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8. Dänisch-deutscher Musikschultag am 25. Mai 2019 in Haderslev/DK

Am Samstag den 25. Mai 2019 von 10-17 Uhr richtet Haderslev den 8. Deutsch-dänischen Musikschultag aus. Die Stadtmitte ist an diesem Tag Austragungsort für ein musikalisches Fest mit knapp 1.400 Musikschülerinnen und –schülern aus der Kulturregion Sønderjylland-Schleswig, die zusammen über 60 Stunden Musik darbieten. Der Eintritt zu allen 11 Bühnen, ob draußen oder drinnen, ist frei.

Aus jeder der sieben teilnehmenden Musikschulen der deutsch-dänischen Grenzregion kommen große Gruppen von Schülerinnen und Schülern in die Stadt. Auch von der Musikschule Flensburg sind wieder viele Ensembles und Orchester dabei. Als besonderes Highlight tritt ein deutsch-dänisches Streicherprojekt mit über 100 Schülern mit einem extra einstudierten Programm auf. Gabriel Koeppen, Leiter der Musikschule Flensburg, spricht von einer bundesweit einmaligen grenzübergreifenden Kooperation: ”Die beteiligten nördlichen Musikschulen treffen sich über die Grenzen hinaus, um die Qualität und Vielfalt ihrer Arbeit zu präsentieren”.

Ganze 92 Events beinhaltet das Programm, das alle Genres abdeckt: von Rock und Pop über Weltmusik und Elektro bis Klassisch. Die Veranstaltung wird offiziell um 10 Uhr auf der Hauptbühne auf dem Platz „Gravene“ eröffnet. Der Musikschulleiter Jesper Ry Jørgensen heißt die Gäste willkommen und Kjeld Thrane (Zweiter Vorsitzender des Kulturausschusses Sønderjylland-Schleswig sowie Vorsitzender der Kultur- und Freizeitausschusses der Haderslev Kommune) wird die Eröffnungsansprache halten.
Umrahmt werden die vielen Musikerlebnisse unter anderem durch Cafés und Restaurants mit Außenplätzen und unterschiedlichen Aktivitäten. Die Läden der Stadt erwarten ihre Kunden mit
verlängerten Öffnungszeiten. Außerdem werden am Kannikepladsen einige der 17 UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung vorgestellt. Der Musikschultag endet um 16:30 Uhr auf der Hauptbühne.

Hilfreiche Links für Teilnehmer und Besucher:

Hintergrund des Musikschultags

Der Deutsch-dänische Musikschultag ist das Ergebnis der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit der sieben Gebietskörperschaften Stadt Flensburg, Kreis Schleswig-Flensburg und Kreis Nordfriesland auf deutscher Seite sowie der dänischen Kommunen Tønder, Aabenraa, Sønderborg und Haderslev auf der dänischen.
Im Rahmen dieser Kooperation findet jährlich der Musikschultag statt, der wechselweise bei einem der sieben Partner stattfindet. Die Musikschülerinnen und –schüler aus der gesamten Region spielen in der Gastgeberstadt auf 10-15 Bühnen Musik.
Der Musikschultag ist ein Projekt der Kulturvereinbarung Sønderjylland-Schleswig. Die Kulturvereinbarung der Kulturregion Sønderjylland-Schleswig begreift sich als eine Plattform zur regionalen Zusammenarbeit, die darüber hinaus aber auch eine europäische Dimension beinhaltet.

Info

Datum: 25. Mai, 10-17 Uhr
Ort: Auf 11 Bühnen in der Stadtmitte von Haderslev – In der Apotekergade 11, 6100 Haderslev ist
ein Infocenter eingerichtet.
Teilnehmer*innen: 1.400 Schülerinnen und Schüler aus der Kulturregion Sønderjylland-Schleswig
Das Programm online:
https://issuu.com/haderslevmusikskole/docs/dansktyskmusikskoledag_program_apri
App (ab KW21): http://dtm.haderslevmusikskole.dk

Weitere Informationen:  https://www.kulturfokus.de/kulturregion/kulturvereinbarungsoenderjylland-schleswig/

Region Sønderjylland- Schleswig
Lyren 1 ● DK-6330 Padborg
Tel. +45 7467 0501 ● Fax +45 7467 0521
www.region.dkwww.region.dewww.pendlerinfo.org
www.kulturfokus.dkwww.kulturfokus.de

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„Sport statt Krieg“ – Mahnwache und Aktion am 25.05.2019 vor dem Fliegerhorst Schleswig/Jagel

Krieg beginnt in Jagel – Wir laufen für den Frieden

Sonnabend, 25. Mai 2019 um 10.00 Uhr

Mahnwache vor dem Tor zum Fliegerhorst Jagel bei Schleswig

Vom Fliegerhorst Jagel geht Krieg aus

Auch am 25. Mai 2019, wenn hunderte Läufer*innen bei ihrem 10 mal 10 km Staffellauf von Husum nach Damp in Schleswig-Holstein eine Strecke über das längste Rollfeld des Fliegerhorstes laufen, beteiligen sich SoldatInnen aus Jagel an Kriegen. Während hunderte SportlerInnen mit ihrem Staffellauf die engste Region zwischen Nord- und Ostsee mit Leben erfüllen, bringen Soldat*innen aus Jagel Tod, Krankheit und Elend nach Afghanistan, Irak, Syrien und Mali.

Kampfdrohnen für das Geschwader aus Jagel

Schon jetzt ist das taktische Luftwaffengeschwader aus Jagel die einzige Einheit der Bundeswehr, die für die Drohnen Heron 1 und G-Heron-TP zuständig ist. Seit Februar 2019 werden Drohnenpiloten und Waffensystemoffiziere vom Standort Jagel in Islrael an der Kampfdrohne G-Heron-TP ausgebildet. Damit schreitet die Automatisierung der Kriegsführung weiter fort. Die Aufrüstung der Bundeswehr mit dieser Kampfdrohne kostet uns Steuerzahlern etwa eine Milliarde Euro.

Kaum Geld für Sport

Für Sporthallen, Schwimmhallen, Sportplätze und die Förderung des Breitensports stehen diese Steuermittel nicht zur Verfügung. Sportförderung ist in Deutschland Ländersache: Schleswig-Holstein gibt für Sportförderung 20 Millionen Euro aus. Ministerin Monika Heinold bezeichnet die „Entscheidung, 20 Millionen Euro für Spitzen- wie Breitensport zu mobilisieren, ist ein großer Wurf. Der echte Norden ist ein echtes Sportland. Die Jamaika-Koalition möchte, dass das so bleibt.“ Es sind aber gerade einmal Zwei Prozent der Kosten der Drohne.

In Schleswig-Holstein gibt es 2.555 Sportvereine. Diese sind alle zusammen so viel wert wie ein halbes Promille des Drohnenprojektes. Innenminister Hans-Joachim Grote sagt stolz: „Allein in diesem Jahr hat das Land den Breitensport im echten Norden mit 560.000 Euro unterstützt. Das ist die höchste Förderung des Breitensports in Schleswig-Holstein, die es bislang gegeben hat“

Tarnbegriff Aufklärung

Bisher verstecken Bundeswehr und Bundesregierung ihre Beteiligung an Kriegen hinter dem Tarnbegriff „Aufklärung“. Militärische Aufklärung geht aber jeder gezielten Tötung, jedem Kriegsgeschehen voraus. Seit zehn Jahren liefern Soldatinnen und Soldaten des Luftwaffengeschwaders „Immelmann“ aus Schleswig-Jagel Daten für militärische Lagebilder, die von Tornados und Drohnen gewonnen werden. Diese Daten sind die Grundlage für die Bombardierung. Die Bundeswehrsoldatinnen und -soldaten aus Jagel sind dadurch mitverantwortlich für die tödlichen Folgen der Kriegshandlungen.

Statt immer neuer Kriege:

Frieden schaffen ohne Waffen

Den Einladungsflyer für den 26.05. mit ausführlichen Informationen zur Aktion am Fliegerhorst gibt es hier: SportStattKrieg250519

Mehr Informationen unter: www.bundeswehrabschaffen.de

DFG-VK Gruppe Flensburg
v.i.S.d.P.: Siglinde & Ralf Cüppers, Mühlenholz 28a, 24943 Flensburg.
Email: flensburg@bundeswehrabschaffen.de

 

 

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