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„Flamme sein!“ – Lesung und Buchvorstellung mit Robert M. Zoske am 23.10.2018 in der Ossietzky-Buchhandlung Flensburg

»Flamme sein!«

Robert M. Zoske liest aus der Biographie über den von den Nazis hingerichteten Widerstandskämpfer der Weissen Rose, Hans Scholl.
Zoske hat mit seiner Arbeit die Forschungsgeschichte einen großen Schritt voran gebracht und bringt dem Leser den mit seinen Konflikten und Widersprüchen ringenden Menschen Hans Scholl nah.

Aber wie kam der 23-Jährige dazu, sein Leben im Kampf gegen Hitler zu riskieren? fragt Robert Zoske. Der Autor zeichnet ein neues, tief beeindruckendes Bild von einem jungen Mann, der anfänglich getragen von einer Naturmystik zur Hitlerjugend kam, dort zum Fähnleinführer aufstieg, dessen Freiheitsdrang aber seine größte, kompromisslose Leidenschaft war – die ihn schliesslich zum Gegner der Nazis machte.
„Ganz leben oder gar nicht!“, notierte Hans Scholl, und es ist erstaunlich, welche Erfahrungen sich in seinem kurzen Leben verdichten. Er liebte Jungen und Mädchen, schrieb Gedichte und Erzählungen. Zoske dokumentiert bislang unveröffenlichte Texte und stellt die Vorbilder heraus, die die Flugblätter der Weißen Rose beeinflussten, die überwiegend Hans Scholl verfasste und zusammen mit seinen Mitstreitern verbreitete. „Es lebe die Freiheit“, waren seine letzten Worte.

Dieses gut lesbare, fesselnd geschriebene Buch lässt dieses Vermächtnis eindrucksvoll lebendig werden.

Dienstag, 23. Oktober 2018 um 19.30 Uhr in der „Carl-von-Ossietzky-Buchhandlung“, Große Str. 34, Flensburg

Eintritt 6,- €/ erm. 4,- €

 

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Lesung: „From Democracy to Freedom“ am 16.10.2018 um 19:30 Uhr in der Ossietzky-Buchhandlung Flensburg

»From Democracy to Freedom«

Der Unterschied zwischen Regierung und Selbstbestimmung

Die Übersetzer*innen lesen aus »From Democracy to Freedom« von CrimethInc., das von der Black Mosquito Crew, Flensburg, 2018 ins deutsche übersetzt wurde und jetzt im Unrast Verlag erschienen ist.

Das Buch diskutiert die Schwächen, Hindernisse und Fehlentwicklungen, die die Geschichte der Demokratie immer begleitet haben – und formuliert Bedingungen für deren Weiterentwicklung. Darüberhinaus dokumentiert der Band eine Fülle von Fallbeispielen aus unterschiedlichen Ländern und Kontinenten, die allesamt wichtige Anregungen für die Diskussion liefern.

Dienstag, 16. Oktober 2018 um 19.30 Uhr in der „Carl-von-Ossietzky-Buchhandlung“, Große Str. 34, Flensburg

 

Sechs Wochen auf der Scholle – Lesung mit Christa Iversen am 21.03.2018 in der Ossietzky-Buchhandlung Flensburg

Einladung zur Lesung und Buchvorstellung:

Christa Iversen: Sechs Wochen auf der Scholle, 141 Seiten, Taschenbuch, ABL Bauernblatt Verlag, 2017, Preis 9,80 €, ISBN-10: 3930413620

„Am Ende der Leitung war ein Herr Bendixen, Testamentsvollstrecker aus Flensburg, der mir mitteilte, dass vor einem Monat mein leiblicher, mir unbekannter, Vater gestorben und ich einzige Erbin seines landwirtschaftlichen Betriebes sei. Sein Name war Karl-Peter Brodersen aus Abderup nahe der dänischen Grenze. Mein Leben wurde schlagartig durcheinander geschüttelt.“

So beginnt die Erzählung von Christa Iversen, die als Gewerkschafterin und über ihre Beratungsarbeit für Frauen in Flensburg bekannt ist. Die gebürtige Schwäbin hat „daneben“ zusammen mit ihrem Mann 33 Jahre einen Bauernhof in der Nähe Flensburgs bewirtschaftet.

Die Geschichte „Sechs Wochen auf der Scholle“ führt eine junge süddeutsche Sozialpädagogin  auf einen Bauernhof in Norddeutschland. Sie lernt das Dorf und seine liebenswerten, manchmal  skurrilen Bewohner kennen, erfährt hautnah deren Probleme zwischen Neubürgern und Alteingesessenen,  mit Verschuldung, Höfesterben, gesunkenem Milchpreis, Alkoholismus, Selbstmord. Sie erlebt  Dorffeste, die nicht selten aus dem Ruder laufen, nimmt teil an Wettbewerben und fantasievollen  Protestaktionen. Und sie muss eine Entscheidung treffen: Bleiben und den Hof übernehmen oder Rückkehr in den Süden?

Christa Iversen kann erzählen – und sie hat etwas zu erzählen!

Mittwoch, 21. März 2018, 19.30 Uhr in der „Carl-von-Ossietzky-Buchhandlung“, Große Str. 34
Eintritt: 6,– Euro ( 4,– Euro erm.)
in Kooperation mit dem Verein „Tigerberg e.V.“

Platzreservierung erbeten unter Tel.: 0461-29601

 

Lesung: „Unser Deutschland – oder doch euer Deutschland?“ am 20.3.2013 bei Bücher Rüffer in Flensburg

Ein Kulturtipp aus dem Newsletter des Kulturbüros der Stadt Flensburg. Mehr Tipps auch unter:
http://www.kulturkurier.de/newsletter_last_4075.html#inhalt_105977

„Unser Deutschland – oder doch euer Deutschland?“

Das fragen sich Alice Bota, Khuê Pham und Özlem Topçu. Sie sind hier aufgewachsen, haben hier Deutsch gelernt, sind hier zur Schule Wir neuen Deutschengegangen, sie haben deutsche Partner und Freunde, sie leben und arbeiten hier. Immer noch und immer wieder treibt sie die Frage um: Wer sind wir eigentlich? Weil ihre Familien nicht deutsch sind, weil viele ihrer Verwandten anderswo leben, in Polen, in Vietnam, in der Türkei, haben sie das Gefühl des Fremdseins, des Nichtzugehörigseins nie völlig verloren. Das Gefühl, nichts Ausländer und nicht Deutsche zu sein. Mit ihrem Buch geben Alice Bota, Khuê Pham und Özlem Topçu eine starke, selbstbewusste Antwort auf die Frage nach Identität: Wir neuen Deutschen. So lautet denn auch der Titel ihres neuen Buches, dass die drei Autorinnen im Rahmen einer Lesung

am 20. März 2013 um 20.00 Uhr
in der Buchhandlung Rüffer,
Holm 19-21, in Flensburg,

vorstellen werden.

Der Eintrittspreis beträgt 8 € (Wer sich einen Platz telefonisch sichern will: 0461 – 140 40 60)

Hier noch ein paar biografische Daten der Autorinnen:

Alice Bota, geboren 1979 im polnischen Krapkowice, kam 1998 mit ihren Eltern nach Deutschland. Seit 2007 ist sie Politikredakteurin bei der ZEIT. 2009 erhielt sie den Axel-Springer-Preis für junge Journalisten.

Khuê Pham wurde 1982 in Berlin geboren. Studium an der London School of Economics, danach Mitarbeit bei The Guardian und dem amerikanischen National Public Health Radio. Seit 2010 ist sie Politikredakteurin bei der ZEIT.

Özlem Topçu wurde 1977 in Flensburg geboren Seit 2009 ist sie Politikredakteurin bei der ZEIT. Ausgezeichnet wurde sie mit dem Theodor-Wolff-Preis und dem Regino-Preis.

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