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Fridays for Future Flensburg ruft zum Sitzstreik auf der ZOB-Kreuzung am 19.06. auf

Protest im Rahmen eines landesweiten Aktionstages

Treffpunkt:
Freitag, 19.06.2020 um 14.00 Uhr
an der Hafenspitze Flensburg

Warum?

Ende August will der schleswig-holsteinische Landtag in Kiel über neue Klimaziele abstimmen.  Die Umweltaktivisten von Fridays for Future fordern den Ausstoß von Treibhausgasen bis 2030 um 80% zu vermindern, um das 1,5 Grad-Ziel und die Vorgaben des Pariser Klimaschutzabkommens einzuhalten. Zurzeit will Schleswig-Holstein bis 2030 aber nur 55% der Treibhausgase einsparen, dabei hat Dänemark gerade eine Reduktion von 70% beschlossen.
Deshalb ist der 19.06. ein landesweiter Aktionstag, bei dem Aufmerksamkeit für das Thema erzeugt und mit dem auf die Landesregierung und den Landtag Druck ausgeübt werden soll, erheblich mehr für den Klimaschutz zu tun und striktere Klimaziele festzulegen.

Dazu finden in vielen Städten Schleswig-Holsteins am kommenden Freitag ganz unterschiedliche Protest-Aktionen statt. So auch in Flensburg, wo sich die Fridays for Future Aktivisten für einen Sitzstreik auf der ZOB-Kreuzung entschieden haben. Mitorganisatorin Paulina Friedrich und ihre Mitstreiter*innen möchten damit auch das Bewusstsein der Autofahrer*innen für das Thema Klimaschutz schärfen und mit ihnen wenn möglich über Alternativen zum Auto sprechen. Treffpunkt ist um 14 Uhr an der Hafenspitze, dann folgt ein kurzer Fußmarsch zur ZOB-Kreuzung, wo eine etwa 20-30minütige Sitzblockade stattfinden wird. Mit den Behörden und der Polizei wurden entsprechende Vereinbarungen getroffen, so dass ein ordnungsgemäßer und sicherer Ablauf der Veranstaltung gewährleistet ist.

Jeder ist willkommen, Paulina Friedrich weist aber daraufin, dass die Corona-Hygieneregeln unbedingt eingehalten werden müssen, das Tragen von Masken und die Einhaltung der Abstandsregeln seien zwingend notwendig. Gleichzeitig soll auf das Rufen von Demosprüchen während der Blockade verzichtet werden.

Sitzblockade auf der ZOB-Kreuzung anlässlich der bundesweiten Klimastreik-Demo von Fridays for Future am 20.09.2019 – Foto: Jörg Pepmeyer

Heraus zum 1. Mai 2020 von Schleswig nach Jagel: Solidarisch ist man nicht alleine!

Kundgebung, Demonstration und Mahnwache

am Freitag 1. Mai 2020

zum Drohnen- und Tornadostandort Jagel.
Treffpunkt: 11.58 Uhr, „Zwei vor Zwölf“
vor dem Bahnhof Schleswig

Zur Verhinderung von Infektionen durch zu dichte Abstände der Demonstrationsteilnehmer*innen ist geplant:
Für die sich bewegende Demonstration werden etwa drei Meter lange Transparente an eine lange Schnur gebunden werden, so dass sich die Teilnehmer in der Reihe hintereinander bewegen. Wenn Transparente an 3 m lange Bohnenstangen-Pflanzstäbe befestigt (gibt es günstig im Baumarkt), und jeweils an den Enden gehalten werden, ist eine Annäherung der Teilnehmenden physisch unmöglich. Mundschutz ist trotz Vermummungsverbot erlaubt. Aktuelle Hinweise und evtl. weitere Auflagen stellen wir auf:
www.bundeswehrabschaffen.de

Nein zum Sozialabbau – Ja zur Abrüstung

Sozialabbau findet nicht nur deshalb statt, um Rüstung zu finanzieren. Doch die Rüstungsausgaben steigen permanent und im Sozialbereich wird massiv gespart. Rüstung wird finanziert, um Kriege führen zu können, nicht um Arbeitsplätze zu schaffen. Das Argument, dass über die Rüstungsproduktion Arbeitsplätze geschaffen werden, stimmt nicht. Wenn Steuermittel im sozialen Bereich eingesetzt werden, so sind das etwa 90 % die Gehälter und Sozialabgaben für die arbeitenden Menschen. Nur etwa 10 % werden für die Ausstattung des Arbeitsplatzes aufgewendet. In der Rüstungsproduktion ist es fast umgekehrt. Da werden nur etwa 30 % für die Gehälter und Sozialabgaben der arbeitenden Menschen eingesetzt und etwa 70 % für den Verbrauch von Rohstoffen und Energie.

Wir brauchen eine Lobby für Abrüstung

Politiker*innen nehmen die Interessen der Rüstungsindustrie wahr. Nur wenn wir Bürger*innen ein Gegengewicht zu den Interessen der Rüstungsindustrie aufbauen und Druck auf Politiker*innen ausüben, wird Abrüstung möglich. Die Beschäftigten der Rüstungsindustrie und auch die Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr müssen deswegen nicht arbeitslos werden. Die Industrie ist in der Lage Produkte herzustellen, die nützlich sind und das Leben der Menschen schützen und erleichtern, könnte auch Beatmungsgeräte herstellen statt Kriegswaffen. Die Menschen, die als Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr im günstigsten Fall sinnlosen, im schlimmsten Fall verbrecherischen Tätigkeiten nachgehen, können für dasselbe Gehalt ohne Mehrkosten für die Steuerzahler*innen  in sozialen Berufen helfen und nützlich sein.

Militär schützt und verteidigt nicht – es kann nur zerstören

Die militärische Verteidigung von modernen Industriestaaten ist unmöglich. Ihre anfällige Infrastruktur würde im Falle der militärischen Verteidigung zerstört.
Wenn Atomkraftwerke und Chemiefabriken durch Kriegshandlungen zerstört werden, wirken sie als Waffen gegen die eigene Bevölkerung. Jede militärische  Verteidigung ist Selbstzerstörung. Jeder Krieg beinhaltet die Gefahr, zu einem Atomkrieg zu eskalieren mit unvorstellbaren Folgen für das Leben auf der Erde.
Militär kann keine Konflikte lösen, verschlimmert sie nur. Militär zerstört, was es vorgibt zu schützen und zu bewahren.

Deswegen: Bundeswehr abschaffen!

Veranstalter:

Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK)
v.i.S.d.P.: Cüppers, Mühlenholz 28A, 24943 Flensburg, flensburg@bundeswehrabschaffen.de

„Lovesongs“ – Sandra Willersen singt am 23.02.2018 im Kulturhof Flensburg zu den schönsten Melodien der Liebe

Freitag, 23.02.2018
Beginn: 20 Uhr
Brasseriehofcafe / Kulturhof, Große Str. 42 – 44, 24937 Flensburg
Eintritt frei, um eine Spende wird gebeten

Mit ihrer nuancenreichen Stimme hat sich Sandra Willersen in die Herzen vieler Musikfreunde gesungen. Am Freitag, 23.02.2018 um 20 Uhr gibt die Sängerin erneut im Brasseriecafe/Kulturhof Flensburg ein besonderes Konzert zum Thema Liebe und Leben.

Die 36jährige Hemmingstedterin präsentiert an diesem Abend das Konzert „Lovesongs“. Der Großteil der Titel dürfte dem Publikum vertraut sein: „Can you feel the love tonight?“, „You raise me up“, „Wenn Du lachst“ oder „Dir gehört mein Herz“. Willersen singt ein abwechslungsreiches Programm aus Oldies, deutschen Schlagern und bekannten Musical- und Filmsongs.

Sandra Willersens spürbare Begeisterung, nicht nur für das Publikum zu musizieren, sondern es mitzunehmen in ein Gemeinschaftsgefühl lebendiger Musikfreude, erhielt bereits bei den vergangenen zahlreichen Konzerten in der Weihnachtszeit viel Anerkennung und Applaus, sodass die Reise durch die Musik der Liebe auch ein fester Bestandteil für eine Jahreskonzerttour werden soll.

Ob soulig warm oder mit transparenter Klarheit. Die hauptberufliche Sängerin wird wegen ihrer natürlichen Bühnenpräsenz geschätzt, mit der sie ihr Repertoire aus unterschiedlichen Stilrichtungen vorträgt. Stets legt sie dabei ein Lächeln in den Ton. Die gebürtige Büsumerin wurde nach einer klassischen Gesangsausbildung ein weiteres Jahr bei der Musikschule Powervoice für Bühnenauftritte fit gemacht. Seit 2012 ist Sandra Willersen als Sängerin auf verschiedenen Ebenen tätig. Sie singt auf Galaveranstaltungen, Hochzeiten, Messen oder Firmenfesten, ebenso wie auf Stadtfesten oder deutschlandweit auf Weihnachtsmärkten. 2017 tourte Sie 18 mal mit ihrem Weihnachtskonzert durch Norddeutschland.

 

Breeding Festival Vol. 2 vom 8.9. bis 9.9.2017 im Kühlhaus Flensburg

Rock/Hardcore/Metal-Festival im ***KÜHLHAUS

Vom 8. September um 19:00 Uhr
bis 9. September um 16:00 Uhr
Kulturwerkstatt Kühlhaus
Mühlendamm 25, 24937 Flensburg

Das zweite Breeding Festival findet am Freitag und Samstag, den 08.09.17 und 09.09.17 im Kühlhaus in Flensburg statt.
Zwei Tage Musik von Rock über Hardcore bis Metal mit lokalen und überregionalen Bands aus Deutschland sowie Italien und den USA!

+++ EINTRITT +++

1) Gegen eine beliebige Spende.
oder
2) 10€ bezahlen und ein Festivalbändchen (mit Aluplombe) erhalten. Nur solange der Vorrat reicht.

+++ ESSEN UND GETRÄNKE +++

– Jegliche Softdrinks und Alkoholika an den Tresen
– Chili sin carne und Chili con carne im Gartenbereich

+++ UHRZEITEN +++

Freitag:
Einlass – 18.00 Uhr
Beginn – 19.00 Uhr
Ende – 00.00 Uhr

Samstag:
Einlass – 15.00 Uhr
Beginn – 16.00 Uhr
Ende – 00.00 Uhr

+++ BESTÄTIGTE BANDS +++

Core-Slot:
Dead Like Juliet – Post-Hardcore, Meran (ITALIEN)
Enlaced By Tempest – Metalcore, HL
Heartbound – Post-Hardcore/Metalcore, HH
Qui Gon’s Heritage – Deathcore, HAN

Death Metal-Slot:
Obskura – Thrash/Death Metal, SL
Buried In Black – Death Metal, HH
Decerebrate – Death Metal, FL

Alternative/Metal-Slot:
Meka Nism – Alternative Metal, Orlando (USA)
Violand – Heavy Metal/Rock, FL
BraZing Bull – Nu-Metal, IZ
Cabin Fever – Grunge/Stoner Rock, CO
DieTone – Alternative Metal, FL
Lex Liberty – Indie/Alternative Rock, FL
Shutter Release – Rock, KI

Mehr zu diesem Event auch auf Facebook: https://www.facebook.com/events/1805732642978532/?fref=ts

Krieg beginnt in Jagel – Widerstand auch! Mahnwache am Freitag, 17. März 2017 in Jagel

mahnwache-jagel-29-10-2016-iMahnwache vor dem Tor zum Fliegerhorst Jagel bei Schleswig
Freitag, 17. März um 14.00 Uhr
mit Kurzvortrag über die Seekriegsführung aus der Luft, die zu den Aufgaben des Geschwaders gehört, am Haupttor zum Fliegerhorst Jagel

Tornados aus Jagel mischen im Krieg im Irak und in Syrien mit, Soldat*innen des Geschwaders aus Jagel steuern Drohnen vom Typ Heron1 in Afghanistan und Mali. Die Bildauswertung für die Erstellung von Zielkoordinaten findet auf dem Fliegerhorst Jagel statt – das Töten übernehmen dann andere.

Kampfdrohnen kommen nach Jagel

Ab 2019 wird Jagel der einzige Standort der Bundeswehr sein, von dem aus die bewaffnungsfähige Großdrohne Heron TP aus gelenkt wird.
Wenn die Bundeswehr über diese sogenannten Kampfdrohnen verfügt, kann sie sich effektiver an Kriegen beteiligen. Die Großdrohne Heron TP hat die Fähigkeit, die Standorte der militärischen Gegner auszuspionieren und sie gleichzeitig zu bekämpfen.
Denn die Großdrohne Heron TP soll mit einem „Fire and Forget“ Waffensystemen wie HARM (Homing Anti-Radation Missle), ausgerüstet werden. Diese Waffensysteme können einmal abgefeuert selbständig ohne menschliche Steuerung ihre militärischen Ziele erreichen, erkennen und vernichten. Wenn sich das Waffensystem auf den Weg gemacht hat, sein Ziel zu finden, kann es nicht mehr gestoppt werden, auch dann nicht, wenn sich das Ziel als falsch heraus stellen sollte. Damit schreitet die Automatisierung der Kriegsführung weiter fort. krieg-beginnt-hier-jagel-17-3-2017

Jagel ist der Standort für die ECR- Tornados, die Flugzeuge der Elektronischen Kampfführung

ECR, Electronic Combat Recce, steht für Elektronische Kampfführung und Aufklärung. Bei den hohen Geschwindigkeiten im Einsatzflug ist es kaum möglich, dass ein Pilot das Ziel erkennt und in Millisekunden entscheidet, dass die Rakete oder Lenkwaffe abgefeuert wird. Bei Elektronischer Kampfführung entscheidet das Computersystem vollautomatisch über den Tod. Das ELS, Emitter Locator System bestimmt die Position und verschiedene andere Parameter eines gegnerischen Radars und weist sie direkt (ohne Umweg über einen menschlichen Entscheidungsträger) dem HARM Suchkopf für die schnelle Bekämpfung zu.
Mit dieser Software kommandiert das Aufklärungssystem den Piloten, erteilt die Anweisung wohin er fliegen soll, wenn es die Signalwirkung empfängt. Das ist die Umkehr bisheriger Befehlsstrukturen: Das Aufklärungssystem befiehlt dem Piloten und nicht umgekehrt. Wenn der Pilot eines Tornado nur noch die Funktion eines Chaffeurs hat, ist er verzichtbar. Drohnen übernehmen die Arbeit der Tornados, ohne dass dafür ein Pilot nötig ist.

Den Flyer mit ausführlichen Infos zur Mahnwache am 17.3., den kommenden Aktionen und dem Ostermarsch am 17.4. gibt es hier: 170317ostermarschkrieg-beginnt-hier

Weitere Informationen zum Militärstandort Jagel und unsere Mahnwachen gibt es unter http://www.bundeswehrabschaffen.de/cms/aktionen/jagel/

v.i.S.d.P.: Cüppers, Postfach 0112, 24925 Flensburg
flensburg@bundeswehrabschaffen.de

 

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