Museumsberg Flensburg: Veranstaltungsprogramm Mai 2022

Lotte Eckener, New York 1931

Der Museumsberg Flensburg zeigt bis zum 26. Juni die Ausstellung „Lotte Eckener. Tochter, Fotografin und Verlegerin“

Lotte Eckener 1920

Lotte Eckener {1906 – 1995} stand immer im Schatten ihres Vaters Dr. Hugo Eckener, dem aus Flensburg stammenden Wegbegleiter und Nachfolger des Luftschiffpioniers Ferdinand Graf Zeppelin. Dabei hat sie als Fotografin, Autorin und Verlegerin eigene Spuren hinterlassen und das kulturelle Leben ihrer Zeit mitgeprägt.

lhre Fotografien von UFA-Stars und Berühmtheiten aus dem Berliner Nachtleben der 1920er Jahre sind dabei ebenso interessant wie ihre Rolle als Mitbegründerin von ,,Simon und Koch“, des ersten deutschen Verlags der Nachkriegszeit, der ausschließlich von Frauen geführt wurde.

Zu ihrem großen Freundes- und Bekanntenkreis zälhlten Persönlichkeiten wie Otto Dix, Hermann Hesse oder Carl Zuckmayer. Höchste Zeit also, diese vergessene ,,Enkeltochter Flensburgs“ wieder zu entdecken.

Die Ausstellung entstand in Kooperation mit dem Hesse Museum Gaienhofen und der Literarischen Gesellschaft Forum Allmende in Konstanz.

Sonntag, 1. Mai, 11.00 Uhr
Monochromes Malen
Sonntags-Atelier für Kinder ab 6 Jahren

Sonntag, 1. Mai, 11.30 Uhr
Stridsæble Flensborg / Zankapfel Flensburg
2-sprachige Führung mit Henrik Vestergaard

Freitag, 6. Mai, 19.30 Uhr

„Vom Kurfürstendamm zum Zoo“
Die Lotte-Eckener-Revue mit Rampengold aus Kiel

„Vom Kurfürstendamm zum Zoo“ geht es mit der Lotte-Eckener-Revue durch das Berlin der 20er Jahre. Für das Atelier Alexander Binder in Berlin lichtete Lotte Eckener bekannte Stars ab, Schauspielerinnen, Tänzer, Regisseure und Schriftsteller gingen dort ein und aus.

Foto: Sven Zimmermann)

Die Revue gibt mit einer bunten Mischung aus Musik und Texten einen Einblick in die Berliner Zeit der Fotografin Lotte Eckener, der die aktuelle Sonderausstellung auf dem Museumsberg Flensburg gewidmet ist. Zu hören sind bekannte Schlager, aber auch nachdenkliche Beiträge.

Das Ensemble „Rampengold“ um Kati Luzie Stüdemann aus Kiel tourt mit verschiedenen Themen und Besetzungen durch die Lande. Die Sängerin und Schauspielerin erhielt 2019 für Ihre Leitung des Vereins Kiel CREARtiv das Bundesverdienstkreuz. Am Piano begleitet sie an diesem Abend Michael Kallabis. Mit dabei auf dem Museumsberg sind außerdem der Vorleser und Sprecher Nils Aulike und der bekannte Poetry Slammer und Storyteller Stefan Schwarck.

Sonntag, 8. Mai, 11.00 Uhr
Schneiden, Ordnen, Kleben
Sonntags-Atelier für Kinder ab 6 Jahren

Sonntag, 8. Mai, 11.30 Uhr
Lotte Eckener. Tochter, Fotografin und Verlegerin
Kuratorenführung mit Dr. Michael Fuhr

Dienstag, 10. Mai, 19.30 Uhr

„Mit Dreesen um die Welt“
Konzert mit Ansgar Hüning, Frøya Gildberg und Peter Geilich

Kosten: 25,00 €, Ermäßigt und Kunstvereinsmitglieder 20,00 €

Ort: Hans-Christiansen-Haus

Freitag, 13. Mai, 23.00 Uhr

folkBALTICA Mitternachtskonzert: Milla´s Nordic Lights

Quelle: Reservix-System

Milla Viljamaa (FIN): Klavier
Josefina Paulson (SE): Nyckelharpa
Ragnhild Furebotten (N): Geige
Helene Blum (DK): Gesang

Die Mitternachtskonzerte im Treppenhaus des Hans-Christiansen-Hauses auf dem Museumsberg sind folkBALTICAs Ort für Experimente und das Verlassen von bekannten Pfaden.
Die Finnin Milla Viljamaa, Ragnhild Furebotten aus Norwegen, die Dänin Helene Blum und Josefina Paulson aus Schweden haben vor zwei Tagen im Schloss Augustiana ihr erstes gemeinsames Konzert überhaupt gespielt. Von „business as usual“ kann man da wahrlich noch nicht reden. Und so dürfen wir gespannt darauf sein, mit welchen Nordlichtschwingungen die vier professionellen Musikerinnen den nächtlichen Raum ertönen lassen werden.

Ermäßigung verfügbar
* Preise inkl. MwSt. zzgl. 2,00 € Servicegebühr und Versandkosten pro Bestellung

Sonntag, 15. Mai, 11.00 Uhr
Pappteller-Masken
Sonntags-Atelier für Kinder ab 6 Jahren

Sonntag, 15. Mai, 11.15 Uhr:

5. Kammerkonzert des Schleswig-Holsteinisches Sinfonieorchesters

Jetzt Ticket ab 16,00 € buchen

Antonín Dvořák (1841–1904)
Fünf Bagatellen op. 47

Sergei Prokofjew (1891–1953)
Flötensonate D-Dur op. 94

Zoltán Kodály (1882–1967)
Serenade op. 12

Robert Schumann (1810–1856)
Klaviertrio Nr. 1 d-Moll op. 63

Mit seinen Bagatellen komponierte Antonín Dvořák eine außergewöhnlich wirksame Tanzsuite alten Stils für Streicher und Harmonium, eine Besetzung, die er in den späten 1870er-Jahren kennenlernte, als er regelmäßig mittwochs mit seiner Bratsche zur Hausmusik antrat. Mit viel Spielwitz kommt in allen Sätzen der böhmische Tonfall zum Vorschein.

Sergei Prokofjews strahlende Flötensonate, die er 1943 zeitgleich zu seinem bezaubernden Ballett CINDERELLA komponierte, lässt nichts von den dunklen Zeiten des Zweiten Weltkriegs erahnen. Musikalisch bündelt sie die prägenden Merkmale seines Stils, für den Solisten hält sie zudem große technische Herausforderungen bereit.

Zoltán Kodály hatte wie auch Bela Bartók die Mission, die authentische Volksmusik der ungarischen Bauern zu erfassen und zu bewahren. Bartók, der von der Serenade op. 12 beeindruckt war, schrieb eine glühende Rezension, in der er die Originalität und den großartigen Reichtum der instrumentalen Effekte und Melodien lobte.

In nur einer Woche hat Robert Schumann sein erstes Klaviertrio fertig gestellt, das für den 28. Geburtstag seiner Frau Clara als Überraschung gedacht war. Noch am Abend kam es zur Uraufführung, bei der Clara den Klavierpart übernahm und schwärmte: „Der erste Satz ist für mich einer der schönsten, den ich kenne.“

Besetzung:

Claudia Dane*
Ina Peeken*

Ort: Hans-Christiansen-Haus, Aula

VVK auch an der Museumskasse oder Theaterkasse

Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.sh-landestheater.de/stuecke/5-kammerkonzert-21-22/

Sonntag, 15. Mai, von 11 – 17 Uhr
Internationaler Museumstag mit Kurzführungen zu verschiedenen Themen. Eintritt frei!

Donnerstag, 19. Mai, 18.00 Uhr
Dorothee Bachem. Am Ufer des Eridanos
Dialog-Führung mit Dörte Ahrens und Dorothee Bachem

Dorothee Bachem: Am Ufer des Eridanos

noch bis 6. Juni 2022 zu sehen

Frau mit schwarzer Maske – Copyright Dorothee Bachem

Der Museumsberg Flensburg präsentiert in einer reichen Auswahl die Malerei der Künstlerin Dorothee Bachem (geb. 1945 in Konstanz). Seit 1970, nach einem Studium an der Hochschule für bildende Künste in Berlin, lebt und arbeitet sie an der Flensburger Förde. Viele Jahre davon war die Alte Schule in Dollerupholz mit der angrenzenden Uferlandschaft der Außenförde ihr Refugium.

Unmittelbare Einflüsse und Begebenheiten greift die Künstlerin auf und verarbeitet sie mit kostbaren malerischen Mitteln und aufwendigen Techniken in ihren Werken. Mit ihrer einzigartigen Poetik schafft sie Bildgeschichten, die surreal, traumhaft und zeitlos sind. Die Bildwelt der Romanik klingt in ihren Werken an, aber auch Bezüge zu Giotto oder zu Picasso und dem Kubismus lassen sich aufweisen.

Wie am Faden der Ariadne kann man sich anhand der Texte, die Dorothee Bachem ihren Bildern eigens dichtet, in die Labyrinthe ihres gemalten Kosmos‘ begeben. Die bebilderte Publikation, die anlässlich der Ausstellung erscheint, versammelt Reden der letzten Jahre, Interviews und neueste Texte der Künstlerin zu ihren Bildern, außerdem einen Text der Kuratorin Dörte Ahrens.

Sonntag, 22. Mai, 11.00 Uhr
Der Salzlöwe
Sonntags-Atelier für Kinder ab 6 Jahren

Sonntag, 22. Mai, 11.30 Uhr
Dorothee Bachem. Am Ufer des Eridanos
Dialog-Führung mit Dörte Ahrens und Dorothee Bachem

Sonntag, 29. Mai, 11.00 Uhr
Noldes Blumentöpfe
Sonntags-Atelier für Kinder ab 6 Jahren

Sonntag, 29. Mai, 11.30 Uhr
Sauermann sammelt
Führung mit Hendrik Heft

Montag, 30. Mai, 15.00 Uhr
Aufgeweckte Kunstgeschichten
Bildbetrachtung für Menschen mit Demenz
mit Martina Klose-März (nur mit Anmeldung)

Dienstag, 31. Mai, 18 – 20 Uhr
Kreativ Schreiben zur Ausstellung „Dorothee Bachem. Am Ufer des Eridanos“
mit Dörte Ahrens und Birgit Nielsen

Ausstellungen:

  • Dorothee Bachem. Am Ufer des Eridanos
    noch bis 6.6.2022
  • Lotte Eckener. Tochter, Fotografin und Verlegerin
    noch bis 26.6.2022

Aktuelle Öffnungszeiten: 10.00 – 17.00 Uhr, täglich außer montags

Für jeden Museumsbesuch gilt die 2G-Regel und Maske tragen ist erwünscht. Kinder ab 7 Jahren benötigen den Testnachweis der Schule.

Museumsberg

Museumsberg
Museumsberg 1
24937 Flensburg
Tel.: 0461 – 852956
museumsberg@flensburg.de
https://www.museumsberg-flensburg.de/

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Veröffentlicht am 25. April 2022, in Bürgerbeteiligung, Bildung, Flensburg News, Inklusion und Integration, Kultur, Kulturtipps, Soziales, Veranstaltungstipps. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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