausstellungen des Museums.

Anmeldung empfohlen unter 04621 813 222 oder service@landesmuseen.sh,  Kosten: Großeltern 12 Euro, Enkel (unter 18 Jahren) 4 Euro.

Dienstag, 12. November, 19 Uhr: Köln – Handelszentrum im römischen Imperium

Der Vortrag ist Teil der Wintervortragsreihe des Museums für Archäologie und steht unter dem Motto „Quantensprünge – wo die Archäologie Geschichte schrieb“. Referent ist Prof. Dr. Marcus Trier, Römisch-Germanisches Museum / Amt f. Archäologische Bodendenkmalpflege, Köln.

Anmeldung ist nicht erforderlich, Eintritt ist frei.

Mittwoch, 13. November, 18 Uhr: Hinter den Kulissen der Forschung –

Fundstück in der Werkstatt der archäologisch-zoologischen Arbeitsgruppe © Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen

Tierknochenanalyse mit Dr. Ulrich Schmölcke

Wie groß wurden die ausgestorbenen Auerochsen? Kannten die Wikinger von Haithabu bereits Dackel? Lebten früher wirklich Pelikane in Schleswig-Holstein?

Diese und andere Fragen werden bei der Feierabendführung mit Dr. Ulrich Schmölcke, Wissenschaftler am Zentrum für Baltische und Skandinavische Archäologie (ZBSA), beantwortet. Außerdem gibt es einen Einblick hinter die Kulissen des archäozoologischen Labors mit seiner großen Sammlung aus tausenden Tierskeletten.

Anmeldung empfohlen unter 04621 813 222 oder service@landesmuseen.sh,  Kosten: 10 Euro (inkl. Begrüßungsgetränk)

Sonntag, 17. November, 11 Uhr: Führung – Der Weg zum russischen Thron

Der Weg der Gottorfer zum Zarenthron begann 1725 mit der Heirat zwischen Herzog Karl Friedrich und Zarentochter Anna. Der einzige Spross aus dieser Ehe, der früh verwaiste Karl Peter Ulrich, wurde von seiner Tante, der kinderlosen Elisabeth Petrowna, an den Zarenhof geholt und bestieg als Peter III. 1762 den Zarenthron. Was das zur Folge hatte, warum die holsteinischen Besitzungen der Gottorfer fast drei Jahrzehnte von Russland aus regiert wurden und viele weitere interessante Details werden bei der wissenschaftlichen Sonntagsführung mit Dr. Alevtina Beyersdorf erläutert.

Anmeldung empfohlen unter 04621 813 222 oder service@landesmuseen.sh,  Kosten: 3 Euro zuzüglich Eintritt.

Sonntag, 24. November, 11 Uhr: Familienführung – Fiete & Freunde auf Schatzsuche. Schlossdrache bittet um Hilfe

Kinder und Eltern helfen dem kleinen Schlossdrachen Fiete seinen verlorenen Schatz wiederzufinden. Fiete hat für seine Helfer allerlei Geschichten parat, die vom Schlossalltag von vor 350 Jahren erzählen. Ob der Schatz wohl gefunden wird? Eine Belohnung ist den Findern sicher!

Anmeldung empfohlen unter 04621 813 222 oder service@landesmuseen.sh,  Kosten: 3 Euro zuzüglich Eintritt.

Weihnachtliche Grüße © Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen

Donnerstag, 28. November/ 5. Dezember, jeweils 14.30 Uhr: Kunstworkshop – Winterliche Grüße

Viele Künstler haben private Briefe geschrieben und Postkarten verschickt – an die Familie, an Kollegen, zu bestimmten Anlässen. Die Teilnehmer dieses Kurses tun es ihnen gleich. Sie gestalten mit verschiedenen Techniken – Collage, Druck, Zeichnung und Malerei – Briefköpfe und Postkarten. Und natürlich wird dabei auch an die Weihnachtspost gedacht. Zuhause können diese individuellen kleinen Werke dann mit persönlichen Zeilen versehen werden. Bei diesem Angebot handelt es sich um einen zweitägigen Workshop, der am 28. November und 5. Dezember jeweils von 14.30 bis 17 Uhr stattfindet. Die Termine sind nicht einzeln buchbar.

Anmeldung empfohlen unter 04621 813 222 oder service@landesmuseen.sh,  Kosten: 30 Euro.

Die Wichtel sind los © Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen/Holger Widera

Sonnabend, 30. November, 11 bis 13 Uhr: Adventsprogramm zum Mitmachen für Kinder – Die Wichtel sind los

An ihren roten Zipfelmützen und weiten Umhängen sind die Weihnachtswichtel zu erkennen, wenn sie auf leisen Wichtelsohlen durch die Gänge des Schlosses schleichen. Auf ihrem Weg durch die prächtigen Säle kommen sie Geheimnissen auf die Spur, probieren spannende Spiele aus und lassen es sogar im Hirschsaal schneien! Abgerundet wird der Nachmittag mit Kakao, Keksen und weihnachtlichen Geschichten im historischen Gewölbekeller. Empfohlen für Kinder im Alter von 6 bis 10 Jahren.

Anmeldung empfohlen unter 04621 813 222 oder service@landesmuseen.sh,  Kosten: 6 Euro zuzüglich Eintritt.

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Schlossinsel 1 | Schloss Gottorf | 24837 Schleswig | +49(0)4621 – 813 222 |service@schloss-gottorf.de

Öffnungszeiten
März – Oktober: Di-Fr 10-17 Uhr | Sa-So 10-18 Uhr
November bis März: Di-Fr 10-16 Uhr | Sa-So 10-17 Uhr

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Gottorfer Museumsinsel: Vortrag „Masterplan Schloss Gottorf“ am 29. Oktober

Dienstag, 29. Oktober, 18.30 Uhr: Vortrag – Masterplan Schloss Gottorf. Kultur braucht Modernisierung

Als Schloss Gottorf vor 70 Jahren zum Museum wurde, war der Bau zuvor mehr als ein Jahrhundert lang Kaserne gewesen. In den vergangenen Jahrzehnten wurden etliche Bausünden der Kasernenzeit rückgängig gemacht. Die Wiederherstellung des Herzoglichen Schlosses wird durch den Masterplan fortgesetzt. Der moderne Anbau zielt auf die aktuelle Bestimmung des Schlosses ab: ein für alle Bürger offenes Museum.

Anmeldung nicht erforderlich, Eintritt ist frei, Vortragssaal von Schloss Gottorf.

 

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Gottorfer Museumsinsel: Führung „Moorfunde und Moorleichen“ am 27. Oktober

Sonntag, 27. Oktober, 11 Uhr: Führung – Moorfunde und Moorleichen. Opferplätze aus der Eisenzeit

Warum haben Archäologen im Thorsberger und Nydamer Moor nur zerstörte eisenzeitlichen Waffen sowie Luxusgüter einer kriegerischen Elite gefunden? Dienen sie als stumme Zeugen im Moor? Und warum haben sich die ca. 2000 Jahre alten Moorleichen so gut erhalten ? Diesen und anderen Fragen geht die Führung durch die Eisenzeit auf den Grund.

Abbildung: Gesichtsmaske aus dem Thorsberger Moor © Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen

 

 

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Gottorfer Museumsinsel: After-Work-Führung „Weimar und die Goldenen Zwanziger“ am 24. Oktober

Donnerstag, 24. Oktober, 18 Uhr:

Die 1920er Jahre, eine Zeit des kulturellen und wirtschaftlichen Aufschwungs, von neuen Freiheiten und pulsierendem Nachtleben – vor allem in Großstädten wie Berlin. Aber war diese Zeit tatsächlich so „golden“? Kuratorin Thekla Hansen begibt sich mit den Besucherinnen und Besuchern auf die Spuren des Mythos „Goldene Zwanziger“ und wird das Spannungsfeld dieser Epoche entdecken.

Anmeldung empfohlen unter 04621 813 222 oder service@landesmuseen.sh, Kosten: 10 Euro

Abbildung: Hans Baluschek, Straßendirne, 1921, Lithographie © Kunststiftung Dr. Hans-Joachim und Elisabeth Bönsch

 

 

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November bis März: Di-Fr 10-16 Uhr | Sa-So 10-17 Uhr

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Gottorfer Museumsinsel: Führung durch die Sonderausstellung „Olde – Impressionist des Nordens“ am 20. Oktober

Landschaft mit Kühen (Kühe unter Pappeln), 1916, Öl auf Leinwand © Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen

Sonntag, 20. Oktober, 14 Uhr:

Licht, Luft und lockere Malerei – wenn es um den deutschen Impressionismus geht, fällt meist der Name Max Liebermann. Bis heute immer noch eher unbekannt hingegen ist ein Künstler aus Schleswig-Holstein, der diese Stilrichtung in Frankreich kennen gelernt und mit in die Heimat gebracht hat. Hans Olde der Ältere, 1855 als einziger Sohn eines Gutsbesitzers geboren, gilt als der herausragende Vertreter des neuen Stils in Schleswig-Holstein. Doch seine Bedeutung geht weit über Norddeutschland hinaus – zusammen mit Kollegen ist er eine treibende Kraft für die deutsche Sezessionsbewegung und die künstlerische Modernität während der Kaiserzeit. In einer großen Ausstellung auf Schloss Gottorf erfährt der Impressionist des Nordens nun erstmals eine umfassende Würdigung.

Anmeldung empfohlen unter 04621 813 222 oder service@landesmuseen.sh,  Kosten: 3 Euro zuzüglich Eintritt.

 

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November bis März: Di-Fr 10-16 Uhr | Sa-So 10-17 Uhr

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Gottorfer Museumsinsel: Führung „Fayencen aus dem Ostseeraum“ am 13. Oktober

Sonntag, 13. Oktober, 11 Uhr:

Fayence aus dem Ostseeraum © Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen

Die cremig-weiß glasierten und fein bemalten Keramiken waren während des 18. Jahrhunderts in ganz Europa beliebt. Wer sich das wesentlich kostspieligere Porzellan nicht leisten konnte, erwarb für die repräsentative Ausstattung seiner Tafel und Wohnräume die Fayence, die im Dekor dem Porzellan täuschend ähnlich sieht. Die Gottorfer Fayencen zeigen das ganze Spektrum an Formen, Farben und Mustern: es reicht von prächtigem Tafelgeschirr über aufwendig gestaltete Teetische und Wandfontänen bis hin zu kuriosen Objekten wie Punschterrinen in Form von Bischofsmützen und Schiffsrümpfen.

Anmeldung empfohlen unter 04621 813 222 oder service@landesmuseen.sh,  Kosten: 3 Euro zuzüglich Eintritt.

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März – Oktober: Di-Fr 10-17 Uhr | Sa-So 10-18 Uhr
November bis März: Di-Fr 10-16 Uhr | Sa-So 10-17 Uhr

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