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Online Veranstaltung am 17.02.2021: Von Bäumen, Bauherren und Besetzungen – wie radikal muss Widerstand sein?

Eine Veranstaltung von DIE LINKE. Flensburg
Mittwoch, 17. Februar 2021 um 20:00 Uhr
Online: us02web.zoom.us
Preis: Kostenlos
Öffentlich · Jeder auf und außerhalb von Facebook

Der Bau eines Hotels am Bahnhof und die damit drohende Rodung des geschützten Waldes ist derzeit ein heißes Thema in der Stadt. Wir wollen über die aktuelle Situation sprechen und über zivilen Ungehorsam. Denn nicht zuletzt die Erhaltung des Hambacher Forstes zeigt, dass sich Widerstand lohnt. Zu Gast sind Hanna Poddig (Umweltaktivistin und Autorin) und Lorenz Gösta Beutin (Sprecher für Energie- und Klimapolitik der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag)

Hexenjagd gegen Flensburger Umweltaktivistin Hanna Poddig?

Rechte Hochschulgruppe und Junge Liberale wollen Teilnahme von Hanna Poddig an Zukunftskonferenz in Flensburg verhindern

Vom 2. bis 5. Februar findet in Flensburg die „Digitale Konferenz für sozial-ökologische Zukunftsgestaltung“ statt. Veranstalter sind die Studierenden des Masterstudiengangs Transformationsstudien der Europa-Universität Flensburg. Zu den eingeladenen Vortragsgästen gehört unter anderem auch Hanna Poddig, Flensburger Umweltaktivistin und Baumbesetzerin im Bahnhofswald. Im Vorfeld der Veranstaltung gibt es nun eine regelrechte Hetze gegen sie, die rechte Hochschulgruppe RCDS, die Liberale Hoschschulgruppe und die Jungen Liberalen wollen eine Teilnahme von Hanna Poddig an der Veranstaltung unbedingt verhindern. In einem Offenen Brief an den Präsidenten der Europa-Universität Flenburg, fordern sie „dass die politische Extremistin Hanna Poddig von einer morgigen Veranstaltung der Universität ausgeschlossen wird.“ Junge Liberale, Liberale Hoschschulgruppe und RCDS werfen Hanna Poddig vor, in einem Aufruf der BaumbesetzerInnen angeblich zu strafbaren Aktionen gegen die drohende Rodung und Räumung des Bahnhofswalds aufgerufen zu haben, die in einem „Attentat“ auf den Fuhrpark des Unternehmers und Hotel-Investors Jan Duschkewitz gemündet hätten.

Protestbanner des SDS auf Facebook

Dazu die Stellungnahme der Flensburger SDS-Hochschulgruppe: „Die SDS-Hochschulgruppe Flensburg unterstützt die Teilnahme von Hanna Podding an der Veranstaltung „Zwischen Radikalität und Aushandlung“, die am 2. Februar im Rahmen des Zukunftskongresses des Studienganges Transformationsstudien stattfinden soll.
Dass verschiedene Hochschulgruppen und die Junge Liberale Flensburg diese Teilnahme überhaupt zur Diskussion stellen wollen verdeutlicht ein höchst zweifelhaftes Demokratieverständnis. Hier soll der Meinungspluralismus eingeschränkt und eine Teilnehmerin als Extremistin diffamiert werden. Angeführte Aussagen ihrerseits sind von der Meinungsfreiheit gedeckt. Außerdem gilt ihr und den Weiteren Waldbesetzer*innen unser Dank und unsere Solidarität für ihren Einsatz und Engagement zum Erhalt einer lebenswerten Stadt.
Ein Ausschluss von Frau Podding käme einem Armutszeugnis in Sachen Meinungspluralität der Europa-Universität Flensburg gleich und ist strikt abzulehnen.“

SDS Flensburg auf Facebook https://www.facebook.com/SDSflensburg/

Mehr zur Konferenz hier: Digitale Konferenz für sozial-ökologische Zukunftsgestaltung vom 2. bis 5. Februar in Flensburg unter: https://akopol.wordpress.com/2021/01/27/digitale-konferenz-fuer-sozial-oekologische-zukunftsgestaltung-vom-2-bis-5-februar-in-flensburg/

Weitere Infos und Beiträge zum Thema Hotel- und Parkhausprojekt am Flensburger Bahnhofswald auch hier

Bahnhofswald Flensburg: Video-Dokumentation des Gesprächs vom 21.10.2020 zwischen Hotelinvestoren und Waldschützern

Diskussionsrunde „Bahnhofswald“ – REDEN WIR DRÜBER, die am Mittwoch, den 21.10.2020 im Studio des Offenen Kanals in Flensburg stattfand. Stadtpastor Johannes Ahrens moderierte das Gespräch zwischen den Hotelinvestoren, vertreten durch Jan Duschkewitz und Ralf Hansen, sowie Dr. Helmreich Eberlein von der Bürgerintitiative Bahnhofsviertel und Hanna Poddig, Waldbesetzerin

Lesung mit Hanna Poddig am 14.8.2013 im Flensburger Kulturcafé Tableau

Autorinnenlesung aus „Radikal mutig“ und „Im Namen des Flummiballs“

MITTWOCH,  14.08.2013
20.00 Uhr im Tableau Kulturcafe
Kurze Str. 1 , 24937 Flensburg

Moderation: Feddi

Sie wird als „Widerstandsnomadin“, „Berufsrevolutionärin“ oder „Vollzeitaktivistin“ bezeichnet. All diese Begriffe versuchen zu benennen, was die Kämpfe von Hanna ausmacht.
Widerständig und kreativ wendet sie sich gegen Atomkraft, Gentechnik oder Militär und greift dabei auch mal zu unkonventionellen Protestmethoden.
In ihrer Lesung berichtet sie von Straßentheater und Ankettaktionen, von Besuchen im Bioladen und Reden auf Aktionärsversammlungen.
Ihre „Anleitung zum Anderssein“ will dabei keine Vorgabe machen, wie Menschen zu leben haben, sondern Anregungen liefern und zum Denken anstoßen.
Weil solchen politischen Aktionen oft staatliche Repression folgt, widmet sich die Veranstaltung auch der juristischen Auseinandersetzung. Skurrile Kurzgeschichten ermöglichen einen Blick hinter die Kulissen des Gerichtsalltags.

Mehr zu Hanna Poddig auf wikipedia unter http://de.wikipedia.org/wiki/Hanna_Poddig

und in einem Youtube-Beitrag

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