Archiv für den Tag 12. Mai 2022

Einflussreicher Forscher: Kai Petersen ausgezeichnet

Er ist einer der erfolgreichsten und einflussreichsten Wissenschaftler der Welt – und lehrt an der Hochschule Flensburg Software Engineering: Kai Petersen wurde erneut ausgezeichnet.

An der Hochschule Flensburg kennen ihn die Studierenden als engagierten Professor für Software Engineering. Doch auch in der internationalen Forschungsgemeinschaft ist Petersen kein Unbekannter. Im Gegenteil: Immer wieder wird er für seinen großen Einfluss auf die Wissenschaft ausgezeichnet. So wie jetzt wieder.

Sammelt Auszeichnungen: Kai Petersen hat 2004 seinen Abschluss an der Hochschule Flensburg gemacht und lehrt hier nun seit 2017 als Professor. Foto: Gatermann

Eine aktuelle Studie stellt fest, dass Petersen einer der einflussreichsten Wissenschaftler in der Welt ist. Ein Team aus Wissenschaftler*innen erstellte eine Datenbank der Top 2 Prozent der einflussreichsten Wissenschaftler*innen der vergangenen 60 Jahre. Die Studie berücksichtigt die Jahre 1960 bis Ende 2019 und betrachtet Forscher*innen aus allen Themenbereichen, wie beispielsweise den Agrarwissenschaften, der Medizin oder der Informatik – und eben dem Software Engineering, wo Kai Petersen lehrt und forscht.

Doch damit nicht genug: Kai Petersen wurde wiederholt als einer der erfolgreichsten Wissenschaftler im Software Engineering vom Journal of Systems and Software, einem führenden Journal im Bereich Software Engineering ausgezeichnet. Er ist einer der aktivsten Wissenschaftler*Innen in diesem Bereich.

„Die Auszeichnungen freuen mich sehr und zeigen, dass die wissenschaftlichen Arbeiten eine hohe Relevanz und einen internationalen und industriellen Einfluss hatten“, sagt Petersen. Er weiß aber auch, dass „dieses Ergebnis nur möglich war durch die großartige Kollaboration mit Wissenschaftler*innen, Doktorand*innen und Unternehmen.“ Die enge Kollaboration mit den Unternehmen habe beispielsweise geholfen, die Relevanz der Forschung zu erhöhen, da die Praxistauglichkeit von neuen Methoden und Technologien in einer realistischen und skalierten Umgebung getestet werden könne. „Die Hochschule Flensburg bietet sehr gute Rahmenbedingungen für erfolgreiche angewandte Forschung.  Außerdem tragen auch erfolgreiche Studierendenprojekte dazu bei, interessante Forschungsergebnisse zu erzielen“, so der Professor weiter.

Mit der aktuellen Ehrung wird die Liste seiner Auszeichnungen noch ein Stück länger. Kai Petersen wurde etwa als einer der Top-10 Wissenschaftler*innen weltweit ausgezeichnet und war auf Platz 1 in Deutschland (Journal of Systems and Software, Zeitraum 2010-2017). Vom schwedischen Magazin Fokus wurde Petersen als einer der Top 100 schwedischer Wissenschaftler*innen im Bereich Technologie und Mathematik geführt.

Sicherstellung der Energie-Versorgung in Flensburg: Keine rückschrittlichen Scheinlösungen!

In einem Beitrag der Flensborg Avis vom 5. Mai unter dem Titel »Flensborg godt rustet …«, versicherte der Pressesprecher der Stadtwerke Flensburg, Peer Holdensen, dass auch bei einem Stopp der russischen Gaslieferungen die Energieversorgung der Stadt weiterhin gewährleistet sei. Die Stadtweke seien flexibel  und könnten jederzeit andere Energieträger einsetzen. Dazu untenstehend der Leserbrief von Dr. Helmreich Eberlein, Umweltschützer und Aktivist des Bündnis Klimabegehren Flensburg:

Keine rückschrittlichen Scheinlösungen!

Helmreich Eberlein , Flensburg

Am Donnerstag, 5. Mai, brachte Flensborg Avis einen Artikel »Flensborg godt rustet …«, in dem die Stadtwerke versichern, dass sie mit einem Stop der Gaslieferungen aus Russland gut umgehen könnten, weil sie sehr flexibel bei den verwendeten Brennstoffen seien: sie könnten alles von Kohle über Holz bis zu leichtem Heizöl verbrennen. Dann wird ein Klaus Schrader vom Kieler Institut für Weltwirtschaft zitiert, der in Schleswig-Holstein wegen geringer Industrialisierung Vorteile sieht, und dann meint, man müsse prüfen, ob man anfangen kann, Kohle und Atomkraft als Ersatz für das fehlende Erdgas zu verwenden.

Umweltaktivist Helmreich Eberlein

Was für eine rückschrittliche Vorstellung!! Atomkraft ist out, neue Atomkraftwerke sind massiv unwirtschaftlich, Laufzeitverlängerungen für die alten sind gefährlich und gar nicht machbar – das hat das Wirtschaftsministerium bereits geprüft. Also lassen wir diese alten Mythen! Und Kohle – geht’s noch? Das kann doch nicht im Ernst die Alternative sein, dass wir die Welt an die Wand fahren sollen?

Hat Herr Schrader denn nicht die Berichte des Weltklimarates gelesen? Und wenn ihn das nicht überzeugen kann – wieviele Milliarden will er denn unnütz in CO2-Zertifikate stecken?

Der Weg kann nur die schnellstmögliche Umstellung auf Erneuerbare Energie sein. So wie das Klimabegehren Flensburg es für die Stadtwerke vorschlägt – ich kann nur jede/n auffordern, dieses Bürgerbegehren zu unterschreiben.

Erneuerbare Energie kann Fernwärme speisen und Gas ersetzen, sie muss ausgebaut werden, gespeichert werden, in Wasserstoff umgewandelt werden für Antriebe und Industrie. Daran muss man arbeiten, nicht Zeit und Geld verpulvern für das Festhalten an rückschrittlichen Scheinlösungen, die keinen Bestand haben können!

Gut, das alles kostet Zeit, aber der kurzfristige Ersatz der russischen Gaslieferungen durch anderes Gas ist für die nächste Zeit organisiert. Durch Übergangslösungen, die nichts als Notlösungen für eine begrenzte Zeit sein können, richtig, aber danach kann nicht der Rückschritt in alte fossile Strukturen oder gar Atomkraft kommen, sondern danach muss die Umstellung auf nachhaltige Lösungen vorbereitet sein und greifen.

Diese Krise muss den Turbo für die ohnehin notwendige Veränderung bringen!

Gabriel-Koeppen-Trio am 22. Mai im Restaurant Athena in Wees

Ein nachgeholtes „Neujahrskonzert“ findet am Sonntag, den 22. Mai 2022 um 11 Uhr im Restaurant „Athena“ in Wees statt.

Das „Gabriel-Koeppen-Trio“ mit Gabriel Koeppen (Sax, Cello, Gesang, Irish Whistle), Christian Spevak (Klavier) und Kai Stemmler (Bass) spielt Evergreens und bes(ch)wingte Melodien aus aller Welt. Auch die Petuh-Tanten aus Wees – Anke Matthiesen und Dagmar Nielsen – sind wieder dabei werfen auf ihre Art einen kritisch-amüsanten Blick auf die neuesten Nachrichten aus Politik und Gesellschaft.

Eintrittskarten zu 12 € gibt es in der Weeser Birklandapotheke, in der Gaststätte „Athena“ und an der „Morgenkasse“.

Kopenhagen: Fortschritt im Einsatz gegen Muschelfischerei

„Für den Schutz der Förde ist es ein großer Fortschritt, dass die dänische Regierung sich wohlwollend zu einem Verbot von Muschelernte und Trawlerfischerei dort ausgesprochen hat!“, so der SSW-Bundestagsabgeordnete Stefan Seidler.

Seidler war vergangene Woche in Kopenhagen, um sich für die deutsch-dänische Grenzregion u.a. beim Thema Grenzkontrollen und Umweltschutz in der Förde einzusetzen. Eine gemeinsame Initiative mit der Socialistisk Folkeparti (SF) hat nun dazu geführt, dass Rasmus Prehn, der dänische Fischereiminister, sich auf eine parlamentarische Anfrage im Folketing hin positiv zu einem Verbot der Muschelernte und Trawlerfischerei geäußert hat.

Die Wünsche der dänischen Kommunen Sonderburg und Apenrade zur Einrichtung einer Verbotszone unter anderem in der Flensburger Förde würden den Schutz des Meeres fördern und seien im Einklang mit Regierungsplänen.

„Wir sind zuversichtlich, dass bald nicht nur die deutsche, sondern auch die dänische Seite ein entsprechendes Verbot erlässt und so den Schutz der Förde stärkt. Die dänische Regierung hat auf unsere Initiative schnell reagiert und bewiesen, dass die Argumente dafür nicht von der Hand zu weisen sind.“, freut sich Stefan Seidler.

Lars Harms übernimmt Vorsitz der SSW-Fraktion

Die SSW-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag hat heute im Kieler Landeshaus Lars Harms zum Fraktionsvorsitzenden gewählt. Die Abstimmung für den 57-Jährigen Abgeordneten aus Husum fiel einstimmig aus.

Als parlamentarischen Geschäftsführer votierte die SSW-Fraktion ebenfalls einstimmig für den Flensburger Abgeordneten Christian Dirschauer.
Harms und Dirschauer bedankten sich für das Vertrauen und sehen der 20. Wahlperiode mit großer Motivation und Kampfgeist entgegen: „Wir haben unseren Wählerinnen und Wählern versprochen uns dafür einzusetzen, dass das Leben im Land bezahlbar bleibt. Und genau das werden wir tun. Dabei mangelt es weder an Ideen noch am nötigen Kampfgeist“, erklärte Harms.

Großen Applaus gab es auch für die neu ins Parlament gewählte Abgeordnete Sybilla Nitsch, die aus dem bisherigen SSW-Trio ein Quartett macht.
Der SSW hat bei der Landtagswahl mit 5,7 Prozent der Zweitstimmen sein bestes Ergebnis seit Gründung der Partei erreicht und mit nunmehr vier Abgeordneten erstmals seit der 17. Wahlperiode wieder Fraktionsstatus erhalten. Wie auch immer die kommende Regierung aussehen wird; die Menschen im Land können sich darauf verlassen, dass der SSW sich im Landtag mit guten Ideen und vielen Initiativen dafür einsetzen wird, dass der Norden für alle bezahlbar bleibt.

Grenzenlos experimentieren am 18. Mai in der PHÄNOMENTA

Was klingt denn da? (für Kinder ab 10 Jahren)

Wie du mit einem Weinglas bestimmte Töne triffst und was physikalisch dahinter steckt, wollen wir gemeinsam herausfinden! Bei diesem Experiment wollen wir Musik und Physik verbinden. Wir bringen Weingläser zum Singen und gehen dem ganzen Phänomen physikalisch auf den Grund. Lasst uns zusammen ein Lied „singen“!

Mittwoch, 18. Mai um 17.00 Uhr

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Dienstag bis Donnerstag: 09.00 bis 16.00 Uhr
Freitag bis Sonntag: 11.00. bis 18.00 Uhr In den Ferien von Schleswig-Holstein
Dienstag bis Sonntag: 11.00 bis 18.00 Uhr

Montag: Ruhetag    

Phänomenta e.V., Norderstraße 157-163, 24939

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Deutsche Umwelthilfe legt rechtliche Bewertung des LNG-Beschleunigungsgesetzes vor

DUH: Regierung darf Klimaschutz und Energiesicherheit nicht gegeneinander ausspielen

  • Geplante Betriebserlaubnis für bis zu elf LNG-Terminals bis 2043 ist mit Paris-Abkommen, Klimaschutzgesetz und Klimaurteil des Bundesverfassungsgerichts unvereinbar
  • Ampel-Koalition will pauschal Planrechtfertigung und Eilbedarf für bis zu elf LNG-Terminals gesetzlich festschreiben, tatsächlich besteht Eilbedarf nach Planungen des Wirtschaftsministeriums allenfalls für zwei Vorhaben
  • Per Gesetz gewährte pauschale Ausnahmen von Umweltprüfungen sind nicht vereinbar mit Europarecht
  • DUH-Bundesgeschäftsführer Sascha Müller-Kraenner: „Dieses Gesetz gießt unsere Abhängigkeit von fossilem Gas bis weit in die 2040er Jahre in Zement. Die Abgeordneten des Bundestags dürfen dem nicht blind zustimmen.“

Mehr Infos unter: https://www.duh.de

Berlin, 12.5.2022: Der Entwurf des LNG-Beschleunigungsgesetzes verstößt gegen das verfassungsrechtliche Klimaschutzgebot und weitere wichtige gesetzliche Vorgaben. Die geplante Betriebserlaubnis für bis zu elf Terminals für Flüssigerdgas (LNG) in Deutschland bis zum Jahr 2043 wäre für so erhebliche CO2-Emissionen verantwortlich, dass sie nicht mit dem Pariser Klimaschutzabkommen, dem deutschen Bundesklimaschutzgesetz und dem Klimaurteil des Bundesverfassungsgerichts vereinbar ist. Eine neue rechtliche Bewertung im Auftrag der Deutschen Umwelthilfe (DUH) kommt darüber hinaus zu dem Ergebnis, dass eine pauschale Ausnahme von Umweltprüfungen für insgesamt bis zu 18 Vorhaben (elf Terminals plus sieben Anschlusspipelines) europarechtlich gar nicht zulässig ist. Und der Gesetzentwurf soll Planrechtfertigung und Eilbedarf für alle 18 LNG-Vorhaben qua Gesetz festschreiben, obwohl ein Eilbedarf selbst nach Planungen des Bundeswirtschaftsministeriums nur für zwei Vorhaben besteht. Die DUH fordert deshalb anlässlich der heutigen ersten Lesung des Gesetzes die Abgeordneten des Bundestages auf, diesen Gesetzentwurf entscheidend abzuändern.

Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer der DUH: „Es ist richtig, dass sich die Bundesregierung angesichts des völkerrechtswidrigen Angriffskriegs Russlands in der Ukraine um eine Verbesserung der Energiesicherheit bemüht. Sollten dazu temporär tatsächlich zwei schwimmende Terminals notwendig sein, müssen diese unter Einhaltung des Klimaschutzgebots und aller wichtigen gesetzlichen Vorgaben so umweltschonend wie möglich entstehen. Die andere große Krise unserer Zeit, die Klimakrise, darf nicht ignoriert werden. Der Gesetzentwurf zur Beschleunigung der LNG-Projekte enthält Vorschläge, die dem Klimaschutz maßgeblich schaden – aber gar keine Verbesserung der Energiesicherheit herbeiführen. Dies gilt vor allem für die landseitigen Terminals: Diese werden mit den langen Bauzeiten im Gegensatz zu schwimmenden Terminals kurzfristig ohnehin nicht zur Verfügung stehen können, dafür aber langfristig unsere Abhängigkeit von fossiler Energie festschreiben. Die landseitigen Terminals müssen in jedem Fall von dem LNG-Beschleunigungsgesetz ausgeklammert werden, ansonsten gießt dieses Gesetz unsere Abhängigkeit von fossilem Gas bis weit in die 2040er Jahre in Zement. Die Abgeordneten des Bundestags dürfen dem nicht blind zustimmen. Wir fordern sie auf, dieses Gesetz grundlegend zu überarbeiten.

Der Umwelt- und Verbraucherschutzverband fordert, das Gesetz mindestens in entscheidenden Passagen zu verändern:

  • Es darf nur auf schwimmenden Terminals angewendet werden, da landseitige Terminals gar nicht kurzfristig gebaut und damit auch nicht zur Bewältigung der Energiekrise beitragen können.
  • Die Betriebsgenehmigungen dürfen maximal bis Ende 2034 laufen, da spätestens dann der Ausstieg aus Erdgas zum Erreichen von Klimaneutralität 2045 beginnen muss.
  • Es muss vorgeschrieben werden, dass alle Terminals für eine spätere Nutzung von grünem Wasserstoff oder seiner Folgeprodukte vorbereitet sind.

Außerdem muss das Bundeswirtschafts- und Klimaschutzministerium endlich eine nachvollziehbare Bedarfsplanung für fossiles Gas vorlegen, die zeigt, welche zusätzlichen Investitionen in neue fossile Infrastruktur unter Ausschöpfung aller Alternativen notwendig sind.

Cornelia Ziehm, Rechtsanwältin und Autorin der Bewertung: „Die gegenwärtige Ausnahmesituation sowie das Gebot, Importe fossiler Energieträger aus Russland schnellstmöglich zu beenden, und die Notwendigkeit der Sicherstellung der Energieversorgung in Deutschland stehen außer Frage. Verfassung, Unionsrecht und das Rechtsstaatsprinzip gelten allerdings auch in Krisenzeiten. Gerade in einem Ausnahmezustand muss die Exekutive mit Augenmaß agieren, auch in einem Ausnahmezustand ist sie an den Rahmen gebunden, den das übergeordnete Recht vorgibt. Der beabsichtigte Ausschluss der Zivilgesellschaft von effektiver Verfahrensbeteiligung und der Wahrnehmung effektiven Rechtsschutzes ist geeignet, geradezu den Eindruck zu vermitteln, dass auch gegen übergeordnetes Recht verstoßende Vorhaben durchgesetzt werden sollen.“

Im Naturschutzrecht würden durch das Gesetz grundlegende Normen außer Kraft gesetzt, die jedoch gar nicht zu einer Verhinderung oder auch nur Verzögerung der Projekte führen könnten. Die Beschneidung der Beteiligungs- und Klagerechte von Anwohnern und Umweltverbänden in dem Gesetzentwurf ist zudem beispiellos. Die voraussichtlich mehrere Tausend Seiten starken Genehmigungsunterlagen sollen nur noch für eine Woche, teils sogar nur für vier Tage ausgelegt werden, die vorgesehene Einwendungsfrist soll bereits eine Woche später enden. Dies macht eine effektive Bürgerbeteiligung, zu der Europarecht sowie die Aarhus-Konvention die Bundesregierung verpflichten, praktisch unmöglich. Mit einem LNG-Beschleunigungsgesetz in der vorliegenden Fassung würden Fakten geschaffen, die einen gefährlichen Präzedenzfall für die Beschneidung dieser Rechte auch in anderen Bereichen schaffen.

Constantin Zerger, Leiter Energie und Klimaschutz der DUH: „Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck hat immer wieder öffentlich versprochen, dass die Terminals so früh wie möglich für Wasserstoff genutzt und entsprechend bereits gebaut und geplant werden sollen. Dies war offenbar eine leere Tatsachenbehauptung: Im Entwurf des LNG-Gesetzes befinden sich überhaupt keine Vorgaben zur wasserstofffähigen Planung der Anlagen. Im Gegenteil wird sogar noch eine Bestandsgarantie für die Nutzung von fossilem Gas bis 2043 gegeben. Diese Frist muss mindestens auf Ende 2034 vorgezogen werden. Ansonsten wird die Energiewende zu Gunsten der Interessen der Gas-Lobby und eines möglichst langfristigen Imports von fossiler Energie aufgegeben.“

Link: 

Die rechtliche Bewertung des LNG-Bescheleunigungsgesetzes finden Sie hier: http://l.duh.de/p220512

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