Archiv für den Tag 27. Juli 2022

VdK-Präsidentin: „Pflegebedürftige können sich steigende Eigenanteile in der Pflege nicht mehr leisten – Pflege muss Chefsache werden“

  • Verband der Ersatzkassen (vdek) veröffentlicht Zahlen zu steigenden Eigenanteilen bei stationärer Pflege
  • Sozialverband fordert: Pflegeversicherung muss endlich für alle pflegebedingten Kosten aufkommen

Berlin, 27.07.2022. Die Eigenanteile, die Pflegebedürftige für die stationäre Pflege zahlen müssen, steigen immer weiter. Der Verband der Ersatzkassen (vdek) hat heute dazu Zahlen veröffentlicht.

VdK-Präsidentin Verena Bentele kritisiert die explodierenden Kosten bei den Eigenanteilen scharf:

Verena Bentele – Präsidentin des größten deutschen Sozialverbandes VdK – Foto: © VdK / Marlene Gawrisch

„Der Zuschuss zu den pflegebedingten Kosten bringt gerade bei kurzer Heimaufenthaltsdauer keine Entlastung. Von Jahr zu Jahr wird dieser Zuschuss für die Pflegeversicherung teurer, ohne dass es einen positiven Effekt für die Pflegebedürftigen gibt. Die Kosten steigen überall, und so verpufft der Erfolg der letzten Pflegereform. Der Umzug ins Pflegeheim macht heutzutage arm, die wenigsten Pflegebedürftigen können sich die Eigenanteile noch leisten. Das führt dazu, dass mehr Pflegebedürftige beim Sozialamt Hilfe zur Pflege beantragen müssen. Auch die ambulant Gepflegten fühlen sich im Stich gelassen. Seit 2017 ist das Pflegegeld nicht mehr angepasst wurden. Wir fordern Bundeskanzler Olaf Scholz auf: Machen Sie die Pflege zur Chefsache!

In der stationären Pflege müssen die pflegebedingten Kosten, wie für Unterkunft und Verpflegung, komplett von der Pflegeversicherung übernommen werden. Die Investitionskosten der Pflegeheime müssen endlich die Bundesländer kontrollieren und refinanzieren. Für die ambulant Gepflegten muss das Pflegegeld erhöht werden.“

Über den VdK:

Der Sozialverband VdK ist mit über 2,1 Millionen Mitgliedern die größte sozialpolitische Interessenvertretung Deutschlands. Der Sozialverband VdK kämpft gegen soziale Ausgrenzung, Armut und ungleiche Chancen und für faire Bezahlung, solidarisches Miteinander und für soziale Gerechtigkeit.

Weitere Infos unter: www.vdk.de

Hochschule Flensburg: Noch freie Studienplätze zu vergeben

Moin Zukunft: Die Hochschule Flensburg und ihre Studierenden gestalten die Welt von morgen aktiv mit. – Foto: Hoschule Flensburg

Gute Nachrichten für alle Studieninteressierte: An der Hochschule Flensburg sind für das kommende Wintersemester noch einige der begehrten Studienplätze zu vergeben.

Wie bewegen wir uns künftig fort? Wie ernährt sich die Welt von morgen und woher kommt in Zukunft unsere Energie? Wer an den Lösungen der Zukunftsfragen mitarbeiten möchte, ist an der Hochschule Flensburg genau richtig, denn diese und viele weitere Zukunftsfragen werden in den Studiengängen und Forschungsprojekten adressiert – wer Lust hat, kann ab dem kommenden Wintersemester noch mitgestalten.

Angewandte Informatik, Biotechnologie, Lebensmitteltechnologie und Verfahrenstechnik, Energiewissenschaften, Internationale Fachkommunikation, Maschinenbau, Schiffstechnik, Seeverkehr, Nautik und Logistik sowie Wirtschaftsinformatik – das sind die Bachelorstudiengänge, in denen noch einige der begehrten Plätze zu vergeben sind. Und sogar in den Masterstudiengängen Angewandte Informatik, Internationale Fachkommunikation, Systemtechnik, Wirtschaftsinformatik, Business Management und eHealth sind noch Kapazitäten frei.

Studieninteressierte sollten aber schnell sein, um den Semesterstart nicht zu verpassen. „Vor dem offiziellen Vorlesungsbeginn werden schon Vorkurse angeboten, die aufs Studium vorbereiten. Für eine Teilnahme muss man eingeschrieben sein“, sagt Sylvia Rußbüldt, Leiterin des Studierendenservice. Dennoch sollten die künftigen Studierenden natürlich gut beraten in den neuen Lebensabschnitt starten. Dazu steht das Team der Studienberatung zur Verfügung. Die Kontakte sowie weitere nützliche Tipps und Hinweise zur Bewerbung sind zu finden unter http://www.hs-flensburg.de/bewerbung.

Jeden Sonntag ein Märchen im Volkspark – noch bis zum 18. September

Auf Initiative des Kinder- und Jugendbüros gibt es in diesem Jahr einen Märchensommer im Flensburger Volkspark. Noch bis zum 18. September erzählen Mitglieder des „Förderverein Märchen e.V.“ jeden Sonntag um 16 Uhr Geschichten und Märchen für Jung und Alt.
Die Bühne ist das Kräuterbeet in der Nähe des Wasserturms. Dieser Turm thront über dem Volkspark, der das östliche Ufer Flensburgs begrünt. Wer denkt da nicht an den Turm, in dem Rapunzel sitzt und ihr Haar herunterlässt. Jedem Märchenfreund ist es möglich, dort hinauf zu steigen und nachzuschauen, ob sie immer noch dort in der Kammer sitzt. Der grüne Wasserturm ist an den Sonntagen geöffnet, der Eintritt ist frei.

Wann: jeden Sonntag bis zum 18. September, um 16 Uhr
Wo: Kräuterbeet in der Nähe des Wasserturms

Zum Programm geht es hier

Weitere Infos unter zu den Erzählerinnen und Erzählern unter:
www.maerchenverein.de

Der Volkspark ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln (Haltestelle Bohlberg Linien 3 und 7) fabelhaft zu erreichen.

Wasserturm Mürwik

Foto: Stadtwerke Flensburg

Wasserturm: Zur Aussichtsplattform in 26 m Höhe gelangen Besucher über eine Treppe oder den Aufzug. Oben führt ein Rundgang um den großen Wasserspeicher, in dem 1,5 Mio. Liter Trinkwasser bester Flensburger Qualität gespeichert sind. Die Wassertürme in Mürwik und auf der Westlichen Höhe sind wichtige Bestandteile der Flensburger Wasserversorgung. Sie sorgen für einen konstanten Wasserdruck im Leitungssystem und stehen auf den beiden höchsten Punkten im Westen und Osten der Stadt 77 Meter über Normalnull. Außerdem dienen ihre Wasservorräte als Reserven für Spitzenverbräuche, wie sie an heißen Sommertagen auftreten können.

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