Archiv der Kategorie: Hartz IV

Hier finden sich alle AKOPOL-Beiträge zum Thema „Hartz IV“

Studie des Paritätischen belegt gewachsene Kinderarmut

Trotz sinkender Hartz-IV-Quoten wächst die Kinderarmut überdurchschnittlich.

Berlin, 14. Juli 2021. Die bestehenden sozialen Sicherungssysteme reichen nicht aus, um Kinderarmut effektiv zu verhindern, kritisiert der Paritätische Wohlfahrtsverband. Obwohl die Hartz-IV-Quoten sinken, wachse die Kinderarmut überdurchschnittlich, wie eine aktuelle Studie des Verbandes zeigt. Trotz verschiedener sozialpolitischer Reformen bspw. beim Kinderzuschlag seien Minderjährige mit einer Armutsquote von 20,5 Prozent im Vergleich zu anderen Altersgruppen überproportional von Armut betroffen. Der Paritätische fordert wirksame Maßnahmen zur Beseitigung von Kinderarmut, darunter u.a. die Einführung einer bedarfsgerechten, einkommensabhängigen Kindergrundsicherung.

Paritätische KinderarmutIn der aktuellen Studie der Paritätischen Forschungsstelle wird die Entwicklung der Kinderarmut in Deutschland über einen Zehn-Jahres-Zeitraum untersucht. Während weniger Kinder und Jugendliche Hartz IV-Leistungen bekommen, ist die Einkommensarmut gestiegen, so ein zentraler Befund: Rund 2,8 Millionen Kinder und Jugendliche (20,5 Prozent) lebten inzwischen in Armut. Besonders hart und häufig treffe es unverändert Alleinerziehende und kinderreiche Familien. Insgesamt seien die Leistungen der Grundsicherung deutlich zu niedrig bemessen und ergänzende familienpolitische Maßnahmen nicht ausreichend, um Familien und Kinder effektiv vor Armut zu schützen, so die Kritik. „Jüngere Reformen bei Leistungen wie Kinderzuschlag und Unterhaltsvorschuss holen zwar verstärkt Familien mit Kindern aus dem SGB-II-Bezug, aber sind mitnichten armutsfest”, erläutert der Autor der Studie Dr. Andreas Aust von der Paritätischen Forschungsstelle.

Die Studie, die auch Länder-Trends untersucht, belegt dabei eine konträre Entwicklung zwischen Ost- und Westdeutschland, bei starker regionaler Differenzierung. Während sich die Lage der Kinder und Jugendlichen in den neuen Bundesländern (ausgehend von sehr hohem Niveau) positiv entwickelt, wachsen die Probleme in verschiedenen westdeutschen Ländern wie Bremen, Hessen, Niedersachsen oder Nordrhein-Westfalen teilweise dramatisch. Gewarnt wird in der Studie zudem vor einer aktuellen Verschärfung der Lage, die sich (noch) nicht in den amtlichen Daten abbildet: Die Folgen der Corona-Pandemie belasteten gerade einkommensarme Familien zusätzlich, wie die Autoren skizzieren.

„Es ist beschämend und erschütternd, wie sich Kinderarmut in diesem reichen Land verschärft und verhärtet. Das Ausmaß und die Entwicklung der Armut von Kinder und Jugendlichen sind nicht nur besorgniserregend, sondern skandalös und ein Ausdruck armuts- und gesellschaftspolitischen Versagens”, so Dr. Joachim Rock, Leiter der Forschungsstelle sowie der Abteilung Arbeit, Soziales und Europa im Paritätischen Gesamtverband.

Der Verband fordert die Einführung einer bedarfsgerechten, einkommensabhängigen Kindergrundsicherung und einen Rechtsanspruch auf Angebote der Jugendarbeit. Um Armut von Kindern und ihren Eltern wirksam zu beseitigen, müsse darüber hinaus sowohl am Arbeitsmarkt als auch bei der Grundsicherung angesetzt werden. Schließlich müssten auch Verteilungsfragen neu diskutiert werden: „Alle Maßnahmen, die geeignet sind, die Kluft zwischen arm und reich zu schließen, kommen auch Familien und damit Kindern zugute”, heißt es in der Studie.

Hier geht es zur Studie „Kein Kind zurücklassen. Warum es wirksame Maßnahmen gegen Kinderarmut braucht“.

#ArmutAbschaffen #KinderVerdienenMehr #WeilAlleZählen
Aktuelle Forderungen des Paritätischen zur Bundestagswahl u..a. zur Armutsbeseitigung finden Sie auf www.der-paritaetische.de/wahl

Zur Situation in Flensburg und der steigenden Kinderamut in der Stadt siehe auch die Daten des Sozialatlas 2020 für Flensburg: https://akopol.wordpress.com/2020/12/04/sozialatlas-flensburg-2020-mehr-geburten-bevoelkerungszahl-steigt-auf-96-920-personen/

Abtretung von Hartz-IV-Ansprüchen nur im wohlverstandenen Interesse

Keine Abtretung von Hartz IV Ansprüchen zur Tilgung von Altschulden

Celle, 5. Juli 2021. Das Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen (LSG) hat entschieden, dass die Abtretung von Hartz-IV-Ansprüchen zur Tilgung von Altschulden nicht im wohlverstandenen Interesse des Leistungsberechtigten liegt und damit unwirksam ist.

Ein Vermieter aus dem Landkreis Peine verlangte vom Jobcenter Mansfeld die Auszahlung von Grundsicherungsleistungen seiner ehemaligen Mieterin aus dem Südharz. Hierzu legte er mehrere Vereinbarungen vor, wonach die Frau ihm unwiderruflich je 50 € pro Monat von der Regelleistung abgetreten habe. Es bestünden knapp 2.000 € Rückstände für Betriebs- und Nebenkosten aus den Vorjahren, die hierdurch ratenweise getilgt werden sollten.

Das Jobcenter lehnte eine monatliche Abzweigung ab. Zur Begründung führte es aus, dass eine solche Auszahlung nicht im wohlverstandenen Interesse der Frau liege. Es gehe nicht um die Abtretung laufender Unterkunftskosten, sondern um die Tilgung von Altschulden. Hierfür habe der Mann bereits Vollstreckungstitel durch das Amtsgericht erwirkt. Grundsicherungsleistungen dienten nicht der Schuldentilgung, sondern der laufenden Existenzsicherung.

Das LSG hat die Rechtsauffassung des Jobcenters bestätigt. Eine Abtretung sei nach den gesetzlichen Vorgaben nur im wohlverstandenen Interesse des Leistungsberechtigten zulässig. Voraussetzung hierfür sei ein gleichwertiger Vermögensvorteil, wie etwa der Schutz der aktuellen Wohnung vor Kündigung. Dies sei schon deshalb nicht mehr möglich, weil die Frau zwischenzeitlich ausgezogen sei. Außerdem läge es nicht im wohlverstandenen Interesse, Betriebs- und Nebenkosten aus der Regelleistung zu zahlen. Denn durch die Regelleistung solle der laufende Lebensunterhalt gedeckt werden, der durch die Abtretung geschmälert werde. Die Abtretung von zweimal 50 € pro Monat sei auch mehr als ein Jobcenter von einem Hartz-IV-Empfänger zur Darlehenstilgung einbehalten dürfte – nämlich 10% des Regelsatzes. Grundsätzlich sei die Tilgung von Altschulden aus der Regelleistung mit dem Gedanken der aktuellen Sicherung des Lebensnotwendigen nicht vereinbar. Nach dem Auszug aus der Wohnung dürfe das Jobcenter der Frau auch kein Darlehen zur Tilgung der Mietschulden mehr gewähren.

Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen, Urteil vom 3. Mai 2021 – L 11 AS 234/18, veröffentlicht bei www.juris.de; Vorinstanz: SG Braunschweig

Neue Mietobergrenzen (KDU) für „Hartz IV“-Bezieher in Flensburg

Richtwerte des Flensburger Jobcenter für die Leistungen für Unterkunft und Heizung

Für Empfänger von Grundsicherung nach SGB II („Hartz IV“) und SGB XII sowie dem Asylbewerberleistungsgesetz wurden die Mietobergrenzen in der Stadt Flensburg zum 1.7.2021 angehoben. In Flensburg gelten folgende Kosten der Unterkunft als angemessen (im Ausnahme- und Einzefall können diese Grenzen auch überschritten werden):kdu-flensburg

Die Angemessenheit bezieht sich dabei auf die Kaltmiete inklusive der Betriebskosten. Die Betriebskosten müssen mindestens 1,30 €/ qm betragen und im Mietangebot gesondert ausgewiesen werden.

Zusätzlich werden die Heizkosten grundsätzlich in tatsächlicher Höhe (als Richtwert gilt 1 €/qm) übernommen. Sollte jedoch ein unwirtschaftliches Verhalten vorliegen, kann eine Begrenzung der Heizkosten erfolgen.

Alle Angaben sowie weitere Infos mit einer Arbeitshilfe zur Berechnung der Kosten der Unterkunft sind zu finden auf der Seite des Jobcenter Flensburg unter: https://jobcenter-flensburg.de/kunden/arbeitslosengeld-ii/kosten-der-unterkunft/

Siehe auch: Stadt Flensburg Fortschreibung des Konzeptes zur Ermittlung der Bedarfe für Unterkunft 2019 Bericht vom 06.05.2021
https://www.flensburg.de/PDF/Angemessenheitsgrenzen_der_Stadt_Flensburg_g%C3%BCltig_ab_01_07_2021.PDF?ObjSvrID=2306&ObjID=5210&ObjLa=1&Ext=PDF&WTR=1&_ts=1623665300

Bei rechtlichen Fragen immer einen Rechtsbeistand oder zumindest eine entsprechende Beratungsstelle kontakten!

Trotz der Anhebung der Mietobergrenzen gibt es immer wieder Streit um die Angemessenheit der obigen Grenzen. Dies gilt auch bei der Bewilligung von Leistungen der Grundsicherung nach SGB II (Hartz IV) und SGB XII. Bevor es zu ernsthaften Konflikten mit den MitarbeiterInnen der Jobcenter kommt, sollte man im Streitfall entweder eine entsprechende Beratungsstelle oder einen Rechtsbeistand kontakten. Da Rechtsanwalt Dirk Audörsch zahlreiche Mandanten bei Rechtsstreitigkeiten und Klagen gegen Sozialzentren bzw. Jobcenter vertritt und als Sozialrechtsexperte gilt, empfehlen wir allen Betroffenen in solch einem Fall bzw. vor einem Widerspruch oder einer Klage mit ihm Kontakt aufzunehmen. Die Erstberatung in Hartz IV-Angelegenheiten ist im Regelfall kostenfrei:

Dirk Audörsch, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Sozialrecht

Osterender Chaussee 4
25870 Oldenswort
Fon: 04864-271 88 99
Fax: 04864- 271 75 11
email: info@rechtundschlichtung.de

Grundsicherung / ALG II (“Hartz IV”)

Regelbedarfe und Beträge

Der Regelbedarf deckt laufende und einmalige Bedarfe pauschal ab. Er berücksichtigt insbesondere Ernährung, Kleidung, Körperpflege, Hausrat, Haushaltsenergie (ohne Heizung und Erzeugung von Warmwasser). Zu den persönlichen Bedürfnissen des täglichen Lebens gehört auch die Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben in der Gemeinschaft.
Mehr hierzu, zu Mehrbedarfe und Einmalleistungen sowie die genaue Höhe der Beträge unter:  https://jobcenter-flensburg.de/kunden/arbeitslosengeld-ii/arbeitslosengeld-ii/

Hartz IV: Tipps und wichtige Hinweise zum Thema SGB II/XII (Hartz IV), Grundsicherung im Alter und Kosten der Unterkunft (KdU) in der Stadtblog-Rubrik HARTZ IV

Neben den oben stehenden Hinweisen und Tipps gibt es weitere Beiträge und aktuelle Meldungen zum Thema „Hartz IV“ und zur sozialen Situation in Flensburg hier

Aktuelle Statistik zu Kinderarmut: Paritätischer kritisiert Ausgrenzung armer Kinder

Für arme Kinder sind Mangel und Ausgrenzung Alltag, kritisiert der Paritätische.

Berlin, 29. Juni 2021. Als beschämenden Ausdruck tiefer sozialer Ungleichheit bewertet der Paritätische Wohlfahrtsverband die heute vorgestellten Zahlen des Statistischen Bundesamtes, nach denen reiche Familien dreimal mehr für Lebensunterhalt und Teilhabe ihrer Kinder ausgeben als arme. Der Verband weist darauf hin, dass Kinder aus einkommensarmen Familien seit Jahren immer weiter abgehängt werden und von gleichwürdiger sozialer und kultureller Teilhabe ausgeschlossen sind. Neben einer bedarfsgerechten, einkommensabhängigen Kindergrundsicherung fordert der Verband flächendeckende Lernmittelfreiheit, die auch notwendige IT-Ausstattung beinhaltet, sowie einen Rechtsanspruch auf Angebote der Jugendarbeit.

“Es kann nicht angehen, dass Kinderarmut als gegeben hingenommen wird. Das, was für die Mehrheit Gleichaltriger selbstverständlich ist, bleibt armen Kindern aufgrund der Einkommenssituation ihrer Eltern versagt. Was es braucht, ist endlich eine beherzte Armutsbeseitigungspolitik”, fordert Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbands. Arme Familien seien gezwungen, notgedrungen an allem zu sparen, was über das physisch Überlebensnotwendige hinausgeht. “Das Gefühl nicht dazu zu gehören, ausgegrenzt zu sein und abseits stehen zu müssen, ist das Lebensgefühl armer Kinder in Deutschland“, so Schneider.

Corona habe die bestehende Kluft u.a. angesichts fehlender technischer Ausstattung zur digitalen Teilhabe noch einmal schmerzhaft deutlich gemacht und verschärft. “Es fehlt armen Familien schon im normalen Alltag vorne und hinten an Geld, um den Kindern eine unbeschwerte Kindheit und ein Mindestmaß an Teilhabe zu ermöglichen, in der Pandemie hat sich die Not verschärft”, so Schneider.

Laut Statistischem Bundesamt sind die durchschnittlichen Konsumausgaben für ein Kind von 660 Euro (2013) auf 763 Euro (2018) pro Monat gestiegen. Die Ausgaben für Kinder bestehen unter anderem aus der materiellen Grundversorgung wie Ernährung, Bekleidung und Wohnen. Hierauf entfiel rund die Hälfte der Ausgaben für Kinder. Auf Freizeit, Unterhaltung und Kultur entfielen rund 15 % der Ausgaben. Während die ärmsten zehn Prozent der Familien im Schnitt 424 Euro für ein Kind ausgeben, geben die reichsten zehn Prozent der Familien im Schnitt 1200 Euro pro Kind aus. 

 
Mehr zu den aktuellen Forderungen des Paritätischen zur Bundestagswahl finden Sie hier

Der Paritätische

Klimaschutzgesetz: Paritätischer und BUND kritisieren Eckpunkte der Großen Koalition als halbherzig

Berlin, 22. Juni 2021. SPD und Union haben sich auf Eckpunkte bei der Reform ihrer Klima- und Energiepolitik verständigt. BUND und Paritätischer kritisieren die Vorschläge als klimapolitisch unambitioniert. Zudem fehle jegliche sozialpolitische Flankierung..

Die von der Großen Koalition vereinbarten Eckpunkte für eine Reform der Klima- und Energiepolitik stoßen auf deutliche Kritik von Paritätischem Wohlfahrtsverband und dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). So seien die Vorschläge klimapolitisch unambitioniert, zudem fehle jeglicher sozialer Ausgleich. Echter gesellschaftlicher Umbau sei nur möglich, wenn man ökologischen Umbau, Naturschutz, Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit zusammen denke. Ohne soziale Komponenten zur Flankierung eines Klimaschutzgesetzes, von der Grundsicherung bis zum Wohnen, drohe eine neuerliche Vertiefung der sozialen Spaltung in unserem Land, warnen die Verbände.

“Es ist schon bezeichnend, dass jedwede sozialpolitische Flankierung fehlt. Natur- und Umweltschutz und eine echte sozial-ökologische Wende funktionieren nur dann, wenn alle Menschen mitgenommen werden und niemand zurückgelassen wird. Das ist nicht nur eine Frage der Gerechtigkeit, sondern auch der Vernunft. Ein Klimaschutzgesetz, das soziale Fragen ignoriert, ist von vorneherein zum Scheitern verurteilt. Es wird keine Mehrheit in der Bevölkerung finden”, so Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbands. “Es wäre fatal, wenn am Ende Umweltschutz- gegen Sozialpolitik ausgespielt werden. Es geht nur zusammen – sozial und ökologisch und daher dulden wir auch keine halbherzigen Kompromisse weder sozial noch ökologisch”, so Schneider.

BUND-Vorsitzender Olaf Bandt: “Auch mit der Eckpunkte-Einigung fehlt es an Maßnahmen, die die neuen Klimaschutzziele erreichbar machen.. Diese Bundesregierung überlässt diese Aufgabe der nächsten.. Damit verliert der Klimaschutz wichtige Monate. Gleichzeitig zerredet Unions-Kanzlerkandidat Laschet wichtige Klimaschutz-Maßnahmen wie einen höheren CO2-Preis. Union und SPD schaffen aktuell keine Einigung zur Aufteilung eines höheren CO2-Preises zwischen Mietern und Vermietern, verständigen sich aber auf eine finanzielle Entlastung von betroffenen Unternehmen. Das ist klimaschädlich und unsozial.”

Der Paritätische hat zusammen kürzlich mit dem Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) die “Zukunftsagenda für die Vielen” vorgelegt, ein politisches Programm für den konsequenten Aufbruch in eine ökologisch und sozial gerechte Republik. In dem detaillierten Forderungskatalog fordern die Verbände ein entschlossenes Umsteuern der Politik, um unter anderem das 1,5 Grad-Klimaziel zu erreichen, sowie flankierende Maßnahmen für soziale Sicherheit und die Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Unter anderem sprechen sie sich etwa für eine Anhebung des CO2-Preises auf zunächst 50 Euro pro Tonne aus bei voller Rückgabe an die Bevölkerung über einen Pro-Kopf-Ökobonus.

Mehr Informationen zu den Forderungen des Paritätischen für eine sozial-ökologische Transformation finden sich auch auf der Schwerpunktseite des Paritätischen zum Thema Klimaschutz.

Der Paritätische

Der Paritätische – Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege (der-paritaetische.de)

BUND

 

Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND)

Dispozinsen fürs Girokonto gesetzlich begrenzen

Der Finanzausschuss des Schleswig-Holsteinischen Landtags diskutiert über eine Deckelung der Dispozinsen für Kontoüberziehungen. Die Verbraucherzentrale unterstützt den im Landtag eingebrachten Antrag für eine Begrenzung auf sechs Prozentpunkte über dem Basiszinssatz der Deutschen Bundesbank. Ziel ist es, Verbraucher mit geringen Einkommen vor Überschuldung zu schützen.

Ein Girokonto mit Dispokredit eröffnet finanziellen Spielraum: Kontoinhaber können ihr Girokonto damit bis zum vereinbarten Rahmen überziehen. Die Grenze liegt meist bei zwei bis drei Monatsgehältern. Diese Schulden lassen sich flexibel zurückzahlen, doch das kann gerade bei knappen Einkommen lange dauern. Banken lassen sich diesen Service gut bezahlen. Bis zu 14 Prozent Zinsen kostet der Dispokredit pro Jahr. Er eignet sich deshalb höchstens, um einen finanziellen Engpass bis zum nächsten Gehaltseingang zu überbrücken. Anders sieht es aus, wenn das Konto auf Dauer überzogen ist. „Bei längerer Nutzung kann eine Spirale entstehen. Betroffene müssen dann immer mehr Zinsen zahlen und nutzen dafür wiederum den Dispokredit. So geraten sie leicht in die Überschuldung, wie wir aus unserer Schuldnerberatung wissen“, sagt Michael Herte, Referent für Finanzdienstleistungen bei der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein.

Umschuldung auf Ratenkredit bringt kaum Verbesserung

Der Gesetzgeber schreibt seit dem Jahr 2016 vor, dass Banken ihren betroffenen Kunden in solchen Fällen eine Beratung und eine Umschuldung in einen Ratenkredit anbieten müssen. „Das halten wir als Verbraucherschützer für problematisch. Verbraucher sollten nicht zu einem Gespräch bei Banken und Sparkassen gedrängt werden. Kreditinstitute haben ein wirtschaftliches Eigeninteresse. Es ist für sie unattraktiv, Dispokredite in günstigere Ratenkredite umzuschulden“, so Herte. Nach Erfahrung der Verbraucherzentrale und von Schuldnerberatungen führen solche Umschuldungen kaum zu einer Verbesserung für die Betroffenen. Das liegt unter anderem daran, dass Kreditinstitute Kreditnehmern häufig zusätzlich teure und meist nutzlose Restschuldversicherungen verkaufen. So entstehen weitere Schulden.

Deckelung auf sechs Prozentpunkte über dem Basiszins

Eine an den Basiszinssatz gekoppelte gesetzliche Höchstgrenze für Dispozinsen wäre aus Sicht der Verbraucherzentrale ein sinnvoller Schritt. „Eine Deckelung auf sechs Prozentpunkte über dem Basiszinssatz der Deutschen Bundesbank wäre angemessen und würde Transparenz sicherstellen“, so Herte. Den jeweils geltenden Basiszinssatz nach § 247 BGB veröffentlicht die Deutsche Bundesbank halbjährlich.

Darüber hinaus fordert die Verbraucherzentrale mehr Transparenz und einen Ausbau der Schuldenprävention für Verbraucher.

  • Hervorgehobene Information zu den Kosten des Dispositionskredites, sobald dieser genutzt wird. Die Information soll eine Kostenprognose basierend auf der aktuellen Nutzung enthalten. Kreditinstitute sollen so dazu beitragen, dass Dispositionskredite nur zur Überbrückung kurzfristiger Engpässe dienen.
  • Vermittlung und Mitfinanzierung eines Gutscheins für eine unabhängige Budget- oder Schuldnerberatung bei einer über zwölf Monate anhaltenden Überziehung, wenn diese mehr als einen durchschnittlichen monatlichen Geldeingang beträgt. Eine solche Beratung kann die Gefahr eines Zahlungsausfalls abwenden oder frühzeitig Schäden begrenzen, wenn sie schnell verfügbar ist.
    • Aufbau unabhängiger und kostenloser Angebote zur Budgetberatung für Verbraucher, bei denen die Gefahr einer Überschuldung besteht.
    • Kostenfreie Schuldnerberatung gesetzlich nicht nur auf SGB-II- und XII-Empfänger beschränken, sondern allen Bürgern zur Verfügung stellen. So können Schuldnerberatungen besonders betroffene Geringverdiener präventiv unterstützen, bevor Arbeitslosengeld oder Sozialhilfe notwendig wird. Dies entlastet auch die Staatskasse.
    • Die Löschfristen bei Auskunfteien (bspw. Creditreform, Schufa, etc.) über Daten von Menschen, die nach einer Wohlverhaltensphase von drei Jahren im Rahmen der Privatinsolvenz eine Restschuldbefreiung gesetzlich erhalten, sind gesetzlich zu verkürzen. So können diese Menschen wieder aktiv am Wirtschaftsleben teilnehmen. Besonders für Menschen, die durch die Coronakrise in eine Überschuldung geraten sind oder auch im Rahmen eines Jobwechsels einen neue Mietwohnung suchen, ist dies wichtig.

Öffentliche Sitzung des Jugendhilfeausschusses am 16.06.2021 im Flensburger Rathaus

Präsenz-Sitzung: Interessierte EinwohnerInnen können die Jugendhilfeausschuss-Sitzung am 16. Juni auch ab 16 Uhr in der Bürgerhalle des Rathauses mitverfolgen und sind herzlich willkommen.

Anmeldung erbeten

Wichtige TOPs unter anderem zum Thema: Temporäre Spielstraßen für Flensburg, Bildungszentrum Fruerlund: Ersatzneubau Schule und Kita hier: Durchführungsauftrag Neubau Bildungszentrum Fruerlund, Schulkindbetreuung an der neuen Schule Ramsharde, Entscheidungen nach § 10 Abs. 5 der Richtlinie für Zusatzangebote an Kindertagesstätten in Flensburg ( RiZAK) über Förderung des Angebotes von Sprach- und Kulturmittler*innen a) in der städtischen Kita Johannisstraße b) in der städtischen Kita Ostseebad, Feststellung des Bedarfs im Sozialraum und damit die Anerkennung nach Stufe 3 für das Familienzentrum an der städtischen Kita Fruerlund nach § 10 Abs. 3 der Richtlinie für Zusatzangebote an Kindertagesstätten in Flensburg (RiZAK), Temporäre Anpassung der Richtlinien zur Förderung der Kinder- und Jugendarbeit in Flensburg JHA-11/2021, Zustimmung zu außer-/überplanmäßigen Aufwendungen /Auszahlungen, Bericht aus dem Landesjugendhilfeausschuss, Kinder- und Jugendhilfe unter Coronabedingungen

Stadt Flensburg                                                                                                         Flensburg, 04.06.2021
Der Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses

Bekanntmachung
zur 27. Sitzung des Jugendhilfeausschusses
am Mittwoch, 16.06.2021, 16:00 Uhr,
Rathaus, Bürgerhalle

Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung:
Wir weisen darauf hin, dass beim Fortbewegen in den Räumlichkeiten des Rathauses eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen ist. Am Platz darf diese abgelegt werden.

Die unter „B. Voraussichtlich nichtöffentlicher Teil“ aufgeführten Tagesordnungspunkte werden nach Maßgabe der Beschlussfassung des Jugendhilfeausschusses voraussichtlich nichtöffentlich beraten..

RathausBitte beachten Sie die nachstehenden Hinweise für die Öffentlichkeit:
Aufgrund der aktuellen Corona-Situation ist die Anmeldung für eine Gästeliste erforderlich, da nur begrenzte Kapazitäten an Plätzen für Gäste zur Verfügung stehen. Sollten darüber hinaus noch Plätze frei sein, kann auch unangemeldeten Gästen bis zum Erreichen der Kapazitätsgrenze Einlass gewährt werden. Die Anmeldung erfolgt telefonisch unter 0461/85-2363 ooder per Mail an hansen.juergen@flensburg.de . Aus organisatorischen Gründen bitten wir Gäste mit einer Mobilitätseinschränkung um einen Hinweis bei der Anmeldung.

Ferne beachten Sie bitte folgende Hinweise:
· Gemäß der aktuellen Corona-Verordnung sind wir verpflichtet, Ihre Kontaktdaten zu erheben
· Der Zugang für alle Gäste erfolgt ausschließlich über den Haupteingang „Am Pferdewasser“
· Bitte denken Sie an Ihre Mund-Nasen-Bedeckung!

Im Fall deutlich zu hoher Inzidenzzahlen findet die Sitzung gemäß § 35 a der Gemeindeordnung für Schleswig-Holstein i. V. m. § 12 unserer Hauptsatzung digital statt.

Für den Fall steigender Inzidenzen erfolgt die Sitzung digital.
Für den Fall einer kurzfristig angelegten digitalen Sitzung gelten folgende Hinweise:
Gemäß § 35 Absatz 1 Satz 1 ist die Öffentlichkeit durch zeitgleiche Übertragung von Bild und Ton in einen öffentlich zugänglichen Raum und durch eine Echtzeitübertragung herzustellen. Eine Übertragung der Sitzung erfolgt auf der Homepage der Stadt Flensburg unter www.flensburg.de . Ferner wird die Sitzung durch den Offenen Kanal im Kabelfernsehen angeboten.
Für Personen, die keine entsprechende technische Infrastruktur vorhalten, bieten wir die Möglichkeit an, eine Übertragung im Rathaus zu verfolgen.

Für Ihren Besuch im Rathaus beachten Sie bitte folgende Hinweise:
· Gemäß der aktuellen Corona-Verordnung sind wir verpflichtet, Ihre Kontaktdaten zu erheben
· Der Zugang für alle Gäste erfolgt ausschließlich über den Haupteingang „Am Pferdewasser“
· Beim Fortbewegen in den Räumlichkeiten des Rathauses ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Am Platz darf diese abgelegt werden.

Tagesordnung
A. Voraussichtlich öffentlicher Teil

1. Bestätigung der Tagesordnung

2. Bekanntgabe der nichtöffentlich gefassten Beschlüsse der letzten Sitzung

3. Einwendungen gegen die Niederschrift über den öffentlichen Teil der 26. Sitzung vom 19.05.2021

4. Temporäre Spielstraßen für Flensburg Antrag der Flensburger Ratsfraktionen SUPA-37/2021

5. Bildungszentrum Fruerlund: Ersatzneubau Schule und Kita hier: Durchführungsauftrag Neubau Bildungszentrum Fruerlund FA-34/2021

6. Schulkindbetreuung an der neuen Schule Ramsharde ABS-11/2021

7. Entscheidungen nach § 10 Abs. 5 der Richtlinie für Zusatzangebote an Kindertagesstätten in Flensburg ( RiZAK) über Förderung des An-gebotes von Sprach- und Kulturmittler*innen a) in der städtischen Kita Johannisstraße b) in der städtischen Kita Ostseebad JHA-10/2021

8. Feststellung des Bedarfs im Sozialraum und damit die Anerkennung nach Stufe 3 für das Familienzentrum an der städtischen Kita Fruerlund nach § 10 Abs. 3 der Richtlinie für Zusatzangebote an Kindertagesstätten in Flensburg (RiZAK) JHA-9/2021

9. Temporäre Anpassung der Richtlinien zur Förderung der Kinder- und Jugendarbeit in Flensburg JHA-11/2021

10. Zustimmung zu außer-/überplanmäßigen Aufwendungen /Auszahlungen

11. Mitteilungen und Anfragen
11.1 Bericht aus dem Landesjugendhilfeausschuss
11.2 Kinder- und Jugendhilfe unter Coronabedingungen
11.3 weitere Mitteilungen und Anfragen

12. Beschlusskontrolle

B. Voraussichtlich nichtöffentlicher Teil

13. Einwendungen gegen die Niederschrift über den nichtöffentlichen Teil der 26. Sitzung vom 19.05.2021

14. Mitteilungen und Anfragen

Für die Richtigkeit:

Timo Schwendke, Vorsitzender
J. Hansen, FB Jugend

Die Sitzungsunterlagen und Beschlussvorlagen findet man hier

Öffentliche Sitzung des Sozial- und Gesundheitsausschusses am 14. Juni im Flensburger Rathaus

Interessierte EinwohnerInnen können die Sitzung am 14. Juni im Europa-Raum (E 67) des Rathauses verfolgen und sind herzlich willkommen.

Anmeldung erbeten

Wichtige TOPs zum Thema: Sachstand Corona-Pandemie, Weiterentwicklung Katharinen Hospiz am Park, Stellenplan, Temporäre Spielstraßen für Flensburg, Einführung des Sozialtickets (Testphase), Sicherer Neustart in Sport und Kultur, Abschlussbericht Psychosoziale Beratungsstelle für Migrant*innen, Psychisch-Kranken-Gesetz – Jahresberichte 2019/2020, Jahresbericht Behindertenbeauftragter, Austausch sozialpolitische Sprecher*innen, Zustimmung zu außer-/überplanmäßigen Aufwendungen /Auszahlungen, öffentliche Anfrage der FDP-Ratsfraktion Corona – Wie kann die Lage im Gesundheitsamt verbessert werden?, Anfrage zur Entwicklung der Anzahl öffentlich geförderter Wohnungen in Flensburg 2004-2020, Sachstand Winternotprogramm 2020/2021, Fortschreibung Schlüssiges Konzept

 

Stadt Flensburg                                                                                                           Flensburg, 04.06.2021
Der/Die Vorsitzende des Sozial- und Gesundheitsausschusses

zur 26. Sitzung des Sozial- und Gesundheitsausschusses
am Montag, 14.06.2021, 16:00 Uhr,
Rathaus, Europa-Raum (E 67)

Die unter „B. Voraussichtlich nichtöffentlicher Teil“ aufgeführten Tagesordnungspunkte werden nach Maßgabe der Beschlussfassung des Sozial- und Gesundheitsausschusses voraussichtlich nichtöffentlich beraten.

Bitte beachten Sie die nachstehenden Hinweise für die Öffentlichkeit:

Aufgrund der aktuellen Corona-Situation ist die Anmeldung für eine Gästeliste erforderlich, da nur begrenzte Kapazitäten an Plätzen für Gäste zur Verfügung stehen. Sollten darüber hinaus noch Plätze frei sein, kann auch unangemeldeten Gästen bis zum Erreichen der Kapazitätsgrenze Einlass gewährt werden. Die Anmeldung erfolgt telefonisch unter 0461/85 4230 oder per Mail an peters.jan-erik@flensburg.de . Aus organisatorischen Gründen bitten wir Gäste mit einer Mobilitätseinschränkung um einen Hinweis bei der Anmeldung.

Für Ihren Besuch im Rathaus beachten Sie bitte folgende Hinweise:
– Gemäß der aktuellen Corona-Verordnung sind wir verpflichtet, Ihre Kontaktdaten zu erheben.
– Der Zugang für alle Gäste erfolgt ausschließlich über den Haupteingang „Am Pferdewasser“.
– Beim Fortbewegen in den Räumlichkeiten des Rathauses ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Am Platz darf diese abgelegt werden.

Tagesordnung

A. Voraussichtlich öffentlicher Teil

1. Bestätigung der Tagesordnung

2. Bekanntgabe der nichtöffentlich gefassten Beschlüsse der letzten Sitzung

3. Einwendungen gegen die Niederschrift über den öffentlichen Teil der 25. Sitzung vom 26.04.2021

4. Weiterentwicklung Katharinen Hospiz am Park

5. Sachstand Corona-Pandemie

6. Stellenplan; Streichung von Besetzungsvorbehalten im Produkt 414002 „Amtsärztliche und Sozialmedizinische Dienstleistungen“ (Abteilung Gesundheitsdienste) FA-41/2021

7. Temporäre Spielstraßen für Flensburg Antrag der Flensburger Ratsfraktionen SUPA-37/2021

8. Einführung des Sozialtickets (Testphase) SUPA-39/2021

9. Sicherer Neustart in Sport und Kultur Antrag der Ratsfraktionen Bündnis 90/Die Grünen, SSW, WiF, Bündnis Solidarische Stadt AKT-12/2021
9.1 Sicherer Neustart in Sport und Kultur: Frei vom „Corona-Pandemie“-Dogma Antrag der Ratsfraktion Flensburg WÄHLEN! AKT-12/2021 1. Ergänzung

10. Abschlussbericht Psychosoziale Beratungsstelle für Migrant*innen

11. MV: Psychisch-Kranken-Gesetz – Jahresberichte 2019/2020 SUG-4/2021

12. Jahresbericht Behindertenbeauftragter

13. Austausch sozialpolitische Sprecher*innen

14. Zustimmung zu außer-/überplanmäßigen Aufwendungen /Auszahlungen

15. Mitteilungen und Anfragen
15.1 öffentliche Anfrage der FDP-Ratsfraktion Corona – Wie kann die Lage im Gesundheitsamt verbessert werden? AF-32/2021 1. Ergänzung
15.2 Anfrage zur Entwicklung der Anzahl öffentlich geförderter Wohnungen in Flensburg 2004-2020 Anfrage der Ratsfraktion DIE LINKE vom 02.03.2021 AF-25/2021 2. Ergänzung
15.3 Sachstand Winternotprogramm 2020/2021
15.4 Fortschreibung Schlüssiges Konzept

16. Beschlusskontrolle

B. Voraussichtlich nichtöffentlicher Teil

17. Einwendungen gegen die Niederschrift über den nichtöffentlichen Teil der 25. Sitzung vom 26.04.2021

18. Mitteilungen und Anfragen

19. Beschlusskontrolle

Für die Richtigkeit:
Gez. Edgar Möller, Vorsitzender
Gez. Asta Simon, Stv. Fachbereichsleiterin

Die Sitzungsunterlagen und Beschlussvorlagen findet man hier

Schwimmen lernen in den Sommerferien – Jetzt anmelden!

SeepferdchenFerienschwimmen 2021 im Freibad Weiche

Flensburg. Schwimmen zu können ist für ein unbeschwertes Badevergnügen im Sommer unerlässlich. Da das Schulschwimmen auch pandemiebedingt zu kurz gekommen ist, ist das Ferienschwimmen im Freibad Weiche eine prima Gelegenheit für Kinder das Schwimmen zu erlernen.

Darum bietet das Bildungs- und Sportbüro der Stadt Flensburg auch in diesen Sommerferien ein kostenloses Ferienschwimmen vom 21.06.2021. bis 29.07.2021 gemeinsam mit dem Jugendtreff Weiche im Freibad Weiche an. Auch das Ferienschwimmen unterliegt den tagesaktuellen Abstands- und Hygieneregeln.

Teilnehmen können Schülerinnen und Schüler der 1. Klasse bis einschließlich 4. Klasse einer Flensburger Schule, die Schwimmen lernen möchten und die ihren Wohnsitz in Flensburg haben.

Die Anmeldungen incl. der aktuellen Hygieneregeln zum Ferienschwimmen liegen in den Schulen bereit. Senden Sie diese bitte ausschließlich per E-Mail an ftv@jugendtreff-weiche.de.

Wir würden uns freuen, wenn viele Kinder teilnehmen. Anmeldeschluss ist der 16.06.2021.

Ferienpass in den Sommerferien 2021

Header2021

Über 200 Aktionen für Kinder- und Jugendliche in der Region Flensburg

Programm ab 28. Mai einsehbar – Ab 5. Juni können Aktivitäten ausschließlich online gebucht werden

Flensburg. Die Wartezeit ist fast geschafft. Ein komplettes Corona-Schuljahr geht in wenigen Wochen zu Ende: Viel Homeschooling, wenig Außenaktivitäten, wenig Spaß mit Freunden…

Die Infektionszahlen in unserer Region sind in den vergangenen Wochen stetig gesunken und so freuen sich die Jugendpflege der Stadt Glücksburg, das Haus der Kinder und der Jugend Harrislee sowie das Kinder- und Jugendbüro der Stadt Flensburg auf ein kunterbuntes Ferienprogramm. Unterstützt werden sie dabei unter anderem von Jugendzentren, Sportvereinen, Museen und dem artefact-Klimapark, dem Haus der Familie, der Theaterschule Flensburg und Villekulla e.V..

Bei über 200 Aktivitäten ist für jede*n etwas dabei. Von A wie Abenteuertouren durch die Stadt, über B wie Bau eines LED-Schlüsselbrettes und C wie Capoeira, bis hin zu W wie Windsurfen und Z wie Mitmach-Zirkus wird ein breites Spektrum an Aktionen geboten.
Ein Großteil der Aktionen ist wieder voll subventioniert, d.h. kostenbeitragsfrei für alle teilnehmenden Kinder und Jugendlichen. Unser Ziel ist es, allen Kindern- und Jugendlichen in unserer Region, in diesen schwierigen Zeiten, ein vielfältiges Ferienprogramm ohne finanzielle Mehrbelastung in den Familien, zu ermöglichen.

Alle Ferienpassaktionen sind an die aktuellen Regelungen der Landesverordnung zur Bekämpfung des Coronavirus des Landes Schleswig-Holstein angepasst. Viele Aktivitäten finden demzufolge im Freien und unter Einhaltung des Mindestabstands statt.

Alle, die jetzt neugierig geworden sind, können das diesjährige Ferienpassprogramm ab dem 28. Mai auf der Homepage www.ferienpass-flensburg.de einsehen. Ab dem 05. Juni (ab 10 Uhr) können Aktivitäten, ausschließlich online, gebucht werden. Zur Buchung ist eine Registrierung und anschließende Verifizierung des Accounts via E-Mail-Bestätigung erforderlich. Um einen Überblick über die gebuchten Aktivitäten zu erhalten, können diese im eigenen Account eingesehen oder ausgedruckt werden.
Fragen dazu beantworten am Erstmeldetag (5.Juni) von 10 bis 14 Uhr, sowie ab dem 7. Juni zu den Öffnungszeiten des Kinder- und Jugendbüros Flensburg die dortigen MitarbeiterInnen unter der Telefonnummer 851266. Weitere Kontaktdaten finden Sie auf der Homepage.

Öffentliche Sitzung des Jugendhilfeausschusses am 19.05.2021 im Flensburger Rathaus

Präsenz-Sitzung: Interessierte EinwohnerInnen können die Jugendhilfeausschuss-Sitzung am 19. Mai auch ab 16 Uhr in der Bürgerhalle des Rathauses mitverfolgen und sind herzlich willkommen. Weiterhin kann die Sitzung auf der Homepage der Stadt Flensburg unter www.flensburg.de verfolgt werden und wird durch den Offenen Kanal im Kabelfernsehen übertragen.

Anmeldung erbeten

Wichtige TOPs unter anderem zum Thema: Einsetzung eines Kinder- und Jugendbeirates prüfen, Antrag der Ratsfraktion Bündnis 90, Ergebnisse der Elternbefragung im Offenen Ganztag an den Grundschulen der Stadt Flensburg, Flensburger Modell-Kita, Änderung der Richtlinie für Zusatzangebote in Kitas, Kinderspielplatz Munkenholt, Bericht aus dem Landesjugendhilfeausschuss

 

Stadt Flensburg                                                                                                         Flensburg, 07.05.2021
Der Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses

Bekanntmachung
zur 26. Sitzung des Jugendhilfeausschusses
am Mittwoch, 19.05.2021, 16:00 Uhr,
Rathaus, Bürgerhalle

Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung:
Wir weisen darauf hin, dass beim Fortbewegen in den Räumlichkeiten des Rathauses eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen ist. Am Platz darf diese abgelegt werden.

Die unter „B. Voraussichtlich nichtöffentlicher Teil“ aufgeführten Tagesordnungspunkte werden nach Maßgabe der Beschlussfassung des Jugendhilfeausschusses voraussichtlich nichtöffentlich beraten..

RathausBitte beachten Sie die nachstehenden Hinweise für die Öffentlichkeit:
Aufgrund der aktuellen Corona-Situation ist die Anmeldung für eine Gästeliste erforderlich, da nur begrenzte Kapazitäten an Plätzen für Gäste zur Verfügung stehen. Sollten darüber hinaus noch Plätze frei sein, kann auch unangemeldeten Gästen bis zum Erreichen der Kapazitätsgrenze Einlass gewährt werden. Die Anmeldung erfolgt telefonisch unter 0461/85-2363 ooder per Mail an hansen.juergen@flensburg.de . Aus organisatorischen Gründen bitten wir Gäste mit einer Mobilitätseinschränkung um einen Hinweis bei der Anmeldung.

Ferne beachten Sie bitte folgende Hinweise:
· Gemäß der aktuellen Corona-Verordnung sind wir verpflichtet, Ihre Kontaktdaten zu erheben
· Der Zugang für alle Gäste erfolgt ausschließlich über den Haupteingang „Am Pferdewasser“
· Bitte denken Sie an Ihre Mund-Nasen-Bedeckung!

Im Fall deutlich zu hoher Inzidenzzahlen findet die Sitzung gemäß § 35 a der Gemeindeordnung für Schleswig-Holstein i. V. m. § 12 unserer Hauptsatzung digital statt.

Für den Fall steigender Inzidenzen erfolgt die Sitzung digital.
Für den Fall einer kurzfristig angelegten digitalen Sitzung gelten folgende Hinweise:
Gemäß § 35 Absatz 1 Satz 1 ist die Öffentlichkeit durch zeitgleiche Übertragung von Bild und Ton in einen öffentlich zugänglichen Raum und durch eine Echtzeitübertragung herzustellen. Eine Übertragung der Sitzung erfolgt auf der Homepage der Stadt Flensburg unter www.flensburg.de . Ferner wird die Sitzung durch den Offenen Kanal im Kabelfernsehen angeboten.
Für Personen, die keine entsprechende technische Infrastruktur vorhalten, bieten wir die Möglichkeit an, eine Übertragung im Rathaus zu verfolgen.

Für Ihren Besuch im Rathaus beachten Sie bitte folgende Hinweise:
· Gemäß der aktuellen Corona-Verordnung sind wir verpflichtet, Ihre Kontaktdaten zu erheben
· Der Zugang für alle Gäste erfolgt ausschließlich über den Haupteingang „Am Pferdewasser“
· Beim Fortbewegen in den Räumlichkeiten des Rathauses ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Am Platz darf diese abgelegt werden.

Tagesordnung
A. Voraussichtlich öffentlicher Teil

1. Bestätigung der Tagesordnung

2. Bekanntgabe der nichtöffentlich gefassten Beschlüsse der letzten Sitzung

3. Einwendungen gegen die Niederschrift über den öffentlichen Teil der 25. Sitzung vom 21.04.2021

4. Einsetzung eines Kinder- und Jugendbeirates prüfen, Antrag der Ratsfraktion Bündnis 90 / Die Grünen JHA-5/2021

5. Ergebnisse der Elternbefragung im Offenen Ganztag an den Grundschulen der Stadt Flensburg

6. Flensburger Modell-Kita 2021 RV-63/2021

7. Änderung der Richtlinie für Zusatzangebote in Kitas FA-36/2021

8. Kinderspielplatz Munkenholt FA-23/2021

9. Zustimmung zu außer-/überplanmäßigen Aufwendungen/Auszahlungen

10. Mitteilungen und Anfragen
10.1 Bericht aus dem Landesjugendhilfeausschuss
10.2 weitere Mitteilungen und Anfragen

11. Beschlusskontrolle

B. Voraussichtlich nichtöffentlicher Teil

12. Einwendungen gegen die Niederschrift über den nichtöffentlichen Teil  der 25. Sitzung vom 21.04.2021

13. Mitteilungen und Anfragen

14. Beschlusskontrolle

Für die Richtigkeit:

Timo Schwendke, Vorsitzender
J. Hansen, FB Jugend

Die Sitzungsunterlagen und Beschlussvorlagen findet man hier

Sommercamp für Kinder und Jugendliche in der Grenzregion – jetzt anmelden!

Deutsch-dänischer Ferienspaß vom 4. bis 10. Juli

Flensburg. Während der Sommerferien haben Kinder und Jugendliche aus der deutsch-dänischen Grenzregion erstmals die Möglichkeit, sich eine Woche lang in den Bereichen Schauspiel, Film, elektronische Musik, Tanz und Gesang auszuprobieren und eine tolle Zeit miteinander zu verbringen. Das Camp richtet sich an Kinder und Jugendliche im Alter von 8-17 Jahren und findet in der dritten Sommerferienwoche (KW27) statt. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich – während des Camps ist ausreichend Zeit, alles zu lernen.

Die Kinder und Jugendlichen bekommen:

6 Übernachtungen von Sonntag bis Samstag
Unterricht in den Bereichen Schauspiel, Film, elektronische Musik, Gesang und Tanz
professionelle Trainer*innen und Pädagog*innen
Ein morgendliches Yoga Angebot
Jeden Abend lustige und gemütliche Aktivitäten
3 köstliche Mahlzeiten und Snacks am Tag
Ein Ausflug zum Strand
 
Preis: 69€

Anmeldung auf www.aabenraa.dk – Über die Eingabe „Sommercamp“ im Suchfeld gelangen Sie zu der entsprechenden Seite.

Organisiert wird das Sommercamp von der Kommune Apenrade, in Zusammenarbeit mit dem Kinder- und Jugendbüro der Stadt Flensburg, der Performance Akademi Sønderborg, dem Institut für Lebensfreude, der Theaterschule Flensburg, Sydslesvigs danske Ungdomsforeninger e.V., Samvirkende Sønderjyske Musikskoler sowie der Nachschule Frøslevlejrens Efterskole.

Finanziert wird das Sommercamp sowohl durch einen finanziellen Beitrag der Gemeinden Apenrade und Sonderburg, wie auch durch die Förderung in Höhe von 31.852 € aus dem Interreg-Projekt KursKultur 2.0. Dank der Finanzierung durch Interreg ist es möglich den Preis der Teilnehmenden so niedrig zu halten, dass jede*r die Möglichkeit hat daran teilzunehmen. Sollte das Sommercamp aufgrund von Corona abgesagt werden, behalten die Teilnehmenden ihren Platz und das Camp wird zu einem späteren Zeitpunkt durchgeführt.

Hintergrund:
Es besteht ein großes Interesse und eine wachsende Nachfrage nach Angeboten für Kinder und Jugendliche in den Bereichen darstellender Kunst und elektronischer Medien, das Angebot für diese Zielgruppe ist in der Grenzregion hingegen noch schwach ausgeprägt. Mit diesem Sommercamp möchten wir einen Beitrag zur spannenden Weiterentwicklung der Kulturszene anbieten, der dazu beitragen kann die „Nahrungskette“ im kulturellen Bereich zu stärken und langfristig ein stärkeres Netzwerk und Umfeld in der gesamten Grenzregion zu schaffen.

Ziel:
Neben einer fantastischen Woche mit Kultur, Spaß, Spiel und neuen Freundschaften jenseits der Grenze, ist es auch ein Ziel des Sommercamps das Interesse der Kinder und Jugendlichen im Bereich der kulturellen Bildung nachhaltig über die Zeit des Sommercamps hinaus zu stärken. Somit kann der Grundstein für ein stärkeres kulturelles Umfeld in der Region Südjütland-Schleswig und im gesamten Interreg-Programmgebiet gelegt werden. Zudem werden durch Kultur, Spiel und Zusammengehörigkeit die interkulturellen Kompetenzen der Kinder und Jugendlichen gefördert und die Besonderheiten und Möglichkeiten des Lebens in einer Grenzregion hervorgehoben. Während des Sommercamps werden die deutschen und dänischen Kinder und Jugendliche gemischt, um auf diese Weise zu erleben, dass man sich über Sprache und Kultur hinweg vereinen kann und dass Freundschaften über nationale Grenzen hinweg entstehen können. In den Pausen und am Abend wird ein pädagogisches Programm mit Spielen, Sport, Lagerfeuer und Geselligkeit angeboten, um das Gefühl eines Zeltlagers nicht zu kurz kommen zu lassen.

Dieses Projekt wird gefördert mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung Sommercamp

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