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Themenabend zur Gemeinwohlökonomie mit Inge Hannemann und Sabine Buntrock am 29.06.2018 im Kulturhof Flensburg

Diskussion mit Inge Hannemann, Hartz IV-Aktivistin und Sabine Buntrock vom Verein „Mütterarmut-ist-peinlich

am Freitag, den 29.6.2018 um 18:00 Uhr
im Kulturhof-Café in Flensburg
Große Straße 42 – 44, 24937 Flensburg

Wir freuen uns sehr, Inge Hannemann wieder einmal bei uns zu begrüßen. Sie wird zusammen mit Sabine Buntrock vom kürzlich gegründeteten Verein „Mütterarmut ist peinlich“ im Kulturhof sprechen und diskutieren.

Im Rahmen unserer Reihe „Demokratie – Zukunftsvisionen – Demokratie – Grundeinkommen“ geht es heute Abend vor allem um die Situation von Frauen und Müttern im Land.

Wo werden sie benachteiligt?
Was können wir gemeinsam für mehr Gerchtigkeit tun?

Moderation: Katherine Dunning

Der am 15.4.2018 gegründete Verein „Mütterarmut-ist-peinlich“ möchte das ändern und engagiert sich bundesweit gegen Mütterarmut. Der Verein ist zur Anmeldung in das Vereinsregister Flensburg angemeldet und hat seinen Sitz in Schleswig.

Aktuelle Termine und weitere Details zu den jeweiligen Veranstaltungen im Kulturhof Flensburg findet Ihr auch bei Facebook https://www.facebook.com/brasseriehof.cafe/events und auf der Webseite des Kulturhofs https://www.kulturhof-flensburg.de/

Attac-Veranstaltung zu „Hartz IV“ mit Inge Hannemann am 24.02.2017 um 19 Uhr im Brasseriehof Flensburg

Vortrag & Diskussion mit der Bloggerin, Hartz-IV-Kritikerin und Politikerin Inge Hannemann

Thema:
„Wie kam es zu Hartz IV, was war davor, was danach?“ – Referat und Diskussion über dieses und weitere Themen wie Grundeinkommen, Sozialdarwinismus, Kapitalismus.

Über die Referentin

Inge Hannemann (* 21. April 1968 in Hamburg) ist Bloggerin, Autorin, freie Fachjournalistin für Soziales und Arbeitsmarktpolitik und Politikerin (Partei: Die Linke). hanneman-buchFerner ist sie Angestellte im öffentlichen Dienst ( ehemalige Fallbearbeiterin bei der ARGE; derzeit beurlaubt nach §28 TV-L).

Am 15. Februar 2015 wurde sie auf der Liste der Partei Die Linke in die Hamburgische Bürgerschaft gewählt. In der Bürgerschaft gehört sie dem Eingabenausschuss an. Sie ist Sprecherin für Arbeitsmarkt der Linksfraktion.

Im Mai 2015 erschien im Rowohlt Verlag „Die Hartz IV Diktatur. Eine Arbeitsvermittlerin klagt an“. Angereichert mit einer Reihe Beispielfälle aus ihrer Zeit als Fallbearbeiterin bei der ARGE, schilderte Hannemann die persönlichen Folgen, welche die Hartz-IV-Sanktionen bei Betroffenen auslösen.

Darüber hinaus unterzog sie die Arbeitsvermittlungs-Praktiken der Jobcenter einer grundsätzlichen Kritik und beschrieb mögliche Alternativen zu den aktuell praktizierten Vermittlungs- und Repressionspraktiken.

Eintritt frei. Um Spenden wird gebeten.

Kulturhof Flensburg e. V. ,
Brasseriehof,
Große Straße 42 – 44,
24937 Flensburg.

Mehr auf der Attac Flensburg Webseite:attac-flensburg
http://www.attac-netzwerk.de/flensburg/startseite/

Hartz IV und Sanktionspraxis – Diskussionsveranstaltung mit der Jobcenter-Rebellin Inge Hannemann am 13.9.2013 in der Neustadt 21, Flensburg

Inge Hannemann, suspendierte Jobcenter-Mitarbeiterin aus Hamburg-Altona, verweigert sich der gängigen Sanktionspraxis

Vortrag und Diskussion mit Inge Hannemann
am Freitag, den 13.09.13 um 19.00 Uhr
in der Neustadt 21 (Alte Deutsche Bank), Flensburg 

Als Auftakt zur 6. bundesweiten Aktionswoche des Bedingungslosen Grundeinkommens hat die Flensburger Ortsgruppe der Bürgerinitiative bedingungsloses Grundeinkommen gemeinsam mit  der lokalen attac-Gruppe die ehemalige Arbeitsvermittlerin des Jobcenters HH-Altona Inge Hannemann eingeladen.

Inge Hanneman, auch als „whistleblowerin“  bekannt und seit April 2013 von der Arbeit freigestellt, wird am Freitag, den 13.09, in N21 (Alte Deutsche Bank) über ihre Erfahrungen im Altonaer Jobcenter sprechen und über den aktuellen Stand der juristischen Auseinandersetzungen mit ihrem bisherigen Arbeitgeber.
Seit ihrer Freistellung ist sie eine öffentlich umstrittene Person – sie befindet sich im Rechtsstreit mit der Bundesagentur für Arbeit, weil sie sich immer wieder kritisch zur Arbeitsweise der Jobcenter geäußert hat, zur Hartz IV Gesetzgebung und ihrer drakonischen Anwendung – sie prangert vor allem die entmündigende Sanktionspolitik an, die von den Ämtern immer wieder als Druck- und Repressionsmittel bei Erwerbslosen eingesetzt wird.
Seit 2011 schreibt sie systemkritische Anmerkungen auch öffentlich in ihrem Internetblog und dies in schonungslosem Ton. Seither nimmt der Ärger mit der Behörde zu. Sie erfährt aber auch zunehmend Solidaritätsbekundungen aus der gesamten Bevölkerung, nicht nur von bisherigen KollegInnen sondern auch von ehemaligen „Kunden“, Erwerbslosen- und Grundeinkommensgruppen bis hin zu prominenten PolitikerInnen, wie Katja Kipping und Heiner Geißler.
Noch kämpft sie darum zu ihrem alten Arbeitsplatz zurückkehren zu dürfen, was ihr, wie es in den Interviews heißt, aus politischen Gründen verwehrt wird,  zeitgleich organisiert sie sich mit MitstreiterInnen und setzt sich als erste „Hartz IV Klägerin“ eines deutschen Jobcenters für die Wiedereinführung eines unangetasteten Existenzminimums für alle ein, zum Beispiel in Form eines bedingungslosen Grundeinkommens.
An den Vortrag schließt sich eine offene Diskussion an, in der wir Inge u. a. befragen wollen, welche radikalen Arbeitsmarktreformen in ihren Augen zu einer Entspannung und Humanisierung des Arbeitsmarktes führen würden und wie eine sinnvollere und gerechtere Verteilung gesellschaftlicher Arbeit in Zukunft aussehen könnte.

Ansprechperson: Katherine Dunning, Tel. 04622–2122 (AB)

Spannend und passend zum Thema auch der Beitrag auf altonabloggt: Bezirksversammlung Altona – Beratungsanspruch Eingliederungsvereinbarung unter: http://altonabloggt.wordpress.com/2013/09/05/bezirksversammlung-altona-beratungsanspruch-eingliederungsvereinbarung/

Zum Thema auch die Presse-Info der Bundesagentur für Arbeit 035 vom 14.06.2013 Inge Hannemann gefährdet tausende Mitarbeiter der Jobcenter unter: http://www.arbeitsagentur.de/nn_27044/zentraler-Content/Pressemeldungen/2013/Presse-13-035.html

Zu Ingrid Hannemanns Beweggründen und Positionen empfehlen wir das untenstehende Video

Ein Gespräch mit „videoatonale“ Berlin vom 15. April 2013

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