Archiv für den Tag 7. Juni 2022

Öffentliche Sitzung des Ausschusses für Bildung und Sport am 15.06.2022 im Rathaus Flensburg

Interessierte EinwohnerInnen können die Sitzung ab 16 Uhr im Europa-Raum (E 67) des Rathauses mitverfolgen. Eine Anmeldung ist jedoch erforderlich, mehr dazu untenstehend in der Tagesordnung.

Wichtige Tops unter anderem zu den Themen:

  • RBZ Eckener-Schule AöR – Fachschule für Technik und Gestaltung am Standort Schützenkuhle – Gestaltung des Vorplatzes des Gebäudes D / Holzbildhauerei hier: Vorplanung

  • RBZ Handelslehranstalt HLA – Die Flensburger Wirtschaftsschule AöR hier: Standortwahl für den Schulneubau und Planung der Umsetzung der Konzeptstudie an dem gewählten Standort

  •  Bildungszentrum Fruerlund Investitionspakt Soziale Integration im Quartier Mehrkosten

Berichte und Mitteilungen:

  • Kommunale Bildungsplanung: Modul „Schulentwicklung Gymnasien“

  • Anmeldezahlen 2022 an den weiterführenden Schulen

  • Sachstand Hygieneartikel

  • Fortschreibung der kommunalen Sportentwicklungsplanung: Zeit- und Ablaufplan

  • Vorgehensweise zur Priorisierung der Errichtung weiterer Kunstrasenplätze

  • Eröffnung Kunstrasenplatz und Outdoor Fitness-Park am Stadion

  • Fortführung Förderung der hauptamtlichen Stelle Sportjugendkoordinator

  • FlensArena Rollstuhlplätze Anfrage der WiF-Ratsfrakti

     

Stadt Flensburg                                                                                                             Flensburg, 07.06.2022
Die Vorsitzende des Ausschusses für Bildung und Sport

Bekanntmachung
zur 25. Sitzung des Ausschusses für Bildung und Sport
am Mittwoch, 15.06.2022, um 16:00 Uhr,
Rathaus, Europa-Raum (E 67)

Die unter „B. Voraussichtlich nichtöffentlicher Teil“ aufgeführten Tagesordnungspunkte werden nach Maßgabe der Beschlussfassung des Ausschusses für Bildung und Sport voraussichtlich nichtöffentlich beraten.

Unser Angebot für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen:
Aus organisatorischen Gründen bitten wir Gäste mit einer Mobilitätseinschränkung um eine vorherige Anmeldung unter der Telefonnummer 0461/85 2039 bzw.- der Mailadresse rakoschek.san-dra@flensburg.de .

 

Tagesordnung

A. Voraussichtlich öffentlicher Teil

1. Bestätigung der Tagesordnung

2. Bekanntgabe der nichtöffentlich gefassten Beschlüsse der letzten Sitzung

3. Einwendungen gegen die Niederschrift über den öffentlichen Teil der 24. Sitzung vom 20.04.2022

4. Über- und außerplanmäßige Aufwendungen/Auszahlungen

Bildungsthemen

5. RBZ Eckener-Schule AöR – Fachschule für Technik und Gestaltung am Standort Schützenkuhle – Gestaltung des Vorplatzes des Gebäudes D / Holzbildhauerei hier: Vorplanung FA-24/2022

6. RBZ Handelslehranstalt HLA – Die Flensburger Wirtschaftsschule AöR hier: Standortwahl für den Schulneubau und Planung der Umsetzung der Konzeptstudie an dem gewählten Standort FA-45/2022

7. Bildungszentrum Fruerlund Investitionspakt Soziale Integration im Quartier Mehrkosten FA-49/2022

8. MV: Kommunale Bildungsplanung: Modul „Schulentwicklung Gymnasien“ FA-44/2022

9. MV: Anmeldezahlen 2022 an den weiterführenden Schulen ABS-8/2022

10. MV: Sachstand Hygieneartikel ABS-11/2022

11. Schule und Digitalisierung

11.1 MV: Sachstand Modellkommune ABS-10/2022

12. Mitteilungen, Anfragen und Anregungen zu Bildungsthemen

Sport und Sportentwicklung

13. MV: Fortschreibung der kommunalen Sportentwicklungsplanung: Zeit- und Ablaufplan ABS-5/2022

14. MV: Vorgehensweise zur Priorisierung der Errichtung weiterer Kunstrasenplätze ABS-6/2022

15. MV: Eröffnung Kunstrasenplatz und Outdoor Fitness-Park am Stadion ABS-7/2022

16. MV: Fortführung Förderung der hauptamtlichen Stelle Sportjugendkoordinator ABS-9/2022

17. Mitteilungen, Anfragen und Anregungen zu Sport und Sportentwicklung
17.1 FlensArena Rollstuhlplätze Anfrage der WiF-Ratsfraktion AF-17/2022
17.1.1 FlensArena Rollstuhlplätze (Anfrage der WiF-Ratsfraktion) hier: Antwort der Verwaltung AF-17/2022 1. Ergänzung

18. Beschlusskontrolle

B. Voraussichtlich nichtöffentlicher Teil

19. Einwendungen gegen die Niederschrift über den nichtöffentlichen Teil der 24. Sitzung vom 20.04.2022

20. Beschlusskontrolle

21. Mitteilungen, Anfragen und Anregungen

 

Für die Richtigkeit:
Jochen Haut, stellv. Vorsitzender

Finja Neubauer, stellv. Fachbereichsleiterin

Alle Unterlagen und die Beschlussvorlagen zur Sitzung finden Sie hier

DIE LINKE-Fraktion beantragt konkrete Preissenkungen bei Strom, Fernwärme und Bustickets in Flensburg

Die Linksfraktion beantragt konkrete Preissenkungen bei Strom, Fernwärme und Bustickets

Angesichts steigender Energiepreise will DIE LINKE mit Anträgen in mehreren Ausschüssen und in der Flensburger Ratsversammlung zur Kostenentlastung der Flensburger*innen beitragen. Dazu die Mitteilung der LINKE-Fraktion:

Immer weniger Menschen kommen mit den explodierenden Kosten zurecht. Neben niedrigsten und niedrigen Einkommen, die steigende Rechnungen bei Strom und Fernwärme, hohe Buspreise und vieles andere nicht mehr stemmen können, bekommen jetzt auch die mittleren Einkommen Probleme, ihre Kosten für den Lebensunterhalt zu bewältigen.

Das von der Bundesregierung vorgelegte Entlastungspaket mit Einmalzahlungen (aber nicht für Rentner*innen und Studierende!), 9-Euro-Ticket und einem zweifelhaften „Tankrabatt“ reicht vorne und hinten nicht aus, um dauerhaft (!) mit den zu hohen Kosten zurechtzukommen.

Die Flensburger Linksfraktion hat deshalb zwei Anträge in den Rat eingebracht, die in Flensburg direkt umgesetzt werden und vielen Menschen eine dauerhafte Entlastung bringen können. Noch Ende Juni werden der Antrag auf eine weitere Kostensenkung bei den Flensburger Buspreisen, der eine Vereinfachung des Tarifsystems, ein „Rundum-Tagesticket“ für 2,50 Euro und preiswertere Monatskarten vorsieht – und ein weiterer Antrag auf eine teilweise Senkung der Strom- und Heizkosten in den Ratsausschüssen und in die Ratsversammlung behandelt.

Hier die Einzelheiten:

Antrag auf Senkung der Strom- und Fernwärmepreise der Stadtwerke (RV-64/2022):

1. Bei der Stromversorgung wird ein preisreduzierter Grundbedarf von ca. 50 Prozent der durchschnittlichen Verbrauchsmenge eines privaten Haushalts auf dem Preisniveau von 2020 (31,15 € pro kWh, „Arbeitspreis“) festgeschrieben und wie folgt berechnet:

1-Personenhaushalt preisred. Grundbedarf: 950 kWh/Jahr

2-Personenhaushalt preisred. Grundbedarf: 1.400 kWh/Jahr

für jede weitere Person preisred. Grundbedarf: + 500 kWh/Jahr

Der Preis für diesen Grundbedarf wird nachfolgend maximal um den jährlichen prozentualen Anstieg der regionalen Durchschnittsnettolöhne erhöht. Der darüber hinausgehende Stromverbrauch wird zum jeweils aktuell gültigen Tarif abgerechnet. – In Haushalten mit stromerzeugter Warmwasserversorgung werden pro Person 400 kWh zum preisreduzierten Stromverbrauch hinzugerechnet.

2. Bei der Fernwärmeversorgung wird ein preisreduzierter Grundbedarf von 50 Prozent der letzten Verbrauchsmenge eines privaten Haushalts auf dem Preisniveau von 2020 (68,93 € pro MWh, „Arbeitspreis primär“) festgeschrieben. Der Preis für diesen Grundbedarf wird nachfolgend maximal um den jährlichen prozentualen Anstieg der regionalen Durchschnittsnettolöhne erhöht. Der darüber hinausgehende Fernwärmeverbrauch wird zum jeweils gültigen Tarif (2022: 101,36 € pro MWh, „Arbeitspreis primär“) abgerechnet.

Hier den gesamten Antrag downloaden.

Antrag auf Kostensenkung im Flensburger Busverkehr (RV-65/2022)

1. Die Verwaltung der Stadt Flensburg verstärkt ihre Arbeit für eine klimagerechte Verkehrswende, bei der durch niedrige Fahrpreise die Nutzung der Stadtbusse attraktiver wird und der motorisierte Individualverkehr in der Stadt reduziert wird. Dazu wird sie den Beschlussgremien der Stadtwerke Flensburg die folgende neue, vereinfachte Tarifstruktur vorlegen, die frühestens nach Ablauf der vom Bund finanzierten Rabattierung „9 für 90“ am 01.09.2022, spätestens jedoch ab dem 01.08.2023 gelten wird:

1.1. Das reguläre Monatsticket wird auf einen Preis von 40,- Euro reduziert; das 12-Monats-Abo wird nicht mehr verbilligt angeboten.

1.2. Die bisherigen Einzeltickets für Erwachsene werden durch das neue „Rundum-Ticket“ zum Preis von 2,50 Euro ersetzt, das ab dem Zeitpunkts des Kaufs bis zum Betriebsschluss (inkl. Nachtverkehr) unbegrenzt gilt; auf rabattierte „Streifenkarten“, Tages- und Familientickets wird verzichtet, ebenso auf stark rabattierte City-Gruppentickets ab der Exe.

1.3. Für Schüler*innen, Auszubildende und Studierende sowie Senior*innen ab 65 Jahren bzw. Rentner*innen wird das „Rundum-Ticket“ zum Preis von 1,- Euro eingeführt.

1.4. Neu eingeführt wird ein Senior*innen- und Sozial-Monatsticket zum Preis von 20,- Euro, sowie ein Monatsticket für Schüler*innen, Auszubildende und Studierende zum Preis von 12,- Euro.

2. Darüber hinaus wird die Verwaltung eine Kostenaufstellung vorlegen, aus der hervorgeht, zu welchen Anteilen die Stadt bereit und in der Lage ist, eine solche neue Tarifstruktur mit zu finanzieren.

3. Nach Ablauf eines Jahres nach dem Inkrafttreten des neuen Nahverkehrstarifs wird die Maßnahme evaluiert – und ggf. verändert. Daraus resultierende Tariferhöhungen dürfen dabei nicht mehr als 10 Prozent betragen. Evtl. nachfolgende, weitere Fahrpreisjustierungen dürfen die Inflationsrate nicht übersteigen.

4. Mit dem Inkrafttreten des neuen Nahverkehrstarifs wird die Verwaltung in Verbindung mit der deutlichen Ausweisung von P+R-Parkplätzen am Stadtrand eine „spürbare“ Erhöhung der Parkgebühren im Innenstadt-Bereich vornehmen (z.B. 3,- Euro pro Stunde). Von der Erhöhung ausgenommen werden Personen mit starken Mobilitätseinschränkungen mit dem Nachweis einer solchen Schwerbehinderung.

Hier den gesamten Antrag downloaden.

Museumsinsel Schloss Gottorf am 17. und 24. Juni: Frauenleben – Begegnungstreffen für Frauen mit und ohne Migrationshintergrund

Jetzt anmelden!

Anmeldung ist ab sofort möglich: 04621/813222, oder per E-Mail:  service@landesmuseen.sh

Freitag, 17. Juni, 10 Uhr & Freitag, 24. Juni, 10 Uhr

Frauenleben – Begegnungstreffen für Frauen mit und ohne Migrationshintergrund

Führungen im Museum bieten Gelegenheit für Begegnung und Austausch von deutschen Frauen und Frauen mit Migrationshintergrund. Nach der Führung am Freitag, 10. Juni, um 10 Uhr sitzen die Teilnehmerinnen bei einer Tasse Kaffee zusammen, um uns über Themen auszutauschen, die sich aus dem Vortragsthema ergeben.

Eintritt: frei.

Foto: Lubna Kalleh (li.) und Nicole Gifhorn bereiten die Präsenz-Veranstaltung „Frauenleben“ vor. © Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen

All Informationen und Vorschriften zum Thema Corona finden Sie HIER.

Stiftung Schleswig-Holsteinische
Landesmuseen Schloss Gottorf

Schlossinsel 1 | Schloss Gottorf | 24837 Schleswig | +49(0)4621 – 813 222 | http://www.schloss-gottorf.de | service@schloss-gottorf.de

Öffnungszeiten
März – Oktober: Di-Fr 10-17 Uhr | Sa-So 10-18 Uhr
November bis März: Di-Fr 10-16 Uhr | Sa-So 10-17 Uhr

Kompass bietet Orientierung auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit

Das deutsch-dänische Interreg-Projekt Positively Produced will Unternehmen helfen, Lebensmittel „mit positivem Beigeschmack“ zu produzieren. Die Hochschule Flensburg hat dazu einen Nachhaltigkeitskompass entwickelt. Nun endet das Projekt. 

Ein Kompass kann auf einer Reise sehr hilfreich sein. Zumal auf einer Nachhaltigkeitsreise. So nennt es Rebekka Küchler, wenn Unternehmen beginnen, systematisch an ihrer Nachhaltigkeit zu arbeiten, zum Beispiel durch eine immer umwelt- und ressourcenschonendere Produktion. Kein leichter Weg. Aber der von Küchler und Prof. Dr. Birte Nicolai von der Hochschule Flensburg im Rahmen des Interreg-Projekts Positively Produced entwickelte Nachhaltigkeitskompass gibt Orientierung.

Geben Unternehmen Orientierung auf der Nachhaltigkeitsreise: Das Projektteam.

Es handelt sich dabei nicht, wie die beiden Wissenschaftlerinnen betonen, um ein Instrument, das Nachhaltigkeit misst. Vielmehr sei es ein richtunggebendes Werkzeug, so Nicolai, das auch die Vielschichtigkeit, die den Begriff ausmacht, widerspiegelt. „Es geht um mehr als den CO2-Abdruck. Neben der Ökologie zähle auch Ökonomie, das soziale Wohlergehens sowie Unternehmensführung dazu. Parallel bestehen verschiedene, meist komplexe internationale Regelwerke und Richtlinien, die nur schwer vergleichbar sind“, erklärt die Professorin für Lebensmitteltechnologie. Das stelle jedoch gerade kleine und mittlere Unternehmen, die nachhaltiger produzieren möchten, vor große Herausforderungen. Der Nachhaltigkeitskompass soll den Betrieben einen leichteren Zugang zu diesen Dimensionen der Nachhaltigkeit verschaffen.

Vier Unternehmen haben sich im Projektzeitraum, der nun endet, auf die Nachhaltigkeitsreise begeben, haben einen Prozess durchlaufen, der eine Selbsteinschätzung, eine Bestandaufnahme und der Definition von individuellen Zielen, die innerhalb eines Jahres erreicht sein sollen, beinhaltet. Das muss keine große Transformation der Firma sein, mit kleinen Schritten geht es an den Start: Verpackungsmaterial um fünf Prozent reduzieren, E-Ladestationen schaffen oder die Kompetenzen der Mitarbeitenden für Weiterbildungen im Betrieb nutzen, sind nur Beispiele. „Die beteiligten Unternehmen haben uns zurückgemeldet, dass die Reflexion über das Thema, Aspekte ins Bewusstsein gebracht hat, die man vorher gar nicht im Blick hatte. Auch bezüglich der Dinge, die schon nachhaltig sind“, berichtet Rebekka Küchler.

Auch nach Abschluss des Projekts sollen Unternehmen den Nachhaltigkeitskompass nutzen können. Wer mehr erfahren möchte ist zur Abschlussveranstaltung am 14. Juni, 12:13 bis 16:15 Uhr, Backenholzer Hof, eingeladen (Infos: https://ehsyd.nemtilmeld.dk/13/).

Info:

Das Interreg-Projekt wird mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung finanziert. An dem Projekt nehmen neben der Joldelunder Bäckerei fünf weitere Partnerunternehmen aus Dänemark und Deutschland teil: Backensholzer Hofkäserei, Lammkontor, , Skærtoft Skovhau, Naturmælk, Tvedemose; Weitere Partner sind: Erhvervshus Sydjylland, Madkulturen, Fireball.

Mehr zum Thema:

Homepage des Projekts

Lesung: „Super(hairy)woman“ am 13. Juni im Tableau in Flensburg

Montag, 13. Juni, 19 Uhr
Tableau, Kurze Str. 1, Flensburg

Auf das Bild eines haarlosen Frauen*körpers ist Verlass, es begegnet uns überall – sei es auf der Straße, am Strand, beim Sport, in Filmen oder in Werbebotschaften. Warum ist Körperbehaarung immer noch ein Tabu? Warum rufen Haare je nach Geschlecht, das sie trägt, unterschiedliche Reaktionen von Anziehung bis Ekel hervor? Warum können wir nicht stattdessen die Vielfalt von Körperhaarfrisuren zelebrieren, egal ob Wildwuchs, Stoppeln oder Haarlosigkeit?

Einfühlsam und ermutigend öffnet Super(hairy)woman* die Diskussion über weibliche* Körperbehaarung und deren Stigmatisierung. Im Mittelpunkt steht eine Sammlung aus vielseitigen Beiträgen, in denen weibliche*, männliche* und genderqueere Menschen zwischen 12 und 81 Jahren ihre persönlichen Geschichten erzählen, gesellschaftliche Normalitäten in Frage stellen und zeigen wie unterschiedlich die Umgangsformen mit Idealbildern doch sein können.

 

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