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Das Fossile Imperium schlägt zurück – Vortrag von Prof. Dr. Claudia Kemfert am 31.05.2018 in der Oase-Treffpunkt Mürwik

Die Energiewende ist das wichtigste Projekt auf der globalen Agenda!!!

Wir sind dran! … und müssen sie jetzt verteidigen. Der Klimawandel zwingt uns neue Denkstrategien für die Zukunft zu entwickeln.

Es ist schon 5 Minuten nach 12.

Der letzte Klimabericht (einige Tage alt) zeigte uns auf, dass Deutschland 1,7 Erden braucht, um seinen Energiehunger zu stillen. Der Kredit ist bereits heute ausgeschöpft.

Alles schien auf dem richtigen Weg. Die dezentrale Energiewende schafft kommunalen Wohlstand, Arbeitsplätze, macht uns unabhängig von fossilen Energien, verhindert geopolitische Konflikte um Ressourcen, stärkt durch direkte Bürger*innenbeteiligung die Demokratie als Lebensform. Und, sie ist erfolgreich. Dieser Erfolg wird für sie jetzt zum Problem.

Die zentral gesteuerten ,,alten Energien“ gehen nicht kampflos vom Platz. Lobbyisten von Kohle-, Öl- und Atomenergie nutzen konfrontative ,,Fake News“ and Propagandastrategien, um die Bevölkerung durch Behauptungen, Mythen and Fehlinformationen zu verunsichern und Klimaskeptiker verleugnen den vom Menschen gemachten Klimawandel.
Es ist höchste Zeit, dass wir uns wehren!

Lösungswege, wie dies geschehen kann, stellt

Prof. Dr. Claudia Kemfert in ihrem Vortrag am Donnerstag, 31. Mai um 19.00 Uhr in der Oase – Treffpunkt Mürwik, Flensburg, Kielseng 30 vor.

Sie stellt den fatalen Irrtümern, die vor allem im Internet hartnäckig die Runde machen, sachliche und wissenschaftliche Fakten gegenüber. Im Podium sind auch drei Pioniere aus der Praxis.

Der EES e.V. lädt ein and möchte mit dem Vortrag von Claudia Kemfert und den Podiumsgästen aufzeigen, was Verbraucher*innen, wissenschaftliche und politische Akteure, Wirtschaft und Gesellschaft heute tun mussen, um die erneuerbare Energienzukunft zu verteidigen und zu sichern. Frau Kemfert ist Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr und Umwelt des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung DIW und Autorin des Buches: Das fossile Imperium schlägt zurück. Mehr über sie hier

Vortrag (Impuls) und Dialog: Oase- Treffpunkt Murwik, Flensburg, Kielseng – 19.00 Uhr

Moderation: Nicole Knudsen, Landesgeschäftsstelle BWE (Bundesverband Windenergie)

Podium: drei regionale Pioniere aus der Praxis.

Jess Jessen, Bürgerwindpark Osterhof/Galmsbüll

Hans-Jürgen Christoph Mahnke, Gründer EGFL

Stephan Kleinschmidt, Mitgründer Projekt Zero (Sonderburg) Dezernent Stadt Flensburg

Veranstalter: EES – Erneuerbare Energie und Speicher e.V.

EEs e.V.

Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung und den Aktivitäten des EES e.V. finden sich unter: http://ees-ev.de

EE-Community-Treffen mit Vertretern der Landesregierung und des schleswig-holsteinischen Landtages am 02.03.2017 im NordseeCongressCentrum in Husum

Energiepolitik zum Vorteil der regionalen Wirtschaft

Kurz vor der Landtagswahl im Mai und der Bundestagswahl im Herbst gibt die Netzwerkagentur EE.SH der Erneuerbare-Energien-Branche in Schleswig-Holstein die Gelegenheit, mit den energiepolitischen Sprechern der im Landtag vertretenen Parteien zu diskutieren.

Die Akzeptanz für den Bau von Erneuerbare-Energie-Anlagen hängt ganz entscheidend von der Energiepolitik ab: Wie lassen sich die Weichen so stellen, dass die Energiewende sowohl für das Klima als auch für Energieverbraucher, den Arbeitsmarkt und die regionale Wirtschaft Vorteile bringt? Vor der Landtagswahl im Mai und der Bundestagswahl im September gibt die Netzwerkagentur Erneuerbare Energien Schleswig-Holstein (EE.SH) den Vertretern der norddeutschen Erneuerbare-Energie-Firmen die Möglichkeit, mit Energiepolitikern über deren Ziele und Vorhaben zu diskutieren.

Das EE-Community-Treffen findet am Donnerstag, 2. März 2017, ab 19 Uhr im NordseeCongressCentrum in Husum statt.

Die energiepolitischen Sprecher aller im Landtag vertretenen Parteien sind als Podiumsgäste eingeladen. Stefan Bolln, Mitglied im AK Umwelt der SPD-Landtagsfraktion, Patrick Breyer, Vorsitzender der Piratenpartei-Landtagsfraktion, Johannes Callsen, Wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Lars Harms, Vorsitzender des SSW im Landtag, Oliver Kumbartzky, Energiepolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfraktion und Detlef Matthiessen, Energiepolitischer Sprecher der Bündnis 90/Die Grünen-Landtagsfraktion, werden die Schwerpunkte ihrer Arbeit erläutern und Fragen der Veranstaltungsteilnehmer beantworten. In einem Impulsvortrag fasst Nicole Weinhold, Chefredakteurin der Fachzeitschrift Erneuerbare Energie, die energiepolitischen Herausforderungen der kommenden Jahre zusammen. Radioreporter Carsten Kock moderiert den Abend.

Die Veranstaltung ist kostenpflichtig. Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden Sie auf der Website zum EE-Community-Treffen.

Energieversorgung der Zukunft – Diskussionsveranstaltung am 02.02.2017 um 18:30 Uhr in der Phänomenta Flensburg

Wird die Energiewende gelingen und fühlen sich die Menschen dabei mitgenommen?
Haben wir die richtigen Rezepte in Flensburg und wird die Energie in der modernen Stadt für alle bezahlbar bleiben?

Um diese und viele andere Fragen rund um das Thema Energieversorgung zu diskutieren, lädt die Flensburger SPD am Donnerstag, den 2. Februar 2017 um 18:30 Uhr in die Pänomenta, Norderstr. 157-163 in Flensburg ein.

Es diskutieren
– die Bundestagsabgeordnete Dr. Nina Scheer, Expertin für Erneuerbare Energien und Umweltwirtschaft der SPD-Bundestagsfraktion
– und der Geschäftsführer der Stadtwerke Flensburg, Dipl.-Ing. Maik Render.

Moderation: Prof. Dr. Heiner Dunckel.

Windgas aus Flensburg – Die EnergieGenossenschaft lädt ein zu Information und Diskussion am 25.3.2014 in Flensburg

EnergiegenossenschaftDie Energiewende nördlich und südlich der deutsch-dänischen Grenze

Zeit: Dienstag, 25. März 2014 13.30 Uhr bis 15.30 Uhr
Ort: Stadtwerke Flensburg, Batteriestraße 48, 24939 Flensburg

Die EnergieGenossenschaft Flensburg lädt ein zum Austausch mit Experten aus der Wind – und Wasserstoffbranche, aus der Politik, der Wirtschaft und mit Bürgern und Bürgerinnen.
Diskutieren Sie mit uns über unser Konzept Power to Gas, als die zukünftige wirtschaftliche Chance für Flensburg und Umgebung, um lokale und regionale Kreisläufe nachhaltig zu sichern.

Im Podium:
• Simone Lange, MdL für Flensburg
• Maik Render, Geschäftsführer Stadtwerke Flensburg
• Reinhard Christiansen, ARGE Netz
• Dr. Werner Diwald, Encon-Europe, Berlin und Prenzlau
• Ove Petersen, GP Joule, Reußenköge
• Frank von Bahlen, Greentec Campus Nordfriesland
• Ulrich Jochimsen, Aufsichtsrat EnergieGenossenschaft Flensburg

Als Gast wird Dr. Frank Nägele, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Technologie des Landes Schleswig-Holstein anwesend sein. Wir werden
ihm im Rahmen dieser Veranstaltung unser Konzept überreichen.

Mit freundlichen Grüßen
Ursula Thomsen-Marwitz / Otto Hübner
Vorstand EGFL eG i. G.

Flensburg * Brixstraße 34c * post@energiegenossenschaft-flensburg.de

Tel. 0461 3155521 * Mobil: 015153712913 *

http://ees-ev.de/

Energiewende retten! Demonstration am 22.3.2014 in Kiel

Wenn hier kein Bild angezeigt wird, müssen Sie die Anzeige von Bildern freischalten!Aufruf von Campact

Am 22. März auf nach Kiel

Wirtschaftsminister Gabriel will die Energiewende ausbremsen. Doch die Ministerpräsidenten können ihn im Bundesrat aufhalten. Am 22. März 2014 wollen wir sie mit Demos in Kiel und sechs weiteren Landeshauptstädten dazu bringen.

Demonstrieren Sie mit…

In den Chefetagen der Energiekonzerne dürfte der Sekt für den April schon kalt stehen: Dann will Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel seine Reform des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG) im Kabinett beschließen lassen. Kommt der Entwurf durch, haben RWE, Eon und Vattenfall Grund zum Feiern: Die Energiewende wird ausgebremst. Fast alle Kohlekraftwerke bleiben für die nächsten 20 Jahre am Netz. Und auch der Atomausstieg wird wieder in Frage gestellt.

Wir haben Großes vor, um das zu verhindern. Und damit unser Plan gelingt, brauchen wir Sie! Am 22. März 2014 wollen wir mit zehntausenden Menschen auf die Straße gehen – und zwar zeitgleich in Kiel und sechs weiteren Landeshauptstädten!

Die Ministerpräsident/innen der Länder sind die Einzigen, die Gabriel noch aufhalten können. Unter ihnen gibt es große Bedenken gegenüber Gabriels Plänen. Nun wollen wir dafür sorgen, dass sie Gabriel die Stirn bieten.

Deshalb: Kommen Sie bitte am Samstag, den 22. März nach Kiel zu unserer bunten und vielfältigen Demonstration. Diese organisieren wir zusammen mit dem BUND, .ausgestrahlt und den Naturfreunden Deutschland.

Ort: Asmus-Bremer-Platz, Kiel
Zeit: Samstag, 22. März 2014, 12 Uhr

(Mehr zum Ablauf und Programm der Demo in Kiel auch hier: http://energiewende-demo.de/start/demos/kiel/  )

Die Demos werden nur dann ein Erfolg, wenn sich jetzt sehr viele Menschen in die Mobilisierung reinhängen. Helfen Sie mit und rühren Sie in Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis die Werbetrommel für die Demos.

Freunde auf die Demo hinweisen – per Mail, Twitter & Facebook…

Flyer & Plakate bestellen…

Der 22. März ist enorm wichtig, um überall im Land die Ministerpräsident/innen und Sigmar Gabriel zu gewinnen. Doch auch darüber hinaus setzen wir gerade alles in Bewegung: Kreuz und quer sind wir in der Republik unterwegs – immer auf den Fersen von Gabriel und den wichtigsten Landeschef/innen. Bei vielen ihrer öffentlichen Auftritte sind wir mit bildstarken Aktionen und zahlreichen Campact-Aktiven aus der jeweiligen Region vor Ort – und konfrontieren sie mit den mehr als 215.000 Unterschriften unter unseren Appell „Energiewende nicht absägen!“.

Etliche Ministerpräsidenten stellen sich mittlerweile gegen Gabriels Pläne. So nennt Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Albig den Deckel für den Ausbau der Windkraft „volkswirtschaftlich unsinnig“. Niedersachsens Ministerpräsident Weil teilte bei einem Gespräch an diesem Montag unsere Kritik an Gabriels Vorhaben, die Förderung der Erneuerbaren künftig auszuschreiben. Auch er befürchtet, dass damit die Energiewende ausgebremst wird. Und Baden-Württembergs Ministerpräsident Kretschmann beklagt, die geplante Drosselung bei der Wind-Förderung werfe dem Südwesten „Knüppel zwischen die Beine“.

Was noch fehlt, ist eine gemeinsame Linie. Und der Druck, dass sich die Ministerpräsidenten von Gabriel nicht über den Tisch ziehen lassen. Dafür sorgen wir mit unserer Tour – und den Demonstrationen am 22. März. Helfen Sie mit, dass sie ein Erfolg werden – und es uns gemeinsam gelingt, die Energiewende zu retten.

Demonstrieren Sie am 22. März in Kiel mit!

Alle Infos finden Sie hier…

Mit herzlichen Grüßen

Ihr Christoph Bautz, Geschäftsführer Campact


Aktuell, kritisch, aktiv! Mischen Sie sich ein und gestalten Sie Politik! Nirgendwo geht das so umfassend und schnell wie bei uns. 1.191.647 Menschen sind schon dabei. Innerhalb weniger Minuten verleiht Campact Ihnen eine Stimme!

Unterstützen Sie Campact! Werden Sie Fördermitglied! | Campact | info@campact.de | Campact e. V. | Artilleriestraße 6 | 27283 Verden | www.campact.de

Das Mobilisierungsvideo

Generalversammlung der EnergieGenossenschaft Flensburg am 3.12.2013 im AWO-Servicehaus

Energiegenossenschaft FlensburgGeneralversammlung mit einem Vortrag von Nicole Knudsen „Das Märchen vom teuren Ökostrom“

Liebe Interessierte und Unterstützer der EnergieGenossenschaft-Flensburg eG i. G.

wir möchten Euch im Rahmen unserer Generalversammlung zu einem interessanten Vortrag einladen:

Referentin des Abends ist Nicole Knudsen vom Bundesverband Windenergie. Sie wird aufklärend zum Thema referieren:
„Das Märchen vom teuren Ökostrom“
Der Unterschied zwischen Kosten und Preise der Energiewende
Dienstag, 03. Dezember 2013 um 20.00 Uhr im
AWO Servicehaus, Schulze Delitzsch Straße 21, 24943 Flensburg

Die Energiewende ist nach wie vor unbestritten. Wenn nur die hohen Strompreise nicht wären. Sind die erneuerbaren Energien dabei die Strompreistreiber?
Brauchen wir eine Strompreisbremse? Was verbirgt sich hinter der EEG-Umlage? Und was sollte noch alles auf der Strompreisrechnung stehen?
Diese und weitere Fragen zum Strompreis und die Auswirkungen der Koalitionsverhandlungen für die Windenergie, besonders hier im Norden, beantwortet Ihnen und uns, Nicole Knudsen.
Wir freuen uns, wenn Ihr Euch / Sie sich trotz eines vollen Terminkalenders Zeit nehmen könnt, um am Abend dabei zu sein. Wenn Ihr Menschen kennt, die sich interessieren könnten, nehmt sie mit. Platz ist vorhanden.

Liebe Grüße vom Vorstand EGFL eG i. G. Ursula Thomsen-Marwitz / Siegfried Nissen

P.S.: Nicht vergessen, am 30.11. Demo & Umzingelung des Kanzleramtes in Berlin. Mehr unter: www.energiewende-demo.de

Diskussionsveranstaltung der EnergieGenossenschaft Flensburg: „Wasserstoff statt Stinkediesel“ am 22.10.2013 im AWO-Servicehaus Sandberg

Energiegenossenschaft FlensburgZukunft für Flensburg und Region geht besser

Die EnergieGenossenschaft Flensburg (EGFL) lädt ein zum Dialog:

Wasserstoff statt Stinkediesel

am Dienstag, den 22. Oktober 2013 um 19.00 bis ca. 22.00 Uhr
AWO Servicehaus Sandberg,
Schulze-Delitzsch-Str. 21, Flensburg

Wir wünschen uns einen anregenden Austausch mit Ihnen zu unserem:
• nachhaltigem Energiekonzept Power-to-Gas (P2G) für eine emissionsfreie Mobilität im Norden.
• Ein neuer Bücherbus mit CO2-freiem Brennstoffzellenantrieb als zukunftsweisendes Leuchtturmprojekt und exzellentes Werbemittel für eine dezentrale Energiewende in BürgerInnenhand.
• Forschung, Entwicklung und die Umsetzung von P2G als wirtschaftliche Zukunftschance für die nördliche Region.

Begrüßung und Moderation:
Ulrich Jochimsen und Ursula Thomsen-Marwitz, EGFL

Referenten:
Peter Hamann, Flensburg, BürgerInnenprojekt Power-to-gas
Thomas Hinrichsen, Flensburg.  Was ist aktuell möglich?

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Mit freundlichen Grüßen
Für den Vorstand:
Ursula Thomsen-Marwitz
Siegfried Nissen

Anmeldung ist nicht erforderlich.
(Parkplätze sind vorhanden. Buslinie 13 hält direkt vor der Einfahrt.)

Kontaktdaten:
Energiegenossenschaft Flensburg
Brixstraße 34c
24943 Flensburg
Tel: 0461 3155521
Mobil: 0151 53712913

post@energiegenossenschaft-flensburg.de

http://ees-ev.de/

Leben mit der Energiewende – Der Kinofilm am 30.04.2013 UCI-Kinowelt Flensburg

Leben mit der Energiewende

Der erste Open-Source Kinofilm

Präsentiert von CARE-ENERGY.de in Zusammenarbeit mit newslab Berlin und der EnergieGenossenschaft Flensburg

DIENSTAG, 30.04.2013
um 19:00 Uhr:
UCI-Kinowelt Flensburg
Süderhofenden 14

Mit dabei:
Martin Richard Kristek, CEO Care-Energy
Frank Farenski, Regisseur

Nach der Vorführung stehen Regisseur Frank Farenski und Richard Kristek von Care Energy sowie ein Vertreter der EnergieGenossenschaft Flensburg dem Publikum zur Beantwortung von Fragen und für die Diskussion zur Verfügung.

Inhaltlich setzt sich der Film mit der Energiewende auseinander. Das regenerative Energieträger den Strom unbezahlbar machen, ist eine der vielen Legenden die der Film aufklärt. Denn das Gegenteil ist richtig: Ohne die Energiewende wird Strom und Wärme schon in absehbarer Zukunft für Verbraucher und Wirtschaft unbezahlbar. Jeden Tag wird die Produktion von Öko-Strom billiger, aber die sterbende konventionelle Energieindustrie verteidigt mit ihrem großen politischen Einfluß ihre alten Märkte. Journalist Frank Farenski entblättert mit seinem Film „Leben mit der Energiewende“ eine deutsche Energiepolitik, die die Bürger desinformiert und obendrein den Verbraucher unter dem Deckmantel der Förderung regenerativer Energie viel zu hohe Kosten aufdrückt.
Erstmals ausdrücklich erlaubt ist für die Kinozuschauer das Mitschneiden und Mitfilmen des Geschehens auf der Leinwand. Zu Beginn des Films werden die Zuschauer sogar dazu aufgefordert. Denn „Leben mit der Energiewende“ ist der erste Open-Source-Kinofilm überhaupt. Das gesamte Projekt steht den Zuschauer barrierefrei zur Verfügung. Kopieren, weiterschicken, anschauen wann wo und wie – alles frei, erwünscht – kostenfrei.
Was das bedeutet bekommt das Publikum schon an der Kinokasse zu spüren: Der Eintritt kostet symbolische 0,0168 €.
Das ist die Erhöhung der EEG-Umlage im Jahr 2013 für den Ausbau der erneuerbaren Energieträger, welche angeblich den Strom unbezahlbar macht.
Hier geht´s zum  Film-Flyer und Gutschein für die Filmvorführung: Flyer Filmvorführung Flensburg klein und Rückseite Flyer Filmvorführung Flensburg klein

WWW.ENERGIEWENDE-DERFILM.DE newslab UG, Billy-Wilder-Promenade 47, 14167 Berlin contact@newslab.de

Energiegenossenschaft FL

Wir möchten die überschüssige Windkraft aus Nordfriesland nutzen!
Langfristig mit power to gas (Windgas)
Bereits heute die Kraft der Sonne auf dem Balkon einfangen!
Das investierte Geld bleibt in der Region und trägt erheblich zur Wertschöpfung in der Stadt Flensburg und Umgebung bei.

Unser Ziel

Energie in Bürger/innenhand:
regional            100% erneuerbare Energie
unabhängig    durch Selbstversorgung
einfach              in die Steckdose
sparen                bis zu 25% beim Strompreis

Möchten Sie mehr erfahren? Sie erreichen uns: Mobil: 0176 98145719 http://www.energiegenossenschaft-flensburg-eg-i-g.de/

Diskussionsveranstaltung „Wie setzen wir die Energiewende um?“ am 10.10.2012 bei den Stadtwerken Flensburg

Wie setzen wir die Energiewende um?

Simone Lange lädt ein zu einer Diskussion über die technologischen Möglichkeiten und die Chancen für Wirtschaft und Gesellschaft in unserer Region

Nachdem jahrzehntelang über die richtigen Energieformen gerungen wurde und sich der Ausstieg aus der Atomkraft durchgesetzt hat, stehen wir vor neuen Herausforderungen bei der Umsetzung der Energiewende. Dabei sind viele Fragen im Raum: Wie schaffen wir es, die von uns angestrebte Wende in der Energieversorgung umzusetzen? Wie gewinnen und transportieren wir die Energie? Welche Chancen bietet die dezentrale Energieversorgung?

Und eine zentrale Frage wird sein: Wie speichern wir die bereits durch Wind und Sonne gewonne Energie?

Ich freue mich deshalb über ein Fachgespräch mit anschließender Diskussion mit

Ulrich Jochimsen Vorstand Netzwerk Dezentrale Energieversorgung e.V.

Olaf Schulze Energie- und wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD Landtagsfraktion

Maik Render Geschäftsführer der Stadtwerke Flensburg GmbH

am Mittwoch, den 10.10.2012, um 19.00 Uhr
Stadtwerke Flensburg GmbH
Batteriestraße 48 in 24939 Flensburg

Der Veranstaltungsort ist barrierefrei. Die Veranstaltung ist öffentlich.

Ich freue mich auf Sie!

Ihre Simone Lange,

SPD-Landtagsabgeordnete, Struvetoft 8, 24943 Flensburg, E-Mail:  info@simone-lange.de

Hier gibt´s den Flyer zur Veranstaltung: Flyer Simone Lange 10.10.

Tagung und Regionalkonferenz am 31.8.2012 im Flensburger Borgerforeningen: Die Energiewende ist möglich – Welchen Beitrag leisten Energiegenossenschaften?

Die Energiewende ist möglich – Welchen Beitrag leisten Energiegenossenschaften?

Präsentation und Diskussion der Machbarkeitsstudie Genossenschaftliche Unterstützungsstrukturen für eine sozialräumlich orientierte Energiewirtschaft
unter besonderer Berücksichtigung regionaler Verhältnisse im nördlichen Schleswig-
Holstein

Wann: Freitag, 31. August 2012
Einlass: 18:00 Uhr
Beginn: 19:00 Uhr und Ende ca. 22:00 Uhr
Wo: Borgerforeningen, Holm 17, 24937 Flensburg

Programm:

19:00 Uhr  Begrüßung und Einführung
Christoph Mahnke, attac Flensburg

19:15 Uhr  Energiegenossenschaften – Bestandsaufnahme und Perspektive – Vorstellung
der aktuellen Studie des Klaus Novy Instituts
Bernhard Maron, Klaus Novy Institut (KNi)

20:00 Uhr  Diskussion der Ergebnisse

20:15 Uhr   Pause

Aus der Praxis

20:30 Uhr Aufbau einer lokalen Netzgenossenschaft
Volker Schendel, EnergieGenossenschaft-Flensburg e.G.  i.G.

21:00 Uhr  Abschluss: Perspektiven und Schlussfolgerungen

Moderation der Veranstaltung: Ursula Thomsen-Marwitz

Hier geht´s zum Flyer der Veranstaltung: Flyer Energie-Veranstaltung 31-08-2012

Öffentliche Vorstellung des Klimaschutzkonzeptes der Stadt Flensburg am 2.12.2011

Präsentation des Klimaschutzkonzeptes und Vortrag von Arved Fuchs  in der Bürgerhalle

Hiermit laden wir Sie recht herzlich zu einer hochklassigen Präsentation des Klimaschutzkonzeptes der Stadt Flensburg und zu einem Vortrag von Arved Fuchs ein. Die öffentliche und kostenlose Veranstaltung findet statt am:

Freitag, 02.12.2011
16.00 bis circa 18.00 Uhr
Bürgerhalle im Rathaus

Der renommierte Klimaforscher Prof. Dr. Olav Hohmeyer und sein Projektteam der Universität Flensburg werden die aktuellsten Ergebnisse ihrer nunmehr einjährigen Arbeit am Klimaschutzkonzept präsentieren. Als zusätzliche Besonderheit wird der Abenteurer und Expeditionsleiter Arved Fuchs einen spannenden Vortrag über seine letzte Expeditionsreise „Grönland-Nordost“ halten.
Eine hochklassige Veranstaltung, die Sie nicht verpassen sollten und zu der Sie alle Ihre Kollegen, Freunde und Bekannte mit nehmen können.
Ich freue mich auf Ihr Kommen!
Henning Brüggemann
(Vorstandsvorsitzender des Klimapaktes Flensburg e.V.)
(Bürgermeister der Stadt Flensburg)

Klimapakt Flensburg: Wo bitte, geht’s nach Sønderborg?

AKOPOL-Fraktion fordert Überarbeitung der Flensburger Klimapakt-Ziele und eine stärkere Zusammenarbeit mit dem „Project Zero“

Unter großer öffentlicher Anteilnahme wurde Ende 2008 der Flensburger Klimapakt e. V. von zehn örtlichen Institutionen gegründet. Ziel der mittlerweile 15 lokalen Akteure des Klimapaktes ist die CO2-Neutralität der Region Flensburg bis 2050.

Auf den ersten Blick positiv, doch auf den zweiten eigentlich nichts Weltbewegendes und Neues. Denn auch Bundeskanzlerin Merkel hatte schon Anfang 2007 ein ähnliches Ziel für Deutschland formuliert. So sollte der Ausstoß von Treibhausgasen bis 2050 um 100% sinken. Klimaneutral, versteht sich.

Das vollmundige Versprechen von Frau Merkel erwies sich angesichts des Drucks der Industrie, von Energiekonzernen und Wirtschaftsverbänden jedoch als etwas voreilig. Im Rahmen der Ausarbeitung des Energie- und Klimaschutzkonzeptes der Bundesregierung wurden dann Anfang 2011 die Klimaschutzziele noch mal konkreter gefasst und abgeschwächt. Bis zum Jahr 2020 soll der Ausstoß von Treibhausgasen im Vergleich zu 1990 um 40 Prozent und bis 2050 um mindestens 80 Prozent sinken, der Primärenergieverbrauch bis 2020 um 20 Prozent und bis 2050 um 50 Prozent verringert werden. Im Gebäudebereich wird angestrebt, bis 2020 den Wärmebedarf um 20 Prozent sowie den Primärenergiebedarf bis 2050 um 80 Prozent zu senken. (1)

Wie es jedoch auch anders geht, zeigt das dänische „Project Zero“ der Kommune Sønderborg. Dort will man zusätzlich mit dem Einsatz von Erdwärme sogar schon im Jahr 2029 CO2-Neutralität erreichen! (2) Project Zero ist gleichzeitig als zivilgesellschaftliches Projekt mit Kooperationspartnern aus allen Sektoren der privaten Wirtschaft, öffentlichen Institutionen, der kommunalen Verwaltung und dem Bildungsbereich angelegt.

Das Sønderborger Vorhaben ist damit eindeutig ambitionierter als der Flensburger Klimapakt. Zwar liegen nur 35 Kilometer zwischen beiden Städten, aber offensichtlich Welten, was den Umsetzungswillen, den Mut und die Kreativität angeht, den Energieverbrauch und die CO2-Emissionen drastisch und kurzfristiger zu reduzieren.
Es fragt sich also, warum der Flensburger Klimapakt im Vergleich zu Sønderborg deratig abgespeckte Klimaziele vorgibt. Erst 21 Jahre später als die dänische Nachbarkommune will man in Flensburg CO2-neutral sein, und bis 2020 sollen 30% CO2-Reduktion erreicht werden.(3)

Alles in allem also nicht doll, sieht man sich die Klimaschutzziele der Bundesregierung an. Ein bisschen besser vielleicht, aber noch meilenweit von Sønderborg entfernt. Warum eigentlich?

Offensichtlich spielen in Flensburg die Stadtwerke ein besonderes Hemmnis bei der Umsetzung noch ehrgeizigerer Klimaschutzziele. Denn was den derzeitigen Ausstoß des klimaschädliche Kohlendioxids angeht, so hat die Universität Flensburg im Auftrag des Klimapakt Flensburg e.V. im letzten Jahr eine Bestandsaufnahme des Flensburger Energieverbrauches und der CO2-Emissionen erstellt. Das Gutachten kam zu dem Ergebnis, dass in Flensburg jährlich ca. eine Million Tonnen CO2 in die Atmosphäre ausgestoßen werden.(4)

Allerdings schlug allein die Erzeugung von Fernwärme und Strom durch die Stadtwerke Flensburg im Jahr 2010 mit knapp 700.000 Tonnen CO2 zu Buche. Das entspricht einem Anteil von fast 70% an den Gesamtemissionen. Zwar wollen die Stadtwerke in diesem Jahr durch den vermehrten Einsatz von Ersatzbrennstoffen und Holzhackschnitzeln vor allem rechnerisch den Kohlendioxid-Ausstoß reduzieren, liegen dann aber immer noch bei 567.000 Tonnen.(5)

Da man sich bei den Stadtwerken das Ziel gesetzt hat bis 2050 die Fernwärme- und Stromversorgung klimaneutral umzustellen, ist dies auch der Schlüssel für die Verbesserung der gesamten Emissions- und Energiebilanz Flensburgs. Schaffen es die Stadtwerke nicht ihr Heizkraftwerk technisch und effizienter aufzurüsten sowie vermehrt biogene Brennstoffe anstatt Kohle einzusetzen, dann wird nichts aus der angepeilten CO2-neutralen Energieerzeugung und einer klimaneutralen Stadt Flensburg. Umso notwendiger erscheint es daher, auch andere Energiealternativen, wie Wind, Erdwärme und Solarenergie noch stärker in den Fokus der Betrachtungen für die unternehmensstrategische Neuausrichtung der Stadtwerke zu rücken. Dabei wäre die Nutzung von Windkraft, Solarenergie und Erdwärme (wie z. B. beim Project Zero) im Gegensatz zum wärmegeführten Flensburger Kraftwerk tatsächlich auch klimaneutral. (6)

Andererseits sind alle vereinbarten Klima-Ziele eher gutgemeinte Absichtserklärungen, denn wer soll diese „gesetzten“ Ziele (z. B. des Flensburger Klimapaktes) letztlich rechtlich und faktisch durchsetzen? Derartige Projekte, wie auch das Sønderborger Project Zero bauen vor allem auf Freiwilligkeit, Einsicht, Vernunft und Kooperationsbereitschaft aller beteiligten Institutionen, Unternehmen und BürgerInnen.
In diesem Zusammenhang wird deshalb seit Oktober 2010 unter Federführung der Universität Flensburg ein integriertes Klimaschutz-Konzept entwickelt, um die Umsetzung der Flensburger Klimaziele zu gewährleisten. So haben unter Beteiligung zahlreicher interessierter BürgerInnen öffentliche Workshops stattgefunden, wurden Ideen gesammelt und Handlungsempfehlungen für weitere Energieeinsparungen entwickelt. Am 30. September 2011 soll das fertige Konzept einer breiten Öffentlichkeit und den politischen Entscheidern präsentiert werden. (7)

Dennoch bleibt festzustellen, dass es in viel stärkerem Maße als bisher zu einer besseren Zusammenarbeit mit Partnern jenseits der Grenze kommen muss, die in ein solches Konzept integriert werden sollten. Vielleicht im Rahmen einer grenzüberschreitenden und gemeinsamen Energieregion Sønderjylland/Schleswig? Dann könnte man auch gemeinsam den Aufbau vernetzter und dezentraler Erzeugungs- und Versorgungsstrukturen vorantreiben, mit denen insbesondere die flexible Nutzung regenerativer Energien besser möglich wäre.  Ebenso entsprechen nach Auffassung der AKOPOL-Fraktion die derzeitigen Klimaschutzziele des Flensburger Klimapaktes auf keinem Fall den denk- und machbaren Möglichkeiten und sollten vor allem, was den Zeithorizont für ihre Umsetzung angeht, dringend überarbeitet werden.
Im übrigen wird oft vergessen, dass nicht nur Kohlendioxid für den Treibhauseffekt sorgt. Vor allem Methan, Lachgas (8) und selbst Wasserdampf tragen ebenfalls zum Aufheizen der Atmosphäre bei. Es gilt insofern nicht nur das Augenmerk auf COzu richten, sondern auf alle gasförmigen Emissionen, die unter anderem bei der industriellen Produktion, dem Verkehr, der Energienutzung, der Landwirtschaft und Viehhaltung freigesetzt werden, das gilt auch für Flensburg.

Jörg Pepmeyer, AKOPOL-Fraktionsvorsitzender

Quellenhinweise:

  1. Siehe hierzu auch die beiden Internet-Links: http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Archiv16/Artikel/2007/07/2007-07-03-energiegipfel.html und http://www.bmvbs.de/DE/BauenUndWohnen/EnergieeffizienteGebaeude/EnergieUndKlimaschutzkonzept/energie-und-klimaschutzkonzept_node.html
  2. Siehe unter http://www.projectzero.dk/ und http://www.projectzero.dk/page338.aspx
  3. Siehe unter http://klimapakt-flensburg.de/
  4. Eine zusammenfassende Kurzfassung des Gutachtens findet sich unter http://www.klimapakt-flensburg.de/images/stories/gutachten%20kurzversion.pdf
  5. Anmerkung der Stadtwerke Flensburg zu Fragen von AKOPOL mit Zahlen zum Brennstoffeinsatz und zur CO2-Bilanz (Angaben in Tonnen):

6.  Zur Frage, was ist „klimaneutral“ und was ist „CO2-neutral“? ein aufschlussreicher und kritischer Wikipedia-Beitrag unter http://de.wikipedia.org/wiki/Klimaneutralit%C3%A4t

7.  Hier geht’s zum Klimaschutz-Konzept: http://klimapakt-flensburg.de/klimaschutzkonzept.html

8.  Mehr zum Thema Treibhausgas auch in einem sehr guten Wikipedia-Beitrag unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Treibhausgas

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