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8. März: Veranstaltungen zum Internationalen Frauentag 2019 in Flensburg

Bis zum 19. März 2019 gibt es in Flensburg anlässlich des Internationalen Frauentages zahlreiche Veranstaltungen. Highlight der vom Flensburger Frauenforum organisierten Veranstaltungsreihe ist wie immer das Internationale Frauenfest am 9. März in der Oase Treffpunkt Mürwik. Neben der Veranstaltungsreihe des Flensburger Frauenforums gibt es noch weitere Veranstaltungen. Hier die Programmübersicht:

Den Veranstaltungsflyer zum Download als PDF-Datei: flensburg-frauentag-2019-2

Zusätzlich zur Veranstaltungsreihe des Flensburger Frauenforums gibt es noch weitere Veranstaltungen:

– Gemeinsame Anreise zur Demo Feminists Strike Back: Treffpunkt Freitag 8. März um 13:40 Uhr, Bahnhof Flensburg

– Feministisches Streikcafé: Samstag 9. März, 14-18 Uhr, Kulturhof Flensburg, Große Str. 42-44 (FLTI*only)

– Filmvorführung „Drei Frauen, ein Geheimnis“ und Diskussion mit der Produzentin Stefanie Brockhaus: 17. März, 11.30 Uhr, Gemeindehaus St. Johannis, Johanniskirchhof 22, Flensburg

Zur Geschichte des Internationalen Frauentages:

Plakat der Frauenbewegung zum Frauentag 8. März 1914. Es wird das Frauenwahlrecht gefordert. Karl Maria Stadler (1888 – nach 1943), gemeinfrei. From Wikimedia Commons, the free media repository

Die Wurzeln des 8. März liegen in den Frauenkämpfen am Anfang des letzten Jahrhunderts. Am 8. März 1908 traten die Arbeiterinnen der Textilfabrik „Cotton“ in New York in den Streik, um für bessere Arbeits- und Lebensbedingungen zu kämpfen. Die Fabrikbesitzer schlossen die streikenden Frauen ein. Aus ungeklärten Gründen brach ein Brand aus und zerstörte die Fabrik, 149 Frauen und Mädchen kamen ums Leben.

Daraufhin kam es zu Protestmärschen der Näherinnen, bei denen die Frauen sangen: „Wir wollen Brot und Rosen!“ Das Lied wurde zum Symbol der proletarisch-sozialistischen Frauenbewegung: Wir brauchen Brot, um materielle Voraussetzungen für ein Leben ohne Hunger und Armut zu haben, und Rosen, um die Schönheit des Lebens genießen zu können.

Diesem Vorfall folgte eine Welle von Streiks und Protesten. Hierbei waren die Forderungen: das weltweite Wahlrecht für Frauen, der 8-Stunden-Tag, Mutterschutz, mehr Lohn bzw. gleicher Lohn für gleiche Arbeit, legaler Schwangerschaftsabbruch, Arbeitszeitverkürzung, bessere Wohnungen, Verbot der Kinderarbeit und Gleichstellung von Frau und Mann in allen Lebensbereichen.

Aufgrund dieser Proteste und Forderungen wurde 1910 auf der II. sozialistischen Frauenkonferenz in Kopenhagen auf Initiative von Clara Zetkin die alljährliche Durchführung eines internationalen Frauenkampftages beschlossen, der am 19.3.1911 erstmals abgehalten wurde. 1911 gingen zum ersten Mal Millionen von Frauen international auf die Straße

Am 8. März 1917 streikten in Sankt Petersburg die Arbeiter- und Soldatenfrauen des armen Stadtviertels Wyborg und lösten damit die Februarrevolution aus.

Im Gedenken an die Leistungen all der Frauen, die an ihren jeweiligen Orten für Frauenrechte gekämpft haben, wurde der 8. März als internationaler Gedenktag eingeführt.
1975 erkannten die Vereinten Nationen den 8. März als Internationalen Frauentag an.

In diesem Jahr wird zudem ein Jubiläum gefeiert. Vor 100 Jahren wurde das Frauenwahlrecht in Deutschland eingeführt. Am 19. Januar 1919 – fand mit der Wahl der Deutschen Nationalversammlung die erste reichsweite deutsche Wahl statt, bei der Frauen das aktive und passive Wahlrecht besaßen.

Mehr zum Internationalen Frauentag in Deutschland auch auf einer ausgezeichneten Homepage der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg unter: https://www.lpb-bw.de/08_maerz_frauentag.html

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8. März: Internationaler Frauentag 2019 in Flensburg mit spannenden Veranstaltungen

Highlight der Veranstaltungsreihe ist wie immer das Internationale Frauenfest am 9. März in der Oase Treffpunkt Mürwik.

VERANSTALTUNGEN ZUM 8. MÄRZ IN FLENSBURG:

– Gemeinsame Anreise zur Demo Feminists Strike Back: Freitag 8. März um 13:40 Uhr, Bahnhof Flensburg

– Infostand zum Internationalen Frauentag und §219a: Freitag 8. März von 15-17 Uhr, an der Holmnixe

– Frauencafé Flensburg-Weiche: Freitag 8. März von 15-17 Uhr, Haus „Zeppelin“

– Vortrag zum Thema Schwangerschaftsabbruch: Freitag 8. März von 18-21 Uhr, VHS Flensburg

– Internationales Frauenfest: Ein Fest für Frauen und Mädchen ab 8 Jahren: Samstag 9. März, ab 19 Uhr, Einlass 18.30, Oase Treffpunkt Mürwik, Kielseng 30, Kosten 6 Euro

– Feministisches Streikcafé: Samstag 9. März, 14-18 Uhr, Kulturhof Flensburg (FLTI*only)

– Gottesdienst zum Internationalen Frauentag: Sonntag 10. März, 10 Uhr, St. Johanniskirche

– Filmvorführung „Drei Frauen, ein Geheimnis“ und Diskussion mit der Produzentin Stefanie Brockhaus: 17. März, 11.30 Uhr, Gemeindehaus St. Johannis

Zur Geschichte des Internationalen Frauentages:

Plakat der Frauenbewegung zum Frauentag 8. März 1914. Es wird das Frauenwahlrecht gefordert. Karl Maria Stadler (1888 – nach 1943), gemeinfrei. From Wikimedia Commons, the free media repository

Im März 1911 kamen in einer New Yorker Textilfabrik 146 Frauen und Mädchen bei einem Brand ums Leben, weil die Ausgänge verschlossen waren. Daraufhin kam es zu Protestmärschen der Näherinnen, bei denen die Frauen sangen: „Wir wollen Brot und Rosen!“

Das Lied wurde zum Symbol der proletarisch-sozialistischen Frauenbewegung: Wir brauchen Brot, um materielle Voraussetzungen für ein Leben ohne Hunger und Armut zu haben, und Rosen, um die Schönheit desLebens genießen zu können.

Am 8. März 1917 streikten in Sankt Petersburg die Arbeiter- und Soldatenfrauen des armen Stadtviertels Wyborg und lösten damit die Februarrevolution aus.

Im Gedenken an die Leistungen all der Frauen, die an ihren jeweiligen Orten für Frauenrechte gekämpft haben, wurde der 8. März als internationaler Gedenktag eingeführt. 1975 erkannten die Vereinten Nationen den 8. März als Internationalen Frauentag an.

In diesem Jahr wird zudem ein Jubiläum gefeiert. Vor 100 Jahren wurde das Frauenwahlrecht in Deutschland eingeführt. Am 19. Januar 1919 – fand mit der Wahl der Deutschen Nationalversammlung die erste reichsweite deutsche Wahl statt, bei der Frauen das aktive und passive Wahlrecht besaßen.

Mehr zum Internationalen Frauentag in Deutschland auch auf einer ausgezeichneten Homepage der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg unter: https://www.lpb-bw.de/08_maerz_frauentag.html

FRAUEN*KAMPFTAG 8. März 2018: Demonstration in Flensburg um 17 Uhr ab Norderstr./Toosbüystr.

KAFFEE UND KUCHEN AB 16 UHR IM INFOLADEN SUBTILUS, NORDERSTR. 41 FILMVORFÜHRUNG, KÜFA UND KNEIPENABEND AB 20 UHR IN DER GANZEN BÄCKERREI, HAFERMARKT 10

Das feministische Bündnis Flensburg lädt ein zum Aktionstag anlässlich des Weltfrauen Kampftag am 8. März.

Unter dem Motto WUT MACHT MUT wollen wir gemeinsam unsere Wut über die immer noch patriarchale Gesellschaft auf die Straße tragen.

Wut macht Mut!

Seit über 100 Jahren wird der 8. März als internationaler Kampftag für Frauen*rechte begangen. Gemeinsam tragen weltweit Frauen, Lesben, Transfrauen und viele andere Feministinnen ihre Wut auf die Straße!
Wenn wir von Frauen* sprechen, meinen wir alle Personen, die aufgrund ihrer Selbstdarstellung oder ihrer Außenwahrnehmung als weiblich gesehen,gesellschaftlich einsortiert und behandelt werden.
Nach wie vor, werden Mädchen* und Frauen* eher dazu erzogen friedlich, freundlich, fröhlich, höflich und kontrolliert zu sein. Aber eigentlich sollten Frauen* täglich vor Wut aus der Haut fahren dürfen, weil sie sich täglich ihrer Haut erwehren müssen!

Hier ist unsere Wut:

Wir sind wütend, weil Frauen* tagtäglich auf unterschiedlichen Ebenen Gewalt erleben.
Wir sind wütend, weil Frauen* nicht geglaubt wird, wenn sie von dieser Gewalt berichten.
Wir sind wütend, weil diese Gewalt nach wie vor „normal“ ist in dieser Gesellschaft.
Wir sind wütend auf eine Gesellschaft, in der es „normal“ ist, dass es nur Frauen und Männer und sonst nichts gibt.
Wir sind wütend auf eine Gesellschaft, in der „normale“ Frauen und Männer weiß sind und nur sich gegenseitig begehren.
Wir sind wütend auf eine Gesellschaft in der weiße, deutsche, heterosexuelle Gewalt gegen Menschen mit anderen Hautfarben, Kulturen, sexuellen Orientierungen als „normal“ hin genommen wird.
Wir sind wütend, weil es in dieser Gesellschaft „normal“ ist, dass Frauen* mit ihren Körpern für Konsumgüter werben und Kaufkraft steigern sollen.
Wir sind wütend über die Bestrebungen, Prostitution als „normalen“ Beruf anzuerkennen, dabei ist sie ein organisiertes Verbrechen der Freier, Bordellbetreiber und Zuhälter an Frauen* und Menschenrechtsverletzung.
Wir sind wütend, weil Frauen* bei gleicher Arbeit viel weniger verdienen als Männer, dafür aber mehr unbezahlte Haus- und Erziehungsarbeit leisten.
Wir sind wütend, weil totalitäre MachthaberInnen und ausbeuterische Regierungen in dieser Welt Kriege führen wie aktuell z. B. in Syrien und basisdemokratische Alternativen wie z.B. kurdische Frauen*räte in Nordsyrien und Nordirak nicht anerkannt werden.
Wir sind wütend, weil die Herrschenden für ihre Kriege nun auch Frauen* rekrutieren.
Wir sind wütend, weil diese Kriege angeblich den Wohlstand weniger weißer deutscher Männer sichern sollen, aber weltweit Menschen die Lebensgrundlagen entziehen und dadurch zur Flucht zwingen.
Wir sind wütend, weil Frauen* auf der Flucht verschieden Formen von Gewalt ausgesetzt sind und sexualisierte Gewalt nicht einmal als Asylgrund anerkannt ist.

Mut macht Wut!

Wut auch über Macht, die nach wie vor ungleich verteilt ist!
Macht muß abgegeben und gebrochen werden!
Die Macht weniger macht die Ohnmacht für viele!
Wir machen am 8. März gemeinsame Aktionen, um uns selbst zu ermächtigen!

Wut macht Mut!

Am 8. März gehen wir gemeinsam auf die Straße! Wir nehmen uns Raum, wir sagen laut unsere Meinung, wir zeigen unsere Stärke! Denn Wut macht Mut! Wir haben den Mut, offen die eigene Wut zu zeigen!

Denn:

Mut tut gut!

Mut, selbstbestimmt das eigene Leben in die Hand zu nehmen!
Mut, sich gegen sexistische Anmache und gewalttätige Übergriffe zu wehren!
Mut, sich gegen kapitalistische Ausbeutung zu wehren!
Mut, rassistischer Hetze entschlossen entgegen zu treten!
Mut, mit den angeblichen Schönheitsidealen der Männer zu brechen!
Mut, die Stimme zu erheben gegen alltäglichen Sexismus, Kulturdominanz und Rassismus!
Mut, frauenverachtende gewalttätige Strukturen, insbesondere Militär abzuschaffen!
Mut, die fremde Hand und den abschätzenden Blick vom eigenen Körper abzuschütteln!
Mut, sich mit anderen zusammen zu schließen!
Mut, die andere solidarisch zu unterstützen und sich kennen zu lernen!
Mut, eine eigene Sprache zu finden!
Mut, laut NEIN! zu sagen!

8. März – Internationaler Frauen*kampftag!

Ein guter Tag, Wut über anhaltende Ungleichbehandlung auf die Straße zu tragen.

Den Flyer zur Demo gibt es hier: FrauentagWutMachtMut

Mehr Infos und das Programm zu den Veranstaltungen rund um den Internationalen Frauentag 2018 in Flensburg gibt es in dem AKOPOL-Beitrag:

Internationaler Frauentag 2018 in Flensburg mit vielen spannenden Veranstaltungen und einer Demonstration am 8. März unter: https://akopol.wordpress.com/2018/02/21/internationaler-frauentag-2018-in-flensburg-mit-vielen-spannenden-veranstaltungen-und-einer-demonstration-am-8-maerz/

 

Internationaler Frauentag 2018 in Flensburg mit spannenden Veranstaltungen und einer Demonstration am 8. März

Zu den Veranstaltungen 2019 siehe 8. März: Veranstaltungen zum Internationalen Frauentag 2019 in Flensburg
unter: https://akopol.wordpress.com/2019/03/03/8-maerz-veranstaltungen-zum-internationalen-frauentag-2019-in-flensburg/

Aus Anlass des Internationalen Frauentages am 8. März finden vom 4. bis zum 23. März in Flensburg, Harrislee und Ladelund zahlreiche Veranstaltungen statt.

Highlights der Veranstaltungsreihe sind wie immer das traditionelle Frauenfrühstück am 4. März im Flensborg Hus und das Internationale Frauenfest am 10. März in der Oase Treffpunkt Mürwik.

Besonders hervorzuheben ist die Lesung mit der britischen  Journalistin, Autorin, Bloggerin und Feministin Laurie Penny, die am 9. März im Flensburger Audimax ihr Buch „Bitch Doktrin“ vorstellt. Mehr Infos zu der Lesung hier. Auch die Lesung mit Jennifer Teege aus ihrem Buch „Amon – Mein Großvater hätte mich erschossen“ am 23. März in der KZ Gedenk- und Begegnungsstätte Ladelund zählt sicherlich ebenso zu den Höhepunkten der Veranstaltungsreihe. Mehr Infos zu der Lesung von Jennifer Teege hier.
Gleichzeitig lädt das feministische Bündnis Flensburg ein zum Aktionstag anlässlich des Weltfrauen Kampftag am 8. März.
Unter dem Motto WUT MACHT MUT wollen die Initiatorinnen zusammenmit anderen Frauen ihre Wut über die immer noch patriarchale Gesellschaft auf die Straße tragen.

Die Demonstration startet am 8. März um 17 Uhr ab Norderstr./Toosbüystr.

Vorher gibt es

ab 16 Uhr Kaffee und Kuchen im INFOLADEN SUBTILUS, NORDERSTR. 41
ab 20 Uhr geht es nach der Demo weiter mit Filmvorführung, KÜFA und Kneipenabend in der
GANZEN BÄCKERREI, Hafermarkt 10

Mehr zur Demo und den zugehörigen Flyer gibt es unter: https://akopol.wordpress.com/2018/03/03/frauenkampftag-8-maerz-2018-demonstration-in-flensburg-um-17-uhr-ab-norderstr-toosbueystr/

Achtung: Bei einigen Veranstaltungen wird um frühzeitige Anmeldung gebeten

Untenstehend die Übersicht der Veranstaltungen. Das Programm gibt es natürlich auch als PDF-Datei zum Ausdrucken hier: Programm Int. Frauentag2018 Flensburg

 

Zur Geschichte des Internationalen Frauentages:

Im März 1911 kamen in einer New Yorker Textilfabrik 146 Frauen und Mädchen bei einem Brand ums Leben, weil die Ausgänge verschlossen waren. Daraufhin kam es zu Protestmärschen der Näherinnen, bei denen die Frauen sangen: „Wir wollen Brot und Rosen!“

Plakat der Frauenbewegung. Quelle: Wikimedia/Karl Maria Stadler, gemeinfrei.

Das Lied wurde zum Symbol der proletarisch-sozialistischen Frauenbewegung: Wir brauchen Brot, um materielle Voraussetzungen für ein Leben ohne Hunger und Armut zu haben, und Rosen, um die Schönheit desLebens genießen zu können.

Am 8. März 1917 streikten in Sankt Petersburg die Arbeiter- und Soldatenfrauen des armen Stadtviertels Wyborg und lösten damit die Februarrevolution aus.

Im Gedenken an die Leistungen all der Frauen, die an ihren jeweiligen Orten für Frauenrechte gekämpft haben, wurde der 8. März als internationaler Gedenktag eingeführt.
1975 erkannten die Vereinten Nationen den 8. März als Internationalen Frauentag an.

100 Jahre Frauenwahlrecht in Deutschland

2018 ist zudem ein besondereres Jahr. Denn vor fast hundert Jahren, am 30. November 1918 trat in Deutschland das Reichswahlgesetz mit dem allgemeinen aktiven und passiven Wahlrecht für Frauen in Kraft. Dazu mehr unter: https://www.lpb-bw.de/12_november.html

Mehr zum Internationalen Frauentag in Deutschland auch auf einer ausgezeichneten Homepage der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg unter: https://www.lpb-bw.de/08_maerz_frauentag.html

Johannisklang-Konzert mit dem A-Cappella-Ensemble SJAELLA am 31.03.2017 um 19.30 Uhr in der Flensburger Johanniskirche

A-Cappella-Ensemble SJAELLA – Klare Stimmen, Emotionale Klänge

Freitag 31. März 2007
16:30 Uhr Johanniskirche
Johanniskirchhof 22, Flensburg

Sjaella, das sind fünf junge Frauen aus Leipzig, die seit ihrer frühen Jugend gemeinsam auf der Bühne stehen. Ihr künstlerischer Weg führte die Freundinnen in den letzten zwölf Jahren aus den Kinderschuhen heraus in zahlreiche Konzertsäle im In- und Ausland. Heute zählen die Künstlerinnen zu den erfolgreichsten A-Cappella-Ensembles in Deutschland. Das Markenzeichen von Sjaella ist ein perfekt aufeinander abgestimmter, kristallklarer Konzertgesang. Er bescherte der Gruppe bereits zahlreiche Auszeichnungen und sichert ihr einen festen Platz in der Klassikszene. Das Programm der jungen Frauen trägt den Titel „Himmelsstimmen“ – ein Ausdruck, der wohl kaum besser hätte gewählt werden können. Das musikalische Repertoire von Sjaella reicht durch alle Epochen und Stilrichtungen von geistlicher Vokalmusik über europäische Volkslieder bis hin zu experimentellem Jazz. Bei ihrem Konzert am 31. März 2017 erfüllen Sjaella auch die Flensburger Johanniskirche mit ihren beeindruckenden Klängen.

sjaella

Internationaler Frauentag 2017 in Flensburg mit spannenden Veranstaltungen

Aus Anlass des Internationalen Frauentages am 8. März finden noch bis zum  25. März in Flensburg zahlreiche Veranstaltungen statt. Highlights der Veranstaltungsreihe sind wie immer das traditionelle Frauenfrühstück am 14.3. und das Internationale Frauenfest am 18.3. sowie der Frauengesundheitstag am 25.3.2017.

Untenstehend die Übersicht der Veranstaltungen. Das Ganze gibt es natürlich auch als PDF-Datei zum Ausdrucken hier: frauentag-2017-2-2

 

 

Veranstaltungsreihe „erinnern um zu lernen – gedenken um zu verändern“ im Januar und Februar 2017 in Flensburg

nichts-war-vergeblich-iNichts war vergeblich

Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus
Eine Ausstellung des Studienkreis Deutscher Widerstand 1933-1945

12. Januar bis 5. Februar 2017
Campelle, Hochschulcampus Flensburg

6. Februar bis 19. Februar 2017
Nikolaikirche Flensburg

Was für eine Rolle spielten Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus? Das wissen bis heute nur wenige.
Die Ausstellung ,,Nichts war vergeblich“ stellt Frauen vor, die mutig und eigenständig innerhalb der Widerstandsbewegung gegen das Nazi-Regime agierten. Es sind Portraits und Lebensläufe von weitgehend unbekannten Frauen, die in einer Ausstellung des Studienkreises deutscher Widerstand gezeigt werden. Gleichzeitig gibt es begleitend zur Ausstellung vom 12. Januar bis 19. Februar 2017 ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm:nichts-war-vergeblich-ii

Untenstehend noch ein paar zusätzliche Infos zum Programm und zum Trägerkreis der Veranstaltungsreihe und Ausstellung sowie der Veranstaltungs- und Programmflyer: frauen-im-widerstand-4c-netz_3  nichts-war-vergeblich-iii

 

Einladung zur Veranstaltung „Mehr Frauen in die Kommunalpolitik – wir mischen mit!“ am 26.11.2016 im Flensburger Borgerforeningen

Veranstaltung der Gleichstellungsbeauftragten des Landes mit Ministerin Anke Spoorendonk und der zukünftigen Oberbürgermeisterin Simone Lange

Flensburg. Die Stadt Flensburg lädt alle interessierten Flensburgerinnen zur Veranstaltung „Mehr Frauen in die Kommunalpolitik – wir mischen mit “ am Samstag, 26. November um 14 Uhr im Gasthaus Borgerforeningen, Holm 17 ein.

Nach Begrüßung durch Bürgermeister Henning Brüggemann und Anke Spoorendonk, Ministerin für Justiz, Kultur und Europa, diskutiert Verena Balve, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Flensburg, die Frage, warum Frauen in politischen Gremien immer noch deutlich unterrepräsentiert sind und mit welchen Maßnahmen dies auch in Anbetracht der 2018 in Schleswig-Holstein anstehenden Kommunalwahlen geändert werden kann.

Wie sie den Spagat im Spannungsfeld zwischen Beruf, Familie und politischem Engagement  geschafft hat, wird darauf die designierte Oberbürgermeisterin der Stadt Flensburg und ehemalige Landtagsabgeordnete Simone Lange erzählen.

Im Anschluss haben die Gäste die Möglichkeiten, sich bei Snack und Schnack mit den Referentinnen auszutauschen.

Über Anmeldungen zur kostenfreien Veranstaltung  freut sich Gleichstellungsbeauftragte Verena Balve unter balve.verena@flensburg.de oder unter 85-2963.

Im Rahmenprogramm der Veranstaltung wird ab sofort auch die Ausstellung „Wir mischen mit!“ mit Portraits politisch engagierter, erfolgreicher aktiver Frauen aus der Region in der Bürgerhalle des Rathauses gezeigt. Diese ist noch bis Ende der Woche zu Öffnungszeiten des Rathauses zu besichtigen ebenso im Borgerforeningen am 26. November zwischen 13 und 16 Uhr.

Flensburger LINKEN-Antrag zur genderkorrekten Bezeichnung von Papierkörben und mehr

Eine satirische Replik auf die verbohrte Ignoranz der Kommunalpolitiker

Für viel öffentlichen Wirbel und ein reges Medienecho von BILD bis über den SPIEGEL sorgt derzeit ein Antrag der LINKEN-Fraktion für die nächste Sitzung der Flensburger Ratsversammlung. Die LINKE fordert eine genderkorrekte Bezeichnung der Büro- und Arbeitsgeräte, angefangen von Papierkörben, Lochern bis hin zu Scannern. Die Absicht dahinter ist, wie man der untenstehenden Pressemitteilung der LINKEN entnehmen kann, diesen Antrag als Anlass zu nehmen, den Focus der kommunalpolitischen Debatte stärker auf  die Benachteiligung von Frauen in Gesellschaft und Beruf zu richten und auf die äußerst schwierige Situation von alleinerziehenden Müttern in unserer Stadt.

Leider haben nur wenige Leserinnen und Leser die satirische Ironie des LINKEN-Antrages verstanden. Denn der ist unter anderem eine Replik auf einen Antrag der WiF-Fraktion für die kommende Sitzung der Ratsversammlung. Den WiFlern fällt offensichtlich kommunalpolitisch nicht mehr viel ein, weshalb sie sich nun mit einem Antrag zu genderkorrekten Bezeichnungen profilieren wollen, ohne das eigentliche Problem aber beim Namen zu nennen. Das ist so ähnlich, wie der völlig überflüssige WiF-Antrag zur Vorsorge hinsichtlich des durch den Klimawandel bedingten Meeresspiegel-Anstieges in Flensburg, über den Daniel Schmidt vom shz ja sehr süffisant berichtete.

Dabei gibt es neben der oben beschriebenen Situation vieler Frauen noch so viele wichtige Themen für die kommunalpolitische Debatte in Flensburg: Fehlende KITA-Plätze, kaputte Straßen, marode Schulen, fehlende Wohnungen für Menschen mit niedrigen Einkommen, eine besonders hohe Armutsquote in Flensburg mit einer entsprechend hohen Zahl von Hilfeempfängern und benachteiligten Kindern, die unzureichende Betreuung und Förderung der Flüchtlinge in unserer Stadt, usw. usf. Aber die große Koalition der wohlstandsverwöhnten Mittelschichtsparteien in der Ratsversammlung ist an solchen Debatten ja nicht interessiert. Stattdessen lässt sie lieber die Harniskaispitze räumen und setzt dabei 360.000 Euro Steuergelder in den Sand. Insofern bleibt oft nur die Satire und die Ironie, um sich gegen so viel verbohrte Ignoranz und Dummheit zu wehren.

Jörg Pepmeyer

Mehr zu dem Antrag auch in dem Beitrag von Holger Ohlsen vom 27.09.2016 auf shz.de  Gender-Debatte in Flensburg – Aufregung um eine Papierkörb/in: Linke will Antrag zurückziehen unter:
http://www.shz.de/lokales/flensburger-tageblatt/aufregung-um-eine-papierkoerb-in-linke-will-antrag-zurueckziehen-id14939216.html

Siehe hierzu auch die Pressemitteilugn der Flensburger LINKEN-Fraktion vom 26.09.2016:

li-sh_-_kopiererinNicht jede/r mag Satire – aber in diesem Punkt sollten wir uns doch einig sein:

Ob Satire gelungen oder ist, darüber können wir gerne streiten. Dass von rechten Medien unterschlagen wurde, dass es sich beim Antrag der LINKE Flensburg um Satire handelt, ist verständlich. Dass viele andere Medien auf die Hetze der Zeitung, die weder jung noch frei ist, hereingefallen sind, ist arm.

Wir fragen uns aber: Warum solche Aufregung um eine Nebensächlichkeit? Warum keine Aufregung darüber, dass in Schleswig-Holstein Frauen überdurchschnittlich von Niedriglöhnen und prekärer Beschäftigung betroffen sind? Dass alleinerziehende Frauen häufig bei uns von ihrem Lohn nicht leben können und Grundsicherung beantragen müssen? Dass das Prinzip gleicher Lohn für gleiche Arbeit in kaum einem anderen Staat Europas so mit Füßen getreten wird, wie in der Bundesrepublik?

Also mal wieder runter kommen vom Baum. Lasst uns über die Dinge sprechen, die wirklich zählen: Wie können wir das Prinzip gleicher Lohn für gleich(wertig)e Arbeit durchsetzen? Wie können wir gemeinsam, Männer und Frauen, für tatsächliche gesellschaftliche Gleichstellung kämpfen?

Das wäre doch mal eine spannende Diskussion, im Gegensatz zu dieser Panne-Diskussion, oder?!

Zum Hintergrund des Antrags der Flensburger Linksfraktion http://www.vice.com/de/read/der-die-staubsaugerin-die-linke-flensburg-trollt-rechte-medien-mit-gender-vorschlag

Internationaler Frauentag am 8. März 2014 in Flensburg wieder mit zahlreichen Veranstaltungen

Flensburg Frauentag 2014

(Siehe auch: Internationaler Frauentag 8. März 2016 in Flensburg
Programm mit den Veranstaltungen vom 01.3. bis 19.03.2016
unter: https://akopol.wordpress.com/2016/02/26/internationaler-frauentag-8-maerz-2016-in-flensburg/ )

Auftakt mit dem Frauenfrühstück der DGB-Frauen und frau & beruf Flensburg am Sonntag, den 2. März

Aus Anlass des Internationalen Frauentages am 8. März finden wie jedes Jahr auch in Flensburg wieder zahlreiche Veranstaltungen statt. Eröffnet wird die Veranstaltungsreihe wie immer mit dem traditionellen Frauenfrühstück des DGB am 2.3. Untenstehend der Flensburger Veranstaltungskalender. Veranstaltungen Internationaler Frauentag FL 2014

Programmflyer für den Internationalen Frauentag 2014

Wer mehr und ausführlichere Informationen zu den Flensburger Veranstaltungen sucht, findet diese im Programmflyer Veranstaltungsprogramm Frauentag Flensburg 2014

(Siehe auch: Internationaler Frauentag 8. März 2016 in Flensburg
Programm mit den Veranstaltungen vom 01.3. bis 19.03.2016
unter: https://akopol.wordpress.com/2016/02/26/internationaler-frauentag-8-maerz-2016-in-flensburg/ )

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