Archiv für den Tag 3. Juni 2022

Öffentliche Sitzung des Ausschusses für Kultur und Tourismus am 9. Juni 2022 im Rathaus Flensburg

Wichtige TOPs zum Thema:

  • Vorstellung Kunst- und Kulturbaustelle 8001 e. V.
  • Vorstellung Theaterschule Flensburg gGmbH
  • Musikschule Flensburg gGmbH hier: Erhöhung des Zuschusses und weiteres Vorgehen
  • Erinnerungskultur
  • KoFinanzierung Interreg-Projekt „Netzwerkbildung und Kompetenzentwicklung“
  • Beschluss über Anträge auf Kulturelle Projektförderung 2022
  • Beschluss über Förderung von freien Kultureinrichtungen für Ausstattungen und Investitionen 2022
  • Anträge auf institutionelle Kulturförderung
  • Kulturentwicklungsplan: Weiteres Vorgehen
  •  Deutsches Haus – Sachstand Nutzungskonzept / Machbarkeitsstudie und Sanierungsvorhaben
  • Beteiligung der Stadt Flensburg an der Förderung des Ochsenweges zum 1. Qualitätsradweg Schleswig-Holsteins

Interessierte EinwohnerInnen können die Sitzung ab 16 Uhr im Ex-Sultanmarkt, Neustadt 26,  mitverfolgen. Eine Anmeldung ist jedoch erforderlich. Mehr dazu untenstehend in der Tagesordnung.

Stadt Flensburg                                                                                                         Flensburg, 01.06.2022
Der Vorsitzende des Ausschusses für Kultur und Tourismus

Bekanntmachung
zur 21. Sitzung des Ausschusses für Kultur und Tourismus
am Donnerstag, 09.06.2022, 16:00 Uhr,
Ex-Sultanmarkt, Neustadt 26, 24939 Flensburg
(auf Einladung der Kunst- und Kulturbaustelle 8001 e. V.)

Die unter „B. Voraussichtlich nichtöffentlicher Teil“ aufgeführten Tagesordnungspunkte werden nach Maßgabe der Beschlussfassung des Ausschusses für Kultur und Tourismus voraussichtlich nichtöffentlich beraten.

Unser Angebot für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen:

Aus organisatorischen Gründen bitten wir Gäste mit einer Mobilitätseinschränkung um eine vorherige Anmeldung unter der Telefonnummer 4987 bzw.- der Mailadresse schwarzer.sandra@flensburg.de . Aus organisatorischen Gründen bitten wir Gäste mit einer Mobilitätseinschränkung um einen Hinweis bei der Anmeldung.

Tagesordnung

A. Voraussichtlich öffentlicher Teil

1. Bestätigung der Tagesordnung

2. Bekanntgabe der nichtöffentlich gefassten Beschlüsse der letzten Sitzung

3. Einwendungen gegen die Niederschrift über den öffentlichen Teil der 20. Sitzung vom 21.04.2022

4. Vorstellung Kunst- und Kulturbaustelle 8001 e. V.

5. Vorstellung Theaterschule Flensburg gGmbH

6. Musikschule Flensburg gGmbH hier: Erhöhung des Zuschusses und weiteres Vorgehen FA-41/2022

7. Erinnerungskultur FA-43/2022

8. KoFinanzierung Interreg-Projekt „Netzwerkbildung und Kompetenzentwicklung“ FA-42/2022

9. Beschluss über Anträge auf Kulturelle Projektförderung 2022 AKT-15/2022

10. Beschluss über Förderung von freien Kultureinrichtungen für Ausstattungen und Investitionen 2022 AKT-14/2022

11. MV: Anträge auf institutionelle Kulturförderung AKT-17/2022

12. MV: Kulturentwicklungsplan: Weiteres Vorgehen AKT-18/2022

13. MV: Deutsches Haus – Sachstand Nutzungskonzept / Machbarkeitsstudie und Sanierungsvorhaben FA-33/2022

14. MV: Beteiligung der Stadt Flensburg an der Förderung des Ochsenweges zum 1. Qualitätsradweg Schleswig-Holsteins SUPA-40/2022

15. Mitteilungen, Anfragen und Anregungen
15.1 Bericht „Flensburg startet durch“
15.2 Entwicklung Kulturbüro

16. Beschlusskontrolle

B. Voraussichtlich nichtöffentlicher Teil

17. Einwendungen gegen die Niederschrift über den nichtöffentlichen Teil der 20. Sitzung vom 21.04.2022

18. Zukünftige TAFF-Strategie Präsentation

19. Mitteilungen, Anfragen und Anregungen

20. Beschlusskontrolle

Für die Richtigkeit:

Andreas Rothgaenger, Vorsitzender
Ellen Kittel, Fachbereichsleiterin

Alle Unterlagen und die Beschlussvorlagen zur Sitzung gibt es hier

Hass, Hetze und Morddrohungen bei Facebook: Deutsche Umwelthilfe verklagt Meta-Konzern

Deutsche Umwelthilfe wehrt sich mit 79 Strafanzeigen und einer Klage gegen den Meta-Konzern

  • DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch verklagt Facebook-Konzern Meta, weil dieser sich weigert zwei Facebook-Gruppen mit 60.000 Mitgliedern zu schließen, in denen Hass geschürt und zu Gewalt und Mord gegen ihn aufgerufen wird
  • Meta reagiert nicht, trotz Vorlage von Dutzenden Belegen auch für strafrechtlich relevante Drohungen – betroffene Gruppen weiter offen
  • Bisher kein einziges eingeleitetes Strafverfahren zu 79 Strafanzeigen, die zwischen September und Dezember 2021 gestellt wurden – obwohl in vielen Fällen die Verfasser der Hasspostings identifizierbar sind
  • Jürgen Resch: „Es macht mich sprachlos, dass selbst direkte Aufrufe zu Gewalt von den Betreibern sozialer Netze ignoriert werden und die Profitmaximierung alles Handeln leitet. Ich möchte mit der Klage gegen Facebook ein Grundsatzurteil erwirken, stellvertretend für die vielen Menschen, die sich zivilgesellschaftlich engagieren und ebenfalls Opfer von Gewaltaufrufen in sozialen Netzwerken werden.“

Berlin, 3.6.2022: Der Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe (DUH) Jürgen Resch geht juristisch dagegen vor, dass der Facebook-Mutterkonzern „Meta Platforms“ Hass und Gewalt gegen ihn und andere zivilgesellschaftlich engagierte Menschen nicht unterbindet. Konkret klagt der Umweltschützer auf Löschung der Facebook-Gruppen „Stoppt die Deutsche Umwelthilfe“ sowie „Stoppt die Deutsche Umwelthilfe Jetzt!“ mit 12.800 und 48.500 Mitgliedern, in denen systematisch zu Gewalt bis hin zum Mord gegen ihn aufgerufen und das Ende der DUH gefordert wird.

Beispiele für solche Drohungen und Gewaltaufrufe:

  • Kommentar zu einem Link mit dem Titel „Jürgen Resch kämpft weiter gegen Autofahrer“: „Wann wird dieser Terrorist endlich ausgeschaltet?“
  • „Der Resch fühlt sich bedroht, wer Wind sät, wird Sturm ernten! Hat einer Mitleid mit ihm?“ – Antwort: „Nee, eher 9 mm“ – weitere Antwort: „7,65 hohlspitz besser“ – weitere Antwort: „…und das in den Hinterkopf da fliegt die dumme Fresse weg, braucht keiner“
  • „Mal ein kleines Gedankenspiel zum Schutz der Nation: Hier sind jetzt über 12.800 Mitglieder. Und es gibt doch genug andere Gruppen mit der gleichen Gesinnung. Wenn man das aufteilt, kann ein Auftragskiller doch gar nicht so teuer sein.“
  • „Der wohnt in […] bei […]. Könnte man ja mal besuchen“ Antwort: „Und dann in den Bodensee gejagt und vorher die Hände auf den Rücken gefesselt.“
  • „Der Resch fühlt sich bedroht … Hat einer Mitleid mit ihm?“ Antwort: „Ja, der arme Mann. Erlöst ihn bitte von seinem Leiden“ – weitere Antwort: „Du meinst Gnadenschuss.“ – weitere Antwort: „Nein, keine Gnade. Möge er lange leiden. Möge er um Erlösung lange betteln müssen…“

Wie viele andere Betroffene von Gewaltaufrufen und Bedrohungen ist Jürgen Resch derzeit gezwungen, all diese Posts in den Gruppen selbst aufzuspüren, zu lesen und jeden einzelnen Post bei Facebook zu melden. Alle Versuche, mit dem Unternehmen in einen Dialog über die Schließung dieser Gruppen zu treten, sind gescheitert. Auch die Einschaltung einer Fachanwältin und aufwändige Dokumentationen vieler Einzelbeispiele von Droh- und Gewaltaufrufen veränderte die Haltung des Konzerns nicht. Ebenfalls ohne Erfolg blieb die formale Aufforderung an Meta, diese beiden Facebook-Gruppen zu löschen. Aus diesem Grund hat der DUH-Bundesgeschäftsführer Klage gegen den Facebook-Mutterkonzern vor dem Landgericht Berlin eingereicht.

„Ich akzeptiere nicht länger, dass Gewaltaufrufe bis hin zum Mord gegen mich als Person oder andere Umweltschützer von Behörden und Medienunternehmen als ‚zulässige Meinungsäußerungen‘ bagatellisiert werden. Wenn der Staat hier nicht handelt, setze ich auf die Gerichte. Hass und Hetze darf kein Raum geboten werden – schon gar nicht systematischen Hassgruppen. Deshalb klage ich nicht nur, um selbst nicht mehr Ziel der Attacken in diesen konkreten Gruppen zu sein. Ich gehe diesen Schritt auch für tausende Menschen, die ebenfalls Opfer werden, nur weil sie sich vorbildlich zivilgesellschaftlich engagieren, darunter viele Umwelt- und Klimaschützerinnen und -schützer. Ich möchte ein Grundsatzurteil erwirken, nach dem Meta und Facebook nicht mehr tatenlos zuschauen dürfen und sich auf Einzelfälle herausreden können. Betreiber müssen Gruppen löschen, die systematisch Hetz- und Gewaltkampagnen verbreiten. Wir dürfen nicht zulassen, dass Menschen eingeschüchtert und mundtot gemacht werden, dass Engagement bestraft oder gar aus Gewaltfantasien furchtbare Realität wird“, so Jürgen Resch.

Mehr Infos unter: https://www.duh.de

Allein zwischen September und Dezember 2021 hat Jürgen Resch 79 Strafanzeigen bei der Polizei wegen Bedrohungen aus den beiden Facebook-Gruppen gestellt. Bis heute wurde kein einziges Strafverfahren eingeleitet.

„Es reicht nicht aus, Betroffene von Hetze und Hass im Netz auf die ‚Meldefunktionen‘ von Facebook zu verweisen. Wenn Menschen, die sich zivilgesellschaftlich engagieren, in eigens dafür eingerichteten Gruppen immer wieder bedroht, beleidigt und mit Tötungsfantasien konfrontiert werden, muss es möglich sein, diese Hassgruppen zu schließen. Das allgemeine Persönlichkeitsrecht der Betroffenen und ihr Recht auf körperliche Unversehrtheit werden ansonsten in einem nicht hinnehmbaren Maße beeinträchtigt“, sagt Rechtsanwältin Juliane Schütt, die das Verfahren führt.

Link:
Auszüge aus der Klageschrift finden Sie hier: http://l.duh.de/p220603

SSW warnt vor unterirdischer CO₂-Einlagerung

SSW-MdL Christian Dirschauer: CCS ist eine tickende Zeitbombe unter der Nordsee

Zu Medienberichten, wonach Bundeswirtschaftsminister Habeck Fördergelder für Forschungsprojekte zur Beschleunigung und Weiterentwicklung der CCS-Technologie* bereit zu stellen will, erklärt der umwelt- und klimapolitische Sprecher des SSW im Landtag, Christian Dirschauer:

Was ist bloß mit Robert Habeck los? Erst LNG-Terminals, dann mehr Ölbohrungen im Wattenmeer und jetzt auch noch CCS: Es scheint kein energie- und klimapolitisches Tabu zu geben, das der grüne Minister nicht auf den Prüfstand stellt.
Vielleicht hilft ja ein Appell aus der Heimat sich zurück zu besinnen: Wir haben CCS nicht ohne Grund verboten. Denn niemand kann sicher ausschließen, dass unterirdisch gelagertes CO2 nicht eines Tages wieder austritt und verheerende Umweltschäden anrichtet. CCS-Speicher sind eine tickende Zeitbombe unter der Nordsee. Diese Haltung haben wir einst gemeinsam vertreten. Weil sie richtig ist.
Habeck muss endlich aufhören sich von Co2-Lobbyisten einlullen zu lassen. Das schuldet er den vielen kommenden Generationen, die mit dieser fehlgeleiteten Energie- und Klimapolitik (über)leben müssen. Und auch sich selbst, wenn „grün“ noch etwas bedeutet.
Zumindest verstehe ich jetzt immer besser, warum es mit der CDU so gut klappt. Man darf gespannt sein, ob die grüne Basis in Schleswig-Holstein wieder verlegen wegsieht, wie bei der LNG-Kehrtwende, oder auch eine eigene Meinung zum Thema hat. Für uns vom SSW ist jedenfalls klar: CCS ist keine Zukunftslösung, weder in Schleswig-Holstein noch anderswo, und mit uns nicht zu machen.

(*) CO₂-Abscheidung und -Speicherung (Carbon Capture and Storage) ist ein Verfahren zur Reduzierung von CO₂-Emissionen in die Atmosphäre durch die technische Abspaltung am Kraftwerk und „dauerhafte“ Einlagerung in unterirdische Lagerstätten. Mehr dazu hier: https://de.wikipedia.org/wiki/CO2-Abscheidung_und_-Speicherung

Kulturpreis der Stadt Flensburg 2022

Vorschlags- und Bewerbungsfrist noch nicht abgelaufen

Die Stadt Flensburg vergibt im Jahr 2022 den Kulturpreis der Stadt Flensburg, der mit 3.000 € dotiert ist.
Die Bewerbungsfrist für die diesjährige Vergabe des Kulturpreises der Stadt Flensburg läuft noch bis zum 30. Juni. Die Stadt würde sich über weitere eingehende Bewerbungen oder Vorschläge freuen.  Die Öffentlichkeit wird gebeten, geeignete Kandidaten und Kandidatinnen vorzuschlagen. Auch Eigenbewerbungen sind selbstverständlich möglich.
Bewerbungen bzw. Vorschläge sollen biographische und künstlerische Daten enthalten sowie eine Begründung, warum die vorgeschlagene Person oder Einrichtung den Kulturpreis erhalten soll.
Der Kulturpreis der Stadt Flensburg wird zur Auszeichnung von Einzelpersonen oder Gruppen vergeben, die sich um das kulturelle Leben in und um Flensburg besonders verdient gemacht haben.
Vorschläge und Bewerbungen sind zu richten an:

Stadt Flensburg
Kulturbüro
Rathausplatz 1
24 937 Flensburg
kulturbuero@flensburg.de

Weitere Infos gibt es hier.

OPEN SPACE Zeltcamp am 10. Juni am Harniskai in Flensburg

Kultur- und Ideenkonferenz

Freitag 10. Juni, 11.00-17.00 Uhr
Harniskai 1, 24937 Flensburg

Die Gesellschaft verändert und „transformiert“ sich in Stadt, Land und Dorf. Aber wie verlaufen diese Veränderungsprozesse, und welche Rolle wählen sich Kunst- und Kulturschaffende darin?

Wo ist der Raum und die Gelegenheit für neue Formen Ko-kreativer Lebensraumgestaltung? Wo und wie begegnen wir uns? Wo und wie erfahren wir etwas voneinander und von unseren Wünschen? Wie leben und gestalten wir zusammen?

In jeweils 15- minütigen Inpulsvorträgen werden Best- Practice Beispiele aus der ganzen Republik vorgestellt, die sich aktiv und gestaltend, selbst ermächtigt haben, um sich von bestimmten Bedürfnissen geleitet, in die Matrix unserer Lebenswirklichkeit einzuschreiben.

Hier geht es zur Anmeldung.

Mehr zur Veranstaltung hier

Flensburger Märchensommer im Volkspark- ein Sommermärchen – ab sofort

Auf Initiative des Kinder- und Jugendbüros gibt es in diesem Jahr einen Märchensommer im Flensburger Volkspark. Vom 08. Mai bis zum 18. September erzählen Mitglieder des „Förderverein Märchen e.V.“ jeden Sonntag um 16 Uhr Geschichten und Märchen für Jung und Alt.
Die Bühne wird das Kräuterbeet in der Nähe des Wasserturms sein. Dieser Turm thront über dem Volkspark, der das östliche Ufer Flensburgs begrünt. Wer denkt da nicht an den Turm, in dem Rapunzel sitzt und ihr Haar herunterlässt. Jedem Märchenfreund ist es möglich, dort hinauf zu steigen und nachzuschauen, ob sie immer noch dort in der Kammer sitzt. Der grüne Wasserturm ist an den Sonntagen geöffnet, der Eintritt ist frei.

Wann: ab sofort jeden Sonntag, 16 Uhr bis zum 18. September
Wo: Kräuterbeet in der Nähe des Wasserturms

Zum Programm geht es hier

Weitere Infos unter zu den Erzählerinnen und Erzählern unter:
www.maerchenverein.de

Der Volkspark ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln (Haltestelle Bohlberg Linien 3 und 7) fabelhaft zu erreichen.

Wasserturm Mürwik

Foto: Stadtwerke Flensburg

Wasserturm: Zur Aussichtsplattform in 26 m Höhe gelangen Besucher über eine Treppe oder den Aufzug. Oben führt ein Rundgang um den großen Wasserspeicher, in dem 1,5 Mio. Liter Trinkwasser bester Flensburger Qualität gespeichert sind. Die Wassertürme in Mürwik und auf der Westlichen Höhe sind wichtige Bestandteile der Flensburger Wasserversorgung. Sie sorgen für einen konstanten Wasserdruck im Leitungssystem und stehen auf den beiden höchsten Punkten im Westen und Osten der Stadt 77 Meter über Normalnull. Außerdem dienen ihre Wasservorräte als Reserven für Spitzenverbräuche, wie sie an heißen Sommertagen auftreten können.

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