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Vernissage Malerei/Zeichnungen von Katarse am 23. Juli um 19 Uhr in der NORDER147

Katarse ist eine Künstlerin, die in Flensburg bereits einige Streetart-Werke im öffentlichen Raum hinterlassen hat.

Die am Freitag, 23. Juli um 19 Uhr eröffnende Ausstellung in der NORDER147 zeigt Zeichnungen, Malerei und ein Objekt.

Am 24.sten und 25.sten Juli ist die Ausstellung jeweils von 12 bis 20 Uhr für Besucher:innen geöffnet. Zur Vernissage nach Möglichkeit einen negativen C-Test, aber in jedem Fall eine Maske mitbringen, danke!

Katarse

KATARSE

Katarse says:

„The magic of birth and mortality that lies in the world of fungi is the topic of fascination for many, and in the case of Katarse_ it is the main focus of her artistic oeuvre. The journey through the world of neon, funghi, robots will be taking place in the Norder147. You are welcome to join the event of introspection, mesmerism and inner demons.

Artist’s personality is not only in their works, it is in their name:

„I am inviting you to share the experience of my catharsis. KATARSE_ is the solo exhibition dedicated to my personal artistic development for the last year. It is dedicated to the things and thoughts that accompanied me throughout this time, and their synthesis in the form of paintings, drawings and objects.“

Deutsche Übersetzung

Katarse sagt:

„Die Magie von Geburt und Sterblichkeit aus der Welt der Pilze ist eine Faszination für Viele. Im Falle von KATARSE ist es der Fokus meines künstlerischen Oeuvres. Diese Reise durch die Welt von Neon, Pilzen und Robotern wird in der NORDER147 stattfinden. Sie sind eingeladen, diesem Erlebnis von Selbstbeobachtung, absoluter Bewunderung dieser Vorgänge und der Ausgestaltung meiner inneren Dämonen beizuwohnen.

Die Persönlichkeit der Künstlerin ist nicht nur in ihren Werken zu finden, sondern auch in ihrem Namen: 

„Ich lade Sie dazu ein, meine Katharsis mitzuerleben. KATARSE ist die meiner künstlerischen Weiterentwicklung des vergangenen Jahres gewidmete Einzelausstellung. Gewidmet den Erlebnissen and Gedanken, die mich durch diese Zeit begleitet haben und ihrer Synthese in der Form von Gemälden, Zeichnungen und Objekten“.

Alle weiteren Informationen findet ihr auch auf der Webseite der NORDER147: www.norder147.com
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THE FEMALE ANSWER: Fotoarbeiten von Aleksandra Velickovic vom 11. – 13. Juni 2021 in der NORDER147 in Flensburg

Die serbische Künstlerin Aleksandra Velickovic und ihre Fotoarbeiten zu Gast in der NORDER147.

Da Corona in Serbien noch sehr viel präsenter ist, als bei uns, und die Quarantänezeit von 10 und 14 Tagen eingehalten werden müsste, kann Aleksandra zu ihrem und unserem großen Bedauern nicht anreisen und ihre Arbeiten in der NORDER147 persönlich vertreten.

Sie werden jedoch am 11./ 12. und 13. Juni jeweils von 17 – 20 Uhr als Projektion in der Norderstraße 147 zu sehen sein!

Besucher*innen sind zu den aktuell geltenden Regeln herzlich willkommen!

English description

WHERE THE COPPER AND BLOOD FLOW

6nph2This project is based on a composition of raw photography taken in different conditions – by night, in day light, summer/ winter – showing what I saw without trying to edit and conceal in order to keep them in the essence.

My photographies show the cruel reality of industry (as the male principle) and the exploitation of Mother Earth (as the feminine principle) in the biggest copper mine in the middle of the Balkan, East Europe/ Bor.

Nowadays owned by Chinese with 90% of men as employees, showing the male domination within the ruling patriarchat. Women are forced to compromised marriages. Being mostly unemployed the majority of them stays at home being traditional examples of wife, mother and housewife.

Women have a leading role in traditional and cultural inheritance though. Celebrating saints as family protectors they prepare rich meals for guests and they are executing rituals coming with dying, death and funerals. With the deep belief in afterlife, women in Bor are „boatmen“ transcending a passed away from this known dimension to wherever they go.

My critical view through the camera lense wants to explore and put in the open the unjust and harsh conditions under which people in my hometown -and especially the women- have to exist and try to survive.

Aleksandra Velickovic

„THE FEMALE ANSWER“ ist eine Folge von sechs Kurz-Residenzen internationaler Künstlerinnen verschiedener Genres in 2021. Aus der Perspektive ihrer Kultur reflektieren sie künstlerisch kritisch auf ein selbst gewähltes Thema, das eigene oder ein anderes Land betreffend. 

Wir wollen damit einen Diskurs über kulturelle, gesellschaftliche und politische Themen anregen und in die Öffentlichkeit bringen, trotz oder gerade wegen der aktuellen Situation.

Ausgestellt werden die Arbeiten in den Schaufenstern der NORDER147, es lohnt sich am kommenden Wochenende also noch mehr, einen Frühlings-Spaziergang durch die Norderstraße zu machen.

Alle weiteren Informationen findet ihr auch auf der Webseite der NORDER147: www.norder147.com
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#FollowMe: Es geht los!

6k1mn

Eine leere Norder147!

Denn ab heute verwandeln 15 lokale Künstler:innen den hinteren Bereich der NORDER147 mit dem Kunstprojekt „# FollowMe“ mithilfe verschiedener künstlerischer Disziplinen in eine Begehbare Installation.

Das Videoteam war heute da, um die Kameras zu installieren, die den Entstehungsprozess der Installation vom 22. – 30. Mai dokumentieren werden. Steven Söther, Thierry Jové Skoluda und Mia Berghaus (nicht im Foto).

Der Fonds Soziokultur e.V. fördert, Von Dorsch und  Kuenda Productions unterstützen uns tatkräftig ❤

Ausgewählt wurden folgende Künstler:innen: Fong Pui Yan, Ulrike König, Helene Paulun, Luise Harfmann, Elke Mark, Nadja Kirk Driller, Maria Müller, Dahana Mahma (Dana Paulsen), Yasmina Brock FiUmarelli, Luki Lustig (Lukas Haak), Villő Geszler, Julia Nierade, STELLA & SHEBA, Timo Essner, Sophia Hallmann, die in dieser Reihenfolge „auftreten“ werden.

Am Sonntag, dem 30. Mai, werden einzelne Personen oder kleine Gruppen die Kollaboration der 15 Künstler:innen sehen können, wenn wir die Türe zur NORDER zwischen 11 und 18 Uhr öffnen. Es wird eine Liste ausliegen und wer hat, bringt bitte einen C-Test mit, der nicht älter als 24 Stunden ist – und natürlich eine Maske, bitte! Fenster und Türen (vorne und hinten) werden geöffnet sein!

Einen herzlichen Dank nochmal an die Jury, mit der die Auswahl der Künstler:innen ein großes Vergnügen war: Sonja Hamann, Stefanie Manneh, Antje Walther, Lothar Baur und Sylvia Franke.

Die Grundidee: 15 Künstlerinnen haben nacheinander jeweils 6 Stunden Zeit, um an einem prozesshaft entstehenden gemeinsamen Kunstwerk, einer begehbaren Installation, zu arbeiten. Jede*r Künstler*in reagiert mit der eigenen Arbeit auf den Raum und die anderen Teilnehmenden. Das bedeutet: Künstler*in 1 findet einen „neutralen Ort“ vor, Künstler*in 15 hat vierzehn Vorgänger*innen, auf die er/ sie „reagiert“: Der Respekt vor den Arbeiten der anderen und das gleichzeitige Aufeinander eingehen ist Basis für diese künstlerische Kooperation.  Das Ergebnis ist nicht absehbar.

Fest installierte Kameras dokumentieren die komplette Entstehungsphase, ausgewählte Szenen werden zusätzlich aufgenommen. Im Anschluss wird aus diesem Material ein Video geschnitten.

Alle weiteren Informationen findet ihr auch auf der Webseite der NORDER147: www.norder147.com
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#FollowMe: 15 Künstler*innen verwandeln die Norder147 vom 22. bis 30. Mai in eine begehbare Installation

Am vergangenen Mittwoch, 12. Mai, tagte die Jury für das Projekt „#FollowMe“ der Norder147. Folgende 15 lokale Künstler:innen, die die NORDER147 mithilfe unterschiedlicher Kunstformen in eine begehbare Installation verwandeln werden, wurden dafür ausgewählt: 

6jinnElke Mark (Performance, Objekt)

Stella & Sheba (Liedermacher, Klangkunst)

Nadja Driller (Installation, Malerei)

Villo Geszler  (Poesie)

Sophia Hallmann (Performance, Installation, Objekt, Malerei)

Ulrike König (Bühnenbildnerei)

Timo Essner (Cartoon)

Lukas Haak (Fotografie, Video, Performance)

Yasmina Brock (Installation, Zeichnung, Malerei)

Luise Harfmann (Bildhauerei)

Maria Müller (Malerei)

Dana Paulsen (Malerei, Bildhauerei)

Julia Nierade (Malerei, Theater)

Helene Paulun (Textilkunst)

Pui Yan (Malerei, Objekt, Streetart)

Zwischen dem 22. und 30. Mai „bespielen“ diese Künstler:innen nacheinander jeweils ca. 6 Stunden lang den hinteren Bereich der NORDER147. Dabei arbeiten sie in Bezug auf den Raum selbst und, je später sie in der Abfolge an der Reihe sind, vermehrt auch in Bezug auf die vorangegangenen Künstler:innen und deren Arbeiten.

Das Ergebnis ist beim besten Willen nicht absehbar – was essentieller Bestandteil des Konzepts ist. Der Prozess, das Aufeinander eingehen, der Respekt vor der Arbeit der Anderen, die Lust an der Interaktion, das Zusammenspiel verschiedenster Kunstbegriffe und Ausdrucksformen – all das sind Ebenen des Kunstprojekts, das vom:

Fonds Soziokultur e.V. / Berlin gefördert ist und von  „von Dorsch“ und „KUENDA Productions“ aktiv unterstützt wird.

Zuschauer:innen können während der Entstehungszeit sicher einen Blick durch die Schaufenster erhaschen. Außerdem werden, je nach aktueller C-Lage, einzelne Ausstellungsbesucher:innen oder kleine Gruppen die entstandene begehbare Installtion im Anschluss auch physisch begehen können, möglicherweise direkt am 30. Mai und den darauffolgenden Tagen. Hierzu werden noch Termine und Zeiten veröffentlicht!

Besonderer Dank noch einmal der kompetenten Jury, mit der die Auswahl ein großes Vergnügen war:

Stefanie Manneh (In Kürze Kunst e.V.), Antje Walther (SHZ), Lothar Baur (Verein 8001), Sonja Hamann (NORDER147), Sylvia Franke (In Kürze Kunst), Dany Heck (NORDER147).

Die Grundidee: 15 Künstlerinnen haben nacheinander jeweils 6 Stunden Zeit, um an einem prozesshaft entstehenden gemeinsamen Kunstwerk, einer begehbaren Installation, zu arbeiten. Jede*r Künstler*in reagiert mit der eigenen Arbeit auf den Raum und die anderen Teilnehmenden. Das bedeutet: Künstler*in 1 findet einen „neutralen Ort“ vor, Künstler*in 15 hat vierzehn Vorgänger*innen, auf die er/ sie „reagiert“: Der Respekt vor den Arbeiten der anderen und das gleichzeitige Aufeinander eingehen ist Basis für diese künstlerische Kooperation.  Das Ergebnis ist nicht absehbar.

Fest installierte Kameras dokumentieren die komplette Entstehungsphase, ausgewählte Szenen werden zusätzlich aufgenommen. Im Anschluss wird aus diesem Material ein Video geschnitten.

Alle weiteren Informationen findet ihr auch auf der Webseite der NORDER147: www.norder147.com
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diverCity Flensburg sucht Künstler:innen für das Projekt ZwölfHochDrei

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diverCITY Flensburg sucht Künstler:innen für das Projekt ZwölfHochDrei

zwölf Künstler:innen aus unterschiedlichen künstlerischen Disziplinen die zwölf Stunden lang zwölf Räume in einem Leerstand in Flensburg bespielen.

Gelantes Wochenende: 11.-13.6.2021 (Event am 12.6.2021, 12:00 – 0:00 Uhr
Geplanter Ort: Alte Bahnpost in Flensburg.

Für die Umsetzung suchen wir 12 Künstler:innen aus Norddeutschland, die jeweils einen der Räume bespielen möchten. Eine Jury wird aus den eingesandten Bewerbungen die Auswahl treffen. Für die Bewerbungen brauchen wir eine künstlerische Vita und eine Kurzbeschreibung des Projekts, das in den 12 Stunden stattfinden soll. Sie bewerben sich mit vorhandenen Werken und reichen ein künstlerisches Konzept dazu ein, das sie in den 12 Stunden während des „Happenings“ „Symposiums“ umsetzen werden.

Rahme€nbedingungen:
Wichtig ist, dass die Künstler:innen in den 12 Stunden aktiv und anwesend sind. Pro Künstler:in wird ein Pauschalhonorar von 1.000€ brutto ausgezahlt. Etwaige Nebenkosten sind in der Gage enthalten (Reisekosten, Unterkunft, Abgaben, Steuern etc.].

Jeder Raum hat eine Grundausstattung und jede:r Künstler:in erhält zusätzlich eine Materialpauschale von 150€ . Ein veganes und vegetarisches Catering wird zur Verfügung gestellt. Bewerbungen bis zum 11.05.2021 an info@norder147.com. Unter dieser Emailadresse beantworten wir auch alle offenen Fraqen.

diverCITY
diverCITY ist das neue Kooperations-Format in Flensburg, ein Zusammenschluss von N0RDERI47, KUENDAproductions, von Dorsch, The Pop up Company und dem Netzwerk junger arabischer Kunst Flensburg zur Entwicklung von Projekten, in denen Diversität, Genderbalance, Demokratie zentrale Arbeitsschwerpunkte sind. Die Projekte, die entstehen sind multi-repräsentativ, multi-lingual, multi-disziplinär. Am Anfang unserer Arbeit steht ein Manifest, in dem alle Ziele, die Auswahl und Zusammenarbeit aller Beteiligten und die Prinzipien für ein diverses, demokratisches und inklusives Arbeiten, festgeschrieben sind. Die Arbeit an den Zielen wird immer wieder überprüft. Am Ende der einzelnen Projekte entsteht eine Dokumentation, die das Erreichen und Nicht-Erreichen der gesetzten Arbeitsethik reflektiert, Schwierigkeiten in der Benennung und Umsetzung aufzeigt und Handlungsvorschläge für zukünftige Projekte gibt. Die Dokumentation soll auch anderen Kulturschaffenden in Flensburg zugänglich gemacht werden. Ein großer Wunsch der Akteur:innen wäre, dass sich in der Stadt vielleicht ein generell größeres Interesse an der Vernetzung, am Ressourcen-Sharing, am Austausch über best-practice entwickelt.

Eine Kooperation von KUENDA Productions, von Dorsch, The Pop Up Company, Junge Arabische Kunst und NORDER147

Unterstützt vom Fonds Darstellende Künste, dem Kulturbüro Flensburg und MIC IT-Solutions GmbH

 

 

Die Norder147 als begehbare Installation: AUSSCHREIBUNG/Open Call „#FollowMe“

66rgu#Follow Me vom 22. bis 30. Mai 2021

Diese Ausschreibung richtet sich an lokale Künstler*innen aller Genres, die Lust haben, vom 22. – 30. Mai 2021 an dem experimentellen Entstehen lassen einer begehbaren Installation in der NORDER147 mitzuwirken.

Die Grundidee: 15 Künstlerinnen haben nacheinander jeweils 6 Stunden Zeit, um an einem prozesshaft entstehenden gemeinsamen Kunstwerk, einer begehbaren Installation, zu arbeiten. Jede*r Künstler*in reagiert mit der eigenen Arbeit auf den Raum und die anderen Teilnehmenden. Das bedeutet: Künstler*in 1 findet einen „neutralen Ort“ vor, Künstler*in 15 hat vierzehn Vorgänger*innen, auf die er/ sie „reagiert“: Der Respekt vor den Arbeiten der anderen und das gleichzeitige Aufeinander eingehen ist Basis für diese künstlerische Kooperation.                 Das Ergebnis ist nicht absehbar.

Fest installierte Kameras dokumentieren die komplette Entstehungsphase, ausgewählte Szenen werden zusätzlich aufgenommen. Im Anschluss wird aus diesem Material ein Video geschnitten.

Rahmenbedingungen:  Die Teilnehmer*innen werden durch eine Jury ausgewählt. Die individuellen Arbeits-Zeiträume legen wir in Absprache mit den ausgewählten Künstler*innen fest. Abhängig von der aktuellen C-Situation, können Besucher*innen die begehbare Installation nach Fertigstellung besichtigen, dazu wird es eine gesonderte Einladung geben. Teaser vermitteln während der Entstehungsphase kurze Einblicke.

Zeitlicher Rahmen für die künstlerischen Arbeiten: Sa 22. – So 30. Mai 2021

Bewerbung: ab sofort, schriftlich, unter Angabe des Genres an danyheck147@gmail.com oder info@norder147.com

Bewerbungs-Deadline:  30.4.2021 Mitternacht

Honorar: 400 €/ Künstler*in  plus Materialgeld:200 €/ je Künstler*in

Abhängig von der aktuellen C-Situation, können Besucher*innen die begehbare Installation im Anschluss besichtigen.

Dieses Projekt ist eine Kooperation von NORDER147, von Dorsch & KUENDA Productions.

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THE FEMALE ANSWER: Anna Möller mit „Female Identity“ vom 16. – 18. April 2021 in der NORDER147 in Flensburg

Das internationale Residenzprogramm

„THE FEMALE ANSWER“ 2/2021 der NORDER147

wird vom 16. – 18. April von

der gebürtigen Flensburgerin Anna Möller bestritten.

66i9wFemale Identity

“Female Identity” beschäftigt sich mit sexueller Belästigung und Gewalterfahrungen von Frauen. Anlass sind unzählige Erlebnisse sowohl der Künstlerin selbst, als auch von Frauen aus ihrem direkten Umfeld, als bloße Objekte angesehen und behandelt zu werden.

Diese Erfahrungen werden in Anna Möllers künstlerischer Interpretation durch „sexualisierte Materialien“ wie Nylonstrumpfhosen oder Latex symbolisiert, die für Haut stehen. Rote Elemente wie Satin, Seide, Nähte oder Fransen symbolisieren die durch übergriffige Handlungen entstehenden psychischen und physischen Verletzungen.

Die engen Silhouetten der Outfits verkörpern die Erwartungshaltung gegenüber Frauen,  in mehrfacher Hinsicht so wenig Raum wie möglich einzunehmen. Die unförmig-weiten, wie aufgeplatzten Formen anderer Modelle stehen für die überwältigende Macht, die sexuelle Belästigung und Gewalt auf ihre Opfer ausübt und dafür, wie diese Gewalterfahrungen weibliche Identität definiert, häufig auch übernimmt.

Mit dem Projekt “Female Identity” wird ein Schlaglicht auf sexualisierte Gewalt gegen Frauen gerichtet und aufgezeigt, dass all das nicht nur nachts in „dunklen Gassen“ passiert, sondern dass diese Situationen für Frauen alltäglich sind, überall passieren können und passieren.

PARTIZIPATION

Der Ausgangspunkt für dieses Projekt sind anonyme Aussagen über sexuelle Belästigung und Gewalt. Hast du auch solche Erfahrungen gemacht? An der NORDER147-Eingangstüre befindet sich eine Briefeinwurfklappe. Wenn du möchtest, kannst du deine Geschichte anonym einwerfen oder sie an der Türe übergeben, sie wird dann Teil der Ausstellung. 66i9x

KURZVITA

Anna Möller studiert aktuell Modedesign in Hannover. Die gebürtige Flensburgerin ist in der Dänischen Minderheit aufgewachsen und nach ihrem Schulabschluss nach Kopenhagen gezogen, um dort Design Technologie zu studieren. In Dänemark gab es erstmals Berührungspunkte mit Feminismus, durch die „Me, too“-Bewegung entstand das ernsthafte Interesse an feministischen Inhalten, da plötzlich viele Verhaltensstrukturen in Frage gestellt wurden, die vorher als gegeben galten. 

Um einen kreativeren Zugang zur Mode zu finden, ging Anna Möller nach ihrem Abschluss als Designtechnologin nach Hannover, um zusätzlich Modedesign zu studieren. Im Laufe ihres Studiums beschäftigte Anna sich intensiver mit feministischen Themen und lässt diese häufig in Ihre Arbeiten einfließen. 

Mail: an-mo94@hotmail.de

Telefonummer: 01515460025

English:

FEMALE IDENTITY 

a project by Anna Möller  The project “Female Identity” centers around the sexual harassment and abuse women experience on a daily basis. I drew inspiration from the numerous unfortunate experiences my friends and I have gathered throughout our lives, where we have been treated as mere objects as supposed to subjects.

By using sexualized materials, such as women’s stockings and latex, representing women’s skin, and using red satin, silk, seams and fringe, resembling wounds inflicted on women’s skin through assault and abuse, I have tried to recreate the horrific act itself and the normalized degrading view on women in our society.

Through the use of slim silhouettes, the outfits mirror the cultural expectations most women are met with, and how we are supposed to claim as little space as possible. In contrast to that, the wider silhouettes express the overwhelming affect sexual assault and harassment can have on its victims, and how it shapes the way we view ourselves and ultimately becomes a part of the female identity.

With “Female Identity”, I wanted to put the limelight on sexual harassment and abuse, and call attention to the fact that it doesn’t merely happen in sketchy alleyways but everywhere and anytime. It happens more often, than one might think.

„THE FEMALE ANSWER“ ist eine Folge von sechs Kurz-Residenzen internationaler Künstlerinnen verschiedener Genres in 2021. Aus der Perspektive ihrer Kultur reflektieren sie künstlerisch kritisch auf ein selbst gewähltes Thema, das eigene oder ein anderes Land betreffend. 

Wir wollen damit einen Diskurs über kulturelle, gesellschaftliche und politische Themen anregen und in die Öffentlichkeit bringen, trotz oder gerade wegen der aktuellen Situation.

Ausgestellt werden die Arbeiten in den Schaufenstern der NORDER147, es lohnt sich am kommenden Wochenende also noch mehr, einen Frühlings-Spaziergang durch die Norderstraße zu machen.

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THE FEMALE ANSWER: Nejla Yilmazturk mit „Female Rhapsody“ vom 19. bis 22.02.2021 in der NORDER147 in Flensburg

Das internationale Residenzprogramm

„THE FEMALE ANSWER“ 1/2021 der NORDER147

wird vom 19. – 22. Februar, jeweils zwischen 16 und 22 Uhr von

Nejla Yilmazturk

bestritten. Sie stammt aus Istanbul und lebt abwechselnd in der Türkei und in Deutschland.

„Female Rhapsody“ by Nejla Yilmazturk

Ein Aufschrei in der von Männern dominierten Kunstwelt.

Das heutige Verständnis eine Rhapsodie ist an keine spezielle Form der Musik gebunden, und so werde ich In meinem experimentellen Prozess, der mich an ein feministisches Labor erinnert, die Begriffe „Kampf & Feminismus“ für mich neu definieren.

In unterschiedlichen Medien wie Malerei, Illustration und Linolschnitt wird die Ungerechtigkeit verarbeitet, die mir seit Anbeginn der Zeit als Frau auf dieser Erde begegnet.

Mein Leben in der Türkei, die Reisen durch Europa und der jetzige Lebensmittelpunkt in Deutschland bilden hier wichtige Standorte für meinen Erkenntnisgewinn bezüglich meiner „Weiblichkeit“. Wie gestalte ich den freien Umgang mit dieser „Konstruktion der Weiblichkeit“.

Die Kernfragen die mich bewegen sind folgende: Welche weiblichen „Idole“ dienten mir als Vorbild?

Wieso all diese Verbrechen gegen Frauen in der Türkei?

Freiheit & Weiblichkeit?

Manchmal reicht ein einziges Bild um ein Thema neu zu beleuchten. Ich werde meine Stimme für einen Aufschrei nutzen. Lasst die „Female Rhapsody“ beginnen!

Nejla Yilmazturk

Fashion Designer, Künstlerin, Illustratorin

Für „THE FEMALE ANSWER“ NORDER147 – Flensburg/Germany

English version:

“Female Rhapsody“ by Nejla Yilmazturk

An outcry in the male-dominated art world.

The current understanding of a rhapsody is not tied to any particular form of music, and so in my experimental process, which reminds me of a feminist laboratory, I will redefine the terms “Fight and Feminism” for myself.

In various media such as painting, illustration and linocut, the injustice that I have encountered as a woman on this earth since the beginning of time is processed.

My life in Turkey, the travels through Europe and the current center of my life in Germany are important locations for me to gain knowledge about my „femininity“.

How do I design the free use of this „construction of femininity“.

My main questions are:

Which female “idols” served as models?

Why all these crimes against women in Turkey?

Freedom & Femininity?

Sometimes a single picture is enough to shed new light on a topic. I will use my voice to scream. Let the “Female Rhapsody” begin!

Nejla Yilmazturk

Fashion Designer, Artist, Illustrator

For „THE FEMALE ANSWER“ NORDER147 – Flensburg/Germany

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Lukas Haak: „Fémmage Surrealiste“ vom 1. – 15. Jan 2021 in der NORDER147 in Flensburg

Lukas Haak, ein Allround-Künstler in Sachen Fotografie, Video-Arbeiten, Malerei und Performance stellt vom

1. – 15. Januar 2021

seine Foto-Serie „Fémmage Surrealiste“ in den Schaufenstern der NORDER147 aus.

„FEMMAGE SURRÉALISTE“

Der Surrealismus begann in den 1920-er Jahren um den Dichter André Breton als reiner Männerclub.

Das Ziel der Surrealisten: Das rationale Denken der bürgerlichen Mitte kritisch zu hinterfragen, Logik zu durchbrechen und den Weg für das Irrationale, Traumhafte und Absurde zu ebnen.

Es dauerte nicht lange, bis sich auch Frauen und gender-nonkonforme Künstler*innen der revolutionären Geisteshaltung anschlossen. Das beeindruckende Werk dieser Künstlerinnen* gewann in den letzten Jahren zunehmend an Relevanz – zuletzt bei der Ausstellung „Fantastische Frauen“ in der Schirn Kunsthalle in Frankfurt. Eben dieses Werk birgt eine ganz neue Perspektive auf die surrealistische Kunstgeschichte, in der die Frau* nicht nur auf die Rolle der Muse objektifiziert wird. Stattdessen ist sie* auch noch mit heutigem Blick eine starke Rebellin*, Modernistin* und Künstlerin*.

Mit „Femmage Surréaliste“ geht Medienkünstler* Luki in seiner* Bachelor-Abschlussausstellung der Frage auf den Grund, inwiefern sich die Ideen und Konzepte der Künstlerinnen* in einer eigenen Bildsprache mit modernen Mitteln nachahmen, wiedergeben und darstellen lassen. Lukas Haak arbeitete mit vielen, sich überschneidenden Medien, darunter Fotografie, Video, Installation, Performance und Projektion. Daraus entstand eine surrealistische Collage zu Ehren von Claude Cahun, Frida Kahlo, Meret Oppenheim und anderen Künstlerinnen dieser Kunstrichtung.

Eine Auswahl der Werke wird vom 1. – 15. Januar 2021 in den Schaufenstern der Norder147 ausgestellt sein, dort entstand auch der Großteil der Arbeiten.

Ab dem 15.01. eröffnet eine Online-Ausstellung zusätzlich vertiefende Einblicke in die entstandenen Arbeiten und Hintergründe.

Lukas Haak / Luki

geb. 1996

2016 – 2020 Studium der Medieninformatik (Film) – Hochschule Flensburg

März 2020 – August 2020 – Medienbeauftragter (Norder147)

Dezember 2020 – Vortrag „Art & Gender“ im Rahmen des Seminars „Queering Perspectives“ an der Europa-Universität Flensburg

Eigene kulturelle Projekte

Mai 2018 – Erste Gemeinschaftsausstellung „Korrelation“ mit Caroline Panozzo

Juni 2019 – Zweite Gemeinschaftsausstellung „Korre // Lation“ mit Caroline Panozzo 

September 2019 – Drag Night, Organisation und Teilnahme als QUEEN OA

Mai 2020 – QUEEN OA’S Variety Show Live

September 2020 – QUEEN OA’s Variety Ciao

Teilnahme an kulturellen Projekten

Dezember 2019 – Clash (Kuenda Productions)

März 2020 – Local Artist in Residence (Norder147)

Juni 2020 – „Flensburg kauft Kunst“ (Museumsberg Flensburg)

November 2020 – Flensburg bleibt stabil

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NORDER147 in Flensburg: Streetart Vol. I

6 Künstlerinnen, 5 Nationalitäten, 1 Gesamtkunstwerk

Die NORDER147 hat ein breitgefächertes Netzwerk von Künstler*innen, einige davon arbeiten auch in der „Streetart“. Sechs Künstlerinnen aus fünf Ländern, darunter eine Poetin, haben sich zusammengetan und eine Collage sehr individueller Entwürfe für die 10 x 3m große Wand der Durchfahrt an der NORDER147 geschaffen. Ungarn, Russland, Hongkong, Ukraine und Deutschland sind die Herkunftsländer der Künstlerinnen, die sich für diese Herausforderung zusammen geschlossen haben.

Wir wollen beispielhaft zeigen, wie vielfältig, international und auf hohem Standard professionell Kunstschaffende in Flensburg sind. Wir wollen einen Unterschied nicht nur im öffentlichen Erscheinungsbild der Stadt machen, sondern auch aufzeigen, wie verbindend und belebend die Kunst- und Kulturszene arbeitet und wirkt.

Dieses Jahr hat gezeigt, wie essentiell Präsenz und Sichtbarbarkeit von Kunst und Kultur ist, eben auch im öffentlichen Raum. Nur sehr wenige, eher außerhalb des Stadtkerns gelegene Flächen, stehen in Flensburg bisher der „Streetart“ zur Verfügung. Wir möchten eine Symbiose zwischen historischer und moderner Kunst- und Kultur beginnen und eine Kooperation zwischen privaten Hausbesitzern, Wohnungsgesellschaften, der Stadt selbst und Künstler*innen initiieren. Diese Idee ist nicht neu. Viele andere Städte ebenfalls begriffen, dass sich Lebensqualität und Ambiente vor allem auch in gelebter und sichtbarer Kunst und Kultur zeigt und unterstützen daher, unter anderem, Streetart-Projekte.

Identifikation geschieht durch Sichtbarkeit aller Teile der Bevölkerung, vor allem aber auch der „jungen Leute“, die das Leben in ihrer Stadt repräsentiert und mitgestaltet sehen wollen. Durch diese Art Zusammenarbeit und die Abstimmung verschiedener Bevölkerungsgruppen entsteht ein breiter Konsens darüber,  in welcher Stadt wir zusammenleben wollen.

Das Kulturbüro unterstützte „Flensburg ist Kunst“ finanziell, das Denkmalschutzamt hat begeistert seine Zustimmung erteilt und der Hausbesitzer der Norderstraße 147 freut sich sehr über die Neu-Gestaltung der Durchfahrt und geht so mit positivem Beispiel voran.

Der internationale, weltoffene, vielfältige Charakter des Projekts und eine urbane Kulturszene sind einer Stadt wie Flensburg gemäß.

Bedingt durch die sehr unterschiedlichen Erfahrungen in den jeweiligen Gesellschaften unter sehr verschiedenen politischen, sozialen und ökonomischen Bedingungen, werden subjektive Perspektiven und kontroverse Standpunkte entstehen.

Im 2021 wollen wir diese Initiative gerne in Zusammenarbeit mit der Stadt Flensburg, einer Wohnungsbaugesellschaft oder privaten Eigentümern weiterführen. Wer sich angesprochen fühlt, darf sich gerne melden! Wir wollen vor allem auch Künstler*innen von außerhalb einladen, teilzunehmen. Flensburg Ist Kunst!

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THE FEMALE ANSWER: Syrena Fong mit „WHERE IS THE LINE?“ vom 4. bis 6. Dezember in der NORDER147

„WO ZIEHST DU DIE GRENZE?“

Zum 23.sten Jahrestag der Übergabe Hongkongs an die chinesische Regierung trat das „National Security Law“, NSL, in Kraft. Dieses Gesetzt ist die Antwort auf die größte demokratische Protest-Bewegung Hongkongs, die im vergangenen Jahr vonstatten ging. Es wurde verabschiedet, um die Stadt als „gesetzestreuen Teil Chinas zu bewahren“ und „die Stadt vor Aufständischen, die Terrorismus praktizieren“ zu sichern.

Die Maximalstrafe sowohl für ständige, als auch für nicht permanente Bewohner*innen der Stadt, im und außerhalb des Landes, ist die Verurteilung zu lebenslänglicher Haftstrafe. Das Gesetzt ist schwammig genug formuliert, um es der Regierung zu ermöglichen alles, was ihr missfällt, als „subversiv, terroristisch oder als Verbündung mit dem Feind“ zu interpretieren. Dadurch ist eines mehr als sicher: Der Kampf Hongkongs, den Status als „freieste Stadt Chinas“ zu behalten, wird immer schwieriger.

Dieses künstlerische Projekt zielt darauf ab, die nicht ganz so offensichtlichen Auswirkungen des National Security Laws zu untersuchen und die der demokratischen Bewegung zugrundeliegende „fluidity“ (Beweglichkeit) als ihre Grundvoraussetzung zu untersuchen.

Was bedeutet es, in einem Klima der Überwachung und der Unterdrückung zu leben? Was bedeutet es für die Einwohner*innen Hongkongs, die außer Landes leben, wenn ihnen bei ihrer Rückkehr in die Heimatstadt Verurteilung droht? Wie weit kannst du mit deiner Kritik an den Autoritäten gehen? Welche Rolle spielst du selbst in all dem?

Angst, Selbst-Zensur, Überwachung, Sicherheit…. Wo ziehst du selbst die Grenze?

Für nähere Informationen, meldet euch bitte per Mail unter danyheck147@gmail.com

THE FEMALE ANSWER – International residency program of NORDER147

Haben Frauen einen „anderen Blick“ auf unsere Welt, ihre Krisen und Konflikte? Haben weibliche Reaktionen, Antworten, Lösungsansätze eine andere Ausrichtung als die der Männer? Und welche Formen und Ausformungen nehmen entsprechende künstlerische Auseinandersetzungen von Künstlerinnen an?

Mit diesen plakativen Fragestellungen, möchten wir sowohl Raum, als auch Öffentlichkeit schaffen für kritische engagierte Künstlerinnen. Die NORDER147 lädt im Rahmen des Projekts „THE FEMALE ANSWER“ Künstlerinnen aus den verschiedensten Ländern ein, zu aktuellen Situationen auf der Welt oder in ihren Heimatländern Positionen zu entwickeln.

Bedingt durch die sehr unterschiedlichen Erfahrungen in den jeweiligen Gesellschaften unter sehr verschiedenen politischen, sozialen und ökonomischen Bedingungen, werden subjektive Perspektiven und kontroverse Standpunkte entstehen.

Alle weiteren Informationen findet ihr auch auf der Webseite der NORDER147: www.norder147.com
Auf Facebook findet ihr uns hier
E-Mail: info@norder147.com
Norderstr. 147
24939 Flensburg

 

THE FEMALE ANSWER: Kirstine Skov-Hansen, DK, mit „Black Marias“ vom 6. bis 8. November in der NORDER147

Aufgrund des Bund-Länder-Beschlusses vom 28.10. zur Corona-Pandemie und der damit verbundenen Einschränkungen des öffentlichen Lebens werden auch in Flensburg viele Kulturveranstaltungen im November nicht stattfinden können. Deshalb empfiehlt es sich bei den Veranstaltern nachzufragen, ob diese überhaupt noch stattfinden, oder wie und in welchem Umfang sie nachgeholt werden.

Kirstine Skov-Hansen sagt über „Black Marias“:

„Meine künstlerische Arbeit untersucht soziale Strukturen in lokalen und globalen Realitäten. Besonderes Augenmerk schenke ich dabei der bildlichen Verarbeitung aktueller Themen in sozialen und kulturellen Phänomenen.

Mit „Black Marias“ untersuche ich die komplexe Beziehung zum Tod und der begleitenden Trauer in der westlichen Kultur. Die individualisierte Gesellschaft hat den Tod zu einer privaten Angelegenheit gemacht, die keinen Platz in unserem alltäglichen Leben hat. Im Kontrast zu der Tatsache, dass die Unterhaltungsindustrie den Tod immer mehr instrumentalisiert.

Trauernde Frauen in anderen Kulturen ermöglichen den Gestorbenen den Übergang vom Leben zum Tod und verkörpern dadurch sowohl den Mutterleib als auch das Grab. Diese Einheit wird in meinen künstlerischen Arbeiten durch flüssige und feste Materialien symbolisiert. „Black Marias“ erschafft mittels Drucktechniken und skulpturalen Installationen zeremonielle Arbeiten.

Schwarz ist die Farbe, die für Trauer, Tod und Dunkelheit steht. Ebenso existiert die Vorstellung, dass aus der Dunkelheit alles Leben kommt. Ich möchte Raum für die Interaktion meiner Arbeiten mit dem Betrachter schaffen und es ihnen ermöglichen, persönliche Erfahrungen von Tod und Trauer zu visualisieren, vielleicht sogar weiter zu verarbeiten.

Die Besucher sind eingeladen, eigene kleine Arbeiten in Drucktechniken zu schaffen und diese in die Ausstellung zu integrieren, sofern sie das möchten.“

Für nähere Informationen, meldet euch bitte per Mail unter danyheck147@gmail.com

THE FEMALE ANSWER – International residency program of NORDER147

Haben Frauen einen „anderen Blick“ auf unsere Welt, ihre Krisen und Konflikte? Haben weibliche Reaktionen, Antworten, Lösungsansätze eine andere Ausrichtung als die der Männer? Und welche Formen und Ausformungen nehmen entsprechende künstlerische Auseinandersetzungen von Künstlerinnen an?

Mit diesen plakativen Fragestellungen, möchten wir sowohl Raum, als auch Öffentlichkeit schaffen für kritische engagierte Künstlerinnen. Die NORDER147 lädt im Rahmen des Projekts „THE FEMALE ANSWER“ Künstlerinnen aus den verschiedensten Ländern ein, zu aktuellen Situationen auf der Welt oder in ihren Heimatländern Positionen zu entwickeln.

Bedingt durch die sehr unterschiedlichen Erfahrungen in den jeweiligen Gesellschaften unter sehr verschiedenen politischen, sozialen und ökonomischen Bedingungen, werden subjektive Perspektiven und kontroverse Standpunkte entstehen.

Alle weiteren Informationen findet ihr auch auf der Webseite der NORDER147: www.norder147.com
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Norderstr. 147
24939 Flensburg

 

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