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Knudsborg-Zufahrt: Stadt Flensburg meldet Einigung mit Knudsgilde

Kritikpunkte von LINKE-Ratsfrau Gabi Ritter wurden nicht ausgeräumt

Gaststättenbetreiberin Ute Johannsen nimmt Stellung

Ein Beitrag von Jörg Pepmeyer

Im Konflikt um die neue Knudsborg-Zufahrt am Munketoft-Hang ist es nach Angaben der Stadt Flensburg zu einer Einigung gekommen. Dazu gleich mehr in einer Pressemeldung der Stadt vom 1. August. Anschließend daran noch eine Stellungnahme von Ute Johannsen, Gaststättenbetreiberin der Knudsburg.

Zur Erinnerung:  Angesichts des offenbar illegalen Baus einer neuen Zufahrt zur Knudsborg und massiven Eingriffs in die geschützte Hangfläche am Munketoft hatte die LINKE-Ratsfrau Gabi Ritter die Stadt und die Knudsgilde scharf kritisiert. Dazu erschien gestern ein AKOPOL-Beitrag: Abholzungen an der Knudsborg: Scharfer Protest von LINKE-Ratsfrau Gabi Ritter nachzulesen unter: https://akopol.wordpress.com/2019/07/31/abholzungen-an-der-knudsborg-scharfer-protest-von-linke-ratsfrau-gabi-ritter/

Die umstrittene Knudsborg-Zufahrt am Munketoft-Hang

Gabi Ritters Kritik traf wohl derartig in´s Schwarze, dass sich die Stadt Flensburg genötigt sah, wenige Stunden nach Erscheinen des AKOPOL-Beitrages eine Pressemitteilung an die Flensburger Redaktionen zu schicken, in der sie der Knudsgilde Vertragsbruch vorwarf und Sanktionen androhte. Gleichzeitig verhängte sie wegen der „Beschädigung von geschützten Bäumen“ ein Bußgeld, über dessen Höhe die Stadt allerdings keine Angabe machte. Dazu auch der AKOPOL Beitrag von gestern: Knudsborg-Zufahrt: Stadt Flensburg reagiert auf öffentliche Kritik von LINKE-Ratsfrau Gabi Ritter nachzulesen unter: https://akopol.wordpress.com/2019/07/31/knudsborg-zufahrt-stadt-flensburg-reagiert-auf-oeffentliche-kritik-von-linke-ratsfrau-gabi-ritter/

In einem Kommentar zu diesem Beitrag und der gestrigen Pressemeldung der Stadt hatte Gabi Ritter kritisch angemerkt:

„Die Stadt hätte die Änderung des B-Planes durchführen müssen. Sie ist, nach eigener Aussage von Oktober 18, nachzulesen beim SHZ, zwingend notwendig. Warum hat sie das nicht getan?
2. Es ist doch wohl ganz selbstverständlich, dass sich eine Stadtverwaltung die Pläne für eine Baumaßnahme zur Genehmigung vorlegen lässt, statt sich vom Ergebnis überraschen zu lassen. Warum hat sie darauf verzichtet?
3. warum ein mehrjähriger Pachtvertrag? Die Bauarbeiten der Stadtwerke werden sicher bald beendet sein.
Die vorliegende Erklärung der Oberbürgermeisterin ist mehr als dünn!“

Zu den von Gabi Ritter aufgeführten Punkten und kritischen Fragen hat die Stadt Flensburg bisher jedoch nicht öffentlich Stellung bezogen. Stattdessen vermeldet sie nun eine Einigung mit der Knudsgilde, bei der die Knudsgilde das verhängte Bußgeld akzeptiert und verspricht, die Zufahrt baulich so herzurichten, dass sie den mit der Stadt vereinbarten Bedingungen entspricht. Von einem Rückbau der Zufahrt nach Ende der Bauarbeiten der Stadtwerke am Munketoft und der Wiederherstellung und Begrünung des als Ausgleichsfläche geschützten Hangs ist interessanterweise jedoch keine Rede, obwol es in der gestrigen Pressemitteilung der Stadt noch hieß: „Die Oberbürgermeisterin lässt in diesem Zusammenhang auch die Möglichkeit des Rückbaus prüfen.“ Insofern lässt die untenstehende Erklärung der Stadt weiterhin viele Fragen offen.

Pressemitteilung von Donnerstag, 1. August 2019, Stadt Flensburg:

Einigendes Gespräch über Not-Zufahrt zur Knudsborg

Flensburg. Zu einem am Ende versöhnlichen Gespräch kam heute Oberbürgermeisterin Simone Lange mit Gerd Pickardt und Glen Dierking von der St. Knudsgilde zusammen. Anlass des Gespräches war die öffentliche Diskussion um den Bau einer Zufahrt zur Knudsborg.
In diesem Gespräch, an dem auch die Justitiarin der Stadt teilnahm, kam man gemeinsam zu dem Ergebnis, dass es sich bei der jetzt neu gebauten Zufahrt zur Knudsborg lediglich um eine provisorische Einrichtung handelt. Herr Pickardt versicherte, dass diese Zufahrt baulich noch nicht fertiggestellt sei und am Ende selbstverständlich den mit der Stadt vereinbarten Bedingungen entsprechen werde. Er räumte ein, dass im Rahmen der Baumaßnahme Bäume beschädigt worden seien und die Knudsgilde das von der Stadt dafür verhängte Bußgeld akzeptiere.
Sehr zufrieden mit dem Ergebnis des Gespräches ist Oberbürgermeisterin Simone Lange: „Es hat sich wieder gezeigt, dass es sich lohnt miteinander zu reden. Ich freue mich, dass die provisorische Zufahrt so fertig gestellt wird, wie wir es vereinbart hatten, zumal sie ja auch als Baustellenzufahrt für die Arbeiten am Hillig-Water-Gang genutzt werden kann.“

Gaststättenbetreiberin Ute Johannsen nimmt Stellung

Ute Johannsen, Gaststättenbetreiberin der Knudsborg, hat zu dem Streit um die Zufahrt in der Flensburger Facebookgruppe Flensburg Ahoi ⚓ schönste Stadt im Norden am 2.8.2019 einen Kommentar veröffentlicht, der zu einer differenzierteren Betrachtungsweise des Konflikts einlädt.

„Bevor jetzt gleich alle über mich herfallen, möchte ich jeden bitten meinen Beitrag zu Ende zu lesen. Der Plan einer Notauffahrt für das Gelände der Knudsborg ist entstanden, weil mittlerweile seit einem Jahr die Straße Munketoft immer wieder von der einen oder anderen Seite nicht befahrbar war – oder sogar ganz gesperrt wurde. Dadurch wurde das Grundstück der Knudsborg über viele Wochen völlig vom Verkehr abgeschnitten. Alleine jetzt ruht die Baustelle am Hillig-Water-Gang seit nunmehr 5 Wochen …. man wartet auf Ersatzteile, heißt es. Vielleicht sind Fehler bei der Umsetzung der Notauffahrt durch die Gilde gemacht worden. Darüber möchte ich mir hier kein Urteil erlauben, da ich nicht in den Details stecke. Ich kann aber deutlich für die Gilde sprechen, wenn es um das Thema Baumpflege und Erhaltung geht. Das gesamt Grundstück und der dort befindliche alte Baumbestand sind erfasst und katalogisiert und es wird von Seiten der Gilde seit Jahren eine Menge getan und investiert, um die dortigen Bäume zu erhalten (teilweise alte Kastanien, die in den letzten Jahren unter Krankheiten leiden). Es wird wirklich viel gemacht um den Baumbestand zu erhalten. Der Bereich , auf dem jetzt die Notausfahrt gebaut wurde, war ein kleines Stück mit jungen Bäumen, die auf einer Art ehemaliger „Müllkippe“ vom obigen Hang standen. Wer mag, kann ja mal in das Grünland rechts der Auffahrt gehen und sich etwas genauer dort umsehen. Auswaschungen bei Regen, besonders im Bereich des kleinen Ganges oberhalb der Knudsborg sind seit Jahren ein Problem, das bisher leider niemanden interessiert hat.“

Mehr zum Thema:

AKOPOL-Beitrag vom 31.07.2019: Knudsborg-Zufahrt: Stadt Flensburg reagiert auf öffentliche Kritik von LINKE-Ratsfrau Gabi Ritter – „Wenn die Knudsbrüder daneben schießen, …“
unter: https://akopol.wordpress.com/2019/07/31/knudsborg-zufahrt-stadt-flensburg-reagiert-auf-oeffentliche-kritik-von-linke-ratsfrau-gabi-ritter/

AKOPOL-Beitrag vom 31.07.2019: Abholzungen an der Knudsborg: Scharfer Protest von LINKE-Ratsfrau Gabi Ritter
unter: https://akopol.wordpress.com/2019/07/31/abholzungen-an-der-knudsborg-scharfer-protest-von-linke-ratsfrau-gabi-ritter/

 

 

 

Knudsborg-Zufahrt: Stadt Flensburg reagiert auf öffentliche Kritik von LINKE-Ratsfrau Gabi Ritter

„Wenn die Knudsbrüder daneben schießen, …“

Mit geradezu atemberaubenden Tempo hat die Stadt Flensburg auf die Kritk von LINKE-Ratsfrau Gabi Ritter reagiert. Die hatte angesichts des offenbar illegalen Baus einer neuen Zufahrt zur Knudsborg am Munketoft-Hang die Stadt und die Knudsgilde scharf kritisiert. Dazu erschien gestern am frühen Nachmittag ein AKOPOL-Beitrag: Abholzungen an der Knudsborg: Scharfer Protest von LINKE-Ratsfrau Gabi Ritter nachzulesen unter: https://akopol.wordpress.com/2019/07/31/abholzungen-an-der-knudsborg-scharfer-protest-von-linke-ratsfrau-gabi-ritter/

Gabi Ritters Kritik traf wohl derartig in´s Schwarze, dass sich die Stadt Flensburg genötigt sah, wenige Stunden später eine Pressemitteilung an die Flensburger Redaktionen zu schicken.  Die dokumentieren wir nun untenstehend:

Pressemitteilung von Mittwoch, 31. Juli 2019, 16:13,
Stadt Flensburg:

Wenn die Knudsbrüder daneben schießen, …

Die umstrittene Knudsborg-Zufahrt am Munketoft-Hang

Flensburg. Leider voll daneben geschossen hat die Knudsgilde mit ihrer neu angelegten Zufahrt an der Knudsborg. Entgegen dem mit der Stadt abgeschlossenen Vertrag über die Einrichtung einer temporären Not-Zufahrt für die Zeit, in der die eigentliche Zufahrt durch Bauarbeiten gesperrt ist, ist eine neue Zufahrt gebaut worden, die die vertraglich fest vereinbarte Breite von 5 Metern deutlich überschreitet und den Schutz und die Sicherung bestimmter Bäume missachtet.

Bei den Vertragsberatungen wurde für diesen Eingriff in die bestehende Hangsituation der aus der Medizin bekannte Begriff minimal-invasiv benutzt, der in diesem Sinne bedeutet sollte, die notwendige Maßnahme so klein und mit dem geringstmöglichen Schaden wie möglich durchzuführen. Leider sieht das Ergebnis jetzt ganz anders aus.

Wegen Beschädigung von geschützten Bäumen wurden jetzt Bußgelder von der Unteren Naturschutzbehörde verhängt. Da wird die Gildekasse herhalten müssen.
Die Kommunalen Immobilien als Eigentümer des Grundstücks prüfen zur Zeit den genauen Sachverhalt und werden das Thema dann dem Verwaltungsvorstand vorlegen. Die Oberbürgermeisterin lässt in diesem Zusammenhang auch die Möglichkeit des Rückbaus prüfen.

Oberbürgermeisterin Simone Lange: „Wir sind der Knudsgilde wirklich weit entgegengekommen, um diese temporäre Not-Zufahrt und einen Zugang zur Knudsborg überhaupt zu ermöglichen. Dabei hatten wir natürlich die wirtschaftliche Situation des Betreibers im Auge. Wir waren aber im Wesentlichen davon geleitet, Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, den Zugang zur Knudsborg zu ermöglichen. Ich finde es sehr bedauerlich, dass das Nichteinhalten der Vereinbarungen jetzt zu dieser Situation geführt hat.“

Dazu der Kommentar von Gabi Ritter:

1. Die Stadt hätte die Änderung des B-Planes durchführen müssen. Sie ist, nach eigener Aussage von Oktober 18, nachzulesen beim SHZ, zwingend notwendig. Warum hat sie das nicht getan?
2. Es ist doch wohl ganz selbstverständlich, dass sich eine Stadtverwaltung die Pläne für eine Baumaßnahme zur Genehmigung vorlegen lässt, statt sich vom Ergebnis überraschen zu lassen. Warum hat sie darauf verzichtet?
3. warum ein mehrjähriger Pachtvertrag? Die Bauarbeiten der Stadtwerke werden sicher bald beendet sein.
Die vorliegende Erklärung der Oberbürgermeisterin ist mehr als dünn!

Nachtrag: Gaststättenbetreiberin Ute Johannsen nimmt Stellung

Ute Johannsen, Gaststättenbetreiberin der Knudsborg, hat zu dem Streit um die Zufahrt in der Flensburger Facebookgruppe Flensburg Ahoi ⚓ schönste Stadt im Norden am 2.8.2019 einen Kommentar veröffentlicht, der zu einer differenzierteren Betrachtungsweise des Konflikts einlädt.

„Bevor jetzt gleich alle über mich herfallen, möchte ich jeden bitten meinen Beitrag zu Ende zu lesen. Der Plan einer Notauffahrt für das Gelände der Knudsborg ist entstanden, weil mittlerweile seit einem Jahr die Straße Munketoft immer wieder von der einen oder anderen Seite nicht befahrbar war – oder sogar ganz gesperrt wurde. Dadurch wurde das Grundstück der Knudsborg über viele Wochen völlig vom Verkehr abgeschnitten. Alleine jetzt ruht die Baustelle am Hillig-Water-Gang seit nunmehr 5 Wochen …. man wartet auf Ersatzteile, heißt es. Vielleicht sind Fehler bei der Umsetzung der Notauffahrt durch die Gilde gemacht worden. Darüber möchte ich mir hier kein Urteil erlauben, da ich nicht in den Details stecke. Ich kann aber deutlich für die Gilde sprechen, wenn es um das Thema Baumpflege und Erhaltung geht. Das gesamt Grundstück und der dort befindliche alte Baumbestand sind erfasst und katalogisiert und es wird von Seiten der Gilde seit Jahren eine Menge getan und investiert, um die dortigen Bäume zu erhalten (teilweise alte Kastanien, die in den letzten Jahren unter Krankheiten leiden). Es wird wirklich viel gemacht um den Baumbestand zu erhalten. Der Bereich , auf dem jetzt die Notausfahrt gebaut wurde, war ein kleines Stück mit jungen Bäumen, die auf einer Art ehemaliger „Müllkippe“ vom obigen Hang standen. Wer mag, kann ja mal in das Grünland rechts der Auffahrt gehen und sich etwas genauer dort umsehen. Auswaschungen bei Regen, besonders im Bereich des kleinen Ganges oberhalb der Knudsborg sind seit Jahren ein Problem, das bisher leider niemanden interessiert hat.“

 

Mehr zum Thema:

AKOPOL-Beitrag vom 1.8.2019: Knudsborg-Zufahrt: Stadt Flensburg meldet Einigung mit Knudsgilde
unter: https://akopol.wordpress.com/2019/08/01/knudsborg-zufahrt-stadt-flensburg-meldet-einigung-mit-knudsgilde/

AKOPOL-Beitrag vom 31.07.2019: Abholzungen an der Knudsborg: Scharfer Protest von LINKE-Ratsfrau Gabi Ritter
unter: https://akopol.wordpress.com/2019/07/31/abholzungen-an-der-knudsborg-scharfer-protest-von-linke-ratsfrau-gabi-ritter/

Öffentliche Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Planung und Stadtentwicklung am 07.05.2019 im Technischen Rathaus Flensburg

Mit dem spannenden TOP 6 zum Bauprojekt Hotel und Parkhaus an der Bahnhofstraße

Interessierte BürgerInnen sind herzlich willkommen!

Flensburg. Am Dienstag, den 7. Mai 2019, findet im Technischen Rathaus, Schützenkuhle 26, Paul-Ziegler-Zimmer, die 17. Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Planung und Stadtentwicklung statt. Der öffentliche Teil der Sitzung beginnt um 16.00 Uhr.

Voraussichtliche Tagesordnung der öffentlichen Sitzung:
1. Bestätigung der Tagesordnung
2. Einwendungen gegen die Niederschrift über den öffentlichen Teil der 16. Sitzung vom 23.04.2019
3.Nahversorgung Tarup
3.1 BV: Planungsrecht für Nahversorger Tarup schaffen – Antrag der Flensburger Ratsfraktionen CDU, Die Linke, FDP, WiF – SUPA-32/2019
3.2 Sachstandsbericht zum Bauleitplanverfahren
4. BV: Einrichtung eines Arbeitskreises Masterplan Mobilität (AK MaMo) SUPA-30/2019 2. Lesung
5. BV: Entwurfs- und Auslegungsbeschluss; 2. Änderung des Bebauungsplans „Gewerbegebiet Schleswiger Straße / Rude“ (Nr. 177) – SUPA-24/2019, 2- Lesung
6. BV: 94. Änd. des Flächennutzungsplanes „Bahnhofstraße an der Hauptpost“ und Bebauungsplan „Hauptpost“ (Nr. 303) – Entwurfs- und Auslegungsbeschluss – SUPA-27/2019
7. BV: Bebauungsplan „Schleswiger Straße 45“ (Nr. 288) – Entwurfs- und Auslegungsbeschluss SUPA-25/2019
8. BV: Stadtumbaumaßnahme Flensburg, hier: Aufhebung der Gebietsfestlegung für das Teilgebiet „Ostlandstraße / Fruerlundlücke“ – RV-64/2019
9. Mitteilungen
9.1 Sachstand Infrastrukturmaßnahmen
10. Beschlusskontrolle
11. Beantwortung früherer Anfragen
12. Anfragen/Anregungen

MV: Mitteilungsvorlage      B: Bericht      BV: Beschlussvorlage       AF: Anfrage

Die Vorlagen zu den einzelnen Tagesordnungspunkten finden Sie hier 

Öffentliche Ringvorlesung „blau“ Teil II der Europa-Universität, Phänomenta und Volkshochschule Flensburg im Wintersemester 2018

Seit dem Sommersemester 2013 findet in jedem Semester die Ringvorlesung in Kooperation mit der Phänomenta und der Flensburger Volkshochschule im Vortragssaal der Phänomenta (Norderstraße 157-163) 
statt. Die Vortragenden aus verschiedenen Disziplinen präsentieren hier ihre selbstgewählten Themen. Ein jährlich wechselndes Oberthema stellt einen Bezug zwischen den Vorträgen her. Auf der Seite der Europa Universität Flensburg ist ebenfalls das aktuelle Programm mit den zugehörigen Zusammenfassungen und das Archiv der Ringvorlesung zu finden.

Ort und Zeit

Die jeweiligen Einzelvorträge finden immer Montags von 18:00 Uhr bis 19:30 Uhr in der Phänomenta statt.

Ringvorlesung „blau“ – Teil II

Blau ist mehr als eine Farbe. Blau zeichnet sich durch vielschichtige und differente kulturelle Bedeutungen aus: Menschen sind blau, machen blau und haben manchmal sogar blaues Blut, sie fahren ins Blaue und einige erhalten blaue Briefe. Je nach künstlerischer Präferenz schätzen Menschen den blauen Reiter, die blaue Blume, oder „Drei Farben: Blau“. Selbst der Blaue Engel ist mehrdeutig. Blau ist die Farbe Europas (aber auch anti-europäischer Bewegungen), blau steht in christlicher Malerei für die Mutter Gottes, in der Romantik für die Sehnsucht, und je nach Region für Hertha BSC, Schalke 04 oder den HSV.

Die Bedeutungskomplexität von blau ist nicht auf den deutschen Sprachgebrauch beschränkt: aus dem Englischen finden wir den Blues und die Blue Jeans; aus dem Französischen das Cordon bleu (in all seinen Bedeutungen).

Blau ist aber auch nur eine Farbe: Blau sind das Meer und der Himmel, blau blüht der Enzian und wir leben auf dem Blauen Planeten. Naturwissenschaftlich gesehen wird Licht als blau bezeichnet, dessen Wellenlänge im Intervall 460 und 480 Nanometer liegt.

Die 6. Reihe der Flensburger Ringvorlesung beschäftigt sich mit den vielfältigen Perspektiven und Bedeutungszuschreibungen, die der Begriff „blau“  in verschiedenen Zusammenhängen und Kontexten hat. Forschende der Europa-Universität Flensburg werden diesen aus der Sicht ihrer jeweiligen Fachdisziplin im Herbst und Winter 2018 darstellen, diskutieren und dekonstruieren.

Programm

Termin Vortragende*r Thema
24. Sep. Dr. Andreas Junk,
Abteilung für Physik und ihre Didaktik und Geschichte
„Das konnte nicht funktionieren!“ – der lange Weg zum Physik-Nobelpreis 2014 für die Erfindung der blauen LED

Der Nobelpreis 2014 wurde geteilt an die Physiker Akasaki, Amano und Nakamura für die Erfindung der blauen LED gegeben. Hiermit wurde eine für die Moderne wichtige Entwicklung ermöglicht: die Herstellung von weißen Lichtquellen, die darüber hinaus im Betrieb nur sehr wenig Energie verbrauchen. Die Entwicklungsgeschichte der LED ist buchstäblich eine farbige, denn die Grundlagen in der Halbleitertechnologie wurden nach der Entdeckung eines lichtelektrischen Effektes 1907 während des zweiten Weltkrieges gelegt und es dauerte lange Zeit bis es neben den roten und grünen Laserdioden auch solche gab, die blaues Licht emittieren konnten. Die Lehrmeinung hierzu war lange Zeit dogmatisch, dass die Entwicklung einer blauen LED nicht fuktionieren konnte – das Bereiten des Weges ist die Geschichte, wie dieses wissenschaftliche Dogma zu Fall gebracht wurde.

8. Oct. Dr. Dominique Rosenberg,
Abteilung für Chemie und ihre Didaktik
„Blue Bottle“ und Experimente in blau

Blaue Tinte, blaue Smarties und Blaukraut – im Alltag finden sich viele Gegenstände in blau wieder. Aber wie lässt sich beispielsweise aus Blaukraut eine Batterie betreiben? Oder kann man mit blauer Tinte Säuren und Basen nachweisen? Was haben die „blauen Leute von Troublesome Creek“ mit dem bekannten Schulversuch „Blue Bottle“ zu tun? Diese spannenden Fragen und noch weitere Inhalte werden im Vortrag beleuchtet. Dabei gehen die Themen von der Energiewende bis zu forensischen Chemie. So wird unter anderem eine Redox-Flow-Batterie als Speichermöglichkeit vorgestellt, die sich mit Blaukraut betreiben lässt oder ein Fingerabdruck mit Berliner Blau sichtbar gemacht. In dem Vortrag werden alltägliche, blaue Gegenstände chemisch eindrucksvoll vorgestellt und in farbenfrohen und spannenden Experimenten veranschaulicht, die ebenso zum Mitexperimentieren einladen!

22. Oct. Dr. Tabea Scheel,
Internationales Institut für Management und ökonomische Bildung
Humor im (Arbeits)Leben – das blaue Wunder
5. Nov. Prof. Dr. Ralf Wüstenberg,
Seminar für evangelische Theologie
Gott aus der Natur erkennen – die Farbe blau und ihre theologische Symbolik
19. Nov. Anke Beger,
Seminar für Anglistik und Amerikanistik
Warum Studierende lieber nicht blau machen sollten: Wenn Lehrende spannende und hilfreiche Metaphern in ihren Seminaren verwenden

Dass Liebe metaphorisch gerne als Droge beschrieben wird, ist vielen von uns sicherlich bekannt – aber was hat solch scheinbar laienhafte Metaphorik an einer Universität in einem Seminar über Sozialpsychologie verloren? Und inwiefern passt diese Metaphorik zu der Idee, dass Liebesbeziehungen eigentlich wie eine geschäftliche Partnerschaft funktionieren, in der Handel getrieben wird? In diesem Vortrag wird solchen und anderen Fragen nachgegangen und aufgezeigt, welchen Nutzen solch auffällige Metaphern in Seminaren im Hochschulbereich haben. Ich werde argumentieren, dass gerade auffälligen Metaphern, die zum Beispiel Konzepte Freuds mit „Star Wars“-Metaphorik beschreiben oder den Sinn unbekannter Spermientypen anhand Spielerpositionen im American Football erklären, sehr wichtige Funktionen in Seminaren zukommen. Dabei geht es oftmals nicht nur um den Unterhaltungsfaktor der Lehrenden, sondern um Vermittlung komplexer Inhalte anhand von Konzepten, die für die Studierenden zugänglicher sind. Wie wir anhand zahlreicher Beispiele von Metaphern sehen werden, sollten Studierende jedoch aus beiden Gründen nicht blau machen: zum einen um durch die teilweise amüsante Metaphorik unterhalten zu werden; und zum anderen um sich mit Hilfe der Metaphern das Fachwissen besser aneignen zu können.

3. Dec. PD Dr. Christian Stolz,
Abteilung für Biologie und ihre Didaktik
Blau wie das Meer: Wasser formt die Erdoberfläche

Wasser ist gar nicht blau, wie wir alle wissen. Es ist die selektive Absorption des Sonnenlichts, die uns ab und an zu diesem Trugschluss verleitet. 71 Prozent der Erdoberfläche sind mit Wasser bedeckt; das restliche knappe Drittel ist überwiegend feste Landoberfläche. Und dennoch formt und formte auch dort das Wasser Küsten und Kontinente. Täler entstanden, Schwemmländer und auch Glaziallandschaften, die auf Gletschereis – gefrorenes Wasser – zurück zu führen sind. Und an den Küsten? Da nagt das Meer fortan, formt, trägt ab und schüttet auf. Überdies ist Wasser der Garant allen Lebens, Motor der Vegetation und nicht zuletzt Lebensgrundlage für den Menschen, den es gleichzeitig bedroht. Nicht nur Hochwässer, Sturmfluten und Schneelawinen sind bedrohliche Aspekte des Wassers. Auf Abspülung basierende Bodenerosion vernichtet alleine in Deutschland jährlich mehrere Tonnen Bodenmaterial pro Hektar.

Begeben Sie sich auf eine Weltreise und bleiben Sie gemeinsamen mit dem Referenten immer auf der Spur des Wassers und seiner formenden Kräfte – vom Grand Canyon bis ins heimische Wattenmeer.

17. Dec. Wai Cheung,
Studiengang Kultur – Sprache – Medien
Bindeglied zwischen Europa und Asien: Die Bedeutung und kulturelle Relevanz des Blaus

 

Veranstalter:

Bürgerversammlung am 27.03.2018 im Rathaus: Planung für das neue Zentralkrankenhaus Flensburg am Peelwatt

Flensburg. Die Stadt Flensburg lädt zur öffentlichen Bürgerinformation am Dienstag, 27. März um 18 Uhr in der Bürgerhalle des Rathauses ein.

Im Oktober 2017 hat die Ratsversammlung einstimmig beschlossen, nördlich des Gewerbegebietes Peelwatt die Krankenhäuser St. Franziskus und Diakonissenkrankenhaus an einem gemeinsamen neuen Zentralstandort zusammenzufassen. Damit soll ein modernes und zukunftssicheres medizinisches Angebot der stationären Gesundheitsversorgung für die Stadt Flensburg und die umgebende Region geschaffen werden. Auch die Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten sollen dort verbessert werden.

Im November 2017 wurde mit den Bauleitplanverfahren begonnen. Mit der vertiefenden Untersuchung der für die Standortentscheidung untersuchten Aspekte zum Eingriff in den Landschaftsraum, der Erschließung, dem Immissionsschutz und weiteren Themen wurde begonnen.
Von besonderer Bedeutung ist die Berücksichtigung der Belange der vor Ort ansässigen Kleingärtner. Hierzu ist ein eigenständiger intensiver Beteiligungs- und Planungsprozess gestartet worden.
Aus den bisherigen fachlichen Untersuchungen gibt es Erkenntnisse, über die berichtet wird. Im Rahmen der laufenden Entwurfserarbeitung gibt es zudem Planungsüberlegungen für die Ansiedlung der Krankenhäuser und ihrer Begleiteinrichtungen sowie der Verkehrsanbindung an das Straßennetz.
Vorgestellt und diskutiert werden sollen die allgemeinen Ziele und Zwecke sowie die voraussichtlichen Auswirkungen der Planung und sich wesentlich unterscheidende Lösungen. Allen Anwesenden wird Gelegenheit zur Äußerung und Erörterung gegeben. Die Frage der in den beiden bisherigen Bürgerdialogen behandelten Trägerschaft ist nicht Gegenstand des Bauleitplanverfahrens. Auch zur Architektur gibt es in diesem Planungsstadium noch keine Aussagen.
Die Leitung der Bürgerversammlung erfolgt durch den Ratshernn Axel Kohrt vom Ausschuss für Umwelt, Planung und Stadtentwicklung.
Der Zugang (barrierefrei) sollte nach Möglichkeit über den Haupteingang Am Pferdewasser erfolgen. Die Pläne können bereits ab 17.30 Uhr eingesehen werden

 

Bürgerversammlung am 21.02.2018 zum geplanten Integrationshaus auf dem Flensburger Campus

Flensburg. Die Stadt Flensburg lädt zur öffentlichen Bürgerinformation am Mittwoch, 21. Februar um 18 Uhr in der Thomas-Fincke-Straße 3-5 (Gebäude „Rotunde“) ein.

Im nördlichen Bereich des Campusgeländes zwischen dem Wohnheim des Studierendenwerks und dem Campusbad sieht der gültige Bebauungsplan die Entwicklung von hochschulnahem Gewerbe vor. Auf einem Teil dieser Fläche ist vorgesehen, ein Integrationshaus anzusiedeln. Im Erdgeschoss sind ein Versammlungsraum sowie ein Café für Studierende und geflüchtete Menschen vorgesehen. In den oberen Geschossen soll Wohnraum für Studierende geschaffen werden, da die Nachfrage nach studentischem Wohnen stark angestiegen ist und die bestehenden bzw. bisher geplanten Wohnheime diesen Bedarf nicht decken können.

Zur Umsetzung dieses vom Land Schleswig-Holstein geförderten Vorhabens ist eine Änderung des Bebauungsplanes erforderlich.

Vorgestellt und diskutiert werden sollen die allgemeinen Ziele und Zwecke sowie die voraussichtlichen Auswirkungen der Planung und sich wesentlich unterscheidende Lösungen. Allen Anwesenden wird Gelegenheit zur Äußerung und Erörterung gegeben.

Die Leitung der Bürgerversammlung erfolgt durch Herrn Kurt Neumann vom Ausschuss für Umwelt, Planung und Stadtentwicklung.

 

 

Öffentliche Sitzung der Flensburger Ratsversammlung am 15.02.2018 im Ratssaal des Rathauses

Flensburg.  
Am Donnerstag, 15. Februar 2018, findet im Rathaus, Ratssaal, die 48. Sitzung der Ratsversammlung statt. Der öffentliche Teil der Sitzung beginnt um 16.00 Uhr.

Voraussichtliche Tagesordnung der öffentlichen Sitzung:

1. Bestätigung der Tagesordnung
2. Bekanntgabe der nichtöffentlich gefassten Beschlüsse der letzten Sitzung
3. Einwohnerfragestunde
4. Genehmigung der Niederschrift über den öffentlichen Teil der 47. Sitzung vom 18.01.2018
5. Mitteilungen der Stadtpräsidentin
6. Mitteilungen der Oberbürgermeisterin
7. BV: Resolution: Flensburgs Vorschlag für einen neuen gesetzlichen Feiertag RV-26/2018
8. Umbesetzung von Ausschüssen und Gremien
8.1     BV: Umbesetzung von Ausschüssen und Gremien; Antrag der FDP-Ratsfraktion RV-21/2018
9. BV: Wochenmarkt zukünftig auch zur Advents- und Weihnachtszeit auf dem Südermarkt; Antrag der Wählergemeinschaft Flensburg WÄHLEN ! RV-10/2018
10. Haushalt
10.1   BV: 1. Nachtrag zum Haushalt 2018 RV-15/2018
11. BV: Wahlausschuss für die Seniorenbeiratswahl 2018 RV-22/2018
12. MV: Bericht zur Annahme von Spenden gemäß § 76 Abs. 4 der Gemeindeordnung Schleswig-Holstein (GO) für das Jahr 2017 RV-7/2018
13. BV: Aufhebung der Satzung der Stadt Flensburg über die Benutzung des Rettungsdienstes (Rettungsdienstsatzung) RV-11/2018
14. BV: 1. Nachtragssatzung zur Satzung der Stadt Flensburg über die Erhebung von Verwaltungsgebühren (Verwaltungsgebührensatzung) RV-18/2018
15. BV: Verwaltungsgebührensatzung der TBZ AöR RV-23/2018
16. BV: Erweiterung des Gebietes der vorbereitenden Untersuchungen für die städtebauliche Gesamtmaßnahme Westliche Altstadt RV-12/2018
17. BV: 6. Änderung des Bebauungsplans „Nikolaus-Matthiesen-Straße“ (Nr. 58) Aufstellungsbeschluss RV-14/2018
18. BV: 3. Änderung des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes „Südermarktpassage“ (VB Nr. 14) Aufstellungsbeschluss RV-19/2018

MV: Mitteilungsvorlage          B: Bericht            BV: Beschlussvorlage     AF: Anfrage

Die Vorlagen zu den einzelnen Tagesordnungspunkten finden Sie unter: http://www.flensburg.de/politik-verwaltung/ratsinformationssystem/index.php.

Öffentlichkeit erwünscht!

Man kann auch live dabei sein, wenn die Politik für die Stadt Flensburg relevante Entscheidungen trifft. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, die öffentlichen Sitzungen der Ratsversammlung oder der Ausschüsse zu besuchen. Die für die Ratsversammlung erforderlichen (kostenlosen) Einlasskarten erhält man im Sekretariat der Stadtpräsidentin (Rathaus, Zimmer H 45), Tel.: 0461/85–2297. Die Ausschusssitzungen können ohne Einlasskarte besucht werden.

Stadt Flensburg
Büro der Stadtpräsidentin
Rathausplatz 1
24937 Flensburg
Telefon: 0461 – 85 22 97
Fax: 0461 – 85 24 37
E-Mail oder Kontaktformular

Sitzungen der Flensburger Ratsversammlung live im OK mitverfolgen:

Der Offene Kanal Flensburg (OK Flensburg) überträgt in der Regel alle Sitzungen der Flensburger Ratsversammlung live im TV. Alternativ können Sie die Diskussionen und Beschlüsse der Ratsversammlung auch mobil im Livestream mitverfolgen.

Hier: Livestream des OK Flensburg

Darüber hinaus werden seit Oktober 2014 die öffentlichen Ratssitzungen aufgezeichnet und als YouTube-Playlist im Internet veröffentlicht. Einfach bei youtube „Stadt Flensburg – Ratsversammlung“ eingeben. (Die Aufzeichnung der Live-Übertragung und die Anfertigung der Videos erfolgt durch den OK Flensburg. Der Upload der zur Verfügung gestellten Videos erfolgt durch die Stadt Flensburg.)

Sitzungen der Flensburger Ratsversammlung live via TV gemeinsam im Brasseriehof-Café sehen

Moin aus dem Brasseriehof,

wir bieten allen Interessierten an, die monatlichen Sitzungen der  Ratsversammlung (jeweils Donnerstags) bei uns im Café live via Flensburg TV anzusehen.

Bei Kaffee und Kuchen auf Spendenbasis

Große Straße 42 – 44
D-24937 Flensburg

Öffentliche Sitzung des Sozial- und Gesundheitsausschusses am 12.02.2018 im Europa-Raum des Flensburger Rathauses

Flensburg. Am Montag, 12. Februar 2018, findet im Rathaus, Europa-Raum (E 67), die 41. Sitzung des Sozial- und Gesundheitsausschusses statt. Die Sitzung beginnt um 16.00 Uhr.

Voraussichtliche Tagesordnung der öffentlichen Sitzung:

1. Bestätigung der Tagesordnung
2. Bekanntgabe der nichtöffentlich gefassten Beschlüsse der letzten Sitzung
3. Genehmigung der Niederschrift über den öffentlichen Teil der 40. Sitzung vom 11.12.2017
4. Sachstand Jobcenter Flensburg
5. BV: Wahlausschuss für die Seniorenbeiratswahl 2018 RV-22/2018
6. BV: Strategische Neuausrichtung des Jugendaufbauwerkes Flensburg SUG-1/2018
7. BV: Erreichbarkeit von Sitzungsräumen für mobilitätseingeschränkte Personen SUG-2/2018
8. BV: Zuschuss für pro familia FA-10/2018
9. BV: Zuschuss zum Betrieb einer Beratungsstelle der Alzheimer Gesellschaft Flensburg und Umgebung e.V. FA-12/2018
10. Zuschuss für die Verbraucherzentrale Flensburg FA-13/2018
11. BV: Haushaltsplan der rechtsfähigen Stiftung Söhrnsen-Stift für das Haushaltsjahr 2018 RV-9/2018
12. Zustimmung zu außer-/überplanmäßigen Aufwendungen/Auszahlungen
13. Mitteilungen und Anfragen
14. Beschlusskontrolle

Öffentliche Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Planung und Stadtentwicklung am 06.02.2018 im Technischen Rathaus Flensburg

Flensburg. Am Dienstag, 06. Februar 2018, findet im Technischen Rathaus, Schützenkuhle 26, Paul-Ziegler-Zimmer, die 100. Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Planung und Stadtentwicklung statt. Der öffentliche Teil der Sitzung beginnt um 16.00 Uhr.

Voraussichtliche Tagesordnung der öffentlichen Sitzung:
1. Bestätigung der Tagesordnung
2. Genehmigung der Niederschrift über den öffentlichen Teil der 99. Sitzung vom 23.01.2018
3. Mitteilungen
4. BV: Ökologisches Flensburg: Auszeichnung naturnaher Gärten Antrag der Ratsfraktion Bündnis 90 / Die Grünen SUPA-11/2018
5. BV: Gemeindliches Einverständnis nach § 50 Abs. 1 LBO 2009 zur Ablösung von Stellplätzen SUPA-9/2018
6. BV: 6. Änderung des Bebauungsplans „Nikolaus-Matthiesen-Straße“ (Nr. 58) Aufstellungsbeschluss RV-14/2018
7. BV: 3. Änderung des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes „Südermarktpassage“ (VB Nr. 14) Aufstellungsbeschluss RV-19/2018
8. BV: 1. Änderung des Bebauungsplanes „Fichtestraße“ (Nr. 55) Erneuter Entwurfs- und Auslegungsbeschluss SUPA-10/2018
9. Beschlusskontrolle
10. Beantwortung von Anfragen
11. Anregungen der Ausschussmitglieder
11.1   Bericht über die Veranstaltung „Anders Wohnen – auch in Flensburg?“ AF: Anfrage der Ratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen AF-2/2018

Die nachfolgenden Tagesordnungspunkte werden nach Maßgabe der Beschlussfassung des Ausschusses für Umwelt, Planung und Stadtentwicklung voraussichtlich nichtöffentlich beraten:

Voraussichtliche Tagesordnung der nichtöffentlichen Sitzung:
12. Genehmigung der Niederschrift über den nichtöffentlichen Teil der 99. Sitzung vom23.01.2018
13. Mitteilungen
14. Beschlusskontrolle
15. Beantwortung von Anfragen
16. Anregungen der Ausschussmitglieder

MV: Mitteilungsvorlage                 B: Bericht                 BV: Beschlussvorlage           AF: Anfrage

Die Vorlagen zu den einzelnen Tagesordnungspunkten finden Sie unter: http://www.flensburg.de/politik-verwaltung/ratsinformationssystem/index.php.

 

Stadt Flensburg lädt zum Krankenhaus-Dialog 2.0 am 31.01.2018 in die Bürgerhalle des Flensburger Rathauses ein

Umbaupläne am Flensburger Krankenhausstandort

Infomation zum aktuellen Sachstand und öffentliche Diskussion am Donnerstag, den 31. Januar um 18:30 Uhr in der Bürgerhalle

Mit:

Simone Lange, Oberbürgermeisterin der Stadt Flensburg
Silke Seemann, Ministerium für Soziales, Gesundheit, Wissenschaft und Gleichstellung
Klaus Deitmaring, Geschäftsführer des Malteser-Krankenhauses St. Franziskus-Hospital
Martin Wilde, Vorstand der DIAKO

Moderation Carsten Kock.

Flensburg. Die Stadt Flensburg lädt alle Interessierten zum öffentlichen Krankenhausdialog am Mittwoch, 31. Januar um 18.30 Uhr in die Bürgerhalle des Rathauses.
Bereits im Mai vergangenen Jahres hatte Oberbürgermeisterin Simone Lange an gleicher Stelle zu einer ersten Bürgerversammlung über die Entwicklung des Krankenhausstandortes ins Flensburger Rathaus eingeladen.

Am Ende der gut besuchten Veranstaltung verständigten sich die Träger der Krankenhäuser, die Stadtverwaltung und das Kieler Ministerium darauf, entgegen der bisherigen Planung, die einen Ausbau beider Häuser auf der Westlichen Höhe vorgesehen hatte, die Möglichkeit eines Neubaus an einem Alternativstandort im Stadtgebiet zu prüfen.

In den darauffolgenden 6 Monaten haben Vertreter des Kieler Gesundheitsministeriums, die Krankenhausträger, die Verwaltungsspitze, der Bereich Stadtplanung sowie Vertreterinnen und Vertreter der Kommunalpolitik nach einem geeigneten Standort für einen Krankenhausneubau gesucht. Dabei wurden 16 in Frage kommende Grundstücke näher beleuchtet und auf ihre Eignung hin untersucht. Schließlich konnte im Peelwatt ein Standort gefunden werden, mit dem sich alle Beteiligten anfreunden konnten und der im Oktober die Zustimmung der Ratsversammlung erhielt.

In Anbetracht der fortschreitenden Planungen möchten die Akteure den Faden nun wieder aufnehmen. Die Stadt lädt deshalb erneut zu einer Veranstaltung, um über den aktuellen Sachstand in Sachen Krankenhausneubau und die weiteren Schritte zu informieren. Außerdem wird sich das Podium den Fragen der Zuschauer widmen.

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