VdK: Vermögensabgabe ist Akt der Solidarität

  • VdK-Präsidentin Verena Bentele: „Kosten der Energiekrise sozial gerecht verteilen“

  • Geringverdienende sowie Rentnerinnen und Rentner gezielt entlasten

Berlin, 8.11.2022. Die fünf Wirtschaftsweisen raten in ihrem Jahresgutachten, den Spitzensteuersatz befristet anzuheben oder einen Energie-Soli für Besserverdienende einzuführen, um die Kosten der Energiekrise solidarisch zu bewältigen. Das Jahresgutachten wird morgen veröffentlicht. Dazu erklärt VdK-Präsidentin Verena Bentele:

Verena Bentele – Präsidentin des größten deutschen Sozialverbandes VdK – © VdK / Susie Knoll

„Die Mehrkosten der Energiekrise müssen sozial gerecht verteilt werden. Da haben die Wirtschaftsweisen Recht.

Der VdK schlägt eine einmalige Vermögensabgabe vor. Diese Abgabe ist ein Akt der Solidarität, bei der nur Personen und Betriebe mit großem Vermögen herangezogen werden sollen. Selbst bewohnte Immobilien würden ausgenommen. Von einer solchen Vermögensabgabe wäre nicht einmal ein Prozent der Bevölkerung betroffen. Doch der Effekt wäre enorm. Milliarden Euro könnten in den öffentlichen Haushalt fließen, um Geringverdienende sowie Rentnerinnen und Rentner gezielt zu entlasten.“

Über den VdK:

Der Sozialverband VdK ist mit über 2,1 Millionen Mitgliedern die größte sozialpolitische Interessenvertretung Deutschlands. Er setzt sich seit mehr als 70 Jahren erfolgreich für diejenigen ein, die sonst zu wenig wahrgenommen werden. Der Sozialverband VdK kämpft gegen soziale Ausgrenzung, Armut und ungleiche Chancen und für faire Bezahlung, solidarisches Miteinander und für soziale Gerechtigkeit.

Der VdK bietet außerdem kompetente Sozialrechtsberatung und vertritt seine Mitglieder vor den Sozialgerichten. Die 13 Landesverbände sind mit ihren Geschäftsstellen bundesweit vor Ort präsent und organisieren Hilfe und Beratung, Informationsveranstaltungen und gemeinsame Freizeitaktivitäten.
Weitere Infos unter: www.vdk.de

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Veröffentlicht am 8. November 2022, in Bürgerbeteiligung, Daten und Zahlen, Flensburg News, Inklusion und Integration, Soziales, Stadtplanung, Wirtschaft. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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