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307.000 Schleswig-Holsteiner beziehen Sozialleistungen zur Sicherung ihres Lebensunterhalts

Sozialleistungen in den Kreisen Schleswig-Holsteins 2015 – Hilfebezug in den Städten am höchsten und im Kreis Stormarn am geringsten

Flensburger Quote der HilfeempfängerInnen bei 17,4%

Das Statistische Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein veröffentlichte vor kurzem Daten zur Anzahl der SozialleistungsempfängerInnen in Schleswig-Holstein.
Am Jahresende 2015 lebten fast elf Prozent der Bevölkerung Schleswig-Holsteins ganz oder teilweise von Sozialleistungen zur laufenden Lebensführung. Am höchsten war die Quote der Hilfeempfängerinnen und -empfänger in Lübeck (fast 18 Prozent). In den Städten Flensburg, Kiel und Neumünster waren jeweils rund 17 Prozent der Einwohnerinnen und Einwohner auf Unterstützung angewiesen, so das Statistikamt Nord.
Von den Kreisen wiesen Dithmarschen (zwölf Prozent) und Steinburg (elf Prozent) überdurchschnittliche Werte auf. In den anderen Gebieten lag die Hilfequote unter dem Landesdurchschnitt. Mit Abstand am niedrigsten war sie mit gut sechs Prozent im Kreis Stormarn.
Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Anteil der durch Sozialleistungen zur laufenden Lebensführung unterstützten Bevölkerung landesweit um 0,8 Prozentpunkte. Die Quote erhöhte sich in fast allen Kreisen.
Insgesamt lebten Ende 2015 knapp 307 000 Schleswig-Holsteinerinnen und Schleswig-Holsteiner zumindest teilweise von SGB II-Leistungen („Hartz IV“), Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung, laufender Sozialhilfe außerhalb von Einrichtungen oder Regelleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz. Das sind neun Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

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Flensburger Campusbad mit erneutem Besucherrekord

Wieder Besucherrekordjahr im Campusbad – 279.766 Badgäste in 2015

Flensburg: Auch im dritten Jahr des Campusbadbetriebs durch die Stadtwerke Tochtergesellschaft Förde Bäder GmbH ist ein nochmaliger Zuwachs der Schwimm- und Badbesuche erzielt worden. Mit genau 279.766 Besuchen hat das Campusbad die höchste Besucherzahl überhaupt seit Eröffnung im März 2010 erzielt.

Im Vergleich zum Vorjahr 2014 kamen, trotz einer Verlängerten Schließungsphase für das Sportbecken im letztjährigen Sommer, 5.662 Gäste mehr ins Bad. Dabei handelt es sich vor allem um Gäste, die als zahlende Besucher das Angebot von Sport- und Freizeitbad genutzt haben. Während auch die Vereinsschwimmer mit fast 1.350 Personen zum Besucheranstieg beitrugen, war das Schulschwimmen mit 2.250 Besuchen unter der Vorjahreszahl geblieben.

Torben Kablau, Betriebsleiter des Campusbades ist zufrieden: „Rein rechnerisch hat damit jeder Flensburger das Campusbad fast dreimal im letzten Jahr besucht. Allein an 50 Öffnungstagen wurde die Besucherzahl von mehr als 1.000 Gästen übertroffen. In 2014 war das nur an 39 Tagen der Fall. Erfreulich ist ebenfalls der Anteil der Besucheraus dem Umland. Hier sehe ich noch Potential nach oben.“

Im Vergleich der jetzt sechs Öffnungsjahre konnte in 2015 in acht Monaten eine Monatsrekordbesucherzahl erreicht werden. Nur in den ersten drei Monaten des Jahres 2014 und im August 2013 waren im Jahresvergleich höhere Monatsbesucherzahlen zu vermelden. Besucherstärkster Monat bleibt der Januar 2014. Hier kamen 29.142 Gäste ins Bad.

Insgesamt hat sich die Besucherzahl auf einem hohen Niveau stabilisiert. „Zukünftig werden Zuwächse nur noch in kleinen Schritten erreichbar sein“, schätzt Geschäftsführer Dr. Andreas Ostmann die weitere Entwicklung ein. „Ich bin zufrieden, wenn wir die jetzt erreichten Besucherzahlen halten können“, sagt er weiter.

Die Eintrittspreise blieben in 2015 konstant, allein im Saunabereich hat sich etwas getan. Hier hat der Gesetzgeber ab Juli 2015 die Mehrwertsteuer von 7% auf 19% angehoben. Diese Erhöhung musste das Campusbad 1:1 an die Kunden weitergeben. Trotz dieser gesetzlich bedingten Preiserhöhung hat das Bad auch hier die hohen Vorjahreszahlen wieder erreicht.

Im letzten Jahr hat das Campusbad auch einiges getan, um den Besuch für die Gäste angenehmer zu gestalten. Mit der erfolgreich und erstmals durchgeführten Beckenentleerung des Sportbades und der anschließenden Reparatur des Fliesenbeckenbodens, der baulichen Trennung des Eingangsbereichs vom Freizeitbad und weiterer technischer Optimierungen ist das Bad auch für das Jahr 2016 einer hohen Besucherfrequenz gut gewachsen.

Dr. Andreas Ostmann und Torben Kablau freuen sich mit dem Campusbad-Team für 2016 wieder ein attraktives Angebot für alle Gäste ob klein oder groß anzubieten, denn das Campusbad ist in jeden Fall einen Besuch wert.

Sozialatlas 2015 für Flensburg liegt vor – Altersarmut nimmt rasant zu

Weiterhin hohe Zahl von Leistungsempfängern im Bereich SGB II („Hartz IV“), III und XII

Aus der Mitteilungsvorlage für die Sitzung des Sozial- und Gesundheitsausschuss am 30.11.2015:
„Mit dem Sozialatlas 2015 (Datenbasis 31.12.2014) liegt der 14. Sozialstrukturbericht für die Stadt Flensburg vor.
Im Vergleich zum Sozialatlas 2014 erfolgt die Darstellung der Entwicklung der Bevölkerungsdaten in einem 10-Jahresvergleich. Die themenspezifischen Informationen werden in einem 5-Jahresrückblick betrachtet. Alle Angaben zu den Bevölkerungszahlen beziehen sich weiterhin auf die Datenbestände des städtischen Einwohnermelderegisters und nicht auf Zensus-Daten. Nur die Daten des Einwohnermeldeamtes können auch kleinräumig ausgewertet werden.
Durch Bestandsbereinigungen im Einwohnermelderegister in 2014 kann es zu gewissen Abweichungen in den Jahresvergleichen kommen (beispielsweise Altenquotient).
Die Bevölkerungszahl steigt weiter an und erreicht Ende 2014 den Stand von 91.316. Die Geburtenzahl sinkt erneut im Vergleich zum Vorjahr. Der Altenquotient (Einwohner/-innen ab 65 Jahrenim Verhältnis zur Anzahl der 20-bis unter 65-Jährigen) sinkt. Durch den Zuzug verläuft der „demographische Wandel“ weiter etwas abgeschwächt. Es ist ein Anstieg der Personen mit einer ausländischen Staatsangehörigkeit zu verzeichnen.
Erfreulich sind der anhaltend leichte Anstieg der Beschäftigungsquote und der doch deutliche Rückgang der Arbeitslosenquote.“

SGB II, III u XII.BezieherGrafik Abb. 21: Sozialatlas 2o15, S. 40

Über ein Viertel aller Kinder lebt in Haushalten mit SGB II („Hartz IV“)-Bezug
Immer mehr ältere Menschen müssen Leistungen nach dem SGB XII in Anspruch nehmen

Aus dem Sozialatlas 2015, S. 8/9: „Aktuell stehen mit 11.671 Einwohner/innen im Alter von 15 bis unter 65 Jahren weniger Personen im Bezug von Leistungen nach dem SGB II, III oder XII als im Vorjahr (-219). Ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung beträgt 18,7%. Er hat sich gegenüber dem Vorjahr um 0,6%-Punkte reduziert. Der Rückgang der Gesamtanzahl ist auf eine Reduzierung der Leistungsempfänger/-innen nach SGB II und III zurückzuführen.

Anzahl der Kinder in Familien mit SGB II-Bezug stabil

Keine Veränderungen sind dagegen bei der Anzahl der nichterwerbsfähigen Hilfebedürftigen in Haushalten mit Leistungsbezug nach SGB II festzustellen. Bei den 2.993 Empfängern/-innen (+32) handelt es sich überwiegend um Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren. Die Gesamtsituation bleibt damit unbefriedigend: gemessen an der Gesamtbevölkerung im Alter von unter 15 Jahren lebt noch immer über ein Viertel aller Kinder (27,8%) in Haushalten mit SGB II-Bezug. Zwischen den einzelnen Stadtteilen bestehen allerdings große Unterschiede. In Tarup beträgt die Quote 2,3%, in der Neustadt dagegen 60,0%.

Deutlich mehr Empfänger/-innen von Grundsicherung im Alter (SGB XII)

Auffallend ist der weitere Anstieg von Empfänger/innen von Grundsicherung nach SGB XII. Im Vergleich zum Vorjahr nahm ihre Anzahl um 3,6% auf 2.060 zu. Gegenüber 2010 beträgt der Anstieg sogar 34,2%. Ältere Menschen sind am häufigsten in der Nordstadt und Mürwik auf Grundsicherung angewiesen.
Rückgänge sind hingegen bei der Anzahl der Wohngeldempfänger/innen auszumachen (-581 auf 3.637). Die Verteilung über das Stadtgebiet ist relativ ausgeglichen. Die meisten Wohngeldempfänger/innen sind in Fruerlund zu verzeichnen.“

Hier geht´s zum Sozialatlas_2015

Flensburger Sozialatlas 2010/11/12/13/14

Der Flensburger Sozialatlas mit Daten zur sozialen Situation der Bevölkerung in Flensburg

Wer sich einen Überblick über die Entwicklung der Flensburger Sozialdaten und deren Veränderung in den letzten Jahren verschaffen möchte, dem sei auch ein Blick  in den Sozialatlas der Jahre 2010/11/12/13/14 empfohlen. Allerdings sind die Daten des Sozialatlas leider nicht qualitativ aufbereitet. Auch methodisch gibt es erhebliche Defizite bei der Datenerhebung. Dies erschwert eine qualitative Interpretation der im Sozialatlas präsentierten Daten und lässt für realistische Schlussfolgerungen hinsichtlich der zukünftigen Entwicklung der sozialen Verhältnisse in der Stadt wenig Raum. Für die politische Debatte sind die Daten des Sozialatlas daher nur bedingt hilfreich und nutzbar, zudem fehlen andere und wichtige Strukturdaten. Zumindest lassen sich aber die vorhandenen Daten retrospektiv vergleichen.  Hier geht´s zum Flensburger Sozialatlas 2010 Sozialatlas 2010 , Sozialatlas 2011 sozialatlas_2011 , Sozialatlas 2012 Flensburger Sozialatlas 2012 , Sozialatlas 2013 sozialatlas_2013 , Sozialatlas 2014  sozialatlas 2014

Siehe auch zum gleichen Thema einen etwas älteren AKOPOL-Beitrag: Armut und soziale Spaltung in Flensburg – Strukturdaten dokumentieren wirtschaftlichen Abwärtstrend der Stadt unter https://akopol.wordpress.com/2011/12/31/armut-und-soziale-spaltung-in-flensburg-strukturdaten-dokumentieren-wirtschaftlichen-abwartstrend-der-stadt/

Ebenso aufschlussreich der AKOPOL-Beitrag: Armut und private Überschuldung in Flensburg nehmen weiter zu unter https://akopol.wordpress.com/2012/11/18/armut-und-private-uberschuldung-in-flensburg-nehmen-weiter-zu/

Immer weniger Wohnungen für Menschen mit kleinen Einkommen

Daten, Zahlen und Fakten zum Flensburger Wohnungsmarkt

In den kommenden Jahren droht in Flensburg ein dramatischer Mangel an bezahlbaren Wohnungen für Menschen mit kleinen Einkommen. Wer daher Daten zur derzeitigen Situation und zukünftigen Entwicklung auf dem Flensburger Wohnungsmarkt sowie weitere Strukturdaten sucht, findet sie in dem folgenden AKOPOL-Beitrag:  Zielgruppenorientierte Wohnungsmarktanalyse Flensburg: Immer weniger Wohnungen für Menschen mit kleinen Einkommen unter: https://akopol.wordpress.com/2013/04/06/zielgruppenorientierte-wohnungsmarktanalyse-flensburg-immer-weniger-wohnungen-fur-menschen-mit-kleinen-einkommen/

1. Mai 2015 – DGB-Kundgebung auf dem Flensburger Südermarkt

DGB Flensburg 1. Mai 2015 Plakat

DGB: Maiaufruf 2015

Aufruf des Deutschen Gewerkschaftsbundes zum Tag der Arbeit

Seit 125 Jahren demonstrieren die Gewerkschaften am 1. Mai für die Rechte der arbeitenden Menschen.

Wir haben viel erreicht – und noch viel vor. Wir haben den Mindestlohn von 8,50 Euro durchgesetzt, der seit Januar gilt und mit dem Rentenpaket mehr soziale Gerechtigkeit erreicht. Doch das ist nicht genug. Wir stellen uns den neuen Fragen! Denn die Arbeitswelt ändert sich rasant, mit neuen Chancen, aber auch neuen Unsicherheiten. Wir wollen diesen Wandel gemeinsam angehen – für mehr gute Arbeit, damit alle etwas davon haben.

Gute Arbeit für eine gute Zukunft!
Wir wollen die Arbeit der Zukunft gestalten!

Wollt Ihr Euch ein gutes Leben aufbauen – und nicht nur für die Arbeit leben?
Wollt Ihr, dass das Lohndumping aufhört und der gesetzliche Mindestlohn ohne Ausnahme gilt?
Wollt Ihr sichere Arbeitsplätze statt Leiharbeit, Werkverträge oder Minijobs?
Wollt Ihr flexibler arbeiten und mehr Zeit fürs Privatleben, ohne dass Ihr jederzeit verfügbar sein müsst?
Wollt Ihr, dass mehr auf Eure Gesundheit geachtet wird und der Arbeitsstress ein Ende hat?
Wollt Ihr mehr Unterstützung, um Euch weiterentwickeln und auch Neues wagen zu können?
Wollt Ihr, dass Ihr fit bis zur Rente arbeiten könnt – und die Rente auch wirklich zum Leben reicht?
Wollt Ihr im Betrieb mehr mitbestimmen, wie die Arbeit von heute und morgen aussieht?
Wollt Ihr, dass es endlich selbstverständlich wird, dass Frauen gleich viel verdienen wie Männer?
Wollt Ihr eine bessere Bildung und Ausbildung für Eure Kinder, bezahlbare Energie, Kitas und Schwimmbäder?
Wollt Ihr, dass Arbeitslose nicht in Hartz IV abstürzen und Millionen Menschen in Armut leben müssen?
Wollt Ihr, dass die oberen Zehntausend einen angemessenen Beitrag für unser Gemeinwohl leisten?
Wollt Ihr eine offene und solidarische Gesellschaft, die Nazis und Rassisten keine Chance gibt?
Wollt Ihr in einem friedlichen und sozialen Europa leben?

Wenn Ihr die Arbeit der Zukunft gestalten wollt – macht mit!
Die deutschen Gewerkschaften rufen auf: Hinaus zum 1. Mai!

Wir wollen Gute Arbeit, sozialen Fortschritt und keinen Stillstand. Wir wollen soziale Gerechtigkeit und kein Zurück zur neoliberalen Klientelpolitik! Das gilt für alle Parteien. Sie sollen uns hören und sehen!

V.i.S.d.P.: DGB-Bundesvorstand, Henriette-Herz-Platz 2, 10178 Berlin, http://www.dgb.de

125 Jahre 1. Mai: Ein Stück Geschichte der Arbeiterbewegung

In diesem Jahr blicken die Gewerkschaften zurück auf 125 Jahre „Tag der Arbeit“. Auf dem internationalen Sozialistenkongress 1889 in Paris war beschlossen worden, jährlich am 1. Mai die Arbeit ruhen zu lassen, um auf diese Weise die Forderung der Arbeiter nach dem Achtstundentag zu unterstreichen. Gleichzeitig sollte dieser Tag „Weltfeiertag des Proletariats“ sein. Der damit international eingeleitete Kampf um eine allgemeine Arbeitszeitverkürzung auf acht Stunden am Tag wurde zum zentralen Ereignis des folgenden Jahres, an dem dieser Tag zum ersten Mal begangen werden sollte. Hier Informationen über die Geschichte des 1. Mai aus dem ver.di Archiv/Geschichte: https://geschichte.verdi.de/jahrestage_gedenktage/1._mai_maifeier

Internationaler Kampftag der Arbeiterklasse

Mehr zur recht blutigen Geschichte des 1. Mai als internationalen Kampftag der Arbeiterklasse findet sich in einem gut gemachten Wikipedia-Beitrag unter http://de.wikipedia.org/wiki/Erster_Mai

Ebenfalls zu empfehlen ein Wikipedia-Beitrag zum sog. „Haymarket Riot“ im Anschluss an die 1. Mai Kundgebung in Chicago, bei dem es am 3. und 4. Mai 1886 zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen Arbeitern und der Polizei kam, die mehrere Menschenleben forderten http://de.wikipedia.org/wiki/Haymarket_Riot

Ebenso ein Beitrag aus Wikipedia zum sog. „Blutmai“ 1929 in Berlin, bei dem in den Tagen vom 1. bis 3. Mai mindestens 33 Zivilisten, Unbeteiligte und Demonstranten als Folge der exessiven Polizeigewalt zu Tode kamen http://de.wikipedia.org/wiki/Blutmai

Flensburger Ostermarsch am Samstag 04.04.2015: Start um 11.00 Uhr vom Nordertor

Aufruf zum Flensburger Ostermarsch 2015:

AUFSTEHEN FÜR DEN FRIEDEN

Gemeinsam für den Frieden – eine Welt ohne Krieg muss möglich sein!

Die Ostermärsche, mit denen wir unser Engagement für den Frieden auf die Straße tragen, haben eine jahrzehntelange Tradition. Weltweit gibt es zur Zeit etwa 30 Kriege, an einigen davon ist die Bundeswehr offen beteiligt, an vielen weiteren im Geheimen.

Wir aber wollen ein friedliches und soziales Europa, das für Abrüstung, zivile Konfliktbearbeitung und wirtschaftliche Solidarität steht, für die Aufnahme der Menschen, die vor den Kriegen und ihren Folgen fliehen und für ein uneingeschränktes Grundrecht auf Asyl mit offenen Grenzen und Bleiberecht für Alle – ein Europa des Miteinanders und nicht des Gegeneinanders!

Wir wollen eine friedliche und entmilitarisierte deutsche Politik. Deutschland ist eine der weltweit führenden Rüstungsexportnationen. Hilfe für andere Länder wird militär- und wirtschaftspolitischen Interessen untergeordnet. Anstatt die wenigen Ansätze der zivilen Konfliktbearbeitung auszubauen, wird die zivil-militärische Zusammenarbeit gestärkt.

Frieden muss möglich sein! Deswegen widersetzen wir uns jeder Militarisierung, jeder Rüstung und allen Kriegen! Wir fordern die Einstellung sämtlicher Waffenlieferungen in Kriegs- oder Spannungsgebiete. Wir fordern die Bundesregierung auf, im Ukraine-Konflikt keine der Parteien zu unterstützen, sondern stattdessen Friedensverhandlungen im Rahmen der OSZE voranzubringen.

Wir wollen friedliche Perspektiven für die Konflikte dieser Welt.
Frieden beginnt vor Ort, auch in Flensburg. Friedensforschung soll fester Bestandteil nicht nur der Flensburger Uni sein, wir fordern zudem eine Zivilklausel für alle Flensburger Hochschulen. Konversionsprogramme zur Überführung von Rüstungsgütern und -firmen in zivile Nutzungszwecke sollten gefördert werden – auch in Flensburg.
Rüstung und Militär lösen keine Konflikte: Sie erzeugen und verschärfen sie. Das Überleben der Menschen ist nur durch Abrüstung und Frieden möglich. Deshalb fordern wir euch auf:
Demonstriert mit uns beim F l e n s b u r g e r Ostermarsch 2015

Start am Ostersonnabend um 11 Uhr am Nordertor in Flensburg
Ende ca. 13 Uhr am Deserteursdenkmal.

Geplante Route:
Nordertor – Norderstr. – Schrangen – Willy-Brandt-Platz – Polizeipräsidium – Rathausstraße – Holm – Südermarkt – Rote Straße – Platz der Gärtner / Deserteursdenkmal

Mit Stopp für Reden am Nordertor, Schrangen, Polizeipräsidium und natürlich am Deserteursdenkmal.

Hier gibt´s den Flyer zum Ausdrucken: Flyer Ostermarsch 2015

Mehr zum Flensburger Ostermarsch auch auf Facebook unter: https://www.facebook.com/events/588602907942905/

Gasland – Der Antifracking-Film von Josh Fox am 9.7.2013 auf ARTE TV

Allen Fracking-Befürwortern und Gegnern möchten wir diesen Film wämstens an´s Herz legen:

Auf  ARTE TV am Dienstag, 09. Juli um 20:15 Uhr, 103 Min.

Wiederholung am Freitag, 12.07. um 8:55 Uhr

Flammen aus dem Wasserhahn, kranke Menschen, tote Tiere: Trotz vielerAlarmzeichen setzen die USA flächendeckend auf Fracking. Wie gefährlich ist die Gas-Fördermethode wirklich? Das explosive dokumentarische Roadmovie von Josh Fox wurde für einen Oscar nominiert und mehrfach ausgezeichnet.

Mehr zum Film unter: http://www.arte.tv/guide/de/048120-000/gasland

Außerdem wird uns das Fracking-Thema in Schleswig-Holstein nicht loslassen. Abgehakt ist das nämlich von Seiten der Bundesregierung noch nicht, auch wenn sich einzelne Bundesländer im Bundesrat für ein Verbot stark machen. Auch die FDP macht bekanntlich mächtig Druck in der Regierung für die Interessen der Fracking-Industrie. Weshalb man sich dreimal überlegen sollte, ob man nicht nur denen bei der Bundestagswahl wirklich seine Stimme gibt. Mehr zum Stand der Dinge in Schleswig-Holstein unter: http://www.schleswig-holstein.de/Energie/DE/Energiewende/Atomenergie_Kohle_CCS/Fracking/fracking_node.html

Gasland auf youtube:

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