DKP Schleswig-Holstein gegen Panzer-Lieferungen aus Flensburg in die Ukraine

Noch eingepackter Panzer auf dem Flensburger Gelände der FFG

In einer Stellungnahme der Partei von heute heißt es dazu:

Die DKP Schleswig-Holstein wendet sich nachdrücklich gegen die Absicht interessierter Kreise aus Wirtschaft und Politik, Leopard und Marder-Panzer aus den Rüstungsschmieden der Flensburger Betriebe „FFG – Flensburger Fahrzeugbau Gesellschaft“ und ,,Rheinmetall-Defence“ für den Export in die Ukraine aufzurüsten und in das Kriegsgebiet zu entsenden. Der Krieg und das Sterben der Menschen in der Region wird dadurch eskaliert und ausgeweitet.
Bemühungen um Verhandlungen und einen gerechten Frieden werden damit unterlaufen und zunichte gemacht. Gewinner dieser Planspiele und Absichten sind vor allem die Rüstungsindustrie mit ihren Standorten sowohl in Schleswig-Holstein als auch in anderen Bundesländern.

Wir unterstützen entsprechende Forderungen der Ostermarschbewegung nach Abrüstung und Friedensverhandlungen und rufen zum verstärkten Protest gegen Aufrüstung und Rüstungstransporte auf.

Deutsche Kommunistische Partei Schleswig-Holstein

Website: dkp-sh.de

Mehr zum Thema und Hintergrundinformationen auch in dem Beitrag vom Stadtblog Flensburg vom 25.04.2022: Panzer aus Flensburg für die Ukraine? – Rheinmetall beantragt Export von 100 Schützen-Panzern und 88 Leopard-Panzern in die Ukraine unter: https://akopol.wordpress.com/2022/04/25/panzer-aus-flensburg-fur-die-ukraine/

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Veröffentlicht am 26. April 2022, in Bürgerbeteiligung, Daten und Zahlen, Flensburg News, Wirtschaft. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 3 Kommentare.

  1. https://www.nachdenkseiten.de/?p=83221

    Artikel: „Der Westen will keinen Frieden“ aus einem Interview mit einem seriösen und glaubwürdigem Kenner Jaques Baud.

    Einleitung zum Nachdenkseiten Artikel: „Er hat eine Reihe hoher Sicherheits- u. Beraterpositionen bei der NATO, der UN und den Schweizer Streitkräften bekleidet. Er ist auch ehemaliger Geheimdienstoffizier des Swiss Strategic Intelligence Service. […]
    „Wie Sie gerade sagten, bin ich strategischer Geheimdienstoffizier. Mein Aufgabengebiet waren die Kräfte des Warschauer Paktes. Das war während des Kalten Krieges, aber ich habe immer noch einen guten Blick auf die Vorgänge in Osteuropa. Ich pflegte auch russisch zu sprechen und zu lesen, das erleichtert den Zugang zu gewissen Dokumenten.
    Und kürzlich wurde ich zur NATO geholt als Chef der Abteilung gegen die Proliferation kleiner Waffen. In dieser Eigenschaft nahm ich an mehreren NATO-Projekten seit 2014 in der Ukraine teil. Dadurch kenne ich diesen Kontext gut.“

    Lesen bildet u. lässt neue Ansichten zu. Wenn schon diesem erfahrenen NATO Menschen niemand glaubt oder zuhört, wer bleibt dann noch übrig?

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  2. „durch Garantiemächte abgesicherten Frieden zu erreichen. Dafür sind erheblich mehr Engagement und Kreativität gefordert“.
    Wer, lieber Jörg, sollen denn die Garantiemächte sein? Ich stelle mir USA und Nato Mitgliedsländer vor, die gleichen eben, die mit vollem „Engagement“ die Vollbewaffnung der Ukraine mit schweren Waffen und möglicherweise kleine Atomsprengköpfe (wird so nicht kommuniziert, aber…) liefern.

    „dass Putin, salopp gesagt, richtig auf die Fresse bekommt“ Damit liegst du auf der ganzen Linie mit Jo Biden, der bereits 2014 (er ist ja ein alter Haudegen u. hat schon unter Bush gedient) blökte, dass Putin ruiniert werden muss, und die grüne Ministerin Baerbock in unkultivierter Art wiederholte. Wer in den vergangenen 3 Monaten wirklich, wirklich nicht mitbekommen wollte, dass es um die Rohstoffe und die riesige Fläche fruchtbarer Erde der Ukraine eigentlich nur geht und Selensky niemanden wirklich interessiert, den halte ich für medial verführt.
    So richtig auf die Fresse kriegen… Wie soll das aussehen? Verhaftet u. zum Internationalen Gerichtshof gebracht? Dass Russland von „Garantiemächten“ besetzt und ausgebeutet werden soll? Dass die russische Bevölkerung jetzt den richtigen Kapitalismus kennen lernen darf?
    Auf die Fresse kriegen die Ukrainer schon jetzt durch ihre USA-Selensky-Marionette und am Ende das Russische Volk gemeinsam mit Europa und eine weltweite Wirtschafts-Energie u. Hungerkrise, die sich deutlich schon heute zeigt.
    Man muss zu Ende denken! aber nicht rufen „Findet Putin“

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  1. Pingback: Keine Panzer für den Ukraine-Krieg | DKP Flensburg

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