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Armutsbericht 2022: Armutsquote in Deutschland erreicht mit 16,6% neuen Höchststand

Zwischen Pandemie und Inflation: Paritätischer stellt Bericht zur Armut in Deutschland vor

Laut Paritätischem Armutsbericht 2022 hat die Armut in Deutschland mit einer Armutsquote von 16,6 Prozent im zweiten Pandemie-Jahr (2021) einen traurigen neuen Höchststand erreicht.

13,8 Millionen Menschen müssen demnach hierzulande derzeit zu den Armen gerechnet werden, 600.000 mehr als vor der Pandemie. Der Paritätische Wohlfahrtsverband rechnet angesichts der aktuellen Inflation mit einer weiteren Verschärfung der Lage und appelliert an die Bundesregierung, umgehend ein weiteres Entlastungspaket auf den Weg zu bringen, das bei den fürsorgerischen Maßnahmen ansetzt: Grundsicherung, Wohngeld und BAföG seien bedarfsgerecht anzuheben und deutlich auszuweiten, um zielgerichtet und wirksam Hilfe für einkommensarme Haushalte zu gewährleisten.

Auswirkungen der Pandemie schlagen voll durch

“Die Befunde sind erschütternd, die wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie schlagen inzwischen voll durch. Noch nie wurde auf der Basis des amtlichen Mikrozensus ein höherer Wert gemessen und noch nie hat sich die Armut in jüngerer Zeit so rasant ausgebreitet wie während der Pandemie”, so Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbands.

Während 2020 noch die verschiedenen Schutzschilde und Sofortmaßnahmen der Bundesregierung und der Länder dafür sorgten, dass die Armut trotz des wirtschaftlichen Einbruchs und des rapiden Anstiegs der Arbeitslosigkeit nur relativ moderat anstieg, seien die wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie 2021 offenbar voll auf die Armutsentwicklung durchgeschlagen, so die Ergebnisse der Studie.

Auffallend sei ein ungewöhnlicher Zuwachs der Armut unter Erwerbstätigen, insbesondere Selbständiger (von 9 auf 13,1 Prozent), die während der Pandemie in großer Zahl finanzielle Einbußen zu erleiden hatten. Armutshöchststände verzeichnen auch Rentner*innen (17,9 Prozent) sowie Kinder und Jugendliche (20,8 Prozent).

Große regionale Unterschiede

Bezüglich der regionalen Armutsentwicklung zeigt sich Deutschland nach dem aktuellen Armutsbericht tief gespalten: Während sich Schleswig-Holstein, Brandenburg, Baden-Württemberg und vor allem Bayern positiv absetzen, weisen fünf Bundesländer überdurchschnittlich hohe Armutsquoten auf: Nordrhein-Westfalen, Thüringen, Sachsen-Anhalt, Berlin und das Schlusslicht Bremen, weit abgeschlagen mit einer Armutsquote von 28 Prozent. Armutspolitische Problemregion Nr. 1 bleibt dabei das Ruhrgebiet, mit 5,8 Millionen Einwohner*innen der größte Ballungsraum Deutschlands. Mehr als jede*r Fünfte dort lebt in Armut. In einem Länderranking würde das Ruhrgebiet mit einer Armutsquote von 21,1 Prozent gerade noch vor Bremen auf dem vorletzten Platz liegen.

Entlastungspaket „ungerecht und unzureichend“

Der Paritätische Wohlfahrtsverband kritisiert insbesondere das jüngste Entlastungspaket als ungerecht und unzureichend. Die seit Herbst 2021 steigenden Lebenshaltungskosten führten zu einer dramatischen Vertiefung der Armut und verlangten entschlossene Hilfsmaßnahmen. “Pandemie und Inflation treffen eben nicht alle gleich. Wir haben keinerlei Verständnis dafür, wenn die Bundesregierung wie mit der Gießkanne übers Land zieht, Unterstützung dort leistet, wo sie überhaupt nicht gebraucht wird und Hilfe dort nur völlig unzulänglich gestaltet, wo sie dringend erforderlich wäre”, so Schneider. Nur zwei Milliarden Euro des insgesamt 29 Milliarden-Euro-schweren Entlastungspaket seien als gezielte Hilfen ausschließlich einkommensarmen Menschen zugekommen, kritisiert der Verband. Dazu würden die Einmalzahlungen durch die Inflation “aufgefressen”, noch bevor sie überhaupt ausgezahlt sind.

Der Paritätische fordert umgehend ein neues Maßnahmenpaket, das bei den fürsorgerischen Leistungen ansetzen müsse, konkret den Regelsätzen in der Grundsicherung, bei Wohngeld und BAföG. “Wir brauchen dringend ein weiteres Entlastungspaket, eines das zielgerichtet ist, wirksam und nachhaltig”, fordert Ulrich Schneider. “Grundsicherung, Wohngeld und BAföG sind nach unserer Auffassung die wirksamsten Hebel um schnell zu einer Entlastung unterer Einkommen zu gelangen, die nachhaltig wirkt und nicht nach kurzer Zeit wieder verpufft. Es geht darum unsere letzten Netze sozialer Sicherung wieder höher zu hängen.”

Der Armuts-Bericht zum Download

Der Paritätische

Der Paritätische ist ein Wohlfahrtsverband von eigenständigen Organisationen, Einrichtungen und Gruppierungen der Wohlfahrtspflege, die Soziale Arbeit für andere oder als Selbsthilfe leisten. Der ParitätischeGetragen von der Idee der Parität, das heißt der Gleichheit aller in ihrem Ansehen und ihren Möglichkeiten, getragen von Prinzipien der Toleranz, Offenheit und Vielfalt, will der Paritätische Mittler sein zwischen Generationen und zwischen Weltanschauungen, zwischen Ansätzen und Methoden sozialer Arbeit, auch zwischen seinen Mitgliedsorganisationen. Mehr unter:  https://www.der-paritaetische.de/verband/

Offene Ateliers 2022 des Netzwerks Kunst im Norden am 11. und 12. Juni

Kunstschaffende des Netzwerks Kunst im Norden öffnen ihre Ateliers und laden Sie herzlich ein!

Offene Ateliers 2022
Samstag, 11. Juni,
Sonntag, 12. Juni
jeweils 11-18 Uhr

Zum zweiten Mal verlangen besondere Anforderungen besondere Lösungen:
Darum werden viele Kunstwerke draußen im Garten o. ä. gezeigt. Diese Freiluftsituation ist bei den Beschreibungen mit einem grünen Punkt gekennzeichnet.
Aber auch bei den Innenräumen wird die Möglichkeit garantiert, auf Distanz gehen zu können.
Zusätzlich haben sich viele unserer Künstler/innen ganz individuelle Lösungen oder Überraschungen ausgedacht, so dass Sie doppelt gespannt sein dürfen: Kunstfenster, Kunst am Zaun, Galerie im Carport… ein Besuch lohnt sich in jedem Fall.
Und spätestens bei den letzten Offenen Ateliers haben Ausstellende sowie Besucher/innen gemerkt, wie sehr uns Kunst nährt. Denn: Kunst ist System relevant!

Sehen Sie im Veranstaltungs-Leporello, welche Künstlerinnen und Künstler teilnehmen und ihre Ateliers für Sie öffnen.
Tüfteln Sie sich eine Rundreise aus oder steuern Sie ein Atelier gezielt an und lassen sich dann „weiter reichen“. Die farbigen Kästchen auf der Landkarte weisen auf die Arbeitstechniken hin, die an den Ausstellungsorten gezeigt werden.
Dort erwarten Sie oft auch mitausstellende Gastkünstler/ innen sowie Sonderveranstaltungen wie Lesungen oder andere Darbietungen (im Text grün gesetzt). Vor Ort sind die Ateliers durch rote Fahnen markiert: Hier sind Sie am Ziel!

Teilnehmer:

Anja Saalberg, Schleswig

Andrea Gose, Mohrkirch

Corinna Stupka, Mohrkirch

Daniela Licht, Ausacker

Gesine Seifert, Hasselberg

Sabine Runde, Havetoft

Vera Labrenz, Oeversee

Wolfgang Huppertz, Satrup

Sonja Fischer, Groß Quern

Thomas Stribick, Rabenholz

Uschi Bramke, Rügge

Silke Gebauer-Jorzick, Rügge

Norbert Rath, Langballigholz

Sigrid Maria Möller, Langballig

Susanne Cleemann, Glücksburg/Schausende

Martina Erichsen Himmelreich, Glücksburg

Rosa Peters / RosaArt, Schönhagen

Ute Jessen- Stößer, Westerholz (nur am Sonntag)

Selma Goebel, Esgrus / Wippendorf

Wir wünschen Ihnen zwei inspirierende, abwechslungsreiche Tage mit überraschenden Entdeckungen sowie Gesprächen mit Kunstschaffenden und Besuchern. Lassen Sie sich begeistern von der Vielfalt – und vielleicht tragen Sie ja Ihr neues Lieblingsstück mit nach Hause. Denn: Jeder Kauf unterstützt die heimischen Künstler/innen!

Wir heißen Sie herzlich willkommen.

Die Künstlerinnen, Künstler und Gäste
von Kunst im Norden.

Weitere Informationen zu Ausstellungsorten, Teilnehmenden und Sonderveranstaltungen erfahren Sie  auf www.kunst-im-norden.de

Kunst im Norden ist der freie Zusammenschluss von Kunstschaffenden im Norden Schleswig-Holsteins.

Sommerateliers Schleswig-Holstein 2022 am 11. und 12. Juni: Künstlerinnen und Künstler der Landesverbände öffnen ihre Türen

Sommerateliers Schleswig-Holstein 2022 – Ausstellungen auch in Flensburg, Nordfriesland und im Kreis Schleswig-Flensburg

Auch in diesem Jahr präsentiert sich die Kunst Schleswig-Holsteins wieder in ihrer ganzen Vielfalt: Am 11. und 12. Juni öffnen die Mitglieder der Landesverbände für angewandte und bildende Kunst (BAK, BBK und GEDOK) ihre Ateliers dem interessierten Publikum. Öffnungszeiten: 11 – 19 Uhr

Über 130 Künstler*innen zeigen in ihren Ateliers, Werkstätten und Galerien ein breites Spektrum aus den Bereichen Metall, Keramik, Holz, Textil, Glas, Papier, Malerei, Grafik, Skulptur, Foto/Video, Objekt und Installation. Und genau so vielfältig sind auch die Orte, an denen sich Künstler*innen im ganzen Land niedergelassen haben.

„Sommerateliers 2022” bieten die Möglichkeit zum direkten Dialog und der zwanglosen Begegnung mit den Künstler*innen und ihren Arbeiten, geben Einblick in Schaffensprozesse und die Produktionsräume. Das ist der große Unterschied zu den Ausstellungen, in denen nur eine kleine Werkauswahl gezeigt wird. Ateliers haben dagegen ihre eigene geheimnisvolle Magie. In ihnen wird gedacht, geplant, experimentiert, produziert und bewahrt.

Das Faltblatt „Sommerateliers 2022” ermöglicht als Leitfaden eine Suche nach Teilnehmer*innen in den unterschiedlichen Regionen und Genres auch von unterwegs. Auf den Websites der Künstler*innen können sie sich darüber hinaus über weitere Angebote in den Ateliers an diesem Wochenende oder abweichende Öffnungszeiten informieren.

Auch in diesem Jahr nehmen dänische Kolleg*innen aus Süddänemark teil.

Begeben Sie sich auf eine abwechslungsreiche Entdeckungstour durch Schleswig-Holstein, die Künstler*innen der „Sommerateliers 2022” und deren Gäste freuen sich über Ihren Besuch.

Wir danken dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Schleswig-Holstein für die Unterstützung

MJKE-SH-Logo

Mehr zu den beteiligten Künstler:innen und Ausstellungsorten hier: https://www.sommerateliers-sh.de/hinweis.php

Rainbow Days #Flensbunt: „Rainbow Walk & Women’s March“ und Straßenfest am 20. Mai 2022 in Flensburg

Unter dem Stichwort #Flensbunt finden die diesjährigen Rainbow Days vom 15. bis 20. Mai in Flensburg statt. Die Rainbow Days 2022 sind ein buntes, vielfältiges Programm, das der offene Arbeitskreis Vielfalt entwickelt hat (Link zur Facebook Veranstaltung):

Zum Abschluss der Rainbow Days findet am 20. Mai der CSD in Flensburg statt. Wir starten um 14 Uhr mit dem Straßenfest und dem Bühnenprogramm auf dem Südermarkt. Es erwartet Euch tolle Live-Musik der Partyband Friend’tett und noch einiges mehr. Dazu könnt ihr euch bei den vielen Info-Ständen über deren Angebote informieren und sicher das ein oder andere Give-Away ergattern. Link zur Facebook Veranstaltung

Zum Highlight der Rainbow Days 2022 rufen wir um 17:00 Uhr auf: Dann greifen alle zu Flaggen und Schildern und marschieren los (Pfeifen und Rasseln nicht vergessen). Der diesjährige „Rainbow Walk & Women’s March“ beginnt auf dem Südermarkt und verläuft durch die Innenstadt am Hafen vorbei bis zur Neustadt und durch die Fußgängerzone wieder zum Südermarkt, wo uns die Partyband zum Weitertanzen animiert. Link zur Facebook Veranstaltung

Ab 22:00 Uhr kann dann im Volksbad weitergetanzt und gefeiert werden. Die offizielle Abschlussparty der Rainbow Days findet im Rahmen der bekannten S&L-Disco statt. Wir sorgen für kühle Getränke, DJane Dandy aus Hamburg für heiße Rhythmen und Ihr tanzt bis zum Morgengrauen. Link zur Facebook Veranstaltung

Den Flyer Rainbow Days 2022 mit dem kompletten Programm gibt es hier zum Download.

Die Rainbow Days 2022 sind für alle Menschen, egal ob lesbisch, schwul, bi, trans*, inter*, pansexuell, hetero, asexuell oder irgendwas dazwischen. Die Rainbow Days 2022 werden gefördert vom Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren des Landes Schleswig-Holstein und finden im Rahmen des Aktionsplans „Echte Vielfalt“ statt.

Der offene Arbeitskreis Vielfalt besteht aus einer Vielzahl an Flensburger Institutionen, Vereinen, Initiativen und Privatpersonen, die sich regelmäßig treffen, um geschlechtliche und sexuelle Vielfalt sichtbar zu machen, Diskriminierung und Vorurteile abzubauen und Akzeptanz und Respekt zu fördern. Maßgeblich unterstützt wird der Arbeitskreis vom Verein „SL-Veranstaltungen zur Förderung der Primärprävention e.V.“ aus Flensburg, dem Lesben- und Schwulenverband (LSVD) in Schleswig Holstein und dem Gleichstellungsbüro der Stadt Flensburg.

Unterstützer_innen

  • Aidsberatung Flensburg
  • Arbeitskreis Vielfalt
  • ASF Flensburg
  • AStA Europauniversität Flensburg
  • AStA Hochschule Flensburg
  • Bündnis Buntes Flensburg
  • Bündnis 90 / Die Grünen Flensburg
  • Dansk Sundhedstjeneste for Sydslesvig
  • Deutsche Gesellschaft für Transidentität und Intersexualität e.V. DGTI
  • Die Linke Flensburg
  • DGB-Frauen
  • DGB-Stadtverband Flensburg
  • Flensburger Frauenforum
  • Frauenmantel e.V.
  • Frauennotruf Flensburg
  • Frau & Beruf Region Nord
  • Haus der Familie
  • Hilfe für Frauen in Not e.V.
  • Kibis Selbsthilfekontaktstelle
  • KIK Flensburg
  • Lichtblick Flensburg e.V.
  • LSVD Schleswig-Holstein e.V.
  • Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren Schleswig-Holstein
  • profamilia Flensburg
  • Queerer Stammtisch Flensburg
  • Queerschlag Flensburg
  • Roter Stern Flensburg e.V.
  • Schwulen & Lesben – Disco
  • SL-Veranstaltungen zur Förderung der Primärprävention e.V.
  • SPDqueer
  • Stadt Flensburg
  • Transsexuellen Selbsthilfe Flensburg
  • Volksbad Flensburg

Ein paar erklärende Infos: 17. Mai – IDAHOBIT
Der Internationale Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie bzw. -feindlichkeit (englisch International Day Against Homophobia, Biphobia, Interphobia and Transphobia, kurz IDAHOBIT)[1][2] wird seit 2005 jährlich am 17. Mai von Homosexuellen, später auch Trans-, Bi- und Intersexuellen, als Aktionstag begangen, um durch Aktionen, mediale Aufmerksamkeit und Lobbying auf die Diskriminierung und Bestrafung von Menschen hinzuweisen, die in ihrer sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität von der Heteronormativität abweichen.[3] . Das Datum wurde zur Erinnerung an den 17. Mai 1990 gewählt, an dem die Weltgesundheitsorganisation (WHO) beschloss, Homosexualität aus ihrem Diagnoseschlüssel für Krankheiten zu streichen. Transsexualität wurde erst 2018 mit dem Erscheinen der ICD-11 von der WHO als „Krankheit“ gestrichen. Quelle: Wikipedia*

Homophobie (von griech. ὁμός homós:[1] gleich; φόβος phóbos: Angst, Phobie) bezeichnet eine soziale, gegen Lesben und Schwule gerichtete Aversion bzw. Feindseligkeit.** Transphobie (von lat. trans „jenseitig“, „darüber hinaus“ und griech. φόβος phóbos = Angst, Furcht, Schrecken) bezeichnet gegen transidente, transgender (auch: trans*) oder transsexuelle Personen gerichtete Vorurteile, Ekel, Aggressionen oder irrationale Angst vor ihnen, ihren Lebensweisen und dem Ausdruck ihrer Geschlechtsidentitäten sowie ihre gesellschaftliche Diskriminierung.*** Biphobie bezeichnet die Angst vor, Diskriminierung gegen oder Hass auf Bisexuelle, kann sich in der Praxis aber auch auf Pansexuelle ausdehnen. Die Biphobie muss nicht mit Homophobie oder Heterophobie einhergehen, da es über Bisexuelle eigene spezifische Stereotypen und Vorurteile gibt.

Rainbow Days: #Flensbunt vom 15. bis 20. Mai 2022 in Flensburg

Unter dem Stichwort #Flensbunt finden die diesjährigen Rainbow Days vom 15. bis 20. Mai in Flensburg statt. Die Rainbow Days 2022 sind ein buntes, vielfältiges Programm, das der offene Arbeitskreis Vielfalt entwickelt hat (Link zur Facebook Veranstaltung):

Den Auftakt macht dieses Mal die ev. Kirche am 15. Mai um 9:30 Uhr. Zum CSD Gottesdienst in der St. Nikolaikirche zum Thema „Am Anfang steht die Vielfalt“ laden uns Pastor Marcus Friedrich und Pastor Johannes Ahrens ein.

bildAm 16. Mai startet der LSBTIQ Actionbound – die interaktive Handy-Rallye. Ähnlich wie bei einer Schnitzeljagd oder beim Geocaching warten auf deinem Weg durch Flensburg spannende Aufgaben und Fragen auf dich. Was weißt du bereits über den 17. Mai? – Lade dir die Actionbound-App für iOS oder Android auf’s Handy, scanne den QR Code und finde es heraus – los geht’s

Vom 16. bis 20. Mai werden in Flensburg viele Regenbogenflaggen wehen. Standworte sind z.B. das Rathaus, das Deutsche Haus oder die Zentrale der Queisser Pharma GmbH & Co KG. Wer eine Flagge sieht, darf gerne ein Foto mit #Flensbunt in den Sozialen Medien teilen.

Der 16. Mai steht im Zeichen der Familien. Du bist Teil einer Regenbogenfamilie? Du überlegst, in einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft ein Kind aufzuziehen? Du hast Fragen zum Abstammungsrecht? Du möchtest einfach mal Kontakt zu anderen Regenbogenfamilien haben? Dann nimm an unserem Austauschtreffen teil. In lockerer Atmosphäre wollen wir Euch einen Raum geben zum Kennenlernen, Quatschen und Vernetzen. Der Austausch wird im Haus der Familie (Mürwiker Straße 115) und online als Zoom Konferenz stattfinden.
Link zur Facebook Veranstaltung; zur Teilnahme über Zoom bitte hier klicken.
Eine Teilnahme ist per Browser, App oder auch ganz klassisch per Telefoneinwahl möglich.

Am 17. Mai um 18 Uhr lädt uns die Stadt Flensburg zum Regenbogenempfang ins Rathaus ein. Anlässlich des Internationalen Tags gegen Homo-/Bi-/Inter*-/Trans*Feindlichkeit (IDAHOBIT) gibt es ein buntes Programm aus Grußworten, Musik und fachlichem Input. Anschließend gibt es einen lockeren Austasch bei kleinen Snacks und Getränken. Danach gehen wir um 21 Uhr an die Hafenspitze und erleben die Rainbow Lights mal ganz anders.

Am 18. Mai gehts online weiter. Das Frauenwerk des Ev.-Luth. Kirchenkreises Schleswig-Flensburg veranstaltet um 18:30 Uhr eine Online-Gesprächsreihe mit dem bewusst provokant gewählten Thema Zwischen Vielfalt und Gleichheitswahn. Bitte meldet Euch bis zum 11.05.2022 an. Der Link für die Veranstaltung wird an alle angemeldeten Personen verschickt.

Der 19. Mai wird SCHLAU: SCHLAU Flensburg informiert über ihre Arbeit an Schulen und Bildungseinrichtungen. Um 17:15 Uhr findet im Vortragssaal neben der Stadtbibliothek eine Art Schnupperworkshop statt. Weitere Infos gibt es auf der Homepage von SCHLAU Flensburg

Am 20. Mai findet der CSD in Flensburg statt. Wir starten um 14 Uhr mit dem Straßenfest und dem Bühnenprogramm auf dem Südermarkt. Es erwartet Euch tolle Live-Musik der Partyband Friend’tett und noch einiges mehr. Dazu könnt ihr euch bei den vielen Info-Ständen über deren Angebote informieren und sicher das ein oder andere Give-Away ergattern. Link zur Facebook Veranstaltung

Zum Highlight der Rainbow Days 2022 rufen wir um 17:00 Uhr auf: Dann greifen alle zu Flaggen und Schildern und marschieren los (Pfeifen und Rasseln nicht vergessen). Der diesjährige „Rainbow Walk & Women’s March“ beginnt auf dem Südermarkt und verläuft durch die Innenstadt am Hafen vorbei bis zur Neustadt und durch die Fußgängerzone wieder zum Südermarkt, wo uns die Partyband zum Weitertanzen animiert. Link zur Facebook Veranstaltung

Ab 22:00 Uhr kann dann im Volksbad weitergetanzt und gefeiert werden. Die offizielle Abschlussparty der Rainbow Days findet im Rahmen der bekannten S&L-Disco statt. Wir sorgen für kühle Getränke, DJane Dandy aus Hamburg für heiße Rhythmen und Ihr tanzt bis zum Morgengrauen. Link zur Facebook Veranstaltung

Den Flyer Rainbow Days 2022 mit dem kompletten Programm gibt es hier zum Download.

Die Rainbow Days 2022 sind für alle Menschen, egal ob lesbisch, schwul, bi, trans*, inter*, pansexuell, hetero, asexuell oder irgendwas dazwischen. Die Rainbow Days 2022 werden gefördert vom Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren des Landes Schleswig-Holstein und finden im Rahmen des Aktionsplans „Echte Vielfalt“ statt.

Der offene Arbeitskreis Vielfalt besteht aus einer Vielzahl an Flensburger Institutionen, Vereinen, Initiativen und Privatpersonen, die sich regelmäßig treffen, um geschlechtliche und sexuelle Vielfalt sichtbar zu machen, Diskriminierung und Vorurteile abzubauen und Akzeptanz und Respekt zu fördern. Maßgeblich unterstützt wird der Arbeitskreis vom Verein „SL-Veranstaltungen zur Förderung der Primärprävention e.V.“ aus Flensburg, dem Lesben- und Schwulenverband (LSVD) in Schleswig Holstein und dem Gleichstellungsbüro der Stadt Flensburg.

Unterstützer_innen

  • Aidsberatung Flensburg
  • Arbeitskreis Vielfalt
  • ASF Flensburg
  • AStA Europauniversität Flensburg
  • AStA Hochschule Flensburg
  • Bündnis Buntes Flensburg
  • Bündnis 90 / Die Grünen Flensburg
  • Dansk Sundhedstjeneste for Sydslesvig
  • Deutsche Gesellschaft für Transidentität und Intersexualität e.V. DGTI
  • Die Linke Flensburg
  • DGB-Frauen
  • DGB-Stadtverband Flensburg
  • Flensburger Frauenforum
  • Frauenmantel e.V.
  • Frauennotruf Flensburg
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Ein paar erklärende Infos: 17. Mai – IDAHOBIT
Der Internationale Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie bzw. -feindlichkeit (englisch International Day Against Homophobia, Biphobia, Interphobia and Transphobia, kurz IDAHOBIT)[1][2] wird seit 2005 jährlich am 17. Mai von Homosexuellen, später auch Trans-, Bi- und Intersexuellen, als Aktionstag begangen, um durch Aktionen, mediale Aufmerksamkeit und Lobbying auf die Diskriminierung und Bestrafung von Menschen hinzuweisen, die in ihrer sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität von der Heteronormativität abweichen.[3] . Das Datum wurde zur Erinnerung an den 17. Mai 1990 gewählt, an dem die Weltgesundheitsorganisation (WHO) beschloss, Homosexualität aus ihrem Diagnoseschlüssel für Krankheiten zu streichen. Transsexualität wurde erst 2018 mit dem Erscheinen der ICD-11 von der WHO als „Krankheit“ gestrichen. Quelle: Wikipedia*

Homophobie (von griech. ὁμός homós:[1] gleich; φόβος phóbos: Angst, Phobie) bezeichnet eine soziale, gegen Lesben und Schwule gerichtete Aversion bzw. Feindseligkeit.** Transphobie (von lat. trans „jenseitig“, „darüber hinaus“ und griech. φόβος phóbos = Angst, Furcht, Schrecken) bezeichnet gegen transidente, transgender (auch: trans*) oder transsexuelle Personen gerichtete Vorurteile, Ekel, Aggressionen oder irrationale Angst vor ihnen, ihren Lebensweisen und dem Ausdruck ihrer Geschlechtsidentitäten sowie ihre gesellschaftliche Diskriminierung.*** Biphobie bezeichnet die Angst vor, Diskriminierung gegen oder Hass auf Bisexuelle, kann sich in der Praxis aber auch auf Pansexuelle ausdehnen. Die Biphobie muss nicht mit Homophobie oder Heterophobie einhergehen, da es über Bisexuelle eigene spezifische Stereotypen und Vorurteile gibt.

Tag des offenen Denkmals am 12. September in Flensburg mit spannendem Programm

Flensburgs Geschichte entdecken

Flensburg. Seit 1993 gibt es bundesweit den „Tag des offenen Denkmals“, an dem sich Türen sonst verschlossener Denkmäler öffnen und die Möglichkeit gegeben ist, sich mit den baulichen Zeugnissen der Vergangenheit auseinanderzusetzen. Es ist eine gemeinsame Aktion, an der viele Institutionen, Behörden, Kirchen, Denkmaleigentümerinnen und – eigentümer, Bürgerinitiativen, Kreise und Städte beteiligt sind.

Flensburg wird in diesem Jahr wieder Veranstaltungen zum Tag des offenen Denkmals, am Sonntag, den 12. September 2021, anbieten – wenn auch aufgrund der Coronaregeln noch in eingeschränktem Umfang.
Das Motto der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, die den Tag des offenen Denkmals koordiniert, ist Sein & Schein – in Geschichte, Architektur und Denkmalpflege. Täuschungen und Illusionen sind ein wichtiges Thema in der Architekturgeschichte – so auch in Flensburg. Ob die mächtigen Säulen in St. Nikolai wirklich rote Backsteinsäulen sind, können Sie auf einer Kirchenführung in St. Nikolai erkunden….

Programm

Käte-Lassen-Fenster in St. Marien – Foto: © Stadt Flensburg

Folgende Denkmäler sind am kommenden Sonntag geöffnet:

Die klassizistische Kapelle auf dem Alten Friedhof (Bundsenkapelle) und die Spiegelgrotte auf dem Museumsberg können von 11.30-16 Uhr besichtigt werden.

St. Nikolai am Südermarkt bietet eine Orgelführung von KMD Michael Mages um 14 Uhr und zwei Kirchenführungen um 15 und 16 Uhr an.

St. Marien am Marienkirchhof ist von 12.45 bis 18 Uhr geöffnet. Um 12.45 Uhr gibt es eine Orgelführung von KMD Michael Mages.
Um 15 Uhr erklärt Elke-Maria Schmidt-Hanssen die Käte-Lassen-Fenster.

St. Petri in der Neustadt- Foto: © Stadt Flensburg

St. Petri in der Neustadt, Bauer Landstraße 10, eine beeindruckende Kirche im Heimatschutzstil, hat von 15 bis 17 Uhr geöffnet – es werden Führungen angeboten, bei denen berichtet wird, was John F. Kennedy mit St. Petri zu tun hat….

Von der Petri-Kirche ist der Weg nicht weit zur Bergmühle. Die Bergmühle mit dem Mühlencafé hat von 11-17 Uhr geöffnet.

Der Museumsberg mit Hans-Christiansen- und Heinrich-Sauermann-Haus hat von 11.30-17 Uhr, das Schifffahrtsmuseum von 10-17 bei freiem Eintritt geöffnet.

Die Museumswerft und das Werftcafé laden von 10-18 Uhr ein.
Um 11 und 15 Uhr finden Werftführungen statt, bei denen das denkmalgeschützte Expeditionsschiff „Feuerland“ besichtigt werden kann.

Der Burghof lädt zum Besuch ein: um 10 und 14 Uhr finden Führungen mit Erläuterungen der Instandsetzungsarbeiten statt.

Der Salondampfer „Alexandra“ bietet an seinem Liegeplatz von 11 bis 17 Uhr „open ship“ an. Gleichzeitig hat er an Land Besuch vom historischen Feuerwehrfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Dollerup.

Sommerateliers am 14. / 15. August 2021 in Schleswig-Holstein – Künstlerinnen und Künstler der Landesverbände öffnen ihre Türen

sommerateliers-2021Sommerateliers Schleswig-Holstein 2021 – Ausstellungen auch in Flensburg und im Kreis Schleswig-Flensburg und Nordfriesland

In diesem Jahr präsentiert sich die Kunst Schleswig-Holsteins wieder in ihrer ganzen Vielfalt: Am 14. und 15. August öffnen die Mitglieder der Landesverbände für angewandte und bildende Kunst (BAK, BBK und GEDOK) ihre Ateliers dem interessierten Publikum. Öffnungszeiten: 11 – 19 Uhr

Über 140 Künstler*innen zeigen in ihren Ateliers, Werkstätten und Galerien ein breites Spektrum aus den Bereichen Metall, Keramik, Holz, Textil, Glas, Papier, Malerei, Grafik, Skulptur, Foto/Video, Objekt und Installation. Und genau so vielfältig sind auch die Orte, an denen sich Künstler*innen im ganzen Land niedergelassen haben.

„Sommerateliers 2021” bieten die Möglichkeit zum direkten Dialog und der zwanglosen Begegnung mit den Künstler*innen und ihren Arbeiten, geben Einblick in Schaffensprozesse und die Produktionsräume. Das ist der große Unterschied zu den Ausstellungen, in denen nur eine kleine Werkauswahl, bei der der Schaffensprozess als abgeschlossen gelten darf, gezeigt wird. Ateliers haben dagegen ihre eigene geheimnisvolle Magie. In ihnen wird gedacht, geplant, experimentiert, produziert und bewahrt.

Das Faltblatt „Sommerateliers 2021” ermöglicht als Leitfaden eine Suche nach Teilnehmer*innen in den unterschiedlichen Regionen und Genres auch von unterwegs. Auf den Websites der Künstler*innen können sie sich darüber hinaus über weitere Angebote in den Ateliers an diesem Wochenende oder abweichende Öffnungszeiten informieren.

Auch in diesem Jahr nehmen dänische Kolleg*innen aus Süddänemark teil.

Begeben Sie sich auf eine abwechslungsreiche Entdeckungstour durch Schleswig-Holstein und Süddänemark, die Künstler*innen der „Sommerateliers 2021” und deren Gäste freuen sich über Ihren Besuch.

Wir danken dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Schleswig-Holstein für die Unterstützung.

Mehr zu den beteiligten Künstler:innen und Ausstellungsorten hier: http://www.sommerateliers-sh.de/hinweis2021.php

Mahnwache am Tag der Bundeswehr am 12. Juni an der Brandtauchermole in Kiel

Mahnwache
am Sonnabend, 12.06.2021 um 13.00 Uhr
an der Brandtauchermole, Brandenburger Str. in Kiel
54°21′15.0″N
10°08′38.0″E

Eine Einladung der DFG-VK

BrandtauchermoleDas ist doch ein Grund zur Freude: schon zum zweiten Mal in Folge findet das Militär — Propaganda — Event „Tag der Bundeswehr“ nicht statt, leider nicht wegen unserem politischen Widerstand von unten sondern wegen der Pandemie.
Und die Bundeswehr scheint sich zu sagen, wenn die militärinteressierten Menschen nicht zu uns kommen können, dann kommen wir zu ihnen. Das tun sie mit großem Aufwand, grün-Flecktarn ist überall, auf den Bahnhöfen und Zügen, in Impfzentren und Gesundheitsämtern, privat im Supermarkt, als Untergrund der Plakatkampagne „mach, was wirklich zählt”, oder ın den youtube-Serien zu Rekrutierung, bzw. zum militärischen Alltag bei der Bundeswehr und in den Kriegsgebieten.

Dazu kommt auch noch die nicht auf den ersten Blick sichtbare Militarisierung der Gesellschaft. Junge, fähige Sportler*innen kommen an den Sportfördergruppen der Bundeswehr oder der Bundespolizei meist nicht vorbei, wenn sie ihr zeit- und geldaufwendiges Training organisieren wollen. Lehrerausbildungsgruppen machen Tages-“Informations“-Fahrten, genau wie auch Schulklassen. Die Hochschulen der Bundeswehr bieten exklusiv ihren uniformierten Studenten das, was allen Studierenden zusteht: kleine Gruppen, Arbeitsbedingungen erster Klasse, kostenlose Unterkunft, Essen und Bekleidung frei, gute finanzielle Absicherung.

Die Marine hat in Wilhelmshaven ein neues Mlilitärmusikkorps mit 56 Dienstposten. Tucholsky schrieb zur militärischen Blasmusik: „…die Miltärkapellen spielen auf zu eurem Totentanz !“, doch die verteidigungspolitische Sprecherin der SPD, Siemtje Möller, sieht das Militärgetute als „…wichtiges Zeichen der Wertschätzung gegenüber den Soldatinnen und Soldaten“.

Gegen diese Durchdringung der Gesellschaft mit Uniformträgern und Militärwerbung richtet sich unsere Aktion „Tag der Abschaffung der Bundeswehr“. In Kiel ist das Treffen am 12. Juni 13.00 Uhr an der ehemaligen „Tirpitzmole“. Sie heißt nicht mehr nach den kaiserlichen Großadmiral, doch eigentlich passt der Name nicht so schlecht. Steht doch dieser Tirpitz für eine jahrzehntelange massive teure Aufrüstung des Kaiserreichs durch den Bau der Hochseeflotte, deren Nutzlosigkeit sich bald zeigte. Der einzige Nutzen, den sie erbrachte, war die Meuterei der Matrosen im November 1918, wo Marineangehörige einen entscheidenden Beitrag leisteten, um das Massenmorden des I. Weltkrieges zu beenden.

Mehr dazu im Veranstaltungsflyer

Veranstalter:

Deutsche Friedensgesellschaft –
Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen
DFG-VK, LV Hamburg-Schleswig-Holstein, Exerzierplatz 19, 24103 Kiel, V.i.S.d.P .: Dr. Ralf Cüppers

www.bundeswehrabschaffen.de

Ferienpass in den Sommerferien 2021

Header2021

Über 200 Aktionen für Kinder- und Jugendliche in der Region Flensburg

Programm ab 28. Mai einsehbar – Ab 5. Juni können Aktivitäten ausschließlich online gebucht werden

Flensburg. Die Wartezeit ist fast geschafft. Ein komplettes Corona-Schuljahr geht in wenigen Wochen zu Ende: Viel Homeschooling, wenig Außenaktivitäten, wenig Spaß mit Freunden…

Die Infektionszahlen in unserer Region sind in den vergangenen Wochen stetig gesunken und so freuen sich die Jugendpflege der Stadt Glücksburg, das Haus der Kinder und der Jugend Harrislee sowie das Kinder- und Jugendbüro der Stadt Flensburg auf ein kunterbuntes Ferienprogramm. Unterstützt werden sie dabei unter anderem von Jugendzentren, Sportvereinen, Museen und dem artefact-Klimapark, dem Haus der Familie, der Theaterschule Flensburg und Villekulla e.V..

Bei über 200 Aktivitäten ist für jede*n etwas dabei. Von A wie Abenteuertouren durch die Stadt, über B wie Bau eines LED-Schlüsselbrettes und C wie Capoeira, bis hin zu W wie Windsurfen und Z wie Mitmach-Zirkus wird ein breites Spektrum an Aktionen geboten.
Ein Großteil der Aktionen ist wieder voll subventioniert, d.h. kostenbeitragsfrei für alle teilnehmenden Kinder und Jugendlichen. Unser Ziel ist es, allen Kindern- und Jugendlichen in unserer Region, in diesen schwierigen Zeiten, ein vielfältiges Ferienprogramm ohne finanzielle Mehrbelastung in den Familien, zu ermöglichen.

Alle Ferienpassaktionen sind an die aktuellen Regelungen der Landesverordnung zur Bekämpfung des Coronavirus des Landes Schleswig-Holstein angepasst. Viele Aktivitäten finden demzufolge im Freien und unter Einhaltung des Mindestabstands statt.

Alle, die jetzt neugierig geworden sind, können das diesjährige Ferienpassprogramm ab dem 28. Mai auf der Homepage www.ferienpass-flensburg.de einsehen. Ab dem 05. Juni (ab 10 Uhr) können Aktivitäten, ausschließlich online, gebucht werden. Zur Buchung ist eine Registrierung und anschließende Verifizierung des Accounts via E-Mail-Bestätigung erforderlich. Um einen Überblick über die gebuchten Aktivitäten zu erhalten, können diese im eigenen Account eingesehen oder ausgedruckt werden.
Fragen dazu beantworten am Erstmeldetag (5.Juni) von 10 bis 14 Uhr, sowie ab dem 7. Juni zu den Öffnungszeiten des Kinder- und Jugendbüros Flensburg die dortigen MitarbeiterInnen unter der Telefonnummer 851266. Weitere Kontaktdaten finden Sie auf der Homepage.

Offene Ateliers 2021 des Netzwerks Kunst im Norden am 29. und 30. Mai

Offene AteliersKunstschaffende des Netzwerks Kunst im Norden öffnen ihre Ateliers und laden Sie herzlich ein!

Offene Ateliers 2021
Samstag 29. Mai
Sonntag 30. Mai
11-18 Uhr

Zum zweiten Mal verlangen besondere Anforderungen besondere Lösungen:
Darum werden viele Kunstwerke draußen im Garten o. ä. gezeigt. Diese Freiluftsituation ist bei den Beschreibungen mit einem grünen Punkt gekennzeichnet.
Aber auch bei den Innenräumen wird die Möglichkeit garantiert, auf Distanz gehen zu können.
Zusätzlich haben sich viele unserer Künstler/innen ganz individuelle Lösungen oder Überraschungen ausgedacht, so dass Sie doppelt gespannt sein dürfen: Kunstfenster, Kunst am Zaun, Galerie im Carport… ein Besuch lohnt sich in jedem Fall.
Und spätestens bei den letzten Offenen Ateliers haben Ausstellende sowie Besucher/innen gemerkt, wie sehr uns Kunst nährt. Denn: Kunst ist System relevant!

Sehen Sie im Veranstaltungs-Leporello, welche Künstlerinnen und Künstler teilnehmen und ihre Ateliers für Sie öffnen.
Tüfteln Sie sich eine Rundreise aus oder steuern Sie ein Atelier gezielt an und lassen sich dann „weiter reichen“. Die farbigen Kästchen auf der Landkarte weisen auf die Arbeitstechniken hin, die an den Ausstellungsorten gezeigt werden.
Dort erwarten Sie oft auch mitausstellende Gastkünstler/ innen sowie Sonderveranstaltungen wie Lesungen oder andere Darbietungen (im Text grün gesetzt). Vor Ort sind die Ateliers durch rote Fahnen markiert: Hier sind Sie am Ziel!Offene Ateliers

Wir wünschen Ihnen zwei inspirierende, abwechslungsreiche Tage mit überraschenden Entdeckungen sowie Gesprächen mit Kunstschaffenden und Besuchern. Lassen Sie sich begeistern von der Vielfalt – und vielleicht tragen Sie ja Ihr neues Lieblingsstück mit nach Hause. Denn: Jeder Kauf unterstützt die heimischen Künstler/innen!

Wir heißen Sie herzlich willkommen.

Die Künstlerinnen, Künstler und Gäste
von Kunst im Norden.

Weitere Informationen zu Ausstellungsorten, Teilnehmenden und Sonderveranstaltungen erfahren Sie  auf www.kunst-im-norden.de

Kunst im Norden ist der freie Zusammenschluss von Kunstschaffenden im Norden Schleswig-Holsteins.

Rainbow Days: #Flensbunt vom 16. bis 21. Mai 2021 in Flensburg

Unter dem Stichwort #Flensbunt finden die diesjährigen Rainbow Days vom 16. bis 21. Mai in Flensburg statt. Die Rainbow Days 2021 sind ein buntes, vielfältiges Programm, das der offene Arbeitskreis Vielfalt entwickelt hat:

bild

Am 17. Mai startet der neue LSBTIQ Actionbound – die interaktive Handy-Rallye. Ähnlich wie bei einer Schnitzeljagd oder beim Geocaching warten auf deinem Weg durch Flensburg spannende Aufgaben und Fragen auf dich. Was weißt du bereits über den 17. Mai? – Lade dir die Actionbound-App für iOS oder Android auf’s Handy, scanne den QR Code und finde es heraus – los geht’s

Vom 17. bis 21. Mai werden in Flensburg viele Regenbogenflaggen wehen. Standworte sind z.B. das Rathaus, das Deutsche Haus oder die Zentrale der Queisser Pharma GmbH & Co KG. Wer eine Flagge sieht, darf gerne ein Foto mit #Flensbunt in den Sozialen Medien teilen.

Bereits am 16. Mai um 18:00 Uhr beginnt der Rainbow Talk zum Thema Queer & Gesundheit. Zugesagt haben Simone Lange, Oberbürgermeisterin in Flensburg, Dr. Karin Haug Vorsitzende des Gleichstellungsauschusses in Flensburg, Felix Martin, MdL in Hessen und Christian Naumann, Queeraktivist aus Schleswig-Holstein. Moderation: Sven Gebhardt
Link zur Facebook Veranstaltung; zur Teilnahme über Zoom bitte hier klicken. Eine Teilnahme ist per Browser oder App möglich.

rainbow_days_2021_plakatSportlich betätigen und dabei für gleiche Rechte und Akzeptanz demonstrieren wollen wir am 17. Mai um 17:00 Uhr beim Rainbow Ride. Wir treffen uns auf dem Parkplatz Exe mit den Fahrrädern, E-Scootern und Segways und starten zur ersten queeren Fahrraddemo in Flensburg. Aufgrund der Coronaeinschränkungen gelten strenge Hygienevorschriften: Es muss die ganze Zeit eine medizinische oder FFP2 Maske getragen werden und es ist ein Mindestabstand von 1,5m zu Personen anderer Haushalte einzuhalten. Die Fahrräder müssen verkehrstauglich sein und Banner oder Transparente dürfen andere Teilnehmer*innen nicht gefährden oder verletzten. Der Rainbow Ride ist mittlerweile genehmigt und wird stattfinden. Bitte denkt auch an einen Fahrradhelm. Die geplante Strecke sind ca. 20km, aber es gibt einige Möglichkeiten zum Abkürzen oder Pause machen.
Link zur Facebook Veranstaltung

Am 17. Mai um 21:00 Uhr treffen wir uns auf dem Sandparkplatz am Rathaus. Auch das Rathaus wird in diesem Jahr wieder in Regenbogenfarben leuchten. Anlässlich der Rainbow Days sind alle Interessierten eingeladen, zum Sandparkplatz zu kommen und die Beleuchtung mitzuerleben. Dazu sind noch ein paar Kleinigkeiten geplant, lasst Euch überraschen. Natürlich gelten auch hier strenge Coronaregeln: Ihr benötigt ein max. 24 Stunden altes negatives Coronatestergebnis o.ä., haltet Abstand zu Personen fremder Haushalt und tragt eine medizinische oder FFP2 Maske. Zur Kontaktverfolgung nutzen wir die Luca App.
Link zur Facebook Veranstaltung

Der 19. Mai steht im Zeichen der Familien. Du bist Teil einer Regenbogenfamilie? Du überlegst, in einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft ein Kind aufzuziehen? Du hast Fragen zum Abstammungsrecht? Du möchtest einfach mal Kontakt zu anderen Regenbogenfamilien haben? Dann nimm an unserem Austauschtreffen teil. In lockerer Atmosphäre wollen wir Euch einen Raum geben zum Kennenlernen, Quatschen und Vernetzen. Vom LSVD Bundesverband wird die Ansprechperson für die ILSE (Initiative lesbischer und schwuler Eltern) dabei sein und für Fragen zur Verfügung stehen. Der Austausch wird online als Zoom Konferenz stattfinden.
Link zur Facebook Veranstaltung; zur Teilnahme über Zoom bitte hier klicken.
Eine Teilnahme ist per Browser oder App möglich.

Der 20. Mai wird SCHLAU: SCHLAU Flensburg informiert über ihre Arbeit (14:00 Uhr + 18:00 Uhr) an Schulen und Bildungseinrichtungen und veranstaltet einen Schnupperworkshop (19:00 Uhr). Alle SCHLAU Veranstaltungen werden online als Zoom Konferenz stattfinden. Mehr Infos und die Links zur Teilnahme an den SCHLAU Veranstaltungen gibt es auf der Seite von SCHLAU Flensburg

Den Abschluss bildet der 21. Mai mit dem Rainbow Cinema. Das AStA-Referat für Gleichstellung und Diversität der EUF lädt Euch zu einem digitalen Filmabend um 20:00 Uhr ein. Es wird der Film Futur Drei gezeigt, welcher am 23.02.2020 seine Premiere bei den Berliner Filmfestspielen feierte. Das AStA-Referat bittet um vorherige Anmeldung per E-Mail an asta.gleichstellung@uni-flensburg.de bis zum 18.05. (23:59 Uhr), da nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen zur Verfügung steht. Treffen ist um 20 Uhr bei Webex, wo es weitere Informationen zum Ablauf gibt. Ihr erhaltet dann per Mail einen individuellen Link zum Anschauen des Films auf einem beliebigen internetfähigen Gerät. Nach dem Film lassen wir den Abend gemeinsam gemütlich ausklingen. Wir freuen uns auf Euch!

Den Flyer Rainbow Days 2021 mit dem kompletten Programm gibt es hier zum Download.

Die Rainbow Days 2021 sind für alle Menschen, egal ob lesbisch, schwul, bi, trans*, inter*, pansexuell, hetero, asexuell oder irgendwas dazwischen. Die Rainbow Days 2021 werden gefördert vom Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren des Landes Schleswig-Holstein und finden im Rahmen des Aktionsplans „Echte Vielfalt“ statt.

Der offene Arbeitskreis Vielfalt besteht aus einer Vielzahl an Flensburger Institutionen, Vereinen, Initiativen und Privatpersonen, die sich regelmäßig treffen, um geschlechtliche und sexuelle Vielfalt sichtbar zu machen, Diskriminierung und Vorurteile abzubauen und Akzeptanz und Respekt zu fördern. Maßgeblich unterstützt wird der Arbeitskreis vom Verein „SL-Veranstaltungen zur Förderung der Primärprävention e.V.“ aus Flensburg, dem Lesben- und Schwulenverband (LSVD) in Schleswig Holstein und dem Gleichstellungsbüro der Stadt Flensburg.

Unterstützer_innen

  • Aidsberatung Flensburg
  • Arbeitskreis Vielfalt
  • ASF Flensburg
  • AStA Europauniversität Flensburg
  • AStA Hochschule Flensburg
  • Autonomes Frauenhaus Flensburg
  • Bündnis Buntes Flensburg
  • Bündnis 90 / Die Grünen Flensburg
  • Deutsche Gesellschaft für Transidentität und Intersexualität e.V. DGTI
  • Die Linke Flensburg
  • DGB-Frauen
  • DGB-Stadtverband Flensburg
  • Flensburger Frauenforum
  • Frauenberatung Wilma
  • Frauenmantel e.V.
  • Frauennotruf Flensburg
  • Frau & Beruf Region Nord
  • Haus der Familie
  • Hilfe für Frauen in Not e.V.
  • Kibis Selbsthilfekontaktstelle
  • KIK Flensburg
  • Lichtblick Flensburg e.V.
  • LSVD Schleswig-Holstein e.V.
  • Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren Schleswig-Holstein
  • profamilia Flensburg
  • Queerer Stammtisch Flensburg
  • Queerschlag Flensburg
  • Roter Stern Flensburg e.V.
  • Schwulen & Lesben – Disco
  • SL-Veranstaltungen zur Förderung der Primärprävention e.V.
  • SPDqueer
  • Stadt Flensburg
  • Transsexuellen Selbsthilfe Flensburg
  • Volksbad Flensburg

Ein paar erklärende Infos: 17. Mai – IDAHOBIT
Der Internationale Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie bzw. -feindlichkeit (englisch International Day Against Homophobia, Biphobia, Interphobia and Transphobia, kurz IDAHOBIT)[1][2] wird seit 2005 jährlich am 17. Mai von Homosexuellen, später auch Trans-, Bi- und Intersexuellen, als Aktionstag begangen, um durch Aktionen, mediale Aufmerksamkeit und Lobbying auf die Diskriminierung und Bestrafung von Menschen hinzuweisen, die in ihrer sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität von der Heteronormativität abweichen.[3] . Das Datum wurde zur Erinnerung an den 17. Mai 1990 gewählt, an dem die Weltgesundheitsorganisation (WHO) beschloss, Homosexualität aus ihrem Diagnoseschlüssel für Krankheiten zu streichen. Transsexualität wurde erst 2018 mit dem Erscheinen der ICD-11 von der WHO als „Krankheit“ gestrichen. Quelle: Wikipedia*

Homophobie (von griech. ὁμός homós:[1] gleich; φόβος phóbos: Angst, Phobie) bezeichnet eine soziale, gegen Lesben und Schwule gerichtete Aversion bzw. Feindseligkeit.** Transphobie (von lat. trans „jenseitig“, „darüber hinaus“ und griech. φόβος phóbos = Angst, Furcht, Schrecken) bezeichnet gegen transidente, transgender (auch: trans*) oder transsexuelle Personen gerichtete Vorurteile, Ekel, Aggressionen oder irrationale Angst vor ihnen, ihren Lebensweisen und dem Ausdruck ihrer Geschlechtsidentitäten sowie ihre gesellschaftliche Diskriminierung.*** Biphobie bezeichnet die Angst vor, Diskriminierung gegen oder Hass auf Bisexuelle, kann sich in der Praxis aber auch auf Pansexuelle ausdehnen. Die Biphobie muss nicht mit Homophobie oder Heterophobie einhergehen, da es über Bisexuelle eigene spezifische Stereotypen und Vorurteile gibt.

„True Colours“ – Neue Ausstellung ab 25. April auf dem Museumsberg Flensburg

Farbe in Kunst, Literatur und Musik

25. April bis 10. Oktober 2021

Studie für ein Denkmal am Strand, 1972, Harald Duwe

Was ist eigentlich Farbe? Nur Licht in unterschiedlichen Wellenlängen, objektiv messbar, wie Newton meinte? Oder etwas, das durch das subjektive Empfinden des Menschen dessen Psyche beeinflusst, frei nach Goethe? Oder vielleicht beides? Farben machen etwas mit uns, wecken Gefühle, können beruhigen oder anregen, sind Mode, bestimmen den Typ, dienen als Symbol oder als Therapie.
In der Sammlung des Museums spielen Farben eine wichtige Rolle. Der Museumsberg Flensburg lädt ein zu einer Entdeckungsreise, die Einblicke in die Welt der Farbe gibt ‒ „True Colours“ in all ihrer Vielfalt. Beispiele aus vier Jahrhunderten zeigen, wie Farbe in der Kunst als Hoheitszeichen, als Stimmungsträger oder als Schockeffekt eingesetzt wurde. Beispiele aus dem Impressionismus, Expressionismus und Jugendstil stehen neben solchen aus Pop-Art, Op-Art und Informel. Auch aktuelle Künstler unserer Zeit ließen sich von Farben inspirieren und schufen neue Werke für diese Ausstellung.

Vogue (grün), 2020, Lothar Wildhirth

Einzelnen Farben wird seit der Antike in vielen Kulturen Symbolkraft zugesprochen, man denke etwa an den Purpur, der bei den Römern hohen Würdenträgern vorbehalten war und noch heute in der katholischen Kirche Kardinäle schmückt. Rot als Farbe der Liebe, Lila als Farbe der Frau, Grün als Farbe der Hoffnung, die Reihe wäre endlos fortzusetzen. Selbst in unserer Sprache haben Farben ihren festen Platz: Man wird rot oder man sieht rot, jemand ist einem nicht grün oder zumindest noch grün hinter den Ohren, manch einer wird gelb vor Neid.

Alle Farben vereint in sich der Regenbogen, weshalb ihm seit jeher eine besondere Bedeutung zugeschrieben wurde: Bereits im Alten Testament galt der Regenbogen als Zeichen des Bundes zwischen Gott und den Menschen, die christliche Ikonographie des Mittelalters stellte Gott deswegen gerne auf einem Regenbogen sitzend dar.

Rapsfeld mit Baumgruppe, 2001, Klaus Fußmann

In der nordischen Sagenwelt und der griechischen Mythologie galt der Regenbogen als Brücke zur Götterwelt. In unserer Zeit hat sich die Symbolik verändert, gilt der Regenbogen doch heute als Symbol für Vielfalt (LGBTQ) ‒ und als Symbol der Hoffnung in Corona-Zeiten.

„True Colours“ bietet nicht nur etwas für’s Auge: Ein Audioguide begleitet mit Literatur und exklusiv für die Ausstellung komponierter Musik des Duos PaBaMeTo durch die Farberlebnisse in den Ausstellungsräumen. Das Rahmenprogramm bietet Lesungen und Konzerte, von Klassik über Jazz bis zum Schlager. Workshops und Aktionstage entführen in die Welt der Synästhesie und machen Farben mit allen Sinnen erfahrbar.

Weitere Infos und Einblicke in die Veranstaltungen und Ausstellungen sind auf www.museumsberg.de zu finden. Kontakt: Tel. 0461 85 2956 oder museumsberg@flensburg.de

Öffnungszeiten: Di – So 11.30 – 17.00 Uhr

Museumsberg Flensburg
Museumsberg 1, 24937 Flensburg
Telefon 0461/852956
www.museumsberg.de
museumsberg@flensburg.de

 

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