Archiv für den Tag 4. Mai 2022

Critical Mass am 6. Mai in Flensburg

Fahrrad-Demo für bessere Fahrradinfrastruktur und mehr Rücksicht auf und Wahrnehmung von Fahrradverkehr

Freitag, 6. Mai18:30 – 20:00 Uhr
Hafenspitze, Am Kanalschuppen, 24937 Flensburg

Wir treffen uns ab 18:00 Uhr an der Hafenspitze und fahren dort um 18:30 Uhr gemeinsam los.

Wir fahren durch Fruerlund und abschließend noch mal den Hafendamm entlang.

Bei graphhopper gibts die genaue Route.
Wir fahren zuerst Richtung Bahnhof um uns dann über Bismarck- und Mürwikerstraße nach oben zu arbeiten. In Fruerlund nehmen wir beim letzten Anstieg viel Abendsonne von vorne mit und rollen abschließend noch ein paar Kilometer.

Von der letzten CM sind nicht alle Westen zurück gekommen. Ich möchte bitten, diese am Freitag mitzubringen und abzugeben, wir brauchen sie am Sonntag für die Kidical Mass.

Mehr Infos unter: https://www.criticalmassflensburg.de/

SSW-Spitzenkandidat Lars Harms: Eine neue Landesregierung muss das Leben bezahlbarer machen!

Zum Wahlkampf-Endspurt in der Duborg-Skolen am 4. Mai 2022 fordert SSW-Spitzenkandidat Lars Harms von einer neuen Landesregierung bzw. Regierungs­koalition in den ersten 100 Tagen die Umsetzung folgender Maßnahmen:

Lars Harms, Vorsitzender der SSW-Fraktion im Landtag

  • Eine neue Regierungskoalition darf keine weiteren ­finanziellen Belastungen für die breite Bevölkerung ­beschließen. Dies muss im Koalitionsvertrag ausgeschlossen werden.
  • Eine neue Landesregierung muss sich umgehend auf Bundesebene für die Senkung der Mehrwertsteuer und Energiesteuern einsetzen, um den Preisanstieg bei den Energiekosten zu senken.
  • Eine neue Landesregierung muss die Mietpreisbremse und Kappungsgrenze für Schleswig-Holstein wieder einführen, um die Mietkostensteigerungen zu begrenzen.
  • Eine neue Regierungskoalition muss ein Wohnraumschutz­gesetz beschließen, um Mietwucher zu verhindern.
  • Eine neue Regierungs­koalition muss eine Fehlbelegungsabgabe für Sozialwohnungen einführen, die von Nichtberechtigten bewohnt werden, und mit dem so gewonnenen Geld neuen Sozialwohnraum schaffen.
  • Eine neue Regierungskoalition muss die Abschaffung der Kita-Gebühren schrittweise auf den Weg bringen.
  • Eine neue Regierungs­koalition muss das ­Tarif­treuegesetz wieder ­ein­führen, um Lohndumping bei ­öffentlichen Aufträgen zu verhindern
  • Eine neue Landesregierung muss sich für 13 Euro ­Mindestlohn auf Bundesebene einsetzen.
  • Eine neue Landesregierung muss für SchülerInnen, ­Auszubildende und Freiwilligendienst-Leistende kostenlose ÖPNV-Angebote schaffen.
  • Eine neue Landesregierung muss den ökonomisch und ökologisch unsinnigen Bau des LNG-Terminals in Brunsbüttel verhindern.
  • Eine neue Landesregierung muss Maßnahmen in Gang ­setzen, um den Friesisch-Unterricht in Nordfriesland auszuweiten. Hier­zu zählt insbesondere die Einrichtung einer Institution, die Lehrpläne und Lehrmaterialien erarbeitet, die Aus- und Fortbildung der LehrerInnen durchführt und die Kontaktstelle für LehrerInnen, Eltern und Schulen in Bezug auf Friesischunterricht ist.
  • Eine neue Landesregierung muss eine gesetzliche Grundlage schaffen, damit die offene Ganztagstagbetreuung der dänischen Minderheit gleich­berechtigt vor Ort gefördert wird.

Gustav Jenner – Konzert-Lesung zum Komponisten und Dirigenten in der Musikschule Flensburg am 12. Mai

Gustav Jenner – Sylt * 1865

Konzert und Lesung mit Heiner Egge, Ulf Bästlein und Carl-Martin Buttgereit

12. Mai 2022 um 20 Uhr, Einlass 19.30 Uhr

Musikschule Flensburg, Marienkirchhof

Tickets über alle VVK-Stellen und online über Reservix.de

Wer ist Gustav Jenner ? Selbst den Liebhaber*innen klassischer Musik ist dieser 1865 auf Sylt geborene Komponist und Dirigent oftmals unbekannt. Dabei ist sein Lebenslauf als Musiker schon deshalb ausserordentlich, weil er als einziger Kompositionsschüler bei Johannes Brahms in Wien studieren durfte.  Jenner hinterliess kammermusikalische Werke und zahlreiche, doch wenig bekannte Liedvertonungen nach Gedichten von Klaus Groth und Theodor Storm.

In Marburg, wo Jenner als Musikdirektor der Universität arbeitete, erinnerte man sich 2015 in einem Festakt an ihn. Der Initiator Carl Martin Buttgereit trug den Festival-Gedanken nach Sylt, wo er vom Verein Kulturerbe Sylt e.V. aufgegriffen wurde.  Das anläßlich des 100. Todestages von Gustav Jenner geplante Festival auf Sylt wurde ins Jahr 2023  verschoben.

Wer Gustav Jenner kennenlernen möchte, hat nun in Flensburg Gelegenheit dazu. Der Verein ComingHome Concerts e.V. bietet erstmals in Schleswig-Holstein eine Konzert-Lesung zum Komponisten und Dirigenten an. Sein Leben und Werk wird von den drei ausgezeichneten  Künstlern Heiner Egge (Hennstedt), Ulf Bästlein (Flensburg/Graz) und Carl-Martin Buttgereit (Freiburg) in Liedern und Texten anschaulich präsentiert.

ComingHome Concerts e.V. wurde im Oktober 2020 gegründet. Der ehrenamtlich arbeitende Vorstand lädt  Musiker*innen, die in Flensburg geboren oder aufgewachsen sind, zu Live-Konzerten in ihre Heimatstadt ein. Diese Veranstaltung wird unterstützt von Nord-Ostsee-Sparkasse, Kulturbüro Flensburg, Büro Oeding und der Musikschule Flensburg.

BIOGRAFIEN

Gustav Uwe Jenner wurde am 3. Dezember 1865 als Sohn von Dr. Otto Jenner  und Anna Bleicken in Keitum auf Sylt geboren. Er zeigte bereits während seiner Schulzeit ein starkes Interesse für Musik. Über seine Bekanntschaft mit dem Dichter Klaus Groth gelangte Jenner nach dem frühen Tod seines Vaters Ende der 1880er Jahre nach Wien, wo er 1888 der einzige Kompositionsschüler von Johannes Brahms wurde. Ab 1895 wirkte Jenner als Universitätsmusikdirektor und Dirigent des Akademischen Konzertvereins in Marburg. Gustav Jenner starb am 29. August 1920. Er hinterliess kammermusikalische Werke und zahlreiche oftmals unbekannte Liedervertonungen zu Gedichten von Theodor Storm und Klaus Groth.

Prof. Dr. Ulf Bästlein wurde in Flensburg geboren und wuchs in Husum auf. Der promovierte Germanist und Bass-Bariton ist häufig Gast bei internationalen Musik-Festivals und konzertiert mit bekannten Instrumentalist*innen. Zahlreiche Rundfunk-, Fernseh- und CD-Aufnahmen dokumentieren die Vielseitigkeit seines künstlerischen Schaffens. Nach Professuren an der Musikhochschule Lübeck und der Folkwang Universität Essen lehrt Bästlein seit 2002 an der Kunstuniversität Graz und gibt weltweit Masterclasses. Dabei hat er seine Verbundenheit in den Norden nie verloren und pflegt das kulturelle norddeutsche Erbe. So leitet er seit 2000 das Festival „Liedkunst im Schloss vor Husum“ und wurde 2018  mit dem Hans-Momsen-Preis ausgezeichnet, 2021 mit dem Verdienstorden des Landes Schleswig-Holstein. –  Mit der CD „Die Welt ist lauter Stille“ (Naxos 2020) hat Bästlein gemeinsam mit Charles Spencer in einer Weltersteinspielung Gustav Jenners Liedvertonungen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht, was zu einer Nominierung für den renommierten Preis „Opus Klassik“ führte.

Carl-Martin Buttgereit entwickelte nach dem Klavierstudium eine solistische und kammermusikalische Konzerttätigkeit, die ihn in verschiedene europäische Länder sowie nach Südamerika führte. Seit einigen Jahren entwickelt sich zunehmend die Liedbegleitung zu einem der Schwerpunkte seiner künstlerischen Tätigkeit. Darüberhinaus Verpflichtungen als Begleiter Internationaler Meisterkurse und Wettbewerbe. Diverse Rundfunk-, Fernseh-, und CD-Aufnahmen beim HR, BR, SWR sowie der Deutschen Welle Köln dokumentieren seine vielseitige künstlerische Tätigkeit.  2011 gründete Buttgereit mit Mitgliedern des SWR-Symphonieorchesters das CYPRIAN ENSEMBLE FREIBURG, mit dem er sich seither erfolgreich dem Aufspüren und Wiederaufführen vernachlässigter Kammermusikraritäten widmet, so auch den Werken Gustav Jenners.

Der Schriftsteller Heiner Egge wurde in Heide geboren.  Er hat sich nach dem Studium in Kiel und Süddeutschland für den Beruf des freien Schriftstellers entschieden, gründete eine Literaturzeitschrift und führte in Hamburg-Altona eine Buchhandlung. Egge lebt seit vielen Jahren wieder in Dithmarschen, sein facettenreiches Werk ist stark von der norddeutschen Umgebung geprägt. Er beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit literarischen Künstlerbiographien, etwa zu Carsten Niebuhr und Klaus Groth, in denen er kunstvoll Zeiten, Orte und Schicksale verflicht. Neben zahlreichen journalistischen Arbeiten erschienen Erzählungen, Dramentexte und Romane, zuletzt »Keitum ich muss dich lassen« (Boyens, 2020) über Gustav Jenner. – Die zweite Ausgabe der Kieler Literaturzeitschrift „Signaturen“ ist dem Leben und Werk Heiner Egges gewidmet (Lumpeter & Lasel, 2021).

 

Museumsinsel Schloss Gottorf am 20. Mai: Frauenleben – Begegnungstreffen für Frauen mit und ohne Migrationshintergrund

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Fr., 20. Mai, 10 Uhr:

Frauenleben – Begegnungstreffen für Frauen mit und ohne Migrationshintergrund

Führungen im Museum bieten Gelegenheit für Begegnung und Austausch von deutschen Frauen und Frauen mit Migrationshintergrund. Nach der Führung sitzen die Teilnehmerinnen bei einer Tasse Kaffee zusammen, um uns über Themen auszutauschen, die sich aus dem Vortragsthema ergeben.

Eintritt: frei.

Anmeldung: 04621/813222, oder per E-Mail:  service@landesmuseen.sh

Foto: Lubna Kalleh (li.) und Nicole Gifhorn bereiten die Präsenz-Veranstaltung „Frauenleben“ vor. © Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen

All Informationen und Vorschriften zum Thema Corona finden Sie HIER.

Stiftung Schleswig-Holsteinische
Landesmuseen Schloss Gottorf

Schlossinsel 1 | Schloss Gottorf | 24837 Schleswig | +49(0)4621 – 813 222 | http://www.schloss-gottorf.de | service@schloss-gottorf.de

Öffnungszeiten
März – Oktober: Di-Fr 10-17 Uhr | Sa-So 10-18 Uhr
November bis März: Di-Fr 10-16 Uhr | Sa-So 10-17 Uhr

Museumsinsel Schloss Gottorf am 14. Mai: Moby Dick und Röhrenkatze – Führung in der aktuellen Sonderausstellung

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Sa., 14. Mai, 14 Uhr:

Moby Dick und Röhrenkatze – Führung in der aktuellen Sonderausstellung

Die große Sonderausstellung „Moby Dick und Röhrenkatze“ würdigt das langjährige Engagement des Kulturrings in der Studien- und Fördergesellschaft der Schleswig-Holsteinischen Wirtschaft für das Museum für Kunst und Kulturgeschichte. Seit einem halben Jahrhundert erwirbt der Kulturring Gemälde, Grafiken und Skulpturen. In fünf Jahrzehnten sind so fast 500 Werke von 115 Künstlerinnen und Künstlern zusammengekommen. Diese haben ihren Lebensmittelpunkt hier im Norden oder deren Arbeiten einen engen Bezug zu Schleswig-Holstein.

Kosten: 3 Euro plus Eintritt.

Anmeldung: 04621/813222, oder per E-Mail:  service@landesmuseen.sh

Foto: Richard Haizmann, Röhrenkatze, 1926, Kupfer, Holz © Richard Haizmann Museum

All Informationen und Vorschriften zum Thema Corona finden Sie HIER.

Stiftung Schleswig-Holsteinische
Landesmuseen Schloss Gottorf

Schlossinsel 1 | Schloss Gottorf | 24837 Schleswig | +49(0)4621 – 813 222 | http://www.schloss-gottorf.de | service@schloss-gottorf.de

Öffnungszeiten
März – Oktober: Di-Fr 10-17 Uhr | Sa-So 10-18 Uhr
November bis März: Di-Fr 10-16 Uhr | Sa-So 10-17 Uhr

Veranstaltung von DGB Nord und Friedrich-Ebert-Stiftung: „Investitionsbedarf in Schleswig-Holstein“ am 25. Mai in Kiel

Bild:220525 investitionsbedarf von picture alliance (Markus Scholz, Mia Bucher, Daniel Bockwoldt)

„Viel hilft viel“ – öffentlicher Investitionsbedarf in Schleswig-Holstein und wie er finanziert werden kann

Jetzt anmelden! Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei

Eine Einladung des DGB Nord und der Friedrich-Ebert-Stiftung:

Wenn am 8. Mai ein neuer Landtag in Schleswig-Holstein gewählt und im Anschuss ein Koalitionsvertrag ausgehandelt wird, ist eine Frage zentral: Wofür gibt das Land Geld aus und wie viel? Wo werden die Prioritäten gesetzt? Klimawandel, soziale Spaltung und eine zunehmende Bedrohung von Frieden und Demokratie sind gewaltige Herausforderungen und verlangen ein entschlossenes und mutiges Handeln im Sinne der Bürger_innen sowie der Beschäftigten.

Der DGB Nord und die Friedrich-Ebert-Stiftung fragen in dieser politisch wichtigen Phase nach Investitionsbedarf und dessen Finanzierungsmöglichkeiten in Schleswig-Holstein: In welche Bereiche muss die neue Landesregierung investieren, damit das Land zukunftssicher wird? Wo sind die bestehenden Lücken besonders groß? Und wie können diese Investitionen trotz Schuldenbremse und unsicherer wirtschaftlicher Gesamtlage getätigt werden?

Eine Studie der Forschungsgruppe für Strukturwandel und Finanzpolitik (FSF) im Auftrag des DGB Nord bietet Antworten auf diese Fragen. Dabei werden speziell Investitionen in bezahlbares Wohnen, die klimafreundliche Energiewende und die soziale Infrastruktur in den Blick genommen. Ausgehend von dem Papier und den ersten politischen Aussagen der Landespolitik nach dem Wahltag diskutieren wir mit Expert_innen – und mit Ihnen. Sie sind herzlich zu dieser Veranstaltung eingeladen.

Das Programm:

12:30 Uhr Ankommen, Registrierung und Mittagsimbiss

13:00 Uhr Begrüßung

Dr. Dietmar Molthagen, Friedrich-Ebert-Stiftung

Laura Pooth, Vorsitzende DGB Nord

13:10 Uhr Vorstellung der Studie im Auftrag des DGB Nord: „Bedarfe und Finanzierung öffentlicher Investitionen in Schleswig-Holstein“

Torsten Windels, langjähriger Chefkökonom der NORD/LB und Co-Autor der DGB-Studie

Rückfragen zum Vortrag

13:45 Uhr Wie kommt das Geld dorthin, wo es gebraucht wird? Diskussion über den Investitionsbedarf in Schleswig-Holstein mit:

Lasse Petersdotter, MdL, finanzpolitischer Sprecher der Grünen-Fraktion im schleswig-holsteinischen Landtag

Laura Pooth, Vorsitzende DGB Nord

Beate Raudies, MdL, finanzpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im schleswig- holsteinischen Landtag

Gerwin Stöcken, Sozialdezernent der Stadt Kiel

Dietmar Walberg, Geschäftsführer der ARGE S-H, Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen, Kiel

Moderation: Dr. Dietmar Molthagen, Friedrich-Ebert-Stiftung

Diskussion mit dem Publikum

15:00 Uhr Ende der Veranstaltung

Anmeldung und Organisation

„Viel hilft viel“ – öffentlicher Investitionsbedarf in Schleswig-Holstein und wie er finanziert werden kann

Mittwoch, 25. Mai 2022, 13 bis 15 Uhr

im Atlantic Hotel Kiel, Raiffeisenstraße 2, 24103 Kiel

organisatorische Hinweise:

– Eine gemeinsame Veranstaltung des DGB Nord und der Friedrich-Ebert-Stiftung

– Der Eintritt ist frei

– Um Anmeldung auf unserer Website wird gebeten

– Es gelten die Hygieneregeln des Veranstaltungsortes

Mit freundlichen Grüßen
Ihr FES-Team
Friedrich-Ebert-Stiftung
Tel. 040-325 874-0
hamburg@fes.de
www.julius-leber-forum.de

Für eine starke Soziale Demokratie

Viele weitere Veranstaltungen zu aktuellen politschen Themen gibt es auf unserer Internetseite julius-leber-forum.de Hier finden Sie Informationen über die FES, unser Engagement und unsere Angebote. Sie können sich zu Veranstaltungen persönlich anmelden oder online teilnehmen, FES-Publikationen lesen und auf unseren Kanälen im Sozialen Netz mitdiskutieren:

Twitter: @FESHamburg
facebook: fb@fes.nord

Mahnwache für den Frieden am 7. Mai vor dem Flensburger Büro der Grünen

Samstag, 7. Mai von 12 – 13 Uhr, Holm 64

Ein Kreis von parteiunabhängigen Menschen und Friedensaktivisten veranstaltet bereits seit Ende März samstags vor dem Parteibüro der Grünen im Holm 64 eine Mahnwache. Am 7. Mai soll es wieder eine geben. In einer Mitteilung begründen die Initiatoren ihr Anliegen:

Wir demonstrieren gegen den Krieg und für Frieden in der Ukraine, gegen eine weitere Eskalation und für Diplomatie.

Die GRÜNEN haben eine ihrer Wurzeln in der Friedensbewegung. Zur Bundestagswahl 2021 haben sie das Wahlversprechen abgegeben, sich dafür einzusetzen, dass keine Waffen und Rüstungsgüter in Kriegsgebiete geliefert werden. Ein Rüstungsexportkontrollgesetz sollte das absichern und ist im Koalitionsvertrag vereinbart.

Inzwischen befürwortet die Partei nicht nur Waffenlieferungen in die Ukraine, sondern auch eine massive Aufrüstung der Bundeswehr. Hierdurch wird die Welt aus unserer Sicht nicht sicherer. Im Gegenteil steigt die Gefahr einer Ausweitung des Krieges.

Fridays for Future Flensburg lädt am 6. Mai zum Plakatebasteln an der Hafenspitze ein

Am Freitag lädt Fridays for Future Flensburg von 13 bis 17 Uhr an der Hafenspitze zum gemeinsamen Plakatebasteln anlässlich der Landtagswahl ein.

Kommt zahlreich – und danach zum Unterschriften-Sammeltraining des Bündnis Klimabegehren Flensburg um 19 Uhr im Borgerforeningen: https://klimabegehren-flensburg.de/event/sammelschulung/ Lasst uns das Wochenende zum Klimawochenende machen! #KlimabegehrenForFuture

Baustart LNG-Terminal Wilhelmshaven: Deutsche Umwelthilfe legt Widerspruch gegen vorzeitigen Beginn der Arbeiten ein und fordert sofortigen Baustopp

  • Zuständige Landesdirektion in Niedersachsen hat vorzeitigen Baustart ohne Offenlegung der Unterlagen und Beteiligung von Umweltverbänden genehmigt

  • Mit Bau des LNG-Terminals drohen irreparable Zerstörung eines Unterwasser-Biotops und Gefährdung von Schweinswalen durch Schallemissionen

  • DUH legt Widerspruch gegen erlassenen Bescheid ein und fordert sofortigen Stopp der Bauarbeiten für geplantes LNG-Terminal in Wilhelmshaven

Berlin, 4.5.2022: Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat heute Widerspruch gegen den Bescheid des Niedersächsischen Landesbetriebes für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) zur Errichtung des geplanten LNG-Terminals in Wilhelmshaven eingelegt. Mit dem Terminal soll fossiles Flüssigerdgas nach Deutschland importiert werden. Die DUH mahnt die Wahrung von Transparenz und Rechtsstaatsprinzip an und bemängelt den fehlenden Nachweis des Bedarfs eines LNG-Terminals. Durch den Bau des Terminals werden sensible Ökosysteme unumkehrbar zerstört sowie der Lebensraum des bedrohten Schweinswals gefährdet. Der Umwelt- und Verbraucherschutzverband fordert deshalb den sofortigen Stopp der Bauarbeiten.

Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer der DUH: „Gerade in Krisenzeiten müssen die Prinzipien des Rechtstaates gewahrt bleiben. Das gilt besonders für das Klimaschutz- und Umweltrecht. Genau diese Prinzipien werden aber durch das derzeitige Vorgehen von Bundes- und Landesregierung ausgehebelt. Statt endlich konsequent den Wandel hin zu einer klimaneutralen Gesellschaft einzuleiten, wird der Zerstörung unserer Lebensgrundlagen weiter Tür und Tor geöffnet. Gleichzeitig wurde und wird die Zivilgesellschaft aus grundlegenden Entscheidungen bewusst ausgeschlossen. Die Erlaubnis vorzeitiger Bauarbeiten für das Terminal in Wilhelmshaven ist ein Beispiel dafür: Umweltverbände wurden bisher nicht in das Verfahren involviert. Die mangelnde Transparenz und Prüfung der Umweltfolgen ist in Zeiten der Klimakrise fatal. Die Auswirkungen des Projektes auf das globale Klima und seine Vereinbarkeit mit dem deutschen Klimaschutzgesetz müssen umfassend geprüft werden. Weil dies bisher ausgeblieben ist, legen wir Widerspruch gegen den jetzt geplanten Baubeginn ein.“

Die Bundesregierung treibt die Pläne zur Errichtung von mehreren LNG-Terminals entlang der deutschen Küste weiter mit großer Hast voran. Begründet wird dies mit der Notwendigkeit, sich wegen des Ukraine-Kriegs unabhängig von russischem Erdgas zu machen. Die DUH drängt dabei seit Monaten auf einen Beleg dafür, dass die geplanten Terminals unter Berücksichtigung der schon vorhandenen Möglichkeiten zur Energieeinsparung und zum Bezug von Erdgas auch wirklich notwendig sind. Wirtschaftsminister Robert Habeck hat dazu aber bisher keine Zahlen und Daten vorgelegt.

Starten sollen die Bauarbeiten in Wilhelmshaven mit der Errichtung eines Anlegers für ein schwimmendes LNG-Terminal. Dazu müssen Stahlrohrpfähle in den Meeresgrund gerammt werden. Dies verursacht hohe Schallemissionen, die eine Gefährdung für den Schweinswal in der Jade-Mündung und im Nationalpark Wattenmeer bedeuten. Zudem wurde am Bauplatz ein geschütztes Unterwasser-Biotop nachgewiesen, dass durch die Arbeiten teilweise zerstört wird.

Constantin Zerger, Leiter Energie und Klimaschutz der DUH: „Der vorzeitige Baubeginn für das erste LNG-Terminal in Deutschland ist energiepolitisch nicht nachvollziehbar und aus Sicht des Klima- und Naturschutz klar abzulehnen – insbesondere, weil der Bedarf an geplanten Terminals in Deutschland nach wie vor nicht nachgewiesen ist. Ganz im Gegenteil: Erste unabhängige Untersuchungen legen nahe, dass die Terminals unter Nutzung aller vorhandenen Einsparpotentiale weiterhin nicht gebraucht werden. Die Behauptung, die Terminals lägen im öffentlichen Interesse, hält einer Überprüfung damit nicht stand. Bereits die jetzt genehmigten Bauarbeiten würden dabei geschützte Biotope zerstören sowie die im Jadebusen lebenden Schweinswale durch die geplanten Rammarbeiten lebensbedrohlichen Schallemissionen aussetzen. Ein sofortiger Vollzug ohne detaillierte Prüfung ist deshalb weder mit echtem Klima- noch mit Naturschutz vereinbar.“

Hintergrund: 

Mehr Infos unter: https://www.duh.de

Vor dem Hintergrund des völkerrechtswidrigen russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine werden vermehrt Pläne zur Errichtung von LNG-Terminals in Deutschland vorangetrieben. Momentan sind bis zu sieben Projekte vorgesehen. Bis zu drei davon sollen in Wilhelmshaven realisiert werden. Der nun genehmigte, erste Teilabschnitt gilt dabei dem Bau eines schwimmenden LNG-Terminals (FSRU), das von der Firma Uniper in Zusammenarbeit mit der Niedersachsen Ports GmbH & Co. KG errichtet werden soll. Das Projekt soll bis Anfang 2023 in Betrieb gehen.

Vortrag von Roy Freiherr von Koenig zur Lage in der Ukraine und wie es dazu kam – am 12. Mai in Flensburg

Veranstaltung der VHS am Donnerstag, 12.05.2022 um 17:00 – 18:30 Uhr
im Vortragssaal der Volkshochschule Flensburg im 2. OG der FLENSBURG GALERIE

Jetzt anmelden!

Der Vortrag beleuchtet das historische Verhältnis zwischen Russland und der Ukraine, die Entwicklung nach den Ereignissen auf dem Maidan-Platz, die Bedeutung der Krim für Russland und die Entstehung der Separatisten-Bewegung im Donbass. Ein weiterer Aspekt widmet sich dem System Putin, der Beeinflussung des russischen Volkes durch die Propaganda in den Staatsmedien. Die Auswirkungen der Sanktionen auf die russische und die deutsche Wirtschaft schließt den Informationsbogen ab. Am Ende kann gerne gefragt und diskutiert werden.

Peace for Ukraine – by Mirkur Creative Commons Attribution-Share Alike 4.0

Der Referent ist Roy Freiherr von Koenig, Jahrgang 1948, ein Urenkel des Grafen Zeppelin, lebt seit 2004 in Flensburg. Er hat viele Jahre als freier Journalist gearbeitet, war in 34 Ländern der Erde unterwegs, davon alleine 20 Jahre lang mehrmals pro Jahr in Russland. Aus dieser Zeit hat er bis heute Kontakt zu Freunden und Patenkindern in Russland, mit denen er ständig kommuniziert und so einen guten Einblick in die Reaktionen unterschiedlichster sozialen Schichten auf den Krieg und die Sanktionen bekommt.

Bitte dringend bei der vhs anmelden:
Tel.: 0461 855000
Keine Abendkasse möglich.
Gesamtgebühr: 9,- EURO

Einladung zum Wahlabend im Flensburger Rathaus

Landtagswahl am 8. Mai

Flensburg. Am 8. Mai ist Landtagswahl. Nach Schließung der Wahllokale um 18 Uhr und mit Beginn der Auszählung der Stimmen kann es dann wieder richtig spannend werden:
Wie haben die Flensburgerinnen und Flensburger gewählt? Wie viele Menschen haben sich an der Wahl beteiligt? Wer kann am Ende des Tages den Wahlkreis Flensburg gewinnen?
Die Stadtverwaltung lädt daher alle interessierten Flensburgerinnen und Flensburger ein, am Wahlabend ab 17.30 Uhr in die Bürgerhalle des Rathauses zu kommen. Dort werden die Ergebnisse der Stimmenauszählung der einzelnen Wahlbezirke auf Großleinwand übertragen, bevor die Wahlleiterin Oberbürgermeisterin Simone Lange am Ende des Abends das vorläufige Flensburger Wahlergebnis verkündet.
Wer am Sonntagabend nicht ins Rathaus kommen möchte, kann die Flensburger Wahlergebnisse auch auf der Homepage der Stadt (www.flensburg.de) mitverfolgen.
Ein kleiner Imbiss und Getränke können zu günstigen Preisen erworben werden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Wir weisen darauf hin, dass im Rathaus weiterhin die Maskenpflicht gilt.

Öffentliche Sitzung des Umwelt- und Planungsausschusses am 10. Mai im Rathaus Flensburg

Wichtige TOPS zum Thema:

  • Mobilitätsbefragung Flensburger Haushalte – Vorstellung der Ergebnisse durch das Büro Planersocietät aus Dortmund
  • Einzelhandelskonzept für den Stadtteil Weiche überarbeiten Antrag der Ratsfraktionen CDU, SSW, SPD, Bündnis 90/Die Grünen, FDP, WiF, Die Linke
  • 2. Änderung des Bebauungsplans „Alter Kupfermühlenweg“ (Nr. 26) Entwurfs- und Auslegungsbeschluss
  • Sachstand zum städtebaulichen Vertrag für ein Quartierszentrum Hafermarkt

Interessierte EinwohnerInnen können die Sitzung ab 16 Uhr im Ratssaal des Rathauses mitverfolgen. Eine Anmeldung ist jedoch erforderlich und es gelten Corona-bedingte Zugangsbeschränkungen, mehr dazu untenstehend in der Tagesordnung.

Stadt Flensburg                                                                                                         Flensburg, 29.04.2022
Der Vorsitzende des Ausschusses für Umwelt,
Planung und Stadtentwicklung

Bekanntmachung
zur 71. Sitzung des Ausschusses für
Umwelt, Planung und Stadtentwicklung
am Dienstag, 10.05.2022, 16:00 Uhr,
Rathaus, Ratssaal

Rathaus

Bitte beachten Sie die nachstehenden Hinweise für die Öffentlichkeit:
Aufgrund der aktuellen Corona-Situation ist die Anmeldung für eine Gästeliste erforderlich, da nur begrenzte Kapazitäten an Plätzen für Gäste zur Verfügung stehen. Sollten darüber hinaus noch Plätze frei sein, kann auch unangemeldeten Gästen bis zum Erreichen der Kapazitätsgrenze Einlass gewährt werden. Die Anmeldung erfolgt telefonisch unter 0461/85 23 21 oder per Mail an Helbing.Sabine@Flensburg.de. Aus organisatorischen Gründen bitten wir Gäste mit einer Mobilitätseinschränkung um einen Hinweis bei der Anmeldung.

Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung:
Wir weisen darauf hin, dass beim Fortbewegen in den Räumlichkeiten des Rathauses eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen ist. Am Platz darf diese abgelegt werden.

Die unter „B. Voraussichtlich nichtöffentlicher Teil“ aufgeführten Tagesordnungspunkte werden nach Maßgabe der Beschlussfassung des Ausschusses voraussichtlich nichtöffentlich beraten.

Tagesordnung

A. Voraussichtlich öffentlicher Teil

1. Bestätigung der Tagesordnung

2. Einwendungen gegen die Niederschrift über den öffentlichen Teil der 70. Sitzung vom 26.04.2022

3. Mobilitätsbefragung Flensburger Haushalte – Vorstellung der Ergeb-nisse durch das Büro Planersocietät aus Dortmund

4. Einzelhandelskonzept für den Stadtteil Weiche überarbeiten Antrag der Ratsfraktionen CDU, SSW, SPD, Bündnis 90/Die Grünen, FDP, WiF, Die Linke SUPA-38/2022

5. 2. Änderung des Bebauungsplans „Alter Kupfermühlenweg“ (Nr. 26) Entwurfs- und Auslegungsbeschluss SUPA-36/2022

6. Mitteilungen
6.1 MV: Sachstand zum städtebaulichen Vertrag für ein Quartierszentrum Hafermarkt SUPA-37/2022

7. Beschlusskontrolle

8. Beantwortung früherer Anfragen

9. Anfragen/Anregungen

B. Voraussichtlich nichtöffentlicher Teil

10. Einwendungen gegen die Niederschrift über den nichtöffentlichen Teil der 70. Sitzung vom 26.04.2022

11. Mitteilungen

12. Beschlusskontrolle

13. Beantwortung früherer Anfragen

14. Anfragen/Anregungen

Für die Richtigkeit:

Axel Kohrt, Vorsitzender
Carsten Barz, Protokoll

Alle Unterlagen und die Beschlussvorlagen zur Sitzung gibt es hier

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