Archiv für den Tag 9. Mai 2022

Öffentliche Sitzung des Hauptausschusses am 17. Mai im Rathaus Flensburg

Die Sitzung beginnt voraussichtlich um 17:45 Uhr. Zuvor findet die nichtöffentliche Sitzung der Ge-sellschafterversammlung der Stadtwerke Flensburg GmbH statt.

Wichtige TOPs zum Thema:

  • Bericht des Pandemiemanagements

  • Flensburger Engagement-Strategie; Maßnahmen und Finanzierung

  • Wahl-Plakatierung im öffentlichen Raum, Entscheidung über das weitere Vorgehen

nichtöffentlich:

  • Sachstand Klimabegehren 

Interessierte EinwohnerInnen können die Sitzung ab 17:45 Uhr im Ratssaal des Rathauses mitverfolgen. Eine Anmeldung ist jedoch erforderlich und es gelten Corona-bedingte Zugangsbeschränkungen (3G), mehr dazu untenstehend in der Tagesordnung.

Stadt Flensburg                                                                                                             Flensburg, 09.05.2022
Der Vorsitzende des Hauptausschusses

Bekanntmachung
zur 67. Sitzung des Hauptausschusses
am Dienstag, 17.05.2022, 17:45 Uhr
Rathaus, Ratssaal

Hinweise:

Die Sitzung beginnt voraussichtlich um 17:45 Uhr. Zuvor findet die nichtöffentliche Sitzung der Ge-sellschafterversammlung der Stadtwerke Flensburg GmbH statt.

Die unter „B. Voraussichtlich nichtöffentlicher Teil“ aufgeführten Tagesordnungspunkte werden nach Maßgabe der Beschlussfassung des Hauptausschusses voraussichtlich nichtöffentlich beraten.

Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung:
Wir weisen darauf hin, dass beim Fortbewegen in den Räumlichkeiten des Rathauses eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen ist. Am Platz darf diese abgelegt werden.

Bitte beachten Sie die nachstehenden Hinweise für die Öffentlichkeit:
Aufgrund der aktuellen Corona-Situation ist die Anmeldung für eine Gästeliste erforderlich, da nur begrenzte Kapazitäten an Plätzen für Gäste zur Verfügung stehen. Sollten darüber hinaus noch Plätze frei sein, kann auch unangemeldeten Gästen bis zum Erreichen der Kapazitätsgrenze Einlass gewährt werden. Die Anmeldung erfolgt telefonisch unter 0461/85-2120 oder per Mail an hauptausschuss@flensburg.de. Aus organisatorischen Gründen bitten wir Gäste mit einer Mobilitätseinschränkung um einen Hinweis bei der Anmeldung.

Ferner beachten Sie bitte folgende Hinweise:
Der Zugang für alle Gäste erfolgt ausschließlich über den Haupteingang „Am Pferdewasser“
Bitte denken Sie an Ihre Mund-Nasen-Bedeckung!

Tagesordnung

A. Voraussichtlich öffentlicher Teil

1. Bestätigung der Tagesordnung

2. Einwendungen gegen die Niederschrift über den öffentlichen Teil der 66. Sitzung vom 03.05.2022

3. Mitteilungen
3.1 Bericht des Pandemiemanagements

4. Flensburger Engagement-Strategie; Maßnahmen und Finanzierung HA-27/2022

5. Wahl-Plakatierung im öffentlichen Raum, Entscheidung über das weitere Vorgehen

6. Anfragen/Anregungen

7. Beschlusskontrolle

B. Voraussichtlich nichtöffentlicher Teil

8. Einwendungen gegen die Niederschrift über den nichtöffentlichen Teil der 66. Sitzung vom 03.05.2022

9. Mitteilungen

10. Bericht und Vorlagen der Beteiligungssteuerung
10.1 MV: Sachstand Klimabegehren HA-30/2022

11. Anfragen/Anregungen

12. Beschlusskontrolle

C. Voraussichtlich öffentlicher Teil

13. Bekanntgabe der nichtöffentlich gefassten Beschlüsse

 

Für die Richtigkeit:
Arne Rüstemeier, Vorsitzender
Edgar Nordmann, Protokollführer

Alle Unterlagen und die Beschlussvorlagen zur Sitzung gibt es hier

 

Diskussionsveranstaltung: „Neustart für die Flüchtlingspolitik?“ am 20. Mai um 18 Uhr online auf Zoom

Jetzt anmelden!

Eine Einladung der Friedrich-Ebert-Stiftung:

Lehren aus der Aufnahme ukrainischer Geflüchteter in der EU und in Norddeutschland

Seit dem russischen Angriff auf die Ukraine am 24. Februar sind Millionen Ukrainer_innen auf der Flucht, allein nach Deutschland sind seither nach Angaben des Bundesinnenministeriums mehr als 300.000 Menschen geflohen. Viele Aktive arbeiten haupt- und ehrenamtlich mit bewundernswertem Einsatz überall in Deutschland daran, die Aufnahme der Geflüchteten zu organisieren – natürlich auch bei uns in Hamburg und Schleswig-Holstein.

Noch weitaus mehr Ukrainer_innen sind nach Polen und Ungarn geflohen und auch dort herrscht große Hilfsbereitschaft. Dies ist bemerkenswert, da die Regierungen beider Länder bis vor kurzem auf Ebene der EU-Politik eine ablehnende Haltung gegenüber der Aufnahme von Geflüchteten einnahmen. Dies wirft die Frage auf, ob angesichts der Fluchtbewegung aus der Ukraine eine „Zeitenwende“ auch in der seit vielen Jahren hochumstrittenen EU-Migrationspolitik möglich ist, die sichere Wege für Geflüchtete eröffnet.

Programm und Gäste

Die EU-Parlamentarierin Delara Burkhardt wird über aktuelle Diskussionen zu dieser Frage aus Brüssel und Straßburg berichten. Mit ihr diskutieren anschließend Expertinnen aus Norddeutschland, welche politischen Schlussfolgerungen sich auf Landesebene in Hamburg und Schleswig-Holstein aus den aktuellen Erfahrungen der Aufnahme von Geflüchteten ziehen lassen.

Wie gelingt die Aufnahme ukrainischer Geflüchteter in der EU – und was bedeutet das für die EU-Migrationspolitik?
Impuls von: Delara Burkhard, MdEP, Mitglied im Ausschuss für bürgerliche Freiheiten, Justiz und Inneres des Europäischen Parlaments

Was folgt aus der aktuellen Aufnahme ukrainischer Geflüchteter für die europäische und für die regionale Flüchtlingspolitik?

Diskussion mit:

Delara Burkhardt, MdEP

Petra Lotzkat, Staatsrätin der Behörde für Arbeit, Gesundheit, Soziales, Familie und Integration der Freien und Hansestadt Hamburg

Nathalie Tillner, Vorstandsvorsitzende der Refugee Law Clinic Kiel

Moderation: Dietmar Molthagen, Friedrich-Ebert-Stiftung, Leiter des Julius-Leber-Forums

Diskussion mit dem Publikum

Anmeldung und Organisation

Neustart für die Flüchtlingspolitik? Lehren aus der Aufnahme ukrainischer Geflüchteter in der EU und in Norddeutschland
Freitag, 20.05.22,  18:00 Uhr 
Online auf Zoom

Bitte um Anmeldung über die FES Internetseite 

Angemeldete Teilnehmer_innen erhalten am 19.05.22 per Email  die Zugangsdaten sowie Hinweise zum Datenschutz

Das Gespräch ist öffentlich und kostenfrei.

Für eine starke Soziale Demokratie

Viele weitere Veranstaltungen zu aktuellen politschen Themen gibt es auf unserer Internetseite julius-leber-forum.de Hier finden Sie Informationen über die FES, unser Engagement und unsere Angebote. Sie können sich zu Veranstaltungen persönlich anmelden oder online teilnehmen, FES-Publikationen lesen und auf unseren Kanälen im Sozialen Netz mitdiskutieren:

Twitter: @FESHamburg
facebook: fb@fes.nord

Friedrich-Ebert-Stiftung
Tel. 040-325 874-0
hamburg@fes.de
www.julius-leber-forum.de

Ehemaliges Karstadt-Kaufhaus am Holm 7 erwacht zu neuem Leben

Neue Nutzung für das ehemalige Karstadt-Kaufhaus auf dem Holm – Archiv-Foto: Jörg Pepmeyer

Bekleidungshaus „aachener“ zieht in ehemaliges Karstadt-Kaufhaus

Flensburg. Ende August 2022 werden zentrale Teile des ehemaligen Karstadt-Kaufhauses auf dem Flensburger Holm eine neue Nutzung bekommen. Das Bekleidungshaus „aachener“ wird zunächst 3.200 m² Verkaufsfläche nutzen um ihre Mode anzubieten.

Für die Wahl des Standortes benennt das Unternehmen die attraktive Innenstadt Flensburgs und die unmittelbare Nähe zu Dänemark. Zudem hat auch die zentrale Lage in der Fußgängerzone eine Rolle bei der Auswahl des Standortes gespielt.

Oberbürgermeisterin Simone Lange zeigt sich hocherfreut über die Neueröffnung: „Mit dieser Entscheidung wird der wohl prominenteste Leerstand in unserer Innenstadt mit neuem Leben gefüllt. Das Unternehmen „aachener“ passt mit seinem hochwertigen Angebot gut in die Flensburger Fußgängerzone und ich bin mir sicher, dass mit der Ansiedlung eine positive Entwicklung angestoßen wird. Mit den ansässigen Kaufleuten und unserem Innenstadtmanagement werden wir unserer einmaligen Fußgängerzone zu neuem Glanz verhelfen. Für den nunmehr seit mehr als einem Jahr leerstehenden Karstadt-Komplex bedeutet die Ansiedlung eine wunderbare neue Chance“.

 

Gottorfer Landmarkt am 15. Mai auf der Schleswiger Museumsinsel

Am Sonntag, 15. Mai, ist es endlich wieder soweit: Dann findet zum 21. Mal der Gottorfer Landmarkt als größter Ökomarkt Deutschlands unter freiem Himmel in Schleswig auf Schloss Gottorf statt.

Foto: © Stiftung Schleswig-Holstein Landesmuseen

An bis zu 120 Ständen werden von 10 bis 18 Uhr ökologische und nachhaltige Produkte sowie ökofaire Dienstleistungen und technische Innovationen angeboten. Hütehunde-Vorführungen, Schafschur, Kinderprogramm und vieles mehr trifft auf kreatives Kunsthandwerk, auf Theater und beste Unterhaltung. Nach zweijähriger pandemiebedingter Pause erwartet die Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen an diesem Tag endlich wieder zahlreiche Besucherinnen und Besucher zum Ökomarkt.

Zugleich gehen am weltweit stattfindenden Internationalen Museumstag Kultur und die große Bio-Fangemeinde Hand in Hand. Denn die Landesmuseen für Kunst und Kulturgeschichte und Archäologie öffnen zum Landmarkt wie immer alle Sammlungen und Ausstellungen für das Publikum. Auch der Barockgarten hat nach der Winterpause wieder geöffnet und kann besucht werden: Mit zwei PS geht es hin und zurück, wenn Klaus Peper die Pferde vor seine Kutsche spannt und zwischen Garten und Museumsinsel pendelt. Wer mag, kann kostenlos mitfahren.

Alle Sammlungen und Ausstellungen geöffnet, stündliche Kochshows

In diesem Jahr gastiert erstmals die Schau-Küche des Ministeriums für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung des Landes Schleswig-Holstein auf dem Gottorfer Landmarkt. Mit
Unterstützung der ausstellenden Bio-Betriebe sowie dem DIE SEITE Verlag und der Landwirtschaftskammer SH finden dort stündlich Kochshows statt. Unter anderem wird Sternekoch Volker Fuhrwerk gemeinsam mit NDR-Moderator Philipp Jeß einen Teil des Kochshow-Programms gestalten. Möglich machen das die Sponsoren des Landmarktes: die Sparkassen in Schleswig-Holstein, die Stadtwerke SH und die Abfallwirtschaftsgesellschaft Schleswig-Flensburg (ASF).

Während des Landmarktes wird auch das Projekt EinfachHelfen_SH von den schleswig-holsteinischen Sparkassen und der Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH) gemeinsam mit dem Paritätischen Wohlfahrtsverband Schleswig-Holstein und dem Kinderschutzbund SH e.V. unterstützt. So sammeln die Rotarier, die den Ticketverkauf an den Eingängen übernehmen, für die Ukraine-Hilfe. Und auch das Blasorchester Schleswiger Husaren unterstützt das Spendenprojekt mit einem Konzert auf dem Landmarkt von 13 bis 14.30 Uhr.

Anreise-Informationen

Die Stiftung bittet Besucherinnen und Besucher, die Anreise zum Landmarkt im Sinne der Veranstaltung möglichst umweltfreundlich zu gestalten und zu Fuß, mit dem Rad oder dem ÖPNV zu kommen. Sowohl am Süd- als auch am Nord-Eingang stehen ausreichend Fahrradparkplätze zur Verfügung.
Wer mit Bus und Bahn anreist und ein aktuelles ÖPNV-Ticket vorweisen kann, zahlt keinen Eintritt und darf zudem eine Fast Lane am Eingang nutzen. Möglich macht das die Kooperation mit Nah.SH. Zwischen Bahnhof und Museumsinsel wird ein kostenloser Busshuttle eingerichtet.

Für diejenigen, die für ihre Anfahrt nicht aufs Auto verzichten möchten, gibt es einen kostenlosen Park & Ride-Bus-Shuttle vom Parkplatz am Schleswiger Fernsehturm Schliekieker und vom Parkplatz bei Hydraulik Jaster in Busdorf.

Eintritt:

Der Eintritt für Erwachsene beträgt 7 Euro (für den Besuch der Schlossinsel, aller Ausstellungen, Barockgarten und Sonderausstellungen „Moby Dick und Röhrenkatze“ in der Reithalle, „Impresssionismus“ und „Tierisch schön!“ im Kreuzstall). Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre sind frei! Nah.SH-Anreisende sind frei!

Landesmuseen Schleswig-Holstein
Schlossinsel 1 | Schloss Gottorf | 24837 Schleswig | +49(0)4621 – 813 222 | http://www.schloss-gottorf.deservice@schloss-gottorf.de

Öffnungszeiten ab 1. April
Montag: geschlossen
Dienstag: 10:00 – 17:00 Uhr
Mittwoch: 10:00 – 17:00 Uhr
Donnerstag: 10:00 – 17:00 Uhr
Freitag: 10:00 – 17:00 Uhr
Samstag: 10:00 – 18:00 Uhr
Sonntag: 10:00 – 18:00 Uhr

Verschwinden der Regional- und Minderheitensprachen: Internationale Tagung an der EUF vom 12.-14. Mai in Flensburg

Weltweit knapp 3000 Sprachen vom Aussterben bedroht

Internationale Tagung an der Europa-Universität Flensburg reflektiert Methoden und Strategien zur Erhaltung und Revitalisierung von Regional- und Minderheitensprachen

Flensburg, 9.5.2022. Paunaka beispielsweise: Die indigene Sprache im Amazonasbecken Boliviens wird noch von etwa neun Sprecher*innen gesprochen und ist damit stark vom Aussterben bedroht. Paunaka ist keine Ausnahme: Weltweit nimmt die Sprachenvielfalt dramatisch ab, gegenwärtig sind laut Studien knapp 3000 Sprachen gefährdet. Aus diesem Grund beginnt in diesem Jahr die UNESCO-Dekade der indigenen Sprachen (2022-2032). Die Vereinten Nationen wollen mit der Initiative sprachliche Vielfalt rund um den Globus schützen und die Rechte von Menschen aus Sprachminderheiten stärken.

Zu Recht, sagt Eva Gugenberger, Professorin für spanische Sprachwissenschaft an der Europa-Universität Flensburg: „Die Situation ist alarmierend, denn mit jeder Sprache gehen auch spezifische Denkweisen und oft über Jahrhunderte tradierte kulturelle Erfahrungen und Wissensbestände verloren. Diese fortschreitende Dezimierung der Sprachenvielfalt und die Bedrohung vieler indigener und regionaler Minderheitensprachen stellt sprachpolitisch eine große Herausforderung dar“, erklärt Gugenberger. „Die große Frage lautet: Wer kann mit welchen Maßnahmen und Aktivitäten gefährdete Sprachen erhalten oder revitalisieren?“

Diese Frage erfordert in unterschiedlichen lokalen Kontexten unterschiedliche lokale Antworten und Lösungen. Dennoch sind die Probleme und Aufgaben global. „Die Tagung soll ein Austausch von Reflexionen, Erfahrungen, Methoden und Praktiken sein – im Mittelpunkt stehen sprachpolitische Fragen rund um indigene und regionale Minderheitensprachen in den mehrsprachigen Gesellschaften der Romania mit Fokus auf den iberoromanischen Ländern. Darüber hinaus soll, dem Tagungsort Flensburg geschuldet, eine Brücke zur lokalen Mehrsprachigkeit in Schleswig-Holstein geschlagen werden“, betont Gugenberger.

Das Tagungsprogramm umfasst drei – in Wechselbeziehung stehende – Themenblöcke, die schwerpunktmäßig die Bereiche Sprachgebrauch und Aktivitäten der Sprachförderung, Bildungssektor und Sprachvermittlung sowie Standardisierung, Norm und Sprachautorität behandeln. Dabei verfolgt die Tagung das Ziel, aktuelle Probleme und Herausforderungen zu identifizieren und unterschiedliche Forschungsansätze, Methoden und Handlungsinstrumente zur Erhaltung sprachlich-kultureller Diversität vergleichend zu diskutieren, zusammenzuführen und weiterzuentwickeln.

„Im Bereich Bildungssektor geht es beispielsweise um Fragen wie diese“, erklärt Gugenberger, „Kann und falls ja, wie kann der Bildungssektor den Prozess der Sprachrevitalisierung erfolgreich vorantreiben und wo liegen seine Grenzen? Welche Modelle der zweisprachigen Erziehung sind geeignet, um gute Kompetenzen auch in der lokalen Sprache und darüber hinaus auch deren Anwendung im Alltag zu erreichen?“

Prominentester Gast der Tagung ist Marleen Haboud. Die vielfach ausgezeichnete Professorin an der Pontificia Universidad Católica del Ecuador ist eine international anerkannte Sprachwissenschaftlerin im Bereich der Minderheitensprachenforschung, insbesondere der indigenen Sprachen Lateinamerikas (vor allem Ecuador) und deren Kontakt mit dem Spanischen. Marleen Haboud hat bereits sehr erfolgreich zahlreiche Projekte zur Erhaltung indigener Sprachen als auch zur Implementierung der interkulturellen bilingualen Erziehung entwickelt und umgesetzt.

Tagungsprogramm:

Klicke, um auf programm-internationale-fachtagung-regional-und-minderheitensprachen.pdf zuzugreifen

Mehr Infos unter: https://www.uni-flensburg.de/romanisches-seminar/kalender/eventoverview/tagung-regional-und-minderheitesprachen?sword_list%5B0%5D=gugenberger&no_cache=1

Öffentliche Sitzung des Flensburger Seniorenbeirats am 12. Mai im Rathaus

Anmeldung erbeten!

Die nächste Sitzung des Seniorenbeirates findet statt am Donnerstag, 12. Mai 2022 von 9:30 – 12:30 Uhr in Raum E36 des Rathauses. Die Sitzung ist wie immer öffentlich. Gäste sind herzlich willkommen.

Bitte anmelden unter 0461-55363.

 

 

Deutsche Umwelthilfe: Wissings rechtswidriges „Anti-Klimaschutz-Programm“ soll Autokonzernen Milliardengewinn bescheren

Berlin, 9.5.2022: Die an die Öffentlichkeit gekommenen Pläne des Bundesverkehrsministers Volker Wissing (FDP) für das Klimaschutz-Sofortprogramm im Verkehrssektor kommentiert der Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe (DUH) Jürgen Resch:

„Diese Pläne sind absurd: In nur wenigen Monaten Amtszeit hat sich Volker Wissing den Titel ‚Vertreter der Automobilkonzerne im Bundeskabinett‘ erarbeitet. Während BMW, Mercedes und VW im vergangenen Jahr einen Allzeit-Rekordgewinn von 41 Milliarden Euro dank der üppigen Förderungen der Bundesregierung ausweisen konnten, sollen bis 2027 weitere 73 Milliarden Euro an Abwrack- und Kaufprämien folgen. Damit sollen aber nur magere 4 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr eingespart werden. Mehr als das Doppelte, nämlich 9,2 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr, würde ein Tempolimit 100/80/30 bringen – und das kostenlos. Der Minister tut das Falsche und verhindert alles, was richtig wäre. Die eigenen Regierungsgutachter attestieren, dass mit Wissings Vorhaben jetzt schon eine gigantische Lücke von 160 Millionen Tonnen CO2 im Verkehrssektor gegenüber dem geltenden Klimaschutzgesetz bis 2030 feststeht. Bus und Bahn werden kaputtgespart statt attraktiv ausgebaut, ein Klimaticket für den Nahverkehr verhindert. Sollte dieser Plan tatsächlich umgesetzt werden, wird die DUH dagegen im Rahmen ihrer bereits anhängigen Klimaschutz-Sektorklage vor dem Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg vorgehen.“

Hintergrund: 

Mehr Infos unter: https://www.duh.de

Bereits im vergangenen Jahr hat der Verkehrssektor trotz Corona-Sondereffekt die festgelegten Ziele um mehr als 3 Millionen Tonnen CO2 deutlich verfehlt. Eigene Gutachten zeigen ein Ansteigen des Fehlbetrages auf kumuliert 159,5 Millionen Tonnen bis 2030, auch weil der Corona-Effekt nachlässt und der Verkehr wieder kräftig zunimmt, die Autohersteller immer größere und spritdurstigere Fahrzeuge vorstellen und gleichzeitig das gesetzlich festgelegte Klimaziel im Verkehrssektor noch deutlich strenger wird.

Anywhere out of the World – die Exen und Theater Triebwerk am 12./13. und 14. Mai in der Theaterwerkstatt Pilkentafel in Flensburg

Die Exen und Theater Triebwerk

Anywhere out of the world

Ein Theaterabend nach dem „Spleen de Paris“ von Charles Baudelaire

Jetzt noch schnell Karten bestellen!

Eine Figurenspielerin und ein Cellist spazieren durch Baudelaires Texte. Sie halten an Häfen, begegnen Chimären, betrachten die Wolken, die vorbeiziehen und kreuzen den Weg des launenhaften Mondes. Sie bereisen gemeinsam Seelenlandschaften, flechten Netze aus Musik, Wörtern und Bildern und folgen Spuren einer kaputten Welt, deren Scherben uns vielleicht ein Stück Paradies erahnen lassen.

Falk Schreiber schrieb nach der Premiere im Fidena Portal: „Mit Kunstfertigkeit und Mut zur Abstraktion bringen Theater Triebwerk und die exen die kleinen Gedichte von Charles Baudelaire auf die Theaterbühne. In der Mischung aus Schönheit und Schrägheit entsteht ein kluger, kunstfertiger, origineller Abend.“

Nach „Gevatter Tod, Gebrüder Grimm und Rilke“ 2020 ist „anywhere out of the world „die zweite gemeinsame Produktion von Karin Schmitt und Uwe Schade, und folgt weiter einer ähnlichen Methode Textfragmente in Spiel zu bringen.

Spiel: Karin Schmitt (die exen) & Uwe Schade (Theater Triebwerk)

Ausstattung: Christof von Büren

Dramaturgie: Elisabeth Bohde

am 12./13. und 14. Mai jeweils um 20.00 Uhr
Theaterwerkstatt Pilkentafel, Pilkentafel 2, 24937 Flensburg

Kartenverkauf

KARTEN im Vorverkauf über die Homepage der Pilkentafel und Reservix und an der Abendkasse.

Falls Sie damit Schwierigkeiten haben, melden Sie sich gern direkt
bei uns: 0461-24901 (Büro) · info@pilkentafel.de

Sie können auch persönlich in die Pilkentafel kommen:
Mo. – Fr. ist von 10:00 – 12:00 das Büro besetzt.

PREISE AUFFÜHRUNGEN

Förderer:  20,– € zzgl. VVK- Gebühr

Normal:   15,– € zzgl. VVK Gebühr

Dieses Bild hat ein leeres alt-Attribut; sein Dateiname ist logo-pilkentafel.jpg.Ermäßigt: 10,– € (Studierende, Schüler*innen, Menschen mit Sozialpass, etc.) zzgl. VVK Gebühr

Für Studierende im Astabüro für 7,– €

Für Schulklassen 7,– € pro Person nur mit direkter Anmeldung im Büro

HÖRSPIEL (nur Abendkasse)

10,– € / 7,– €

Die aktuellen Hygienevorschriften entnehmen sie bitte unserer Homepage.

Mehr auch auf der Homepage www.pilkentafel.de

International renommierter A-Capella Chor kommt am 22. Mai nach Flensburg

International renommierter Chor, der schon mit den Rolling Stones aufgetreten ist: Vocal Line – Foto: Jonas Normann

Vocal Line ist als moderner A-Capella Chor Vorreiter für die Entwicklung rhythmischen Chorgesangs national als auch international. Am Sonntag den 22. Mai kommt der Chor bestehend aus 30 Sänger/Sängerinnen sowie dem Dirigenten Jens Johansen in die dänische Ansgar Kirke in Flensburg.

Seit der Gründung 1991 arbeitet Vocal Line konstant daran, die Grenzen der A-Capella Musik zu erweitern. Dabei strebt der Chor nach einem immer höheren musikalischen Niveau. Er nimmt seinen Ausgangspunkt in der dänischen Chor-Tradition und hat hieraus einen starken persönlichen Stil mit Elementen aus Pop, Rock und Jazz entwickelt.

Vocal Line vermag es wie nur wenige andere, aufsteigende, nordische Klänge mit Persönlichkeit und Herzlichkeit zu vereinen. Dies kombiniert mit den wohlklingenden, detaillierten und zu Zeiten experimentierenden Arrangements des Chors macht es Vocal Line möglich, immer wieder die Aufmerksamkeit des Publikums zu fangen und es zu berühren.

In seinem 30jährigen Bestehen hat der Chor große Anerkennung in ganz Europa und großen Teilen der Welt erlangt, und Vocal Line kann sich damit brüsten, eine Reihe großer internationaler Preise gewonnen zu haben. 2019 gewann der Chor zum Beispiel den Eurovision Choir.

Zudem ist Vocal Line schon mit zahlreichen weltberühmten Namen wie beispielsweise The Rolling Stones aufgetreten.

Vocal Line

Sonntag 22.05.22 – 16:00 Uhr
Ansgar Kirke, Apenrader Str. 25, Flensburg

Veranstalter: Sydslesvigsk Forening (SSF).

Tickets: ssf-billetten.de, +49 461 14408 125, SSF-Sekretariate, Aktivitetshuset, sh:z Ticketcenter, Nikolaistr. 7 FL, Reisebüro Peelwatt, Marie-Curie-Ring 39 FL und an der Abendkasse.

Wer erntet die meisten Seegras-Kartoffeln an der Flensburger Förde?

Blumen bauen Brücken: Ein grenzüberschreitender Wettbewerb

Wer am Seegras-Kartoffel-Wettbewerb teilnehmen möchte, braucht eine Kiste, Seegras und neun Kartoffeln. Es kann aber auch ein kleines Beet angelegt werden. Foto: Blumen bauen Brücken

Wer erntet die meisten Kartoffeln, die in Seegras angebaut wurden? Das Interreg5a-Projekt „Blumen  bauen Brücken – Blomster bygger broer“ sucht die Hobbygärtner oder Hobbygärtnerinnen in der deutschdänischen Grenzregion rund um die Flensburger Förde, die die meisten Kartoffeln ernten, die in Seegras gewachsen sind. Eingeladen sind insbesondere auch Vereine, Kindergärten oder Schulen in Deutschland und in Dänemark am Wettbewerb mitzumachen.

„Mit dem Wettbewerb will das Interreg-Projekt auf Seegras als wertvollen und nachhaltigen Rohstoff  aufmerksam machen, der für die Region typisch ist“, sagt Projektleiterin Iris Uellendahl. Seegras wurde  früher in Dänemark und im Norden Deutschlands vielseitig eingesetzt. Auf der Insel Læsø in Dänemark  kann man Häuser sehen, die mit Seegras gedeckt wurden. Seegras wird aber auch als Dämmmaterial beim  Hausbau eingesetzt oder als Füllstoff für Kissen und Matratzen. In der Landwirtschaft wird Seegras bzw.  Treibsel vor allem in Küstennähe seit jeher traditionell mit Mutterboden vermengt. „Seegras hat viele gute Eigenschaften: es schimmelt nicht, es wird von Milben und anderem Ungeziefer  gemieden und es verrottet nur schlecht. Das macht es so vielseitig einsetzbar“, sagt Kristian Dittmann, der  sich mit seinem Unternehmen Strand-Manufaktur in Kappeln für die nachhaltige Nutzung von Seegras  einsetzt, und den Wettbewerb mit entwickelt hat.

Auf der Insel Læsø im Kattegat kann man heute noch denkmalgeschützte Häuser besichtigen, deren Dächer aus Seegras sind. Foto: Læsø Museum

Einen festen Starttermin gibt es für den Wettbewerb nicht, dafür aber einen Erntetermin, nämlich bis zum 9. September 2022. „Es ist von der Kartoffelsorte abhängig, wann die Kartoffeln in den Boden gesetzt  werden müssen, um bis zum 9. September geerntet werden zu können“, sagt Kristian Dittmann.  Am 10. September 2022 lädt „Blumen bauen Brücken – Blomster bygger broer“ alle Teilnehmer zu einem  gemeinsamen Abschlussfest nach Flensburg ein. Dann werden auch die Sieger gekürt. „Wir hoffen, dass  wir ganz viele Menschen und vor allem auch Schulen und Kindergärten begeistern können, die sich beim  Abschlussfest kennen lernen können“, so Iris Uellendahl.

Der Wettbewerb ist Teil des grenzüberschreitenden Gartenschau- und Tourismusprojektes „Blumen  bauen Brücken – Blomster bygger broer“. „Der Seegras-Kartoffel-Wettbewerb passt gut in unser  Gartenschau-Projekt, der Fokus auf Naturgärten und Nachhaltigkeit hat. Gleichzeitig wollen wir auf  ungewöhnliche Weise Urlauber auf unsere deutsch-dänische Grenzregion neugierig machen“, so Iris  Uellendahl.

Wer am Wettbewerb mitmachen möchte, kann sich beim Projektsekretariat per E-Mail info@bbbprojekt.e oder telefonisch 0461 / 85 2987 melden. Dort gibt es dann weitere Informationen.

Nützliche Tipps und praktisches Wissen, zum Beispiel wo Seegras zu finden ist, was es beim Anbau von  Kartoffeln in Seegras zu beachten ist und noch viele mehr, gibt es auch auf der Projekt-Homepage  www.bbbprojekt.eu unter „Aktuelles und Termine“.

%d Bloggern gefällt das: