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Kino 51 Stufen in Flensburg: Filmprogramm ab Donnerstag, den 16. Juli 2020

SIBERIA

Donnerstag, 16.07.20 bis Mittwoch, 22.07.2020 – jeweils um 20.30 Uhr

Clint (Willem Dafoe) ist ein vom Leben gezeichneter Mann. Um endlich seinen inneren Frieden zu finden, hat er sich in eine einsame Hütte in den verschneiten Bergen zurückgezogen. Dort betreibt er ein kleines Café, in das sich nur selten Reisende oder Einheimische verirren. Aber selbst in der Abgeschiedenheit findet Clint keine Ruhe. Eines schicksalhaften Abends bricht er mit seinem Hundeschlitten auf, getrieben von der Hoffnung, sein wahres Ich zu finden. Eine Reise durch seine Träume, Erinnerungen und Fantasien beginnt

Genre: Drama
Jahr: 2020
Spieldauer: 95min
Altersfreigabe: ab 16 J
Sprache: D
Darsteller: Willem Dafoe, Nicolas Cage, Isabelle Huppert

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LA VÉRITÉ – LEBEN UND LÜGEN LASSEN

Donnerstag, 16.07.20 bis Mittwoch, 22.07.2020 – jeweils um 18.00 Uhr

Die französische Filmdiva Fabienne (Catherine Deneuve) mimt in ihren Memoiren vortrefflich die Rolle der hingebungsvollen, liebenden Mutter. Ihre Tochter Lumir (Juliette Binoche) hingegen hat ganz andere Erinnerungen an die Kindheit mit einer Frau, die sich stets im Licht der Öffentlichkeit sonnte. Als die Drehbuchautorin mit Ehemann Hank (Ethan Hawke) und dem gemeinsamen Kind aus New York nach Paris zurückkehrt, versucht sie, ihre Mutter mit den verdrehten Wahrheiten in deren Autobiographie zu konfrontieren.

Genre: Drama
Jahr: 2020
Spieldauer: 107min
Altersfreigabe: ab 12 J
Sprache: D
Darsteller: Catherine Deneuve, Juliette Binoche, Ethan Hawke

Am Mittwoch, den 22.07.2020, in der OmU-Version

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ZU WEIT WEG – ABER FREUNDE FÜR IMMER!

Donnerstag, 16.07.20 bis Mittwoch, 22.07.2020 – jeweils um 16.00 Uhr

Da sein Heimatdorf einem Braunkohletagebau weichen soll, müssen Ben (12) und seine Familie in die nächstgrößere Stadt umziehen. In der neuen Schule ist er erst mal der Außenseiter. Und auch im neuen Fußballverein laufen die Dinge für den talentierten Stürmer nicht wie erhofft. Zu allem Überfluss gibt es noch einen weiteren Neuankömmling an der Schule: Tariq (11), Flüchtling aus Syrien, der ihm nicht nur in der Klasse die Show stehlt, sondern auch noch auf dem Fußballplatz punktet. Wird Ben im Abseits bleiben – oder hat sein Konkurrent doch mehr mit ihm gemeinsam als er denkt?

Genre: Drama, Family
Jahr: 2020
Spieldauer: 88min
Altersfreigabe: ab 0 J
Sprache: D
Darsteller: Yoran Leicher, Sobhi Awad, Anna König

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NEW YORK – DIE WELT VOR DEINEN FÜSSEN

Donnerstag, 16.07.20 bis Mittwoch, 22.07.2020 – jeweils um 14.00 Uhr

15.000 Kilometer – das ist die Distanz, die Matt Green seit 2012 zu Fuß zurückgelegt hat. Das entspricht ungefähr der Entfernung zwischen Deutschland und Australien. Nur ist Matt Green diese Strecke ausschließlich in einer einzigen Stadt gelaufen – in seiner Wahlheimat New York City. Für seine Mission hat Green fast alles aufgegeben – seinen Job als Ingenieur, seine Beziehung, selbst seine Wohnung. Dafür erlebt er die Stadt auf eine Weise wie noch niemand vor ihm.

Genre: Dokumentarfim
Jahr: 2020
Spieldauer: 95min
Altersfreigabe: ab 12 J
Sprache: D

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MARIE CURIE – ELEMENTE DES LEBENS

Donnerstag, 23.07.20 bis Mittwoch, 29.07.2020 – jeweils um 20.30 Uhr

Sie veränderte die Welt: Marie Curie, visionäre Wissenschaftlerin und zweifache Nobelpreisträgerin, entdeckte die Radioaktivität und ebnete den Weg zur Moderne. Paris, Ende des 19. Jahrhunderts: In der akademischen Männerwelt der Universität Sorbonne hat Marie Sklodowska (Rosamund Pike) als Frau und auf Grund ihrer kompromisslosen Persönlichkeit einen schweren Stand. Allein der Wissenschaftler Pierre Curie (Sam Riley) ist fasziniert von ihrer Leiderschaft und Intelligenz und erkennt ihr Potential. Er wird nicht nur Maries Forschungspartner sondern auch ihr Ehemann und die Liebe ihres Lebens. Für ihre bahnbrechenden Entdeckungen erhält Marie Curie als erste Frau 1903 gemeinsam mit Pierre den Nobelpreis für Physik. Sein plötzlicher Tod erschüttert sie zutiefst, aber Marie gibt nicht auf. Sie kämpft für ein selbstbestimmtes Leben und für ihre Forschung, deren ungeheure Auswirkungen sie nur erahnen kann und die das 20. Jahrhundert entscheidend prägen werden.

Genre: Drama, Romanze
Jahr: 2020
Spieldauer: 103min
Altersfreigabe: ab 12 J
Sprache: D
Darsteller: Rosamund Pike, Sam Riley

Am Mittwoch, den 29.07.2020, in der OmU-Version

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GIPSY QUEEN

Donnerstag, 23.07.20 bis Mittwoch, 29.07.2020 – jeweils um 18.00 Uhr

Die stolze, selbstbewußte Ali (Alina Serban) hätte sich vor einigen Jahren nicht träumen lassen, als alleinerziehende Mutter in Hamburg zu landen und mit Gelegenheitsjobs ihr Leben zu fristen. War sie doch einst als Nachwuchsboxerin, die „schwebt wie ein Schmetterling und sticht wie eine Biene“, der ganze Stolz ihres Vaters und ihrer Roma-Familie weit im Osten Europas. Von ihrem Clan verstoßen, hat sie die Handschuhe an den Nagel gehängt. Als sie auf den abgehalfterten Boxtrainer Tanne (Tobias Moretti) trifft, wagt sie ein Comeback. Mit der Kraft der Verzweiflung kämpft sie um eine bessere Zukunft für ihre Kinder.

Genre: Drama
Jahr: 2020
Spieldauer: 118min
Altersfreigabe: ab 12 J
Sprache: D
Darsteller: Alina Serban, Tobias Moretti, Irina Kurbanova

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UNSERE CORONA-REGELN FÜR EINEN SICHEREN KINOBESUCH

Kartenreservierung:
Wir nehmen den Spielbetrieb derzeit mit einer reduzierten Besucheranzahl auf. Bitte reserviert Euch Karten daher im Vorfeld (T 0461 31802-184 od info@51stufen.de) oder bestellt diese bestenfalls online (www.51stufen.de). Für die Nachverfolgung potentieller Infektionsketten sind wir dazu gezwungen Euren Namen, Eure Anschrift sowie Telefonnummer und Email abzufragen und vorläufig zu speichern.

online Tickets kaufen

Besucherführung:
Zur Kontaktminimierung trennen wir die Besucherströme über gesonderte Ein- und Ausgänge. In den Kinosaal gelangt Ihr wie gewohnt – als Ausgang nutzt jedoch bitte den Notausgang links der Leinwand. Dort könnt Ihr auch Euer Leergut abstellen. Bitte beachtet die entsprechenden Hinweisschilder.

Tragen von Alltagsmasken:
Im Foyer, an der Kasse und auf dem Weg zur Toilette bzw. aus dem Kinosaal bitten wir Euch vorsichtshalber eine Alltagsmaske zu tragen. Wenn Ihr auf Eurem Platz sitzt könnt Ihr diese gern wieder abnehmen.

Handhygiene:
Im Foyer sowie auf dem Weg zu den Toiletten haben wir für Euch Desinfektionsspender aufgestellt.
Nach dem Toilettengang wascht Eure Hände bitte für 20 bis 30 Sekunden ausgiebig mit Wasser und Seife.

Abstandsregelung:
Wir haben weiterhin freie Platzwahl – bitte lasst zur nächsten Personengruppe im Kinosaal zwei Plätze frei und berücksichtigt die von uns vorgenommen Sperrungen einiger Sitzplätze und Reihen. Bitte haltet auch überall anders, wie z. B. im Foyer, Treppenhaus und auf den Toiletten mind. 1,5 m Abstand. Entsprechende Hilfspunkte und -Linien sind für Euch eingezeichnet.

kontaktloses Zahlen:
Zur Verminderung der Kontaktpunkte zahlt bitte an der Kino-/Kioskkasse, wenn möglich, bargeldlos mit Eurer EC-Karte. Kontaktloses Zahlen ist dabei bis zu einem Betrag von 50,00 € freigeschaltet.

Kartenkontrolle:
Zur weiteren Kontaktminimierung findet bei den Kinokarten lediglich eine Sichtkontrolle statt. Bitte zeigt diese am Kinokiosk vor und reiht Euch in die Schlange ein, auch wenn Ihr nichts Weiteres kaufen wollt.

Nies- & Hustenetikette:
Bei Erkältungserscheinungen bitten wir Euch zu Hause zu bleiben. Solltet Ihr Husten oder Niesen müssen, so haltet bitte die Nies- & Hustenetikette ein – also hustet bzw. niest in die Armbeuge.

Kino 51 Stufen, Friedrich-Ebert-Str. 7, 24937 Flensburg, Telefon: 0461 31802 184  http://www.51stufen.de/

 

Kino 51 Stufen in Flensburg – Das Programm für den Juli 2019

Den ausführlichen Programmflyer für den Juli 2019 als PDF gibt es hier: 51 Stufen Juli 2019

Kino 51 Stufen, Friedrich-Ebert-Str. 7, 24937 Flensburg, Telefon: 0461 31802 184  http://www.51stufen.de/

 

Sommerferienspaß auf der Museumsinsel Schloss Gottorf

Veranstaltungen im Juli und August 2019

In den Sommerferien findet für Daheimgebliebene und Urlauber der Ferienspaß statt. Die Museen bieten spannende Freizeit für Kinder und Jugendliche an – mit Kunst, Kultur und Archäologie. Die Angebote sind einzeln buchbar, Anmeldung ist erforderlich unter 04621 813 333 oder service@landesmuseen.sh. Kosten: 6 Euro zuzüglich Eintritt, Dauer jeweils zwei Stunden – soweit nicht anders angegeben.

Dienstag, 9. Juli, 11 Uhr: Schatzsuche per GPS, 8 bis12 Jahre

Bei Umbauarbeiten am Schloss wurde eine Schatzkarte gefunden, die dort schon vor Jahrhunderten von einem Herzog versteckt worden sein muss. Die Karte ist ziemlich geheimnisvoll, was bedeuten diese ganzen Zahlen? Sind das etwa Koordinaten? Wie also den Schatz finden? Mit GPS-Geräten geht’s auf die Schatzsuche.

Abbildung: Schatzsuche per GPS © Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen

Mittwoch, 10. Juli, 14 Uhr: Gottorfs next Barockmodel

Eintauchen in die Welt vor 350 Jahren, 7 bis 12 Jahre
Kinder ab 7 Jahren können in die Rolle von barocken Prinzen und Prinzessinnen schlüpfen und sich so präsentieren, als wäre die Welt vor ca. 350 Jahren stehengeblieben. Entsprechende Posen, Körperhaltungen und Gesichtsausdrücke werden vor alten Gemälden eingeübt. Wer mag, kann diesen Moment mit einem Foto für immer verewigen.

Abbildung: Gottorfs next Barockmodel © Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen/ Holger Widera

Mittwoch, 17. Juli, 11 Uhr: Bogenschießen wie in der Steinzeit, 10 bis 14 Jahre

Beute machen oder verhungern? Die Kinder werden dieser Frage nicht nur in der Ausstellung auf den Grund gehen, sondern am Burggraben der Museumsinsel ausprobieren, wie schwer oder leicht es war, Jagdbeute zu machen. Dafür stehen originalgetreue Nachbauten von steinzeitlichen Langbögen zur Verfügung.

Abbildung: Bogenschießen wie in der Steinzeit © Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen/ Holger Widera

Dienstag, 23. Juli, 11 Uhr: Barockes Lustwandeln, 7 bis 12 Jahre

Heute sagt man Bummeln gehen, aber das passt so gar nicht in die Zeit der Gottorfer Herzöge. Man lustwandelte oder flanierte. Und genauso, wie vor 350 Jahren werden sich die Kinder fühlen. Herrschaftlich gekleidet geht es vornehm in den barocken Garten, denn hier lässt es sich nach Lust und Laune wandeln.

Abbildung: Barockes Lustwandeln © Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen

Mittwoch, 24. Juli, 14 Uhr: Von Drachen und Monstern. Jetzt wird es ungeheuerlich, 6 bis 10 Jahre

Im Schloss verstecken sich so einige Drachen und Fabelwesen. Beim Rundgang gilt es sie zu finden. Außerdem erfahren die Kinder, warum es diese Wesen gibt und welche Geschichten sich dahinter verbergen. Am Ende nimmt jedes Kind sein eigenes Monster mit nach Hause.

Abbildung: Von Drachen und Monstern © Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen/ Holger Widera

Donnerstag, 1. August, 11 Uhr: Zwergenspaß auf Schloss Gottorf, 4 bis 7 Jahre

Es geht durch verzweigte Gänge und dämmrige Schlossgewölbe auf zwergenhafte Spurensuche. Dabei entschlüsseln die Kinder geheime Botschaften, hören märchenhafte Geschichten von Rittern, finden verborgene Türen und vielleicht sogar einen Schatz.

Abbildung: Zwergenspaß auf Schloss Gottorf © Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen/ Holger Widera

Freitag, 2. August, 11 Uhr / 12.30 Uhr / 14 Uhr: Märchenhaftes im Gottorfer Globus, für Familien

„Hätt ich eine lange Himmelsleiter, stieg ich hinauf zum Mond. Er würde mir Geschichten ins Ohr flüstern…!“ Um 11 Uhr, 12.30 Uhr und 14 Uhr geht es jeweils eine Stunde lang im Gottorfer Globushaus märchenhaft um Geschichten vom guten, alten Mond. Und der Globus, dick und rund wie der Vollmond, steckt auch voller Geschichten. 3 Euro zuzüglich Eintritt.

Abbildung: Märchenerzählerin Susanne Schoppmeier © Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen

Mittwoch, 7. August, 11 Uhr: Der Gottorfer Riesenglobus, 8 bis 12 Jahre

Vor ungefähr 350 Jahren war der mehr als drei Meter große Gottorfer Globus weltberühmt. Außen wie eine Weltkugel bemalt, ist er im Inneren ein Himmel mit Sternenbildern, Fabeltieren und Sagengestalten verziert. Die Kinder erkunden das alte Wunderwerk der Naturwissenschaft und Technik. Im Anschluss werden perönliche Postkarten mit Sternenbildern verziert.

Abbildung: Der Gottorfer Riesenglobus © Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen

Landesmuseen Schleswig-Holstein
Schlossinsel 1 | Schloss Gottorf | 24837 Schleswig | +49(0)4621 – 813 222 |service@schloss-gottorf.de

Öffnungszeiten
März – Oktober: Di-Fr 10-17 Uhr | Sa-So 10-18 Uhr
November bis März: Di-Fr 10-16 Uhr | Sa-So 10-17 Uhr

http://www.schloss-gottorf.de/

Flensburger Arbeitslosenquote steigt im August 2018 auf 8,3 %

4.353 Menschen ohne Beschäftigung, 38 mehr als im Vormonat – Arbeitslosenquote durch verdeckte Arbeitslosigkeit in Flensburg weitaus höher

Zahl der Flensburger SGB II-Regelleistungsberechtigten („Hartz IV“) sinkt im August um 83 auf 11.558 Personen

Arbeitsmarkt:

Im Stadtgebiet Flensburg stieg die Zahl der Arbeitslosen nach Angaben der Agentur für Arbeit Flensburg im Berichtsmonat August 2018 im Vergleich zum Vormonat um 38 (0,9 Prozent) auf 4.353 Personen.  Im Vorjahresvergleich sank die Zahl der Arbeitslosen um 353 (-7,5 Prozent).
Die offizielle Arbeitslosenquote für den August 2018 lag damit bei 8,3 Prozent (Vormonat 8,2 Prozent, August 2017: 9,3 Prozent)

Entwicklung des Arbeitsmarktes im Agenturbezirk Flensburg

Quelle: Bundesagentur für Arbeit / Agentur für Arbeit Flensburg

Arbeitslosigkeit in Flensburg nach Rechtskreisen:

• SGB III: 1.261 Personen = 2,4 Prozent, Vormonat 2,4 Prozent, Vorjahresmonat 2,7 Prozent
• SGB II: 3.092 Personen = 5,9 Prozent, Vormonat 5,8 Prozent, Vorjahresmonat 6,6 Prozent

Arbeitskräftenachfrage:

73 offene Stellen weniger als im Vormonat – 108 weniger als im August 2017

Freie Arbeitsstellen in Flensburg / Quelle: Agentur für Arbeit Flbg.

Es gab im August 829 freie Arbeitsstellen, 73 weniger, als im Juli diesen Jahres. 175 sozialversicherungspflichtige Stellen wurden dem gemeinsamen Arbeitgeberservice der Arbeitsagenturen Flensburg und dem Jobcenter Flensburg im August neu gemeldet. 49 weniger, als im Vormonat. Die Nachfrage der Arbeitgeber nach Personal lag in der Stadt Flensburg im August unter dem Niveau des Vorjahresmonats (-108). Besonders bei den sonstigen wirtschaftlichen Dienstleitungen, dem Handel und im Bereich Gesundheits- und Sozialwesen wird Personal gesucht.

Ausbildungsstellenmarkt:

• aktuell unbesetzte Ausbildungsstellen: 155 / +7- oder +4,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr
• aktuell unversorgte Bewerber/-innen: 158 / -24 oder -13,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr

Top Ten der unbesetzten Ausbildungsstellen im August

Fachmann /-frau -Systemgastronomie 22 Ausbildungsstellen
Kaufmann/-frau im Einzelhandel 18 Ausbildungsstellen
Verkäufer/in 17 Ausbildungsstellen
Fachkraft Gastgewerbe 11 Ausbildungsstellen
Handelsfachwirt/in (Ausbildung) 7 Ausbildungsstellen
Fachverk.-Lebensm.handwerk – Fleischerei 7 Ausbildungsstellen
Fleischer/in 6 Ausbildungsstellen
Fachkraft – Kurier-/Express- Postdienstl. 5 Ausbildungsstellen
Koch/Köchin 4 Ausbildungsstellen
Anlagenmech. – Sanitär-/Heiz.-Klimatech. 4 Ausbildungsstellen

Tatsächliche Arbeitslosenquote in Flensburg aufgrund der verdeckten Arbeitslosigkeit bei mindestens 12 Prozent

Die genannten Arbeitslosenzahlen der Flensburger Arbeitsagentur beeinhalten jedoch nicht die Menschen, die sich in der verdeckten Arbeitslosigkeit oder sog. „Unterbeschäftigung“ befinden. In der Unterbeschäftigung werden zusätzlich zu den registrierten Arbeitslosen auch die Personen abgebildet, die nicht als arbeitslos gelten, weil sie Teilnehmer an einer Maßnahme der Arbeitsmarktpolitik oder in einem arbeitsmarktbedingten Sonderstatus sind. Diese Personen werden zur Unterbeschäftigung gerechnet, weil sie für Menschen stehen, denen ein reguläres Beschäftigungsverhältnis fehlt.
Es wird unterstellt, dass ohne den Einsatz dieser Maßnahmen bzw. ohne die Zuweisung zu einem Sonderstatus die Arbeitslosigkeit entsprechend höher ausfallen würde. Mit dem Konzept der Unterbeschäftigung werden Defizite an regulärer Beschäftigung umfassender erfasst und realwirtschaftlich bedingte Einflüsse auf den Arbeitsmarkt besser erkannt. Zudem können die direkten Auswirkungen der Arbeitsmarktpolitik auf die Arbeitslosenzahlen nachvollzogen werden.

Komponenten der Unterbeschäftigung: Zahlen für den gesamten Agenturbezirk Flensburg

Für den gesamten Agenturbezirk Flensburg, also mit den Geschäftsstellenbezirken Flensburg, Husum, Kappeln, Niebüll, Schleswig, Westerland und Tönning, ergibt sich im August 2018 eine fast konstante Zahl von 14.427  Arbeitslosen (Vormonat 14.330), zuzüglich der Unterbeschäftigung sind es jedoch  18.724 (Vormonat  18.821).

Nicht inbegriffen bei der Berechnung der offiziellen Arbeitslosenzahlen und -quote sind aber auch die Arbeitslosen, die aufgrund von Alter, Krankheit oder sonstigen Gründen als nicht mehr vermittelbar gelten und/oder vorzeitig zwangsverrentet wurden und/oder in den SGB-XII-Leistungsbereich fallen.

Arbeitsuchende:

Nicht  enthalten sind ebenso die erwerbsfähigen Arbeitslosen, die nicht im Leistungsbezug des ALG I oder II stehen, keinen Rechtsanspruch darauf haben oder auf Inanspruchnahme derartiger Leistungen verzichten und sich dennoch als arbeitsuchend gemeldet haben. Zur Gruppe der Arbeitsuchenden gehören neben den offiziell registrierten Arbeitslosen auch 1-Euro-Jobber sowie Teilnehmer staatlich finanzierter Weiterbildungs- oder Trainingsmaßnahmen. Arbeitsuchende sind gemäß § 15 Satz 2 SGB III Personen, die nach einer Beschäftigung als Arbeitnehmer suchen.

Es ist zu beachten, dass die Zahl der Arbeitsuchenden neben den Arbeitslosen auch Erwerbstätige beeinhaltet, die in einem regulären Beschäftigungsverhältnis stehen oder eine selbständige Tätigkeit ausüben können. So gehören dazu auch versicherungspflichtig beschäftigte Personen, deren Ausbildungs- oder Arbeitsverhältnis endet, und die sich nach § 38 SGB III spätestens 3 Monate vor der Beendigung bei der Agentur für Arbeit arbeitssuchend melden müssen. Erfahren sie erst später von der Beendigung, müssen sie sich innerhalb von drei Tagen nach Kenntnis des Beendigungszeitpunktes arbeitssuchend melden. Bei befristeten Arbeitsverhältnissen hat die Arbeitsuchendmeldung mindestens drei Monate vor Fristablauf zu erfolgen. Leider wird in der untenstehenden Aufstellung der Arbeitsagentur nicht genau dargestellt, wie viele von den Arbeitsuchenden in einem regulären Beschäftigungsverhältnis stehen und wie viele nicht. Allgemeine Schätzungen zur Zahl der Nichtleistungsempfänger bei den erwerbslosen Arbeitsuchenden bzw. ihrem Anteil: „Arbeitslosigkeit ohne Arbeitslosengeld – Jede vierte arbeitslose Person im Versicherungssystem ist betroffen“ finden sich hier: arbeitsmarkt-aktuell-04-2014-1

Sie alle gelten nicht als arbeitslos im eigentlichen Sinne und werden somit bei der Berechnung der Arbeitslosenquote nicht berücksichtigt.

Dazu die Zahl der Arbeitsuchenden im Geschäftsstellenbereich Flensburg, der die Stadt Flensburg und Randgemeinden umfasst.

Eckwerte des Arbeitsmarktes für den Geschäftsstellenbereich Flensburg

Die Zahl der Arbeitsuchenden im Geschäftstellenbereich Flensburg sinkt im August nur leicht um 73 (-0,6%) auf 11.331 Personen.

Das sind zur  Zahl der gemeldeten Arbeitslosen von 6.436 im Geschäftsstellenbereich Flensburg noch mal 4.895 Personen zusätzlich (siehe Arbeitsmarktreport für_AA 119 Flensburg_201808 (1) S. 20-22).

Damit dürfte auch die eigentliche Zahl der „Arbeitslosen“ in Flensburg im August 2018 nicht 4.353 betragen haben, sondern lag hochgerechnet bei mehr als 6.000 Personen und die Arbeitslosenquote weiterhin bei mindestens 12 Prozent.

Mehr Arbeitsuchende im Agenturbezirk

Für den gesamten Agenturbezirk Flensburg, also mit den Geschäftsstellenbezirken Flensburg, Husum, Kappeln, Niebüll, Schleswig, Westerland und Tönning, lag im August  2018 die Zahl der Arbeitsuchenden inklusive der statistisch registrierten Arbeitslosen bei 24.859 Personen und damit um 85 (1,3%) über der vom Juli 2018 mit 24.774 Personen (siehe  Arbeitsmarktreport für_AA 119 Flensburg_201808 (1) S. 6). Dies sind im Vergleich zu den für den Agenturbezirk offiziell gemeldeten Arbeitslosenzahl von 14.427 aber immer noch 10.432 Personen zusätzlich. Darunter fallen ebenfalls wieder die Arbeitslosen, deren Arbeitslosengeld I ausgelaufen ist, die keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld II nach dem SGB II haben oder die auf Inanspruchnahme derartiger Leistungen verzichten. Sie gelten daher ebenso nicht als arbeitslos im eigentlichen Sinne und tauchen in der Arbeitslosenstatistik nicht auf.

Und die von der Agentur für den August 2018 offiziell gemeldete Arbeitslosenquote liegt im gesamten Agenturbezirk Flensburg bei 5,7 Prozent. (Vorjahr 6,6 Prozent, Vormonat 5,7 Prozent). Diese Quote dürfte aber angesichts der vorangegangenen Erläuterungen ebenso erheblich höher liegen

Eckwerte des Arbeitsmarktes für den Agenturbezirk Flensburg

Die August-Zahlen des Jobcenter Flensburg

Die Zahl der SGB II-Bedarfsgemeinschaften sinkt um 58
Die Zahl der Regelleistungsberechtigten (Hartz IV) sinkt um 83

Das Jobcenter Flensburg betreute im August 2018 3.092 arbeitslose Flensburger (Empfänger von Arbeitslosengeld II); das sind 45 Personen mehr als im Vormonat (+1,5%) bzw. 245 Personen (-7,3%) weniger als im Vorjahresmonat und der geringste Wert in einem August seit Bestehen des Jobcenters.

Die Zahl der Bedarfsgemeinschaften fiel im August im Vergleich zum Vormonat um 58 auf 6.641 (- 0,9%) und im Vergleich zum Vorjahresmonat um 57 (-0,8%).

Die Zahl der Regelleistungsberechtigten fiel im Vergleich zum Vormonat um 83 auf 11.558 (-0,7%), im Vergleich zum Vorjahresmonat stieg sie um 23 (+0,2%).

Die vorjahresbezogene Steigerung bei den Regelleistungsberechtigten ist in erster Linie auf den Personenkreis der Zufluchtsuchenden zurückzuführen.

 

Zum politischen Streit um die Schönung der Arbeitslosenzahlen in Schleswig-Holstein auch ein Beitrag von Till H. Lorenz vom 3.10.2016 auf shz.de:
Arbeitsagentur in SH : So viele Menschen sind in Schleswig-Holstein wirklich arbeitslos
Tausende Erwerbslose werden aus der Statistik der Arbeitsagentur herausgerechnet – weil die Politik es so möchte.
unter: http://www.shz.de/deutschland-welt/wirtschaft/so-viele-menschen-sind-in-schleswig-holstein-wirklich-arbeitslos-id14995576.html

Zum Thema verdeckte Arbeitslosigkeit und „Stille Reserve“ ein Beitrag auf Spiegel-Online vom 01.03.2017: Statistiktricks – So wird die Arbeitslosigkeit schöngerechnet

Zeichnet die offizielle Statistik ein geschöntes Bild vom Arbeitsmarkt? Tatsächlich gelten viele nicht als arbeitslos, obwohl sie Arbeit suchen. Verschwiegen werden sie nicht – aber man muss nach ihnen suchen. Unter: http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/arbeitslosenstatistik-so-hoch-ist-die-verdeckte-arbeitslosigkeit-a-1133354.html

Ein Beitrag des ZDF vom 2.11.2017: Eine Million Arbeitslose mehr – Wie die Arbeitslosenzahl schöngerechnet wird

Der Arbeitsmarkt entwickelt sich freundlich. Seit Jahren sinkt die Zahl der Arbeitslosen. Doch viele Arbeitslose werden gar nicht mitgezählt. Unter https://www.zdf.de/nachrichten/heute/arbeitslose-wer-in-der-statistik-nicht-beruecksichtigt-wird-100.html

Und zum gleichen Thema ein Beitrag von correktiv.org vom 31. Mai 2017:

Warum eine Million Arbeitslose in der offiziellen Statistik nicht sichtbar sind
Die am Dienstag vorgestellte Arbeitslosenzahl ist um mindestens eine Million zu niedrig. Die geschönte Zahl kommt durch mehrere Gesetzesänderungen zu Stande. Sogar die Bundesagentur für Arbeit spricht sich für eine neue Berechnungsgrundlage aus, damit die offizielle Arbeitslosenzahl mehr der Wirklichkeit entspricht
https://correctiv.org/recherchen/arbeit/artikel/2017/05/31/zeit-fuer-die-echte-arbeitslosenzahl/

 

Flensburger Arbeitslosenquote im Juli 2018 bei 8,2 %

6 Arbeitslose weniger als im Vormonat – Arbeitslosenquote durch verdeckte Arbeitslosigkeit in Flensburg weitaus höher

Zahl der Flensburger SGB II-Regelleistungsberechtigten („Hartz IV“) sinkt im Juli um 22 auf 11.641 Personen

Arbeitsmarkt:

Im Stadtgebiet Flensburg sank die Zahl der Arbeitslosen nach Angaben der Agentur für Arbeit Flensburg im Juli 2018 im Vergleich zum Vormonat um 6 (-0,1 Prozent) auf 4.315 Personen.  Im Vorjahresvergleich sank die Zahl der Arbeitslosen  um 293 (-6,4 Prozent).
Die offizielle Arbeitslosenquote für den Juli 2018 lag damit bei 8,2 Prozent (Vormonat 8,3 Prozent, Juli 2017: 9,1 Prozent)

Entwicklung des Arbeitsmarktes im Agenturbezirk Flensburg

Quelle: Bundesagentur für Arbeit / Agentur für Arbeit Flensburg

Arbeitslosigkeit in Flensburg nach Rechtskreisen:

• SGB III: 1.268 Personen = 2,4 Prozent, Vormonat 2,2 Prozent, Vorjahresmonat 2,5 Prozent
• SGB II: 3.047 Personen = 5,8 Prozent, Vormonat 6,1 Prozent, Vorjahresmonat 6,6 Prozent

Arbeitskräftenachfrage:

21 offene Stellen weniger als im Vormonat – 11 mehr als im Juli 2017

Freie Arbeitsstellen in Flensburg / Quelle: Agentur für Arbeit Flbg.

Es gab im Juli 902 freie Arbeitsstellen, 224 sozialversicherungspflichtige Stellen wurden dem gemeinsamen Arbeitgeberservice der Arbeitsagenturen Flensburg und dem Jobcenter Flensburg im Juli neu gemeldet.
Die Nachfrage der Arbeitgeber nach Personal lag in der Stadt Flensburg im Juli leicht über dem Niveau des Vorjahresmonats (+11), sank gegenüber dem Vormonat Juni (-21). Besonders bei den sonstigen wirtschaftlichen Dienstleitungen, dem Handel und im Bereich Erziehung und Unterricht sowie im Gesundheits- und Sozialwesen wird Personal gesucht.

Ausbildungsstellenmarkt:

• aktuell unbesetzte Ausbildungsstellen: 213 / -9 oder -4,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr
• aktuell unversorgte Bewerber/-innen: 213 / -41 oder -16,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr

Top Ten der unbesetzten Ausbildungsstellen im Juli

Kaufmann/-frau im Einzelhandel 25 Ausbildungsstellen
Verkäufer/in 22 Ausbildungsstellen
Fachmann/-frau – Systemgastronomie 22 Ausbildungsstellen
Fachkraft Gastgewerbe 11 Ausbildungsstellen
Fachkraft – Schutz und Sicherheit 10 Ausbildungsstellen
Handelsfachwirt/in (Ausbildung) 10 Ausbildungsstellen
Anlagenmech. – Sanitär-/Heiz.-Klimatech. 8 Ausbildungsstellen
Kfz.mechatroniker – PKW- Technik 7 Ausbildungsstellen
Fachverk. Lebensm.handwerk – Fleischerei 7 Ausbildungsstellen
Fleischer/in 6 Ausbildungsstellen

Tatsächliche Arbeitslosenquote in Flensburg aufgrund der verdeckten Arbeitslosigkeit bei mindestens 12 Prozent

Die genannten Arbeitslosenzahlen der Flensburger Arbeitsagentur beeinhalten jedoch nicht die Menschen, die sich in der verdeckten Arbeitslosigkeit oder sog. „Unterbeschäftigung“ befinden. In der Unterbeschäftigung werden zusätzlich zu den registrierten Arbeitslosen auch die Personen abgebildet, die nicht als arbeitslos gelten, weil sie Teilnehmer an einer Maßnahme der Arbeitsmarktpolitik oder in einem arbeitsmarktbedingten Sonderstatus sind. Diese Personen werden zur Unterbeschäftigung gerechnet, weil sie für Menschen stehen, denen ein reguläres Beschäftigungsverhältnis fehlt.
Es wird unterstellt, dass ohne den Einsatz dieser Maßnahmen bzw. ohne die Zuweisung zu einem Sonderstatus die Arbeitslosigkeit entsprechend höher ausfallen würde. Mit dem Konzept der Unterbeschäftigung werden Defizite an regulärer Beschäftigung umfassender erfasst und realwirtschaftlich bedingte Einflüsse auf den Arbeitsmarkt besser erkannt. Zudem können die direkten Auswirkungen der Arbeitsmarktpolitik auf die Arbeitslosenzahlen nachvollzogen werden.

Komponenten der Unterbeschäftigung: Zahlen für den gesamten Agenturbezirk Flensburg

Quelle: Arbeitsmarktreport der Agentur für Arbeit Flensburg, Juli 2018, S. 9

Für den gesamten Agenturbezirk Flensburg, also mit den Geschäftsstellenbezirken Flensburg, Husum, Kappeln, Niebüll, Schleswig, Westerland und Tönning, ergibt sich im Juli 2018 eine Zahl von 14.330 Arbeitslosen (Vormonat 14.071), zuzüglich der Unterbeschäftigung sind es jedoch 18.821 (Vormonat  18.640).

Nicht inbegriffen bei der Berechnung der offiziellen Arbeitslosenzahlen und -quote sind aber auch die Arbeitslosen, die aufgrund von Alter, Krankheit oder sonstigen Gründen als nicht mehr vermittelbar gelten und/oder vorzeitig zwangsverrentet wurden und/oder in den SGB-XII-Leistungsbereich fallen. Nicht  enthalten darin sind aber auch die erwerbsfähigen Arbeitslosen, die nicht im Leistungsbezug des ALG I oder II stehen, keinen Rechtsanspruch darauf haben oder auf Inanspruchnahme derartiger Leistungen verzichten und sich dennoch als arbeitsuchend gemeldet haben. Ebenso zur Gruppe der Arbeitsuchenden gehören neben den offiziell registrierten Arbeitslosen auch 1-Euro-Jobber sowie Teilnehmer staatlich finanzierter Weiterbildungs- oder Trainingsmaßnahmen. Sie alle gelten nicht als arbeitslos im eigentlichen Sinne und werden bei der Berechnung der Arbeitslosenquote nicht berücksichtigt.

Zum Vergleich Zahlen vom Juli 2017 der „arbeitslosen“ und „nicht-arbeitslosen“ Kunden des Jobcenter Flensburg für die Sitzung des Sozial- und Gesundheitsausschuss am 13.11.2017, die einen Eindruck über den Anteil derjenigen Arbeitslosen geben, die in der Flensburger Arbeitslosenstatistik nicht berücksichtigt werden: https://akopol.files.wordpress.com/2017/11/jobcenter.jpg

Allein 1.260 Arbeitslose befanden sich demnach in arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen. 695 waren krank gemeldet, 258 waren Ältere mit Sonderregelungen und 1.175 Personen waren zwar sozialversicherungspflichtig erwerbstätig, brauchten aber dennoch Hilfeleistungen, da unter anderem ihr Einkommen zur Existenzsicherung nicht reichte (z.B. Teilzeitjobber / Geringverdiener). 736 Personen wurden aufgrund von Schule oder Studium, 626 aufgrund von Pflege und Erziehung und 310 Personen aufgrund sonstiger Gründe nicht als „arbeitslos“ gezählt. Somit blieben netto mehr als 2.200 Arbeitslose, die in der offiziellen Arbeitslosenstatistik der Flensburger Arbeitsagentur für den Juli 2017 mit 4.608 Personen und einer „Arbeitslosen“-Quote von 9,1 Prozent nicht auftauchten. Mehr dazu auch hier: https://akopol.wordpress.com/2017/08/02/flensburger-arbeitslosenquote-steigt-im-juli-2017-auf-91/ und hier: https://akopol.wordpress.com/2018/01/06/flensburger-arbeitslosenquote-im-dezember-2017-bei-86/

Damit dürfte auch die eigentliche Zahl der „Arbeitslosen“ in Flensburg im Juli 2018 nicht 4.315 betragen haben, sondern lag hochgerechnet bei mehr als 6.000 Personen und die Arbeitslosenquote damit bei mindestens 12 Prozent.

Arbeitsuchende

sind gemäß § 15 Satz 2 SGB III Personen, die nach einer Beschäftigung als Arbeitnehmer suchen. Arbeitsuchend können auch Personen sein, die bereits eine Beschäftigung oder eine selbständige Tätigkeit ausüben.

Ebenso müssen sich versicherungspflichtig beschäftigte Personen, deren Ausbildungs- oder Arbeitsverhältnis endet, nach § 38 SGB III spätestens 3 Monate vor der Beendigung bei der Agentur für Arbeit arbeitssuchend melden. Erfahren sie erst später von der Beendigung, müssen sie sich innerhalb von drei Tagen nach Kenntnis des Beendigungszeitpunktes arbeitssuchend melden. Bei befristeten Arbeitsverhältnissen hat die Arbeitsuchendmeldung mindestens drei Monate vor Fristablauf zu erfolgen. (Siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Arbeitsuchende )

Zur Definition arbeitslos vs. arbeitsuchend siehe auch: Grundlagen: Qualitätsbericht | November 2017 VERSION 6.0
Statistik der Arbeitslosen, Arbeitsuchenden und gemeldeten erwerbsfähigen Personen, Bundesagentur für Arbeit – Statistik/Arbeitsmarktberichterstattung; Nürnberg 2017, S. 7 unter: https://statistik.arbeitsagentur.de/Statischer-Content/Grundlagen/Qualitaetsberichte/Generische-Publikationen/Qualitaetsbericht-Statistik-Arbeitslose-Arbeitsuchende.pdf

Es ist daher zu beachten, dass die Zahl der Arbeitsuchenden neben den Arbeitslosen auch Erwerbstätige beeinhaltet, die in einem regulären Beschäftigungsverhältnis stehen können. Leider wird in der untenstehenden Aufstellung der Arbeitsagentur nicht genau dargestellt, wie viele von den Arbeitsuchenden in einem regulären Beschäftigungsverhältnis stehen und wie viele nicht. Allgemeine Schätzungen zur Zahl der Nichtleistungsempfänger bei den erwerbslosen Arbeitsuchenden bzw. ihrem Anteil: „Arbeitslosigkeit ohne Arbeitslosengeld – Jede vierte arbeitslose Person im Versicherungssystem ist betroffen“ finden sich hier: arbeitsmarkt-aktuell-04-2014-1

Unten die Zahl der Arbeitsuchenden im Geschäftsstellenbereich Flensburg, der die Stadt Flensburg und Randgemeinden umfasst.

Eckwerte des Arbeitsmarktes für den Geschäftsstellenbereich Flensburg

Quelle: Arbeitsmarktreport der Agentur für Arbeit Flensburg, Juli 2018, S. 20

Die Zahl der Arbeitsuchenden im Geschäftstellenbereich Flensburg steigt im Juli um 77 (0,7%) auf 11.404 Personen.

Das sind zur  Zahl der gemeldeten Arbeitslosen von 6.392 im Geschäftsstellenbereich Flensburg noch mal 5.012 Personen zusätzlich (siehe Arbeitsmarktreport für_AA 119 Flensburg_201807 S. 20-22).

Mehr Arbeitsuchende auch im Agenturbezirk

Für den gesamten Agenturbezirk Flensburg, also mit den Geschäftsstellenbezirken Flensburg, Husum, Kappeln, Niebüll, Schleswig, Westerland und Tönning, lag im Juli 2018 die Zahl der Arbeitsuchenden inklusive der statistisch registrierten Arbeitslosen bei 24.774 Personen und damit um 312 (1,3%) über der vom Juni 2018 mit 24.462 Personen (siehe Arbeitsmarktreport für_AA 119 Flensburg_201807 S. 6). Dies sind im Vergleich zu den für den Agenturbezirk offiziell gemeldeten Arbeitslosenzahl von 14.330 aber immer noch 10.444 Personen zusätzlich. Darunter fallen ebenfalls wieder die Arbeitslosen, deren Arbeitslosengeld I ausgelaufen ist, die keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld II nach dem SGB II haben oder die auf Inanspruchnahme derartiger Leistungen verzichten. Sie gelten daher ebenso nicht als arbeitslos im eigentlichen Sinne und tauchen in der Arbeitslosenstatistik nicht auf.

Und die von der Agentur für den Juli 2018 offiziell gemeldete Arbeitslosenquote liegt im gesamten Agenturbezirk Flensburg bei 5,7 Prozent. (Vorjahr 6,4 Prozent, Vormonat 5,6 Prozent). Diese Quote dürfte aber angesichts der vorangegangenen Erläuterungen ebenso erheblich höher liegen

Eckwerte des Arbeitsmarktes für den Agenturbezirk Flensburg

Quelle: Arbeitsmarktreport der Agentur für Arbeit Flensburg, Juli 2018, S. 6

Die Juli-Zahlen des Jobcenter Flensburg

Die Zahl der SGB II-Bedarfsgemeinschaften sinkt um 26

Die Zahl der Regelleistungsberechtigten (Hartz IV) sinkt um 22.

Das Jobcenter Flensburg betreute im Juli 2018 3.047 arbeitslose Flensburger (Empfänger von Arbeitslosengeld II); das sind 132 Personen weniger als im Vormonat (-4,2%) bzw. 274 Personen (-8,3%) weniger als im Vorjahresmonat und der geringste Wert seit Bestehen des Jobcenters.

Die Zahl der Bedarfsgemeinschaften fiel im Juli im Vergleich zum Vormonat um 26 auf 6.699 (- 0,4%); im Vergleich zum Vorjahresmonat erhöhte sie sich um 72 (+1,1%).

Die Zahl der Regelleistungsberechtigten fiel im Vergleich zum Vormonat um 22 auf 11.641 (-0,2%), im Vergleich zum Vorjahresmonat stieg sie um 213 Personen (+1,9%).

Die vorjahresbezogenen Steigerungen bei den Bedarfsgemeinschaften und den Regelleistungsberechtigten sind in erster Linie auf den Personenkreis der Zufluchtsuchenden zurückzuführen.

 

Zum politischen Streit um die Schönung der Arbeitslosenzahlen in Schleswig-Holstein auch ein Beitrag von Till H. Lorenz vom 3.10.2016 auf shz.de:
Arbeitsagentur in SH : So viele Menschen sind in Schleswig-Holstein wirklich arbeitslos
Tausende Erwerbslose werden aus der Statistik der Arbeitsagentur herausgerechnet – weil die Politik es so möchte.
unter: http://www.shz.de/deutschland-welt/wirtschaft/so-viele-menschen-sind-in-schleswig-holstein-wirklich-arbeitslos-id14995576.html

Zum Thema verdeckte Arbeitslosigkeit und „Stille Reserve“ ein Beitrag auf Spiegel-Online vom 01.03.2017: Statistiktricks – So wird die Arbeitslosigkeit schöngerechnet

Zeichnet die offizielle Statistik ein geschöntes Bild vom Arbeitsmarkt? Tatsächlich gelten viele nicht als arbeitslos, obwohl sie Arbeit suchen. Verschwiegen werden sie nicht – aber man muss nach ihnen suchen. Unter: http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/arbeitslosenstatistik-so-hoch-ist-die-verdeckte-arbeitslosigkeit-a-1133354.html

Ein Beitrag des ZDF vom 2.11.2017: Eine Million Arbeitslose mehr – Wie die Arbeitslosenzahl schöngerechnet wird

Der Arbeitsmarkt entwickelt sich freundlich. Seit Jahren sinkt die Zahl der Arbeitslosen. Doch viele Arbeitslose werden gar nicht mitgezählt. Unter https://www.zdf.de/nachrichten/heute/arbeitslose-wer-in-der-statistik-nicht-beruecksichtigt-wird-100.html

Und zum gleichen Thema ein Beitrag von correktiv.org vom 31. Mai 2017:

Warum eine Million Arbeitslose in der offiziellen Statistik nicht sichtbar sind
Die am Dienstag vorgestellte Arbeitslosenzahl ist um mindestens eine Million zu niedrig. Die geschönte Zahl kommt durch mehrere Gesetzesänderungen zu Stande. Sogar die Bundesagentur für Arbeit spricht sich für eine neue Berechnungsgrundlage aus, damit die offizielle Arbeitslosenzahl mehr der Wirklichkeit entspricht
https://correctiv.org/recherchen/arbeit/artikel/2017/05/31/zeit-fuer-die-echte-arbeitslosenzahl/

 

Veranstaltungen des Kulturhofs Flensburg im Brasseriehof im August 2018

Liebe Freunde und Freundinnen des Kulturhofs,

auch im August bietet der Kulturhof wieder ein reichhaltiges Programm.

Neben vielen weiteren Veranstaltungen gibt es zwei besondere Highlights:

Am Freitag, den 24.8. gibt es ein Hut-Konzert mit dem Liedermacher-Duo „Liebestöter“.

und am Sonntag, den 26.8. folgt ein weiteres Hut-Konzert mit Paul Eastham & Finlay Wells.

Poetisches gibt es beim Stammtisch „Poeten in Flensburg“ , mit Autorenlesung am 4.8. und bei der offenen Lesebühne am 18.8. (3. Samstag im Monat).

Das neue Vegane Café ist sehr beliebt. Es findet am 1. Samstag und 4. Mittwoch statt.

Viele Grüße

Ulrike Möller-Loko
Kulturhof Flensburg e. V.
Große Straße 42 – 44

Aktuelle Termine und weitere Details zu den jeweiligen Veranstaltungen findet Ihr auch bei Facebook https://www.facebook.com/brasseriehof.cafe/events und auf der Webseite des Kulturhofs https://www.kulturhof-flensburg.de/

Was ist der Kulturhof Flensburg e. V.?

Gegründet wurde unser Verein am 15.9.16 im Brasseriehof, wo seit Sommer 2015 die ersten Cafés (Familiennetzwerk „Mit uns für Alle“) stattfanden. Seit 28.2.17 ist er offiziell eingetragen und als gemeinnützig anerkannt. Wir fördern laut Satzung die Völkerverständigung und die Flensburger Stadtkultur.

Was machen wir?

Jede/r kann bei uns ein Café ausrichten und seine Kultur vorstellen. In Flensburg gibt es Menschen aus ca. 130 Kulturen, sodass ein buntes Programm möglich ist. Bisher gab es im Brasseriehof-Café u. a. folgende Cafés: iranisch, syrisch-orientalisch, kurdisch, türkisch, mexikanisch, kamerunisch, ghanaisch. Wenn auch DU Deine Kultur in Form von köstlichen Speisen und mehr vorstellen möchtest, bist Du herzlich willkommen.

Neben den Cafés, die meist nachmittags stattfinden, veranstaltet der Verein auch Konzerte, bietet Lesungen, Themenabende mit Diskussionen und Ausstellungen an.

Ein besonderes Anliegen ist uns, für den Einbau eines behindertengerechten WCs zu sammeln. Insbesondere die Spenden aus den Hutkonzerten sind dafür vorgesehen.

Ebenso kann man bei uns dienstags nachmittags via die „Marktschwärmer“ bestelltes Gemüse abholen. Außerdem unterstützen wir das Projekt „Foodsharing“.

Wir freuen uns über neue Mitglieder uns weitere spannende Veranstaltungen im Kulturhof Flensburg! Möchtest Du ab und an einen selbstgebackenen Kuchen spenden? Den Schaukasten monatlich gestalten oder die Räumlichkeiten sauber halten?

Dann schaue einfach mal während der Öffnungszeiten herein.

Kulturhof Flensburg e. V., im Brasseriehof, Große Straße 42 – 44, 24937 Flensburg

Wer in unserem Verein mitwirken möchte, wende sich bitte per Mail an Anja Werthebach: werthebach@posteo.de

Flensburger Arbeitslosenquote steigt im August 2017 auf 9,3 %

Zahl der Arbeitslosen in Flensburg erreicht neuen Höchststand im Jahr 2017

Zahl der SGB II-Regelleistungsberechtigten (Hartz IV) steigt weiter stark an

Arbeitsmarkt:

Im Stadtgebiet Flensburg stieg die Zahl der Arbeitslosen im August 2017 um 98 (2,1 Prozent) auf 4.706 zum Vormonat, im Vorjahresvergleich um 203 (4,5 Prozent).
Die Arbeitslosenquote stieg auf 9,3 Prozent (August 2016: 9,0 Prozent; Vormonat 9,1 Prozent).
813 sozialversicherungspflichtige Stellen waren in der Stadt Flensburg zu vergeben, 40 oder 5,2 Prozent mehr als vor einem Jahr, 32 oder 4,1 Prozent mehr gegenüber Juli 2017. Die größten Bedarfe bestehen im Handel, Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen (116), in der Erbringung von sonstigen wirtschaftlichen Dienst-leistungen, ohne Arbeitnehmerüberlassung (113), und im Bereich von Erziehung und Unterricht (100).

Ausbildungsstellenmarkt

Seit Beginn des Berufsberatungsjahres im Oktober 2016 meldeten sich 745 Bewerber für Berufsausbildungsstellen, 1,5 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Zugleich gab es 807 Meldungen für Berufsausbildungsstellen, ein Minus von 1,6 Prozent. Zum Statistikdatum waren 182 Bewerber noch unversorgt und 148 Ausbildungsstellen noch unbesetzt. Im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 1,6 Prozent weniger unversorgte Bewerber und 11,3 Prozent mehr unbesetzte Berufsausbildungsstellen.

Top 5 der gemeldeten Ausbildungsstellen:

1. Kaufmann/-frau im Einzelhandel
2. Kaufmann/-frau im Groß-/Außenhandel – Großhandel
3. Kaufmann/-frau – Büromanagement
4. Verkäufer/in
5. Bankkaufmann/-frau

Top 5 der gesuchten Ausbildungsplätze

1. Verkäufer/-in
2. Kaufmann/-frau – Büromanagement
3. Kaufmann/-frau im Einzelhandel
4. Medizinische/r Fachangestellte/r
5. Kraftfahrzeugmechatroniker – PKW-Technik

Verdeckte Arbeitslosigkeit bzw. Unterbeschäftigung steigt – Tatsächliche Arbeitslosenquote mit 12,5% erheblich höher als die offizielle Quote

Die genannten Arbeitslosenzahlen der Flensburger Arbeitsagentur beeinhalten nicht die Menschen, die sich in der sog. verdeckten Arbeitslosigkeit oder Unterbeschäftigung befinden. In der Unterbeschäftigung werden zusätzlich zu den registrierten Arbeitslosen auch die Personen abgebildet, die nicht als arbeitslos gelten, weil sie Teilnehmer an einer Maßnahme der Arbeitsmarktpolitik oder in einem arbeitsmarktbedingten Sonderstatus sind. Diese Personen werden zur Unterbeschäftigung gerechnet, weil sie für Menschen stehen, denen ein reguläres Beschäftigungsverhältnis fehlt. Für den gesamten Agenturbezirk Flensburg, also mit den Geschäftsstellenbezirken Flensburg, Husum, Kappeln, Niebüll, Schleswig, Westerland und Tönning, ergibt sich im August 2017 somit eine Zahl von 16.230 Arbeitslosen (Vormonat 15.911 ), zuzüglich der Unterbeschäftigung sind es  20.590 (Vormonat 20.399 ). Entsprechend sind prozentual auch die tatsächlichen Arbeitslosenzahlen in Flensburg erheblich höher. Mehr dazu im Arbeitsmarktreport für_AA 119 Flensburg_201708 auf bzw. ab Seite 9.

Komponenten der Unterbeschäftigung

Komponenten der Unterbeschäftgung, Arbeitsmarktreport der Agentur für Arbeit Flensburg, August 2017, S. 9

Nicht inbegriffen sind auch die Arbeitslosen, die aufgrund von Alter, Krankheit oder sonstigen Gründen als nicht mehr vermittelbar gelten und/oder vorzeitig zwangsverrentet wurden und in den SGB-XII-Leistungsbereich fallen. Tatsächlich liegt  die Arbeitslosenquote in Flensburg somit bei etwa 12,5 %. Rechnet man noch die Arbeitslosen und Arbeitsuchenden dazu, die aus dem Leistungsbezug des ALG I rausgefallen sind bzw. keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld II haben, dürfte die Quote sogar noch höher liegen.

Zahl der Arbeitsuchenden in Flensburg steigt leicht

Die Zahl der Arbeitsuchenden betrug im August 2017 im Geschäftsstellenbereich Flensburg, der die Stadt Flensburg und Randgemeinden umfasst, 11.696  Personen, im Vormonat waren es  11.668 (siehe Arbeitsmarktreport der Agentur für Arbeit Flensburg, August 2017, S. 20) .  Für den gesamten Agenturbezirk Flensburg, also mit den Geschäftsstellenbezirken Flensburg, Husum, Kappeln, Niebüll, Schleswig, Westerland und Tönning, lag im August 2017 die Zahl der Arbeitsuchenden bei 26.346 Personen und damit um 367 über der des Vormonats von 25.979 Personen (siehe Arbeitsmarktreport der Agentur für Arbeit Flensburg, August 2017, S. 6). Dies sind im Vergleich zu den offiziell gemeldeten Arbeitslosen über 10.000 Personen zusätzlich. Darunter fallen unter anderem auch Arbeitslose, deren Arbeitlosengeld I ausgelaufen ist und die keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld II nach dem SGB II haben und daher nicht als arbeitslos im eigentlichen Sinne gelten.

Zahl der SGB II-Bedarfsgemeinschaften stagniert auf hohem Niveau. Zahl der Regelleistungsberechtigten nach SGB II („Hartz IV“) in Flensburg erreicht mit 11.443 Menschen neuen Höchststand

Jobcenter:

Das Jobcenter Flensburg betreute im August 2017 3.337 arbeitslose Flensburger (Empfänger von Arbeitslosengeld II); das sind 16 Personen mehr als im Vormonat (+0,5%) bzw. 48 Personen (+1,5 %) mehr als im Vorjahresmonat.
Die Zahl der Bedarfsgemeinschaften veränderte sich im August im Vergleich zum Vormonat nicht und liegt weiterhin bei 6.625 (+/- 0,0%) im Vergleich zum Vorjahresmonat stiegen sie um 293 (+4,6%).
Die Zahl der Regelleistungsbezieher stieg im Vergleich zum Vormonat um 52 auf 11.443 (+0,5%), im Vergleich zum Vorjahresmonat stiegen sie um 976 (+9,3%).
Die Steigerungen der Kennzahlen zum Vormonat wie auch zum Vorjahr sind in erster Linie auf den Personenkreis der Zufluchtsuchenden zurückzuführen.

Arbeitsmarktreport Jobcenter Flensburg August 2017

Zum politischen Streit um die Schönung der Arbeitslosenzahlen in Schleswig-Holstein auch ein Beitrag von Till H. Lorenz vom 3.10.2016 auf shz.de:
Arbeitsagentur in SH : So viele Menschen sind in Schleswig-Holstein wirklich arbeitslos
Tausende Erwerbslose werden aus der Statistik der Arbeitsagentur herausgerechnet – weil die Politik es so möchte.
unter: http://www.shz.de/deutschland-welt/wirtschaft/so-viele-menschen-sind-in-schleswig-holstein-wirklich-arbeitslos-id14995576.html

Und zum gleichen Thema ein Beitrag von correktiv.org vom 31. Mai 2017:

Warum eine Million Arbeitslose in der offiziellen Statistik nicht sichtbar sind
Die am Dienstag vorgestellte Arbeitslosenzahl ist um mindestens eine Million zu niedrig. Die geschönte Zahl kommt durch mehrere Gesetzesänderungen zu Stande. Sogar die Bundesagentur für Arbeit spricht sich für eine neue Berechnungsgrundlage aus, damit die offizielle Arbeitslosenzahl mehr der Wirklichkeit entspricht
https://correctiv.org/recherchen/arbeit/artikel/2017/05/31/zeit-fuer-die-echte-arbeitslosenzahl/

 

Flensburger Arbeitslosenquote steigt im Juli 2017 auf 9,1 %

Keine Wende auf dem Flensburger Arbeitsmarkt – Tatsächliche Arbeitslosenquote bei über 12%

Zahl der SGB II-Regelleistungsberechtigten (Hartz IV) steigt weiter auf neuen Höchststand

Arbeitsmarkt:

Im Stadtgebiet Flensburg stieg die Zahl der Arbeitslosen im Juli 2017 um 121 (2,7 Prozent) auf 4.608 zum Vormonat, im Vorjahresvergleich um 192 (4,3 Prozent).
Die Arbeitslosenquote stieg auf 9,1 Prozent (Juli 2016: 8,8 Prozent; Vormonat 8,9 Prozent). 781 sozialversicherungspflichtige Stellen waren in der Stadt Flensburg zu vergeben, 13 oder 1,7 Prozent mehr als vor einem Jahr, 42 oder -5,1 Prozent weniger gegenüber Juni 2017. Die größten Bedarfe bestehen im Handel, Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen (117), in der Erbringung von sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen, ohne Arbeitnehmerüberlassung (101), und im Bereich von Erziehung und Unterricht (104).

Ausbildungsstellenmarkt:

Seit Beginn des Berufsberatungsjahres im Oktober 2016 meldeten sich 706 Bewerber für Berufsausbildungsstellen, 2,8 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Zugleich gab es 784 Meldungen für Berufsausbildungsstellen, ein Minus von 0,8 Prozent. Zum Statistikdatum waren 254 Bewerber noch unversorgt und 222 Ausbildungsstellen noch unbesetzt. Im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 13,4 Prozent mehr unversorgte Bewerber und 5,7 Prozent mehr unbesetzte Berufsausbildungsstellen.

Top 5 der gemeldeten Ausbildungsstellen:

1. Kaufmann/-frau im Einzelhandel
2. Kaufmann/-frau im Groß-/Außenhandel – Großhandel
3. Kaufmann/-frau – Büromanagement
4. Verkäufer/in
5. Bankkaufmann/-frau

Top 5 der gesuchten Ausbildungsplätze:

1. Verkäufer/-in
2. Kaufmann/-frau – Büromanagement
3. Kaufmann/-frau im Einzelhandel
4. Medizinische/r Fachangestellte/r
5. Kraftfahrzeugmechatroniker – PKW-Technik

Verdeckte Arbeitslosigkeit bzw. Unterbeschäftigung steigt – Tatsächliche Arbeitslosenquote erheblich höher

Die genannten Arbeitslosenzahlen der Flensburger Arbeitsagentur beeinhalten nicht die Menschen, die sich in der sog. verdeckten Arbeitslosigkeit oder Unterbeschäftigung befinden. In der Unterbeschäftigung werden zusätzlich zu den registrierten Arbeitslosen auch die Personen abgebildet, die nicht als arbeitslos gelten, weil sie Teilnehmer an einer Maßnahme der Arbeitsmarktpolitik oder in einem arbeitsmarktbedingten Sonderstatus sind. Diese Personen werden zur Unterbeschäftigung gerechnet, weil sie für Menschen stehen, denen ein reguläres Beschäftigungsverhältnis fehlt. Für den gesamten Agenturbezirk Flensburg, also mit den Geschäftsstellenbezirken Flensburg, Husum, Kappeln, Niebüll, Schleswig, Westerland und Tönning, ergibt sich im Juli 2017 somit eine Zahl von 15.911Arbeitslosen (Vormonat 15.508 ), zuzüglich der Unterbeschäftigung sind es  20.433 (Vormonat 20.215). Entsprechend sind prozentual auch die tatsächlichen Arbeitslosenzahlen in Flensburg erheblich höher. Mehr dazu im Arbeitsmarktreport für_AA 119 Flensburg_201707  auf bzw. ab Seite 9.

Komponenten der Unterbeschäftigung

Komponenten der Unterbeschäftgung, Arbeitsmarktreport der Agentur für Arbeit Flensburg, Juli 2017, S. 9

Nicht inbegriffen sind auch die Arbeitslosen, die aufgrund von Alter, Krankheit oder sonstigen Gründen als nicht mehr vermittelbar gelten und/oder vorzeitig zwangsverrentet wurden und in den SGB-XII-Leistungsbereich fallen. Tatsächlich dürfte  die Arbeitslosenquote in Flensburg somit bei etwa 12,5 % liegen. Rechnet man noch die Arbeitslosen und Arbeitsuchenden dazu, die aus dem Leistungsbezug des ALG I rausgefallen sind bzw. keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld II haben, dürfte die Quote sogar noch höher liegen.

Zahl der Arbeitsuchenden in Flensburg sinkt leicht

Die Zahl der Arbeitsuchenden betrug im Juli 2017 im Geschäftsstellenbereich Flensburg, der die Stadt Flensburg und Randgemeinden umfasst, 11.668 Personen, im Vormonat waren es 11.683 (siehe Arbeitsmarktreport der Agentur für Arbeit Flensburg, Juli 2017, S. 20) .  Für den gesamten Agenturbezirk Flensburg, also mit den Geschäftsstellenbezirken Flensburg, Husum, Kappeln, Niebüll, Schleswig, Westerland und Tönning, lag im Juli die Zahl der Arbeitsuchenden bei 25.979  Personen und damit um 281 über der des Vormonats von 25.698 Personen (siehe Arbeitsmarktreport der Agentur für Arbeit Flensburg, Juli 2017, S. 6). Dies sind im Vergleich zu den offiziell gemeldeten Arbeitslosen über 10.000 Personen zusätzlich. Darunter fallen unter anderem auch Arbeitslose, deren Arbeitlosengeld I ausgelaufen ist und die keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld II nach dem SGB II haben und daher nicht als arbeitslos im eigentlichen Sinne gelten.

Zahl der SGB II-Bedarfsgemeinschaften stagniert auf hohem Niveau. Zahl der Regelleistungsberechtigten nach SGB II („Hartz IV“) in Flensburg steigt weiter an

Jobcenter:

Das Jobcenter Flensburg betreute im Juli 2017 3.321 arbeitslose Flensburger (Empfänger von Arbeitslosengeld II); das sind 39 Personen mehr als im Vormonat (+1,2%) bzw. 61 Personen (+1,9 %) mehr als im Vorjahresmonat.
Die Zahl der Bedarfsgemeinschaften sank im Juli im Vergleich zum Vormonat um 8 auf 6.625 (-0,1%) im Vergleich zum Vorjahresmonat stiegen sie um 264 (+4,1%).
Die Zahl der Regelleistungsbezieher stieg im Vergleich zum Vormonat um 47 auf 11.391 (+0,4%), im Vergleich zum Vorjahresmonat stiegen sie um 1.009 (+9,7%).

Diese Steigerung ist auch weiterhin in erster Linie auf den Personenkreis der Zufluchtsuchenden zurückzuführen.

Arbeitsmarktreport Jobcenter Flensburg Juli 2017

Zum politischen Streit um die Schönung der Arbeitslosenzahlen in Schleswig-Holstein auch ein Beitrag von Till H. Lorenz vom 3.10.2016 auf shz.de:
Arbeitsagentur in SH : So viele Menschen sind in Schleswig-Holstein wirklich arbeitslos
Tausende Erwerbslose werden aus der Statistik der Arbeitsagentur herausgerechnet – weil die Politik es so möchte.
unter: http://www.shz.de/deutschland-welt/wirtschaft/so-viele-menschen-sind-in-schleswig-holstein-wirklich-arbeitslos-id14995576.html

Und zum gleichen Thema ein Beitrag von correktiv.org vom 31. Mai 2017:

Warum eine Million Arbeitslose in der offiziellen Statistik nicht sichtbar sind
Die am Dienstag vorgestellte Arbeitslosenzahl ist um mindestens eine Million zu niedrig. Die geschönte Zahl kommt durch mehrere Gesetzesänderungen zu Stande. Sogar die Bundesagentur für Arbeit spricht sich für eine neue Berechnungsgrundlage aus, damit die offizielle Arbeitslosenzahl mehr der Wirklichkeit entspricht
https://correctiv.org/recherchen/arbeit/artikel/2017/05/31/zeit-fuer-die-echte-arbeitslosenzahl/

 

Veranstaltungen des Kulturhofs Flensburg im Brasseriehof im August 2017

brasseriehof

Moin aus dem Kulturhof,

anbei das neue Programm für den August – für die nicht Verreisten.

Besonders hinweisen möchten wir dieses Mal auf unsere Veranstaltungen zum Bedingungslosen Grundeinkommen.

Jeden Donnerstagabend könnt ihr euch zu diesem Thema informieren.

Sei es durch einen Vortrag, die Ausstellung von Portraits von 10 BGE-Akteuren oder via Lesung oder Film.

Außderdem referieren und diskutieren am Dienstag, den 22.8.17 ab 19 Uhr Lokalpolitiker der Grünen sowie der LINKEN über das Grundeinkommen in Schleswig-Holstein.

Die Marktschwärmer haben sich im Hof etabliert und versorgen uns auch im August wieder mit regionalen, frischen und schmackhaften Lebensmitteln.

Ob nun mexikanisch, orientalisch oder westafrikanisch: Für jeden ist etwas dabei.

Bitte beachtet, dass ab August die Cafés am Donnerstag und Sonntag sowie das kamerunische Café am 26.8. bereits um 12 Uhr beginnen, d. h. man kann bei uns an diesen Tagen bereits zu Mittag essen.

Wir wünschen allen einen schönen und erholsamen Sommer:

Euer Kulturhof-Team

Weitere Details zu den jeweiligen Veranstaltungen findet Ihr bei Facebook https://www.facebook.com/brasseriehof.cafe/events und auf der niet- und nagelneuen Webseite des Kulturhofs https://www.kulturhof-flensburg.de/

Was ist der Kulturhof Flensburg e. V.?

Gegründet wurde unser Verein am 15.9.16 im Brasseriehof, wo seit Sommer 2015 die ersten Cafés (Familiennetzwerk „Mit uns für Alle“) stattfanden. Seit 28.2.17 ist er offiziell eingetragen und als gemeinnützig anerkannt. Wir fördern laut Satzung die Völkerverständigung und die Flensburger Stadtkultur. Bis dato haben wir 30 Mitglieder.

Was machen wir?

Jede/r kann bei uns ein Café ausrichten und seine Kultur vorstellen. In Flensburg gibt es Menschen aus ca. 130 Kulturen, sodass ein buntes Programm möglich ist. Bisher gab es im Brasseriehof-Café u. a. folgende Cafés: iranisch, syrisch-orientalisch, kurdisch, türkisch, mexikanisch, kamerunisch, ghanaisch. Wenn auch DU Deine Kultur in Form von köstlichen Speisen und mehr vorstellen möchtest, bist Du herzlich willkommen.

Neben den Cafés, die meist nachmittags stattfinden, veranstaltet der Verein auch Konzerte, bietet Lesungen, Themenabende mit Diskussionen und Ausstellungen an.

Ein besonderes Anliegen ist uns, für den Einbau eines behindertengerechten WCs zu sammeln. Insbesondere die Spenden aus den Hutkonzerten sind dafür vorgesehen.

Auch 2017 werden wir u. a. wieder bei der FLENSBURGER HOFKULTUR (Juli/August) teilnehmen.

Ebenso kann man bei uns dienstags nachmittags via die „Marktschwärmer“ bestelltes Gemüse abholen. Außerdem unterstützen wir ab dem Sommer das Projekt „Foodsharing“.

Aktuelle Termine befinden sich auf unserer Facebook-Seite Brasseriehof-Café https://www.facebook.com/brasseriehof.cafe/events und auf der Webseite des Kulturhofs https://www.kulturhof-flensburg.de/

Wir freuen uns über neue Mitglieder uns weitere spannende Veranstaltungen im Kulturhof Flensburg! Möchtest Du ab und an einen selbstgebackenen Kuchen spenden? Den Schaukasten monatlich gestalten oder die Räumlichkeiten sauber halten?

Dann schaue einfach mal während der Öffnungszeiten herein.

Kulturhof Flensburg e. V., im Brasseriehof, Große Straße 42 – 44, 24937 Flensburg

Wer in unserem Verein mitwirken möchte, wende sich bitte per Mail an Anja Werthebach: werthebach@posteo.de

Veranstaltungen des Kulturhofs Flensburg im Brasseriehof im Juli 2017

brasseriehof

Liebe Interessierte und Freunde des Kulturhofs im Brasseriehof,

der Sommer ist da, mit ihm die Stände der Marktschwärmer jeden Dienstag bei uns im Hof. Unter https://marktschwaermer.de kann man sich in der Flensburger Schwärmerei anmelden. Vorher zu Hause aussuchen, bestellen, zahlen und dienstags im Hof abholen.

Unser Bio-Gärtner Forum hat sich nun fest am 2. und 4. Mittwoch ab 18:30 Uhr etabliert. Dort treffen sich Gartenfreunde, geben sich Tipps und tauschen aus.

Am 7.6. und 14.6. geben die „Landstreicher“, die Jugendfolkband der Musikschule, ab 17 Uhr je ein Konzert bei uns im Hof.

Mit ImProgramm (inklusives Improvisationstheater), Paul Eastham & Finlay Wells und Barth & Berta bieten wir große Abendunterhaltung im Juli.

Das Iranische Café wird am 8.7. mit abendlicher Live-Musik verwöhnen und dann in die Sommerpause gehen.

Für den August haben wir eine Veranstaltungsreihe zum bGE (bedingungsloses Grundeinkommen) in Planung. Jeweils donnerstags um 19 Uhr wird es verschiedene Abende zum Thema geben, eine Vernissage mit Bildern von bGE-Akteuren, Vorträge und ein Fishbowl-Format mit unseren Lokalpolitikern.

Wer Interesse hat, uns besser kennen zu lernen und bei uns aktiv werden möchte, ist herzlich zu unserem monatlichen Vereinsfrühstück am 1. Sonntag im Monat von 10 – 12 Uhr willkommen. Jeder möge etwas zum Büffet mitbringen.

Unsere neuen Flyer sollten demnächst druckfertig sein und nach und nach in der Stadt ausliegen.

Wir freuen uns, Euch bald wieder begrüßen zu dürfen. 🙂

Ulrike und das Kulturhof-Team

Weitere Details zu den jeweiligen Veranstaltungen findet Ihr bei Facebook https://www.facebook.com/brasseriehof.cafe/events und auf der Seite http://brasseriehof.com/veranstaltungen/

Was ist der Kulturhof Flensburg e. V.?

Gegründet wurde unser Verein am 15.9.16 im Brasseriehof, wo seit Sommer 2015 die ersten Cafés (Familiennetzwerk „Mit uns für Alle“) stattfanden. Seit 28.2.17 ist er offiziell eingetragen und als gemeinnützig anerkannt. Wir fördern laut Satzung die Völkerverständigung und die Flensburger Stadtkultur. Bis dato haben wir 30 Mitglieder.

Was machen wir?

Jede/r kann bei uns ein Café ausrichten und seine Kultur vorstellen. In Flensburg gibt es Menschen aus ca. 130 Kulturen, sodass ein buntes Programm möglich ist. Bisher gab es im Brasseriehof-Café u. a. folgende Cafés: iranisch, syrisch-orientalisch, kurdisch, türkisch, mexikanisch, kamerunisch, ghanaisch. Wenn auch DU Deine Kultur in Form von köstlichen Speisen und mehr vorstellen möchtest, bist Du herzlich willkommen.

Neben den Cafés, die meist nachmittags stattfinden, veranstaltet der Verein auch Konzerte, bietet Lesungen, Themenabende mit Diskussionen und Ausstellungen an.

Ein besonderes Anliegen ist uns, für den Einbau eines behindertengerechten WCs zu sammeln. Insbesondere die Spenden aus den Hutkonzerten sind dafür vorgesehen.

Auch 2017 werden wir u. a. wieder an der BUNTEN INNENSTADT (24.6.) und bei der FLENSBURGER HOFKULTUR (Juli/August) teilnehmen.

Ebenso kann man bei uns dienstags nachmittags via die „Marktschwärmer“ bestelltes Gemüse abholen. Außerdem unterstützen wir ab dem Sommer das Projekt „Foodsharing“.

Aktuelle Termine befinden sich auf unserer Facebook-Seite Brasseriehof-Café und auf der Webseite www.brasseriehof.com. Anfang Juni haben wir eine neu gestaltete Homepage.

Wir freuen uns über neue Mitglieder uns weitere spannende Veranstaltungen im Kulturhof Flensburg! Möchtest Du ab und an einen selbstgebackenen Kuchen spenden? Den Schaukasten monatlich gestalten oder die Räumlichkeiten sauber halten?

Dann schaue einfach mal während der Öffnungszeiten herein.

Kulturhof Flensburg e. V., im Brasseriehof, Große Straße 42 – 44, 24937 Flensburg

Wer in unserem Verein mitwirken möchte, wende sich bitte per Mail an Anja Werthebach: werthebach@posteo.de

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