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Volkstrauertag: Ehrung der Opfer von Faschismus und Krieg am 17.11.2019 in Flensburg

Niederlegung von Blumengebinden am Sonntag, 17. November 2019

Liebe Kameradinnen und Kameraden,

liebe Friedensfreundinnen und Friedensfreunde,

sehr geehrte Damen und Herren,

anlässlich des Volkstrauertages 17. November laden wir
hiermit dazu ein, Blumen und Gebinde am Denkmal für die Opfer des Faschismus und am Deserteursdenkmal abzulegen.

Treffpunkt
ist am Sonntag, 17. November um 11.00 Uhr
vor dem Denkmal für die Opfer des
Nationalsozialismus am ZOB gegenüber der Polizeidirektion.

Wir gehen dann durch die Innenstadt zum Deserteursdenkmal am Platz der Gärtner und legen auch dort gegen 12.00 Uhr Blumen und Blumengebinde ab.

Wir freuen uns über Euer/Ihr Kommen.

Mit herzlichen, pazifistischen und antifaschistischen Grüßen

Anne und Ludwig Hecker, VVN-BdA

Siglinde und Ralf Cüppers, DFG-VK

Veranstalter:

Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen

DFG-VK Gruppe Flensburg,  Ralf & Siglinde Cüppers, Mühlenholz 28a, 24943 Flensburg.

 

Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten

VVN/BdA Gruppe Flensburg c/o Ludwig Hecker, Schulze-Delitzsch-Straße 43, 24943 Flensburg

Flensburger Ostermarsch 2019: „Aufstehen für den Frieden“ am 20. April um 11 Uhr ab Nordertor

Start: Samstag 20. April um  11 Uhr am Nordertor, anschl. Marsch durch die Innenstadt zum Deserteursdenkmal, Rote Straße

FRIEDEN IST MÖGLICH – LAUF MIT UND ZEIGE FLAGGE FÜR…

…eine Welt ohne Krieg, Militär und Gewalt
…ein zivilisiertes und soziales Europa:
Offene Grenzen und sichere Fluchtwege für Menschen in Not
…den konsequenten Abbau von Rüstungsexporten
…den Respekt für Menschen unterschiedlicher Herkunft
und wertschätzender Willkommenskultur
…den Kampf gegen Hunger und Ausbeutung: Wir können teilen!
…eine aktive Friedenserziehung an unseren Schulen
und Kurse zur Gewaltprävention in den Kindergärten
…die Förderung von Friedenforschung an Universitäten
…den Umbau von Rüstungsgütern für zivile Nutzung

UND: Schleswig-Holstein atomwaffenfrei! – UN-Atomwaffenverbot
und ICAN-Städteappell unterschreiben.

Dafür setzen wir uns ein.
Dazu rufen wir auf.

Sei dabei.

Veranstalter:

Roter Stern Flensburg, DfG-VK, DKP, DIE LINKE Flensburg, Enhedslisten/DK, B’90/Die Grünen KV Flensburg, Ev. Kirchenkreis SL-FL, Aufstehen Reg.gruppe Nord, VVN-BdA

Siehe auch den Beitrag Ostermarsch Flensburg 2019: Über 150 TeilnehmerInnen demonstrierten für Abrüstung und Frieden auf der Welt
unter: https://akopol.wordpress.com/2019/04/21/ostermarsch-flensburg-2019-ueber-150-teilnehmerinnen-demonstrierten-fuer-abruestung-und-frieden-auf-der-welt/

Mehr zum Ostermarsch am Karfreitag, den 19.4. in Schleswig in dem AKOPOL-Beitrag: Ostermarsch 2019 nach Jagel – Karfreitag 19.04.2019 ab 11.58 Uhr vom Bahnhof Schleswig zum Fliegerhorst Jagel unter: https://akopol.wordpress.com/2019/04/02/ostermarsch-2019-nach-jagel-karfreitag-19-04-2019-ab-11-58-uhr-vom-bahnhof-schleswig-zum-fliegerhorst-jagel/

Volkstrauertag: Ehrung der Opfer von Faschismus und Krieg am 18.11.2018 in Flensburg

Niederlegung von Blumengebinden am Sonntag, 18. November 2018

Liebe Kameradinnen und Kameraden,

liebe Friedensfreundinnen und Friedensfreunde,

sehr geehrte Damen und Herren,

anlässlich des Volkstrauertages 18. November laden wir hiermit dazu ein, Blumen und Gebinde am Denkmal für die Opfer des Faschismus und am Deserteursdenkmal abzulegen.

Treffpunkt ist am Sonntag, 18. November um 11.00 Uhr

vor dem Denkmal für die Opfer des Nationalsozialismus am ZOB gegenüber der Polizeidirektion.

Wir gehen dann durch die Innenstadt zum Deserteursdenkmal am Platz der Gärtner und legen auch dort gegen 12.00 Uhr Blumen und Blumengebinde ab.

Wir freuen uns über Euer/Ihr Kommen.

Mit herzlichen, pazifistischen und antifaschistischen Grüßen

Anne und Ludwig Hecker VVN-BdA

Veranstalter:

DFG-VK Gruppe Flensburg,  Ralf & Siglinde Cüppers, Mühlenholz 28a, 24943 Flensburg.

 

Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten

VVN/BdA Gruppe Flensburg c/o Ludwig Hecker, Schulze-Delitzsch-Straße 43, 24943 Flensburg

Flensburger Ostermarsch 2018: „Aufstehen für den Frieden“ am 31. März um 11 Uhr ab Nordertor

Flensburger Ostermarsch 2018: „Aufstehen für den Frieden“

Start: Samstag 31. März um  11 Uhr am Nordertor, anschl. Marsch durch die Innenstadt zum Deserteursdenkmal, Rote Straße

Rednerin: Carmen Rahlf (Pröbstin des Kirchenkreises Flensburg), N.N. (Flüchtling aus Syrien zum Thema Familiennachzug), anschl. Marsch durch die Innenstadt, mit verschiedenen Stationen, u.a.: Denkmal für die Opfer der Nazi-Gewaltherrschaft, Redner*in: N.N. (IG Metall zum Thema „Aufstehen gegen Rechts“), Redner*innen: (u.a.) Ralf Cüppers (DFG-VK Flensburg), Thema: Rheinmetall Defence“ in Flensburg, Musik: Interkulturelles Musikprojekt Flensburg,

Abschluss: Deserteurdenkmal, Rote Str.

Veranstalter: Ev.-Luth. Kirchenkreis Schleswig-Flensburg, Die Linke FL, ESG FL, DFG-VK FL, Enhedslisten DK

Dazu auch der Aufruf der Partei DIE LINKE Flensburg

„AUFSTEHEN FÜR DEN FRIEDEN“: Der Flensburger Ostermarsch am 31.03.

Auch in diesem Jahr wird es wieder eine Oster-Friedensdemonstration geben. Der Zug bewegt sich ab 11 Uhr wieder vom Nordertor durch die Innenstadt bis hin zum Deserteursdenkmal in der Roten Str.

Es ist so traurig wie notwendig. Auch in diesem Jahr muss wieder Flagge gezeigt werden: Für den Frieden in der Welt sowie gegen Krieg, Rüstung und Waffenexporte. – Wie auch in den vergangenen Jahren wird DIE LINKE Flensburg zusammen mit ihrer Partnerpartei Enhedslisten an der Demonstration teilnehmen.

Redebeiträge wird es erstmals auch vor der FFG/Rheinmetall gegenüber dem Nordertor sowie von einer kurdischen Gruppe vor der Walzenmühle in der Neustadt geben.

Die Kriege im Jemen, angeheizt von Saudi-Arabien, das auch weiterhin Rüstungsgüter aus der BRD erhält, sowie in Syrien, wo das Nato-Mitglied Türkei die kurdische Provinz Afrin völkerrechtlich überfallen hat, sind nur einige der schrecklichen Kriegsschauplätze dieser Zeit.

Immer weiter leiden die Menschen in allen Kriegsgebieten fürchterliche Qualen, Elend und Not, während die kleinen und großen Waffenschmieden durch ihre milliardenschweren Exporte Profite aus dem Geschäft mit dem Tod ziehen.

Dagegen stehen wir auf! Bitte unterstützt diese Manifestation für den Frieden – und beteiligt euch am Flensburger Ostermarsch am 31.03.!!! – (wtfl – hus)

Mehr zum Ostermarsch am Karfreitag, den 14.4. in Schleswig in dem AKOPOL-Beitrag: Ostermarsch 2018 nach Jagel – Karfreitag 30.03.2018 ab 11.57 Uhr vom Bahnhof Schleswig zum Fliegerhorst Jagel https://akopol.wordpress.com/2018/03/16/ostermarsch-2018-nach-jagel-karfreitag-30-03-2018-ab-11-57-uhr-vom-bahnhof-schleswig-zum-fliegerhorst-jagel/

Ehrung der Opfer von Faschismus und Krieg am Volkstrauertag 2017 in Flensburg

Ehrung am Deserteursdenkmal, Platz der Gärtner

Vertreter der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen und der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten legten unter Teilnahme etlicher Flenburger am Deserteursdenkmal und dem Denkmal für die Opfer des Faschismus Blumengebinde nieder.

Dazu ein Beitrag, der die besonderen Beweggründe der Initiatoren dieser Gedenkveranstaltung erläutert:

Wir wollen die Kriegsdienstverweigerer, Deserteure und Opfer aller vergangenen und gegenwärtigen Kriege ehren. Diese Ehrung soll zur Mahnung beitragen, daß wir Kriege beenden und Militär weltweit und die Bundeswehr hier abschaffen, um den Krieg insgesamt abzuschaffen. Wir hatten zu dieser Veranstaltung eine Presseerklärung versendet.

Im Flensburger Tageblatt war jedoch nur zu lesen, daß zum Volkstrauertag die Gedenkfeier auf dem Friedenshügel stattfindet “mit anschließenden Kranzniederlegungen der Flensburger Verbände und Vereine” , also eine offenkundige und Verwirrung stiftende Falschmeldung.

Ehrung am Denkmal für die Opfer des Faschismus, Norderhofenden

Mindestens zwei der Flensburger Verbände und Vereine, nämlich die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten und die Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen haben ihre Blumengestecke nicht dort niedergelegt sondern am Denkmal für die Opfer des Faschismus Norderhofenden und am Deserteursdenkmal am Platz der Gärtner. Dieses machen wir schon seit vier Jahren so.

Die Begründung dafür, weshalb wir unser Gedenken als eigenständige Veranstaltung durchführen und uns nicht der vom „Volksbund“ veranstalteten Gedenkfeier anschließen, wurde von Ralf Cüppers (DFG-VK) erläutert: Als wir an einer solchen vom „Volksbund“ veranstalteten Gedenkfeier teilgenommen hatten, mußten wir feststellen, daß dort einige Teilnehmer den Kriegsverbrechern, SS-Leuten und Soldaten gedacht hatten. Wir meinen, es ist ungehörig, Tätern und Opfern undifferenziert und gleichermaßen zu Gedenken. Wenn wir den Opfern gedenken, müssen wir uns von den Tätern distanzieren. Damit sich solche Verbrechen nie wiederholen.

Ludwig Hecker (VVN-BdA) stellte klar: Eine Versöhnung über den Gräbern, wie die Veranstalter es gerne hätten, kann es nicht geben, da die Opfer nicht mehr dazu gefragt werden können, ob sie mit ihren Mördern versöhnt werden wollen. Er nannte dazu als Beispiel den Kriegsverbrecher Richard Glücks, der auf der Veranstaltung am Friedenshügel selbstverständlich mit geehrt wird, sein Grab dort wird immer noch erhalten:

Grabstein von Richard Glücks auf dem Friedenshügel

1927 wurde Glücks Mitglied des Stahlhelms. Bereits im März 1930 trat er der NSDAP unter der Mitgliedsnummer 214.855 bei und wurde im November 1932 Mitglied der SS (-Nr. 58.706). Bei der SS war Glücks zunächst als Stabsführer bei verschiedenen SS-Standarten tätig und wurde 1935 zum Standartenführer befördert. Seit April 1936 gehörte Glücks innerhalb des SS-Führungshauptamtes dem Stab des Inspekteurs der Konzentrationslager an. Und wurde 1939 Glücks selbst der Inspekteur. In der Dienststellung eines Inspekteurs der Konzentrationslager war Glücks Vorgesetzter aller KZ-Kommandanten und damit bis Kriegsende direkt verantwortlich für alle dort begangenen Verbrechen. Auf Glücks’ Anweisung wurde u. a. im Januar 1940 eine Delegation in den Ort Auschwitz gesandt, um das Gelände für ein neues Konzentrationslager zu sondieren, das dann auch gebaut wurde. Am 25. Januar 1945, zwei Tage vor der Befreiung von Auschwitz, erhielt Glücks das „Deutsche Kreuz in Silber“ Er wurde in seiner Rolle als Schreibtischtäter belobigt: „Wenn sich hier in den ganzen Kriegsjahren keinerlei Schwierigkeiten ergeben haben und die Kriegsindustrie in kürzester Zeit mit den angeforderten Arbeitskräften versorgt werden konnte, dann ist das das Verdienst des SS-Gruppenführers Glücks. Er hat durch diese Leistung einen wesentlichen Beitrag zur Kriegsrüstung und damit zur Kriegsführung geleistet.“

Die Gleichsetzung von Tätern und Opfern durch gemeinsames Gedenken halten wir für nicht möglich. Die Distanzierung bringen wir dadurch zum Ausdruck, daß wir dann nicht zum Friedenshügel gehen, sondern zum Denkmal für die Opfer des Faschismus Norderhofenden und zum Deserteursdenkmal am Platz der Gärtner. Wir sind der Stadt Flensburg dankbar, daß sie mit diesen zwei Gedenkstätten die Möglichkeit geschaffen hat, den Volkstrauertag würdig zu begehen.

Khaled, ein Flüchtling aus Syrien, berichtet bewegend von seiner Weigerung, für irgendeine Seite in den Krieg zu ziehen und über seinen Kampf um den Nachzug seiner Familie. Für ihn ist der Krieg ein Ausdruck des Imperialismus, denn sein Land Syrien habe in seiner mehrtausendjährigen Geschichte niemals einen Krieg begonnen.

Volkstrauertag: Ehrung der Opfer von Faschismus und Krieg am 19.11.2017 in Flensburg

Niederlegung von Blumengebinden am Sonntag, 19. November 2017

11.00 Uhr am Denkmal für die Opfer des Faschismus, Norderhofenden (bei der Polizei)

12.00 Uhr am Deserteursdenkmal am Platz der Gärtner

Wir wollen die Kriegsdienstverweigerer, Deserteure und Opfer aller vergangenen und gegenwärtigen Kriege ehren. Diese Ehrung soll zur Mahnung beitragen, daß wir Kriege beenden und Militär weltweit und die Bundeswehr hier abschaffen, um den Krieg insgesamt abzuschaffen.

Veranstalter:

DFG-VK Gruppe Flensburg,  Ralf & Siglinde Cüppers, Mühlenholz 28a, 24943 Flensburg.

 

Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten

VVN/BdA Gruppe Flensburg c/o Ludwig Hecker, Schulze-Delitzsch-Straße 43, 24943 Flensburg

DIE LINKE Flensburg ruft zu Teilnahme am Ostermarsch am 15.04.2017 in Flensburg auf

Am 15.04.2017 findet der traditionelle Ostermarsch in Flensburg statt. Er beginnt um 11 Uhr am Nordertor und endet am Deserteursdenkmal (Rote Str.). Ein breites Bündnis aus Initiativen,  Parteien, kirchlichen Gruppen und Friedensaktivisten aus Flensburg und Dänemark begeht dieses Ereignis unter dem übergreifenden Motto „Frieden beginnt hier. Beginnt jetzt. ln deiner Stadt. In deinem Land. In deinem Leben“

Die Bundesregierung plant eine gigantische neue Aufrüstungswelle: Der Militäretat 2017 wurde um 8 Prozent (2,7 Mrd. Euro) von 34,3 Mrd. Euro auf 37 Mrd. Euro gegenüber 2016 erhöht. Diese Erhöhung soll nun nach dem Willen der Bundesregierung aus CDU/CSU und SPD jedes Jahr noch einmal erfolgen. Zielgröße, so der von der Bundesregierung mitgetragene Beschluss der NATO, sind 2 Prozent des Bruttoinlandprodukts (BIP) bis zum Jahr 2024, was dann ca. 70 Mrd. Euro wären!

Die Aufrüstung Deutschlands wird immer weiter vorangetrieben. Wir als LINKE stellen uns dem klar entgegen. Es geht hier vor allem um mehr Geld für die Anschaffung teurer Waffensysteme, zugleich wird die Bundeswehr personell aufgestockt. Das bedeutet dann mehr Waffen für die Bundeswehr, mehr Rüstungsexporte (dieser Waffen), mehr Auslandseinsätze und mehr (permanente) Stationierungen der Bundeswehr z.B. in Osteuropa an der Grenze zu Russland.

Nun heißt es, man müsse wegen den Wünschen des neuen US-Präsidenten Donald Trumps und Vereinbarungen innerhalb der EU mehr ins Militär stecken. Doch: Die Bundesregierung hat diese Aufrüstung innerhalb der NATO schon vor der US-Präsidentschaft Donald Trumps mitbeschlossen.

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble, der selbst bei Haushaltsüberschüssen keine zusätzlichen Investitionen in Straßen, Schulen und Gesundheitsversorgung stecken will, sagt, die Bundesregierung sei bereit für zusätzliche Militärausgaben. Zugleich heißt es sparen oder wie bei der Rente kürzen. Bei der Entwicklungshilfe verfehlt die Regierung sogar ihr selbstgestecktes 0,7 Prozent Ziel.

Wir fordern: Geld für soziale Sicherheit, Infrastruktur und Entwicklungshilfe statt für Aufrüstung!

Die Bundeswehr ist aktuell in 15 offiziellen Auslandseinsätzen, in vielen dieser Länder herrscht Krieg, eine europäische Interventionsarmee wird diskutiert. DIE LINKE will eine friedliche Konfliktlösung ohne Auslandseinsätze der Bundeswehr.

DIE LINKE sagt: Krieg ist kein Mittel der Politik. Miteinander reden statt aufeinander schießen.

Pressemitteilung der Partei

Mehr zu den Aktivitäten der Friedensbewegung in und um Flensburg an den Ostertagen in den untenstehenden AKOPOL-Beiträgen

Ostermarsch am Karfreitag, den 14.4. in Schleswig: Ostermarsch 2017 – am 14.04.2017 ab 11.57 Uhr vom Bahnhof Schleswig zum Fliegerhorst Jagel unter: https://akopol.wordpress.com/2017/04/01/ostermarsch-2017-am-14-04-2017-ab-11-57-uhr-vom-bahnhof-schleswig-zum-fliegerhorst-jagel/

Ostermarsch am Oster-Samstag, den 15.4. in Flensburg: Flensburger Ostermarsch 2017: „Aufstehen für den Frieden“ am 15. April um 11 Uhr ab Nordertor unter: https://akopol.wordpress.com/2017/04/01/flensburger-ostermarsch-2017-aufstehen-fuer-den-frieden-am-15-april-um-11-uhr-ab-nordertor/

 

Flensburger Ostermarsch 2017: „Aufstehen für den Frieden“ am 15. April um 11 Uhr ab Nordertor

Flensburger Ostermarsch 2017: „Aufstehen für den Frieden“

Start: Samstag 15. April, 11 Uhr, Nordertor, anschl. Marsch durch die Innenstadt zum Deserteursdenkmal, Rote Straße, Redner*innen: (u.a.) Christian Juhl (Enhedslisten, Mitglied des Dänischen Parlamentes Folketing)

Frieden beginnt hier. Beginnt jetzt.
In Deiner Stadt. In Deinem Land. In Deinem Leben.
Deshalb: Aufstehen für den Frieden.

Lauf mit. Zeige Flagge für:

• eine Welt ohne Krieg, Militär und Gewalt
• ein zivilisiertes und soziales Europa
• offene Grenzen und sichere Fluchtwege für Menschen in Not
• den konsequenten Abbau von Rüstungsexporten
• Respekt für Menschen unterschiedlicher Herkunft und eine wertschätzende Willkommenskultur
• die Unterstützung von Entwicklungsvorhaben in Krisenregionen
• Kurse zu Gewaltprävention schon ab Kindergartenalter, aktive Friedenserziehung an unseren Schulen und die Beteiligung von Akteuren unterschiedlicher Positionen im Unterricht.
• die Förderung von Friedensforschung an Universitäten
• den Umbau von Rüstungsgütern in zivile Nutzungszwecke

Dafür setzen wir uns ein.
Dazu rufen wir auf.

V.i.S.d.P.:
Stadtpastor Johannes Ahrens
Evangelisch-Lutherischer Kirchenkreis Schleswig-Flensburg

Der Flensburger Ostermarsch 2017 wird unterstützt von:

 

Mehr zum Ostermarsch am Karfreitag, den 14.4. in Schleswig in dem AKOPOL-Beitrag: Ostermarsch 2017 – am 14.04.2017 ab 11.57 Uhr vom Bahnhof Schleswig zum Fliegerhorst Jagel unter: https://akopol.wordpress.com/2017/04/01/ostermarsch-2017-am-14-04-2017-ab-11-57-uhr-vom-bahnhof-schleswig-zum-fliegerhorst-jagel/

Flensburger Ostermarsch 2016 – am 25.3.2016 ab 12 Uhr von Ladelund nach Bramstedtlund und am 26.3.2016 ab 11 Uhr durch Flensburg

Flensburger Ostermarsch
2016

nach Bramstedtlund,
Karfreitag, 25.3.2016
Treff 12.00 Uhr
KZ-Gedenkstätte Ladelund

Wir gehen von der KZ-Gedenkstätte Ladelund über das ehemalige KZ-Gelände
zum Bundeswehrstandort der EloKa im Wald bei Bramstedtlund und zurück,
15.00 Uhr Kaffeetafel Mitfahrgelegenheiten aus Flensburg: 11.00 Uhr Exe

durch Flensburg,
Ostersamstag, 26.3.2016
Treff 11.00 Uhr, Nordertor

Wir gehen vom Nordertorplatz zum Denkmal für die Opfer des Faschismus, zum Nordermarkt und durch die Fußgängerzone zum Deserteursdenkmal, Platz der Gärtner

Veranstalter Ostermarsch Flensburg 2016V.i.S.d.P.: Ralf Cüppers, Postfach 0112, 24925 Flensburg flensburg@bundeswwehrabschaffen.de

Mehr zum Anliegen der Veranstalter des diesjährigen Flensburger Ostermarsches gibt es im  Flyer Flensburger Ostermarsch 2016

Flensburger Ostermarsch am Samstag 04.04.2015: Start um 11.00 Uhr vom Nordertor

Aufruf zum Flensburger Ostermarsch 2015:

AUFSTEHEN FÜR DEN FRIEDEN

Gemeinsam für den Frieden – eine Welt ohne Krieg muss möglich sein!

Die Ostermärsche, mit denen wir unser Engagement für den Frieden auf die Straße tragen, haben eine jahrzehntelange Tradition. Weltweit gibt es zur Zeit etwa 30 Kriege, an einigen davon ist die Bundeswehr offen beteiligt, an vielen weiteren im Geheimen.

Wir aber wollen ein friedliches und soziales Europa, das für Abrüstung, zivile Konfliktbearbeitung und wirtschaftliche Solidarität steht, für die Aufnahme der Menschen, die vor den Kriegen und ihren Folgen fliehen und für ein uneingeschränktes Grundrecht auf Asyl mit offenen Grenzen und Bleiberecht für Alle – ein Europa des Miteinanders und nicht des Gegeneinanders!

Wir wollen eine friedliche und entmilitarisierte deutsche Politik. Deutschland ist eine der weltweit führenden Rüstungsexportnationen. Hilfe für andere Länder wird militär- und wirtschaftspolitischen Interessen untergeordnet. Anstatt die wenigen Ansätze der zivilen Konfliktbearbeitung auszubauen, wird die zivil-militärische Zusammenarbeit gestärkt.

Frieden muss möglich sein! Deswegen widersetzen wir uns jeder Militarisierung, jeder Rüstung und allen Kriegen! Wir fordern die Einstellung sämtlicher Waffenlieferungen in Kriegs- oder Spannungsgebiete. Wir fordern die Bundesregierung auf, im Ukraine-Konflikt keine der Parteien zu unterstützen, sondern stattdessen Friedensverhandlungen im Rahmen der OSZE voranzubringen.

Wir wollen friedliche Perspektiven für die Konflikte dieser Welt.
Frieden beginnt vor Ort, auch in Flensburg. Friedensforschung soll fester Bestandteil nicht nur der Flensburger Uni sein, wir fordern zudem eine Zivilklausel für alle Flensburger Hochschulen. Konversionsprogramme zur Überführung von Rüstungsgütern und -firmen in zivile Nutzungszwecke sollten gefördert werden – auch in Flensburg.
Rüstung und Militär lösen keine Konflikte: Sie erzeugen und verschärfen sie. Das Überleben der Menschen ist nur durch Abrüstung und Frieden möglich. Deshalb fordern wir euch auf:
Demonstriert mit uns beim F l e n s b u r g e r Ostermarsch 2015

Start am Ostersonnabend um 11 Uhr am Nordertor in Flensburg
Ende ca. 13 Uhr am Deserteursdenkmal.

Geplante Route:
Nordertor – Norderstr. – Schrangen – Willy-Brandt-Platz – Polizeipräsidium – Rathausstraße – Holm – Südermarkt – Rote Straße – Platz der Gärtner / Deserteursdenkmal

Mit Stopp für Reden am Nordertor, Schrangen, Polizeipräsidium und natürlich am Deserteursdenkmal.

Hier gibt´s den Flyer zum Ausdrucken: Flyer Ostermarsch 2015

Mehr zum Flensburger Ostermarsch auch auf Facebook unter: https://www.facebook.com/events/588602907942905/

Einweihung des Flensburger Deserteursdenkmal am 7.1.2014

From Wikimedia Commons, the free media repository https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Flensburg_Deserteursdenkmal.jpg

From Wikimedia Commons, the free media repository https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Flensburg_Deserteursdenkmal.jpg

Nach über zwei Jahrzehnten endlich ein würdiges Andenken

Seit mehr als zwanzig Jahren haben sich Flensburger BürgerInnen  für die Ehrung derjenigen Menschen eingesetzt, die sich im II. Weltkrieg den völkermordenden Kriegsplänen der Nazis verweigerten und als Deserteure hingerichtet wurden. Nun soll durch die Aufstellung eines Denkmals am Platz der Gärtner, neben dem Flensburger Rathaus, diesen Menschen ein würdiges Andenken zuteil werden. Zur Einweihung, zu der ganz offiziell auch die Stadt Flensburg, vertreten durch Oberbürgermeister Simon Faber und Stadtpräsidentin Swetlana Krätzschmar eingeladen haben, wird ebenso die schleswig-holsteinische Ministerin für Justiz, Kultur und Europa, Anke Sporendonk erscheinen. Claus Kühne, einer der Initiatoren dieser jahrzehntelangen Bemühungen, schreibt dazu in einer Einladungsmail:

Am 28. Februar 2013 beschloss der Kulturausschuss der Stadt Flensburg mehrheitlich, unser Denkmal,

„……für Menschen, die sich nicht missbrauchen ließen für einen verbrecherischen Krieg“,

das zuvor fast 20 Jahre bei mir auf dem Hof gestanden hatte, an einem würdigen Platz aufzustellen zu lassen; eine feierliche Einweihung findet jetzt am 7. Januar um 15 Uhr statt, zu der ich alle Interessierten einlade.

Besonders freut mich in diesem Zusammenhang, dass sich die Stadt endlich ihrer historischen Verantwortung stellt. In Flensburg wurden selbst noch nach Kriegsende Menschen als Fahnenflüchtige verurteilt und hingerichtet, teils weil sie einfach meinten, der Krieg sei beendet, sie könnten nach Hause, teils weil sie sich dem Befehl widersetzten, ihr Kriegsschiff für einen neuen Krieg an der Seite der Westmächte gegen die Sowjetunion bereit zu machen.
Insgesamt 30.000 Soldaten desertierten, 20.000 von ihnen wurden hingerichtet. Diese Urteile wurden 2002 endlich pauschal aufgehoben, nachdem sie als Unrechtsurteile erkannt worden waren.
Mit genanntem Denkmal wird dem Mut der Betreffenden, sich dem verbrecherischen Krieg zu widersetzen, endlich ein Denkmal gesetzt.

Herzliche  Grüße

Claus Kühne

Ps. Einige Worte zum Ablauf:

1.  Begrüßung durch unsere Stadtpräsidentin Frau Swetlana Krätzschmar
2.  Grußworte Frau Ministerin Anke Sporendonk
3.  Rede Dr. Helmreich Eberlein für CfA, Christen für Abrüstung 

Würdevoll umrahmt durch den Posaunenchor Mürwik.

Untenstehend die offizielle Einladung der Stadt FlensburgEinweihung Deserteursdenkmal

Nachtrag vom 10.1.2014:

Hier gibt es die Rede von Dr. Helmreich Eberlein zur Einweihung des Deserteursdenkmals am 7.1. in Flensburg Helmreich Eberlein Rede zur Einweihung des Denkmals 7.1.2014 sowie untenstehend der Bericht des Flensburger Tageblattes vom 8.1.2014 Einweihung Flensburg Deserteursdenkmal FT 8.1.2014

Geschafft: Flensburger Ratsversammlung beschließt Aufstellung eines Denkmals für Deserteure

Nachdem vor einigen Monaten die Debatte um die Aufstellung eines Denkmals für Deserteure in Flensburg nach jahrelanger Pause wieder aufgenommen wurde, hat nun die Ratsversammlung mit Ihrem Beschluss vom 22.3.2012 endgültig den Weg für die Aufstellung frei gemacht. Die AKOPOL-Fraktion, wie auch die MitstreiterInnen  des Arbeitskreises Kommunalpolitik freuen sich natürlich hierüber besonders, dauerte es doch rund 18 Jahre, bis sich die Kommunalpolitiker mehrheitlich für eine Aufstellung des Denkmals im öffentlichen Raum entschieden.

Untenstehend nun mehr zum Beschluss der Ratsversammlung in einem Artikel des Flensburger Tageblattes und zwei erläuternde Leserbriefe aus der Flensborg Avis von den beiden Initiatoren für die Denkmal-Aufstellung, Dr. Helmreich Eberlein und Claus S. Kühne.

FLENSBURGER TAGEBLATT vom 27. März 2012 Mutig oder oberflächlich? – Wort und Ort für Denkmal gesucht von Holger Ohlsen unter: http://www.shz.de/nachrichten/lokales/flensburger-tageblatt/artikeldetails/article//wort-und-ort-fuer-denkmal-gesucht.html

Mutig oder oberflächlich? – Wort und Ort für Denkmal gesucht

Mehrheit im Rat beschließt, dass das Relief zum Gedenken an Deserteure aufgestellt wird / CDU wollte Entscheidung der Kunstkommission übertragen

Flensburg. 18 Jahre hat es in der Stille und Abgeschiedenheit eines Hinterhofs Patina angesetzt – jetzt drängt es nach einer lauten Debatte im Rat in den Vordergrund: Das 1994 von der Gruppe „Christen für Abrüstung“ in Auftrag gegebene Deserteur-Denkmal soll einen öffentlichen Platz in Flensburg bekommen. So wollte es eine deutliche Mehrheit im Rat nach anderthalb Stunden teils leidenschaftlicher Debatte.
Die Fraktion um Frank Markus Döring stand auf verlorenem Posten. Der CDU-Fraktionschef hatte sich vergebens bemüht, Zweifel an der Integrität des Reliefs zu säen, das als pazifistisches Zeichen wider verbrecherische Kriege geschaffen wurde. Die eher undifferenzierte ursprüngliche Aussage, die Desertion ohne Ansehen der individuellen Gründe ehre, werde dem Thema nicht gerecht, meinte Döring. Es gebe starke ethische Gründe für Desertion, meinte Döring, machte aber auch deutlich, dass er diese Menschen durch das Relief nicht gut vertreten sieht. Denn es gebe durchaus eigennützige Motive. Ob dieser Widerspruch – wie in der von WiF und SSW unterstützten Beschlussvorlage der SPD, der Grünen und der Linken vorgeschlagen – durch eine erläuternde Tafel aufgelöst werden könne, bezweifelte Döring ganz erheblich. „Wenn wir unsere besondere Flensburger Verantwortung darstellen wollen, warum mit einem Deserteurs-Denkmal?“, meinte er. „Die gab es schließlich überall!“ Er stellte in einer eigenen Vorlage zur Abstimmung, ein Deserteur-Denkmal zwar aufzustellen, doch Art und Ort dem Urteil der Kunstkommission anheim zu stellen.
Damit lieferte der CDU-Politiker freilich eine forsche Vorlage für die Mehrheit der Denkmalbefürworter. Billige Ausflüchte bescheinigte ihm Elmar Westphal (WiF); Simone Lange fühlte sich gar angegriffen, dass „wir 67 Jahre nach Kriegsende nicht den Mut aufbringen, ein Denkmal für Menschen aufzustellen, die mutig waren.“
Immerhin: Uwe Lorenzen (Grüne), 1994 einer der Initiatoren für die Entstehung des umstrittenen Reliefs, sah gewisse künstlerische Schwächen, die durch die in der Vorlage mit zu beschließende Erläuterungstafel hoffentlich ausgeglichen werden würden. Seniorenbeirat Ekkehard Krüger, auch er einer der Christen gegen Abrüstung, sah die Sinnhaftigkeit des Deserteur-Denkmals schon durch die nachhaltige Ratsdebatte als erwiesen an. „Es geht nicht um einen Ort für Kranzniederlegungen, sondern um ein Denkmal. Und es geht um Diskussionen. Wie diese hier!“
Die Mehrheit lehnte Dörings Vorlage ab und beschloss den Antrag des Grüne-Linke-SPD-Bündnisses. Das Deserteur-Denkmal wird inklusive Erläuterungstafel aufgestellt. Ein Platz wird gesucht. Ein Erläuterungstext auch.

Leserbrief von Dr. Helmreich Eberlein in der Flensborg Avis vom 30. März 2012:

Tut der Bundeswehr einen Bärendienst

Jens Christian Krause (JCK) polemisiert in seinem Leserbrief vom 24.3. gegen das Denkmal für Deserteure, das seit 18 Jahren im Hinterhof von Claus Kühne steht; die Ratsversammlung hat gerade mitdeutlicher Mehrheit beschlossen, es öffentlich aufzustellen.JCK hat offenbar Verschiedenes nicht mitbekommen.
Weder, dass es heute durchaus noch in Deutschland (und Dänemark!) Neonazis gibt, noch dass dieses Denkmal keineswegs deutsche Soldaten zum desertieren auffordert, die im Einsatz gegen Terroristen sind.
Dieses Denk-Mal ehrt »Menschen, die sich nicht missbrauchen ließen für einen verbrecherischen Krieg«. Also z.B. Soldaten, die sich in Syrien weigern, auf die demonstrierenden Bürger zu schießen und dafür ihr Leben riskieren.Gerade erst wurde einem syrischen Deserteur der Schutz verweigert, er wurde aus Deutschland gnadenlos abgeschoben.
Oder die Serben und Bosnier, die in den Balkankriegen flohen, weil sie nicht auf ihre Nachbarn und Verwandten schießen wollten, und die hierzulande als Verbrecher behandelt wurden und kein Asyl erhielten. Oder die Dänen, die wie Karl Otto Meyer nicht für einen Diktator und Besatzer von Dänemark sterben wollten, sondern für Demokratie kämpfen wollten.
Den deutschen Soldaten in Afghanistan kann unser Denkmal höchstens eine Mahnung sein, das ernst zu nehmen, was unser Gesetz von ihnen verlangt: ihr Gewissen zu prüfen,ob ihnen nicht Verbrechen befohlen werden.
Dann nämlich sind sie verpflichtet, so einen Befehl zu verweigern. Unser Verfassungsgericht hat schon mehrfach so geurteilt: den Soldaten der DDR, die an der Mauer auf flüchtende Bürger geschossen hatten, hat es vorgehalten, sie hätten einen solchen Befehl verweigern müssen, selbst entgegen den damals geltenden Gesetzen.
Und einem Major der Luftwaffe,der sich im Irak-Krieg weigerte, die Awacs-Aufklärungsflugzeuge der Nato über dem Irak zu fliegen, hat es Recht gegeben. Also tut JCK der Bundeswehr einen Bärendienst,wenn er gegen die Mahnung durch unser Denk-Mal polemisiert.
Überflüssig ist diese Mahnung bestimmt nicht! Wenn Sie sehen, was der Krieg mitunter aus amerikanischen Soldaten gemacht hat, soll niemand meinen, deutsche oder dänische Soldaten seien gegen solche seelische Deformierung immun.
Es ist ein Unterschied, ob man in einem Rechtsstaat lebt oder in einem Staat, der kein Recht auf Kriegsdienstverweigerung aus Gewissensgründen anerkennt. In einem solchen Staat bleibt einem, der sich nicht für Verbrechen missbrauchen lassen will, nur die Desertion – dafür verdient er Anerkennung und Schutz. Bei uns ist eine Desertion nicht nötig.
Sich nicht missbrauchen zu lassen für Verbrechen heißt bei uns, einen verbrecherischen Befehl zu verweigern, oder, wenn das eigene Gewissen jede Beteiligung an Krieg verbietet, dann heißt das, den Kriegsdienst zu verweigern, offen und legal. Nicht desertieren.
Deshalb kommt in der Widmung unseres Denkmals auch nirgends das Wort »Deserteur« vor.
Geehrt wird der Widerstand gegen einen verbrecherischen Krieg, mit den Mitteln, die dazu jeweils angemessen sind.
Gezeigt wird ein Soldat, der die Waffen abgelegt hat, weil wir das Unrecht an den Gewissens-Deserteuren ansprechen wollen. Aber das kann durchaus auch ein Kriegsdienst-Verweigerer sein.
JCK meint, wir sollten lieber die Soldaten unterstützen, die zu Einsätzen wie in Afghanistan geschickt werden. Vielleicht würden ja viele solche »Humanitären Kriegseinsätze« überflüssig, wenn wir stattdessen den Gewaltherrschern ihre Macht untergraben würden,indem wir ihren desertierenden Soldaten die Flucht bahnen und ihnen eine bessere Perspektive bieten würden!

Leserbrief von Claus S. Kühne vom 29. Mäz 2012 auf Flensborg Avis Online unter:  http://www.fla.de/?UNF=28&G=a8c4

Die Debatte über das Deserteur-Denkmal

Sehr geehrter Herr Krause, auf den ersten Teil Ihres Leserbriefes (24.3. in FlA) möchte ich nicht eingehen, dieser zeigt bereits eine grobe Fehleinschätzung und Unkenntnis Ihrerseits, zumal Sie die Demonstranten gegen Faschismus pauschal als Menschen hinstellen, die ihre Sozialhilfe versaufen.
Sie hatten mich in dem Leserbrief bzgl. des Denkmals namentlich erwähnt, weshalb ich wohl Stellung beziehen sollte: Zugegeben, das Bild des Denkmals in Flensborg Avis ist nicht so berauschend, ich lade Sie aber ein, rufen Sie mich an, ich werde Ihnen das »Denk-mal« gerne zeigen.
Mit Ihrem Vorurteil »et afskyeligt makværk« stehen Sie allerdings nicht alleine, die meisten Ratsmitglieder, die sich gegen das Denkmal ausgesprochen hatten, versuchten auch aus Mangel an nachvollziehbaren Gegenargumenten die künstlerische Qualität in Frage zu stellen, obwohl sie das Denkmal nie gesehen hatten.
Es ist natürlich immer schwierig, einen Leserbrief zu beantworten, der unstrukturiert verschiedene Dinge versucht in einen Topf zu werfen, zunächst die o.g. Demonstranten, dann die künstlerische Qualität des Denkmals, meine angebliche Botschaft, ich würde alle Deserteure meinen, obwohl ausdrücklich gesagt wird: »Menschen, die sich nicht missbrauchen lassen für einen verbrecherischen Krieg«, dann lenken Sie plötzlich ab auf den Krieg in Afghanistan, meinen, es sei meine Pflicht, an die Soldaten zu denken, die sich dort für unsere Freiheit einsetzen würden, wie gesagt, ein »Kuddelmuddel«.
Natürlich bin ich sehr dankbar, dass sich die Mehrheit der Ratsversammlung endlich für das Denkmal ausgesprochen hat, ich hoffe, die Neinsager haben nicht so entschieden, weil sie Ewiggestrige sind, sondern weil sie nach 18 Jahren die Intention für die Aufstellung noch immer nicht begriffen haben. Sie wollten noch zwei weitere Monate zum Nachdenken; es ist aber keine Brücke abgebrochen, so dass auch Zögerliche im Nachhinein noch ein positives Votum abgeben könnten – ihre Meinung revidieren. Dieses möchte ich vor allen Dingen den beiden großen Fraktionen ans Herz legen, deren Vorsitzende sich zuvor klar pro Denkmal ausgesprochen hatten, deren Fraktionen dann aber contra stimmten; sicherlich ein Glaubwürdigkeitsproblem, das diese beiden Fraktionen den Bürgern erklären sollten.
Bei dieser Gelegenheit möchte ich mich bei der Presse bedanken, vor allen Dingen beim Tageblatt, doch auch Flensborg Avis und MoinMoin, sogar der taz-Hamburg, die alle sorgfältig und umfassend über die wichtigen Gründe berichtet hatten, warum gerade Flensburg aus seiner historischen Vergangenheit das Denkmal benötigt.
Gegenüber der C.P.-Skolen, auf dem Vogt-Platz, steht ein Denkmal mit folgender schauriger Inschrift, ich zitiere:
»Wachse, o Freiheit der deutschen Eichen,
Wachse empor über ihre Leichen
Freudig geopfert dem Vaterland«.
Ich bin sicher, dass die Ratsversammlung so etwas heute nicht mehr formulieren würde – würden Sie es, Herr Krause?
Ich gestehe, mir gefällt der Spruch, der unbedingt am Denkmal angebracht werden soll, sehr viel besser.

Leserbrief von Jens Christian Krause vom 24.3.2012 auf Flensborg Avis Online unter: http://www.fla.de/?UNF=1c&G=a767

Mod facisme og for dessertører

I lørdags stod en menneskemængde på omkring 120 på Søndertorv i Flensborg. De kaldte sig antifascister og var alle klædt i sort og spillede rædselsfuld musik fra nogle medbragte højtalere.
Selv om de hævdede at være mod fascismen, så virkede deres sorte mundering noget truende.
Fascisme er ifølge Nudansk Ordbog en »stærk statsmagt uden egentlig indflydelse fra vælgernes side«.
Den havde vi jo her i Tyskland mellem 1933 og 45. Man kan så hævde, at de gæve antifascister i deres sorte hættetrøjer er en smule sent ude. Men hellere sent end aldrig, må man sige, når det nu var for den gode sag, at de demonstrerede. Og så fik de og deres hunde deres motion den dag, for ellers ville de jo bare sidde i deres lejlighed på Hafermarkt og drikke øl for deres bistandspenge.
En anden borger, der nidkært ombejler det gode, er Claus Kühne. Han slår et slag for, at et mindesmærke for desertører skal finde vejen fra hans baggård over i offentlighedens søgelys. Tja, hvis der stod sådan et afskyeligt makværk, som det, der har været afbilledet i avisen gentagne gange, i min baggård, så ville jeg da skam også sætte fantasien i gang for at skaffe mig af med det.
Kühne mener i ramme alvor, at »kunstens« budskab ikke blot gælder for soldater, der var indrulleret i den nazistiske hær, men at det stadig er gældende.
Det burde være Kühnes gode pligt at bakke op om vores tapre soldater, der gør en dygtig indsats for at forhindre terroren i at sprede sig fra Afghanistan og til vores endnu nogenlunde sikre Tyskland og Danmark.
Men i stedet lukker han øjnene og vil ikke se sammenhængen mellem uddannelseslejre dér og 11. september og andre terrorattentater i den vestlige verden.

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