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Bürgerversammlung am 27.03.2018 im Rathaus: Planung für das neue Zentralkrankenhaus Flensburg am Peelwatt

Flensburg. Die Stadt Flensburg lädt zur öffentlichen Bürgerinformation am Dienstag, 27. März um 18 Uhr in der Bürgerhalle des Rathauses ein.

Im Oktober 2017 hat die Ratsversammlung einstimmig beschlossen, nördlich des Gewerbegebietes Peelwatt die Krankenhäuser St. Franziskus und Diakonissenkrankenhaus an einem gemeinsamen neuen Zentralstandort zusammenzufassen. Damit soll ein modernes und zukunftssicheres medizinisches Angebot der stationären Gesundheitsversorgung für die Stadt Flensburg und die umgebende Region geschaffen werden. Auch die Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten sollen dort verbessert werden.

Im November 2017 wurde mit den Bauleitplanverfahren begonnen. Mit der vertiefenden Untersuchung der für die Standortentscheidung untersuchten Aspekte zum Eingriff in den Landschaftsraum, der Erschließung, dem Immissionsschutz und weiteren Themen wurde begonnen.
Von besonderer Bedeutung ist die Berücksichtigung der Belange der vor Ort ansässigen Kleingärtner. Hierzu ist ein eigenständiger intensiver Beteiligungs- und Planungsprozess gestartet worden.
Aus den bisherigen fachlichen Untersuchungen gibt es Erkenntnisse, über die berichtet wird. Im Rahmen der laufenden Entwurfserarbeitung gibt es zudem Planungsüberlegungen für die Ansiedlung der Krankenhäuser und ihrer Begleiteinrichtungen sowie der Verkehrsanbindung an das Straßennetz.
Vorgestellt und diskutiert werden sollen die allgemeinen Ziele und Zwecke sowie die voraussichtlichen Auswirkungen der Planung und sich wesentlich unterscheidende Lösungen. Allen Anwesenden wird Gelegenheit zur Äußerung und Erörterung gegeben. Die Frage der in den beiden bisherigen Bürgerdialogen behandelten Trägerschaft ist nicht Gegenstand des Bauleitplanverfahrens. Auch zur Architektur gibt es in diesem Planungsstadium noch keine Aussagen.
Die Leitung der Bürgerversammlung erfolgt durch den Ratshernn Axel Kohrt vom Ausschuss für Umwelt, Planung und Stadtentwicklung.
Der Zugang (barrierefrei) sollte nach Möglichkeit über den Haupteingang Am Pferdewasser erfolgen. Die Pläne können bereits ab 17.30 Uhr eingesehen werden

 

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Flensburger Bahnhofsumfeld: Stadtplanung nicht auf Kosten von Kühlhaus und VfB Nordmark!

Offener Brief von Sönke Büsen:

Offener Brief – VFB Nordmark Flensburg

Eine Stadt ist kein Heimatmuseum, sondern in Ort der sich laufend den Bedürfnissen seiner Bürger anpassen sollte. Deshalb sind die Pläne einer Südstadt im Bereich Deutsches Haus — Brücke Peelwatt im Prinzip begrüßenswert. Die Frage die sich hier jedoch stellt ist, wessen Bedürfnisse / Interessen hier gefördert werden? Hinzu kommt, dass die Kombination (Güter)Bahnhof, Sportanlage und Kleingärten eine Art Kulturlandschaft darstellt, die durch eine bestimmte stätische Entwicklung, nicht nur in Flensburg, entstanden ist und somit auch ein Teil der Geschichte der Stadt Flensburg darstellt. Eine Kulturlandschaft welche in anderen Stäten schon zum Teil verschwunden ist. Soll diese Kulturlandschaft auch in Flensburg verschwinden?
Hier stellt sich wieder die Frage nach den Bedürfnissen und Interessen. Der VFB Nordmark Flensburg ist nicht nur ein Traditionsverein, der eine wichtige soziale Funktion im Stadtteil ausführt. Die Stadt schuldet dem Verein auch einen Dank, da der Verein auch die Stadt repräsentiert. Der VFB Nordmark spielte seinerzeit zusammen mit „08“ in die 4 klassige Landesliga und steht selbst heute in der Tabelle besser als der Gross-Verein TSB.
Welchen Stellenwert der Verein bei einigen Planern der Stadt hat, zeigte sich deutlich, als im Vorfeld anstelle von einer bedingungslosen Unterstützung, der Verein zur Fusion mit einem anderen Verein aufgerufen wurdel? Und jetzt, nach den gescheiterten Verhandlungen mit der Uni / Campus. Soll der Verein „ausgehungert“ werden? Der Verein wird unter den jetzigen Umständen Schwierigkeiten haben neue Mitglieder zu werben! Hoffen einige Vertreter der Stadt dass sich „das Problem“ von alleine löst?
Wenn in 10-15 Jahren für 700 Bürger in der Südstadt neuer Wohnraum geschaffen wurde, werden die Stadtväter und Mütter vielleicht einsehen, dass auch ein Sportplatz von Nöten ist! Soll dann ein neuer Verein gegründet werden? Vielleicht „Phönix Flensburg“?
Ich glaube nicht nur ich, sondern auch Bürger (und Wähler) der Stadt und andere Sportvereine, würden gerne wissen, wie die einzelnen Parteien zu der Frage des VFB Nordmark, dem Kühlhaus und dem Hundeverein Flensburg-Handewitt eigentlich stehen. Und welche Solidarität gibt es von anderen Vereinen? Heute VFB Nordmark, morgen IF Sternen und übermorgen Polizei SV? Deren Plätze sind ja auch attraktiv! Und was mit dem DGF — gleich an der Umgehungsstraße?

Sönke Büsen
Sonderburg , gebürtiger Flensburger. Kein Mitglied des VFB Nordmark / Kühlhaus
Hundeverein Flensburg Handewitt.

Siehe zum gleichen Thema auch den AKOPOL-Beitrag Bau(ern)-Opfer – Das Ende eines traditionsreichen Flensburger Sportvereins unter https://akopol.wordpress.com/2014/06/28/bauern-opfer-das-ende-eines-traditionsreichen-flensburger-sportvereins/

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