#FreeAssange

„Man kann sagen, dass der Faschismus der alten Kunst zu lügen gewissermaßen eine neue Variante hinzugefügt hat – die teuflischste Variante, die man sich denken kann – nämlich: das Wahrlügen.“ — Hannah Arendt

Original englisch: „One can say that to some extent fascism has added a new variation to the old art of lying — the most devilish variation — that of lying the truth.“ – in: Partisan Review, Volume XII 1945, p.98 Quelle: Zur Zeit – Politische Essays. München dtv 1989. S. 29

Quelle: https://de.wikiquote.org/wiki/Hannah_Arendt

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Veröffentlicht am 19. Juni 2022, in Flensburg News. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 2 Kommentare.

  1. Hitler hat sich mit Wahrheitsgehalten gar nicht erst beschäftigt, sein Medium war „Der Stürmer“.

    „Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern?“ ist heute nur noch ein Schenkelklopfer mit Amüsiere-mich Charakter.
    Rudolf Augstein hatte Kritisches über die Verteidigungspolitik der damaligen Bundesregierung unter Adenauer veröffentlicht und wurde 103 Tage inhaftiert.

    „Der Ungeist, der hinter der Spiegel-Affäre steckte, der steckt auch hinter und in der Affäre Assange: Es ist ein extensives (umfangreiches) Obrigkeitsverständnis. Dieses Obrigkeitsverständnis geht davon aus, dass Freiheits- und Informationsrechte zurücktreten müssen, wenn es um militärische Fragen geht“
    „Die Strafverfolgung des Julian Assange ist, Jahrzehnte später, eine Unverschämtheit genau dieser Art. Sie ist eine Beleidigung der Bürgerinnen und Bürger und ihres Informationsanspruchs“
    Quelle Prof. Heribert Prantel

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  2. Niki Müller

    Ja die Grünen, – so sind sie. Immer wieder und nun auch immer öfter höre ich von Leuten auf der Straße, die nicht zum gesättigten, selbstgefälligen gehobenen Mittelschichts- bzw. Wohlstandsmilieu gehören folgendes: „Wenn die Grünen (mit)regieren, wird schlimm für uns. Dann geht’s uns Normalbürgern an den Kragen (Verarmungsgesetze wie Agenda21 etc.). Demokratieverteidiger und investigative Journalisten werden der Verfolgung preisgegeben (derzeit die angesprochene Verfolgung gegen den Aufdecker der NATO-Kriegsverbrechen, J. Assange). Und es wird mit lauten Getöse und viel Lügen die Kriegstrommel geschlagen. Zur Sammlung der Kriegswilligen, wie einst bei der Bombardierung (u.a. mit Uranmunition) Jugoslawiens. Jetzt wird sogar mit brachialer Gewalt und in atemberaubendem Tempo jegliches Aufkeimen einer nachhaltigen Klima- und Umweltpolitik unter strammer Führung dieser Partei zerschlagen und sogar ins Gegenteil verkehrt (neue dreckige Energiequellen wie Kohle, Frackinggas etc.). Die „grünen“ Vorfeldorganisation verlieren sich im beredten Schweigen. Ein, ich will es einmal sehr zuvorkommend freundlich formulieren, Totalversagen einer Partei, die anders spricht als sie handelt. Eine besondere Ausprägung dieser Camouflage findet momentan in den Verleumdungs- und Hetzreden gegen Pazifisten, also friedliebende und friedensstiftende Menschen statt. Neben Baerbock, Habeck tritt hier ein gewisser Hofreiter besonders penetrant in Erscheinung. Assange wird gleich mit geopfert. Soll er doch in den US-Gefängnissen der schleichenden schmachten und der schleichenden Todesstrafe preisgegeben werden. Warum muss er denn auch die grausamen Kriegsverbrechen der US-geführten NATO aufdecken. Konnte er nicht einfach geschwiegen, so wie wir es heute immer noch tun? Das hat nun davon. Mit dem Liedermacher Hannes Wader wäre zu erwidern: „Ja, auch Dich haben sie schon genauso belogen. So wie sie es mit uns heute immer noch tun. Und du hast ihnen alles gegeben: Deine Kraft, Deine Jugend, Dein Leben.“ Nun ist das Leben von Julian Assange bedroht. Wer ihn in Stich läßt, legt gleichzeitig mit Hand an. Zwei Seiten derselben Madaille. Und zum Team Baerbock wäre nur noch zu sagen: Entweder hat sie am 14.10.21 gelogen, oder am 09.02.22. Und wie heißt es doch zu bezeichnend: „Wer einmal lügt,….“
    Die Grünen in der Regierung, das bedeutet „Alerta, Alerta“ und „Gefahr im Verzug“. Gestern, heute und sicher auch morgen.
    Niki Müller

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