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WORLD CAFÉ zum Thema „Koloniales Erbe“ am 24.11.2016 um 19 Uhr im Flensburger Schifffahrtsmuseum

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Der Zucker- und Rumhandel mit den Dänisch-Westindischen Inseln bescherte Flensburg im 18. und 19. Jahrhundert großen Wohlstand. Am anderen Ende der Handelskette führte der Hunger nach dem Luxusgut Zucker zur Verschleppung und Versklavung Tausender Menschen von der westafrikanischen Küste in die Karibik zur Arbeit auf den Zuckerrohr-Plantagen.

Heute ist dieser Teil der Flensburger Geschichte vor allem in nostalgischen Erinnerungen an die Hochzeit der hiesigen Rumproduktion lebendig. Doch welche weiteren Spuren hat die koloniale Vergangenheit hinterlassen? Welche Bedeutung hat diese Zeit für uns heute? Wie gehen wir mit unserem kolonialen Erbe in der Zukunft um?

Über diese und andere Fragen wollen Imani Tafari-Ama (Kuratorin am Flensburger Schifffahrtsmuseum) und Nicole Gifhorn (Bildungsreferentin für Globales Lernen beim entwicklungspolitischen Landesnetzwerk Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V.) mit Ihnen im Rahmen des World Cafés im Schifffahrtsmuseum ins Gespräch kommen! Teilnahme frei!

Hier geht´s zum Veranstaltungprogramm des Flensburger Schifffahrtsmuseum http://www.flensburg.de/Kultur-Bildung/Kultureinrichtungen/Schifffahrtsmuseum/Programm

 

Nun doch eine Industrieansiedlung an der Flensburger Harniskaispitze?

Produktion von Luftschiffen: Neuanfang mit innovativem und seriösem Unternehmensprojekt an der Harniskaispitze

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Nach dem Scheitern des Tycoon/Highship-Projekts überschlagen sich derzeit die Ereignisse im Flensburger Rathaus. Es soll nämlich, so wurde von hochrangigen Vertretern der Verwaltung vertraulich mitgeteilt, ein Unternehmen geben, das gestützt von einer kapitalstarken und global agierenden Investorengruppe am Hafenostufer (sprich Klarschiff) einen Anlegeplatz für Luftschiffe bauen und einen ständigen Linienverkehr mit den dänischen Inseln organisieren will. Nicht nur das, die Luftschiffe sollen ebenso auf dem bald frei werdenden Gelände an der Harniskaispitze zusammengebaut und weltweit vertrieben werden.

Gleichzeitig sollen bei einem Investitionsvolumen von derzeit 46,3 Mio. Euro mindestens 135 hochqualifizierte Arbeitsplätze in dem neuen Maintenance- und Facility-Center an der Harniskaispitze entstehen. Dort soll ebenso die Forschungs- und Entwicklungsabteilung des Unternehmens angesiedelt und ein Schulungscenter für die Luftschiffpiloten gebaut werden. Das Land stehe dem Vorhaben ohne Vorbehalte positiv gegenüber, teilte ein Sprecher der WTSH und des schleswig-holsteinischen Wirtschaftsministeriums mit, die die Verhandlungen zwischen dem Unternehmen und der Stadt Flensburg derzeit begleiten. Üppige Fördermittel im Falle der Ansiedlung des Unternehmens in Flensburg seien aus Kiel ebenso in Aussicht gestellt worden.

Stadt und Land hätten umfangreiche Recherchen über das Projekt, das Unternehmen und die Investoren angestellt. Das Konzept sei bereits technisch umgesetzt und ausgereift und kein Fake, wie im Falle der Firma Highship. Ebenso hätten das Unternehmen und die Investoren einen überzeugenden Nachweis ihrer Liquidität und Kapitalausstattung beibringen können. Ein Debakel, wie zuletzt mit Tycoon/Highship werde es daher nicht geben, heißt es aus dem Flensburger Rathaus.

Mehr zu dem innovativen Konzept des neuen Vorhabens an der Harniskaispitze unter: http://www.kanarenexpress.com/1000003/1000050/0/39315/aktuelles.html

Dieser Artikel wurde uns dankenswerterweise von der Redaktion des Grubenhundes bzw. Klaus Eisenzahn zur Verfügung gestellt und findet sich in der heutigen Flensburg-Ausgabe „Der Grubenhund“  auf S. 1

 
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