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DIE LINKE Flensburg ruft zu Teilnahme am Ostermarsch am 15.04.2017 in Flensburg auf

Am 15.04.2017 findet der traditionelle Ostermarsch in Flensburg statt. Er beginnt um 11 Uhr am Nordertor und endet am Deserteursdenkmal (Rote Str.). Ein breites Bündnis aus Initiativen,  Parteien, kirchlichen Gruppen und Friedensaktivisten aus Flensburg und Dänemark begeht dieses Ereignis unter dem übergreifenden Motto „Frieden beginnt hier. Beginnt jetzt. ln deiner Stadt. In deinem Land. In deinem Leben“

Die Bundesregierung plant eine gigantische neue Aufrüstungswelle: Der Militäretat 2017 wurde um 8 Prozent (2,7 Mrd. Euro) von 34,3 Mrd. Euro auf 37 Mrd. Euro gegenüber 2016 erhöht. Diese Erhöhung soll nun nach dem Willen der Bundesregierung aus CDU/CSU und SPD jedes Jahr noch einmal erfolgen. Zielgröße, so der von der Bundesregierung mitgetragene Beschluss der NATO, sind 2 Prozent des Bruttoinlandprodukts (BIP) bis zum Jahr 2024, was dann ca. 70 Mrd. Euro wären!

Die Aufrüstung Deutschlands wird immer weiter vorangetrieben. Wir als LINKE stellen uns dem klar entgegen. Es geht hier vor allem um mehr Geld für die Anschaffung teurer Waffensysteme, zugleich wird die Bundeswehr personell aufgestockt. Das bedeutet dann mehr Waffen für die Bundeswehr, mehr Rüstungsexporte (dieser Waffen), mehr Auslandseinsätze und mehr (permanente) Stationierungen der Bundeswehr z.B. in Osteuropa an der Grenze zu Russland.

Nun heißt es, man müsse wegen den Wünschen des neuen US-Präsidenten Donald Trumps und Vereinbarungen innerhalb der EU mehr ins Militär stecken. Doch: Die Bundesregierung hat diese Aufrüstung innerhalb der NATO schon vor der US-Präsidentschaft Donald Trumps mitbeschlossen.

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble, der selbst bei Haushaltsüberschüssen keine zusätzlichen Investitionen in Straßen, Schulen und Gesundheitsversorgung stecken will, sagt, die Bundesregierung sei bereit für zusätzliche Militärausgaben. Zugleich heißt es sparen oder wie bei der Rente kürzen. Bei der Entwicklungshilfe verfehlt die Regierung sogar ihr selbstgestecktes 0,7 Prozent Ziel.

Wir fordern: Geld für soziale Sicherheit, Infrastruktur und Entwicklungshilfe statt für Aufrüstung!

Die Bundeswehr ist aktuell in 15 offiziellen Auslandseinsätzen, in vielen dieser Länder herrscht Krieg, eine europäische Interventionsarmee wird diskutiert. DIE LINKE will eine friedliche Konfliktlösung ohne Auslandseinsätze der Bundeswehr.

DIE LINKE sagt: Krieg ist kein Mittel der Politik. Miteinander reden statt aufeinander schießen.

Pressemitteilung der Partei

Mehr zu den Aktivitäten der Friedensbewegung in und um Flensburg an den Ostertagen in den untenstehenden AKOPOL-Beiträgen

Ostermarsch am Karfreitag, den 14.4. in Schleswig: Ostermarsch 2017 – am 14.04.2017 ab 11.57 Uhr vom Bahnhof Schleswig zum Fliegerhorst Jagel unter: https://akopol.wordpress.com/2017/04/01/ostermarsch-2017-am-14-04-2017-ab-11-57-uhr-vom-bahnhof-schleswig-zum-fliegerhorst-jagel/

Ostermarsch am Oster-Samstag, den 15.4. in Flensburg: Flensburger Ostermarsch 2017: „Aufstehen für den Frieden“ am 15. April um 11 Uhr ab Nordertor unter: https://akopol.wordpress.com/2017/04/01/flensburger-ostermarsch-2017-aufstehen-fuer-den-frieden-am-15-april-um-11-uhr-ab-nordertor/

 

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Flensburger Ostermarsch 2017: „Aufstehen für den Frieden“ am 15. April um 11 Uhr ab Nordertor

Flensburger Ostermarsch 2017: „Aufstehen für den Frieden“

Start: Samstag 15. April, 11 Uhr, Nordertor, anschl. Marsch durch die Innenstadt zum Deserteursdenkmal, Rote Straße, Redner*innen: (u.a.) Christian Juhl (Enhedslisten, Mitglied des Dänischen Parlamentes Folketing)

Frieden beginnt hier. Beginnt jetzt.
In Deiner Stadt. In Deinem Land. In Deinem Leben.
Deshalb: Aufstehen für den Frieden.

Lauf mit. Zeige Flagge für:

• eine Welt ohne Krieg, Militär und Gewalt
• ein zivilisiertes und soziales Europa
• offene Grenzen und sichere Fluchtwege für Menschen in Not
• den konsequenten Abbau von Rüstungsexporten
• Respekt für Menschen unterschiedlicher Herkunft und eine wertschätzende Willkommenskultur
• die Unterstützung von Entwicklungsvorhaben in Krisenregionen
• Kurse zu Gewaltprävention schon ab Kindergartenalter, aktive Friedenserziehung an unseren Schulen und die Beteiligung von Akteuren unterschiedlicher Positionen im Unterricht.
• die Förderung von Friedensforschung an Universitäten
• den Umbau von Rüstungsgütern in zivile Nutzungszwecke

Dafür setzen wir uns ein.
Dazu rufen wir auf.

V.i.S.d.P.:
Stadtpastor Johannes Ahrens
Evangelisch-Lutherischer Kirchenkreis Schleswig-Flensburg

Der Flensburger Ostermarsch 2017 wird unterstützt von:

 

Mehr zum Ostermarsch am Karfreitag, den 14.4. in Schleswig in dem AKOPOL-Beitrag: Ostermarsch 2017 – am 14.04.2017 ab 11.57 Uhr vom Bahnhof Schleswig zum Fliegerhorst Jagel unter: https://akopol.wordpress.com/2017/04/01/ostermarsch-2017-am-14-04-2017-ab-11-57-uhr-vom-bahnhof-schleswig-zum-fliegerhorst-jagel/

Flensburger Ostermarsch 2016 – am 25.3.2016 ab 12 Uhr von Ladelund nach Bramstedtlund und am 26.3.2016 ab 11 Uhr durch Flensburg

Flensburger Ostermarsch
2016

nach Bramstedtlund,
Karfreitag, 25.3.2016
Treff 12.00 Uhr
KZ-Gedenkstätte Ladelund

Wir gehen von der KZ-Gedenkstätte Ladelund über das ehemalige KZ-Gelände
zum Bundeswehrstandort der EloKa im Wald bei Bramstedtlund und zurück,
15.00 Uhr Kaffeetafel Mitfahrgelegenheiten aus Flensburg: 11.00 Uhr Exe

durch Flensburg,
Ostersamstag, 26.3.2016
Treff 11.00 Uhr, Nordertor

Wir gehen vom Nordertorplatz zum Denkmal für die Opfer des Faschismus, zum Nordermarkt und durch die Fußgängerzone zum Deserteursdenkmal, Platz der Gärtner

Veranstalter Ostermarsch Flensburg 2016V.i.S.d.P.: Ralf Cüppers, Postfach 0112, 24925 Flensburg flensburg@bundeswwehrabschaffen.de

Mehr zum Anliegen der Veranstalter des diesjährigen Flensburger Ostermarsches gibt es im  Flyer Flensburger Ostermarsch 2016

Aufruf zum Ostermarsch 2015 nach Bramstedtlund, Karfreitag 03.04.2015

OstermarschA3

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Treff 12:00 Uhr, KZ-Gedenkstätte Ladelund

Wir gehen von der KZ-Gedenkstätte Ladelund über das ehemalige KZ-Gelände  zum Bundeswehrstandort der EloKa im Wald bei Bramstedtlund und zurück, 15:00 Uhr Kaffeetafel und Diskussion in der KZ-Gedenkstätte Ladelund

ostermarsch bramstedtlund

 

 

 

 

 

 

 

 

Auftakt für Flensburger:

11:00 Uhr vor der Schule für Strategische Aufklärung, Mürwiker Straße/Osterallee, von dort fahren wir gemeinsam nach Ladelund/Bramstedtlund

Veranstalter: Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegenerInnen, Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten, Deutsche Kommunistische Partei, v.i.S.d.P.: Cüppers, Postfach 0112, 24925 Flensburg

Den Aufruf gibt es hier auch als Flyer: Ostermarsch2015BramstedtlundGemeinsam für den Frieden Mehr zum Ostermarsch in Bramstedtlund auch auf der Homepage des VVN/BdA unter http://schleswig-holstein.vvn-bda.de/2015/03/01/ostermarsch-2015-nach-bramstedtlund/

Von Bramstedtlund geht Krieg aus

Die Ostermärsche, mit denen wir unser Engagement für den Frieden auf die Straße tragen, haben eine jahrzehntelange Tradition. Weltweit gibt es zur Zeit etwa 30 Kriege, an einigen davon ist die Bundeswehr offen beteiligt, an vielen weiteren im Geheimen. Wir setzen uns dafür ein, Konflikte mit zivilen Mitteln auszutragen. Militärische Mittel dienen nicht der Lösung von Konflikten, sondern der Durchsetzung wirtschaftlicher, politischer und militärischer Interessen.

NATO und USA steuern auch von dieser Region aus ihre weltweiten Kriegseinsätze. Die Bundeswehr leistet dazu mit der Elektronischen Kampfführung einen entscheidenden Beitrag. Diese findet von Bramstedtlund aus im Geheimen statt. So kann die Bundeswehr ohne parlamentarische oder öffentliche Kontrolle auch eigene militärische Ziele und Interessen verfolgen und sich auf den Weg machen, Staat im Staate zu werden, wie es der deutsche Militarismus traditionell immer gewesen ist. Die elektronische Kampfführung ist aktive Kriegsbeteiligung, über die der Bundestag nie abgestimmt und auch kein Verteidigungsausschuss debattiert hat. In Bramstedtlund arbeiten Geheimdienst und Militär zusammen. 750 Mitarbeiter des Bundesnachrichtendienstes (BND) sind Bundeswehrsoldaten, die vorübergehend oder dauerhaft im BND eingesetzt werden. Sie sind zur Tarnung offiziell zu einem „Amt für Militärkunde“ versetzt. Dem BND stehen als militärische Mittel die Nachrichtentruppen der Bundeswehr und die Technik der Elektronischen Kampfführung zur Verfügung.

Durch die elektronische Kampfführung kann die immer noch kriegsmüde Bevölkerung systematisch weiter an die Kriegsbeteiligung der Bundeswehr gewöhnt werden. Da bei dieser Art der Kriegsführung die Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr von feindlichen Truppen nicht verletzt oder getötet werden, bleibt die Kriegsbeteiligung scheinbar ohne Folgen für die Soldatinnen und Soldaten.

Die Elektronische Kampfführung und auch die damit verbundene Aufrüstung der Bundeswehr mit Kampfdrohnen, für die bereits der Flughafen in Jagel ausgebaut ist, sind Rüstungsmaßnahmen für die weitere Kriegsplanung und Kriegsbeteiligung der Bundeswehr.

Gemeinsam für den Frieden – Eine Welt ohne Krieg ist möglich

Die Militäreinsätze von NATO-Staaten im Irak und in Syrien destabilisieren die Region langanhaltend und terrorisieren besonders die Zivilbevölkerung. Die Finanzierung des sogenannten Islamischen Staats (IS), der zuvor von der NATO im Kampf für den Sturz der säkularen syrischen Regierung gefördert und unterstützt wurde, muss beendet werden.. Die EU, geführt durch die Bundesrepublik, und die USA haben zum Bürgerkrieg in der Ukraine beigetragen. Russland wird erneut als Feindbild dämonisiert, um die militärische Einmischung und Erhöhung der Rüstungsausgaben zu rechtfertigen. Politiker wie Gauck, Steinmeier oder von der Leyen erklären offen, Deutschland müsse seine Interessen auch mit militärischen Mitteln durchsetzen. Es geht bei dem Einsatz deutscher Soldaten nicht um den Schutz der Menschenrechte, sondern um politischen Einfluss und den Zugang zu Rohstoffen und Märkten.

Im 70. Jahr nach der Befreiung vom Faschismus bekräftigen wir den Schwur der Häftlinge von Buchenwald, die 1945 nach ihrer Befreiung aus dem KZ erklärten: „Die Vernichtung des Faschismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung, die Errichtung einer Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel.“

Deswegen wollen wir den Ostermarsch 2015 zum Anlass nehmen, darauf hinzuweisen.

Wir fordern:

  • Rückzug aller deutschen Soldaten aus den Auslandseinsätzen
  • Radikale Abrüstungsschritte bis hin zur Abschaffung der Bundeswehr
  • Abzug aller in Deutschland gelagerten US-Atombomben und Verzicht auf Atomwaffen
  • Schließung der Anlagen der Elektronischen Kampfführung
  • Schließung der in Deutschland gelegenen US-Kommandozentralen für den Drohnenkrieg
  • Verzicht auf die Anschaffung von Drohnen
  • Keine Unterstützung der von EU, NATO und den USA geführten Kriege, Austritt aus der NATO
  • Schluss mit allen Waffenexporten – auch in den Nahen Osten und an die Kurden
  • Umwandlung von Rüstungs- in Zivilproduktion
  • Abbau von Feindbildern, die nur der Legitimation von Aufrüstung und Krieg dienen
  • Beendigung des neuen Kalten Krieges gegen Russland, Verhandlungen im Rahmen der OSZE, friedliche Lösung von Konflikten und Interessenausgleich in den internationalen Beziehungen
  • Einsatz gegen Rassismus, Nationalismus und Menschenfeindlichkeit
  • Aufnahme der Menschen, die vor den Kriegen und ihren Folgen fliehen und uneingeschränktes Grundrecht auf Asyl mit offenen Grenzen und Bleiberecht für Alle

Veranstaltung zum Antikriegstag am 1.9.2012 in Flensburg

Am 1. September 1939 begann mit dem deutschen Überfall auf Polen einer der schrecklichsten Kriege der Menschheitsgeschichte mit 60 Millionen Toten. Der Antikriegstag am 1. September 2012 gilt dem Gedenken. Und er beinhaltet ein Versprechen: Im Hier und Heute die Mitverantwortung dafür zu übernehmen, dass Faschismus und Rechtsextremismus keinen Platz mehr haben in dieser Gesellschaft.

Am Mahnmal Harrislee Bahnhof, der für etwa 1600 dänische Häftlinge in den Jahren 1944/45 eine „Station auf dem Weg in die Hölle“ wurde, wollen wir am Antikriegstag gemeinsam gedenken – mit Blumen und Kränzen: Am Samstag, 1. September 2012, 11 Uhr, Grenzübergang Padborg

Es sprechen Anke Spoorendonk, Ministerin für Justiz, Kultur und Europa, Ludwig Hecker, Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes und Susanne Uhl, DGB.

V. i. S. d. P.: DGB Region S-H Nordwest, Susanne Uhl, Rote Str. 1., 24937 Flensburg E-Mail: flensburg@dgb.de

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