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„Totenwelt“ – Lesung und Buchvorstellung mit Michael Jensen am 01.07.2020 im Weinkontor Roberto Gavin

Wir laden zu einer 1. Nach-Lockdown-Lesung und Buchvorstellung ein:

Michael Jensen liest aus „Totenwelt“,
Mittwoch, 1. Juli um 19:30 Uhr im Weinkontor in der Walzenmühle (Neustadt 6)

Eintritt 6,00 € (erm. 4,00 €).

Wir wagen es – unter Berücksichtigung der aktuell geltenden Hygienestandards –
und bitten um Voranmeldung – Tel. (0461) 29601 oder info@cvo-buchladen.de  … – der Platz ist begrenzt.

Die tödlichen Gefahren des Neuanfangs.

Für die Fachwelt ist die Nazizeit seit den Veröffentlichungen (1996 ff) verschiedener Historiker um Prof. Gerhard Paul und den Stadtarchivar Dr. Broder Schwensen vielfältig erforscht worden.
Mit dem Autor Michael Jensen wird das Kriegsende in Flensburg, Harrislee, Glücksburg und einigen Dörfern Angelns nun auch zum Thema spannender Kriminalromane:

Mit seinen Büchern »Totenland« und dem gerade erschienenen »Totenwelt« versucht Jensen diese barbarische Zeit dem Vergessen zu entreissen: Es geht um Kriminalfälle, die in den Frühjahrsmonaten ’45 spielen. Darin eringebettet sind die Geschichten der vielen Kriegsflüchtlinge und der Flensburger „Fluchtburg“ für Teile der NS-Prominenz um den „Großadmiral“ Dönitz, der sich als Geschäftsführer der letzten Reichsregierung in der Marineschule niedergelassen hatte. Die historischen Hintergründe sind verbürgt, dadurch erleben wir authentisch den Alltag des berstenden Regimes und die Machtübernahme der Engländer.

Im aktuellen Fall ermittelt mit Inspektor Druwe eine durchaus widersprüchliche Figur in den Morden an einem übergelaufenen Geheimdienstagenten und einem Captain der Briten – beide befasst mit brisantem Aktenmaterial über ehemalige Nazi-Größen und wichtigen Industrieführern …
Der Autor schreibt sprachlich überzeugend – die Geschichte ist spannend und erhellend erzählt, jegliche Schwarz-Weiß-Malerei bewusst vermeidend.
Eine Entdeckung – weit „oberhalb“ üblicher Regionalkrimis!

Michael Jensen: Totenwelt
Ein Jens-Druwe-Roman
Broschur, 384 Seiten, Aufbau Taschenbuch, 978-3-7466-3676-4
Preis 11,00 € Inkl. 7% MwSt.

Nähere Infos unter:
https://www.cvo-buchladen.de/veranstaltungen.html
oder:  https://www.aufbau-verlag.de/index.php/totenwelt.html

 

Lesetipps für die Corona-Pause in Flensburg

Hi,
was tun – so gefesselt an „Haus & Hof“?

Lesen natürlich – z.B. zu sozial-ökologischen Themen, hier sind 3 interessante Neuerscheinungen auf den Markt gekommen:

1. Postwachstumsstadt. Konturen einer solidarischen Stadtpolitik
978-3-96238-199-8  –   EUR 22,00 (Erscheinungsdatum: 05.03.2020)

Städte ohne Wachstum – eine bislang kaum vorstellbare Vision. Doch Klimawandel, Ressourcenverschwendung, wachsende soziale Ungleichheiten und viele andere Zukunftsgefahren stellen das bisherige Allheilmittel Wachstum grundsätzlich infrage. Wie wollen wir heute und morgen zusammenleben? Wie gestalten wir ein gutes Leben für alle in der Stadt? Während in einzelnen Nischen diese Fragen bereits ansatzweise beantwortet werden, fehlt es noch immer an umfassenden Entwürfen und Transformationsansätzen, die eine fundamental andere, solidarische Stadt konturieren. Diesen Versuch wagt das Projekt Postwachstumsstadt. In diesem Buch werden konzeptionelle und pragmatische Aspekte aus verschiedenen Bereichen der Stadtpolitik zusammengebracht, die neue Pfade aufzeigen und verknüpfen. Die Beiträge diskutieren städtische Wachstumskrisen, transformative Planung und Konflikte um Gestaltungsmacht. Nicht zuletzt wird dabei auch die Frage nach der Rolle von Stadtutopien neu gestellt. Dadurch soll eine längst fällige Debatte darüber angestoßen werden, wie sich notwendige städtische Wenden durch eine sozialökologische Neuorientierung vor Ort verwirklichen lassen.

2. Paech, Niko / Folkers, Manfred – All you need is less. Eine Kultur des Genug aus ökonomischer und buddhistischer Sicht
978-3-96238-058-8   –   EUR 20,00 (Erscheinungsdatum: 17.03.2020)

Achtsamkeit ist heute in aller Munde. Menschen hinterfragen das »Haben« kritisch und suchen nach Lebenssinn. Längst geht es dabei nicht mehr nur um Freizeit, es geht darum, das gesamte Dasein anders zu gestalten. Dieser Haltung steht das Modell des Homo oeconomicus gegenüber, in dem sich der Mensch als Arbeitskraft und Konsument wiederfindet. Doch gegen die Steigerungslogik der westlichen Zivilisation regt sich Widerstand. An der Spitze der Postwachstums-Ökonomen steht Niko Paech und fordert dazu auf, sich vom materiellen Überfluss zu befreien. Was revolutionär wirkt, ist im Buddhismus »normal«; dort ist die Fokussierung auf das Sein oder das Denken in Zyklen schon seit 2.500 Jahren gelebte Praxis. Sind Degrowth und Buddhismus in ihrem Kern gar Seelenverwandte? Was können die westlichen Gesellschaften vom Buddhismus lernen, um den zerstörerischen Wachstumspfad zu verlassen? Die Autoren bringen beide »Denkrichtungen« zusammen und entwerfen einen attraktiven Weg für die Moderne.Manfred Folkers ist Buchautor und Dharma-Lehrer. Er unterrichtet Qigong, leitet bundesweit Entschleunigungs-Seminare und ist seit 2009 Mitglied des Rates der Deutschen Buddhistischen Union. Prof. Dr. Niko Paech ist einer der profiliertesten Wachstumskritiker Europas und wurde mit seinem Buch »Befreiung vom Überfluss« (2012) zum führenden Vordenker der Postwachstumsökonomie im deutschsprachigen Raum. Paech ist außerplanmäßiger Professor an der Universität Siegen im Studiengang »Plurale Ökonomik«.

3. Konicz, Tomasz – Klimakiller Kapital.  Wie ein Wirtschaftssystem unsere Lebensgrundlagen zerstört
978-3-85476-692-6   –   EUR 20,00   (Erscheinungsdatum: 19.03.2020)

Der bei uns im früheren „Initiativkreis Flensburg“ schon oft diskutierte Tomasz Konicz hat nun sein „opus magnum“ herausgebracht – mit allen Facetten einer radikalen „Wachstums“-Kritik!
Angesichts der eskalierenden Klimakrise bricht sich in der Öffentlichkeit der meisten Industrieländer mühsam, allen Widerständen zum Trotz, eine fundamentale Erkenntnis bahn: Nichts wird so bleiben, wie es ist. Es ist ein grundlegender, fundamentaler Wandel notwendig, um den sich beschleunigenden klimatischen Umbrüchen, den drohenden Kollaps ganzer Ökosysteme adäquat und schnell begegnen zu können. Die Klimakrise muss folglich als die größte Gefahr für den Zivilisationsprozess im 21. Jahrhundert begriffen werden. Das, was sich vor allem ändern muss, ist unsere Gesellschaft, so die Kernthese dieses Buches. Der zu einer naturartigen Selbstverständlichkeit geronnene, von inneren Widersprüchen getriebene Kapitalismus muss radikal infrage gestellt werden. Das Kapital ist einerseits die Ursache der Klimakrise, es verstärkt aber auch die gesellschaftlichen Folgen des Klimawandels. Die Unvereinbarkeit von Kapital und Klimaschutz, die auf der grundlegenden systemischen wie der politischen und kulturellen Ebene reflektiert wird, lässt die Überwindung der destruktiven kapitalistischen Wirtschaftsweise zu einer Überlebensnotwendigkeit der Menschheit im 21. Jahrhundert avancieren. Abschließend zeigt Tomasz Konicz, wie Wege in einen klimaverträglichen Postkapitalismus aussehen könnten.

Tomasz Konicz (Jahrgang 1973) arbeitet seit gut 15 Jahren als freier Journalist und Publizist mit den Schwerpunktthemen Krisenanalyse und Ideologiekritik. Publizistische Tätigkeit u. a. für Konkret, Telepolis, Neues Deutschland. Buchveröffentlichungen: Politik in der Krisenfalle (2012), Krisenideologie. Wahn und Wirklichkeit spätkapitalistischer Krisenverarbeitung (2013), Aufstieg und Zerfall des Deutschen Europa (2015), Kapitalkollaps (2016), Faschismus im 21. Jahrhundert (2018).

Beste Grüsse!

Carl-von-Ossietzky-Buchhandlung, Große Str. 34, Flensburg

Der Laden ist geschlossen – aber gerne beliefern wir Sie / euch mit unserem Velo-Lieferdienst:

Rufen Sie an: Telefon 0461 – 29 601
Oder Sie schicken uns Ihre Bestellung – mit Ihrer Liefer-Adresse: info@cvo-buchladen.de

Wir wissen noch nicht, für wie lange wir schließen müssen, aber auf jeden Fall liefern wir jede Bestellung versandkostenfrei zu Ihnen nach Hause – solange wir das können.

Passt auf euch auf!

 

 

„Was du von mir wissen sollst“ – Lesung und Buchvorstellung mit Sissel-Jo Gazan am 09.03.2020 im Weinkontor Roberto Gavin

Sissel-Jo Gazan liest aus „Was du von mir wissen sollst“
am Montag, den 9. März, um 19:30 Uhr im Weinkontor Roberto Gavin in der Neustadt (alte Walzenmühle).
Die deutsche Übersetzung liest Elisa Priester, Leiterin Theaterschule Flensburg.
Eintritt 6,00 € (erm. 4,00 €).

Sissel-Jo Gazan – Was du von mir wissen sollst, dtv 2019, 587 Seiten, 17,90 €, ISBN 97834232662224

Mensch sollte sich nicht von den ersten Seiten des Buches täuschen lassen – denn Was du von mir wissen sollst von Sissel-Jo Gazan ist kein Krimi, auch wenn der Beginn vom mysteriösen Tod einer Frau erzählt und die Autorin sich mit einem Krimi in Dänemark einen Namen gemacht hatte.
Was du von mir wissen sollst erzählt stattdessen die Entwicklungsgeschichte von Rosa. Wir erleben eine rasante Zeitreise durch die 80er Jahre bis in die Gegenwart: Rosa lebt mit ihrer unkonventionellen, eigenwilligen Mutter Helle und dem schwulen Künstler Krudt, der ihr Ersatzvater ist, zusammen in einem Szeneviertel in Aarhus – Engagement in der OOA, der dänischen Anti-AKW-Bewegung, die große Barsebäck-Demo und die Friedensbewegung prägen das Bild. Ihren leiblichem Vater kennt sie nicht, was für sie zunächst ziemlich unproblematisch ist, denn im Vordergrund stehen für sie ihre Freundinnen und die nächste Umgebung, ihre etwas sonderbare aber verlässliche Oma und eine befreundete Kommune.
Rosa entdeckt die Street-Art-Künstler, da sich die Szene in diesen Jahren entwickelt. Sie ist mit ihren Freundinnen zunächst als neugierige Beobachterin dabei, dann aber nach einem Besuch mit Krudt in der Londoner Grafitti-Szene wird aus der Neugier Begeisterung über diese Kunst. Rosa tagt und postet nicht nur selber, sie dokumentiert auch ihre und fremde Werke akribisch in ihrem piece-book.
Von dem ersten Monchhichi, das sie an die Betonwände der Stadt malt, bis zu den großen Pieces, tags und paste-ups ihrer späteren Gang schildert Gazan hier den Hintergrund von Rosas Entwicklung, während dort im Vordergrund familiäre Konflikte, erste engere Beziehungen zu den Jungs Tom und Jakob – die aus völlig gegensätzlichen Kreisen kommen, einerseits die autonomen Hausbesetzer, andererseits die Konservativen Gymnasiasten – und schliesslich eine unheilbare Krankheit ihrer Mutter einen grösseren Raum einnehmen.

Nach vielen spannenden Wirrungen ist Rosa mittlerweile Dozentin an der Uni in Aarhus und hat ihre Leidenschaft zum Beruf machen können: Sie kümmert sich nunmehr beruflich um die Dokumentation von street-art und baut an ihrem Institut mit Krudts Unterstützung eine anerkannte Forschungsstelle dieser Kunstrichtung auf. Die grosse Liebe zerbricht, sie begegnet Tom wieder und sie begibt sich aus beruflichen Gründen nach Berlin. Hier bewegt sie auch die Frage nach ihrem wirklichen Vater, denn es gibt Hinweise, dass Berlin vielleicht Aufklärung ermöglicht …

Sissel-Jo Gazan hat viele Fäden gesponnen, hat ein grosses Wissen über street-art, Graffiti und ähnliche Kunstrichtungen präsentiert, beleuchtet hautnah viele verschiedene Lebensstile und Lebensweisen, bewegt sich gekonnt in der künstlerischen, rebellischen politischen Szenerie – und schafft es elegant und überaus spannend-unterhaltsam diese Fäden miteinander zu einer grossen Geschichte zu verknüpfen.
Ein grandioses Werk!

Wir freuen uns auf eine interessante Lesung und Buchvorstellung mit der dänischen Autorin Sissel-Jo Gazan am Montag, den 9. März, um 19:30 Uhr im Weinkontor Roberto Gavin in der Neustadt.
Die deutsche Übersetzung liest Elisa Priester, Leiterin Theaterschule Flensburg.
Eintritt: 6,00 € (erm. 4,00 €)
Voranmeldung: Tel. (0461) 29601 oder info@cvo-buchladen.de

„Propaganda“ – Lesung und Buchvorstellung mit Steffen Kopetzky am 17.09.2019 im Weinkontor Roberto Gavin in der Walzenmühle

Der grosse Erzähler Steffen Kopetzky kommt auf Einladung der Carl-von Ossietzky-Buchhandlung, des Tigerberg e.V. und des Vereins „Menschlichkeit leben e.V.“ nach Flensburg und wird am 17. September sein neues Werk vorstellen!

Lesung und Buchvorstellung: Steffen Kopetzky „Propaganda“

Weinkontor Roberto Gavin in der Walzenmühle, Neustadt 6
Dienstag, 17. September um 19:30

Eintritt 6,- € (erm. 4,- €)
Voranmeldung: Ossietzky-Buchhandlung, Tel. 29601 oder info@cvo-buchladen.de

John Glueck ist im Krieg. 1944 – vor kurzem noch war er Student in New York, voller Liebe zur deutschen Kultur seiner Vorfahren; nunmehr, als Offizier bei der Propaganda-Abteilung der US-Army, traf Glueck in Frankreich sein Idol Ernest Hemingway. Für ihn zieht Glück in den scheinbar unbedeutenden, doch von der Wehrmacht eisern verteidigten Hürtgenwald bei Aachen. Er entdeckt das Geheimnis des Waldes, als eine der größten Katastrophen des Zweiten Weltkriegs beginnt: Die Allerseelenschlacht mit über 25.000 Toten. Was kann John Glueck noch retten?
Zwanzig Jahre später, in Vietnam, erfährt John Glueck: Die Politik ist zynisch und verlogen wie eh und je. Er wird handeln, und sein Weg führt von der vergessenen Waldschlacht direkt zu den Pentagon-Papers.

Steffen Kopetzkys großer Roman spannt einen gewaltiger Bogen vom Zweiten Weltkrieg bis hin zu Vietnam. Ungeheuer spannend erzählt er von Krieg und Lüge, und von einem Mann, der alle falsche Wahrheit und Propaganda hinter sich lässt.

Steffen Kopetzky – Propaganda
Rowohlt Berlin, 496 Seiten, ISBN 978-3-7371-0064-9

Nähere Infos unter:
https://www.cvo-buchladen.de/veranstaltungen.html#kopetzky
oder:  https://www.rowohlt.de/hardcover/steffen-kopetzky-propaganda.html

 

„Flamme sein!“ – Lesung und Buchvorstellung mit Robert M. Zoske am 23.10.2018 in der Ossietzky-Buchhandlung Flensburg

»Flamme sein!«

Robert M. Zoske liest aus der Biographie über den von den Nazis hingerichteten Widerstandskämpfer der Weissen Rose, Hans Scholl.
Zoske hat mit seiner Arbeit die Forschungsgeschichte einen großen Schritt voran gebracht und bringt dem Leser den mit seinen Konflikten und Widersprüchen ringenden Menschen Hans Scholl nah.

Aber wie kam der 23-Jährige dazu, sein Leben im Kampf gegen Hitler zu riskieren? fragt Robert Zoske. Der Autor zeichnet ein neues, tief beeindruckendes Bild von einem jungen Mann, der anfänglich getragen von einer Naturmystik zur Hitlerjugend kam, dort zum Fähnleinführer aufstieg, dessen Freiheitsdrang aber seine größte, kompromisslose Leidenschaft war – die ihn schliesslich zum Gegner der Nazis machte.
„Ganz leben oder gar nicht!“, notierte Hans Scholl, und es ist erstaunlich, welche Erfahrungen sich in seinem kurzen Leben verdichten. Er liebte Jungen und Mädchen, schrieb Gedichte und Erzählungen. Zoske dokumentiert bislang unveröffenlichte Texte und stellt die Vorbilder heraus, die die Flugblätter der Weißen Rose beeinflussten, die überwiegend Hans Scholl verfasste und zusammen mit seinen Mitstreitern verbreitete. „Es lebe die Freiheit“, waren seine letzten Worte.

Dieses gut lesbare, fesselnd geschriebene Buch lässt dieses Vermächtnis eindrucksvoll lebendig werden.

Dienstag, 23. Oktober 2018 um 19.30 Uhr in der „Carl-von-Ossietzky-Buchhandlung“, Große Str. 34, Flensburg

Eintritt 6,- €/ erm. 4,- €

 

Lesung: „From Democracy to Freedom“ am 16.10.2018 um 19:30 Uhr in der Ossietzky-Buchhandlung Flensburg

»From Democracy to Freedom«

Der Unterschied zwischen Regierung und Selbstbestimmung

Die Übersetzer*innen lesen aus »From Democracy to Freedom« von CrimethInc., das von der Black Mosquito Crew, Flensburg, 2018 ins deutsche übersetzt wurde und jetzt im Unrast Verlag erschienen ist.

Das Buch diskutiert die Schwächen, Hindernisse und Fehlentwicklungen, die die Geschichte der Demokratie immer begleitet haben – und formuliert Bedingungen für deren Weiterentwicklung. Darüberhinaus dokumentiert der Band eine Fülle von Fallbeispielen aus unterschiedlichen Ländern und Kontinenten, die allesamt wichtige Anregungen für die Diskussion liefern.

Dienstag, 16. Oktober 2018 um 19.30 Uhr in der „Carl-von-Ossietzky-Buchhandlung“, Große Str. 34, Flensburg

 

Sechs Wochen auf der Scholle – Lesung mit Christa Iversen am 21.03.2018 in der Ossietzky-Buchhandlung Flensburg

Einladung zur Lesung und Buchvorstellung:

Christa Iversen: Sechs Wochen auf der Scholle, 141 Seiten, Taschenbuch, ABL Bauernblatt Verlag, 2017, Preis 9,80 €, ISBN-10: 3930413620

„Am Ende der Leitung war ein Herr Bendixen, Testamentsvollstrecker aus Flensburg, der mir mitteilte, dass vor einem Monat mein leiblicher, mir unbekannter, Vater gestorben und ich einzige Erbin seines landwirtschaftlichen Betriebes sei. Sein Name war Karl-Peter Brodersen aus Abderup nahe der dänischen Grenze. Mein Leben wurde schlagartig durcheinander geschüttelt.“

So beginnt die Erzählung von Christa Iversen, die als Gewerkschafterin und über ihre Beratungsarbeit für Frauen in Flensburg bekannt ist. Die gebürtige Schwäbin hat „daneben“ zusammen mit ihrem Mann 33 Jahre einen Bauernhof in der Nähe Flensburgs bewirtschaftet.

Die Geschichte „Sechs Wochen auf der Scholle“ führt eine junge süddeutsche Sozialpädagogin  auf einen Bauernhof in Norddeutschland. Sie lernt das Dorf und seine liebenswerten, manchmal  skurrilen Bewohner kennen, erfährt hautnah deren Probleme zwischen Neubürgern und Alteingesessenen,  mit Verschuldung, Höfesterben, gesunkenem Milchpreis, Alkoholismus, Selbstmord. Sie erlebt  Dorffeste, die nicht selten aus dem Ruder laufen, nimmt teil an Wettbewerben und fantasievollen  Protestaktionen. Und sie muss eine Entscheidung treffen: Bleiben und den Hof übernehmen oder Rückkehr in den Süden?

Christa Iversen kann erzählen – und sie hat etwas zu erzählen!

Mittwoch, 21. März 2018, 19.30 Uhr in der „Carl-von-Ossietzky-Buchhandlung“, Große Str. 34
Eintritt: 6,– Euro ( 4,– Euro erm.)
in Kooperation mit dem Verein „Tigerberg e.V.“

Platzreservierung erbeten unter Tel.: 0461-29601

 

Lesung: Silke Scheuermann liest aus »Wovon wir lebten«, Montag, 6. März 2017, um 19.30 Uhr werkstatt der Carl-von-Ossietzky-Buchhandlung in Flensburg

Einladung

Buchvorstellung und Lesung mit Silke Scheuermann –
die Autorin liest aus ihrem neuen Roman
»Wovon wir lebten«

Viel gelobt wurde die Autorin Silke Scheuermann für ihre Gedichtbände und und ihre Romane, vor allem für die Beziehungs-Novelle „Die Stunde zwischen Hund und Wolf“ – jetzt kommt sie mit einem umfänglichen Entwicklungsroman.
Im Mittelpunkt der über 500 Seiten starken Geschichte stwovon-wir-lebten_eht Marten Wolf, der aus einem zerrissenen Elternhaus stammt und sich bereits in jungen Jahren um die alkoholkranke Mutter und die kleine Schwester kümmern muss. Große Erwartungen an das Leben hat Marten nicht.
Er wächst in einem Umfeld auf, das von illegalen Geschäften, Schlägereien und Sex beherrscht wird. Nach einer Lehre und Schichtarbeit in einem hessischen Großbetrieb nehmen Drogen seinen Alltag gefangen. In der Entzugsklinik lernt er Peter kennen, einen ehemaligen Restaurant- und Clubbesitzer. Dieser entdeckt Martens Talent zum Kochen. Als die beiden gemeinsam das Edellokal Happy Rabbit in Frankfurt eröffen, scheint das Happyend nah – bis das kriminelle Milieu ihn wieder einzuholen droht.

Beinhart lässt Silke Scheuermann ihren Protagonisten diese Tour de Force durchlaufen und durchleiden: Ohne Schnörkel und Beschönigungen, in einer authentischen und direkten Sprache nimmt der Leser teil an Martens Leben – sowohl mit seinen tragischen Wendungen als auch mit den glücklichen Fügungen. Auffällig ist die Genauigkeit und Einfühlsamkeit der Autorin in ihren männlichen Helden, auch wenn der über weite Strecken nicht gerade ein Sympathieträger ist.

„Wovon wir lebten“ ist ein Roman, der sehr zu loben ist – ein Lesevergnügen!

Lesung:
Silke Scheuermann liest aus »Wovon wir lebten«

Montag, 6. März 2017,  um 19.30 Uhr
werkstatt der Carl-von-Ossietzky-Buchhandlung, Große Str. 34
Eintritt: 6,– Euro ( 4,– Euro erm.)
Platzreservierung erbeten unter Tel. 24 901

Eine Veranstaltung in Kooperation mit „Tigerberg e.V.“

Zwei Grad mehr in Deutschland – wie der Klimawandel unseren Alltag verändern wird

Buchvorstellung mit Podiumsdiskussion

Am 24.01.2013 um 19:30 Uhr
Buchhandlung Bücher Rüffer
Holm 19-21, Flensburg

Waldbrände in Brandenburg? Winterfluten an der Elbe? Sommerdürre bei Maispflanzen?

Der weltweite Klimawandel wird auch in Deutschland Folgen zeigen. Klimaforscher des Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK) haben gemeinsam mit Sozialwissenschaftlern der Universität Flensburg erstmals ein entsprechendes Szenario erarbeitet. Worauf haben wir uns im Jahr 2040 vorzubereiten?

Darüber diskutieren in der Buchhandlung Bücher Rüffer am 24.1. ab 20 Uhr :

Dr. Bernd Sommer, Universität Flensburg

Prof. Dr. Peter C. Werner, PIK

Moderation: Kathrin Fischer, Universität Flensburg

Organisator
Präsidium der Universität Flensburg
praesidium(at)uni-flensburg.de
Website der Universität Flensburg

Internet
http://www.klimapakt-flensburg.de/index.php?option=com_content&view=article&id=221:buchvorstellung-mit-podiumsdiskussion-2-grad-mehr-in-deutschland-wie-der-klimawandel-unseren-alltag-veraendern-wird&catid=5:termine&Itemid=25

http://www.uni-flensburg.de/aktuelles/oeffentliche-termine/veranstaltungsdetails/?no_cache=1&tx_calendar_pi1%5Bf1%5D=884&cHash=2a888410a8

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