BUND SH schickt die Ostsee in eine wohlverdiente Auszeit

Ostseeküste und Flensburger Förde bei Holnis – Foto: Jörg Pepmeyer

Das Meer braucht Urlaub von seinen alltäglichen Belastungen! Darum hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland Landesverband Schleswig-Holstein (BUND SH) das Projekt „Urlaub fürs Meer“ ins Leben gerufen. Gemeinsam mit Vermietenden von Ferienhäusern und -wohnungen will der BUND SH Urlaub nachhaltiger gestalten. Im OstseeFerienLand mit seinen Gemeinden Dahme, Grömitz, Kellenhusen, Grube und Lensahn freuen sich nun die ersten Teilnehmer*innen über die Starterpakete für ihre Unterkünfte.

„Ich freue mich sehr, dass so viele Menschen schon ein offenes Ohr für einen umweltfreundlichen Urlaub haben“, sagt Projektleiterin Anna-Lisa Cohrs, „um die Schönheit der Ostsee auch für kommende Generationen zu erhalten, ist es unabdingbar, dass Tourismus noch viel nachhaltiger wird.“ Im Projekt „Urlaub fürs Meer“ geht es darum, Vermietenden den Einstieg in die Nachhaltigkeit leichter zu machen. Dafür wird ihnen das Starterpaket mit verschiedenen Mehrwegprodukten für die Unterkunft und Infomaterialien zur Verfügung gestellt. Ein Checkheft gibt Anregungen, welche Anpassungen der Unterkunft den Aufenthalt der Gäste umweltfreundlicher gestalten können. Neben Energie- und Wasserspartipps werden unter anderem auch Inspirationen für die Ausstattung der Unterkunft gegeben. Das Projektteam besichtigt außerdem die teilnehmenden Unterkünfte, um individuelle Tipps vor Ort geben zu können. Gleichzeitig sollen auch Gäste über das Thema Umweltschutz im Urlaub sowie im Alltag aufgeklärt werden. Bunte Postkarten informieren die Tourist*innen über umweltfreundlicheres Verhalten und umfassen unter anderem Tipps für nachhaltiges Einkaufen in der Gegend oder die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs.

Am 09.08.2022 wurde an der Seebrücke in Kellenhusen das erste Starterpaket symbolisch für alle teilnehmenden Vermietenden aus dem OstseeFerienLand an Familie Schwardt von der Appartement-Vermietung Klüver und Schwardt übergeben. Die Vermietenden können die Produkte sofort in ihrer Unterkunft einsetzen und die Resonanz ihrer Gäste testen. Neben dem bereitgestellten Infomaterial wird auch das „Urlaub fürs Meer“-Team im Laufe des Sommers einige der Unterkünfte anschauen, um im direkten Austausch noch individuelle Tipps vor Ort geben zu können.

Sonne, Sandstrand, Meer gehören für viele Menschen zum Sommerurlaub einfach dazu. Gerade nach den Einschränkungen der letzten zwei Jahre ist der Wunsch, sich mal wieder den Wind um die Nase wehen zu lassen und die Füße in den Sand zu strecken, besonders groß. Je mehr Reisende jedoch die Urlaubsorte besuchen, desto größer auch die Belastung für unsere Meere und die Umwelt. Zusätzlicher Verkehr verstopft die Autobahnen und an den Stränden kommt es zu erhöhtem Müllaufkommen. „Auch für uns im OstseeFerienLand ist Nachhaltigkeit ein entscheidender Faktor für zukunftsfähigen Tourismus, darum freuen wir uns sehr, mit dem Projekt ‚Urlaub fürs Meer‘ einen Schritt in die richtige Richtung gehen zu können“, so Jacqueline Schumacher, Marketingleiterin des OstseeFerienLands.

Mehr Informationen zum Projekt
www.bund-sh.de/urlaub-fuers-meer

Der BUND  auf seinen sozialen Medien:
bei Twitter unter @SHBUND, bei Facebook unter @BUNDSchleswigHolstein und bei Instagram unter @bund_sh und auf seiner Website unter: https://www.bund-sh.de/

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Veröffentlicht am 10. August 2022, in Ökologie, Bildung, Daten und Zahlen, Flensburg News, Wirtschaft. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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