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Ostermarsch 2020 nach Jagel – Karfreitag 10.04.2020 ab 11.58 Uhr vom Bahnhof Schleswig zum Fliegerhorst Jagel

AKOPOL-Veranstaltungshinweis: Achtung, zahlreiche Veranstaltungen fallen wegen der Corona-Krise aus!

Die unten stehende Veranstaltung wurde bereits vor einiger Zeit geplant und entsprechend frühzeitig als Veranstaltungshinweis im AKOPOL-Blog eingestellt. Aufgrund der Corona-Krise finden jedoch viele Veranstaltungen in den kommenden Tagen und Wochen nicht statt. Ob und in welchem Umfang der unten angekündigte Ostermarsch stattfindet, bitten wir unsere Blog-LeserInnen bei den VeranstalterInnen nachzufragen: flensburg@bundeswehrabschaffen.de

Ostermarsch 2020 der Friedensbewegung am Karfreitag zum Drohnenstandort Jagel

Auftaktkundgebung: 11.58 Uhr („Zwei vor Zwölf“), Bahnhof Schleswig, anschl. Demo zum Fliegerhorst Jagel, dort Abschlußkundgebung: 14 Uhr

Vom Fliegerhorst Jagel geht Krieg aus

Seit 2010 bedienen Soldat*innen vom Fliegerhorst Jagel die Großdrohnen Heron I in Afghanistan. Die von dieser Großdrohne gewonnenen Bilder sind zusammen mit Daten anderer Militärspionage Grundlage für die Kriegsplanung der NATO.
Seit 2016 bedienen Soldat*innen vom Fliegerhorst Jagel auch die Heron I-Drohnen, die ihre Bilder und Videos für den Krieg in Mali liefert. Die ECR-Tornados (Elektronic Combat Reconnaissence = Elektronische Kampfführung und Aufklärung) spionieren den Raum zwischen dem persichen Golf und dem Mittelmeer aus. Ihre ausspionierten Bilder und Daten können Mitglieder der Koalition, zu der auch die USA und die Türkei gehören, für ihre Angriffe in Syrien und im Irak nutzen.
Das Geschwader aus Jagel ist an der Militarisierung des Ostseeraumes durch die Staffel zur Seekriegsführung und die Aufklärung beteiligt.

Die Tornados des Fliegerhorst Jagel sind Klimakiller

12.000 kg CO2 stößt ein Tornado im Durchschnitt pro Flugstunde aus. Dafür kann ein PKW 1.500 Stunden fahren. Über Afghanistan gab es 4.500, über Syrien und Irak gabe es über 2.000 jeweils mehrstündige Einsatzflüge mit Tornados entsprechend einer Viertelmilliarde Kilogramm CO2. Im Krieg kommt der CO2 Ausstoß der eingesetzten Explosivstoffe noch hinzu. Militärische Sprengstoffe setzen annähernd so viel CO2 frei, wie sie selbst wiegen.

Weiterer Klimakiller:
Wiederaufbau kriegsbedingter Zerstörungen

Heidelbergcement steht an zweiter Stelle der klimaschädlichen Betriebe in der BRD zwischen den größten Engergiekonzernen Eon und RWE. Bei der Zementproduktion entstehen in etwa so viele kg CO2, wie der Zement wiegt, davon die Hälfte direkt aus dem Calciumcarbonat, das zu Calciumoxid umgewandelt wird und die zweite Hälfte zur Erzeugung der dazu nötigen Prozeßtmperatur von 1450° Celsius aus fossilen Brennstoffen.

Von Aleppo gibt es veröffentlichte Daten über das Ausmaß der Zerstörungen . Die Stadt hat mit Vororten 2,5 Millionen Einwohner. Durch die Bombardierengen haben etwa 1 Million Einwohner ihr Zuhause verloren. Für ein Zimmer von 20 Quadratmetern umbauter Raum werden etwa 3.000 kg Zement benötigt. Für 1 Million umbauter Räume wären es 3 Milliarden Kilogramm Zement und ebenso viel CO2 entweicht in die Atmosphäre. Es wurden in Aleppo nicht nur Gebäude zerstört sondern auch Straßen, Brücken und Plätze. Für ihren Wiederaufbau wird noch mehr Zement verbraucht entsprechend mindestens weitere 1,5 Milliarden Kilogramm CO2.
Zusammen sind das so viele Kilogramm CO2, wie 2,5 Millionen Deutsche in fünf Jahren für ihren Zementbedarf erzeugen.

Jagel wird Heimatstandort der Kampfdrohne Heron TP

Vom Geschwader des Fliegerhorstes Jagel werden in Zukunft auch die Kampfdrohnen der Bundeswehr, die G-Heron-TP, bedient. Seit Februar 2019 werden Soldat*innen vom Fliegerhorst in Israel an der Kampfdrohne zu Drohnenpilot*innen und Waffensystemoffizier*innen ausgebildet.

Der Fliegerhorst Jagel bekommt weitere Aufgaben

Seit April 2017 werden alle Piloten für die Tornados der Bundeswehr hier ausgebildet und auch für die Atomwaffen in Büchel.
Seit 2017 werden alle Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr hier ausgebildet, die mit abbildender und signalerfassender Militärspionage beschäftigt sind.
Die Ausbildung von Soldat*innen und ihre Teilnahme an Militärmanövern, wie aktuell „Defender 2020“ sind kriegsvorbereitend.

Die Soldat*innen vom Fliegerhorst führen Krieg

Ohne das vorherige Ausspionieren von Zielen ist der Waffeneinsatz nicht effektiv. Die Soldat*innen aus Jagel liefern Bilder und Daten, die über schnelle Datenleitungen und Satellitenverbindungen mit anderen Informationen der Militärspionage abgeglichen werden. Sie sind die Grundlage für strategischen Waffeneinsatz und gezielte Tötungen.

Von Jagel soll Frieden ausgehen

Deswegen finden am Fliegerhorst Jagelregelmäßige Protestveranstaltungen als Mahnwachen und Kundgebungen statt. Auch in diesem Jahr wieder ein Ostermarsch vom Bahnhof Schleswig nach Jagel.

Kriegsrelevante Standorte wie Jagel schließen

Keine Drohnen für die Bundeswehr

Bundeswehr: Abrüsten statt Aufrüsten

Keine Einsätze der Bundeswehr im Ausland

Keine Einsätze der Bundeswehr im Inland

Bundeswehr abschaffen

Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen

v.i.S.d.P.:  Cüppers, Mühlenholz 28A, 24943 Flensburg

flensburg@bundeswehrabschaffen.de

Vorankündigung

Wir laden schon jetzt zu einer Veranstaltung im Mai ein:

Rolf Becker mit: „So wird Geld verdient!“ am 17. Mai 2020 in Jagel

Literarischer Streifzug zur Entwicklung von Geld und Kapital

am Sonntag 17. Mai um 15 Uhr

Pizzeria Sole Mio

Bundesstraße 37

24878 Jagel bei Schleswig

Eintritt frei

Treffen von attac-Flensburg am 07.01.2020 um 19:30 Uhr im Aktivitetshuset

Einladung

Liebe Attacies und Attac-Interessierte,

wir treffen uns wieder am ersten Dienstag im neuen Jahr, das ist der 07. Januar 2020 im Akti um 19.30 Uhr (Aktivitetshuset, Norderstraße 49).
Das Akti (schon vom Namen her konnten wir kaum einen besseren Treffpunkt finden!) wird dann zumindest im ganzen ersten Halbjahr regelmäßig am ersten und dritten Dienstag des Monats unser Veranstaltungsort sein.

Im diesem Jahr 2019 ist es uns gelungen, Attac-Flensburg wiederzubeleben! Und die ersten Konturen unserer zukünftigen Zusammenarbeit zeichnen sich ab. Wir werden erst einmal zwei Arbeitsgruppen einrichten: Die eine wird sich stärker den großen politisch-wirtschaftlichen und sozial-ökologischen Zusammenhängen zuwenden, die andere wird praxisnäher arbeiten und sich auf Themen vor Ort konzentrieren. Die bevorstehenden Auseinandersetzungen um den Bahnhofswald werden hier sicher eine Rolle spielen

Zwei Empfehlungen!
Weihnachten bringt uns vielleicht Gelegenheit für ein paar Extra-Momente der Besinnung.
Nicht jede und jeder bedarf dazu eines Extra-Anstoßes. Wer aber einen Impuls zu tieferem
Nachdenken sucht, der wird hier (ich wage zu sagen garantiert!) fündig:

https://srv.deutschlandradio.de/themes/dradio/script/aod/index.html?audioMode=3&audioID=791629&state=

Matthias Greffrath benennt und analysiert in seinem Radio-Essay unsere individuelle
und unsere globale Situation. Eindringlicher und klarer lässt sich die Lage kaum beschreiben,
in der wir uns heute am Ende des Jahres 2019 und vor Eintritt in die Zwanzigerjahre befinden.
Alles unter der Überschrift “Saisonschluss”.

Und dann noch dies zum Angucken:

https://www.ardmediathek.de/ndr/player/Y3JpZDovL25kci5kZS9jOWZjZjJiMS02ZDY2LTRmMTItOTEyZS0wM2Y4NjIzMzUyMDk/seawatch3

Kein kurzer Doku-Beitrag, sondern ein fast zweistündiger Film der Panorama-Redaktion über das Leben
und Leiden an Bord eines Rettungsschiffes im Mittelmeer (Seawatch 3). Der Film lässt sich viel Zeit,
das entspricht der Realität und gibt uns die Chance, tiefgehender zu begreifen, was da geschieht.

Schöne Festtage und guten Rutsch ins neue Jahr!

Günter

PS: Das nächste Treffen am 07. Januar bietet beste Gelegenheit, Attac-Flensburg kennenzulernen!
Wer sich mit uns für eine solidarische, ökologische und friedliche, eben eine andere Welt einsetzen will,
ist herzlich eingeladen! Wir freuen uns auf neue Gesichter und Perspektiven!
Und noch einmal sei betont: Attac-Mitgliedschaft ist keine Voraussetzung für das Mitwirken!

Kontakt: Günter Strempel – Tel: 0461 – 16 87 626 – guenter.strempel@posteo.de

Mehr zum globalisierungskritischen Netzwerk attac unter: https://www.attac.de/

(Neu-)Gründungstreffen von attac-Flensburg am 19.11.2019 um 19:30 Uhr im Aktivitetshuset

Einladung

Attac hat in Schleswig-Holstein derzeit sechs Regionalgruppen: Kiel, Lübeck, Nordfriesland, Dithmarschen, Itzehoe, Neumünster. Und in Flensburg??? – Fehlanzeige!

Das wollen wir ändern, deshalb laden wir ein zum

(Neu-)Gründungstreffen von attac-Flensburg

am Dienstag, den 19. November 2019 um 19.30 Uhr im Aktivitetshuset, Norderstraße 49

Seit drei Jahren hat die hier vormals bestehende Gruppe ihre Aktivitäten eingestellt. Wir, ein Kreis von Menschen aus Flensburg und Umgebung, die sich seit längerem gegen Handelsverträge wie CETA, TTIP und PISA engagieren, sind allesamt noch ungeübte attacies. Als solche rufen wir jetzt auf zu einem dezidierten Neuanfang von Attac in Flensburg! Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, diesen Neubeginn mit uns gemeinsam zu gestalten.

An diesem ersten Abend wird es darum gehen, sich kennenzulernen und herauszufinden, welche Interessen in unserer Gruppe vorhanden sind, welche Themen wir behandeln und in welchen Bereichen wir uns primär engagieren wollen. Die Themenpalette ist reich bestückt:  Klimazerstörung, Finanzmärkte, Welthandel (Ceta, Mercosur & Co), Globalisierungskritik, Mobilitätswende … Neben diesen “großen” Fragen wollen wir uns ebenso intensiv mit Konflikten vor Ort auseinandersetzen wie aktuell z.B. dem heftig bedrohten “Bahnhofswald” und der total unbefriedigenden Verkehrssituation in Flensburg.

Jochen Rathjen, ein Mitglied von attac-Neumünster (gegründet vor zwei Jahren), wird über  die engagierte Arbeit der dortigen Gruppe berichten und für unseren Start einige gute Tipps mitbringen.

Wir freuen uns auf einen lebendigen Austausch mit Menschen, die wie wir Lust haben, sich tatkräftig zu engagieren und zugleich kritisch fortzubilden, die das Bedürfnis verspüren, Bildung und Aktion auf vielfältige Weise unter einen (Attac-) Hut zu bringen.

Heike Boelk, Marlies Clausen-Grossmann, Birte Dreesen, Gert Grossmann, Bodo Hammen, Jörn Krautwurst, Morten Meisner, Inga Melzer, Henning Nielsen, Reinhard Salamonsberger, Gerd Schröder, Günter Strempel, Dorle Thürnau

Die Welt ist keine Ware – Mensch und Umwelt vor Profit!

PS: Attac ist ein offenes Netzwerk. Unabhängig von einer Mitgliedschaft ist jeder und jede willkommen, sich an Gruppenaktivitäten zu beteiligen.

Kontakt: Günter Strempel – Tel: 0461 – 16 87 626 – guenter.strempel@posteo.de

Mehr zum globalisierungskritischen Netzwerk attac unter: https://www.attac.de/

Ostermarsch 2019 nach Jagel – Karfreitag 19.04.2019 ab 11.58 Uhr vom Bahnhof Schleswig zum Fliegerhorst Jagel

Ostermarsch 2019 der Friedensbewegung am Karfreitag zum Drohnenstandort Jagel, Auftaktkundgebung: 11.58 Uhr („Zwei vor Zwölf“), Bahnhof Schleswig, anschl. Demo zum Fliegerhorst Jagel, dort Abschlußkundgebung: 14 Uhr

Mehr zum Anliegen der Veranstalter des diesjährigen Ostermarsches und die Marschroute gibt es im Flyer: 190419OstermarschJagel

Mehr zum Flensburger Ostermarsch am Samstag, den 20.4. in dem AKOPOL-Beitrag: Flensburger Ostermarsch 2019: „Aufstehen für den Frieden“ am 20. April um 11 Uhr ab Nordertor unter: https://akopol.wordpress.com/2019/04/02/flensburger-ostermarsch-2019-aufstehen-fuer-den-frieden-am-20-april-um-11-uhr-ab-nordertor/

Fotos vom Ostermarsch 2019 am 19.4. von Schleswig nach Jagel

 

Rege Beteiligung beim Ostermarsch 2018 von Schleswig nach Jagel

Ein Bericht von Jörg Pepmeyer mit Fotos von Ralf Cüppers

Über 150 TeilnehmerInnen marschierten am Karfreitag vom Schleswiger Bahnhof zum Fliegerhorst in Jagel. Darunter ganze Familien, alte und junge Menschen aus Schleswig, Flensburg und darüber hinaus.

Aufgerufen dazu hatte der DGB Nord, attac, die DFG-VK, Friedensinitiativen, DIE LINKE, die DKP und weitere politische Organisationen.
Ebenfalls dabei Flüchtlinge aus dem Jemen, die sehr eindringlich auf die katastrophale Lage in ihrem von Krieg, Hunger und Cholera geplagten Heimatland hinwiesen und ein sofortiges Ende des Kriegs und der Waffenlieferungen nach Saudi-Arabien forderten.

Ralf Cüppers, Vertreter der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) und einer der Initiatoren des Ostermarschs wies in seiner Begrüßungsrede am Schleswiger Bahnhof auf die derzeit laufende Modernisierung und Aufrüstung der Bundeswehr im Rahmen der neuen elektronischen Kriegsführung hin. Zukünftig werde es möglich sein, Krieg ferngesteuert mit Robotern zu führen. Diese Automatisierung des Tötens sei eine neue Stufe der militärischen Rüstung, bei der „intelligente“ Drohnen schon jetzt die technologische Entwicklung der nächsten Jahre vorzeichnen würden. Auch der Fliegerhorst und Drohnenstandort in Jagel spiele dabei, so Ralf Cüppers eine besonders wichtige Rolle.

Ebenfalls warnte Frank Hornschu vom DGB Nord vor einer neuen Rüstungsspirale. Die geplante Erhöhung der deutschen Militärausgaben von derzeit 37 Milliarden auf über 60 Milliarden Euro sei das absolut falsche Signal, es gelte Konfrontation durch Kooperation zu ersetzen und gemeinsam abzurüsten. Höhere Militärausgeben würden den Frieden nicht erhalten, sondern würden zu Lasten der arbeitenden Bevölkerung gehen. Sie würden gebraucht bei dringend erforderlichen Investitionen in Schulen, Kitas, Ausbildung und Beschäftigung, bei der Integration von Geflüchteten, der Stabilissierung des Rentensystems und für den sozialen Wohnungsbau.

Zudem forderte Frank Hornschu die Rüstungsexporte in Krisenregionen sofort und Rüstungsexporte und Rüstungsproduktionen langfristig zu stoppen. Ebenso wandte er sich scharf gegen die Stationierung neuer US-Atomwaffen im rheinland-pfälzischen Büchel. Hornschu bezog sich in seinen Ausführungen insbesondere auf die Beschlüsse und Forderungen des DGB-Nord. Auf ihrer Bezirkskonferenz im November 2017 hatten die im DGB zusammen geschlossenen Gewerkschaften des Bezirks Nord (Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern) einen Aufruf “Gegen eine neue Rüstungsspirale: Abrüstung jetzt!” beschlossen, den man hier nachlesen kann: DGB-Friedens-Aufruf

Dann marschierten die Kundgebungsteilnehmer mit Gesang durch die Stadt Schleswig zum Fliegerhorst in Jagel.

Begrüßt wurden sie dort mit arabischer Musik auf der Oud von Khaled, einem syrischen Kriegsflüchtling, der seit drei Jahren in Deutschland lebt. Er nahm auch zur Sitaution in seinem Heimatland Stellung. Er und seine Familie wünschen sich wie viele Syrer inständig ein sofortiges Ende des Krieges und ebenso ein Ende der deutschen Rüstungsexporte in Krisenländer. Er  verurteilte in diesem Zusammenhang scharf das Vorgehen der mit deutschen Panzern ausgerüsteten türkischen Armee in Nord-Syrien und in der Stadt Afrin.

Antje Reichelt vom globalisierungskritischen Netzwerk attac erläuterte in ihrem Beitrag  unter dem Titel „Der vergessene Krieg“ die Hintergründe des Kriegs im Jemen. Dieser Krieg, der bereits Zigtausende Opfer gefordert habe, sei vor allem dank westlicher Waffen, auch aus Deutschland, nach Angaben der Vereinten Nationen zu einer der größten humanitären Katastrophen der letzten Jahrzehnte geworden.

Allein 2017 habe die Bundesregierung Rüstungsexporte in Höhe von 1,3 Milliarden Euro an Staaten genehmigt, die direkt am Krieg gegen den Jemen beteiligt sind. Antje Reichel kritiserte besonders scharf, dass trotz des im aktuellen Koalitionsvertrag beschlossenen Exportstopp in Länder, die unmittelbar am Krieg im Jemen beteiligt sind, acht Patrouillenboote an Saudi-Arabien geliefert werden. Gleichzeitig ging sie auf die trickreichen Waffendeals der Bundesregierung und deutscher Rüstungsunternehmen mit Saudi-Arabien ein.

Abschließend forderte sie eine Ächtung der Profite aus den Waffen und Rüstungsproduktionen und wünschte sich eine uneingeschränkte Solidarität mit den Menschen, die zu uns geflohen sind und deren eigentliche Fluchtursache wir doch seien.

Detlef Mielke von der DFG-VK wies in seiner Abschlussrede auf die neue atomare Aufrüstung hin. Die Bundesregierung unterhalte ebenso wie ihrer Vorgänger im Rahmen der „nuklearen Teilhabe“ sogar eigene IDS-Tornados als Atomwaffenträger. Gleichzeitig beteilige man sich an Raketen-Abwehrsystemen, die die NATO unverwundbar machen sollen. Dies und die NATO-Strategie mache deutlich, dass die Militärs tatsächlich gewillt seien, Atomwaffen auch als erste einzusetzen.

In diesem Zusammenhang forderte Detlef Mielke die für den Abwurf von Atombomben ausgerüsteten Tornados zu verschrotten. Ebenso dürften von der Bundesregierung keine Nachfolgeflugzeuge für den Atombombenabwurf angeschafft oder entwickelt werden. Die Strategie und die Planungen der NATO seien in diesem Kontext eine enorme Bedrohung nicht nur für Deutschland und seine Bevölkerung. Deshalb müsse man dafür  kämpfen, dass die BRD den UN-Verbotsvertrag für Atomwaffen unterzeichne und die Mächtigen zur Abkehr vom Willen zum Atomkrieg zwingen.

Ralf Cüppers bedankte sich im Namen der Veranstalter bei den TeilnehmerInnen für ihr zahlreiches Erscheinen und lud sie zur Mahnwache am 21. April vor dem Fliegerhorst ein. Alles in allem berwertete er den Ostermarsch 2018 als Erfolg, zumal diesmal erheblich mehr TeilnehmerInnen dem Aufruf gefolgt waren, als im letzten Jahr, in dem lediglich 100 Menschen teilnahmen.

 

 

Ostermarsch 2018 nach Jagel – Karfreitag 30.03.2018 ab 11.57 Uhr vom Bahnhof Schleswig zum Fliegerhorst Jagel

 Ostermarsch 2018 der Friedensbewegung am Karfreitag am Drohnenstandort Jagel, Auftaktkundgebung: 11.57 Uhr („Drei vor Zwölf“), Bahnhof Schleswig, Begrüßung: Ralf Cüppers (DFG-VK), Rede: Frank Hornschu (DGB Kiel), anschl. Demo zum Fliegerhorst Jagel, dort Abschlußkundgebung: 14 Uhr, Redner*innen: Detlef Mielke (DFG-VK), Antje Reichelt (attac)

Veranstalter: DFG-VK Flensburg

Mehr zum Anliegen der Veranstalter des diesjährigen Ostermarsches und die Marschroute gibt es im Flyer Ostermarsch Jagel 2018

Mehr zum Ostermarsch am Oster-Samstag, den 31.3. in Flensburg in dem AKOPOL-Beitrag: Flensburger Ostermarsch 2018: „Aufstehen für den Frieden“ am 31. März um 11 Uhr ab Nordertor https://akopol.wordpress.com/2018/03/16/flensburger-ostermarsch-2018-aufstehen-fuer-den-frieden-am-31-maerz-um-11-uhr-ab-nordertor/

 

Attac-Treffen am 25.07.2017 im Tableau Kulturcafé Flensburg

Liebe Attacis, Mitglieder, Unterstützer, Freunde, Interessenten,

hiermit seid ihr herzlich zu unserem letzten Attac-Stammtisch vor der Sommerpause eingeladen.

Termin: Dienstag, 25.07.2017; ab 18:15 Uhr

im Tableau Kulturcafé, Kurze Straße 1, 24937 Flensburg .

Drei Tagesordnungspunkte (TOP):

1. Beratung über Teilnahme an der Kreuzaktion „In Gedenken an die Opfer d. Agenda 2010“  am 18.08.2017 auf dem Südermarkt, Flensburg.

Info: Die Kreuzaktion „In Gedenken an die Opfer d. Agenda 2010“ fand – unter Beteiligung von Attac Flensburg – schon einmal statt, am 30.08.2015 auf dem Südermarkt. Worum geht es?

Auf der Webseite http://www.die-opfer-der-agenda-2010.de/ heißt es:
„Die Agenda 2010 sowie die aus der Hartz-Gesetzgebung resultierende, gewollte Armut und Entrechtung betrifft uns alle, direkt oder indirekt, gestern, heute oder morgen. Wir fordern die verfassungs- und menschenrechtswidrigen Sanktionen nach § 31 und § 32 SGB II sowie die Zwangsarbeit sofort abzuschaffen. Die Agenda 2010, insbesondere die Hartz-Gesetze, treffen nicht nur die ca. 10 Millionen direkt Betroffenen. Durch den dadurch entstandenen Druck auf die Arbeitsverhältnisse und Löhne entfalten die Hartz-Gesetze ihre zerstörerische Kraft auf die gesamte Gesellschaft. Arbeitslose werden durch Androhung der Existenzvernichtung in prekäre Beschäftigungen oder sinnlose Beschäftigungsmaß­nahmen gezwungen.

Lohndumping und Niedriglöhne haben eine Spirale nach unten konkurrierender Löhne in Gang gesetzt. Unsichere, befristete und schlecht bezahlte Arbeitsplätze breiten sich epidemisch aus und ersetzen normale Arbeitsverhältnisse. Die politisch gewollte Ausweitung des Niedriglohnsektors und die zunehmende Verarmung großer Bevölkerungsteile werden mittlerweile nach ganz Europa exportiert. Federführend zwingt Deutschland Staaten wie Griechenland, Portugal und Spanien zu Lohnkürzungen.
Auch anderen Ländern wird das Modell Hartz IV empfohlen, Hartz IV als Exportmodell für ganz Europa. Wir wollen die menschenverachtende Hartz-Gesetze (Gesetz für „moderne“ Dienstleistungen am Arbeitsmarkt) abschaffen. Wir fordern ein Recht auf Grundsicherung ohne Bedingungen.“

Hier eine Stellungnahme Michael Fielsch zur Kreuzaktion „In Gedenken an die Opfer d. Agenda 2010“:
https://youtu.be/WkmtcnqkzKU sowie seine Assistentin: Sabine Niemann: https://youtu.be/O0HK0p_fEIs.

2. Beratung über Teilnahme an der Veranstaltungsreihe „Bedingungsloses Grundeinkommen“, die im August im Kulturhof Flensburg (vorher Brasseriehof) stattfindet.  Zur Info. An den Donnerstagen ab 19 Uhr gibt es im Café in der Großen Straße 42 – 44:

– Vernissage der Portrait-Ausstellung am 3.8.17

– 3 Vorträge mit der Gelegenheit zur Diskussion mit BGE-Akteuren

– eine Lesung aus Inge Hannemanns Buch „Die Hartz IV“ Diktatur“.

Eine weitere Veranstaltung ist für Dienstag, 29.8. geplant.
Unter dem Thema „Grundeinkommen in Schleswig-Holstein. Wie geht es weiter?“ werden u. a. Rasmus Andresen und Benita von Brackel-Schmidt referieren und mit Gästen diskutieren.

Das Veranstaltungsplakat zur Veranstaltungsreihe hier und der Programmflyer siehe hier

Wir dürfen einen Vertreter der Veranstaltungsreihe des Kulturhofes Flensburg e. V. am Dienstag-Abend begrüßen. Er wird über die Einzelheiten informieren.

3. Vorausschau Herbst 2017: Außerordentliche Mitgliederversammlung Attac Flensburg am 05.09.2017 oder 10.10.2017.
Nach rund drei Jahren ist es an der Zeit, dass sich Attac Flensburg neu formiert. Ich, als (kommissarischer) Sprecher von Attac Flensburg, schlage daher vor, dass wir die Strukturen und Aufgabenteilung der Gruppe Attac Flensburg möglicherweise neu besetzen; hier: Finanzverantwortlicher, sowie Sprecher.

Wer Interesse hat, sich aktiv bei Attac Flensburg einzubringen und mitzuarbeiten, darf gerne auf unseren nächsten Treffen am 25.7. oder 05.09.2017 erscheinen und sich melden. DANKE!

Über den Termin der Außerordentlichen Mitgliederversammlung wird eine separate Einladung an alle versandt.

— Ende Einladung und TOP.

Wer nicht an unserem Treffen am Dienstag teilnehmen kann, sei jetzt schon erholsame Ferien gewünscht – und auf ein Neues am 05.09.2017 im Tableau Kulturcafé.

Mehr über Attac Flensburg, siehe Webseite:
http://www.attac-netzwerk.de/flensburg/startseite/

sowie bei Facebook unter ‚“Flensburg Mittendrin“
https://www.facebook.com/Flensburg.Mittendrin/

Beste Grüße,
Willi Schewski
Sprecher Attac Flensburg

Attac Flensburg Webseite:
http://www.attac-netzwerk.de/flensburg/startseite/

Attac bei Facebook unter ‚“Flensburg Mittendrin“
https://www.facebook.com/Flensburg.Mittendrin/

und Blog ‚Deutschland Mittendrin“:
http://www.deutschland-mittendrin.de/.
http://www.deutschland-mittendrin.de/flensburg/

Handelt endlich fair! – DGB-Veranstaltung am 1. Juli im Speicher Husum

Ein Nachmittag über die G20 Industrienationen und ihre Wertschöpfungsketten – am Beispiel der Textilproduktion

Sonnabend 01.07.2017, von 14:00 bis 16:00 Uhr
im Speicher in Husum, Hafenstraße 18

Sie tagen fast zeitgleich in Hamburg: die Regierungen der 20 größten Industrie­nationen der Welt. Dabei ist eines fast sicher: Ihr Treffen wird nicht dazu führen, dass die arbeitsteiligen weltweiten Arbeitsbedingungen endlich deutlich fairer und menschenwürdiger werden. Das ist für uns Anlass zu fragen: Wie steht es um die internationalen Produktions- und Wertschöpfungsketten, gibt es Ansatzpunkte für Hoffnung und konkretes Handeln?

Diesen Fragen wollen wir am Beispiel der Textilproduktion nachgehen:

14 – 15 Uhr: Faire Textilproduktion – wo stehen wir?

Wie sieht die Gegenwart in Ländern wie Bangladesh aus? Was hat sich verbes­sert, was macht das Bündnis für nachhaltige Textilien? Dazu wird Wirtschafts­journalistin Ines Burckhardt von FEMNET nach Husum kommen.

15 – 16 Uhr: Globale soziale Rechte – Anknüpfungspunkte für Verbesserun­gen?

Was es schon gibt und welche Möglichkeiten globale Rechte eröffnen, dazu wollen wir mit Dr. Michael Krennerich vom Nürnberger Menschenrecht­szentrum diskutieren.

Wir freuen uns auf euer, auf Ihr Kommen!

Veranstalter: DGB Schleswig-Holstein Nordwest, DGB Nordfriesland, attac Nordfriesland

www.sh-nordwest.dgb.de

 

Info-Veranstaltung zum G20-Gipfel mit Aktiven aus dem Hamburger Demo-Vorbereitungskreis am 15.06.17 um 19:00 Uhr im Tableau Flensburg

Am 15. Juni wird es auf einer Info-Veranstaltung des Tableau – neben einem Überblick und aktuellen Infos aus Hamburg – etwas ausführlicher um „Block G20 – Colour the red zone!“, um den „Gipfel für globale Solidarität“ und um die Großdemo „Grenzenlose Solidarität statt G20!“ gehen.
Zu diesen Themen haben wir je 1 Aktivist*in von Interventionistische Linke (IL) und ATTAC aus dem Hamburger Demo-Vorbereitungskreis eingeladen.

https://de-de.facebook.com/TableauKulturcafe
oder hier:
http://stoppt-ttip-flensburg.de

Attac-Treffen am 13.06.2017 im Tableau Kulturcafé Flensburg

Liebe Attacis, Mitglieder, Unterstützer, Freunde, Interessenten,

Attac Flensburg lädt ein am

Dienstag, 13.06.2017 um 18:15 Uhr (bis ca. 20:15 Uhr) zum Attac-Stammtisch 
im Tableau Kulturcafé, Kurze Straße 1, 24937 Flensburg 

zum Attac-Treff. Dieser Treff ist öffentlich, alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Tagesordnung:

Einziger Tagesordnungspunkt:
Zukunft von Attac Flensburg.

Als Weiteres sei auf zwei Termine, ebenso im Tableau Kulturcafé, (Kurze Straße 1, 24937 Flensburg), hingewiesen:

1. Am Montag, 12.06.2017, 19:00 – 22:00 Uhr: „Jugend gegen G20 – Flensburg“

Info: „Am 8. Juli treffen sich die Vertreter der 20 stärksten Nationen in Hamburg. Trump, Merkel, Putin, Erdogan, Macron und Co werden hier allerdings, in Zeiten von Krieg, Krise und Flucht, nicht Politik zum Wohle aller verhandeln, sondern ihre Macht ausbauen. Hunderttausend werden an dem Wochenende erwartet, um massenhaft und entschlossen gegen die Politik der Mächtigen auf die Straße zu gehen.

Als Referentin kommt Katharina Doll aus Hamburg. Sie ist seit Jahren aktiv ua. in der Linksjugend Solid und ist Mitbegründerin des Bündnisses „SchülerInnen und Azubis gegen G20″.

Mit den Kapitalisten, die gegensätzliche soziale Interessen haben als unsere lohnabhängige Klasse, gibt es keine Verhandlungsbasis. Kriege, Ausbeutung, Sozialabbau, Rassismus etc sind Teil ihrer Politik, um uns für ihre Profite auszubeuten und zu spalten.

Demos, Gegengipfel, kreative Aktionen, Camps werden das Wochenende prägen. Kommt mit nach Hamburg, um Teil einer internationalen Massenbewegung zu sein. Auf dem Treffen wollen wir uns mit Euch vernetzen, diskutieren und euch informieren.

Als sozialistischer, antifaschistischer, feministischer und basisdemokratischer Jugendverband wollen wir nicht einfach nur dagegen sein, sondern kämpfen für eine Welt, in der die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen ein Ende hat (Marx). Der Sturz des Kapitalismus durch eine internationale Massenbewegung ist unser Ziel. Damit eine sozialistische Demokratie (keine DDR 2.0) aufgebaut werden kann, um demokratisch für den Bedarf aller statt ausbeutend für Profit Weniger zu produzieren.“

Info Ende

2. Am Donnerstag, 15.06.2017, ab 19:00 Uhr:

Information-Veranstaltung „Gegen G20“ – Treffen mit je einen Aktivisten von Attac aus Hamburg sowie von der Interventionistische Linke (IL) aus Hamburg. Unter anderem gibt es Infos über Reisemöglichkeiten nach Hamburg. http://www.interventionistische-linke.org/il-hamburg

Attac Flensburg Webseite:
http://www.attac-netzwerk.de/flensburg/startseite/

Attac bei Facebook unter ‚“Flensburg Mittendrin“
https://www.facebook.com/Flensburg.Mittendrin/

und Blog ‚Deutschland Mittendrin“:
http://www.deutschland-mittendrin.de/.
http://www.deutschland-mittendrin.de/flensburg/

Beste Grüße,
Willi Schewski
Attac Flensburg

Web:
http://www.schewski-media.de/
http://www.deutschland-mittendrin.de/
http://www.deutschland-mittendrin.de/flensburg/

 

Quo vadis Europe? Diskussion mit dem Europaabgeordneten Sven Giegold am 20.04.2017 in der Europa-Universität Flensburg

Donnerstag, 20. April 16:00 – 17:30
Europa-Universität Flensburg
Gebäude Oslo, Raum 247
Auf dem Campus 1, 24943 Flensburg

Der Grüne Europaabgeordnete und ehemaliger Attac Gründer Sven Giegold kommt an die Flensburger Europa-Universität. Er diskutiert mit Studierenden und allen Interessierten über die Zukunft Europas, Populismus und politische Antworten.

Die Europa-Universität schreibt wie folgt:
Next week on Thursday April 20th this university will receive the visit of Mr. Sven Giegold (Member of the European Parliament) and he has kindly accepted to meet with EUCS students and have a conversation with them about European topics and the upcoming elections in Germany. This is a great opportunity to meet a member of the European Parliament, debate with him, ask him questions, listen to his views up close and personally.

For the students who are not up to date with his career, you can get more information here:

https://en.wikipedia.org/wiki/Sven_Giegold

http://www.europarl.europa.eu/meps/en/96730/SVEN_GIEGOLD_home.html

DIE LINKE Flensburg ruft zu Teilnahme am Ostermarsch am 15.04.2017 in Flensburg auf

Am 15.04.2017 findet der traditionelle Ostermarsch in Flensburg statt. Er beginnt um 11 Uhr am Nordertor und endet am Deserteursdenkmal (Rote Str.). Ein breites Bündnis aus Initiativen,  Parteien, kirchlichen Gruppen und Friedensaktivisten aus Flensburg und Dänemark begeht dieses Ereignis unter dem übergreifenden Motto „Frieden beginnt hier. Beginnt jetzt. ln deiner Stadt. In deinem Land. In deinem Leben“

Die Bundesregierung plant eine gigantische neue Aufrüstungswelle: Der Militäretat 2017 wurde um 8 Prozent (2,7 Mrd. Euro) von 34,3 Mrd. Euro auf 37 Mrd. Euro gegenüber 2016 erhöht. Diese Erhöhung soll nun nach dem Willen der Bundesregierung aus CDU/CSU und SPD jedes Jahr noch einmal erfolgen. Zielgröße, so der von der Bundesregierung mitgetragene Beschluss der NATO, sind 2 Prozent des Bruttoinlandprodukts (BIP) bis zum Jahr 2024, was dann ca. 70 Mrd. Euro wären!

Die Aufrüstung Deutschlands wird immer weiter vorangetrieben. Wir als LINKE stellen uns dem klar entgegen. Es geht hier vor allem um mehr Geld für die Anschaffung teurer Waffensysteme, zugleich wird die Bundeswehr personell aufgestockt. Das bedeutet dann mehr Waffen für die Bundeswehr, mehr Rüstungsexporte (dieser Waffen), mehr Auslandseinsätze und mehr (permanente) Stationierungen der Bundeswehr z.B. in Osteuropa an der Grenze zu Russland.

Nun heißt es, man müsse wegen den Wünschen des neuen US-Präsidenten Donald Trumps und Vereinbarungen innerhalb der EU mehr ins Militär stecken. Doch: Die Bundesregierung hat diese Aufrüstung innerhalb der NATO schon vor der US-Präsidentschaft Donald Trumps mitbeschlossen.

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble, der selbst bei Haushaltsüberschüssen keine zusätzlichen Investitionen in Straßen, Schulen und Gesundheitsversorgung stecken will, sagt, die Bundesregierung sei bereit für zusätzliche Militärausgaben. Zugleich heißt es sparen oder wie bei der Rente kürzen. Bei der Entwicklungshilfe verfehlt die Regierung sogar ihr selbstgestecktes 0,7 Prozent Ziel.

Wir fordern: Geld für soziale Sicherheit, Infrastruktur und Entwicklungshilfe statt für Aufrüstung!

Die Bundeswehr ist aktuell in 15 offiziellen Auslandseinsätzen, in vielen dieser Länder herrscht Krieg, eine europäische Interventionsarmee wird diskutiert. DIE LINKE will eine friedliche Konfliktlösung ohne Auslandseinsätze der Bundeswehr.

DIE LINKE sagt: Krieg ist kein Mittel der Politik. Miteinander reden statt aufeinander schießen.

Pressemitteilung der Partei

Mehr zu den Aktivitäten der Friedensbewegung in und um Flensburg an den Ostertagen in den untenstehenden AKOPOL-Beiträgen

Ostermarsch am Karfreitag, den 14.4. in Schleswig: Ostermarsch 2017 – am 14.04.2017 ab 11.57 Uhr vom Bahnhof Schleswig zum Fliegerhorst Jagel unter: https://akopol.wordpress.com/2017/04/01/ostermarsch-2017-am-14-04-2017-ab-11-57-uhr-vom-bahnhof-schleswig-zum-fliegerhorst-jagel/

Ostermarsch am Oster-Samstag, den 15.4. in Flensburg: Flensburger Ostermarsch 2017: „Aufstehen für den Frieden“ am 15. April um 11 Uhr ab Nordertor unter: https://akopol.wordpress.com/2017/04/01/flensburger-ostermarsch-2017-aufstehen-fuer-den-frieden-am-15-april-um-11-uhr-ab-nordertor/

 

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