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FlensburgErleben: Veranstaltungsreihe des Kulturhofs Flensburg im September

Liebe Freunde und Freundinnen des Kulturhofs,

anbei unser Programm für die Reihe FlensburgErleben im September.

Heute am Dienstag, den 11.9. startet die 1. Veranstaltung mit einem empfehlungswerten Vortrag über das Immunsystem von und mit Frau Dr. Kathrin Wollmann.

Am Samstag, den 15.9. lesen Lilian Grzesiak und Ulli Borchers von der Liebe.

Und am Sonntag, den 16.9. folgt ein Trommel-Workshop. Es sind noch einige Plätze frei. Kostenbeitrag: 10 Euro (Ermäßigung möglich). Anmeldungen unter: moeller-loko@web.de

Den Flyer unseres Programms zum Ausdrucken gibt es hier.

Viele herbstliche Grüße

Ulrike Möller-Loko

Kulturhof Flensburg e. V.
Große Straße 42 – 44

Aktuelle Termine und weitere Details zu den jeweiligen

Veranstaltungen findet Ihr auch bei Facebook https://www.facebook.com/brasseriehof.cafe/events und auf der Webseite des Kulturhofs https://www.kulturhof-flensburg.de/

Was ist der Kulturhof Flensburg e. V.?

Gegründet wurde unser Verein am 15.9.16 im Brasseriehof, wo seit Sommer 2015 die ersten Cafés (Familiennetzwerk „Mit uns für Alle“) stattfanden. Seit 28.2.17 ist er offiziell eingetragen und als gemeinnützig anerkannt. Wir fördern laut Satzung die Völkerverständigung und die Flensburger Stadtkultur.

Was machen wir?

Jede/r kann bei uns ein Café ausrichten und seine Kultur vorstellen. In Flensburg gibt es Menschen aus ca. 130 Kulturen, sodass ein buntes Programm möglich ist. Bisher gab es im Brasseriehof-Café u. a. folgende Cafés: iranisch, syrisch-orientalisch, kurdisch, türkisch, mexikanisch, kamerunisch, ghanaisch. Wenn auch DU Deine Kultur in Form von köstlichen Speisen und mehr vorstellen möchtest, bist Du herzlich willkommen.

Neben den Cafés, die meist nachmittags stattfinden, veranstaltet der Verein auch Konzerte, bietet Lesungen, Themenabende mit Diskussionen und Ausstellungen an.

Ein besonderes Anliegen ist uns, für den Einbau eines behindertengerechten WCs zu sammeln. Insbesondere die Spenden aus den Hutkonzerten sind dafür vorgesehen.

Ebenso kann man bei uns dienstags nachmittags via die „Marktschwärmer“ bestelltes Gemüse abholen. Außerdem unterstützen wir das Projekt „Foodsharing“.

Wir freuen uns über neue Mitglieder uns weitere spannende Veranstaltungen im Kulturhof Flensburg! Möchtest Du ab und an einen selbstgebackenen Kuchen spenden? Den Schaukasten monatlich gestalten oder die Räumlichkeiten sauber halten?

Dann schaue einfach mal während der Öffnungszeiten herein.

Kulturhof Flensburg e. V., im Brasseriehof, Große Straße 42 – 44, 24937 Flensburg

Wer in unserem Verein mitwirken möchte, wende sich bitte per Mail an Anja Werthebach: werthebach@posteo.de

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Interkulturelle Wochen vom 9. September bis 21. November 2018 in Flensburg

Feste und Fabelhaftes aus aller Herren Länder

Das gegenseitige Anerkennen von Kultur, Werten und Lebensstilen auch in der neuen Heimat ist wesentliche Grundlage erfolgreicher Integration und wird durch die Flensburger „Interkulturellen Wochen“ seit Jahren gefördert.

Zum 16. Mal hat in diesem Jahr der Arbeitskreis „Interkulturelle Wochen“ in Kooperation mit der städtischen Koordinierungsstelle für Integration von Sonntag, 9. September bis Mittwoch, 21. November ein buntes Programm für alle Flensburgerinnnen und Flensburger zusammen gestellt.

Lesungen, Vorträge, Live-Konzerte und der „Tag der Offenen Moscheen“ am 3. Oktober sollen Fragen beantworten und gegenseitiges Verständnis fördern, während das „Interkulturelle Kinderfest“ am 13. September auf dem Spielplatz Schwarzental interkulturelle Begegnungen in fröhlicher Atmosphäre garantiert.

Höhepunkt der Veranstaltungsreihe bildet wie in den Vorjahren das „Fest der Kulturen“, das mit jeder Menge Tanz, Musik und Gesang am Samstag, 27. Oktober (14 – 18 Uhr) im Deutschen Haus stattfindet.

Den Programm- und Veranstaltungsflyer für die Interkulturellen Wochen 2018 in Flensburg gibt es hier

Hier eine kurze Veranstaltungsübersicht:

Flensburger Arbeitslosenquote steigt im August 2018 auf 8,3 %

4.353 Menschen ohne Beschäftigung, 38 mehr als im Vormonat – Arbeitslosenquote durch verdeckte Arbeitslosigkeit in Flensburg weitaus höher

Zahl der Flensburger SGB II-Regelleistungsberechtigten („Hartz IV“) sinkt im August um 83 auf 11.558 Personen

Arbeitsmarkt:

Im Stadtgebiet Flensburg stieg die Zahl der Arbeitslosen nach Angaben der Agentur für Arbeit Flensburg im Berichtsmonat August 2018 im Vergleich zum Vormonat um 38 (0,9 Prozent) auf 4.353 Personen.  Im Vorjahresvergleich sank die Zahl der Arbeitslosen um 353 (-7,5 Prozent).
Die offizielle Arbeitslosenquote für den August 2018 lag damit bei 8,3 Prozent (Vormonat 8,2 Prozent, August 2017: 9,3 Prozent)

Entwicklung des Arbeitsmarktes im Agenturbezirk Flensburg

Quelle: Bundesagentur für Arbeit / Agentur für Arbeit Flensburg

Arbeitslosigkeit in Flensburg nach Rechtskreisen:

• SGB III: 1.261 Personen = 2,4 Prozent, Vormonat 2,4 Prozent, Vorjahresmonat 2,7 Prozent
• SGB II: 3.092 Personen = 5,9 Prozent, Vormonat 5,8 Prozent, Vorjahresmonat 6,6 Prozent

Arbeitskräftenachfrage:

73 offene Stellen weniger als im Vormonat – 108 weniger als im August 2017

Freie Arbeitsstellen in Flensburg / Quelle: Agentur für Arbeit Flbg.

Es gab im August 829 freie Arbeitsstellen, 73 weniger, als im Juli diesen Jahres. 175 sozialversicherungspflichtige Stellen wurden dem gemeinsamen Arbeitgeberservice der Arbeitsagenturen Flensburg und dem Jobcenter Flensburg im August neu gemeldet. 49 weniger, als im Vormonat. Die Nachfrage der Arbeitgeber nach Personal lag in der Stadt Flensburg im August unter dem Niveau des Vorjahresmonats (-108). Besonders bei den sonstigen wirtschaftlichen Dienstleitungen, dem Handel und im Bereich Gesundheits- und Sozialwesen wird Personal gesucht.

Ausbildungsstellenmarkt:

• aktuell unbesetzte Ausbildungsstellen: 155 / +7- oder +4,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr
• aktuell unversorgte Bewerber/-innen: 158 / -24 oder -13,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr

Top Ten der unbesetzten Ausbildungsstellen im August

Fachmann /-frau -Systemgastronomie 22 Ausbildungsstellen
Kaufmann/-frau im Einzelhandel 18 Ausbildungsstellen
Verkäufer/in 17 Ausbildungsstellen
Fachkraft Gastgewerbe 11 Ausbildungsstellen
Handelsfachwirt/in (Ausbildung) 7 Ausbildungsstellen
Fachverk.-Lebensm.handwerk – Fleischerei 7 Ausbildungsstellen
Fleischer/in 6 Ausbildungsstellen
Fachkraft – Kurier-/Express- Postdienstl. 5 Ausbildungsstellen
Koch/Köchin 4 Ausbildungsstellen
Anlagenmech. – Sanitär-/Heiz.-Klimatech. 4 Ausbildungsstellen

Tatsächliche Arbeitslosenquote in Flensburg aufgrund der verdeckten Arbeitslosigkeit bei mindestens 12 Prozent

Die genannten Arbeitslosenzahlen der Flensburger Arbeitsagentur beeinhalten jedoch nicht die Menschen, die sich in der verdeckten Arbeitslosigkeit oder sog. „Unterbeschäftigung“ befinden. In der Unterbeschäftigung werden zusätzlich zu den registrierten Arbeitslosen auch die Personen abgebildet, die nicht als arbeitslos gelten, weil sie Teilnehmer an einer Maßnahme der Arbeitsmarktpolitik oder in einem arbeitsmarktbedingten Sonderstatus sind. Diese Personen werden zur Unterbeschäftigung gerechnet, weil sie für Menschen stehen, denen ein reguläres Beschäftigungsverhältnis fehlt.
Es wird unterstellt, dass ohne den Einsatz dieser Maßnahmen bzw. ohne die Zuweisung zu einem Sonderstatus die Arbeitslosigkeit entsprechend höher ausfallen würde. Mit dem Konzept der Unterbeschäftigung werden Defizite an regulärer Beschäftigung umfassender erfasst und realwirtschaftlich bedingte Einflüsse auf den Arbeitsmarkt besser erkannt. Zudem können die direkten Auswirkungen der Arbeitsmarktpolitik auf die Arbeitslosenzahlen nachvollzogen werden.

Komponenten der Unterbeschäftigung: Zahlen für den gesamten Agenturbezirk Flensburg

Für den gesamten Agenturbezirk Flensburg, also mit den Geschäftsstellenbezirken Flensburg, Husum, Kappeln, Niebüll, Schleswig, Westerland und Tönning, ergibt sich im August 2018 eine fast konstante Zahl von 14.427  Arbeitslosen (Vormonat 14.330), zuzüglich der Unterbeschäftigung sind es jedoch  18.724 (Vormonat  18.821).

Nicht inbegriffen bei der Berechnung der offiziellen Arbeitslosenzahlen und -quote sind aber auch die Arbeitslosen, die aufgrund von Alter, Krankheit oder sonstigen Gründen als nicht mehr vermittelbar gelten und/oder vorzeitig zwangsverrentet wurden und/oder in den SGB-XII-Leistungsbereich fallen.

Arbeitsuchende:

Nicht  enthalten sind ebenso die erwerbsfähigen Arbeitslosen, die nicht im Leistungsbezug des ALG I oder II stehen, keinen Rechtsanspruch darauf haben oder auf Inanspruchnahme derartiger Leistungen verzichten und sich dennoch als arbeitsuchend gemeldet haben. Zur Gruppe der Arbeitsuchenden gehören neben den offiziell registrierten Arbeitslosen auch 1-Euro-Jobber sowie Teilnehmer staatlich finanzierter Weiterbildungs- oder Trainingsmaßnahmen. Arbeitsuchende sind gemäß § 15 Satz 2 SGB III Personen, die nach einer Beschäftigung als Arbeitnehmer suchen.

Es ist zu beachten, dass die Zahl der Arbeitsuchenden neben den Arbeitslosen auch Erwerbstätige beeinhaltet, die in einem regulären Beschäftigungsverhältnis stehen oder eine selbständige Tätigkeit ausüben können. So gehören dazu auch versicherungspflichtig beschäftigte Personen, deren Ausbildungs- oder Arbeitsverhältnis endet, und die sich nach § 38 SGB III spätestens 3 Monate vor der Beendigung bei der Agentur für Arbeit arbeitssuchend melden müssen. Erfahren sie erst später von der Beendigung, müssen sie sich innerhalb von drei Tagen nach Kenntnis des Beendigungszeitpunktes arbeitssuchend melden. Bei befristeten Arbeitsverhältnissen hat die Arbeitsuchendmeldung mindestens drei Monate vor Fristablauf zu erfolgen. Leider wird in der untenstehenden Aufstellung der Arbeitsagentur nicht genau dargestellt, wie viele von den Arbeitsuchenden in einem regulären Beschäftigungsverhältnis stehen und wie viele nicht. Allgemeine Schätzungen zur Zahl der Nichtleistungsempfänger bei den erwerbslosen Arbeitsuchenden bzw. ihrem Anteil: „Arbeitslosigkeit ohne Arbeitslosengeld – Jede vierte arbeitslose Person im Versicherungssystem ist betroffen“ finden sich hier: arbeitsmarkt-aktuell-04-2014-1

Sie alle gelten nicht als arbeitslos im eigentlichen Sinne und werden somit bei der Berechnung der Arbeitslosenquote nicht berücksichtigt.

Dazu die Zahl der Arbeitsuchenden im Geschäftsstellenbereich Flensburg, der die Stadt Flensburg und Randgemeinden umfasst.

Eckwerte des Arbeitsmarktes für den Geschäftsstellenbereich Flensburg

Die Zahl der Arbeitsuchenden im Geschäftstellenbereich Flensburg sinkt im August nur leicht um 73 (-0,6%) auf 11.331 Personen.

Das sind zur  Zahl der gemeldeten Arbeitslosen von 6.436 im Geschäftsstellenbereich Flensburg noch mal 4.895 Personen zusätzlich (siehe Arbeitsmarktreport für_AA 119 Flensburg_201808 (1) S. 20-22).

Damit dürfte auch die eigentliche Zahl der „Arbeitslosen“ in Flensburg im August 2018 nicht 4.353 betragen haben, sondern lag hochgerechnet bei mehr als 6.000 Personen und die Arbeitslosenquote weiterhin bei mindestens 12 Prozent.

Mehr Arbeitsuchende im Agenturbezirk

Für den gesamten Agenturbezirk Flensburg, also mit den Geschäftsstellenbezirken Flensburg, Husum, Kappeln, Niebüll, Schleswig, Westerland und Tönning, lag im August  2018 die Zahl der Arbeitsuchenden inklusive der statistisch registrierten Arbeitslosen bei 24.859 Personen und damit um 85 (1,3%) über der vom Juli 2018 mit 24.774 Personen (siehe  Arbeitsmarktreport für_AA 119 Flensburg_201808 (1) S. 6). Dies sind im Vergleich zu den für den Agenturbezirk offiziell gemeldeten Arbeitslosenzahl von 14.427 aber immer noch 10.432 Personen zusätzlich. Darunter fallen ebenfalls wieder die Arbeitslosen, deren Arbeitslosengeld I ausgelaufen ist, die keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld II nach dem SGB II haben oder die auf Inanspruchnahme derartiger Leistungen verzichten. Sie gelten daher ebenso nicht als arbeitslos im eigentlichen Sinne und tauchen in der Arbeitslosenstatistik nicht auf.

Und die von der Agentur für den August 2018 offiziell gemeldete Arbeitslosenquote liegt im gesamten Agenturbezirk Flensburg bei 5,7 Prozent. (Vorjahr 6,6 Prozent, Vormonat 5,7 Prozent). Diese Quote dürfte aber angesichts der vorangegangenen Erläuterungen ebenso erheblich höher liegen

Eckwerte des Arbeitsmarktes für den Agenturbezirk Flensburg

Die August-Zahlen des Jobcenter Flensburg

Die Zahl der SGB II-Bedarfsgemeinschaften sinkt um 58
Die Zahl der Regelleistungsberechtigten (Hartz IV) sinkt um 83

Das Jobcenter Flensburg betreute im August 2018 3.092 arbeitslose Flensburger (Empfänger von Arbeitslosengeld II); das sind 45 Personen mehr als im Vormonat (+1,5%) bzw. 245 Personen (-7,3%) weniger als im Vorjahresmonat und der geringste Wert in einem August seit Bestehen des Jobcenters.

Die Zahl der Bedarfsgemeinschaften fiel im August im Vergleich zum Vormonat um 58 auf 6.641 (- 0,9%) und im Vergleich zum Vorjahresmonat um 57 (-0,8%).

Die Zahl der Regelleistungsberechtigten fiel im Vergleich zum Vormonat um 83 auf 11.558 (-0,7%), im Vergleich zum Vorjahresmonat stieg sie um 23 (+0,2%).

Die vorjahresbezogene Steigerung bei den Regelleistungsberechtigten ist in erster Linie auf den Personenkreis der Zufluchtsuchenden zurückzuführen.

 

Zum politischen Streit um die Schönung der Arbeitslosenzahlen in Schleswig-Holstein auch ein Beitrag von Till H. Lorenz vom 3.10.2016 auf shz.de:
Arbeitsagentur in SH : So viele Menschen sind in Schleswig-Holstein wirklich arbeitslos
Tausende Erwerbslose werden aus der Statistik der Arbeitsagentur herausgerechnet – weil die Politik es so möchte.
unter: http://www.shz.de/deutschland-welt/wirtschaft/so-viele-menschen-sind-in-schleswig-holstein-wirklich-arbeitslos-id14995576.html

Zum Thema verdeckte Arbeitslosigkeit und „Stille Reserve“ ein Beitrag auf Spiegel-Online vom 01.03.2017: Statistiktricks – So wird die Arbeitslosigkeit schöngerechnet

Zeichnet die offizielle Statistik ein geschöntes Bild vom Arbeitsmarkt? Tatsächlich gelten viele nicht als arbeitslos, obwohl sie Arbeit suchen. Verschwiegen werden sie nicht – aber man muss nach ihnen suchen. Unter: http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/arbeitslosenstatistik-so-hoch-ist-die-verdeckte-arbeitslosigkeit-a-1133354.html

Ein Beitrag des ZDF vom 2.11.2017: Eine Million Arbeitslose mehr – Wie die Arbeitslosenzahl schöngerechnet wird

Der Arbeitsmarkt entwickelt sich freundlich. Seit Jahren sinkt die Zahl der Arbeitslosen. Doch viele Arbeitslose werden gar nicht mitgezählt. Unter https://www.zdf.de/nachrichten/heute/arbeitslose-wer-in-der-statistik-nicht-beruecksichtigt-wird-100.html

Und zum gleichen Thema ein Beitrag von correktiv.org vom 31. Mai 2017:

Warum eine Million Arbeitslose in der offiziellen Statistik nicht sichtbar sind
Die am Dienstag vorgestellte Arbeitslosenzahl ist um mindestens eine Million zu niedrig. Die geschönte Zahl kommt durch mehrere Gesetzesänderungen zu Stande. Sogar die Bundesagentur für Arbeit spricht sich für eine neue Berechnungsgrundlage aus, damit die offizielle Arbeitslosenzahl mehr der Wirklichkeit entspricht
https://correctiv.org/recherchen/arbeit/artikel/2017/05/31/zeit-fuer-die-echte-arbeitslosenzahl/

 

Das Programm für das 4. Norderstraßenfest am 02.09.2018 in Flensburg

SONNTAG, 2. SEPTEMBER 2018, von 10 – 16 UHR

Das Forum Hafenquartier lädt ein:

Häuser, Höfe, Hängeschuhe, Hafennähe und Leute machen die Norderstraße zur schönsten  Straße nördlich der Alpen. Am 2. September zwischen 10 und 16 Uhr wollen wir das feiern – mit einem Straßenfest vom Nordertor bis zur Neuen Straße. Wir wollen gemeinsam frühstücken, uns austauschen, Hobbies, Eigenheiten und Ideen der anderen kennenlernen – und Spass haben. Alle Anwohner, Kulturschaffenden, Geschäftsleute und sonstigen Quartiersbezogenen sind herzlich eingeladen.

WAS
Spaß haben, Essen, Hökern, Klatschen & Tratschen an der Bürgersteigkante, Kultur- und  Nachbarschaftsaustausch betreiben im tollsten Quartier der Stadt – was geboten wird, bestimmst Du.

MITBRINGEN
Jeder bringt mit, was er benötigt – Möbel, Geschirr, Besteck, Verpflegung, Kreativwerkzeug und Wetterschutz (wir feiern auch bei norddeutscher Witterung).

Bringt Euer Leben auf die Straße!

AKTIONEN
Hula Hoop, Darten, Kickern, Kunst, Vorlesen, Schminken, Flohmarkt, Musik und mehr – Eure Kreativität ist gefragt. Macht Aktionen, bringt Eure Hobbies, Eure Vorlieben und Freizeitbeschäftigungen mit auf die Straße und teilt sie mit uns. Ohne Anmeldung, ohne Firlefanz*.

UND SONST
Wir wollen die Norderstraße während des Festes für Fußgänger reservieren  – bitte ohne Auto anreisen!

* Bedenkt bitte, dass die Verantwortung von allen gemeinsam getragen wird – Respektiert eure Umwelt und Mitmenschen! Jeder nimmt seinen Müll wieder mit.

Bitte keine kommerziellen Angebote!

Forum Hafenquartier auf Facebook: https://de-de.facebook.com/ForumHafenquartier/

 

4. Norderstraßenfest am 02.09.2018 in Flensburg

SONNTAG, 2. SEPTEMBER 2018, von 10 – 16 UHR

Das Forum Hafenquartier lädt ein:

Häuser, Höfe, Hängeschuhe, Hafennähe und Leute machen die Norderstraße zur schönsten  Straße nördlich der Alpen. Am 2. September zwischen 10 und 16 Uhr wollen wir das feiern – mit einem Straßenfest vom Nordertor bis zur Neuen Straße. Wir wollen gemeinsam frühstücken, uns austauschen, Hobbies, Eigenheiten und Ideen der anderen kennenlernen – und Spass haben. Alle Anwohner, Kulturschaffenden, Geschäftsleute und sonstigen Quartiersbezogenen sind herzlich eingeladen.

WAS
Spaß haben, Essen, Hökern, Klatschen & Tratschen an der Bürgersteigkante, Kultur- und  Nachbarschaftsaustausch betreiben im tollsten Quartier der Stadt – was geboten wird, bestimmst Du.

MITBRINGEN
Jeder bringt mit, was er benötigt – Möbel, Geschirr, Besteck, Verpflegung, Kreativwerkzeug und Wetterschutz (wir feiern auch bei norddeutscher Witterung).

Bringt Euer Leben auf die Straße!

AKTIONEN
Hula Hoop, Darten, Kickern, Kunst, Vorlesen, Schminken, Flohmarkt, Musik und mehr – Eure Kreativität ist gefragt. Macht Aktionen, bringt Eure Hobbies, Eure Vorlieben und Freizeitbeschäftigungen mit auf die Straße und teilt sie mit uns. Ohne Anmeldung, ohne Firlefanz*.

UND SONST
Wir wollen die Norderstraße während des Festes für Fußgänger reservieren  – bitte ohne Auto anreisen!

* Bedenkt bitte, dass die Verantwortung von allen gemeinsam getragen wird – Respektiert eure Umwelt und Mitmenschen! Jeder nimmt seinen Müll wieder mit.

Bitte keine kommerziellen Angebote!

Forum Hafenquartier auf Facebook: https://de-de.facebook.com/ForumHafenquartier/

Untenstehend das Programm: norderplan 2018

 

Antikriegstag: Gedenken am 1. September 2018 um 12 Uhr am Mahnmal „Harrislee Bahnhof“

Am 1. September 1939 begann mit dem deutschen Überfall auf Polen einer der schrecklichsten Kriege der Menschheitsgeschichte mit 60 Millionen Toten. Der Antikriegstag am 1. September 2018 gilt dem Gedenken und beinhaltet ein Versprechen: Im Hier und Heute die Mitverantwortung dafür zu übernehmen, dass Faschismus und Rechtsextremismus keinen Platz mehr haben in dieser Gesellschaft.
Auch in diesem Jahr wollen wir uns gemeinsam erinnern und einen Blick auf das Heute werfen.

Am Mahnmal „Harrislee Bahnhof“/ Padborg sprechen:

Joachim Sopha

Vorsitzender des DGB-Stadtverbandes Flensburg

Ludwig Hecker

VVN-BdA Flensburg

V.i.S.d.P.: DGB Region S-H Nordwest, Stadtverband Flensburg, flensburg@dgb.de

Dazu auch die Erklärung des Deutschen Gewerkschaftsbundes zum Antikriegstag, 1. September 2018

Aufruf zum Antikriegstag am 1. September der Initiative „abrüsten statt aufrüsten“ vom 10. August 2018

Aktiv für Abrüstung eintreten – zum Antikriegstag am 1. September und darüber hinaus!

Am Antikriegstag gedenken wir den mehr als 80 Millionen Opfern der beiden Weltkriege. Die historische Lehre aus zwei Weltkriegen heißt für uns: „Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus!“ Aber auch „Nie wieder Aufrüstung!“. Aufrüstung bringt keine Sicherheit und keinen Frieden. Aufrüstung heizt internationale Konflikte weiter an. Waffen, die entwickelt werden, kommen auch zur Anwendung. Deshalb Schluss damit!

Hundert Jahre nach Ende des 1. Weltkrieges befindet sich die Welt wieder einmal in einer dramatischen Rüstungsspirale. Statt mehr Geld in die Lösung der großen globalen Probleme wie Armut oder Klimawandel zu stecken, wurden 2017 unfassbare 1,4 Billionen Euro weltweit für Rüstung ausgegeben. Deutschland spielt dabei eine gewichtige Rolle. Die Pläne der Bundesregierung sehen vor, den Verteidigungshaushalt in den kommenden Jahren kontinuierlich zu steigern. Ziel soll sein, dass 2% des Bruttoinlandproduktes für Rüstung aufgewendet werden, entsprechend der NATO-Vorgabe. Eine Anhebung auf 2% würde nach Aussagen der Stiftung Wissenschaft und Politik 2024 85 Milliarden Euro bedeuten, d.h. jährlich sollen bis zu 40 Milliarden Euro zusätzlich für Rüstung ausgegeben werden. Diese Gelder fehlen vor allem bei Bildung, Wohnen, Altenpflege und Umwelt. Ein Wahnsinn, dem wir entgegentreten. Abrüstung ist das Gebot der Stunde – national wie international.

Der Protest gegen die Aufrüstungspläne der Bundesregierung nimmt Fahrt auf! Den Aufruf „abrüsten statt aufrüsten“ haben bereits über 70.000 Menschen unterschrieben (Stand 10.08.2018). Ein erstes erfolgreiches Zeichen für den Wunsch nach Abrüstung. Daran müssen wir gemeinsam weiter arbeiten!

Der Antikriegstag am 1. September, mit seinen vielen Veranstaltungen von Gewerkschaften und Friedensgruppen, ist ein geeigneter Anlass, um weitere Unterschriften für den Aufruf zu sammeln, mit Menschen ins Gespräch zu kommen und Zeichen für Frieden und Abrüstung zu setzen. Nur gemeinsam können wir die Aufrüstungspläne stoppen.

Mit dem 1. September beginnt für die Initiative „abrüsten statt aufrüsten“ eine intensive Aktionsphase, die bis zum Jahresende gehen wird. In dieser wollen wir bis zu den Haushaltsdebatten im November weitere Unterschriften sammeln und diese symbolisch an Abgeordnete in Berlin übergeben sowie in Gesprächen mit Abgeordneten weitere Unterstützung erreichen. Für den 1-4. November bereiten wir bundesweite Aktionstage mit Protestaktionen und dezentralen Demonstrationen vor.

Wir wenden uns an alle, die den Wahnsinn der Aufrüstung in einer Welt voll Hunger, Armut, sozialen und ökologischen Herausforderungen nicht länger schweigend und stillhaltend hinnehmen wollen:

Mach mit!

Unterzeichne den Aufruf!

Sammele selbst Unterschriften!

Werde aktiv und beteilige Dich an den Aktionen!

Weitere Infos:

Initiative abrüsten statt aufrüsten: www.abruesten.jetzt    info@abruesten.jetzt

Terminübersicht zum Antikriegstag beim Netzwerk Friedenskooperative:

www.friedenskooperative.de/termine-antikriegstag-2018

Material bestellen (Aufruf/ Unterschriftenliste, Zeitung, Aufkleber und Poster):

https://www.friedenskooperative.de/shop/abruesten_statt_aufruesten

Den Aufruf herunterladen: Aufruf 1 September von abrüsten statt aufrüsten (Stand 02.08.2018 final).pdf

Programm des Kulturhofs Flensburg für den September 2018

Liebe Freunde und Freundinnen des Kulturhofs,

der September bietet wieder ein abwechslungsreiches Programm:

U. a. gibt es 2 Vorträge zum Immunsystem, ein Hutkonzert mit den Rundstücken, wieder 2 Iranische Cafés am 2. und 4. Samstag, einen Trommel-Workshop, ein Faires Café, das beliebte Vegane Café am 1. Samstag, 2 Lesungen von FlensburgerInnen sowie einen Film, unsere Hofmusik und vieles mehr.

Das Café ist regelmässig von Donnerstag bis Sonntag am Nachmittag für euch geöffnet.

Es dürfte für jeden Geschmack etwas dabei sein.

Wir freuen uns auf euren Besuch!

Herzliche Grüße

Ulrike Möller-Loko

Kulturhof Flensburg e. V.
Große Straße 42 – 44

Aktuelle Termine und weitere Details zu den jeweiligen Veranstaltungen findet Ihr auch bei Facebook https://www.facebook.com/brasseriehof.cafe/events und auf der Webseite des Kulturhofs https://www.kulturhof-flensburg.de/

Was ist der Kulturhof Flensburg e. V.?

Gegründet wurde unser Verein am 15.9.16 im Brasseriehof, wo seit Sommer 2015 die ersten Cafés (Familiennetzwerk „Mit uns für Alle“) stattfanden. Seit 28.2.17 ist er offiziell eingetragen und als gemeinnützig anerkannt. Wir fördern laut Satzung die Völkerverständigung und die Flensburger Stadtkultur.

Was machen wir?

Jede/r kann bei uns ein Café ausrichten und seine Kultur vorstellen. In Flensburg gibt es Menschen aus ca. 130 Kulturen, sodass ein buntes Programm möglich ist. Bisher gab es im Brasseriehof-Café u. a. folgende Cafés: iranisch, syrisch-orientalisch, kurdisch, türkisch, mexikanisch, kamerunisch, ghanaisch. Wenn auch DU Deine Kultur in Form von köstlichen Speisen und mehr vorstellen möchtest, bist Du herzlich willkommen.

Neben den Cafés, die meist nachmittags stattfinden, veranstaltet der Verein auch Konzerte, bietet Lesungen, Themenabende mit Diskussionen und Ausstellungen an.

Ein besonderes Anliegen ist uns, für den Einbau eines behindertengerechten WCs zu sammeln. Insbesondere die Spenden aus den Hutkonzerten sind dafür vorgesehen.

Ebenso kann man bei uns dienstags nachmittags via die „Marktschwärmer“ bestelltes Gemüse abholen. Außerdem unterstützen wir das Projekt „Foodsharing“.

Wir freuen uns über neue Mitglieder uns weitere spannende Veranstaltungen im Kulturhof Flensburg! Möchtest Du ab und an einen selbstgebackenen Kuchen spenden? Den Schaukasten monatlich gestalten oder die Räumlichkeiten sauber halten?

Dann schaue einfach mal während der Öffnungszeiten herein.

Kulturhof Flensburg e. V., im Brasseriehof, Große Straße 42 – 44, 24937 Flensburg

Wer in unserem Verein mitwirken möchte, wende sich bitte per Mail an Anja Werthebach: werthebach@posteo.de

Hafermarkt Sommerfest 2018 am 17. und 18. August in Flensburg

Heiss ersehnt! DAS Subkultur-Event im Flensburger Sommer!

Freitag 17. August ab 15:00 Uhr bis Samstag 18. August um 00:00 Uhr
Hafermarkt Flensburg
Heinrichstrasse 8, 24937 Flensburg

Wie immer dürft ihr euch auf ein bunt gemischtes Rahmenprogramm quer durch linke Subkultur freuen. Wir versprechen: Es ist für jeden was dabei!

Den Auftakt mit Live-Musik macht Martin Meiwes aus Minden mit seinem brenzligen Rap.

Martin Meiwes
Martin Meiwes aus Minden macht deutschsprachigen Rap und legt Wert auf klassische Sounds und Werte des Hip-Hops. Dazu gehört für ihn untrennbar auch politische Haltung. Kämpferische Punchlines auf Boom-Bap-Beats.
Alle Kopfnicker sollten um 22 Uhr am Start sein!

BIG MESS (mal wieder aus Kopenhagen) 😉 spielen poppigen Garage-Punk mit ´nem Hauch Melancholie.

NEUROTIC EXISTENCE aus Bremen hingegen machen das heftige Gegenteil davon. Heftige Krachgitarre mitten in die marode Kauleiste aber immer mit ´ner ordentlichen Kelle Melodei.

DJane Ruina
Und für alle denen der Tanzschuh brennt ist Samstag nach den Bands endlich wieder mal DJane Ruine am Start. Klassiker aus Rock und Pop sowie flotter Balkansound. Immer ein paar Geheimtipps dazwischen und immer ne mega Sause

Alles weitere zum Sommerfest hier

Wohn- und Kulturprojekt Hafermarkt auf Facebook: https://www.facebook.com/hafermarkt/

 

Wikingertage Schleswig vom 09. bis 12. August 2018

Fröhliches Fest für die ganze Familie +++ Eine der größten Wikingerveranstaltungen Europas +++ Direkt am Ufer des Ostseefjords Schlei, in der Nähe Haithabus, dem Weltkulturerbe +++ Hunderte Wikinger laden ein +++ Wikingerdorf mit großer Kampfarena und spektakulären, mehrmals täglich stattfindenden Wikingerschaukämpfen +++ Gaukler- und Feuershows +++ Bogenturnier +++ Handwerker-Vorführungen +++ Wikingerschiffe +++ Kinderwikingerdorf +++ zeitgenössische Gastronomie +++ Musik u.v.m.

Veranstalter feiern 20-jähriges Jubiläum +++ Öffnung bereits ab Donnerstag mit großem Familientag zu vergünstigten Eintrittspreisen +++ vergrößertes Kinderwikingerdorf im großen Wikingerdorf +++ Neu inszenierte Kampfshows +++ Gastronomie wird auf zeitgenössische Tavernen umgestellt +++ noch mehr Aktions – & Mitmachprogramme +++ Stadt Schleswig investiert in die Geländesanierung der Königswiese

Mehr Infos hier: http://www.wikingertage.de/

 

Flensburger Arbeitslosenquote im Juli 2018 bei 8,2 %

6 Arbeitslose weniger als im Vormonat – Arbeitslosenquote durch verdeckte Arbeitslosigkeit in Flensburg weitaus höher

Zahl der Flensburger SGB II-Regelleistungsberechtigten („Hartz IV“) sinkt im Juli um 22 auf 11.641 Personen

Arbeitsmarkt:

Im Stadtgebiet Flensburg sank die Zahl der Arbeitslosen nach Angaben der Agentur für Arbeit Flensburg im Juli 2018 im Vergleich zum Vormonat um 6 (-0,1 Prozent) auf 4.315 Personen.  Im Vorjahresvergleich sank die Zahl der Arbeitslosen  um 293 (-6,4 Prozent).
Die offizielle Arbeitslosenquote für den Juli 2018 lag damit bei 8,2 Prozent (Vormonat 8,3 Prozent, Juli 2017: 9,1 Prozent)

Entwicklung des Arbeitsmarktes im Agenturbezirk Flensburg

Quelle: Bundesagentur für Arbeit / Agentur für Arbeit Flensburg

Arbeitslosigkeit in Flensburg nach Rechtskreisen:

• SGB III: 1.268 Personen = 2,4 Prozent, Vormonat 2,2 Prozent, Vorjahresmonat 2,5 Prozent
• SGB II: 3.047 Personen = 5,8 Prozent, Vormonat 6,1 Prozent, Vorjahresmonat 6,6 Prozent

Arbeitskräftenachfrage:

21 offene Stellen weniger als im Vormonat – 11 mehr als im Juli 2017

Freie Arbeitsstellen in Flensburg / Quelle: Agentur für Arbeit Flbg.

Es gab im Juli 902 freie Arbeitsstellen, 224 sozialversicherungspflichtige Stellen wurden dem gemeinsamen Arbeitgeberservice der Arbeitsagenturen Flensburg und dem Jobcenter Flensburg im Juli neu gemeldet.
Die Nachfrage der Arbeitgeber nach Personal lag in der Stadt Flensburg im Juli leicht über dem Niveau des Vorjahresmonats (+11), sank gegenüber dem Vormonat Juni (-21). Besonders bei den sonstigen wirtschaftlichen Dienstleitungen, dem Handel und im Bereich Erziehung und Unterricht sowie im Gesundheits- und Sozialwesen wird Personal gesucht.

Ausbildungsstellenmarkt:

• aktuell unbesetzte Ausbildungsstellen: 213 / -9 oder -4,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr
• aktuell unversorgte Bewerber/-innen: 213 / -41 oder -16,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr

Top Ten der unbesetzten Ausbildungsstellen im Juli

Kaufmann/-frau im Einzelhandel 25 Ausbildungsstellen
Verkäufer/in 22 Ausbildungsstellen
Fachmann/-frau – Systemgastronomie 22 Ausbildungsstellen
Fachkraft Gastgewerbe 11 Ausbildungsstellen
Fachkraft – Schutz und Sicherheit 10 Ausbildungsstellen
Handelsfachwirt/in (Ausbildung) 10 Ausbildungsstellen
Anlagenmech. – Sanitär-/Heiz.-Klimatech. 8 Ausbildungsstellen
Kfz.mechatroniker – PKW- Technik 7 Ausbildungsstellen
Fachverk. Lebensm.handwerk – Fleischerei 7 Ausbildungsstellen
Fleischer/in 6 Ausbildungsstellen

Tatsächliche Arbeitslosenquote in Flensburg aufgrund der verdeckten Arbeitslosigkeit bei mindestens 12 Prozent

Die genannten Arbeitslosenzahlen der Flensburger Arbeitsagentur beeinhalten jedoch nicht die Menschen, die sich in der verdeckten Arbeitslosigkeit oder sog. „Unterbeschäftigung“ befinden. In der Unterbeschäftigung werden zusätzlich zu den registrierten Arbeitslosen auch die Personen abgebildet, die nicht als arbeitslos gelten, weil sie Teilnehmer an einer Maßnahme der Arbeitsmarktpolitik oder in einem arbeitsmarktbedingten Sonderstatus sind. Diese Personen werden zur Unterbeschäftigung gerechnet, weil sie für Menschen stehen, denen ein reguläres Beschäftigungsverhältnis fehlt.
Es wird unterstellt, dass ohne den Einsatz dieser Maßnahmen bzw. ohne die Zuweisung zu einem Sonderstatus die Arbeitslosigkeit entsprechend höher ausfallen würde. Mit dem Konzept der Unterbeschäftigung werden Defizite an regulärer Beschäftigung umfassender erfasst und realwirtschaftlich bedingte Einflüsse auf den Arbeitsmarkt besser erkannt. Zudem können die direkten Auswirkungen der Arbeitsmarktpolitik auf die Arbeitslosenzahlen nachvollzogen werden.

Komponenten der Unterbeschäftigung: Zahlen für den gesamten Agenturbezirk Flensburg

Quelle: Arbeitsmarktreport der Agentur für Arbeit Flensburg, Juli 2018, S. 9

Für den gesamten Agenturbezirk Flensburg, also mit den Geschäftsstellenbezirken Flensburg, Husum, Kappeln, Niebüll, Schleswig, Westerland und Tönning, ergibt sich im Juli 2018 eine Zahl von 14.330 Arbeitslosen (Vormonat 14.071), zuzüglich der Unterbeschäftigung sind es jedoch 18.821 (Vormonat  18.640).

Nicht inbegriffen bei der Berechnung der offiziellen Arbeitslosenzahlen und -quote sind aber auch die Arbeitslosen, die aufgrund von Alter, Krankheit oder sonstigen Gründen als nicht mehr vermittelbar gelten und/oder vorzeitig zwangsverrentet wurden und/oder in den SGB-XII-Leistungsbereich fallen. Nicht  enthalten darin sind aber auch die erwerbsfähigen Arbeitslosen, die nicht im Leistungsbezug des ALG I oder II stehen, keinen Rechtsanspruch darauf haben oder auf Inanspruchnahme derartiger Leistungen verzichten und sich dennoch als arbeitsuchend gemeldet haben. Ebenso zur Gruppe der Arbeitsuchenden gehören neben den offiziell registrierten Arbeitslosen auch 1-Euro-Jobber sowie Teilnehmer staatlich finanzierter Weiterbildungs- oder Trainingsmaßnahmen. Sie alle gelten nicht als arbeitslos im eigentlichen Sinne und werden bei der Berechnung der Arbeitslosenquote nicht berücksichtigt.

Zum Vergleich Zahlen vom Juli 2017 der „arbeitslosen“ und „nicht-arbeitslosen“ Kunden des Jobcenter Flensburg für die Sitzung des Sozial- und Gesundheitsausschuss am 13.11.2017, die einen Eindruck über den Anteil derjenigen Arbeitslosen geben, die in der Flensburger Arbeitslosenstatistik nicht berücksichtigt werden: https://akopol.files.wordpress.com/2017/11/jobcenter.jpg

Allein 1.260 Arbeitslose befanden sich demnach in arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen. 695 waren krank gemeldet, 258 waren Ältere mit Sonderregelungen und 1.175 Personen waren zwar sozialversicherungspflichtig erwerbstätig, brauchten aber dennoch Hilfeleistungen, da unter anderem ihr Einkommen zur Existenzsicherung nicht reichte (z.B. Teilzeitjobber / Geringverdiener). 736 Personen wurden aufgrund von Schule oder Studium, 626 aufgrund von Pflege und Erziehung und 310 Personen aufgrund sonstiger Gründe nicht als „arbeitslos“ gezählt. Somit blieben netto mehr als 2.200 Arbeitslose, die in der offiziellen Arbeitslosenstatistik der Flensburger Arbeitsagentur für den Juli 2017 mit 4.608 Personen und einer „Arbeitslosen“-Quote von 9,1 Prozent nicht auftauchten. Mehr dazu auch hier: https://akopol.wordpress.com/2017/08/02/flensburger-arbeitslosenquote-steigt-im-juli-2017-auf-91/ und hier: https://akopol.wordpress.com/2018/01/06/flensburger-arbeitslosenquote-im-dezember-2017-bei-86/

Damit dürfte auch die eigentliche Zahl der „Arbeitslosen“ in Flensburg im Juli 2018 nicht 4.315 betragen haben, sondern lag hochgerechnet bei mehr als 6.000 Personen und die Arbeitslosenquote damit bei mindestens 12 Prozent.

Arbeitsuchende

sind gemäß § 15 Satz 2 SGB III Personen, die nach einer Beschäftigung als Arbeitnehmer suchen. Arbeitsuchend können auch Personen sein, die bereits eine Beschäftigung oder eine selbständige Tätigkeit ausüben.

Ebenso müssen sich versicherungspflichtig beschäftigte Personen, deren Ausbildungs- oder Arbeitsverhältnis endet, nach § 38 SGB III spätestens 3 Monate vor der Beendigung bei der Agentur für Arbeit arbeitssuchend melden. Erfahren sie erst später von der Beendigung, müssen sie sich innerhalb von drei Tagen nach Kenntnis des Beendigungszeitpunktes arbeitssuchend melden. Bei befristeten Arbeitsverhältnissen hat die Arbeitsuchendmeldung mindestens drei Monate vor Fristablauf zu erfolgen. (Siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Arbeitsuchende )

Zur Definition arbeitslos vs. arbeitsuchend siehe auch: Grundlagen: Qualitätsbericht | November 2017 VERSION 6.0
Statistik der Arbeitslosen, Arbeitsuchenden und gemeldeten erwerbsfähigen Personen, Bundesagentur für Arbeit – Statistik/Arbeitsmarktberichterstattung; Nürnberg 2017, S. 7 unter: https://statistik.arbeitsagentur.de/Statischer-Content/Grundlagen/Qualitaetsberichte/Generische-Publikationen/Qualitaetsbericht-Statistik-Arbeitslose-Arbeitsuchende.pdf

Es ist daher zu beachten, dass die Zahl der Arbeitsuchenden neben den Arbeitslosen auch Erwerbstätige beeinhaltet, die in einem regulären Beschäftigungsverhältnis stehen können. Leider wird in der untenstehenden Aufstellung der Arbeitsagentur nicht genau dargestellt, wie viele von den Arbeitsuchenden in einem regulären Beschäftigungsverhältnis stehen und wie viele nicht. Allgemeine Schätzungen zur Zahl der Nichtleistungsempfänger bei den erwerbslosen Arbeitsuchenden bzw. ihrem Anteil: „Arbeitslosigkeit ohne Arbeitslosengeld – Jede vierte arbeitslose Person im Versicherungssystem ist betroffen“ finden sich hier: arbeitsmarkt-aktuell-04-2014-1

Unten die Zahl der Arbeitsuchenden im Geschäftsstellenbereich Flensburg, der die Stadt Flensburg und Randgemeinden umfasst.

Eckwerte des Arbeitsmarktes für den Geschäftsstellenbereich Flensburg

Quelle: Arbeitsmarktreport der Agentur für Arbeit Flensburg, Juli 2018, S. 20

Die Zahl der Arbeitsuchenden im Geschäftstellenbereich Flensburg steigt im Juli um 77 (0,7%) auf 11.404 Personen.

Das sind zur  Zahl der gemeldeten Arbeitslosen von 6.392 im Geschäftsstellenbereich Flensburg noch mal 5.012 Personen zusätzlich (siehe Arbeitsmarktreport für_AA 119 Flensburg_201807 S. 20-22).

Mehr Arbeitsuchende auch im Agenturbezirk

Für den gesamten Agenturbezirk Flensburg, also mit den Geschäftsstellenbezirken Flensburg, Husum, Kappeln, Niebüll, Schleswig, Westerland und Tönning, lag im Juli 2018 die Zahl der Arbeitsuchenden inklusive der statistisch registrierten Arbeitslosen bei 24.774 Personen und damit um 312 (1,3%) über der vom Juni 2018 mit 24.462 Personen (siehe Arbeitsmarktreport für_AA 119 Flensburg_201807 S. 6). Dies sind im Vergleich zu den für den Agenturbezirk offiziell gemeldeten Arbeitslosenzahl von 14.330 aber immer noch 10.444 Personen zusätzlich. Darunter fallen ebenfalls wieder die Arbeitslosen, deren Arbeitslosengeld I ausgelaufen ist, die keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld II nach dem SGB II haben oder die auf Inanspruchnahme derartiger Leistungen verzichten. Sie gelten daher ebenso nicht als arbeitslos im eigentlichen Sinne und tauchen in der Arbeitslosenstatistik nicht auf.

Und die von der Agentur für den Juli 2018 offiziell gemeldete Arbeitslosenquote liegt im gesamten Agenturbezirk Flensburg bei 5,7 Prozent. (Vorjahr 6,4 Prozent, Vormonat 5,6 Prozent). Diese Quote dürfte aber angesichts der vorangegangenen Erläuterungen ebenso erheblich höher liegen

Eckwerte des Arbeitsmarktes für den Agenturbezirk Flensburg

Quelle: Arbeitsmarktreport der Agentur für Arbeit Flensburg, Juli 2018, S. 6

Die Juli-Zahlen des Jobcenter Flensburg

Die Zahl der SGB II-Bedarfsgemeinschaften sinkt um 26

Die Zahl der Regelleistungsberechtigten (Hartz IV) sinkt um 22.

Das Jobcenter Flensburg betreute im Juli 2018 3.047 arbeitslose Flensburger (Empfänger von Arbeitslosengeld II); das sind 132 Personen weniger als im Vormonat (-4,2%) bzw. 274 Personen (-8,3%) weniger als im Vorjahresmonat und der geringste Wert seit Bestehen des Jobcenters.

Die Zahl der Bedarfsgemeinschaften fiel im Juli im Vergleich zum Vormonat um 26 auf 6.699 (- 0,4%); im Vergleich zum Vorjahresmonat erhöhte sie sich um 72 (+1,1%).

Die Zahl der Regelleistungsberechtigten fiel im Vergleich zum Vormonat um 22 auf 11.641 (-0,2%), im Vergleich zum Vorjahresmonat stieg sie um 213 Personen (+1,9%).

Die vorjahresbezogenen Steigerungen bei den Bedarfsgemeinschaften und den Regelleistungsberechtigten sind in erster Linie auf den Personenkreis der Zufluchtsuchenden zurückzuführen.

 

Zum politischen Streit um die Schönung der Arbeitslosenzahlen in Schleswig-Holstein auch ein Beitrag von Till H. Lorenz vom 3.10.2016 auf shz.de:
Arbeitsagentur in SH : So viele Menschen sind in Schleswig-Holstein wirklich arbeitslos
Tausende Erwerbslose werden aus der Statistik der Arbeitsagentur herausgerechnet – weil die Politik es so möchte.
unter: http://www.shz.de/deutschland-welt/wirtschaft/so-viele-menschen-sind-in-schleswig-holstein-wirklich-arbeitslos-id14995576.html

Zum Thema verdeckte Arbeitslosigkeit und „Stille Reserve“ ein Beitrag auf Spiegel-Online vom 01.03.2017: Statistiktricks – So wird die Arbeitslosigkeit schöngerechnet

Zeichnet die offizielle Statistik ein geschöntes Bild vom Arbeitsmarkt? Tatsächlich gelten viele nicht als arbeitslos, obwohl sie Arbeit suchen. Verschwiegen werden sie nicht – aber man muss nach ihnen suchen. Unter: http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/arbeitslosenstatistik-so-hoch-ist-die-verdeckte-arbeitslosigkeit-a-1133354.html

Ein Beitrag des ZDF vom 2.11.2017: Eine Million Arbeitslose mehr – Wie die Arbeitslosenzahl schöngerechnet wird

Der Arbeitsmarkt entwickelt sich freundlich. Seit Jahren sinkt die Zahl der Arbeitslosen. Doch viele Arbeitslose werden gar nicht mitgezählt. Unter https://www.zdf.de/nachrichten/heute/arbeitslose-wer-in-der-statistik-nicht-beruecksichtigt-wird-100.html

Und zum gleichen Thema ein Beitrag von correktiv.org vom 31. Mai 2017:

Warum eine Million Arbeitslose in der offiziellen Statistik nicht sichtbar sind
Die am Dienstag vorgestellte Arbeitslosenzahl ist um mindestens eine Million zu niedrig. Die geschönte Zahl kommt durch mehrere Gesetzesänderungen zu Stande. Sogar die Bundesagentur für Arbeit spricht sich für eine neue Berechnungsgrundlage aus, damit die offizielle Arbeitslosenzahl mehr der Wirklichkeit entspricht
https://correctiv.org/recherchen/arbeit/artikel/2017/05/31/zeit-fuer-die-echte-arbeitslosenzahl/

 

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