Archiv für den Tag 25. Mai 2022

„Wie? Altern?“ – am 2./3. und 4. Juni in der Theaterwerkstatt Pilkentafel in Flensburg

Kein Wunschkonzert.

Jetzt noch schnell Karten bestellen!

Die Zeit vergeht – klar. Und wir – vergehen auch! Altern heißt dieser Vorgang. Er betrifft uns alle, aber findet wenig Aufmerksamkeit in den Medien und Künsten. Wir bleiben alle damit allein. Was machen wir damit?

Elisabeth Bohde und Torsten Schütte sind jenseits der 60 und fragen sich: was verändert sich? Welchen Platz haben wir noch in dieser Gesellschaft? Was zählt unsere Erfahrung? Müssen wir immer innovativ sein? Ist alt schlechter als jung? Wie geht ein Leben ohne Arbeit? Was ist mit der wohlverdienten Rente, die so oft nicht reicht? Und warum wird bei Alter immer von Würde gesprochen?

Von und mit: Elisabeth Bohde, Torsten Schütte
Blick von außen: Anne Schneider
Raum und Licht: Manuel Melzer
Musikbearbeitung: Sebastian Gimm
Kostüme: Gesine Hansen

am 02./03./04. Juni, jeweils um 20.00 Uhr
Theaterwerkstatt Pilkentafel, Pilkentafel 2, 24937 Flensburg

Tickets kaufenDieses Bild hat ein leeres alt-Attribut; sein Dateiname ist logo-pilkentafel.jpg.

Falls Sie damit Schwierigkeiten haben, melden Sie sich gern direkt
bei uns: 0461-24901 (Büro) · info@pilkentafel.de

Sie können auch persönlich in die Pilkentafel kommen:
Mo. – Fr. ist von 10:00 – 12:00 das Büro besetzt.

Mehr auch auf der Homepage www.pilkentafel.de

Museumsberg am 31. Mai: Schreibworkshop zur Ausstellung „Dorothee Bachem – Am Ufer des Eridanos“

Dienstag, 31. Mai 2022, von 18-20 Uhr, Hans-Christiansen-Haus, Museumsberg Flensburg

Dorothee Bachems Bilder laden zum Nachdenken ein.

Sie sind fasziniert von den Bildern Dorothee Bachems und viele Gedanken gehen Ihnen im Kopf herum? Vielleicht haben Sie Lust zu schreiben! Unter der Anleitung von Birgit Nielsen können Sie Ihre Gedanken direkt vor den Bildern fließen lassen und in kreativer Weise zu Papier bringen. Mit einfachen spielerischen Schreibübungen gestaltet die Seminarleiterin den Abend. In einem gemeinsamen Rundgang mit der Künstlerin Dorothee Bachem und der Kuratorin der Ausstellung, Dörte Ahrens, kann – wer mag – seine entstandenen Texte vor den Bildern lesen.

Kosten: 15,- Euro (inklusive Eintritt und Getränk)

Birgit Nielsen, Lektorin, Journalistin, Übersetzerin und Master of Fine Arts in Writing
Dörte Ahrens, Kuratorin der Ausstellung

Weitere Termine zur Ausstellung:

Donnerstag, 2. Juni, 18.00 Uhr
Dorothee Bachem. Am Ufer des Eridanos
Dialog-Führung mit Dörte Ahrens und Dorothee Bachem

Montag, 6. Juni 15.00 Uhr
Dorothee Bachem
Finissage mit Dörte Ahrens

Frau mit schwarzer Maske – Copyright Dorothee Bachem

Der Museumsberg Flensburg präsentiert noch bis zum 6. Juni in einer reichen Auswahl die Malerei der Künstlerin Dorothee Bachem (geb. 1945 in Konstanz). Seit 1970, nach einem Studium an der Hochschule für bildende Künste in Berlin, lebt und arbeitet sie an der Flensburger Förde. Viele Jahre davon war die Alte Schule in Dollerupholz mit der angrenzenden Uferlandschaft der Außenförde ihr Refugium.

Unmittelbare Einflüsse und Begebenheiten greift die Künstlerin auf und verarbeitet sie mit kostbaren malerischen Mitteln und aufwendigen Techniken in ihren Werken. Mit ihrer einzigartigen Poetik schafft sie Bildgeschichten, die surreal, traumhaft und zeitlos sind. Die Bildwelt der Romanik klingt in ihren Werken an, aber auch Bezüge zu Giotto oder zu Picasso und dem Kubismus lassen sich aufweisen.

Wie am Faden der Ariadne kann man sich anhand der Texte, die Dorothee Bachem ihren Bildern eigens dichtet, in die Labyrinthe ihres gemalten Kosmos‘ begeben. Die bebilderte Publikation, die anlässlich der Ausstellung erscheint, versammelt Reden der letzten Jahre, Interviews und neueste Texte der Künstlerin zu ihren Bildern, außerdem einen Text der Kuratorin Dörte Ahrens.

Weitere Ausstellung:

  • Lotte Eckener. Tochter, Fotografin und Verlegerin
    noch bis zum 26.6.2022

Aktuelle Öffnungszeiten: 10.00 – 17.00 Uhr, täglich außer montags

Für jeden Museumsbesuch gilt die 2G-Regel und Maske tragen ist erwünscht. Kinder ab 7 Jahren benötigen den Testnachweis der Schule.

Museumsberg

Museumsberg
Museumsberg 1
24937 Flensburg
Tel.: 0461 – 852956
museumsberg@flensburg.de
https://www.museumsberg-flensburg.de/

Museumsinsel Schloss Gottorf am 11. Juni: Rock4Gottorf. Mitmach-Konzert

Jetzt anmelden!

Sa., 11. Juni, 18 bis 19 Uhr:

Rock4Gottorf. Mitmach-Konzert

Nach dem Achtungserfolg im Herbst 2021, als fast 150 Musikerinnen und Musiker, Sängerinnen und Sänger auf der Museumsinsel von Schloss Gottorf fünf zuvor getrennt eingespielte Songs gemeinsam in einem Konzert präsentierten, haben die Veranstalter Arne Eggert und Björn Mummert die Neuauflage von „Rock4Gottorf“ angekündigt.

Am Sonnabend, 11. Juni, findet ab 18 Uhr das nächste Mitmachkonzert statt, „natürlich wieder auf Schloss Gottorf“, wie Hans-Timm Hinrichsen, Sänger und Gitarrist der Erfolgsband „Santiano“ betont. Denn Timmsen hat sich fest vorgenommen, auch an der Neuauflage teilzunehmen. Die Setlist steht schon: Neben drei bekannten Stücken der Konzertpremiere werden neu dabei sein Lieder von Westernhagen, Madonna, Michael Jackson und Billie Eilish. Alle Infos gib es bei den Veranstaltern: rock4sh (sl-hood.de)

Foto: Björn Mummert, Hans-Timm Hinrichsen , Guido Wendt (Vorstand Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen) und Arne Eggert (v.l.) © Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen

All Informationen und Vorschriften zum Thema Corona finden Sie HIER.

Stiftung Schleswig-Holsteinische
Landesmuseen Schloss Gottorf

Schlossinsel 1 | Schloss Gottorf | 24837 Schleswig | +49(0)4621 – 813 222 | http://www.schloss-gottorf.de | service@schloss-gottorf.de

Öffnungszeiten
März – Oktober: Di-Fr 10-17 Uhr | Sa-So 10-18 Uhr
November bis März: Di-Fr 10-16 Uhr | Sa-So 10-17 Uhr

Frauenleben digital – Online-Veranstaltung des Landesmuseums Schloss Gottorf am 3. Juni

Jetzt anmelden!

Anmeldung ist ab sofort möglich: 04621/813222, oder per E-Mail:  service@landesmuseen.sh

Fr., 3. Juni, 10 Uhr:

Frauenleben digital – Begegnungstreffen für Frauen mit und ohne Migrationshintergrund

Digital gehen die Frauen am Freitag, 3. Juni, um 10 Uhr auf eine Reise an andere Orte und Länder. Sie zeigen von dort per Videokonferenz ihre Lieblingsstücke aus Kunst und Kultur. Gemeinsam kommen die Teilnehmerinnen ins Gespräch über Fragen rund um das Frauenleben in unterschiedlichen Kulturen. Die Teilnehmerinnen der Veranstaltung können entweder digital oder von Schloss Gottorf aus an dem Treffen teilnehmen. Anmeldung bei Nicole Gifhorn unter 04621 813160 oder unter nicole.gifhorn@landesmuseen.sh. Diejenigen, die digital teilnehmen, erhalten kurz vor der Veranstaltung eine E-Mail mit einem Zugangslink zur Videokonferenzplattform ZOOM und allen weiteren technischen Informationen.

Foto: Lubna Kalleh (li.) und Nicole Gifhorn bereiten die Veranstaltung „Frauenleben digital“ vor. © Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen

Die Sonderausstellungen auf der Museumsinsel Schloss Gottorf:

Moby Dick und Röhrenkatze – 50 Jahre Kulturring. Gesammelt für Schloss Gottorf / Sommerausstellung in der Reithalle bis 3. Oktober

Die große Sonderausstellung „Moby Dick und Röhrenkatze“ würdigt das langjährige Engagement des Kulturrings in der Studien- und Fördergesellschaft der Schleswig-Holsteinischen Wirtschaft für das Museum für Kunst und Kulturgeschichte. Seit einem halben Jahrhundert erwirbt der Kulturring Gemälde, Grafiken und Skulpturen, die in enger Abstimmung mit dem Museum ausgewählt werden. In fünf Jahrzehnten sind so fast 500 Werke von 115 Künstlerinnen und Künstlern zusammengekommen. Die Ausstellung in der Reithalle gibt mit fast 140 Werken einen umfassenden Einblick in die einmalige Sammelleidenschaft des Kulturrings.

Moderne und Idyll: Impressionismus in Deutschland / Bis 30. Oktober im Kreuzstall

„Moderne und Idyll. Impressionismus in Deutschland“ – die Sonderausstellung im Gottorfer Kreuzstall greift die Schau aus dem Vorjahr auf und widmet sich teilweise mit neuen Bildern wieder den Anfängen der modernen Kunst in Deutschland.

Um 1870 trat in Frankreich eine neue Kunstströmung hervor, die besonders die Darstellung von Licht und Atmosphäre in den Mittelpunkt stellte. Die von Kunstkritikern als „Impressionismus“ bezeichnete Malweise wurde bald darauf auch von Künstlerinnen und Künstlern in Deutschland aufgenommen. Hier war der Impressionismus bis weit über die Wende zum 20. Jahrhundert hinaus eine der wichtigsten modernen Kunstrichtungen.

Blick in die Ausstellung im Kreuzstall © Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen

Tierisch schön! Kabinett-Ausstellung aus der Sammlung Bönsch im Kreuzstall / Bis 30. Oktober

Das Thema der Kabinettausstellung „Tierisch schön!“ im Kreuzstall ist das Tier in der Kunst. Bis 30. Oktober zeigt die kleine Schau vor allem Arbeiten aus der Sammlung Bönsch: In Gemälden und Grafiken, in der Skulptur und Keramik setzten sich Kunstschaffende der Klassischen Moderne mit Tieren auseinander. Neben bekannten Namen wie Picasso, Chagall, Marc und Pechstein werden spannende Positionen von Künstlerinnen vorgestellt. Dazu zählen Renée Sintenis, Lou Albert-Lasard, Marg Moll und Emy Roeder.

Die Ausstellung wird von einem umfangreichen Kinderprogramm begleitet. An der Hauptkasse erhält jedes Kind ein kostenfreies Begleitheft, das mit Geschichten zu den gezeigten Bildern, einer Bastelaufgabe und Ausmalbildern die Ausstellung auch für Familien mit Kindern besonders attraktiv macht. Eine gemütliche Sitzecke mit Hörstation lädt im Kabinett des Kreuzstalls zum Verweilen ein. Im Anschluss führt eine Rallye auf Tierspuren durch die Dauerausstellung im Schloss, in der es ebenfalls noch viele tierische Geschichten zu entdecken gibt.

Franz Marc, Tiger © Kunststiftung Dr. Hans-Joachim und Elisabeth Bönsch

All Informationen und Vorschriften zum Thema Corona finden Sie HIER.

Stiftung Schleswig-Holsteinische
Landesmuseen Schloss Gottorf

Schlossinsel 1 | Schloss Gottorf | 24837 Schleswig | +49(0)4621 – 813 222 | http://www.schloss-gottorf.de | service@schloss-gottorf.de

Öffnungszeiten
März – Oktober: Di-Fr 10-17 Uhr | Sa-So 10-18 Uhr
November bis März: Di-Fr 10-16 Uhr | Sa-So 10-17 Uhr

Öffentliche Sitzung des Flensburger Jugendhilfeausschusses am 01.06.2022

Interessierte EinwohnerInnen können die Sitzung ab 16 Uhr im Europa-Raum (E 67) des Rathauses mitverfolgen.

Wichtige TOPs zum Thema:

  • Politische Jugendbeteiligung; Jugendparlament Antrag der WiF-Ratsfraktion

  • Anpassung der Förderung von zusätzlichen Kita-Plätzen über den Besonderen Betriebskostenzuschuss

  • Bericht aus dem Landesjugendhilfeausschuss

  • Vorstellung des Projektes Waldwuchs durch den Flensburger Jugendring

  • Verfahren für die Benennung eines beratenden Mitglieds für den Jugendhilfeausschuss aus dem Kreis der Kindertagespflegepersonen

  • Jugendhilfestrategie: Jugendberufshilfe; Teilnahme am ESF-Programm: „Jugend Stärken – Brücken in die Eigenständigkeit

  • Kinder- und Jugendhilfe unter Coronabedingungen

Ferner beachten Sie bitte folgende Hinweise:
• Der Zugang für alle Gäste erfolgt ausschließlich über den Haupteingang „Am Pferdewasser“
• Bitte denken Sie an Ihre Mund-Nasen-Bedeckung.

 

Stadt Flensburg                                                                                                         Flensburg, 20.05.2022
Der Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses

Bekanntmachung
zur 36. Sitzung des Jugendhilfeausschusses
am Mittwoch, 01.06.2022, 16:00 Uhr,
Rathaus, Europa-Raum (E 67)

Unser Angebot für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen:
Aus organisatorischen Gründen bitten wir Gäste mit einer Mobilitätseinschränkung um eine vorherige Anmeldung unter der Telefonnummer 0461/85-2363 bzw. Mailadresse hansen.juergen@flensburg.de .

Die unter „B. Voraussichtlich nichtöffentlicher Teil“ aufgeführten Tagesordnungspunkte werden nach Maßgabe der Beschlussfassung des Jugendhilfeausschusses voraussichtlich nichtöffentlich beraten.

Rathaus

Tagesordnung

A. Voraussichtlich öffentlicher Teil

1. Bestätigung der Tagesordnung

2. Bekanntgabe der nichtöffentlich gefassten Beschlüsse der letzten Sitzung

3. Einwendungen gegen die Niederschrift über den öffentlichen Teil der 34. Sitzung vom 30.03.2022

4. Einwendungen gegen die Niederschrift über den öffentlichen Teil der 35. Sitzung vom 04.05.2022

5. Politische Jugendbeteiligung; Jugendparlament Antrag der WiF-Ratsfraktion JHA-5/2022 2. Lesung

6. Anpassung der Förderung von zusätzlichen Kita-Plätzen über den Besonderen Betriebskostenzuschuss
FA-27/2022
6.1 Anpassung der Förderung von zusätzlichen Kita-Plätzen über den Besonderen Betriebskostenzuschuss
FA-27/2022 1. Ergänzung

7. Vorstellung des Projektes Waldwuchs durch den Flensburger Jugendring

8. Verfahren für die Benennung eines beratenden Mitglieds für den Jugendhilfeausschuss aus dem Kreis der Kindertagespflegepersonen JHA-6/2022

9. Jugendhilfestrategie: Jugendberufshilfe; Teilnahme am ESF-Programm: „Jugend Stärken – Brücken in die Eigenständigkeit (JUST Best)“ FA-38/2022

10. Zustimmung zu außer-/überplanmäßigen Aufwendungen /Auszahlun-gen

11. Mitteilungen und Anfragen
11.1 Temporäre Aufstockung einer Verwaltungsstelle zur Abrechnung der Kindertagespflege und städtischen Kitas in der Abteilung Kindertagesbetreuung hier: Auswirkungen des Fallzahlcontrollings (s. Beschlusskontrolle)
11.2 Bericht aus dem Landesjugendhilfeausschuss
11.3 Kinder- und Jugendhilfe unter Coronabedingungen
11.4 weitere Mitteilungen und Anfragen

12. Beschlusskontrolle

B. Voraussichtlich nichtöffentlicher Teil

13. Einwendungen gegen die Niederschrift über den nichtöffentlichen Teil der 34. Sitzung vom 30.03.2022

14. Einwendungen gegen die Niederschrift über den nichtöffentlichen Teil der 35. Sitzung vom 04.05.2022

15. Mitteilungen und Anfragen

16. Beschlusskontrolle

 

Für die Richtigkeit:

Timo Schwendke, Vorsitzender
J. Hansen, FB Jugend

Die Sitzungsunterlagen und Beschlussvorlagen findet man hier

Veranstaltungen auf der Museumsinsel Schloss Gottorf im Juni 2022

Jetzt anmelden!

Anmeldung für alle Veranstaltungen ist ab sofort möglich: 04621/813222, oder per E-Mail:  service@landesmuseen.sh

Fr., 3. Juni, 10 Uhr:

Frauenleben digital – Begegnungstreffen für Frauen mit und ohne Migrationshintergrund

Digital gehen die Frauen am Freitag, 3. Juni, um 10 Uhr auf eine Reise an andere Orte und Länder. Sie zeigen von dort per Videokonferenz ihre Lieblingsstücke aus Kunst und Kultur. Gemeinsam kommen die Teilnehmerinnen ins Gespräch über Fragen rund um das Frauenleben in unterschiedlichen Kulturen. Die Teilnehmerinnen der Veranstaltung können entweder digital oder von Schloss Gottorf aus an dem Treffen teilnehmen. Anmeldung bei Nicole Gifhorn unter 04621 813160 oder unter nicole.gifhorn@landesmuseen.sh. Diejenigen, die digital teilnehmen, erhalten kurz vor der Veranstaltung eine E-Mail mit einem Zugangslink zur Videokonferenzplattform ZOOM und allen weiteren technischen Informationen.

Foto: Lubna Kalleh (li.) und Nicole Gifhorn bereiten die Veranstaltung „Frauenleben digital“ vor. © Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen

Sa., 4. Juni, 14 Uhr:

Rundgang durch die  Impressionismus-Schau

Die Sonderausstellung im Gottorfer Kreuzstall widmet sich den Anfängen der modernen Kunst in Deutschland. Die von Kunstkritikern als „Impressionismus“ bezeichnete Malweise wurde von Künstlerinnen und Künstlern in Deutschland aufgenommen und zählte bis weit über die Wende zum 20. Jahrhundert hinaus eine der wichtigsten modernen Kunstrichtungen.

Darum geht es in der Führung am Sonnabend, 4. Juni, um 14 Uhr. Die Ausstellung zeichnet diese Erfolgsgeschichte nach: Sie zeigt den Impressionismus als „Kunst des modernen Lebens“, die ganz besonders das selbstbewusste großstädtische Bürgertum ansprach und sich in vielfältiger Weise mit den neuesten technischen Entwicklungen – insbesondere mit der Fotografie – auseinandersetzte.

Kosten: 3 Euro plus Eintritt.

Foto: Einblick in die Impressionismus-Ausstellung im Kreuzstall © Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen

So., 5. Juni, 11 Uhr:

Führung: Jäger und Sammler. Aktuelles aus der Forschung zur letzten Eiszeit im Norden

Auf der Museumsinsel werden nicht nur Ausstellungen gezeigt, Objekte restauriert oder Funde aufbewahrt, sondern es wird natürlich auch geforscht. Dr. Mara-Julia Weber, Wissenschaftlerin am Museum für Archäologie Schloss Gottorf, spricht am Sonntag, 5. Juni, ab 11 Uhr über die aktuelle Forschung im Hinblick auf die Jäger und Sammler am Ende der letzten Eiszeit in Schleswig-Holstein und seinen Vergleichsregionen. Weiter gibt sie Einblicke in die dabei angewendeten Methoden und erzählt, welche Ergebnisse so erzielt werden.
Kosten: 3 Euro plus Eintritt.

Foto: Führung in der Steinzeitsammlung © Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen/ Holger Widera

So., 5. Juni, 12-16 Uhr:

Eine Prinzessin lädt zur Audienz: Zeitreise ins 17. Jahrhundert

Wer am Pfingstsonntag, 5. Juni, von 12 bis 16 Uhr Schloss Gottorf besucht, wird auf dem Schlossrundgang hier und dort auf die barocke Prinzessin Anna Dorothea treffen. Die sechste Tochter des Herzog Friedrich III. verbrachte ihr ganzes Leben auf Schloss Gottorf. Sie berichtet den Besucherinnen und Besuchern (ohne gebuchte Führung) vom höfischen Alltag aus dem 17. Jahrhundert, plaudert von Kriegs- und Friedenszeiten und wer mag, darf sogar mit ihr ein barockes Tänzchen wagen. Keine Anmeldung erforderlich.

Foto: Lindsay Koch erwartet als Prinzessin Anna-Dorothea erwartet ihre Gäste vor dem Schloss © Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen

Fr., 10. Juni, 10 Uhr:

Frauenleben – Begegnungstreffen für Frauen mit und ohne Migrationshintergrund

Führungen im Museum bieten Gelegenheit für Begegnung und Austausch von deutschen Frauen und Frauen mit Migrationshintergrund. Nach der Führung am Freitag, 10. Juni, um 10 Uhr sitzen die Teilnehmerinnen bei einer Tasse Kaffee zusammen, um uns über Themen auszutauschen, die sich aus dem Vortragsthema ergeben.

Eintritt: frei.

Foto: Lubna Kalleh (li.) und Nicole Gifhorn bereiten die Präsenz-Veranstaltung „Frauenleben“ vor. © Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen

Sa., 11. Juni, 18 bis 19 Uhr:

Rock4Gottorf. Mitmach-Konzert

Nach dem Achtungserfolg im Herbst 2021, als fast 150 Musikerinnen und Musiker, Sängerinnen und Sänger auf der Museumsinsel von Schloss Gottorf fünf zuvor getrennt eingespielte Songs gemeinsam in einem Konzert präsentierten, haben die Veranstalter Arne Eggert und Björn Mummert die Neuauflage von „Rock4Gottorf“ angekündigt.

Am Sonnabend, 11. Juni, findet ab 18 Uhr das nächste Mitmachkonzert statt, „natürlich wieder auf Schloss Gottorf“, wie Hans-Timm Hinrichsen, Sänger und Gitarrist der Erfolgsband „Santiano“ betont. Denn Timmsen hat sich fest vorgenommen, auch an der Neuauflage teilzunehmen. Die Setlist steht schon: Neben drei bekannten Stücken der Konzertpremiere werden neu dabei sein Lieder von Westernhagen, Madonna, Michael Jackson und Billie Eilish. Alle Infos gib es bei den Veranstaltern: rock4sh (sl-hood.de)

Foto: Björn Mummert, Hans-Timm Hinrichsen , Guido Wendt (Vorstand Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen) und Arne Eggert (v.l.) © Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen

So., 12. Juni, 11 Uhr:

Der Gottorfer Barockgarten. Wissenschaftliche Führung

Der Gottorfer Neuwerkgarten war zur Zeit der Gottorfer Herzöge einer der berühmtesten Gärten Nordeuropas. Wie prachtvoll man um 1700 die heute eher schlichte, rekonstruierte Terrassenanlage nach italienischem Vorbild erlebte, ist Thema dieser wissenschaftlichen Führung am Sonntag, 12. Juni, 11 Uhr. Treffpunkt: Direkt am Globushaus. Das Globushaus und der Barockgarten liegen nahe der Schlossinsel (etwa 800 Meter Fußweg) und sind nicht komplett barrierefrei. Es gibt dort keine Parkmöglichkeiten. Auf der Schlossinsel gibt es kostenfreie Stellplätze.
Kosten: 3 Euro, Eintritt in den Barockgarten ist frei.

Foto: Der Gottorfer Barockgarten © Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen / Marcus Dewanger

Fr., 17. Juni, 10 Uhr:

Frauenleben – Begegnungstreffen für Frauen mit und ohne Migrationshintergrund

Führungen im Museum bieten Gelegenheit für Begegnung und Austausch von deutschen Frauen und Frauen mit Migrationshintergrund. Nach der Führung am Freitag, 17. Juni, 10 Uhr, sitzen die Teilnehmerinnen bei einer Tasse Kaffee zusammen, um sich über Themen auszutauschen, die sich aus dem Vortragsthema ergeben.

Eintritt: frei.

Fr., 24. Juni, 10 Uhr:

Frauenleben – Begegnungstreffen für Frauen mit und ohne Migrationshintergrund

Führungen im Museum bieten Gelegenheit für Begegnung und Austausch von deutschen Frauen und Frauen mit Migrationshintergrund. Nach der Führung am Freitag, 17. Juni, 10 Uhr, sitzen die Teilnehmerinnen bei einer Tasse Kaffee zusammen, um sich über Themen auszutauschen, die sich aus dem Vortragsthema ergeben.

Eintritt: frei.

Sa., 25. Juni, 11 – 13 Uhr:

Samstagsmaler: Offener Kunstworkshop für Kinder

Herzlich willkommen im Kinderatelier! Einmal im Monat steht es allen Kindern fürs Zeichnen, Malen und Basteln zur Verfügung – nächster Termin ist Sonnabend, 25. Juni, von 11 bis 13 Uhr. Unter fachlicher Anleitung können verschiedene Materialien ausprobiert und eigene Kunstwerke erschaffen werden. Empfohlenes Alter: 6 bis 14 Jahre. Kosten: 9 Euro.

Foto: Samstagsmaler © Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen/ Holger Widera

Sa., 25. Juni, 14 Uhr:

Moby Dick und Röhrenkatze – Führung in der aktuellen Sonderausstellung

Die große Sonderausstellung „Moby Dick und Röhrenkatze“ würdigt das langjährige Engagement des Kulturrings in der Studien- und Fördergesellschaft der Schleswig-Holsteinischen Wirtschaft für das Museum für Kunst und Kulturgeschichte.

Am Sonnabend, 25. Juni, findet um 14 Uhr eine Führung durch die Ausstellung statt. Seit einem halben Jahrhundert erwirbt der Kulturring Gemälde, Grafiken und Skulpturen. In fünf Jahrzehnten sind so fast 500 Werke von 115 Künstlerinnen und Künstlern zusammengekommen. Diese haben ihren Lebensmittelpunkt hier im Norden oder deren Arbeiten einen engen Bezug zu Schleswig-Holstein. Kosten: 3 Euro plus Eintritt.

Foto: Richard Haizmann, Röhrenkatze, 1926, Kupfer, Holz © Richard Haizmann Museum

So., 26. Juni, 11 Uhr:

Truhe, Schenkschieve & Co. – Möbel im Wandel der Zeit

„Am Neste kann man sehen, was für ein Vogel darin wohnt.“ Auf einem Rundgang von der Gotik bis zum Biedermeier erleben Gäste während einer Führung am Sonntag, 26. Juni, um 11 Uhr welche Wandlungen das Thema „Wohnen“ zwischen dem 14. und 19. Jahrhundert erfahren hat. Welche Arten von Möbeln gab es? Wie trugen sie zum Wohnkomfort bei? Und was erfahren wir durch sie über die Menschen, die sie besessen und mit ihnen gelebt haben? Kosten: 3 Euro plus Eintritt.

Foto:  Kabinettschrank aus dem 19. Jahrhundert © Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen

So., 26. Juni, 14 Uhr:

Kuratorenführung durch die Impressionismus-Schau

Die Sonderausstellung im Gottorfer Kreuzstall widmet sich den Anfängen der modernen Kunst in Deutschland. Die als „Impressionismus“ bezeichnete Malweise wurde von Künstlerinnen und Künstlern in Deutschland aufgenommen und zählte bis weit über die Wende zum 20. Jahrhundert hinaus eine der wichtigsten modernen Kunstrichtungen.

Am Sonntag, 26. Juni, nimmt Kurator Dr. Carsten Fleischhauer Interessierte mit in die Ausstellung und gibt Einblick die Erfolgsgeschichte des Impressionismus.

Die Ausstellung zeigt den Impressionismus als „Kunst des modernen Lebens“, die ganz besonders das selbstbewusste großstädtische Bürgertum ansprach und sich in vielfältiger Weise mit den neuesten technischen Entwicklungen – insbesondere mit der Fotografie – auseinandersetzte.

Kosten: 3 Euro plus Eintritt.

Foto: Einblick in die Impressionismus-Ausstellung im Kreuzstall © Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen

Do., 30. Juni, 19.30 Uhr:

Konzert: Sommerbarock – Musik am Gottorfer Hof

Mit einem Konzertam Donnerstag, 30. Juni, um 19.30 Uhr gehen die Gottorfer Konzerte weiter. Im Rahmen eines interkulturellen Barock-Workshops treten Musikerinnen und Musikern aus Dänemark, Deutschland und Tschechien unter Leitung des Violinisten Peter Spissky auf. Gesangssolistin ist Maria Johannsen, Sopran. Unter anderem werden Kompositionen Gottorfer Hofkomponisten aus der Sammlung Bokemeyer aufgeführt.

Kosten: 18 Euro / erm. 15 Euro für Freundeskreismitglieder.

Foto: Sommerbarock: Musik am Gottorfer Hof © A. Zepke

Die Sonderausstellungen auf der Museumsinsel Schloss Gottorf:

Moby Dick und Röhrenkatze – 50 Jahre Kulturring. Gesammelt für Schloss Gottorf / Sommerausstellung in der Reithalle bis 3. Oktober

Die große Sonderausstellung „Moby Dick und Röhrenkatze“ würdigt das langjährige Engagement des Kulturrings in der Studien- und Fördergesellschaft der Schleswig-Holsteinischen Wirtschaft für das Museum für Kunst und Kulturgeschichte. Seit einem halben Jahrhundert erwirbt der Kulturring Gemälde, Grafiken und Skulpturen, die in enger Abstimmung mit dem Museum ausgewählt werden. In fünf Jahrzehnten sind so fast 500 Werke von 115 Künstlerinnen und Künstlern zusammengekommen. Die Ausstellung in der Reithalle gibt mit fast 140 Werken einen umfassenden Einblick in die einmalige Sammelleidenschaft des Kulturrings.

Moderne und Idyll: Impressionismus in Deutschland / Bis 30. Oktober im Kreuzstall

„Moderne und Idyll. Impressionismus in Deutschland“ – die Sonderausstellung im Gottorfer Kreuzstall greift die Schau aus dem Vorjahr auf und widmet sich teilweise mit neuen Bildern wieder den Anfängen der modernen Kunst in Deutschland.

Um 1870 trat in Frankreich eine neue Kunstströmung hervor, die besonders die Darstellung von Licht und Atmosphäre in den Mittelpunkt stellte. Die von Kunstkritikern als „Impressionismus“ bezeichnete Malweise wurde bald darauf auch von Künstlerinnen und Künstlern in Deutschland aufgenommen. Hier war der Impressionismus bis weit über die Wende zum 20. Jahrhundert hinaus eine der wichtigsten modernen Kunstrichtungen.

Blick in die Ausstellung im Kreuzstall © Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen

Tierisch schön! Kabinett-Ausstellung aus der Sammlung Bönsch im Kreuzstall / Bis 30. Oktober

Das Thema der Kabinettausstellung „Tierisch schön!“ im Kreuzstall ist das Tier in der Kunst. Bis 30. Oktober zeigt die kleine Schau vor allem Arbeiten aus der Sammlung Bönsch: In Gemälden und Grafiken, in der Skulptur und Keramik setzten sich Kunstschaffende der Klassischen Moderne mit Tieren auseinander. Neben bekannten Namen wie Picasso, Chagall, Marc und Pechstein werden spannende Positionen von Künstlerinnen vorgestellt. Dazu zählen Renée Sintenis, Lou Albert-Lasard, Marg Moll und Emy Roeder.

Die Ausstellung wird von einem umfangreichen Kinderprogramm begleitet. An der Hauptkasse erhält jedes Kind ein kostenfreies Begleitheft, das mit Geschichten zu den gezeigten Bildern, einer Bastelaufgabe und Ausmalbildern die Ausstellung auch für Familien mit Kindern besonders attraktiv macht. Eine gemütliche Sitzecke mit Hörstation lädt im Kabinett des Kreuzstalls zum Verweilen ein. Im Anschluss führt eine Rallye auf Tierspuren durch die Dauerausstellung im Schloss, in der es ebenfalls noch viele tierische Geschichten zu entdecken gibt.

Franz Marc, Tiger © Kunststiftung Dr. Hans-Joachim und Elisabeth Bönsch

All Informationen und Vorschriften zum Thema Corona finden Sie HIER.

Stiftung Schleswig-Holsteinische
Landesmuseen Schloss Gottorf

Schlossinsel 1 | Schloss Gottorf | 24837 Schleswig | +49(0)4621 – 813 222 | http://www.schloss-gottorf.de | service@schloss-gottorf.de

Öffnungszeiten
März – Oktober: Di-Fr 10-17 Uhr | Sa-So 10-18 Uhr
November bis März: Di-Fr 10-16 Uhr | Sa-So 10-17 Uhr

Frieden schaffen ohne Waffen

Ein Beitrag der DFG-VK Gruppe Flensburg

Frieden muss politisch gewollt sein

Tauben an der Mahnwache – Foto: Ralf Cüppers

Die nächste Mahnwache gegen den Krieg findet am Freitag, 27. Mai 2022 ab 11.00 Uhr auf dem Südermarkt statt.

Wir verurteilen den Überfall der russischen Armee auf die Menschen in der Ukraine. Krieg ist nie eine Lösung. Krieg ist immer ein Verbrechen an der Menschheit. Es gibt keinen „gerechten Krieg“.
Die Eskalation des Krieges in der Ukraine ist schwer zu ertragen, immer mehr Menschen sterben durch Waffeneinsatz, werden körperlich und seelisch verletzt, vertrieben, wirtschaftlich ruiniert und in den Krieg gezwungen.
Uns geht es um die Menschen in der Ukraine, nicht um Sieg oder Niederlage der einen oder anderen Seite. Frieden zu erreichen ist das Ziel – und das geht nicht mit Krieg.

Militärische Verteidigung führt zur Selbstvernichtung

Während des Kriegs im Donbass zerstörtes Wohnhaus in Lysychansk, Region Lugansk (2014): wikipedia gemeinfrei: Ліонкінг – Eigenes Werk, CC BY-SA 4.:

In der Ukraine ist zu beobachten, wie eine militärische Verteidigung das zerstört, was verteidigt werden soll. Ein länger andauernder konventioneller Krieg in einem entwickelten Industriestaat wie der BRD würde „ … letztlich die Substanz dessen zerstören, was verteidigt werden soll“; diese Erkenntnis ist Militärs nicht neu, wurde sie doch bereits im Weißbuch des Verteidigungsministeriums der BRD 1975/76 unter Zif. 156 formuliert.
Beim Krieg der NATO gegen Serbien 1999 wurde zunächst die Luftabwehr zerstört, aber die serbische Armee konnte nicht zur Kapitulation gezwungen werden. So zerstörten die NATO-Bomben und Raketen die Infrastruktur. Zunächst wurde die Stromversorgung unterbrochen durch die Bombardierung von Umspannwerken, dadurch fielen Heizung und Wasserversorgung aus. Danach wurden Brücken zerstört um den Verkehr lahmzulegen. Schließlich waren Wasserwerke, Krankenhäuser, Chemiewerke usw. das Ziel. Die Volkswirtschaft Serbiens wurde um 40 Jahre zurückgeworfen. Weite Landstriche wurden durch die Brände in den Chemiewerken verseucht.

In der Ukraine ist vergleichbares zu erwarten, da die russische Armee ähnlich zerstörerisch vorgeht, wie seinerzeit die NATO. Aber auch die Gegenwehr der ukrainischen Armee führt zu Tod und Zerstörung. Die Weltbank schätzt einen Einbruch der Wirtschaftsleistung der Ukraine um 45%. Das führt zu weiterer Verarmung eines großen Teils der Bevölkerung. Noch ist die Stromversorgung in der Ukraine nicht großflächig unterbrochen, auch Bahnlinien und Brücken wurden bisher nur vereinzelt zerstört. Durch den beabsichtigten „Abnutzungskrieg“ nehmen die Schäden jedoch weiter zu. Das Leid wird vergrößert.

Solch ein Krieg, würde er in der BRD ausgetragen, hätte die Zerstörung unserer Umwelt und der Lebensweise, wie wir sie kennen, zur Folge. Lebensmittel- und Wasserversorgung brächen zusammen, Menschen und Umwelt würden vernichtet. Deswegen lehnen wir eine militärische Verteidigung der BRD ab und stellen jede Kriegsvorbereitung und Militär infrage.

Der Ukraine-Krieg wird weiter eskaliert

Mit zunehmender Konflikteskalation werden die eingesetzten Mittel grausamer. Noch mehr Menschen werden verletzt, verlieren ihre Existenz oder sterben. Die Machthaber in der Ukraine und Russland tragen zurzeit nichts zur Deeskalation des Konfliktes bei und laden neutrale Vermittler nicht ein.

Mehr Leid auf beiden Seiten – „lose-lose“ Situation

Noch leiden die Menschen in der Ukraine menschlich und wirtschaftlich am stärksten. Auch die Menschen in Russland sind durch den Krieg menschlich, wirtschaftlich und sozial betroffen. Die Leiden der Menschen in beiden Staaten werden in Kauf genommen, um Aufrüstung, Kriegswirtschaft und Sanktionen durchzusetzen.

Militärs und Machtpolitiker*innen träumen vom Sieg

Der Bevölkerung in Russland, in der Ukraine aber auch in der BRD wird suggeriert, die militärische Niederlage des Gegners sei die Voraussetzung für Frieden. Im Krieg verlieren alle. Im Ukraine-Krieg ist die Stufe 7 der Eskalationsskala nach Friedrich Glasl bereits erreicht. Es gibt für beide Kriegsparteien nur noch Nachteile. Neutrale Vermittler könnten helfen, aus der Eskalationsspirale auszusteigen. Wer sich an die Seite einer Kriegspartei stellt oder Waffen liefert, kann nicht neutral vermitteln.

Waffenlieferungen tragen zur Eskalation bei

Statt sich um Klimakrise und Hungerkatastrophe zu kümmern, werden von der Bundesregierung Krieg und Aufrüstung finanziert. Die Kriegsberichterstattung aus der Ukraine ist schwer auszuhalten. Reflexartiges „Helfen wollen“ entlastet zwar die eigene Psyche, nutzt aber nicht unbedingt den Betroffenen. Das Geschrei nach Waffenlieferungen übertönt aktuell den Ruf nach Frieden in Politik und Medien. Der deutschen Regierung wird es dadurch leicht gemacht, Aufrüstung und Waffenlieferungen politisch durchzusetzen. Dies heizt jedoch Konflikte an, statt zu deeskalieren.

Zeitgleich stattfindende Kriege, wie der Angriffskrieg der türkischen Armee auf die Menschen in den kurdisch besiedelten Gebieten in Syrien und dem Irak, oder der saudische Angriffskrieg gegen den Jemen finden keinen entsprechenden Widerhall in der bundesdeutschen Öffentlichkeit und lösen deswegen keine entsprechenden Reaktionen aus.

Wir können den Menschen in der Ukraine nicht vorschreiben, wie sie sich gegen die Aggression der russischen Armee wehren. Wir müssen aber für uns entscheiden, ob wir dazu beitragen, den Konflikt einzudämmen oder auszuweiten.

Waffenlieferungen verlängern den Krieg

Waffenlieferungen nützen nur denjenigen, die den Krieg bewusst in die Länge ziehen wollen. Die Rüstungsindustrie liefert an beide Seiten und steigert dadurch ihre Gewinne, und profitiert von der Fortdauer des Krieges. Staaten, die sich von dem Krieg einen strategischen Vorteil versprechen, setzen auf Fortführung der Kämpfe. Den Kriegsgewinnlern sind die Leiden der Menschen in der Ukraine und Russland egal. Sie gehen für ihre Interessen buchstäblich über Leichen.

Deutsche Friedensgesellschaft –
Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen
DFG-VK Gruppe Flensburg
v.i.S.d.P.: Siglinde & Ralf Cüppers, Mühlenholz 28a, 24943 Flensburg.
Email: flensburg@bundeswehrabschaffen.de

%d Bloggern gefällt das: