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Der Flensburger Bahnhofswald aus der Vogelperspektive

Eine aktuelles Foto von Bernd Schütt für all diejenigen ZweiflerInnen, die der Meinung sind, beim Flensburger Bahnhofswald würde es sich nicht um einen Wald handeln. Der Blick von oben zeigt deutlich, wie viele Bäume dort stehen. Am unteren Bildrand auf dem Parkplatz an der Bahnhofstraße die Infozelte der WaldbesetzerInnen und der Bürgerinitiative.

Dazu auch noch nebenstehend das Schreiben des Kieler Umweltministeriums an Claus Kühne:

UnterstützerInnen für Mahnwache gesucht

Für die Mahnwache am Bahnhofswald suchen die Bürgerinitiative Bahnhofsviertel und die WaldbesetzerInnen noch UnterstützerInnen. Wer alo Lust hat, sich stundenweise an der Mahnwache zu beteiligen, melde sich bitte am Infostand auf dem Parkplatz am Bahnhofswald.

Kontakt zu den Aktivist*innen der Waldbesetzung: rodung@nirgendwo.info

Twitter: @boomdorp

Bürgerinitiative Bahnhofsviertel Flensburg: https://bahnhofsviertelflensburg.wordpress.com/

Flensburger Bahnhofswald: The Real Facts

Wie wenig die Flensburger Kommunalpolitiker und Entscheider tatsächlich über die Planungen für den Bahnhofswald wissen, zeigt stellvertretend ein Kommentar in der Facebook-Gruppe Flensburg Ahoi am 03.11.20 von Christian Schweckendieck, Bürgerschaftliches Mitglied der FDP-Fraktion. Er schreibt: „Ein Großteil der Bäume bleibt ja auch stehen. Es werden vereinzelt Bäume gefällt. Der „Wald“ bleibt bestehen!“ Diese Aussagen sind falsch.
Erstens: Der Wald bleibt nicht bestehen, sondern er wird „entwidmet“ und verliert damit auch seinen naturschutzrechtlichen Status im Sinne des Landeswaldgesetzes als geschützter Wald.
Zweitens: Es werden nicht „vereinzelt“ Bäume der Säge zum Opfer fallen, sondern
a) mehr als 50 stattliche Bäume mit über 80 cm Stammumfang, die unter die Baumschutzsatzung fallen, plus rund 20 ähnlich große Bäume, die zwar nicht gefällt, aber durch die Bauarbeiten massiv geschädigt und absterben werden und
b) der „untermaßige“ Aufwuchs. „Untermaßig“ sind danach Laubbäume, die nicht unter die Flensburger Baumschutzsatzung fallen, also weniger als 80 cm Stammumfang haben und Nadelbäume, wenn sie unter 100 cm Stammumfang liegen.
Das sind im Bahnhofswald aber die Mehrzahl der Bäume. Also auch nach gesundem Menschenverstand zu betrachtende, stattliche Bäume mit mehreren Metern Höhe. Wenn die alle gefällt werden, bleibt vom Bahnhofswald und von dem Baumbestand, der keinen Waldstatus hat, kaum noch was übrig. Mehr dazu und zu den Fakten hier:

Flensburger Bahnhofswald: Mit Falschinformationen die Öffentlichkeit hinters Licht führen unter:
https://akopol.wordpress.com/2020/07/30/flensburger-bahnhofswald-mit-falschinformationen-die-oeffentlichkeit-hinters-licht-fuehren/

Weitere Infos und Beiträge zum Thema Hotel- und Parkhausprojekt am Flensburger Bahnhofswald auch hier

Protestaktion vor der FFG

Am Nachmittag des 6.11. ist eine Protest-Aktion von UmweltaktivistInnen und Friedensbewegten vor dem Eingang der Flensburger Fahrzeugbau-Gesellschaft an der Mads-Clausen-Straße in Flensburg Klues geplant. Die Panzerbauer der FFG wollen eine neue Produktionshalle errichten und dafür einen halben Hektar geschützten Wald roden. Die FFG droht, falls ihr die Genehmigung dafür verweigert wird, mit Produktionsverlagerung. Mehr Infos dazu demnächst im AKOPOL-Infoblog.

Der Wald bleibt! – Mehr als 250 Menschen demonstrieren in Flensburg für die Rettung des Bahnhofswalds

Der Wald bleibt! – Der Demozug auf der Friederich-Ebert-Straße  Foto: Jörg Pepmeyer

„Klimawandel ist nicht verhandelbar, das gilt auch für den Bahnhofswald.“

Ein Beitrag von Jörg Pepmeyer

Mehr als 250 Menschen beteiligten sich am späten Freitagnachmittag an einer Demonstration für die Rettung des Flensburger Bahnhofswald und für den Klimaschutz. Aufgerufen dazu hatte die lokale Fridays for Future Gruppe, die Bürgerinitiative Bahnhofsviertel Flensburg und die WaldbesetzerInnen von Böömdörp in de Bahnhoffsbööm.

Seit dem 1. Oktober besetzt ein Umfeld aus 150 engagierten Menschen den Bahnhofswald. Sie wollen so den Bau eines Hotels und eines Parkhauses  verhindern, für die das dortige Biotop mit über 150 Jahre alten Bäumen und Heimat zahlreicher Tierarten, darunter gefährdete Fledermaus- und Vogelarten, zerstört werden soll.

Start der Demo war am Nordermarkt, dann ging es an der Schiffbrücke entlang über den ZOB, die Friedrich-Ebert-Straße zum Rathaus und anschließend zum Carlisle-Park am Bahnhofswald, dem Endpunkt der Demo.

„GROßinvestoren planen in der Ferne
Zerstören unser’n Bahnhofswald
Das lässt uns nicht einfach kalt!!!“

Jede Räumung hat ihren Preis – Foto: Jörg Pepmeyer

In den Ansprachen der UmweltaktivistInnen wurde deutlich, dass man die Besetzung des Bahnhofswaldes auf jeden Fall weiter fortführen werde. Es sei nicht hinnehmbar, dass im Zeichen der Klimakrise ein wertvolles und innerstädtisches Naturhabitat für die Profite einzelner Investoren vernichtet werden soll. Die Entscheidung für den Bau des Hotels und Parkhauses am Bahnhofswald müsse zurückgenommen werden. Der Klimawandel sei nicht verhandelbar, das gelte auch für den Bahnhofswald. Einer möglichen Räumung des besetzten Waldes werde man entschiedenen Widerstand entgegen setzen. Gleichzeitig wurde von einer Sprecherin die zunehmende Vernichtung städtischer Grünflächen und Kleingärten in Flensburg kritisiert. Für viele Flensburger Familien, die in äußerst beengten Wohnverhältnissen leben würden, seien ihre Kleingärten von existentieller Bedeutung. Die Kleingärten seien ebenso wichtig für das innerstädtische Klima und ein Rückzugsraum für zahlreiche Tierarten.

Am Rande der Demonstration wurde bekannt, dass Hanna Poddig, eine der WaldbesetzerInnen von den Investoren des Hotel-Projekts wegen Hausfriedensbruch angezeigt wurde. Sie sieht einer möglichen juristischen Auseinandersetzung jedoch gelassen entgegen. Offensichtlich hat der öffentliche Protest dazu geführt, dass die Investoren sich derzeit nicht trauen mit den ursprünglich angedachten Fällungen von Bäumen im Wald zu beginnen. Auch die Stadt Flensburg, die die Genehmigung dafür erteilen müsste, hält sich derzeit bedeckt. Gleichzeitig hat die Bürgerinitiative Bahhofsviertel angedroht im Falle des Falles sofort Klage zu erheben, eine Normenkontrollklage ist bereits in Vorbereitung.

Forderung nach einer grundlegenden Änderung der Klima-Politik – Foto: Jörg Pepmeyer

Ein Kommentar von Dr. Helmreich Eberlein:

Heimtückisch

Geht es heimtückischer? Da bitten die Investoren um ein Gespräch mit den Baumschützern, und dann verklagen sie die Person, die sich darauf einlässt, wegen Hausfriedensbruch!!! Wer möchte da noch mit diesen Leuten reden?

UnterstützerInnen für Mahnwache gesucht

Für die Mahnwache am Bahnhofswald suchen die Bürgerinitiative und die WaldbesetzerInnen noch helfende UnterstützInnen. Wer also Lust dazu hat, melde sich bitte am Infostand auf dem Parkplatz am Bahnhofswald.

Kontakt zu den Aktivist*innen der Waldbesetzung:

rodung@nirgendwo.info

Twitter: @boomdorp

Bürgerinitiative Bahnhofsviertel Flensburg: https://bahnhofsviertelflensburg.wordpress.com/

Weitere Infos und Beiträge zum Thema Hotel- und Parkhausprojekt am Flensburger Bahnhofswald auch hier

Protestaktion vor der FFG

Am Nachmittag des 6.11. ist eine Protest-Aktion von UmweltaktivistInnen und Friedensbewegten vor dem Eingang der Flensburger Fahrzeugbau-Gesellschaft an der Mads-Clausen-Straße in Flensburg Klues geplant. Die Panzerbauer der FFG wollen eine neue Produktionshalle errichten und dafür einen halben Hektar geschützten Wald roden. Die FFG droht, falls ihr die Genehmigung dafür verweigert wird, mit Produktionsverlagerung. Mehr Infos dazu demnächst im AKOPOL-Infoblog.

Demonstration von Fridays for Future für die Rettung des Bahnhofswalds am 30.10. in Flensburg

Treffpunkt:
Freitag, 30.10.2020 um 16.00 Uhr
am Nordermarkt Flensburg

Seit dem 1. Oktober besetzt ein Umfeld aus 150 engagierten Menschen den Bahnhofswald. Sie wollen so den Bau eines Hotels und eines Parkhauses  verhindern, für die das dortige Biotop mit über 150 Jahre alten Bäumen und Heimat unzähliger Tiere (unter anderem gefährdete Fledermaus- und Vogelarten) zerstört werden soll. Dies muss verhindert werden. Wir als Fridays for Future Flensburg solidarisieren uns mit den Aktivist*innen und rufen am Freitag den 30.10.20 zur Demonstration für die Rettung des Flensburger Bahnhofswaldes auf. Wenn wir das globale Klima retten wollen, müssen wir auch vor Ort konsequent handeln. Denn kein Baum ist egal, ob im Dannenröder Wald, in Keyenberg, in Flensburg, überall. Was wir brauchen, ist Wald statt Asphalt. Klima und Menschen vor Profite!

Die Demonstration beginnt um 16:00 Uhr am Nordermarkt, läuft am Zob entlang und endet am Bahnhofswald / Carlisle Park.

Lasst uns gemeinsam für unsere Zukunft und den Erhalt des Bahnhofswaldes auf die Straße gehen!

Hinweis: Die Corona-Hygieneregeln müssen unbedingt eingehalten werden, das Tragen von Masken und die Einhaltung der Abstandsregeln sind zwingend notwendig.

Ab heute kostenfrei schnelles Internet per WLAN in der Flensburger Innenstadt

Stadtwerke Flensburg und Stadtmarketing Flensburg e.V. mit schnellem WLAN für alle in der Flensburger Innenstadt

Pressemitteilung der Stadtwerke Flensburg: Ab dem 25. November 2016 bieten die Stadtwerke Flensburg und das Stadtmarketing e.V. kostenfrei schnelles Internet via WLAN in der Flensburger Fußgängerzone vom Norder- bis zum Südermarkt an.

Das Angebot können alle Besucher und Gäste der Flensburger Innenstadt nutzen. Stefan Thurner, Geschäftsführer Intersport Hans Jürgensen und Vorstandssprecher des Stadtmarketing Flensburg e.V. freut sich über den zusätzlichen Service: „Damit wird die Flensburger Innenstadt mit ihren zahlreichen Geschäften und Restaurants als Einkaufsstadt noch attraktiver für Gäste aus der Region und Skandinavien. Mit dem freien WLAN der Stadtwerke und des Stadtmarketings Flensburg möchten wir vor allem alle Touristen und Tagesgäste ansprechen, die unsere schöne Innenstadt besuchen.“
Die Kosten für die Investition in das Glasfasernetz (Tiefbau, Erschließung,…) als Basis für das WLAN tragen die Stadtwerke Flensburg. Der Betrieb des WLAN wird finanziert durch Mittel aus dem Projekt PACT 2 (Partnerschaft zur Attraktivierung von City-, Dienstleistungs- und Tourismusbereichen). Der Stadtmarketing Flensburg e.V. tritt hierbei als Projektrräger auf, der die Abgaben der Grundstückseigentümer im PACT-Gebiet in konkrete Projekte investiert. Das nun umgesetzte WLAN ist ein Teilprojekt, um die Erlebnisqualität des Shoppens in der Innenstadt zu unterstützen.
Heinz-Gerhard Gülck, Vertriebsleiter der Stadtwerke Flensburg sieht den Ausbau des schnellen Internets per Glasfaser in der City als Teil einer Gesamtstrategie: „Wir freuen uns sehr, dass wir den Flensburger Bürgern und den Besuchern Flensburgs gemeinsam mit dem Stadtmarketing e.V. das kostenfreie WLAN anbieten können. Dieses konnten wir auf Basis unseres eigenen Glasfasernetzes realisieren. Wir wollen in den nächsten Jahren ganz Flensburg mit schnellem Internet per Glasfaser ausstatten und damit zukunftssicher machen. Die Fußgängerzone ist hierbei ein ganz wichtiger Baustein unseres Projektes und ich freue mich, dass wir das WLAN zeitgleich mit dem Beginn des Weihnachtsmarktes aktivieren konnten.“

Der Zugang zum schnellen Surfen geht ganz unkompliziert: Einfach mit dem mobilen Endgerät anmelden, um dann maximal zwei Stunden kostenloses Internet zu genießen. Der Zugang zum WLAN ist damit uneingeschränkt möglich, eine Registrierung nicht erforderlich. Lediglich beim ersten Anmelden muss der Surfer die Allgemeinen Geschäftsbedingungen mit Setzen eines Häkchens bestätigen.

Die installierte Digital-Technik erläutert Rainer Schoon, der bei den Stadtwerken das WLAN-Projekt technisch verantwortete: „Wir haben unser Hochleistungs-Glasfasernetz in der Fußgängerzone so flächendeckend erweitert, dass jetzt die komplette Innenstadt mit Glasfaserkabeln für schnelles Internet erschlossen ist. An unseren Glasfaser-Leitungen haben wir insgesamt neun WLAN-Antennen angeschlossen. Diese sind in den Häusern der Fußgängerzone vom Norder- bis zum Südermarkt platziert und senden Daten mit hoher Geschwindigkeit und Stabilität zum Surfen an die Nutzer.“

Mit dem komplettierten Glasfasernetz bieten die Stadtwerke allen Einwohnern und Geschäftsleuten der Innenstadt die Möglichkeit, sich zeitnah mit ihrem Hausanschluss an das Glasfasernetz anzuschließen, um mit hoher Geschwindigkeit im Internet surfen zu können. Privatkunden bietet der Energieversorger verschiedene Produkte an und für den geschäftlichen Bedarf werden individuell angepasste technische Lösungen offeriert.

Ulf Hansen, Geschäftsführer Bücher Rüffer und Vorstandsmitglied des Stadtmarketing Flensburg e.V: ergänzt: „Das WLAN-Projekt in der Innenstadt ist eine Kooperation zwischen den Stadtwerken Flensburg und dem Stadtmarketing Flensburg e.V.. Während die Stadtwerke für die gesamte Technik verantwortlich sind, hat das Stadtmarketing die Umsetzung organisatorisch in der Koordination mit der Innenstadt und auch finanziell unterstützt.“

Eine hervorragende Ergänzung zum kostenfreien WLAN der Stadtwerke ist das ebenfalls kostenfreie WLAN-Angebot der Stadtwerke-Tochter Aktiv Bus an den stark frequentierten Bushaltestellen ZOB, Dr.-Todsen-Str. und Bahnhof. Seit 15. Juli 2016 können dort Bürgerinnen und Bürger kostenlos und mit hoher Geschwindigkeit im Internet surfen. Während am Bahnhof und Dr.-Todsen-Str./Südermarkt jeweils ein Hotspot installiert wurde, sind es am ZOB gleich zwei Anlagen, die eine vollständige digitale Ausleuchtung des Geländes sicherstellen.

Die Inbetriebnahme des WLAN vom Norder- bis zum Südermarkt erfolgte am 25. November 2016.

Die Glasfasertechnik wird in den nächsten Jahren für jeden Flensburger Haushalt verfügbar sein, da die Stadtwerke ihr Glasfasernetz flächendeckend Stadtteil für Stadtteil ausbauen werden. Begonnen hat der Flensburger Energieversorger im Bereich Tarup. Dort war das Interesse groß und es haben bereits mehr als 200 Taruper einen Vertrag für den im Aktionszeitraum kostenlosen Stadtwerke-Glasfaseranschluss abgeschlossen. Diese Aktionsfrist läuft für Tarup noch bis zum 6. Dezember 2016.

Mehr dazu auch in einem Beitrag von Carlo Jolly vom 25.11.2016 auf shz.de Freies W-Lan in der Fußgängerzone: Stadtwerke und City-Kaufleute starten kostenloses Angebot zwischen Südermarkt und Nordermarkt unter http://www.shz.de/lokales/flensburger-tageblatt/freies-w-lan-in-der-fussgaengerzone-id15449761.html

UmFAIRteilen-Aktionstag – Proteste am 27., 28. und 29.9.2012 in Flensburg

Bündnis ruft zur Teilnahme an Protestaktionen in Flensburg auf

Fehlende Kita-Plätze, geschlossene Bibliotheken, mangelhafter Nahverkehr – der öffentlichen Hand fehlt das Geld für wichtige Investitionen. Dem stehen gigantische private Vermögen entgegen. Sie müssen wieder an der Finanzierung unseres Gemeinwesens beteiligt werden – mit einer einmaligen Vermögensabgabe und einer dauerhaften Vermögensteuer. Aus diesem Grund wird sich ein Flensburger Bündnis, bestehend aus ATTAC, DIE LINKE, Bündnis90/Die Grünen, Piratenpartei, AKOPOL, BI Bedingungsloses Grundeinkommen Flensburg, Café Zukunft Flensburg und die Flensburger Gruppe der Ärzte gegen den Atomkrieg mit vielfältigen Protestaktionen unter dem Motto “UmFAIRteilen – Reichtum besteuern!” an dem bundesweiten Aktionstag am 29.9. beteiligen. Sie laden alle FlensburgerInnen herzlich ein, sich ihrem Protest anzuschließen.

Antrag der Ratsfraktionen Die Linke / AKOPOL: Beitritt zur Kampagne „Vermögenssteuer jetzt“ am Donnerstag, den 27.9. in der Flensburger Ratsversammlung

Los geht es bereits schon am 27.9. ab 16.00 Uhr in der Flensburger Ratsversammlung. Für die Sitzung liegt nämlich den Ratsmitgliedern ein Antrag der Fraktionen DIE LINKE und AKOPOL mit folgendem Antragstext zur Abstimmung vor:

Beitritt zur Kampagne „Vermögenssteuer jetzt“

1. Die Ratsversammlung spricht sich eindringlich für die Einführung einer Vermögensteuer aus und tritt öffentlichkeitswirksam dem Bündnis „Vermögensteuer jetzt“ (   http://www.vermoegensteuerjetzt.de ) bei.

2. Der Oberbürgermeister wird aufgefordert sich gegenüber der Landes- und Bundesregierung für die Einführung einer Vermögensteuer einzusetzen.

(hier geht´s zum vollständigen Antragstext mit Begründung:  Beschlussvorlage_der_Ratsfraktionen_RV-107-2012 )

Die Debatte über diesen Antrag dürfte sicherlich sehr spannend und aufschlussreich werden. Das sollte man unbedingt im Offenen Kanal ansehen!

Aktuelle Meldung: Stadt Flensburg tritt dem Bündnis Vermögensteuer jetzt bei

Am 27.9.2012 ist auch die Stadt Flensburg mit Beschluss der Flensburger Ratsversammlung und den Stimmen der Fraktionen von AKOPOL, DIE LINKE, Bündnis90/Die Grünen, SSW und SPD dem Bündnis „Vermögensteuer jetzt!“ beigetreten. Weiterhin votierten 4 Mitglieder der Ratsfraktion der WiF für die Beschlussvorlage. 1 Ratsmitglied der WiF, sowie CDU und FDP stimmten dagegen. 1 Ratsmitglied der WiF enthielt sich. Weiterhin wurde der Oberbürgermeister in dem Beschluss aufgefordert, sich gegenüber der Landes- und Bundesregierung für die Einführung einer Vermögensteuer einzusetzen.

Info- und Diskussionsveranstaltung „Europa am Abgrund – Ursachen und Widerstand“ am 28.9. im Stadtteilhaus, Flensburg

Am Vorabend des UmFAIRteilen-Aktionstages laden die MitstreiterInnen des Flensburger Aktionsbündnisses alle interessierten BürgerInnen herzlich ein zu einer:

Info- und Diskussionsveranstaltung „Europa am Abgrund – Ursachen und Widerstand“
am Freitag, den 28.9. um 19.00 Uhr
im Stadtteilhaus, Neustadt 12, Flensburg

Ähnlich wie bei Speakers´ Corner bzw. im Rahmen eines Mini-Workshops soll allen Interessierten die Möglichkeit gegeben werden, in einem kurzen, strukturierten Beitrag von etwa 5-10 Minuten Länge ihre Sicht der Dinge z. B. über die Ursachen der Finanzkrise, wie aber auch über die zivilgesellschaftlichen Möglichkeiten des Widerstandes gegen den neoliberalen Durchmarsch und für eine faire Umverteilungspolitik darzustellen. Sinnvollerweise sollte sich der Beitrag an einem besonderen Stichwort orientieren, damit ganz unterschiedliche Perspektiven sichtbar werden. Die können von direkter, lebensweltlicher Betroffenheit, wie aber auch von einer  etwas abstrakteren Auseinandersetzung mit dem vorgestellten Thema geprägt sein. Besonders hilfreich ist es übrigens, auch um die Diskussion für alle Beteiligten ertragreicher zu machen, vorbereitend ein kurzes Stichwort-Script zu erstellen.

Da es im Stadteilhaus keine gastronomische Versorgung gibt, bitte Kekse, Getränke und Teebeutel selber mitbringen. Heißes Wasser und Becher gibt es zuhauf! Nett wäre es auch, wenn Musikinstrumente, Noten und Songbücher mitgebracht werden, dann könnte man den Abend wundervoll ausklingen lassen.

Aktionen und Proteste am 29.9. unter dem Motto “UmFAIRteilen – Reichtum besteuern!” in der Flensburger Innenstadt

Am Samstag, den 29.9. finden dann verschiedene Protestaktionen in der Flensburger Innenstadt bzw. der Fußgängerzone statt.

Treffpunkt und Beginn ist um 11.00 Uhr am Nordermarkt.
Endpunkt ist der Südermarkt. Dort findet um ca. 13.00 Uhr eine „Abschlusskundgebung“ mit einer Speakers Corner statt.

Zwischendurch wollen die MitstreiterInnen des Flensburger Aktionsbündnisses die Innenstadt selbstbewusst zur Bühne ihres kreativen Protestes machen. Sie werden die BürgerInnen informieren und in ihre Aktionen einbeziehen und wollen damit gleichzeitig den Flensburger Anteil am Gelingen des bundesweiten Aktionstages beisteuern.

Verantwortlich: Flensburger Initiativkreis “UmFAIRteilen – Reichtum besteuern!”
i. A. Jörg Pepmeyer

Mehr Infos zum Aktionstag auf der Homepage des Aktionsbündnisses www.umfairteilen.de

auf der ATTAC-Seite unter http://www.attac.de/aktuell/umverteilen/aktionstag-299/

Flensburger UmFAIRteilen-Bündnis auf Facebook unter: http://www.facebook.com/groups/221539734638429/?ref=ts

Flyer herunterladen: http://umfairteilen.de/uploads/tx_shopzeile/flyerA5_web.pdf

Banken in die Schranken! – Occupy Flensburg Demo am Samstag, den 12.11.2011 um 12.00 Uhr ab Nordermarkt

Flensburger Occupy-Aktivisten kündigen lautstarken und musikalischen Protest an

Zur Unterstützung der geplanten Proteste in Berlin und Frankfurt gegen die Macht der Banken und die Finanz-Politik der Bundes-Regierung rufen auch die Flensburger Occupy-Aktivisten wieder auf zu einer

Demonstration am Samstag, den 12. November um 12.00 Uhr ab Nordermarkt

Unter dem Motto „Banken in die Schranken!“ will man in der Flensburger Innenstadt mit Trillerpfeifen, Trommeln und Musikinstrumenten den Protest gegen die derzeitige Finanzpolitik und die Ergebnisse des G 20-Gipfels von letzter Woche lautstark auf die Straße tragen. Wer zudem noch einen selbstgedichteten und originellen Liedtext beisteuern möchte, am besten auf eine gängige Melodie, ist wie auch alle anderen natürlich herzlich willkommen. Masken und Verkleidungen sind ebenso willkommen.

Zwischenstopps gibt es wieder bei der Deutschen Bank und an der Holm-Nixe

Die Schlusskundgebung ist um 13.00 Uhr auf dem Südermarkt geplant.

Die Ergebnisse des Gipfeltreffen der G20 in Cannes – Nicht nur peinlich, sondern geradewegs eine Kapitulationserklärung der G20-Regierungschefs gegenüber der Banken- und Finanzmafia! Mehr dazu in einem Artikel von Spiegel-Online Die Mächtigen schonen die Großbanken unter: http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,795914,00.html

Occupy Flensburg: Demonstration am Samstag, den 29.10.2011 um 12.00 Uhr Nordermarkt

EU-Gipfel: Crash nur verschoben

Zu einer neuen Demonstration gegen die EU-Banken- und Finanzpolitik rufen die MitstreiterInnen von Occupy Flensburg auf. Trotz des EU-Krisengipfels am Mittwoch ist es nach Ansicht der Flensburger Occupy-AktivistInnen nicht zu nachhaltigen und notwendigen Beschlüssen zur Neuorganisation des europäischen Banken- und Finanzsystems gekommen. Eine stärkere Kontrolle der Finanzmärkte und die Einführung einer wirksamen Börsen-Transaktionssteuer standen ebenfalls nicht auf der Agenda. Der angebliche Schuldenschnitt für Griechenland ist gleichzeitig eine Mogelpackung, die zudem von der Freiwilligkeit der internationalen Banken und Finanzunternehmen ausgeht, tatsächlich Griechenland einen Teil der Schulden zu erlassen. Zwingen kann sie jedoch dazu keiner.
Die EU-Beschlüsse verschaffen daher den Menschen in Europa nur eine kurze Verschnaufpause. Die grundlegenden strukturellen Probleme einzelner EU-Länder, die Auswüchse der Finanzmärkte und ihre desaströsen Folgen werden damit nicht beseitigt und der große Crash nur verschoben. Am Ende werden die SteuerzahlerInnen und BürgerInnen der EU mit rigiden Sparprogrammen und einem rasanten Anstieg der Inflation die Zeche dafür zahlen müssen, während die Finanzindustrie und die Vermögenden ihre Schäfchen ins Trockene bringen So darf es nicht weitergehen.
Für eine demokratische Neuordnung des europäischen Banken- und Finanzsystems!
Für ein solidarisches, demokratisches und soziales Europa!
Deshalb rufen die MitstreiterInnen von Occupy Flensburg alle FlensburgerInnen auf zur

Demonstration
Am Samstag, den 29.10.2011
Beginn um 12.00 Uhr auf dem Nordermarkt in Flensburg
….mit Zwischenstopps bei der Deutschen Bank und an der Holm-Nixe
Schlusskundgebung um 13.00 Uhr auf dem Südermarkt

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