Archiv für den Tag 19. Mai 2022

Neustadt-Jamsession am 24. Mai um 19 Uhr in der Neustadt 12 in Flensburg

Liebe Musiker, liebe Musikinteressierte,

am kommenden Dienstag, den 24. Mai treffen wir uns wieder um 19.00 Uhr zum gemeinsamen Musizieren in der Neustadt 12, Eingang zum Stadtteilhaus. Es gilt für die Teilnahme die 2G-Regel.

Wir, das sind Menschen mit unterschiedlichen musikalischen Traditionen und kulturellen Hintergründen.

Wir wollen ohne Leistungsdruck und ohne Auftrittsverpflichtung musizieren, jammen und Songs gemeinsam spielen, die wir alle mögen.
Bringt Eure Instrumente und wenn ihr Freunde und Bekannte habt, die Musik machen möchten, auch die mit. Wenn Ihr Songtexte, Akkorde oder Noten von Eurem Lieblingslied oder Liedern habt, am besten in mehrfacher Kopie ebenso mitbringen.

Uns stehen neben den Musikinstrumenten, die wir mitbringen, auch eine kleine PA mit Mischpult, Micros und ein E-Piano zur Verfügung. Wer also Lust hat in die Tasten zu hauen oder auch mit seinem E-Bass oder seiner E-Gitarre spielen möchte, kann die an die Anlage anschließen.

Für die Teilnahme ist der 2G-Nachweis erforderlich. Es gelten zudem die entsprechenden Hygiene-Regeln.

Übrigens finden unsere Treffen regelmäßig jeden 2. und 4. Dienstag im Monat in der Neustadt 12 statt. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Wir freuen uns auf Euer Kommen.

Jan Hinrich Haacke
Jörg Pepmeyer

Museumsberg am Sonntag: Führung durch die Ausstellung „Dorothee Bachem – Am Ufer des Eridanos“ und Sonntags-Atelier für Kinder

Sonntag, 22. Mai, 11.00 Uhr
Der Salzlöwe
Sonntags-Atelier für Kinder ab 6 Jahren

Sonntag, 22. Mai, 11.30 Uhr
Dorothee Bachem. Am Ufer des Eridanos
Dialog-Führung mit Dörte Ahrens und Dorothee Bachem

Dorothee Bachem: Am Ufer des Eridanos

noch bis 6. Juni 2022 zu sehen

Frau mit schwarzer Maske – Copyright Dorothee Bachem

Der Museumsberg Flensburg präsentiert in einer reichen Auswahl die Malerei der Künstlerin Dorothee Bachem (geb. 1945 in Konstanz). Seit 1970, nach einem Studium an der Hochschule für bildende Künste in Berlin, lebt und arbeitet sie an der Flensburger Förde. Viele Jahre davon war die Alte Schule in Dollerupholz mit der angrenzenden Uferlandschaft der Außenförde ihr Refugium.

Unmittelbare Einflüsse und Begebenheiten greift die Künstlerin auf und verarbeitet sie mit kostbaren malerischen Mitteln und aufwendigen Techniken in ihren Werken. Mit ihrer einzigartigen Poetik schafft sie Bildgeschichten, die surreal, traumhaft und zeitlos sind. Die Bildwelt der Romanik klingt in ihren Werken an, aber auch Bezüge zu Giotto oder zu Picasso und dem Kubismus lassen sich aufweisen.

Wie am Faden der Ariadne kann man sich anhand der Texte, die Dorothee Bachem ihren Bildern eigens dichtet, in die Labyrinthe ihres gemalten Kosmos‘ begeben. Die bebilderte Publikation, die anlässlich der Ausstellung erscheint, versammelt Reden der letzten Jahre, Interviews und neueste Texte der Künstlerin zu ihren Bildern, außerdem einen Text der Kuratorin Dörte Ahrens.

Weitere Ausstellung:

  • Lotte Eckener. Tochter, Fotografin und Verlegerin
    noch bis zum 26.6.2022

Aktuelle Öffnungszeiten: 10.00 – 17.00 Uhr, täglich außer montags

Für jeden Museumsbesuch gilt die 2G-Regel und Maske tragen ist erwünscht. Kinder ab 7 Jahren benötigen den Testnachweis der Schule.

Museumsberg

Museumsberg
Museumsberg 1
24937 Flensburg
Tel.: 0461 – 852956
museumsberg@flensburg.de
https://www.museumsberg-flensburg.de/

Auf der Leseterrasse der Stadtbibliothek wachsen Erdbeeren und Thymian

Kinder der Kindertagesstätte Schwedenheim pflanzten zusammen mit Carola Kaiser vom Verein Villekula Kräuter und Blumen für den Nasch- und Blühgarten der Stadtbibliothek. – Foto: Blumen bauen Brücken

Blumen bauen Brücken – Die Leseterrasse der Stadtbibliothek wird zum Naschgarten

Flensburg. Auf der Leseterrasse der Stadtbibliothek Flensburg wachsen Erdbeeren und Johannisbeeren in Hochbeeten und Rosmarin und Thymian im Schotterbett. 14 Kinder des Städtischen Kindertagesstätte „Schwedenheim“ waren am Donnerstag mit Schaufel, Eimer und Gießkanne zugange, um die Terrasse auf der obersten Etage der Flensburg Galerie in einen Nasch- und Blühgarten zu verwandeln.

Es war bereits der zweite Erlebnis-Workshop für die Vorschulkinder des Kindergartens. Hinter dem Projekt steht eine Zusammenarbeit des EU-Interreg-Projektes „Blumen bauen Brücken – Blomster bygger broer“ mit der Stadtbibliothek Flensburg und dem Naturerlebnisverein Villekula. Bis Ende des Jahres werden Kinder aus Flensburger Kindertagesstätten einmal im Vierteljahr auf die Leseterrasse eingeladen, um selbst zu pflanzen und mehr über die Natur zu erfahren.

„Es ist ein tolles Angebot für unsere Vorschulkinder, die Natur zu erleben. Viele von ihnen haben zuhause keinen Garten, in dem sie buddeln und pflanzen können“, sagt Karen Bulat, Erzieherin der Kindertagesstätte Schwedenheim, die zusammen mit ihren Kolleginnen die Kinder begleitete. Carola Kaiser vom Verein Villekula erklärt den Kindern Rosmarin, Thymian und Lavendel und lässt sie an den Blättern riechen. Anschließend zeigt, wie die Kräuter vorsichtig in die Erde gebracht werden. „Wir wollen, dass die Kinder mit positiven Erlebnissen zur Natur nach Hause gehen und dabei gleichzeitig etwas über gesunde Ernährung erfahren“, sagt sie.

Vorsichtiges Einpflanzen von Kräutern – Foto: Blumen bauen Brücken

„Wir freuen uns, zusammen mit der Stadtbibliothek und dem Verein Villekula, auf diese Art und Weise das Thema Natur und Nachhaltigkeit zu einem Erlebnis machen zu können. Als Nasch- und Blühgarten wird die Leseterrasse ein attraktives Angebot für die Bürgerinnen und Bürger und Gäste der Stadt“, sagt Iris Uellendahl, Projektleiterin von „Blumen bauen Brücken – Blomster bygger broer“. Gleichzeitig werde ein Naturerlebnis im urbanen Raum geschaffen und damit das Thema der Erzählgärten des Projektes am Flensburger Hafen in der Innenstadt fortgesetzt. Das grenzüberschreitende Gartenschau- und Tourismusprojekt „Blumen bauen Brücken – Blomster bygger broer“ ist ein Interreg5a-Projekt und wird gefördert mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.

Der Förderverein der Stadtbibliothek hat bereits die Fortführung der Nasch- und Blühgarteninitiative im kommenden Jahr zugesichert. „Wir sind optimistisch, dass wir eine Lösung finden, auch längerfristig eine Zusammenarbeit mit Kindergärten der Stadt etablieren zu können“, sagt die stellvertretende Leiterin der Stadtbibliotek, Nicole Mühlmann.

Über „Blumen bauen Brücken – Blomster bygger broer“:
„Blumen bauen Brücken – Blomster bygger broer“ ist ein grenzüberschreitendes Gartenschau- und Tourismusprojekt im Rahmen des Interreg-Programms Deutschland-Danmark und wird gefördert mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung. Ziel der Projektpartner, die Städte Flensburg, Glücksburg, Aabenraa und Sønderborg sowie die Tourismusorganisationen Destination Sønderjylland und Tourismus Agentur Flensburger Förde, ist die Schaffung einer gemeinsamen deutsch-dänische Destination rund um die Flensburger Förde. Erfahren Sie mehr auf http://www.bbbprojekt.eu.

Umweltverbände in Schleswig-Holstein fordern: Biodiversitätsstrategie jetzt umsetzen!

Artenschutz: Umweltverbände in Schleswig-Holstein fordern mehr Personal- und Finanzmittel für die Umsetzung der ambitionierten Ziele der Biodiversitätsstrategie – Foto: Jörg Pepmeyer

Zum internationalen Tag der biologischen Vielfalt fordern wichtige Umweltverbände in Schleswig-Holstein von den Beteiligten der Koalitionsverhandlungen für eine neue Landesregierung, zügig mit der Umsetzung der Biodiversitätsstrategie zu beginnen und Personalstellen sowie Finanzmittel dafür sicher zu stellen. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Landesverband Schleswig-Holstein (BUND SH), der Landesnaturschutzverband Schleswig-Holstein e.V. (LNV), der Bundesverband Beruflicher Naturschutz e. V. in Schleswig-Holstein (BBN SH) und der WWF Deutschland mahnen die demokratischen Fraktionen, dass die benannten Ziele der letzten Legislaturperiode bis 2030 nur erreicht werden, wenn die notwendigen Mittel zur Umsetzung der Biodiversitätsstrategie bereitstehen.

„Die Biodiversitätsstrategie „Kurs Natur 2030“ hat das Ziel, Biodiversitätsschutz und Klimaschutz zusammenzuführen. Schleswig-Holstein ist schon jetzt führend im Ausbau der Erneuerbaren Energien und wird es auch in Zukunft bleiben. Durch den biologischen Klimaschutz könnten 30 Prozent der Lebensräume in geschädigten, kohlenstoffreichen Ökosystemen in einen günstigen Zustand geführt werden. Daher fordern wir eine schnelle und großflächige Vernässung der entwässerten organischen Böden im Lande, um hierdurch bis zu zehn Prozent der Treibhausgasemissionen Schleswig-Holsteins schnell und nachhaltig zu reduzieren“, betont Prof. Dr. Ulrich Irmler, Vorsitzender des LNV. Zusätzlich müssen die Belastungen von Natur und Landschaft durch den Ausbau der Windenergie- und der Freiflächen-Solar-Anlagen minimiert werden, damit die besondere Bedeutung Schleswig-Holsteins als Drehscheibe des internationalen Vogelzuges erhalten bleibt. Dies könnte zum Teil durch eine deutliche Vermehrung ökologisch bewirtschafteter Flächen erfolgen“, ergänzt Christof Martin, stellvertretender Vorsitzender des LNV.

„Wir erwarten deutlich mehr Personal- und Finanzmittel für die Umsetzung der ambitionierten Ziele der Biodiversitätsstrategie. Die Biodiversitätsstrategie selbst nennt einen Stellenbedarf von 45 Stellen ab 2022, von der nur vier Stellen im Haushalt berücksichtigt sind. Bereits auf dem Landesnaturschutztag hat Daniel Günther als Ministerpräsident bestätigt, dass 235 Millionen Euro Landesmittel hierfür bis 2030 zur Verfügung stehen werden. Wir wollen ihn und die künftige Regierung dazu gerne beim Wort nehmen“, so der BUND-Geschäftsführer Ole Eggers.

„Neben dem Ehrenamt haben gerade die unteren Naturschutzbehörden bei den Kreisen und kreisfreien Städten eine sehr wichtige Schnittstellenfunktion bei der Umsetzung der Biodiversitätsstrategie. Dort herrscht – wie bei den Landesnaturschutzbehörden – seit Jahren eklatante Personalnot und Überlastung mit den stetig zunehmenden Aufgaben. Die personelle Verstärkung der unteren Naturschutzbehörden ist als wichtiger Umsetzungsschritt neben der Finanzausstattung dringend erforderlich“, stellt Joachim Schulz, naturschutzfachlicher Sprecher des BBN SH fest.

Auch an der Küste besteht ein hoher Bedarf für die Maßnahmen der Biodiversitätsstrategie. „Im Nationalpark Wattenmeer soll auf seinem überwiegenden Teil eine ungestörte Naturentwicklung erreicht werden“, so Dr. Hans-Ulrich Rösner, Leiter des WWF-Wattenmeerbüros. „Zur Umsetzung müssen nun die erforderlichen Gespräche mit der Fischerei beginnen und Fördermaßnahmen vorbereitet werden.“

Die Landesregierung hat dem Landtag im Oktober 2021 eine vom Umweltministerium (MELUND) erarbeitete Biodiversitätsstrategie vorgestellt. Bei ihrer Gestaltung haben neben den Umweltverbänden auch viele andere gesellschaftliche Akteur*innen mitgewirkt. Die Strategie kommt nach einer ausführlichen Analyse zu dem Schluss, dass sich die biologische Vielfalt in Schleswig-Holstein „überwiegend in keinem guten Zustand“ befindet und der Trend weiterhin negativ verläuft.

Der Verlust der Biodiversität ist neben der Klimakrise eine der größten Herausforderungen für diesen Planeten. Lebensräume und deren Vernetzung in der Landschaft sind nahezu verschwunden. Viele Tier- und Pflanzenarten fehlen bereits. Die Artenvielfalt geht rapide zurück. Auch wir in Schleswig-Holstein benötigen sehr schnell eine starke Belebung der biologischen Strukturvielfalt. Der Biotopverbund muss deutlich konsequenter und effizienter ausgebaut werden, um die Schutzgebiete tatsächlich zu vernetzen.

LOSLASSEN-EINTAUCHEN-AUFTANKEN – eine kulturelle Ressourcenrunde in der KulturLücke Flensburg – Workshops am 2. und 16. Juni

Noch 7 Abende bis November mit jeweils einem Überraschungsgast

Workshop jeweils am 2.6., 16.6., 25.8., 8.9., 29.9., 27.10. und 10.11.2022

Donnerstags von 19 – 21 Uhr

Jetzt anmelden mit Kontaktdaten unter 0461-50 50 87 51 und E-Mail: kochhafen@kokuko.de

Kosten: Falls möglich, freuen die Veranstalter*innen sich über eine Spende von 5-10 Euro pro Termin

Begrenzte Teilnehmerzahl!

KulturLücke e.V., Norderstr. 151, 24939 Flensburg

UNSAGBAR Flensburger Ringvorlesung am 23. Mai in der Phänomenta: Mögliche Welten. Literatur und Kosmos in Mittelalter und Früher Neuzeit 

Montag, 23. Mai um 18.00 Uhr:

Mögliche Welten. Literatur und Kosmos in Mittelalter und Früher Neuzeit mit Jun.-Prof. Dr. Reto Rössler & apl. Prof. Dr.Jörn Bockmann, Seminar für Germanistik

Spätestens seit der geglückten Mondlandung im Jahr 1969 sind wir durch moderne Medien von Ansichten aus dem Weltraum umgeben. Entgegen dieser kosmischen Bilderfülle entzieht sich der Kosmos selbst indes der empirischen Anschauung. Er ist ein epistemisches Objekt, von dem sich im streng philosophischen Sinne nicht sprechen lässt.

Gleichwohl hat der Kosmos die Menschen zu allen Zeiten fasziniert und wohl auch gerade aufgrund seiner Unerkennbarkeit in besonderem Maße die menschliche Einbildungskraft angeregt. In Mittelalter und Früher Neuzeit bilden kosmische Modelle die Entwürfe möglicher Welten. Im Mittelalter waren sich die Zeitgenossen ihrer theozentrischen Ordnungsmodelle vergleichsweise sicher. Dichtung, Naturphilosophie und Kosmografie in allen Phasen des ‚Mittleren Zeitalters’ zeigen erstaunliche Entwürfe, von denen übrigens keines der angeblich verbreiteten Scheiben-Vorstellung entsprach.

Demgegenüber ist die Herausbildung des kopernikanischen Weltbildes an der Schwelle zur Neuzeit kaum zu trennen von der Offenheit für das Neue, der Lust am Hypothesenbilden, dem Experimentieren mit Dingen und Gedanken − und schließlich auch dem poetischen Fingieren und Fabulieren.

An ausgewählten Beispielen bietet der gemeinsame Vortrag Einblicke in den historischen Wandel kosmologischer Weltbilder und zeigt darüber hinaus die lange Tradition der Verflechtung von Literatur und Kosmologie auf.

Die weiteren Termine:

Montag, 13. Juni um 18.00 Uhr:

Koloniale Amnesie in Flensburg: Selektives Erinnern an transatlantischen Versklavungshandel und dänische Plantagenökonomien mit Prof. Dr. Sybille Bauriedl, Abteilung Geographie

Montag, 27. Juni um 18.00 Uhr:

Diese Dinge von damals…“ – Sprachlos und wortgewaltig „bewältigt“ der Schleswig-Holsteinische Landtag in den Nachkriegsjahrzehnten die NS-Vergangenheit mit Prof. Dr. Uwe Danker, Seminar für Geschichte und Geschichtsdidaktik

Der Eintritt ist kostenlos. Bitte bedenkt, dass nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen zur Verfügung steht.

Phänomenta e.V., Norderstraße 157-163, 24939

Eine gemeinsame Veranstaltung von:

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