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Flensburger Stadtdialog am 06.02.2019: „Die Stadt neu denken: in grün“

Mittwoch 6. Februar 2019 | 17 Uhr | Europaraum
Rathaus E 67 | Rathausplatz 1 | 24937 Flensburg

Flensburg wächst und was heute geplant und gebaut wird, prägt unwiderruflich die Stadt von morgen – und die muss, so unsere Referentin Alexandra Czerner, Architektin und Stadtplanerin aus Hamburg, grün sein, um lebensfähig und lebenswert zu bleiben und gesunde Rahmenbedingungen zu ermöglichen.
Dem integrierten Stadtentwicklungskonzept der Stadt Flensburg (ISEK) liegt das Leitbild „Wachstum organisieren und Qualitäten schaffen“ zu Grunde. Wie kann dieses mittels grüner Nachhaltigkeitsmaßnahmen erreicht werden und welche technischen sowie rechtlichen Rahmenbedingungen sind zu beachten?

Alexandra Czerner hat mit ihrem Konzept der „Durchwachsenen Stadt“ grundlegende Leitlinien (und konkrete Maßnahmen) entwickelt: „Umweltverträgliches Stadtwachstum bedeutet vorauszudenken, dass in allen Stadtquartieren und Straßenräumen ausreichend anteilige intensive Grünflächen zur Luftfilterung und Sauerstofferzeugung integriert werden. Straßenräume benötigen nicht nur einzelne Bäume, sondern intensiv grüne Flächen. Ein zu definierender Grünanteil ist dafür in allen Stadtquartieren und Straßenräumen notwendig. (…) Eine unterstützende und wirksame Lösung wäre, in hochbelasteten Straßen- und Stadträumen versiegelte Flächen wieder aufzubrechen und eine intensive Begrünung an Fassaden und auf Dächern zu fordern und zu fördern.“

Die Architektin und Stadtplanerin ist Gründerin und (mit ihrem Partner Jürgen Göttsch) Inhaberin des gleichnamigen Büros „czerner göttsch architekten – architektur und stadtplanung“. Durch zahlreiche Wettbewerbserfolge und Auszeichnungen in Städte- und Hochbau hat sich Hamburger Architekturbüro bundesweit einen Namen gemacht; Frau Czerner war viele Jahre im Vorstand bzw. Vorsitzende im Bund Deutscher Architekten Hamburg, ist häufig als Jurorin in Preisgerichten vertreten und ist Mitglied der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung (DASL).

Gemeinsam mit Ihnen möchten wir im Anschluss an den Vortrag von Frau Czerner diskutieren, welche Voraussetzungen und Maßnahmen eine Durchgrünung in Flensburg befördern können und welche grünen Nachhaltigkeitsmaßnahmen prioritär sind.

Dr. Peter Schroeders

Der Fachbereich Stadtentwicklung und Klimaschutz möchte den Stadtdialog in Flensburg verfestigen. Es werden Themen der Stadtentwicklung, die von besonderem Interesse sind, aufgerufen und einer öffentlichen Debatte unterzogen. Der Eintritt ist kostenfrei und erfordert keine gesonderte Anmeldung. Über Ihre Teilnahme freut sich der Fachbereich.

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Flensburger Stadtdialog: „Sicherung guter Wohn- und Lebensverhältnisse bei gleichzeitigem Bau zusätzlichen Wohnraums“

am 21. November 2018 | 17 Uhr | Paul Ziegler Zimmer
Technisches Rathaus II | Schützenkuhle 26 | 24937 Flensburg

Flensburg. Wie man sich gute Wohn- und Lebensverhältnisse sichert bei gleichzeitigem Bau zusätzlichen Wohnraums, darum soll es beim Stadtdialog am 21. November gehen, zu dem alle Flensburgerinnen und Flensburger herzlich eingeladen sind. Wie gewohnt findet die Informations- und Diskussionsveranstaltung um 17 Uhr im Paul Ziegler Zimmer des Technischen Rathauses II, Schützenkuhle 26 statt.

Zur Linderung des Drucks auf dem Wohnungsmarkt bedarf es zweier sich ergänzender Strategien, weiß Referentin Gerti Theis, Projektkoordinatorin der Internationalen Bauausstellung (IBA) Hamburg: Die Verdichtung im Inneren „Mehr Stadt in der Stadt“, um das Wachstum in die bestehenden Quartiere mit guter Infrastruktur zu lenken und die Erweiterung in den äußeren Stadtgebieten hin zu mehr Urbanität unter dem Stichwort: „Mehr Stadt an neuen Orten“.

Im Rahmen der IBA Hamburg wurden neue, zukunftsweisende Verfahren im Stadtteil „Oberbillwerder“ entwickelt. Diese beinhalten ein „transparentes, wettbewerbliches Dialogverfahren“ mit intensiver Bürgerbeteiligung. Eine Herausforderung bestand darin, Landschaft und Wohnen zu verzahnen. Mit der Entwicklung des neuen Stadtteils bot sich die Chance, zusätzlich zu einem vielfältigen Wohnungsangebot neue, attraktive Arbeitsstätten für die heutigen und künftigen Nutzer zu schaffen. Der Stadtteil soll unterschiedliche Bewohner nach Herkunft, Einkommen, Alter und Lebenslage ansprechen und verschiedene Angebote vom studentischen bis zum barrierefreien Wohnen, vom Eigentum- bis zum geförderten Mietwohnungsbau beinhalten.

Gegenstand des Planungsprozesses waren auch Fragen zu Dichte, Höhe oder städtebaulichen Zielbildern für den neuen Stadtteil. Zukunftsweisende Konzepte im Bereich Nachhaltigkeit, Mobilität und Energie- sowie Wärmeversorgung sollten in den Planungen Berücksichtigung finden.

Über die Erfahrungen und Ergebnisse wird Frau Theis am Beispiel des neuen Hamburger Stadtteils berichten.

Gemeinsam soll im Anschluss an den Vortrag diskutiert werden, ob ähnliche Verfahren, Strategien und Maßnahmen für Flensburg empfehlenswert sind und was wir von der IBA lernen und übernehmen können.

Dr. Peter Schroeders

Der Fachbereich Stadtentwicklung und Klimaschutz möchte den Stadtdialog in Flensburg verfestigen. Es werden Themen der Stadtentwicklung, die von besonderem Interesse sind, aufgerufen und einer öffentlichen Debatte unterzogen. Der Eintritt ist kostenfrei und erfordert keine gesonderte Anmeldung. Über Ihre Teilnahme freut sich der Fachbereich.

Flensburger Stadtdialog: „Verkehrsprobleme in der Stadt – Ursachen und Lösungsvorschläge“ am 25.10.2018 im Schiffahrtsmuseum

EINE GEMEINSAME VERANSTALTUNG MIT DER KAMPAGNE „PRIMA KLIMA AUF DER RUDE“

Donnerstag 25. Oktober 2018 | 18 Uhr | Schifffahrtsmuseum
Schiffbrücke 39 | 24937 Flensburg

EINLADUNG ZUM STADTDIALOG:

Flensburg ist eine wachsende Stadt, in der der Verkehr rapide zunimmt: verstopfte Straßen, Lärm,
Abgase. Der öffentliche Raum droht seine Aufenthaltsqualität zu verlieren.
Es ist gelungen, Herrn Prof. em. Hermann Knoflacher für den Impulsvortrag „Verkehr in der Stadt“ nach Flensburg zu holen. Prof. Knoflacher hat jahrzehntelang am Institut für Verkehrswissenschaften der Technischen Universität Wien über den Einfluss des Automobils auf die Art und Weise unserer Fortbewegung geforscht. Er behauptet, dass sich „der Autofahrer vom Menschen im Naturzustand mehr unterscheidet als dieser von jedem Insekt“. Denn: kein Insekt zerstöre aus Bequemlichkeit den Lebensraum seiner Nachfahren oder bewege sich so schnell, dass es sich dadurch selbst tötet. Der Grund: „Das Auto habe die Kontrolle über das Stammhirn übernommen“.
Prof. Knoflacher wird in seinem Vortrag über die irrationale Liebe der Menschen zu ihrem Pkw berichten, die im Laufe der Zeit das Aussehen unsere Städte geformt hat. Aber er wird auch die tieferliegenden Ursachen und Lösungswege aufzeigen, wie der Verkehr der Zukunft gestaltet werden kann.
In Flensburg stellt sich die Frage nach der Aufteilung und gerechten Nutzung des öffentlichen Raumes für verschiedene Verkehrsarten. Das Thema hat hohe Aktualität, da zurzeit der „Masterplan Mobilität“ aufgestellt wird.
Gemeinsam mit Ihnen möchten wir im Anschluss an den Vortrag von Hermann Knoflacher diskutieren, welche Voraussetzungen und Maßnahmen eine zukunftsbezogene Verkehrspolitik in Flensburg befördern können und welche Rahmenbedingungen zu schaffen sind.

Es erwarten Sie ein interessanter Vortrag und eine spannende Diskussion.

Hinweis: Die Veranstaltung findet abweichend von dem üblichen Turnus an einem Donnerstag um 18 Uhr im Schifffahrtsmuseum statt. Sie ist aus Platzgründen auf 200 Zuhörer begrenzt.
Der Einlass ist ab 17 Uhr möglich.

Dr. Peter Schroeders

Der Fachbereich Stadtentwicklung und Klimaschutz möchte den Stadtdialog in Flensburg verfestigen. Es werden Themen der Stadtentwicklung, die von besonderem Interesse sind, aufgerufen und einer öffentlichen Debatte unterzogen. Der Eintritt ist kostenfrei und erfordert keine gesonderte Anmeldung. Über Ihre Teilnahme freut sich der Fachbereich.

„Wie geht´s denn so, Windbranche?“ – DGB-Veranstaltung mit Vertretern aus der Windbranche am 07.09.2017 in Husum

Informations- und Diskussionsveranstaltung

am Donnerstag, den 7. September 2017, 18.30 Uhr,
Handwerkerhaus, Süderstraße 97, Husum

Liebe Kolleginnen und liebe Kollegen,

die HUSUM Wind 2017 steht vor der Tür. Seit dem letzten großen Treffen der Branche in Husum ist einiges passiert: Die EEG Novelle brachte neue „Deckel“ und vor allem ein neues Instrument: Ausschreibungen. An der Landesplanung wird noch gearbeitet, aber auch hier stehen die Zeichen eher auf Sturm.

Zeit, eine Bilanz zu ziehen: Welche industriepolitischen Folgen sind bereits spürbar, mit welchen ist zu rechnen? Was bedeutet dies für Branche und Beschäftigte? Über diese und über Ihre und eure Fragen wollen wir auf unserer Veranstaltung diskutieren – mit

Nicole Knudsen, Bundesverband WindEnergie (BWE),

Thomas Ahme, Betriebsrat Siemens AG,

Dr. Martin Bitter, Geschäftsführer der IG Metall,

Klaus Kramer, ARGE Netz und

Björn Volkmann, Betriebsrat Senvion Deutschland GmbH.

Wir freuen uns auf Ihr und auf euer Kommen!

Herzlich, Susanne Uhl

Die Einladung findet sich nochmals hier.

 

Dr. Susanne Uhl
Regionsgeschäftsführerin
DGB Schleswig-Holstein Nordwest

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